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Thema24 Std. Dienst bald ade?61 Beträge
RubrikBerufsfeuerwehr
 
AutorSven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW358748
Datum01.09.2006 23:3931059 x gelesen
hallo zusammen,
ich möchte gerne mal wissen, wie es bei euch ab 2007 mit dem 24 std. dienst geregelt ist/wird.

*10 dienste a' 24 std (wie gehabt); überstunden werden ausgezahlt bzw. freizeitausgleich o.ä.
*8,8 dienste a' 24 std (48std. woche)
* 3 schicht modell (früh-spät-nacht)
* 2 schicht modell (12/12 oder 11/13 usw.)

ist egal welche wache ich frage, alle sagen immer nur.......tja, das wissen wir auch noch nicht. alle wollen den 24 std. dienst behalten, zumindest die "manschaft". wenn ich mir dann noch so die zeit anschaue, es sind ja nur noch 4 monate, dann wird es aber langsam mal zeit..................
schließlich ist das ja nicht gestern erst verkündet worden....das mit der 48 std. woche :-((((((((


grüße
sven


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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen358760
Datum02.09.2006 09:3328993 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sven Walbrechtich möchte gerne mal wissen, wie es bei euch ab 2007 mit dem 24 std. dienst geregelt ist/wird.
Wir haben ja nun schon seit ca. 15 Jahren die 48-Stunden-Woche und schon viel länger (vorher 52) keinen reinen 24-Stunden-Dienst mehr. Den gab's "früher" mal, in der 72-Stunden-Woche.

Heute fahren wir einen 3-Wochen-Rhythmus aus Tag- (7-17), Nacht- (17-7) und 24-Stunden-Schichten (7-7) der sich folgendermaßen aufbaut:
Mo - N
Di - F
Mi - T
Do - N
Fr - F
Sa - 24
So - F
Mo - T
Di - N
Mi - F
Do - T
Fr - N
Sa - F
So - 24
Mo - F
Di - T
Mi - N
Do - F
Fr - T
Sa - F
So - F
und wieder von vorne ...

Macht summasummarum 56 Stunden pro Woche. Damit man auf die 48 Stunden kommt, gibt es innerhalb dieses 3-Wochen-Turns nochmal einen Freizeitausgleich von 24 Stunden, also einmal T + N oder einen Wochenenddienst.

Es gibt hiervon noch eine interessante Variante, bei der die Tagschichten in einer Woche gebündelt werden, dann hat man in den restlichen beiden Wochen nur noch Wochend- und Nachtschichten. Freiburg fährt (oder fuhr) ein ähnliches System.
Das wäre mein persönlicher Favorit.


Gruß
Markus

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AutorDirk8 R.8, Wiesbaden / Hessen358769
Datum02.09.2006 10:2128762 x gelesen
Hallo,


bei uns

Dienstag Nacht
Mittwoch Frei
Donnerstag Nacht
Freitag frei
Samstag frei
Sonntag 24
Montag frei
Dienstag-Freitag Tag
Samstag 24
Sonntag frei
Montag 24
Mittwoch Nacht
Freitag Nacht
samstag frei
sonntag frei
montag frei
dann wieder von vorne beginnend.

Was bei uns die neue Arbeitszeit bringt wissen wir auch noch nicht.
Mit pers. wären ja reine 24er am liebsten,aber das wird wohl ein Traum bleiben.

Dirk


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AutorClau8s Z8., Monheim am Rhein / NRW358773
Datum02.09.2006 10:3428841 x gelesen
Hallo Sven!

Außer warten auf die neue Arbeitszeitverodrnung wird Dir nicht viel übrig bleiben. Ich denke das es noch immer alles offen ist welche Richtung eingeschlagen wird. Ich kann mir auch nicht vorstellen das sich jede Kommune ein eigenes Dienstplanmodel ausdenken wird da sonst die große Personalwanderung startet in dem sich jeder das für ihn günstigste System suchen wird. Meiner Meinung nach ist es entscheidender was die großen BF`s machen. Die kleineren Wehren drumherum werden sicherlich auch den Weg gehen damit keine Personalabwanderung startet.

Also abwrten und auf das Gute hoffen.


Grüße aus dem wunderschönen Rheinland

Claus


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW358778
Datum02.09.2006 11:0829117 x gelesen
Geschrieben von Claus ZillikensIch kann mir auch nicht vorstellen das sich jede Kommune ein eigenes Dienstplanmodel ausdenken wird

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nach den bisherigen Papieren im Ergebnis anders sein wird, weil woher soll eine HSK-Gemeinde die Kohle für die gewünschte (!) Überstundenbezahlung nehmen?
Die einen Gemeinden würden daher bezahlen und das Schutzniveau gleich halten, die anderen nur teilweise, wieder andere evtl. OptOut ohne Bezahlung (dafür im 24 h Dienst verbleiben) und die letzten senken ab und bezahlen nicht.
Konflikte könnte es bei bezahlten mit den sonstigen bezahlten Überstunden (es gibt da ja eigentlich eine Obergrenze von max. 40 h je Monat!) z.B. für SiWa, Ausbildung usw. geben. Schon heute liegen da ja Feuerwehren drastisch drüber (im gegenseitigen Einvernehmen mit PR und Stadtverw.!).


Geschrieben von Claus Zillikensda sonst die große Personalwanderung startet in dem sich jeder das für ihn günstigste System suchen wird.

Ob das auch die Kommunen für toll finden, die (noch?) zahlen, wenn der Beweggrund für die Bewerbung so offensichtlich ist?
Andererseits schadet mehr Wettbewerb auch hier nicht. Im RD ist das ja faktisch heute schon so und trotzdem liegen nirgends die Leute blutend auf der Straße, oder?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg358802
Datum02.09.2006 14:0629043 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich CimolinoAndererseits schadet mehr Wettbewerb auch hier nicht. Im RD ist das ja faktisch heute schon so und trotzdem liegen nirgends die Leute blutend auf der Straße, oder?

Vor dem Hintergrund, dass es zukünftig vermutlich noch viel schwerer wird """geeignete""" Bewerber für die Tätigkeit bei einer BF zu finden, könnte sich dies recht positiv für die Feuerwehren (hier meine ich AG und AN!) auswirken. Für junge Kollegen ist es doch auch wichtig welche Entwicklungsmöglichkeiten für engagierte Mitarbeiter und welche Aus- und Fortbildungmöglichkeiten geboten werden. Durch praktikablen Wettbewerb könnte eine Chance für eine ganz neue Philosophie des Feuerwehrlebens entstehen (andere Bereiche in der Erwachsenenbildung machen es ja vor wie man Menschen begeistern und motivieren kann).

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorMark8 H.8, Gelsenkirchen / NRW358917
Datum03.09.2006 17:1228925 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolino

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nach den bisherigen Papieren im Ergebnis anders sein wird, weil woher soll eine HSK-Gemeinde die Kohle für die gewünschte (!) Überstundenbezahlung nehmen?


Sicherlich wird eine etwaige Überstundenbezahlung durchaus eine finanzielle Mehrbelastung für die Kommune, aber was ist, wenn auf Grund der herabgesenkten Wochenarbeitszeit zusätzliche Beamte eingestellt werden müssen ? Neben den anfallenden monatlichen Personalkosten für die neueingestellten Beamten, fällt Beihilfe an und irgendwann mal eine Pension. Daher ist es eigentlich nur eine Rechnung für die entsprechende KOmmune, mit welche Methode sie günstiger fährt.


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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW358919
Datum03.09.2006 17:2428674 x gelesen
Naja, beim Jahr 2000 Problem waren auch alle überrascht, daß auf einmal der 31.12.1999 auf dem Kalender stand, daher halte ich es nicht für unmöglich, daß einige Verantwortliche sich wundern werden, daß man ab dem 01.01.2007 nur noch 48h die Woche Dienst tuen kann/darf/will usw. Gibt ja schon einge Threads, die sich mit dem Thema befassen (zumindest theoretisch) und man immer wieder merkt, keiner weiß etwas oder möchte etwas sagen. Am Di. ist bei uns WAL - Sitzung mit Big Boss und "angeblich" soll auch darüber gesprochen werden - werde am Mi. bestimmt schlauer sein, auch wenn es heißt, daß man noch nichts weiß - frage mich immer wieder, wie der Schöpfer das alles in 7 bzw. 6 Tagen geschafft hat.
Lg Ebi


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW358925
Datum03.09.2006 19:0428766 x gelesen
Geschrieben von Kauli KauliSicherlich wird eine etwaige Überstundenbezahlung durchaus eine finanzielle Mehrbelastung für die Kommune, aber was ist, wenn auf Grund der herabgesenkten Wochenarbeitszeit zusätzliche Beamte eingestellt werden müssen ? Neben den anfallenden monatlichen Personalkosten für die neueingestellten Beamten, fällt Beihilfe an und irgendwann mal eine Pension. Daher ist es eigentlich nur eine Rechnung für die entsprechende KOmmune, mit welche Methode sie günstiger fährt.


Du solltest meinen Beitrag nochmal komplett lesen, da stehen abseits von den Wünschen auch die Realitäten drin...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg358930
Datum03.09.2006 19:1028840 x gelesen
Geschrieben von Kauli KauliSicherlich wird eine etwaige Überstundenbezahlung durchaus eine finanzielle Mehrbelastung für die Kommune, aber was ist, wenn auf Grund der herabgesenkten Wochenarbeitszeit zusätzliche Beamte eingestellt werden müssen ? Neben den anfallenden monatlichen Personalkosten für die neueingestellten Beamten, fällt Beihilfe an und irgendwann mal eine Pension. Daher ist es eigentlich nur eine Rechnung für die entsprechende KOmmune, mit welche Methode sie günstiger fährt.


Du hast die realistischere Version vergessen. Es wird einfach mit den vorhandenen BF-Kräften ohne jegliche Mehrkosten (durch Mehrarbeit oder zusätzliches Personal) gearbeitet. Sprich die Schichtstärken werden abgesenkt.
Das geht dann natürlich zu Lasten der vorhandenen Kräfte (Einsatzfrequenzerhöhung durch häufigere gegenseitige Unterstützung der Wachen) sowie zu Lasten deren Sicherheit (geringerer Kräfteansatz, später eintreffende Verstärkung,...). Sowie ggfs. zu Lasten der FFen (Nachtabsenkung/ Wochenendabsenkung bei der BF, dafür verstärkte Einbeziehung der FFen in dieser Zeit).



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen358936
Datum03.09.2006 19:3528823 x gelesen
Geschrieben von Kauli Kauli Kauli Kauli, Gelsenkirchen

Ich möchte Dich bitten, Deinen vollständigen Namen (entsprechend der Forumsregeln) in den Steckbrief einzutragen.

Danke.


Viele Grüße,
Stefan Brüning
Team feuerwehr.de

feuerwehr.de - Man liest sich!

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AutorSven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW358951
Datum03.09.2006 22:0128944 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerEs wird einfach mit den vorhandenen BF-Kräften ohne jegliche Mehrkosten (durch Mehrarbeit oder zusätzliches Personal) gearbeitet. Sprich die Schichtstärken werden abgesenkt.
Das geht dann natürlich zu Lasten der vorhandenen Kräfte (Einsatzfrequenzerhöhung durch häufigere gegenseitige Unterstützung der Wachen) sowie zu Lasten deren Sicherheit (geringerer Kräfteansatz, später eintreffende Verstärkung,...). Sowie ggfs. zu Lasten der FFen (Nachtabsenkung/ Wochenendabsenkung bei der BF, dafür verstärkte Einbeziehung der FFen in dieser Zeit).



....genau das ist nämlich das problem, was ich sehe. die kommunen wollen sparen und da werden sie bestimmt kein zusätzliches personal einstellen. die wachen sind doch jetzt schon "unterbesetzt".....wie soll es dann erst beim 48 std. dienst (8,8 schichten a' 24 std. im monat) aussehen? also ich schätze mal, das es irgendwie zum wechseldienst (12/12 o.ä.) kommt.........ich könnte brechen....sorry.
aber man hat ja auch seine lebensplanung auf dem 24 std. dienst abgestimmt. man hat kind, ein haus....das muß ja auch alles bezahlt werden....24 std. dienst, 2 tage frei....tja, in den 2 tagen kann man z.b. auf's kind aufpassen, damit die frau dann auch arbeiten kann. im 12 std. dienst (tag/nacht) ist es eigentlich nicht mehr machbar, dass z.b. die frau arbeiten geht und der mann zu hause auf's kind aufpasst. 12 std. nacht heißt bestimmt dann auch..."die werkstätten" müssen ausgelastet sein....usw. nix mehr mit ruhen :-(((((((

....die wachen dann nachts z.b. mit ff kräften aufstücken....bin mal gespannt wie lange das gut geht. ich wünsche den ff leuten ja nichts böses, aber jeden nacht um 4 uhr nen containerbrand oder ne ölspur....mal schauen wie lange und vorallem wieviele leute dann noch kommen....denn auch die ff-leute haben i.d.r. einen festen job wo sie morgens früh ausgeschlafen erscheinen müssen.

...ausserdem habe ich mal gehört ;-) das es einen sogenannten bedarfsplan gibt. irgendwann und irgendwer muß es ja mal festgelegt haben, wieviele hauptamtliche kräfte 24 std. im dienst sein müssen.......aber ab 2007 zählt das ja nicht mehr......ODER? :-((


mit blick auf 2007 mit nem dicken magengeschwür
sven


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg358955
Datum03.09.2006 22:2328835 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrechttja, in den 2 tagen kann man z.b. auf's kind aufpassen, damit die frau dann auch arbeiten kann. im 12 std. dienst (tag/nacht) ist es eigentlich nicht mehr machbar, dass z.b. die frau arbeiten geht und der mann zu hause auf's kind aufpasst.

Bei anderen berufsgruppen geht das auch. Ich kenne Ehepaare die sich eben nur an den Wochenenden sehen, da sie sozusagen Wechselschicht arbeiten. Wenn er abends heimkommt geht sie in die Klinik zur Nachtschicht oder umgekehrt.
Das ist natürlich fürs Familienleben nicht gerade toll, aber möglich.

Geschrieben von Sven Walbrechtnacht heißt bestimmt dann auch..."die werkstätten" müssen ausgelastet sein....usw. nix mehr mit ruhen :-(((((((


Zum Beispiel.


Geschrieben von Sven Walbrecht....die wachen dann nachts z.b. mit ff kräften aufstücken....bin mal gespannt wie lange das gut geht. ich wünsche den ff leuten ja nichts böses, aber jeden nacht um 4 uhr nen containerbrand oder ne ölspur....

Diese Bagatellagen werden auch weiterhin von den BF-Kräften alleine alleine erledigt werden.
Die FF wird aber ggfs. schneller bei "richtigen" Lagen alarmiert werdden müssne.
Wenn eben auf sagen wir vier Wachen bisher sagen wir sechs LF mit 1/5 standen, dann stehen da jetzt nur noch vier. Oder es sind weiterhin sechs, davon aber icht mehr alle mit 1/5 sondern mit 1/2 oder 1/3 (ja, das klingt nicht von ungefähr ein Bißchen nach dem System der Berliner Feuerwehr).
Und wenn die vier (oder die mehr dafür geringer besetzten) bei einem Einsatz unterwegs sind, dann muß eben das fünfte LF von der FF kommen. Bisher wären da noch zwei BF-LF mehr verfügbar gewesen.



Geschrieben von Sven Walbrecht...ausserdem habe ich mal gehört ;-) das es einen sogenannten bedarfsplan gibt. irgendwann und irgendwer muß es ja mal festgelegt haben, wieviele hauptamtliche kräfte 24 std. im dienst sein müssen.......aber ab 2007 zählt das ja nicht mehr......ODER? :-((


Das ist am Ende eine rein politische Entscheidung. Ebenso wie viele Klinikbetten bzw. Krankenhäuser es gibt (ja, ich weiß daß da die Krankenkassen auch noch mitzureden haben).
Oder wie viele Polizeibeamte wann wo unterwegs sind, wo es welche Polizeidienststellen mit welcher Besetzung gibt,...



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorSven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW358957
Datum03.09.2006 22:4728996 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerBei anderen berufsgruppen geht das auch.

...das ist mir natürlich bewußt. nur, ich arbeite seit 1994 ausschließlich im 24 std. dienst. es ist dann natürlich schon eine große umstellung, wenn man dann nur noch im tag/ nacht dienst arbeiten muß.


Geschrieben von Christian FischerZum Beispiel.


KFZ, Schreinerei usw. wir werden dann wohl städtische KFZ usw. (nicht nur feuerwehrfahrzeuge) reparieren. in "unserer" schreinerei bauen wir ja schon heute...schränke, regale usw.

diese arbeiten werden wir dann auch nachts erledigen müssen.....also nichts mit "ruhen"



Geschrieben von Christian FischerDiese Bagatellagen werden auch weiterhin von den BF-Kräften alleine alleine erledigt werden.
Die FF wird aber ggfs. schneller bei "richtigen" Lagen alarmiert werdden müssne.
Wenn eben auf sagen wir vier Wachen bisher sagen wir sechs LF mit 1/5 standen, dann stehen da jetzt nur noch vier. Oder es sind weiterhin sechs, davon aber icht mehr alle mit 1/5 sondern mit 1/2 oder 1/3 (ja, das klingt nicht von ungefähr ein Bißchen nach dem System der Berliner Feuerwehr).
Und wenn die vier (oder die mehr dafür geringer besetzten) bei einem Einsatz unterwegs sind, dann muß eben das fünfte LF von der FF kommen. Bisher wären da noch zwei BF-LF mehr verfügbar gewesen.



ok, bei ner großen BF würde nachts der ausfall von einem hauptamtlichen LF vielleicht nicht sooooo gravierend sein (will ich mal hoffen), wenn die freiwilligen ggf. bei ner größeren lage mit alarmiert werden. aber diese "größere" lage kommt doch bestimmt nicht jede nacht vor. also wären die ff-leute nicht so häufig im einsatz.
bei uns auf der wache würde es etwas anders aussehen. wenn wir wirklich nur noch tagesdienst machen sollen. dann würde ab abends nur noch, wenn überhaupt, einer fürs LF und einer für die DL da sein. der rest wird mit ff-leuten aufgestockt. .....also bei jedem einsatz (oelspur, containerbrände, tier in not etc.).


Geschrieben von Christian FischerDas ist am Ende eine rein politische Entscheidung. Ebenso wie viele Klinikbetten bzw. Krankenhäuser es gibt (ja, ich weiß daß da die Krankenkassen auch noch mitzureden haben).
Oder wie viele Polizeibeamte wann wo unterwegs sind, wo es welche Polizeidienststellen mit welcher Besetzung gibt,...


...wie gut das ich feuerwehrmann bin :-)))))


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg358958
Datum03.09.2006 23:0828794 x gelesen
Geschrieben von Sven WalbrechtGeschrieben von Christian FischerZum Beispiel.


KFZ, Schreinerei usw. wir werden dann wohl städtische KFZ usw. (nicht nur feuerwehrfahrzeuge) reparieren. in "unserer" schreinerei bauen wir ja schon heute...schränke, regale usw.

diese arbeiten werden wir dann auch nachts erledigen müssen.....also nichts mit "ruhen"



Da haben wir uns mißversanden. Ich wollte keine Beispiele, sondern Dir beipflichten, daß das die Konsequenz sein wird wenn der Großteil der Tätigkeit als Arbeitszeit gewertet wird.


Geschrieben von Sven Walbrechtbei uns auf der wache würde es etwas anders aussehen. wenn wir wirklich nur noch tagesdienst machen sollen. dann würde ab abends nur noch, wenn überhaupt, einer fürs LF und einer für die DL da sein. der rest wird mit ff-leuten aufgestockt. .....also bei jedem einsatz (oelspur, containerbrände, tier in not etc.).


Eine Möglichkeit wäre z.B. an Wochenenden ganz auf BF (außer Leitstelle,...) zu verzichten und dafür die FFen bezajlt auf die Wache zu bekommen (ob nur tagsüber oder 24h muß man rechnen). Kostet zwar auch Geld, aber längst nicht so viel wie zusätzliche Planstellen.



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Christian Fischer
Wernau


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AutorSven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW358960
Datum03.09.2006 23:2028772 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerEine Möglichkeit wäre z.B. an Wochenenden ganz auf BF (außer Leitstelle,...) zu verzichten und dafür die FFen bezajlt auf die Wache zu bekommen (ob nur tagsüber oder 24h muß man rechnen). Kostet zwar auch Geld, aber längst nicht so viel wie zusätzliche Planstellen.


...darf ich fragen, was du beruflich machst? wärst du z.b. maschinenschlosser, der z.b. nur nachts in die fabrik geht (mit sämtlichen zuschlägen usw.) wärst du dann auch begeistert, wenn ich dann plötzlich am wochenende für dich die schrauben ehrenamtlich in die maschine drehe????????????

es geht da schließlich um unsere dutz zulagen bzw. um unseren arbeitsplatz. wir bf'ler machen den job schließlich nicht um unsere freizeit damit zu verschönern. wir verdienen damit unser brot!!

sven

die ganzen beiträge die ich zu diesem thema geschrieben habe, ist meine ganz persönliche meinung


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg358965
Datum03.09.2006 23:5028701 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrecht...darf ich fragen, was du beruflich machst?

Zahlenverschieber ;-)
Ich bin z.B. dazu da, sowas durchzurechnen.
Und das wären z.B. Vorschläge die ich machen würde wenn mich eine Kommune dazu fragen würde...


Geschrieben von Sven Walbrechtwärst du z.b. maschinenschlosser, der z.b. nur nachts in die fabrik geht (mit sämtlichen zuschlägen usw.) wärst du dann auch begeistert, wenn ich dann plötzlich am wochenende für dich die schrauben ehrenamtlich in die maschine drehe????????????

Hmm. Nur daß bei Euch deshalb was die Anzahl der Mitarbeiter betrifft genau so viele Miarbeiter arbeiten wie heute. Nur eben mit Schwerpunkt zu anderen Zeiten. Eben dann, wenn die FFen nur sehr bedingt verfügbar sind.

Und auf der anderen Seite ist das vermutlich die einzige Chance zu den anderen Zeiten aus icher der Eigensicherung eingermaßen vertretbare Schichtstärken zu erhalten.



Geschrieben von Sven Walbrechtes geht da schließlich um unsere dutz zulagen bzw. um unseren arbeitsplatz.

Als Beamter ist Euer Arbeitsplatz sicher. Ich weiß, abgedroschenes Argument. Aber frag mal jemand draußen, was ihm das wert wäre.
Und Zulagen. Ich weiß, daß manch einer damit rechnet. Dennoch ist es höchst unsicher auf deren Fortbestehen zu hoffen wenn man z.B. eine Immobilie finanziert. Das einzige was eben sicher ist ist die Grundvergütung. Das geht jemand der draußen Überstunden macht und schichtet genau so. Auch der darf mittelfristig nur mit dem rechnen was für die tariflche Arbeitszeit in seinem Arbeitsvertrag steht.



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


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AutorJako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz358968
Datum04.09.2006 02:5128807 x gelesen
Hallo!

Ich arbeite in der 4x12 Std. Wechselschicht. Dieses Modell könnte sich doch auch sehr gut für die Feuerwehr eignen.

Läuft so: Tagschicht, Nachtschicht, 2Tage frei.

Also zum Beispiel:

Montag, Tagschicht (von 5:30 bis 17:30)
Dienstag, Nachtschicht (von 17:30 bis 5:30)
Mittwoch, Frei
Donnerstag, Frei
Freitag, Tagschicht, (von 5:30 bis 17:30)
Samstag, Nachtschicht (von 17:30 bis 5:30)
Sonntag, Frei
Montag, Frei
Dienstag, Tagschict (von 5:30 bis 17:30)
usw.

Das läuft so das ganze Jahr durch. Als Urlaub gibt es 24 Urlaubsschichten (nicht Tage!) sowie 4 Freischichten (Stundenabbau) plus eine Übergabefreischicht (Stundenabbau). Pro Arbeitsschicht werden im Speicher 1 und Speicher 2 eine gwisse Anzahl an Stunden gutgeschrieben. Wenn im Speicher 1 z.B. 11 Stunden stehen, kann ich eine Freischicht nehmen diemir diese Stunden abbaut.

Wenn es jemanden interessiert kann er sich ja mal über PN melden.

Gruß vom Donnersberg

Jakob


Alles meine ganz private Meinung!

"Wenn das Rhinozeros, das Schlimme dich kriegen will in seinem Grimme, dann steig auf einen Baum beizeiten, sonst hast du Unannehmlichkeiten..."

"Wer glaubt, Deutschland hätte einen wohl organisierten und funktionierenden Katastrophenschutz, der glaubt auch, das Christkind ist der Sohn vom Weihnachtsmann und dem Osterhasen"


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AutorThor8ste8n H8., Dorsten / NRW358979
Datum04.09.2006 09:0728747 x gelesen
Das Problem bei diesem Dienstplan (Tag, Nacht, frei,frei) ist nur, daß Du zu wenig Stunden bringst. Es fallen keine Überstunden an, sondern Du mußt regelmäßig Extraschichten bringen, damit Du auf Deine 48 Wochenstunden kommst. Demnach gibt es keine freien Tage gegen Überstunden mehr. Für jeden freien Tag mußt Du einen Urlaubstag opfern.

Bei einer "normalen" 40 Stunden "Beamtenwoche" gut geeignet.



Gruß



Thorsten


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW358985
Datum04.09.2006 10:0329019 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrechtdutz zulagen

"Dienst zu ungünstigen Zeiten"-Zulage wird für die (angeblichen) außergewöhnlichen Erschwernisse im Schichtdienst bezahlt - und um Anreize zu schaffen, zu diesen Zeiten zu arbeiten.
Haben die meisten vergessen und hat sich als Gehaltsbestandteil etabliert, ohne ein solcher tatsächlich zu sein!
Ehrlicherweise müsste man als Anreiz heute eher eine Datz-Zulage zahlen (Dienst an Tageszeiten = Tagesdienst), weil der Schichtdienst heute durch die DuZ und das weniger häufigere Fahren 1 - 2 Besoldungsstufen mehr Netto ausmachen dürfte! (Von den weitaus besseren Möglichkeiten der Nebentätigkeiten usw. ganz zu schweigen.)
Fragt mal die im Tagesdienst....


Geschrieben von Sven Walbrechtbzw. um unseren arbeitsplatz

sorry, platte Worthülse, weil an Deinen oder andere Arbeitsplätze will ja gar keiner, es geht ja wenn um zusätzliche (die dadurch nicht geschaffen werden).

Und immer schön daran denken, den jetzigen Zustand mit seinen vermutlichen Folgen habt Ihr diversen Klagen aus dem mDFeu GEGEN die derzeitigen Regelungen zu verdanken - und NICHT dem gD oder hDFeu! Hätte alle an einem Strang gezogen - und damit meine ich v.a. die Gewerkschaften - wäre der Druck und die Wirksamkeit auf die Politik m.E. auch eine andere gewesen, als mit dem Flickenteppich an Meinungen - und noch dazu Klagen gegen den Status Quo auf Basis von Medizinerarbeitszeiten!


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW358999
Datum04.09.2006 11:3829121 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolino"Dienst zu ungünstigen Zeiten"-Zulage wird für die (angeblichen) außergewöhnlichen Erschwernisse im Schichtdienst bezahlt - und um Anreize zu schaffen, zu diesen Zeiten zu arbeiten.

"angeblich" ist echt ne Frechheit. Wenn du immer nur zu Hause schläfst, wirst du den Unterschied zwischen dem Ruhen auf der Wache und dem Schlaf zu Hause nicht kennen. Da gibts schon noch Unterschiede.
Was zahlt noch mal die Industrie ihren Mitarbeitern im Schichtdienst zusätzlich? 1,28?/h etwa?


Geschrieben von Ulrich CimolinoEhrlicherweise müsste man als Anreiz heute eher eine Datz-Zulage zahlen (Dienst an Tageszeiten = Tagesdienst), weil der Schichtdienst heute durch die DuZ und das weniger häufigere Fahren 1 - 2 Besoldungsstufen mehr Netto ausmachen dürfte!

Als Ausgleich wurden doch schon fast alle Stellen im Tagesdienst in den gD hochgehievt, oder zumindest mit A9 (auch ohne Führungslehrgang) oder mit A9+Z versilbert... Da wird dann doch im Prinzip das gleiche verdienst, wie auf der Tour...

Das lustige ist, es wird wieder anders, wenn die Differenz zwischen 48 und 54 Wochenstunden auch noch bezahlt werden sollte. Vermutlich wird man dann eine Wanderbewegung hin zum Schichtdienst beobachten können...


Geschrieben von Ulrich CimolinoUnd immer schön daran denken, den jetzigen Zustand mit seinen vermutlichen Folgen habt Ihr diversen Klagen aus dem mDFeu GEGEN die derzeitigen Regelungen zu verdanken - und NICHT dem gD oder hDFeu!

Fakt ist doch, dass daran nichts zu ändern ist, denn man kann es keinem verübeln, wenn er versucht seine Lage auf dem Rechtsweg zu verbessern. Dass der hD nicht daran schuld sein will, macht ihn auch nicht sympatischer...:-) Eure Aufgabe besteht nun darin, nicht über die bösen Mitarbeiter zu klagen, sondern Lösungen zu finden, die einer Klage stand halten. (geniale Formulierung).

Die Zeiten, wo alle in der Feuerwehr sich als ein Klüngel verstanden, sind offensichtlich vorbei. Wenn man auf einer Seite die Schrauben anzieht, muß man damit rechnen, dass es irgenwo enger wird, und die Leute nicht mehr so mitspielen wie vorher.

Gruß

Dietmar Reimer


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359001
Datum04.09.2006 11:5528927 x gelesen
Geschrieben von Dietmar Reimerangeblich" ist echt ne Frechheit.

Nein, das ist die Realität, wäre das eine erhebliche Belastung müsste man im Sinne der Mitarbeiter JEDE anschließende Nebentätigkeit verbieten, oder?
Ich hab genug Wissen um die Realitäten, wieviele Kollegen in den diversen Feuerwehren (v.a. mit 24 h-Schichten!) direkt im Anschluß an den Dienst einer solchen nachgehen.


Geschrieben von Dietmar ReimerAls Ausgleich wurden doch schon fast alle Stellen im Tagesdienst in den gD hochgehievt, oder zumindest mit A9 (auch ohne Führungslehrgang) oder mit A9+Z versilbert... Da wird dann doch im Prinzip das gleiche verdienst, wie auf der Tour...

1. kannst Du das mitnichten verallgemeinern!
2. "freuen" sich immer da die Angestellten/Arbeiter wo Beamte die gleiche Tätigkeit (oder eine geringwertigere!) für deutlich mehr Geld erledigen...
3. Macht sowas den Wechsel bzw. die Mischung von Tages- und Einsatzdienst fast unmöglich - und damit wird eine zwei-Klassen-Feuerwehr manifestiert, die weder im Sinne des Dienstherren, noch des Personal(rats!) sein kann!


Geschrieben von Dietmar ReimerDas lustige ist, es wird wieder anders, wenn die Differenz zwischen 48 und 54 Wochenstunden auch noch bezahlt werden sollte. Vermutlich wird man dann eine Wanderbewegung hin zum Schichtdienst beobachten können..

Dann?
Die gibts doch jetzt schon längst! (Zur Erinnerung, die letzte Arbeitszeitverlängerung betraf auch NUR die Kollegen im Tagesdienst. Frag die mal...)


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorRalf8 R.8, Reken/Coesfeld / NRW359002
Datum04.09.2006 12:0528865 x gelesen
Moinmoin!

Geschrieben von Dietmar ReimerWas zahlt noch mal die Industrie ihren Mitarbeitern im Schichtdienst zusätzlich? 1,28?/h etwa?

... die Zeiten sind fast vorbei, und die Insel der glückseligen wird immer kleiner. Unterhalte Dich mal mit Leuten die in der chemischen Industrie die Schichtdienst fahren, auf wieviel ihres Entgeltes die so pö á pö in den letzten Jahren verzichten mussten.

... das geht bis zu der Masche Betriebsteil verkaufen, und den Mitarbeiter einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben lassen oder ihm mitzuteilen das man keine Arbeit mehr für ihn hat.

... fast überall ist doch in den letzten Jahren nur das Streichen von Lohnbestandteilen und Vergünstigungen angesagt.

... die Wahrung von Besitzständen (auch mit Abstrichen) steht bei allen Realisten im Vordergrund.

Geschrieben von Dietmar ReimerFakt ist doch, dass daran nichts zu ändern ist, denn man kann es keinem verübeln, wenn er versucht seine Lage auf dem Rechtsweg zu verbessern. Dass der hD nicht daran schuld sein will, macht ihn auch nicht sympatischer...:-) Eure Aufgabe besteht nun darin, nicht über die bösen Mitarbeiter zu klagen, sondern Lösungen zu finden, die einer Klage stand halten. (geniale Formulierung).

... man kann niemandem verübeln zu versuchen seine Lage zu verbessern. Aber wenn daraus dann ein tiefer Griff ins Klo wird darf man auch nicht auf andere schimpfen.

... in dem Unternehmen in dem ich arbeite ist ein ganz schlauer Betriebsrat auf die Idee gekommen dem Geschäftsführer mitzuteilen das, falls es im Dienstbetrieb weiterhin zu Ruhezeitverletzungen kommen würde (hiermit ist gemeint das ab und an, also eher selten, die verlängerte Wochenendruhezeit des Fahrpersonals nicht eingehalten wird), dann würde er den Betrieb beim Ordnungsamt anschwärzen.

Resultat:

Die Lebensqualität" Schichten kloppen" die es mir ermöglichte Stunden zu bunkern, um kurzfristig man für's THW 2-3 Tage frei zu machen, und im Gegenzug anderen Kollegen die Möglichkeit gab um meine Abwesenheit auszugleichen sich 2-3 Schichten mitzunehmen (auch wenn es dann mal nicht exakt der Ruhezeitenverordnung entspricht, es wurde halt nicht drüber gesprochen und stillschweigend geduldet) weil sie die Kohle brauche - Ende im Gelände!!!

Resultat

- Mehrarbeit wird jetzt durch 400-Öre-Jobber geleistet
- Mehrarbeit wird durch Mitarbeiter anderer Unternehmen geleistet
- Urlaubsverschiebung (weil der Urlaub erst am Freitag anfängt, der Flieger aber schon am Mittwoch geht) nicht mehr möglich

Da kann man nur sagen: Danke Herr Betriebsratsmitglied ;-)

... wir sammeln momentan Unterschriften um dem Guten mitzuteilen das wir für solche Alleingänge kein Verständnis haben, ihm kein Vertrauen mehr entgegen bringen, und bitten Ihn sein Mandat niederzulegen.

Einer hat eine Idee, und viele gucken in die Röhre. Mitgefangen, mitgehangen halt.


.....................................
Kameradschaftliche Grüße aus Reken/Coesfeld

Ralf Röhling

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AutorJako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz359030
Datum04.09.2006 15:0728581 x gelesen
Hallo!

Sorry, ich hatte die 48 Stunden übersehen. Wir habe "leider" nur die 38,5 Stunden-Woche.

Gruß vom Donnersberg

Jockel


Alles meine ganz private Meinung!

"Wenn das Rhinozeros, das Schlimme dich kriegen will in seinem Grimme, dann steig auf einen Baum beizeiten, sonst hast du Unannehmlichkeiten..."

"Wer glaubt, Deutschland hätte einen wohl organisierten und funktionierenden Katastrophenschutz, der glaubt auch, das Christkind ist der Sohn vom Weihnachtsmann und dem Osterhasen"


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AutorLars8 L.8, Bad Segeberg / Schleswig-Holstein359034
Datum04.09.2006 15:4328616 x gelesen
Hallo Ci,..

Geschrieben von Ulrich CimolinoUnd immer schön daran denken, den jetzigen Zustand mit seinen vermutlichen Folgen habt Ihr diversen Klagen aus dem mDFeu GEGEN die derzeitigen Regelungen zu verdanken - und NICHT dem gD oder hDFeu! Hätte alle an einem Strang gezogen - und damit meine ich v.a. die Gewerkschaften - wäre der Druck und die Wirksamkeit auf die Politik m.E. auch eine andere gewesen, als mit dem Flickenteppich an Meinungen - und noch dazu Klagen gegen den Status Quo auf Basis von Medizinerarbeitszeiten!

Wobei dann aber auch fairerweise gesagt werden muss das es momentan noch keine Entscheidung gibt die auch großflächig bei -F- umgesetzt wurde,oder? Und so wie ich es einschätze wird das auch noch bis auf unbestimmte Zeit andauern.

Es gibt auch heute noch den 24Stunden(+) Dienst im Krankenhaus für Ärzte, obwohl die Entscheidung darüber schon Jahre her ist. Soviel zu Gerichtbarkeit und zeitnahe Umsetzung.


In diesem Sinne,

Larsi ausm Norden (Alias)


"Dabeisein ist 80 Prozent des Erfolges..."
Woody Allen



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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359040
Datum04.09.2006 16:2428800 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich CimolinoIch hab genug Wissen um die Realitäten, wieviele Kollegen in den diversen Feuerwehren (v.a. mit 24 h-Schichten!) direkt im Anschluß an den Dienst einer solchen nachgehen.

Das bezweifle ich! Die Möglichkeiten um nebenher zu arbeiten haben sich doch drastisch reduziert! Auf Europas größter Baustelle, der Stuttgarter Messe, fährt doch nicht der Schichtler sondern der Pole! Frage doch mal bei den Personalsachbearbeitern nach, wie sich die Genehmigungen und Prüfung der Nebenbeschäftigungen nach Umfang und Umsatz drastisch nach unten verlagert hat.

Angemeldete, gewerbliche Nebentätigkeiten gehen übrigens heute durch alle Bevölkerungsschichten und haben mit dem Kriterium "Schichtdienst" nichts mehr zu tun (so die Auskunft des Amtes für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart).

Deshalb stehen Schichtdienstler und Tagesdienstler Schlange, um Sicherheitswachen als lukrative Nebenbeschäftigung machen zu dürfen, die in der Regel abends oder an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen stattfinden.

Es wäre sicherlich kein Fehler, wenn Du die Kaffeerundengeschichten neidischer Tagesdienstler aus den 70iger/80iger Jahre dorthin ablegst wo sie hingehören, - in die Geschichte der guten alten Zeiten.

Geschrieben von Ulrich CimolinoDie gibts doch jetzt schon längst! (Zur Erinnerung, die letzte Arbeitszeitverlängerung betraf auch NUR die Kollegen im Tagesdienst. Frag die mal...)

Natürlich traf die Arbeitszeitverlängerung nur die Tagesdienstler, da die Schichtdienstler bereits länger arbeiten und es deshalb bei denen nichts zu verlängern gab!

Der Leidensdruck im Tagesdienst kann jedoch so groß nicht sein, wenn ich immer die Bewerberzahl von Schichtdienstler für ausgeschriebene Tagesdienststellen betrachte.

Persönliche Anmerkung: Ich habe in meinen beinahe 36 Dienstjahren so viel Tagesdienst gemacht wie ganz wenige Schichtdienstler bei der BF Stuttgart und kann daher auch die Vorzüge des Tagesdienstes durchaus schätzen, vor allem mit zunehmendem Alter, wo man auch ohne Einsätze nicht ausgeruht nach Hause geht!

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW359055
Datum04.09.2006 18:2329314 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolino...wäre das eine erhebliche Belastung müsste man im Sinne der Mitarbeiter JEDE anschließende Nebentätigkeit verbieten, oder?

Nö, wenn man konsequent wäre, müßte man den 24Std. Dienst abschaffen, denn das Problem ist doch nicht die maximale Stundenzahl, sondern die Ruhezeiten dazwischen. Dann ist weder Mehrarbeit noch Nebentätigkeit ein Problem.

Geschrieben von Ulrich Cimolino...wieviele Kollegen in den diversen Feuerwehren (v.a. mit 24 h-Schichten!) direkt im Anschluß an den Dienst einer solchen nachgehen.

Solche Fälle von Selbstausbeitung mag es geben, aber genau so gibt es Kollegen, die sich nach 24Std. Dienst erst mal zu Hause hinlegen, weil die letzte Nacht keine war. Das wird wohl vor allem an der Einsatzfrequenz auf der entsprechenden Wache liegen.

Entscheidend ist doch folgendes:

Auf die Frage von mir:
Wie kann es sein, dass, wenn es um Gesundheitsschutz geht, auf freiwilliger Basis (die Arbeitszeit) auch länger sein darf, und das ganze auch noch EU-konform?

Schrieb Andreas Bräutigam
1) Weil die EU weiß, dass das Gnaze sonst unbezahlbar ist.
2) Weil man dem Einzelnen die Freiheit lassen will, mehr Geld (durch mehr Arbeit) zu verdienen, wenn die Belastung erträglich ist (genau das geht bei uns aber durch die Alimentation nicht so einfach).


Mal abgesehen von der Frage der Alimentation, und ob man nun regelmäßige Mehrarbeit vergüten darf, steht immer noch die Frage im Raum, wie denn nun die vielbeschworenen Leistungsanreize im Beamtenbereich aussehen sollen, wenn sie sich nicht in der Lohntüte bemerkbar machen?


Geschrieben von Ulrich Cimolino
2. "freuen" sich immer da die Angestellten/Arbeiter wo Beamte die gleiche Tätigkeit (oder eine geringwertigere!) für deutlich mehr Geld erledigen...


Da war es wieder das alte Leiden. Wenn die Arbeit eines FW-Beamten im Tagesdienst, wie du sagst, so viel anspruchsvoller ist, als im Schichtdienst, dann muß sie im Sinne einer leistungsgerechten Bezahlung auch mehr einbringen. Das ist doch ganz natürlich, weil sich sonst niemand dazu bereit erklärt. Wenn ein Angestellter sich nun benachteiligt fühlt, ist das zwar traurig, aber es liegt eben nicht am Einzelnen, sondern an dem maroden System.Es kann nicht unsere Aufgabe sein, die Ungerechtigkeiten des öffentlichen Dienstrechts auszubaden.

Geschrieben von Ulrich Cimolino
Macht sowas den Wechsel bzw. die Mischung von Tages- und Einsatzdienst fast unmöglich - und damit wird eine zwei-Klassen-Feuerwehr manifestiert, die weder im Sinne des Dienstherren, noch des Personal(rats!) sein kann!


Die gibt es doch schon längst, auch du förderst diese Gesinnung durch dein ständiges Herunterputzen der schichtdienstleistenden Kollegen. Wenn man "eine" Feuerwehr haben möchte, sollte man auch ein gemeinsames Ziel fördern, und nicht eine Seite gegen die andere hetzten.

Gruß

Dietmar Reimer


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359057
Datum04.09.2006 18:3928947 x gelesen
Geschrieben von Dietmar ReimerGeschrieben von Ulrich Cimolino...wäre das eine erhebliche Belastung müsste man im Sinne der Mitarbeiter JEDE anschließende Nebentätigkeit verbieten, oder?

Nö, wenn man konsequent wäre, müßte man den 24Std. Dienst abschaffen, denn das Problem ist doch nicht die maximale Stundenzahl, sondern die Ruhezeiten dazwischen. Dann ist weder Mehrarbeit noch Nebentätigkeit ein Problem.


es soll Feuerwachen geben, da wird mehr geruht als eingesetzt...


Geschrieben von Dietmar ReimerSolche Fälle von Selbstausbeitung mag es geben

der ist gut. Schlag doch mal in Feuerwehren mit morgendlichem Schichtwechsel (Essen macht das ja anders...) vor, nur auf Mittagsschichtwechsel umzustellen (geschweige denn auf 12 h-Dienst)...


Geschrieben von Dietmar ReimerMal abgesehen von der Frage der Alimentation, und ob man nun regelmäßige Mehrarbeit vergüten darf, steht immer noch die Frage im Raum, wie denn nun die vielbeschworenen Leistungsanreize im Beamtenbereich aussehen sollen, wenn sie sich nicht in der Lohntüte bemerkbar machen?

Du verwechselst da grad was...
Das eine ist das was der Mitarbeiter als Basis zu leisten hat, das andere ist eine Vergütung für BESONDERE Leistungen.


Geschrieben von Dietmar ReimerDa war es wieder das alte Leiden. Wenn die Arbeit eines FW-Beamten im Tagesdienst, wie du sagst, so viel anspruchsvoller ist, als im Schichtdienst, dann muß sie im Sinne einer leistungsgerechten Bezahlung auch mehr einbringen. Das ist doch ganz natürlich, weil sich sonst niemand dazu bereit erklärt.

Die Tätigkeit im Tagesdienst ist nicht in jedem Fall anspruchsvoller, da unterstellst Du mir was, was ich so nie geschrieben hab.

Und für den Rest:
Wie ist es denn ganz ehrlich bei Dir/Euch so mit der Bereitschaft, in den Tagesdienst zu gehen - oder auch nur auf eine der m.W. zahlreich vorhandenen gD-Stellen in den Aufstieg?


Geschrieben von Dietmar ReimerDie gibt es doch schon längst, auch du förderst diese Gesinnung durch dein ständiges Herunterputzen der schichtdienstleistenden Kollegen.

ne falsch rum, ich kann das Gejammere der Schichtdienstler nicht mehr hören, weil die Nachteile haben v.a. die anderen! Du solltest Dich mal öfter mit dem "Tagesdienst" in einer Feuerwehr unterhalten.
By the way: Die Herrschaften der Wachen tun sich in fast allen mir bekannten Feuerwehren gern dadurch hervor, dass sie sich über die Sesselhocker der Büroetagen lustig machen. Auch das fördert ungemein den Zusammenhalt in den jeweiligen Feuerwehren...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359059
Datum04.09.2006 18:4728888 x gelesen
Geschrieben von Gerhard PfeifferDie Möglichkeiten um nebenher zu arbeiten haben sich doch drastisch reduziert!

Das muß ja wahrhaft tragische Auswüchse im Ländle haben, als ich bei Euch die Grundausbildung gemacht habe, war das REALE Gehaltsgefälle an den Fahrzeugen auf dem Hof deutlich zu erkennen.


Geschrieben von Gerhard PfeifferEs wäre sicherlich kein Fehler, wenn Du die Kaffeerundengeschichten neidischer Tagesdienstler aus den 70iger/80iger Jahre dorthin ablegst wo sie hingehören, - in die Geschichte der guten alten Zeiten

allein mir fehlt der Glaube...


Geschrieben von Gerhard PfeifferNatürlich traf die Arbeitszeitverlängerung nur die Tagesdienstler, da die Schichtdienstler bereits länger arbeiten und es deshalb bei denen nichts zu verlängern gab!

Nein, leider wieder falsch bzw. gewerkschaftliche Fehldeutung.
Als man für den Tagesdienst hier die Arbeitszeit (wieder) verlängert hat, blieb es beim Schichtdienst bei der von 56 auf 54 verkürzten Wochenarbeitszeit.
Wäre die von Dir mitgerechnete Bereitschaftszeit echte Arbeitszeit (vgl. EU-Diskussion) gäbe es schon längst keine 24-h-Schichten mehr, sondern Wechselschichtdienst ala Polizei oder Band beim Daimler.


Geschrieben von Gerhard PfeifferPersönliche Anmerkung: Ich habe in meinen beinahe 36 Dienstjahren so viel Tagesdienst gemacht wie ganz wenige Schichtdienstler bei der BF Stuttgart und kann daher auch die Vorzüge des Tagesdienstes durchaus schätzen, vor allem mit zunehmendem Alter, wo man auch ohne Einsätze nicht ausgeruht nach Hause geht!

Es gibt immer Kollegen mit persönlichen Gründen, aber es gibt in der Masse das Problem, dass man selbst mit erheblichem finanziellem Einsatz auf Tagesdienststellen im mDFeu keine ausreichenden Mitarbeiter bekommt, die als Arbeiter/Angestellte problemlos für 2/3 des Gehalts zu erhalten sind.
Dito kenn ich von den gDFeu-Stellen v.a. das Problem, dass die Bewerberzahlen "etwas" ungünstigt verteilt sind, wenn Stellen im 24 h- oder 8h-Dienst ausgeschrieben sind.

Also verlassen wir die Legendenbildung und bleiben bei den Realitäten.


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359065
Datum04.09.2006 19:2228804 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich CimolinoDas muß ja wahrhaft tragische Auswüchse im Ländle haben, als ich bei Euch die Grundausbildung gemacht habe, war das REALE Gehaltsgefälle an den Fahrzeugen auf dem Hof deutlich zu erkennen.

Prima, dass Du mir zustimmst, denn das waren die angesprochenen "goldenen Zeiten" von denen leider nicht mehr allzuviel übrig ist. Geht allerdings durch alle Bereiche, da die Fahrzeuge zu Deinen Gruab-Zeiten gekauft und heute über die DC-Bank finanziert oder geleast sind.

Geschrieben von Ulrich Cimolinoallein mir fehlt der Glaube...

Dann mach Dich sachkundig, dann kannst Du glauben und hast das Wissen.

Geschrieben von Ulrich CimolinoAls man für den Tagesdienst hier die Arbeitszeit (wieder) verlängert hat, blieb es beim Schichtdienst bei der von 56 auf 54 verkürzten Wochenarbeitszeit.

Natürlich! Auch Dir ist doch bekannt, warum der Anteil der Arbeitszeit in der Bereitschaftszeit klar definiert ist.

Geschrieben von Ulrich CimolinoWäre die von Dir mitgerechnete Bereitschaftszeit echte Arbeitszeit (vgl. EU-Diskussion) gäbe es schon längst keine 24-h-Schichten mehr, sondern Wechselschichtdienst ala Polizei oder Band beim Daimler.

Natürlich! Es gäbe keine 54/56-Woche sondern 41 Stunden oder 35 Stunden-Wochen.

Geschrieben von Ulrich Cimolinoaber es gibt in der Masse das Problem, dass man selbst mit erheblichem finanziellem Einsatz auf Tagesdienststellen im mDFeu keine ausreichenden Mitarbeiter bekommt,

In Stuttgart ist das kein Problem. Auf jede Ausschreibung bewerben sich genügend Kollegen. Könnte bei Euch das Problem sein, dass durch Euer Neidgejammere den Kollegen das Interesse an interessanten Stellen im Tagesdienst abhanden kommt oder warum gibt es so gravierende Unterschiede zu uns?

Geschrieben von Ulrich CimolinoAlso verlassen wir die Legendenbildung und bleiben bei den Realitäten.

Es wäre nicht schlecht, wenn Du Dich da ein bis´chen bemühen würdest.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorRolf8 U.8, Bad Vilbel / Hessen359070
Datum04.09.2006 19:3028697 x gelesen
Hallo Kollegen,
ich kann diese Diskussion langsam nicht mehr nachverfolgen. Die Veränderung der Arbeitszeit bei den Feuerwehren war doch lange bekannt. Es hat mich persönlich nur gewundert, das die meisten so lange gewartet haben mit der Umsetzung. Ich bin in FFM bei der Berufsfeuerwehr , und wie Markus es schon geschrieben hat, fahren wir schon seit jahren mit den 48 Std.Wochenarbeitszeit gut. Bei uns ist kein Kollege verhungert und immer wenn ich auf den Parkplatz der Wach sehe, muss ich feststellen das unser Gehalt doch ein gutes Auskommen ermöglicht. Mann kann nunmal im Leben nicht alles haben, und wer gemeint hat, wie z.b die Ärzteschaft bei weniger Wochenarbeitszeit das gleich zu verdienen, der muss sich selber mal fragen ob noch alles im richtigen Verhältniss steht.So das ist miein Beitrag zu dieser Diskussion, wobei mich doch noch eins interessiert von Ci. Habt ihr in D-Dorf Abteilung Technik so wenig zu tun, das du hier Tagsüber so oft posten kannst, oder hast du soviel Urlaub?
Gruß aus dem wieder sonnigen Frankfurt


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AutorGuid8o L8., Pforzheim / Baden-Württemberg359072
Datum04.09.2006 20:2228609 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrechtch möchte gerne mal wissen, wie es bei euch ab 2007 mit dem 24 std. dienst geregelt ist/wird.

In drei Dienstgruppen werden seit 1.1.2006 48h (vorher 54h) gearbeitet:
T=7:30-16:30
N=16:30-7:30
O= 7:30-7:30 (Fr,Sa,So)

Mo T
Di T
Mi T
Do T
Fr -
Sa -
So -

Mo N
Di -
Mi N
Do -
Fr O
Sa -
So -

Mo -
Di N
Mi -
Do N
Fr -
Sa O
So -

Um auf 48h zu kommen, gibt es zwischendurch zusätzliche Freischichten. Die Dienstgruppe "Einsatzleiter vom Dienst" macht ausschließlich 24h-Dienst, der Tageseinsatzdienst (zusätzliches LF) macht Mo-Fr Tagdienste, der Kommandodienst macht zusätzlich Rufbereitschaft von zuhause.

In der Leitstelle werden 41h in Vollarbeitszeit ohne Bereitschaftsanteile gearbeitet.


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AutorGuid8o L8., Pforzheim / Baden-Württemberg359073
Datum04.09.2006 20:3128611 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrechtdann würde ab abends nur noch, wenn überhaupt, einer fürs LF und einer für die DL da sein. der rest wird mit ff-leuten aufgestockt. .....also bei jedem einsatz (oelspur, containerbrände, tier in not etc.).

Vom Containerbrand abgesehen sind das typische Einsätze für ein KEF/KLAF, die auch mit zwei Mann Besatzung ohne FF abgearbeitet werden können. Klar, mit mehr Personal wäre gelegentlich einfacher, aber irgendwer muss das eben auch bezahlen können/wollen.


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359081
Datum04.09.2006 21:1128757 x gelesen
Geschrieben von Gerhard PfeifferAuf jede Ausschreibung bewerben sich genügend Kollegen. Könnte bei Euch das Problem sein, dass durch Euer Neidgejammere den Kollegen das Interesse an interessanten Stellen im Tagesdienst abhanden kommt oder warum gibt es so gravierende Unterschiede zu uns?

FzgFü A9Z
TrFü A9
TrM i.d.R. A8


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359083
Datum04.09.2006 21:1428592 x gelesen
Geschrieben von Rolf UrbanHabt ihr in D-Dorf Abteilung Technik so wenig zu tun, das du hier Tagsüber so oft posten kannst, oder hast du soviel Urlaub?

schön, dass Dich mein Tagesablauf so interessiert, dass Du davon gleich auf meine Dienstbereitschaft hier zielst...

Ich hätte seit gut 2 Wochen Urlaub, hab davon (fast) jeden Tag zu einem großen Teil im Büro verbracht - und es würde auch Dich sicherlich verblüffen, zu welchen Tages-/Nachtzeiten ich vom dienstlichen PC aus dienstliche Mails verschicken würde.

Aber ein bißchen Unfrieden zu stiften oder zu provozieren ist natürlich VIEL einfacher....


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359087
Datum04.09.2006 21:2328786 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich CimolinoFzgFü A9Z
TrFü A9
TrM i.d.R. A8


Wenn natürlich jeder FzgFü in A 9Z ist, alle Achtung! Bei uns nur auf dem HLF A und der DLK, alle anderen FzgFü in A 9, TrFü A8, TrM A 7. Dann verstehe ich schon, warum bei uns die A 9Z-Stellen im Tagesdienst gefragt sind.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorGuid8o L8., Pforzheim / Baden-Württemberg359091
Datum04.09.2006 22:1528621 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrechtwir bf'ler machen den job schließlich nicht um unsere freizeit damit zu verschönern. wir verdienen damit unser brot!!

In Bewerbungsschreiben liest man das in der Form nicht. ;-))




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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359098
Datum04.09.2006 23:1428563 x gelesen
Nun ja, auch der 48h Dienst ist nur mit Ruhezeiten durchführbar, heißt, wenn z.B. bei 12/12 die Nacht zum Tag gemacht wird, dann müßte eigentlich die 41h Regelung gelten - wären noch mal 7h pro Mann pro Woche weniger


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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359100
Datum04.09.2006 23:2428652 x gelesen
Tja, dann wäre es doch sinnvoller, daß Geld den beruflichen Kräften zugeben, denn dann würde man diesen entgegenkommen, die Mitarbeiter wären wieder etwas motivierter und alle bleibt so wie es ist (54h Woche und keine neuen Planstellen)
Ist jetzt natürlich die Frage, wie eine Gemeinde, die im HSK steckt, so eine "Sonderzahlung" durch bekommt.
Wenn freiwillige Kräfte gegen Bezahlung (oder auch ohne Bezahlung) auf den Wachen Dienst machen, dann wird das sicherlich zu einem guten, gemeinschaftlichen Miteinander führen (vorsicht Ironie) und die Verwaltung wäre sicherlich gewiß, daß sie dann viele "motivierte" berufliche Kräfte haben.
Manchmal habe ich das Gefühl, daß da nur Theoretiker planen und basteln, die von Menschführung, gesunden Menschverstand und der einfachen Realität nicht viel halten.


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AutorGuid8o L8., Pforzheim / Baden-Württemberg359103
Datum04.09.2006 23:3628677 x gelesen
Geschrieben von Eberhard ConradTja, dann wäre es doch sinnvoller, daß Geld den beruflichen Kräften zugeben, denn dann würde man diesen entgegenkommen, die Mitarbeiter wären wieder etwas motivierter und alle bleibt so wie es ist (54h Woche und keine neuen Planstellen)

Geht ja nicht, weil dies der Forderung nach der 48h-Woche entgegen laufen würde.


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359127
Datum05.09.2006 09:0728581 x gelesen
Geschrieben von Gerhard PfeifferWenn natürlich jeder FzgFü in A 9Z ist,

ne, das gilt so für die FzgFü LF (DGL).

Geschrieben von Gerhard PfeifferBei uns nur auf dem HLF A und der DLK,

DLK schon nicht mehr, da aber natürlich mehr als nur einer den Dienstgrad hat, fährt der ggf. dann auf der DLK.

Geschrieben von Gerhard PfeifferDann verstehe ich schon, warum bei uns die A 9Z-Stellen im Tagesdienst gefragt sind.

A9Z-Stellen im Tagesdienst gibts hier nur für die geprüften HBM und auch nur dann, wenn die Stelle das hergibt! (z.B. Leiter ASW)


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW359200
Datum05.09.2006 16:2828739 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolinoes soll Feuerwachen geben, ...

Wir können lang und breit über die Auslastung jeder Wache diskutieren, doch das ändert nichts an der AZV und deren Intention, so lange Dienstzeiten zu unterbinden. Ob das nun für den Bereich Feuerwehr Sinn macht oder nicht, ist dabei unerheblich. Die große Keule EU-RL ist nun aus dem Sack, und gilt für alle.

Geschrieben von Ulrich CimolinoSchlag doch mal in Feuerwehren mit morgendlichem Schichtwechsel (Essen macht das ja anders...) vor, nur auf Mittagsschichtwechsel umzustellen (geschweige denn auf 12 h-Dienst)...

Das hat doch nichts mit Nebentätigkeiten zu tun, denn auch in Essen sind Kollegen nebenbei tätig, und das nicht zu knapp, sondern mit dem Beharrungsvermögen der Kollegen, die eingefahrene Regelungen zwischen Dienst und Privatleben nicht ändern wollen, was man auch verstehen kann, da die Partnerin und der Rest der Familie sich auch umorganisieren müßten.
In Essen würde kaum jemand freiwillig auf die Mittagsablösung verzichten.
Aber wie heißt es doch so schön: Man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ...

Geschrieben von Ulrich CimolinoDu verwechselst da grad was...
Das eine ist das was der Mitarbeiter als Basis zu leisten hat, das andere ist eine Vergütung für BESONDERE Leistungen.


Da ist es doch gut, dass meine Irrtümer hier korrigiert werden können. :-)
Also, wenn ich regelmäßig und pünktlich zum Dienst komme, und meinen dienstlichen Pflichten so eben nachkomme, ist das die Basisleistung, für die ich meine Bezüge erhalte. Welche Möglichkeiten gibt es denn deiner Meinung nach, um mich besonders zu belohnen, wenn ich über das notwendige Maß hinaus Leistung erbringe, sei es im Sinne von Sonderausbildungen, aber auch Mehrarbeit, die man innerhalb seiner Dienstzeit verbringt, wenn andere Kollegen vor der Flimmerkiste hocken. Für die eigene Zufriedenheit am Arbeitsplatz mag das ganz nett sein, aber lohnen tut sich so etwas nicht, im Gegenteil. Also wird es früher oder später eingestellt.

Da finde ich es doch toll, wenn ich mal ein paar Stunden KTW fahre oder eine Sicherheitswache mache, und die Stunden bezahlt bekomme. Da leiste ich etwas über meine Pflicht hinaus und bekomme auch sofort die Belohnung.

Geschrieben von Ulrich CimolinoDie Tätigkeit im Tagesdienst ist nicht in jedem Fall anspruchsvoller, da unterstellst Du mir was, was ich so nie geschrieben hab.


Da bin ich aber froh, dass du das so schön richtig stellst, denn ich (und vermutlich auch ein paar andere Leute) hatten einen ganz anderen Eindruck von deiner Einschätzung.

Geschrieben von Ulrich CimolinoWie ist es denn ganz ehrlich bei Dir/Euch so mit der Bereitschaft, in den Tagesdienst zu gehen - oder auch nur auf eine der m.W. zahlreich vorhandenen gD-Stellen in den Aufstieg?

Auch wenn du es vom mD vielleicht nicht erwarten würdest: Da muß man differenzieren. :-)
Alles hat eine finanzielle, aber auch noch andere Seiten.
Nach über vier Jahren höherwertiger Tätigkeit, bin ich nun endlich A9 geworden. Wenn ich heute eine A9Z Stelle im Tagesdienst besetzen würde, geprüfte A9er Stellen gibt es kaum bei uns, außerdem würde ich mich durch den fehlenden DuZ verschlechtern, ginge das Spiel ja wieder von vorne los. Ich würde Mehrleistung erbringen, ohne eine konkrete Zusage meiner Dienststelle, wann ich denn die passende Besoldung erhalte. Dazu bin ich nicht bereit.

Wie du selbst schon mehrfach kritisch (hämisch?) angemerkt hast, haben wir zahlreiche Stellen im Bereich A10, aber da drüber siehts mau aus. Was sollte mich dazu verleiten, den Aufstieg zu machen, wenn ich im Ergebnis silberne Streifen habe, aber sonst nichts, ganz abgesehen davon gibts immer noch das HSK. Der eigene Geltungsdrang vielleicht. ;-)

Im übrigen bin ich mit meiner Tätigkeit sehr zufrieden und komme gerne zum Dienst. Als gelernter Handwerker brauche ich auch mal schmutzige Finger, auch wenn es manchmal Blut ist. Letztlich kann man sich ja als frischer Aufsteiger nicht aussuchen, welche Stelle man bekommt, und für einen reinen Bürojob halte ich mich zumindest im Moment für ungeeignet. Außerdem bin ich lieber ein Guter unter den Kleinen, als mich um jeden Preis profilieren zu müssen. Das sollen die machen, die es nötig haben. Da finden sich immer welche.
Selbst wenn die Beförderungssituation anders wäre, Geld allein macht auch nicht glücklich...:-)

Geschrieben von Ulrich CimolinoDu solltest Dich mal öfter mit dem "Tagesdienst" in einer Feuerwehr unterhalten.

Das tue ich immer wieder mal, wenn man mich läßt. Da gibt es auch ganz nette, mit denen die Zusammenarbeit ok ist. Andere haben für sich den Idealzustand erreicht, nach dem Motto: Wie schön könnte es bei der Feuerwehr sein, wenn die Einsätze nicht wären. In deren Augen sind die Kollegen der Tour Chaoten, die nur ankommen, wenn sie was kaputt gemacht haben...
Deshalb würde ich es sehr begrüßen, wenn der Tagesdienst eine oder zwei Schichten im Monat wieder auf der Wache verbringen würde. Das wäre sehr positiv für das gegenseitige Verständnis.


Gruß

Dietmar Reimer


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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359236
Datum05.09.2006 18:2628667 x gelesen
mhm , nur mal zum Verständnis - die 48h Regelung hat ja nicht die deutsche Feuerwehr erfunden, nur wir müssen/wollen jetzt damit Leben und diese (eventuel) umsetzen, wobei es ja wahrcheinlich den einen oder anderen Ausweg gibt, den man ja auch bereit ist zu nutzen - aber halt nicht für den Nulltarif.
Wenn sich nun Kollegen bereit erklären, für ein Entgegenkommen auf einen reinen 48h Dienst zu verzichten, dann zeigt dies doch das Verständnis für die momentale finanzielle Situation der Kommunen - okay wenn man auf alles verzichten würde, dann wäre man noch verständnisvoller aber auch etwas dumm - meiner Meinung nach.


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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359576
Datum07.09.2006 12:1828803 x gelesen
So, also unsere WAL hatten mit unserem Chef eine Besprechunmg und da kam heraus, das bei uns in Herten die 48h Regelung eingeführt werden soll - angesprochen wurde auch die Optionout - Regelung aber ohne Ausgleich, also weder finanzieller Art noch zeitlich, sodaß dies wohl von der Mannschaft abgelehnt wird.
Unser Chef hat die Vorgabe die 48h Regelung ohne Mehrkosten bei Beibehaltung des Standarts aufrecht zu erhalten.
Interessant war auch die Anmerkung, daß, wenn man die Option Out Regelung wählt, es bei einem Unfall dazu kommen kann, daß der AG und AN zu je 50% belangt werden (können), wenn keine 11h Ruhezeit eingehalten wurde - was ja bei unserem Job mehr als fraglich ist. Bedeutet für mich, wenn ich die Option Out Regelung wähle, schieße ich mich selbst in das Knie, mag jetzt aber nicht beurteilen wie weit das rechlich abgeklärt ist, vielleicht hat hier jemand mehr Wissen und mag es verkünden, wenn es so währe, dann wäre diese Option Out Regelung ja mehr als unsinnig.

Nun ja, im Endeffekt wissen wir immer noch nicht was und wie es kommt aber im Oktober gibt es dann noch einmal eine Zusammenkunft.
In diesem Sinne

Lg Ebi


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359581
Datum07.09.2006 12:3528656 x gelesen
Geschrieben von Eberhard ConradInteressant war auch die Anmerkung, daß, wenn man die Option Out Regelung wählt, es bei einem Unfall dazu kommen kann, daß der AG und AN zu je 50% belangt werden (können), wenn keine 11h Ruhezeit eingehalten wurde - was ja bei unserem Job mehr als fraglich ist. Bedeutet für mich, wenn ich die Option Out Regelung wähle, schieße ich mich selbst in das Knie, mag jetzt aber nicht beurteilen wie weit das rechlich abgeklärt ist, vielleicht hat hier jemand mehr Wissen und mag es verkünden, wenn es so währe, dann wäre diese Option Out Regelung ja mehr als unsinnig.

Hallo,

dann befragt eben mal die Arbeitsrechtler Eurer Gewerkschaft! Für was bezahlt ihr denn Mitgliedsbeiträge oder hat der PR den Sachverhalt schon abgeklärt?

Geschrieben von Eberhard ConradNun ja, im Endeffekt wissen wir immer noch nicht was und wie es kommt

In der Tat.....:-)

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359595
Datum07.09.2006 13:3728659 x gelesen
Ähm, bin keiner Gewerkschaft und da ich gestern NEF hatte, war ich auch den ganzen Tag unterwegs - dachte ja nur, daß hier dazu jemand etwas sagen kann.
Da man sich natürlich noch um andere Quellen bemüht ist ja klar aber warum alles doppelt und dreifach erfragen ???
Lg Ebi


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359666
Datum07.09.2006 17:1328664 x gelesen
Geschrieben von Eberhard ConradDa man sich natürlich noch um andere Quellen bemüht ist ja klar aber warum alles doppelt und dreifach erfragen ???

Hallo,

eben......! Man kann gezielt Fachleute fragen oder mit jedermann über ein Thema philosophieren was man denn so meint oder denkt.

Die Frage ist, welche Vorgehensweise bei Themen mit arbeitsrechtlichem Hintergrund zu bevorzugen ist.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW359673
Datum07.09.2006 17:3028743 x gelesen
Geschrieben von Eberhard ConradUnser Chef hat die Vorgabe die 48h Regelung ohne Mehrkosten bei Beibehaltung des Standarts aufrecht zu erhalten.

Schlicht unmöglich!
Wie soll eine Arbeitszeitverkürzung mit gleichem Personalansatz durchgeführt werden?
(Außer Ihr hättet einen so hohen Personalüberhang, dass eine Reduzierung von Planstellen keine Leistungs-/Funktionseinschränkungen im Schutzziel zur Folge hätte.
Mit "Reduzierung" von Besoldungen ist das niemals aufzufangen!)


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorGuid8o L8., Pforzheim / Baden-Württemberg359700
Datum07.09.2006 19:2728715 x gelesen
Geschrieben von Eberhard Conradnur mal zum Verständnis - die 48h Regelung hat ja nicht die deutsche Feuerwehr erfunden, nur wir müssen/wollen jetzt damit Leben

Die Klagen auf max. 48 h/Woche kamen doch von Feuerwehrleuten, oder?


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AutorThom8as 8M., Lohne / Niedersachsen359713
Datum07.09.2006 20:5228617 x gelesen
Hallo und Nein
Den Stein ins Rollen brachten spanische Ärzte, aufgrund ihrer Klage entschied der Europäische Gerichtshof das anwesenheit am Arbeitsplatz gleich Arbeitszeit ist.( Auch eine uralte Forderung der Gewerkschaften) Es war nur noch strittig ob für die Feuerwehren ein Sonderstatus gilt welcher in diesem Urteil auch für Polizei, Katastrophenschutz und Streitkräfte vorgesehen ist.
Hier hat der Europäische Gerichtshof gegen die Feuerwehren entschieden, so das diese 48 Std. Regelung eigentlich sofort in nationales Recht umzusetzen ist. (Leider)

Gruß
Thomas Mönnich


Wer nichts weiss, zweifelt an nichts.

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AutorGuid8o L8., Pforzheim / Baden-Württemberg359717
Datum07.09.2006 21:2328610 x gelesen
Geschrieben von Thomas MönnichDen Stein ins Rollen brachten spanische Ärzte, aufgrund ihrer Klage entschied der Europäische Gerichtshof das anwesenheit am Arbeitsplatz gleich Arbeitszeit ist.( Auch eine uralte Forderung der Gewerkschaften) Es war nur noch strittig ob für die Feuerwehren ein Sonderstatus gilt welcher in diesem Urteil auch für Polizei, Katastrophenschutz und Streitkräfte vorgesehen ist.
Hier hat der Europäische Gerichtshof gegen die Feuerwehren entschieden, so das diese 48 Std. Regelung eigentlich sofort in nationales Recht umzusetzen ist.


Und wieso hat sich überhaupt ein Gericht mit der FW beschäftigt? Waren das nicht Klagen von dt. Feuerwehrleuten?

Dem spanischen Arzt ging es ja wohl nicht um die deutschen Feuerwehren?!


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AutorThom8as 8M., Lohne / Niedersachsen359722
Datum07.09.2006 21:4328567 x gelesen
Ja diese Klagen kamen auch von deutschen Feuerwehren, aber wenn einzelne Kollegen klagen repräsentiert das nicht die Masse der Kollegen sondern nur einen Bruchteil.

Es gibt sie immer wieder, Kollegen die versuchen ihr Recht bis aufs I-Tüpfelchen auszupressen egal um was es geht.


Wer nichts weiss, zweifelt an nichts.

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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359742
Datum07.09.2006 22:3928604 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoSchlicht unmöglich!
Wie soll eine Arbeitszeitverkürzung mit gleichem Personalansatz durchgeführt werden?
(Außer Ihr hättet einen so hohen Personalüberhang, dass eine Reduzierung von Planstellen keine Leistungs-/Funktionseinschränkungen im Schutzziel zur Folge hätte.
Mit "Reduzierung" von Besoldungen ist das niemals aufzufangen!)


Tja, das haben wir auch so gedacht bzw. denken immer noch so aber vielleicht haben die in der Verwaltung ja andere Taschenrechner als ich.
In einer Nachbarstadt hat die Verwaltung gesagt, daß man einfach nur den Ausfallfaktor senken muß, dann braucht man auch nicht so viele Leute ?!?
Also, ich bin von solchen Aussagen immer wieder beeindruckt.


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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW359743
Datum07.09.2006 22:4128545 x gelesen
Okay - mea culpa aber hätte ja auch sein können, daß hier Fachleute für Arbeitsrecht mal reinschauen..........
Lg Ebi


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AutorHilm8ar 8K., Köln / NRW359768
Datum08.09.2006 08:0428652 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Guido Lobermann
Und wieso hat sich überhaupt ein Gericht mit der FW beschäftigt? Waren das nicht Klagen von dt. Feuerwehrleuten?

wenn ich mich recht entsinne, hatten die spanischen Ärzte geklagt und recht bekommen. Der Bruchteil der deutschen FW-Leute hatte darauf hin wohl geklagt das dieses 'Urteil (48 Std.) auch für sie gelten soll.

Dem spanischen Arzt ging es ja wohl nicht um die deutschen Feuerwehren?!

Aber dem Gericht geht es um eine einheitliche Europäische Linie

mfG
Hilmar


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AutorHilm8ar 8K., Köln / NRW359770
Datum08.09.2006 08:1228715 x gelesen
Hallo Dietmar,

Geschrieben von Dietmar Reimer
wie denn nun die vielbeschworenen Leistungsanreize im Beamtenbereich aussehen sollen,

dazu must du mal deinen Dienstherrn befragen. Soweit ich weiß werden die Kriterien für die Leistungszulage von jeder Behörde selber festgelegt. Wobei eine Behörde entscheiden kann ob es eine Leistungszulage gibt oder nicht.

Da wir in Deutschland sind gibt es dazu auch ein Gesetz, werde es später mal raussuchen.

mfG
Hilmar


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359782
Datum08.09.2006 08:4728571 x gelesen
Geschrieben von Hilmar KönigSoweit ich weiß werden die Kriterien für die Leistungszulage von jeder Behörde selber festgelegt. Wobei eine Behörde entscheiden kann ob es eine Leistungszulage gibt oder nicht.

Da wir in Deutschland sind gibt es dazu auch ein Gesetz, werde es später mal raussuchen.


Hallo,

da bin ich mal gespannt was Du da so findest.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorHilm8ar 8K., Köln / NRW359790
Datum08.09.2006 09:3228778 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Hilmar KönigDa wir in Deutschland sind gibt es dazu auch ein Gesetz, werde es später mal raussuchen.

ist doch kein Gesetz sondern eine Verordnung. Diese gilt für den Bereich des Bundes also Bundesbeamte. :-))) Ob es eine solche Regelung für Länder bzw. Kommunen gibt kann ich nicht sagen.

LPZV

mfG
Hilmar


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg359794
Datum08.09.2006 09:5528556 x gelesen
Geschrieben von Hilmar Königist doch kein Gesetz sondern eine Verordnung. Diese gilt für den Bereich des Bundes also Bundesbeamte. :-))) Ob es eine solche Regelung für Länder bzw. Kommunen gibt kann ich nicht sagen.

Hallo,

das (Regelung vor allem für ehemalige Postbeamte) gibt es bislang für die kommunalen Feuerwehrbeamten noch nicht. Es wird zwar viel über Möglichkeiten von variablen Leistungskomponenten diskutiert, die gesetzliche Grundlage wird aber erst durch die anstehende "Reform" des Beamtenrechts erbracht (werden??).

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorThom8as 8M., Lohne / Niedersachsen359853
Datum08.09.2006 12:4328576 x gelesen
Hallo
als ich vor Jahren im Austausch bei der BF München war, hat mir der Personalchef prophezeit das der 24 Std. Dienst nicht mehr haltbar ist und in den nächsten 10 Jahren der Vergangenheit angehören wird. Da haben Kollegen aus dem MD im Traum noch nicht daran gedacht was auf sie zukommt.


Wer nichts weiss, zweifelt an nichts.

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