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| Thema | Neubeschaffung CSA | 6 Beträge | |||
| Rubrik | ABC-Gefahren | ||||
| Autor | Seba8sti8an 8C., Heiligenstedtenerkamp / | 336794 | |||
| Datum | 26.04.2006 09:42 | 9304 x gelesen | |||
| Gesetz dem Fall, ihr müßtet neue CSA beschaffen... welche und warum? :)
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| Autor | Jürg8en 8S., Dortmund / | 336821 | |||
| Datum | 26.04.2006 11:34 | 7025 x gelesen | |||
| Hallo Sebastian, ich würde mir zunächst anschauen, wofür die Dinger gebraucht werden. Besondere Anforderungen, die ich insbesondere beachten würde wären Beständigkeit gegenüber tiefkalten Medien (Versprödung kann ein ernstes Problem darstellen, z.B. wenn es um Ammoniak oder um Chlor geht) und Anforderungen bezüglich Beständigkeit gegenüber Stichflammen (z.B. auch bei Ammoniak zu beachten). Spezielle Chemieschutzanzüge, die diesen Anforderungen gerecht werden, werden z.B. von der Fa. SFGN Fognail angeboten (einfach googeln). Mit kameradschaftlichem Gruß, Jürgen Sprengel, Senior Fire Protection Engineer Uhde GmbH und E.S.E.P.A. PS: Meine persönliche Meinung, die sich nicht mit der Meinung der Uhde GmbH und der E.S.E.P.A. decken muß. +++ E.S.E.P.A. Waldbrandcamp 2006 - Check it out bei www.esepa.net +++ | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8C., Heiligenstedtenerkamp / | 336833 | |||
| Datum | 26.04.2006 12:28 | 6931 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen Sprengelich würde mir zunächst anschauen, wofür die Dinger gebraucht werden. Besondere Anforderungen, die ich insbesondere beachten würde wären Beständigkeit gegenüber tiefkalten Medien (Versprödung kann ein ernstes Problem darstellen, z.B. wenn es um Ammoniak oder um Chlor geht) und Anforderungen bezüglich Beständigkeit gegenüber Stichflammen (z.B. auch bei Ammoniak zu beachten). Besondere Belastungen... Hmm... Wir sind ein Löschzug-Gefahrgut und an besonderen Belastungen fallen mir spontan eine Großdruckerei, diverse Entsorgungsunternehmen, eine Papierherstellungs/recyclingfirma sowie ein angrenzender Chemiepark (u.a. Bayer Brunsbüttel oder ein Chemieentsorger etc pp) ein. Auch fahren alle Chemietransporte der gesamten Westküste Schleswig-Holsteins über unsere Straßen/Schienen. Quasi alles was das Herz begehren könnte.
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| Autor | Gerr8it 8S., Hückelhoven / | 336989 | |||
| Datum | 27.04.2006 09:53 | 7092 x gelesen | |||
| Moin, Erstmal sollen sich die Gängigen Standart erfüllen EN, vfdb ( auch wenn nicht mehr Pflicht wir legen noch wert drauf ). - Material was brauche ich an Beständigkeit, Reisfestigkeit, Flammschutz - Passform wie ist der Anzug konfektioniert, hier hatten wir bei einem Namhaften Hersteller Probleme beim bücken und knien. - Wartung: Wie freundlich ist der CSA zu seinem Gerätewart ;-) spezielle Tausch von Handschuhen, Stiefel usw. - Einsatz von FUG ist genug platz für einer Hörsprechgarnitur unter dem Anzug - K.O. Kriterien, auch hier eine Erfahrung von uns. Nicht nur die Beständigkeit interessier sonder auch die Ausmusterungkriterien der Hersteller, bei uns lag mal ein Anzug ( Mehrschichtfilm Material )welcher mit einem Stoff in Berührung gekommen ist wogegen der Anzug gut Beständig war, allerdings basierte die Beständigkeit auf der Eigenschaft einer bestimmten schicht, die anderen waren durchlässig, d.H. der FM war Safe, der Anzug musste Trotzdem entsorgt werden da keine Möglichkeit bestand die Chemikalie, aus dem Anzug zu entfernen. - Zubehör Qualität und Umfang der Beständigkeitsliste, Tasche im CSA usw. - Sichtscheibe, Tauschbar ?, Kann ich meinen vorhandenen Messgeräte unter CSA Ablesen. Nach einigen Gesprächen mit Kollegen von Chemie WFs sind zwei Firmen Namen sehr häufig Gefallen. Was jedoch nicht gegen die Andren CSA Hersteller Sprechen soll. Tesimax Trellchem Gruß aus Hückelhoven | |||||
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| Autor | Gera8ld 8R., Freising / Bayern | 364365 | |||
| Datum | 06.10.2006 10:35 | 6888 x gelesen | |||
| Hallo Sebastian, primär solltest Du mal überlegen, mit welchen Stoffen Ihr konfrontiert werdet und welche Maßnahmen Ihr übernehmen sollt. Daran kannst Du ableiten, ob Ihr Form 2 und / oder Form 3 Anzüge braucht. Weitere Überlegung bei Form 3: Atemschutzgeräte innen- oder aussenliegend, was alles Vor- und Nachteile hat. Denke auch daran, dass eine Dekontamination (Dekon-Platz, Notdekon, Schutzanzüge für Dekon-Personal etc.) notwendig ist. Dies hat zur Folge, dass die Einsatzzeit in einem Form3 Anzug mit innenliegendem PA entsprechend nochmal verkürzt ist, da Du den Anzug erst nach dem Dekontaminieren öffnen sollst. Ein Form 2 oder Form 3 mit PA aussen hat da den Vorteil, dass Du, wenn die Luft ausgeht schnell einen Filter aufstecken kannst und dann in Ruhe dekontaminieren kannst. Wenn Du schreibst "Entsorgung": könnt Ihr auch mit Bio-Gefahren konfrontiert werden? Dann solltest Du berücksichtigen, dass die Form2-Anzüge die entsprechende Norm für B-Einsätze erfüllen müssen und Du ein entsprechendes Desinfektionsmittel brauchst. Beachte RKI-Liste und Einwirkzeit! Wie siehts mit Strahlenschutz aus? Teilweise kommen ABC-Gefahren kombiniert vor, weshalb die Entwicklung ja wieder Richtung ABC-Ausbildung und weg von der Strahlenschutz / Gefahrgut-Ausbildung und Ausrüstung geht. Das solltest Du vorher abklären. Mittlerweile gibt es Form2-Anzüge, die für A-,B- und C-Einsätze zertifiziert sind. Die entsprechenden Normen findest Du in der entsprechenden vfdb-Richtlinie. Hoffe ein paar Anregungen gegeben zu haben. Grüße Gerald | |||||
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| Autor | Dani8el 8F., Dortmund / NRW | 364380 | |||
| Datum | 06.10.2006 11:28 | 6952 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Gerald Reisch Dies hat zur Folge, dass die Einsatzzeit in einem Form3 Anzug mit innenliegendem PA entsprechend nochmal verkürzt ist, da Du den Anzug erst nach dem Dekontaminieren öffnen sollst. Ein Form 2 oder Form 3 mit PA aussen hat da den Vorteil, dass Du, wenn die Luft ausgeht schnell einen Filter aufstecken kannst und dann in Ruhe dekontaminieren kannst. Ansich eine gute Idee für die Dekon einen ANzug mit außenliegenden Atemanschluss vorzuhalten. ABER das Risiko, gerade bei Gefahrguteinsätzen mit auslaufenden Flüssigkeiten, dass der PA beschädigt wird, weil nicht durch den CSA geschützt, wäre mir deutlich zu hoch! Wenn man die Einsatzgrundsätze für CSA beachtet, nämlich 20 min Einsatzzeit, dann bleibt idR noch genügend Zeit für eine Dekon. Desweiteren wird bei Ablegen des CSA der Träger immer noch durch Atemschutz geschützt, falls dieser sich im Anzug befindet. Mit freundlichem Gruße, Daniel Friederichs *************************** www.biogefahr.org & www.liso.de | |||||
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