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| Thema | Feuerwehr steht auf dem Schlauch | 59 Beträge | |||
| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | ||||
| Infos: | |||||
| Autor | Dani8el 8K., Wismar / Mecklenburg | 360787 | |||
| Datum | 14.09.2006 09:09 | 25485 x gelesen | |||
| Guten Morgen Forum, gerade in der Ostseezeitung entdeckt: Klick! Mal wieder die Probleme der FFen erkannt, aber eher lapidare "Vorschläge" als Ideen verkauft. Jedoch wird keine Ursache durch die genannten Ideen bekämpft. Hat die Feuerwehr (SB) selbst überhaupt die Möglichkeit die angesprochenen Probleme zu beseitigen? Sind auch der Politik bei diesen Problemen komplett die Hände gebunden? (also Gesetzte schaffen ist ja möglich - aber die Umsetzung? - vgl. Diskussionen AG- vs AN-Interessen) Was ahbt Ihr für Ideen, um solche Entwicklungen zu kompensieren? MFG Daniel Gib einem Menschen Macht und Du erkennst seinen wahren Charakter... | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 360790 | |||
| Datum | 14.09.2006 09:22 | 23570 x gelesen | |||
| Hi, Geschrieben von Daniel Koch Mal wieder die Probleme der FFen erkannt, Im Grunde für Kenner der Szene nichts Neues; und einige Passagen z.B. zur Nachwuchsgewinnung/Sicherung kann man schon in den Protokollen hier in der Gegend zur Thematik zur Gründung von JFs vor gut 40 Jahren nachlesen. MkG Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 360795 | |||
| Datum | 14.09.2006 09:55 | 23543 x gelesen | |||
| Hi, Geschrieben von Daniel Koch Hat die Feuerwehr (SB) selbst überhaupt die Möglichkeit die angesprochenen Probleme zu beseitigen? Was sagen die Befürworter der These "Keine Ortsfeuerwehr darf aufgelöst werden !", zur Passage im Artikel "In allen Kreisen werden Wehren zusammengelegt. 2004 wurden 13 Wehren in MV dichtgemacht." ? MkG Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Ingo8 H.8, Vockenhausen / Hessen | 360796 | |||
| Datum | 14.09.2006 10:14 | 23554 x gelesen | |||
| Hi, Geschrieben von Daniel Koch Hat die Feuerwehr (SB) selbst überhaupt die Möglichkeit die angesprochenen Probleme zu beseitigen? Nuja, was die Problematik der mangelnden Bereitschaft für soziales Engagement angeht: Nur bedingt. Man kann auf die Notwendigkeit hinweisen und auf Besserung hoffen, aber mehr auch nicht. Logisch, das Gesamproblem kann man durch sinnvolle Zusammenlegungen usw. zumindest kurzfristig in den Griff bekommen. Wie langfristig diese Konzepte dann greifen und wann auch diese zusammengelegten Wehren z.B. wegen stark erhöhter Einsatzbelastung dann auch wieder Personalprobleme bekommen, wird sich zeigen müssen. MfG Ingo -- "Egal, ob gute oder schlechte Verlierer... Hauptsache, wir feiern und die fahren nach Hause." [Lukas P.] Juli 2007 - Eckhaubertreffen - Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen (btw privaten) Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Sollte jemand den Inhalt für andere Zwecke verwenden wollen, kann man mich jederzeit via Mail kontaktieren und dieses klären ;) | |||||
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| Autor | Thob8ias8 S.8, Dortmund / NRW | 360798 | |||
| Datum | 14.09.2006 10:25 | 23653 x gelesen | |||
| Zusammenlegungen aus Gründen fehlender Personalstärke, kann man ja noch nachvollziehen (zumindest in den meisten Fällen!). Oftmals werden die Freiwilligen Feuerwehren auch zusammengelegt um Kosten zu sparen. Wobei ich hier nie verstehen kann warum der Stadt-/ Gemeindebrandinspektor da nicht entgegenwirkt, da keiner billiger ist als eine Freiwillige Feuerwehr und in diesem Bezug müsste es eigentlich auch möglich sein ehrenamtliche Kräfte zu verteidigen und beschaffungen durchsetzen zu können! MFG Thobias | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 360800 | |||
| Datum | 14.09.2006 10:37 | 23635 x gelesen | |||
| Ich bin der Meinung, das man gegen den allgemeinen Trend des "sich niicht engagierens" nichts machen kann. Da helfen auch keine Plakat- oder sonstige Werbeaktionen. Einziger Ansatzpunkt ist hier die Jugendfeuerwehr, aber wenn die Jugendwarte fehlen drehen wir uns wieder im Kreis. Meine einzige Idee wäre das gezielte Ansprechen von Frauen. Bei denen hat es sich noch nicht so richtig durchgesetzt das Feuerwehr keine reine Männersache ist. ML | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / Hessen | 360801 | |||
| Datum | 14.09.2006 10:42 | 23725 x gelesen | |||
Geschrieben von Thobias SchürmannOftmals werden die Freiwilligen Feuerwehren auch zusammengelegt um Kosten zu sparen Ja und- wenn der Kostenersparnis eine gleiche Leistung oder sogar eine bessere Leistung gegenübersteht - warum nicht? Geschrieben von Thobias Schürmann Wobei ich hier nie verstehen kann warum der Stadt-/ Gemeindebrandinspektor da nicht entgegenwirkt, da keiner billiger ist als eine Freiwillige Feuerwehr und in diesem Bezug müsste es eigentlich auch möglich sein ehrenamtliche Kräfte zu verteidigen und beschaffungen durchsetzen zu können Falsch gedacht... Die Gemeinde hat ein gewisse Geldmenge, die oftmals seit Jahren abnimmt - ok dieses Jahr nimmt sie bei einigen zu - davon zahlt sie eh nur die Materialkosten der FF. Wenn diese Geldmege abnimmt, wird versucht einzusparen. Es ist also vollkomen egal was man spart, weil man nur eine FF hat und was man bezahlen müsste mit HA oder BF. Volkswirtschaftlich interessant, betriebswirtschaftlich egal... Außerdem ist eine FF kein Beweis dafür, daß das Geld sinnvoll verwendet wird. Also kann man nicht von dem Einsatz von freiwilligen Kräften darauf schließen, daß es keine Einsparpotentiasle gibt... Gruß LP | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 360804 | |||
| Datum | 14.09.2006 10:52 | 23491 x gelesen | |||
| Hi, Geschrieben von Michael Linkenbach Da helfen auch keine Plakat- oder sonstige Werbeaktionen. Das ist leider schwer zu belegen bzw. widerlegen; und irgendwie blicke ich neidig auf die Plakataktion des DRK das damit seit Jahren großflächig Mitglieder zu werben versucht. Einziger Ansatzpunkt ist hier die Jugendfeuerwehr, aber wenn die Jugendwarte fehlen drehen wir uns wieder im Kreis. Zwar sind die JFs noch immer der "Hauptnachwuchslieferant" für die Einsatzsatzabteilungen; aber deren Mitgliederzahlen -samt Übernahmezahlen- sinken lt. Statistik der DJF seit Jahren kontinuierlich. Allerdings darf auch im JF-Bereich mal die Frage "Klasse vor Masse" diskutiert werden. Meine einzige Idee wäre das gezielte Ansprechen von Frauen. Bei denen hat es sich noch nicht so richtig durchgesetzt das Feuerwehr keine reine Männersache ist. Gut, das wird hier im Landkreis seit 30 Jahren praktiziert, und einige weibliche FW-Angehörige sind in GF/ZF oder Kreisausbilderinnenfunktion tätig. Doch ist der Frauenanteil im Kreis von knapp 6 % im Jahre 1998 auf jetzt ca. 7 % nur leicht angestiegen. MkG Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / Hessen | 360807 | |||
| Datum | 14.09.2006 10:55 | 23550 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael Linkenbachdas man gegen den allgemeinen Trend des "sich niicht engagierens" Vermutlich ja- die Masse ist als Masse nicht zum Eintritt in die FF zu bewegen. Ist auch nicht gewollt. Sinnvoll erscheint mir nur die lokale Attraktivität der einzelnen Feuerwehr, d.h. die Wehr sollte - auf den richtigen Gebieten- aktiv sein, sinnvolle Aufgaben haben und damit auch regelmäßig zum Einsatz kommen. Dafür benötigt sie auch die richtige Ausrüstung. D.h. die Wehr muß durch ihre Aufgaben und ihre Erscheinung auch attraktiv für "Eingeplackte" sein. Wo allerdings die Jugend auswandert und nur noch ältere übrig bleiben- oweh... Gruß LP | |||||
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| Autor | Dani8el 8K., Wismar / Mecklenburg | 360810 | |||
| Datum | 14.09.2006 11:22 | 23685 x gelesen | |||
Geschrieben von Lüder Pottd.h. die Wehr sollte - auf den richtigen Gebieten- aktiv sein, sinnvolle Aufgaben haben und damit auch regelmäßig zum Einsatz kommen. Hmm, regelmäßige Einsätze? In Dörfern bzw. Kleinstädten? (zur Info: Ganz MV hat irgendwas bei 1,7 Mio Einwohner - also weniger als Hamburg - auf ziemlich großer Fläche verteilt. Größte Stadt ist Rostock mit nichtmal ganz 200.000 EW) Geschrieben von Lüder Pott Dafür benötigt sie auch die richtige Ausrüstung. Hurra! Die meisten FFen mit Grundausstattung und teilweise die Stützpunkte beschaffen neu aufpolierte Gebrauchtfahrzeuge. (warum sollte klar sein) Sieht als Werbung nicht so toll aus, wenn da irgendwas im GH steht, was sonst als Austellungsstück im Museum rumsteht. Geschrieben von Lüder Pott D.h. die Wehr muß durch ihre Aufgaben und ihre Erscheinung auch attraktiv für "Eingeplackte" sein. s.o. Geschrieben von Lüder Pott Wo allerdings die Jugend auswandert und nur noch ältere übrig bleiben- oweh... Generelles Problem der neuen BL. Kaum Ausbildungs-/Arbeitsplätze - und wenn, auch wesentlich schlechter bezahlt als "Drüben". Da fällt die Alternative für Viele Jüngere (ohne Bindung) meist nicht schwer (und Feuerwehren gibts da ja auch). MFG Daniel Gib einem Menschen Macht und Du erkennst seinen wahren Charakter... | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / Hessen | 360817 | |||
| Datum | 14.09.2006 12:32 | 23594 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel KochHmm, regelmäßige Einsätze? Na dann...: Die Zahl der Einsätze ist grundsätzlich nicht beeinflußbar, aber natürlich sind Anteile davon steuerbar, wie Ölspur oder der mögliche überörtliche Einsatz... Überörtlicher Einsatz wird sowieso nötiger , da die Ff schwächer werden. Geschrieben von Daniel Koch Hurra! Die meisten FFen mit Grundausstattung und teilweise die Stützpunkte beschaffen neu aufpolierte Gebrauchtfahrzeuge. Gebraucht oder nicht, wenn das Fahrzeug technisch i.O ist und die richtige Beladung drauf ist, kann man gerne Gebrauchtfahrzeuge verwenden. Es kann durchaus sinnvoll sein statt einem extrem teuren Neufahrzeug für 30 Jahre zwei gebrauchte in 30 Jahren anzuschaffen. Fakt ist, daß man a) Personen benötigt und b) diese motivieren muß. Über die rationale Ebene, daß "doch irgendwer Feuerwehr machen muß" bekommt man wohl kaum eine neue Einsatzkraft. Zum Eintritt kann man Menschen nur bewegen, wenn sie die Feuerwehr als interessant und angenehm empfinden. Welche Belastungen da kommen könnten, ist erstmal egal, weil man als Neuling das eh nicht beurteilen kann. Die beiden genannten Punkte wiegen die Belastungen später wieder auf... Zur Motivation gehört aber auch, daß man etwas "sinnvolles" tut, d.h. Ausbildung ohne Einsatz ist eine sehr ungünstige Konstellation, weil ohne "Sinn". Außerdem droht eben solch eine FF in die reine Vereinsmeierei abzurutschen - oder ist schon da. Deshalb gelangt man an den Punkt, den wir schon öfters an anderer Stelle hatten: können die kleinen nichts, weil die großen sie nicht lassen oder weil sie nicht wollen... Man sollte FF so formen, daß sie genug Aufgaben/Einsätze und Ausrüstung haben um für den Bürger etwas sinnvolles zu tun und für sich selbst die Motivation erhalten können. Ob das in jederm Weiler in D geht ... Gruß LP | |||||
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| Autor | Joha8nne8s P8., Büchelberg / Rheinland Pfalz | 360818 | |||
| Datum | 14.09.2006 12:42 | 23551 x gelesen | |||
| Wenn ich heute nochmal von vorne anfangen würde und die möglichkeit zwischen einem Kegelclub und einer FW ( bei uns im Umkreis) hätte, würde ich mich höchstwahrscheinlich für den Kegelclub entscheiden. Fakt ist, das die Feuerwehren einen schlechten Ruf haben, die zur verfügung stehenden Materialien veraltet sind, die FW-Angehörigen keinen optimalen Körperschutz haben,meist noch die nötige Ausbildung bzw. Vorbereitung ( z.B. Brandcontainer,...) fehlen und von den Komunen ( außer bei Medienwirksamen Veranstaltungen ) im Stich gelassen werden. Welcher Jugendliche oder Erwachsene begibt sich heute in einen Verein der sehr politisch geführt wird und der Hobby-WF null Ahnung von Menschenführung hat? Geschrieben von Lüder Pott Außerdem ist eine FF kein Beweis dafür, daß das Geld sinnvoll verwendet wird. Also kann man nicht von dem Einsatz von freiwilligen Kräften darauf schließen, daß es keine Einsparpotentiasle gibt... Stimmt, das Geschrei nach der letzten Prüfung des Landesrechnungshofes in RLP war groß. Sicherlich wurden dort m.E. nicht die richtigen bzw. sinnvollen Einsparpotenziale aufgezeigt. Man sollte vielleicht als Komune die Beschaffungen von manchen Hobby WF/ WL mal kritischer hinterfragen und sich vor einer Bezuschussung selbst und objektiv schlau machen welche ( evtl. billigere) alternativen in betracht kommen. Meine Meinug bla bla bla... | |||||
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| Autor | Chri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio | 360823 | |||
| Datum | 14.09.2006 13:19 | 23859 x gelesen | |||
| Tach, Post! Geschrieben von Johannes Peter Stimmt, das Geschrei nach der letzten Prüfung des Landesrechnungshofes in RLP war groß. Sicherlich wurden dort m.E. nicht die richtigen bzw. sinnvollen Einsparpotenziale aufgezeigt. Der Bericht des Rechnungshofs kann hier heruntergeladen werden (Feuerwehr ab S. 18). Auch der Rechnungshof RLP rügt teilweise massive Vergaberechtsverstöße durch die Feuerwehren. MkG, Christi@n ------------------------------------------------- Fumus ignem - This is my very own opinion... - TROLL COLLECT - Trolls im Forum | |||||
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| Autor | Stef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen | 360824 | |||
| Datum | 14.09.2006 13:21 | 23529 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel KochDie meisten FFen mit Grundausstattung und teilweise die Stützpunkte beschaffen neu aufpolierte Gebrauchtfahrzeuge. Dass kann dann auch schonmal das aufpolierte 10 Jahre alte XXL-LF von Thoma für 400.000 EUR sein. (insider...) Mit kameradschaftlichen Grüßen Stefan
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| Autor | Dani8el 8K., Wismar / Mecklenburg | 360828 | |||
| Datum | 14.09.2006 13:30 | 23688 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan BrüningDass kann dann auch schonmal das aufpolierte 10 Jahre alte XXL-LF von Thoma für 400.000 EUR sein. (insider...) Die Info kenne ich noch nicht. Wurde sowas wirklich beschafft? Thoma sagt mir was - hier fahren davon jede Menge Fahrzeuge umher, meist um 25 Jahre alt - etwas Farbe drüber (platzt gelegentlich mal was von ab, aber naja bis zur Übergabe hats gehalten ;-)) - einige fragwürdige Dinge an fragwürdigen Orten drangebastelt - und fertig ist das neue alte Auto für relativ wenig Geld. MFG Daniel Gib einem Menschen Macht und Du erkennst seinen wahren Charakter... | |||||
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| Autor | Stef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen | 360829 | |||
| Datum | 14.09.2006 13:42 | 23640 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel KochDie Info kenne ich noch nicht. Wurde sowas wirklich beschafft? Ja. Wurde seinerzeit auch von vielen Forumlern in Augenschein genommen. Geschrieben von Daniel Koch Thoma sagt mir was - hier fahren davon jede Menge Fahrzeuge umher, meist um 25 Jahre alt - etwas Farbe drüber (platzt gelegentlich mal was von ab, aber naja bis zur Übergabe hats gehalten ;-)) - einige fragwürdige Dinge an fragwürdigen Orten drangebastelt - und fertig ist das neue alte Auto für relativ wenig Geld. Ich sag mal so: Thoma schafft es in meinen Augen, an die "niederen Instinkte" (bitte nicht ganz wörtlich nehmen!) der Beschaffer und FA zu appellieren. Das geht dann nach dem Motto: Ist ja gebraucht, dann können wir uns ja was größeres Hinstellen. Aus geschäftlicher Sicht durchaus clever! Dumm nur, dass es dann preislich teilweise lächerliche Dimensionen annimmt... In einigen Fällen kann das dann auch ein ziemliches "herumgeprutsche" sein, wenn man während das Aufbauens feststellt, dass das Fahrzeug über keinen brauchbaren Nebenantrieb für die Pumpe verfügt, sodass mal eben ein zusätzlicher Volvo-Motor reingepackt wird. Macht ja nix, das Fahrzeug hat ja eh 33t zGM. Mir ist mindestens eine Feuerwehr bekannt, die seeeehr schnell ihr Fahrzeug wieder losgeworden ist und man jetzt gaaaanz traurig darüber ist, dass es ein $anderer_Markenhersteller geworden ist. Mit kameradschaftlichen Grüßen Stefan
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 360830 | |||
| Datum | 14.09.2006 13:48 | 23692 x gelesen | |||
| Irgendwie läuft der Thread hier in eine falsche Richtung. Fakt ist, ich motiviere meine Leute am besten indem sie ihre erlernten Fähigkeiten einsetzen können. Ohne Einsätze werde ich zum Trainingsweltmeister und schnell wird die eigentliche Aufgabe der Feuerwehr ins zweite Glied zurückgestellt und man kümmert sich um die "Kameradschaft". Da wären wir wieder bei dem Thema das in dem Thread Lastenverteilung auf OT-/kleine Wehren angesprochen wurde. Wenn ich die Kameraden mehr in überörtliche und Sonderaufgaben einbinde steigt auch die Motivation, denn ich merke mal wofür ich das alles mache. Ich vergleiche das gerne mit einem Fussballer der nur trainiert und nie spielt. Irgendwann hört er auf, weil er keine Lust mehr hat. ML | |||||
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| Autor | Joha8nne8s P8., Büchelberg / Rheinland Pfalz | 360832 | |||
| Datum | 14.09.2006 13:57 | 23616 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael LinkenbachIrgendwie läuft der Thread hier in eine falsche Richtung. Da hast du sicherlich nicht unrecht! Aber man sieht doch mal wieder das dass kein regionales Problem ist und die Herren der Entscheidung so langsam mal in die Gänge kommen müssen,oder? Meine Meinug bla bla bla... | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 360836 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:02 | 23441 x gelesen | |||
| Welcher Entscheidung denn? Das Problem ist nicht Feuerwehrspezifisch, nur hat es bei der FFw wohl das größte Problempotential. ML | |||||
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| Autor | Andr8eas8 B.8, Uhingen / Baden-Würrtemberg | 360838 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:08 | 23565 x gelesen | |||
| Mahlzeit, Geschrieben von Michael Linkenbach Ich vergleiche das gerne mit einem Fussballer der nur trainiert und nie spielt. Irgendwann hört er auf, weil er keine Lust mehr hat. Explizit nachzulesen in Meyer, A., Seidt M, "Fit für den Einsatz III". Echt zu empfehlen was interessante Übungsgestaltung und Motivation angeht (besoners auch für kleinere Wehren). MkG, Andi - Meine Meinung. Ausschließlich - FF Uhingen Abt. Diegelsberg FF Rottenburg Abt. Stadtmitte | |||||
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| Autor | Tobi8as 8H., Wermelskirchen / | 360849 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:47 | 23725 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael LinkenbachMeine einzige Idee wäre das gezielte Ansprechen von Frauen. Bei denen hat es sich noch nicht so richtig durchgesetzt das Feuerwehr keine reine Männersache ist. ...die sollen lieber an der haustüre stehen, wenn der melder gegangen ist, um dem mann seine zigaretten und den schlüssel in die hand zu drücken. ....danach sollen sie die küche weiter putzen oder irgendwas anderes machen, als feuerwehr spielen. es gibt genug andere interessante tätigkeiten für die frauen....aber bitte nicht feuerwehr. sorry, aber ich habe da eine sehr schlechte erfahrung mit frauen in der ff gemacht. | |||||
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| Autor | Mitj8a S8., Pinneberg / SH | 360850 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:50 | 23601 x gelesen | |||
| Ich hoffe, Du hast die Ironie-Tags vergessen. Kopfschuettelnde Gruesse Mitja Ich spreche nur fuer mich! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 360851 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:51 | 23514 x gelesen | |||
| Hossa, das sind jetzt aber 2,50 in die Chauvikasse.... ;-) Im Ernst, ich kann deine Erfahrungen nicht teilen. Die Damen die ich im Feuerwehrdienst erlebt habe sind querschnittlich nicht schlechter oder besser als die Männer. ML | |||||
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| Autor | Sven8 B.8, Peine / Niedersachsen | 360853 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:56 | 23437 x gelesen | |||
Geschrieben von Tobias Hollteres gibt genug andere interessante tätigkeiten für die frauen....aber bitte nicht feuerwehr. ES GEHT LOS! Popcorn und Cola, Jungs und Mädels! Geschrieben von Tobias Hollter sorry, aber ich habe da eine sehr schlechte erfahrung mit frauen in der ff gemacht. Mit Männern gibt's ja auch keine schlechten Erfahrungen? Und wegen EINER sehr schlechten Erfahrung kann man m.E. nicht alle Frauen pauschal abqualifizieren. IMHO Unfug, die Ansicht. MkG, Sven | |||||
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| Autor | Jörg8 A.8, Stuttgart / Baden-Württemberg | 360854 | |||
| Datum | 14.09.2006 14:59 | 23983 x gelesen | |||
Geschrieben von Tobias Hollter...es gibt genug andere interessante tätigkeiten für die frauen....aber bitte nicht feuerwehr. Hui ... Sicherlich gibt es solche und solche Frauen, aber es gibt auch solche und solche MÄNNER. Ich kann dir sagen, dass ich FeuerwehrFRAUEN erlebt habe, mit denen ich eher ins Feuer gehen würde, als mit manch einem FeuerwehrMANN. Ich hoffe du machst auch mal die Erfahrung! MkG Jörg Alle Form- und Rechtschreibfehler sind auf Sattelitenübertragungsfehler zurück zu führen, stammen von außerirdischen Lebensformen und dienen ausschließlich der Belustigung. | |||||
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| Autor | Mitj8a S8., Pinneberg / SH | 360856 | |||
| Datum | 14.09.2006 15:11 | 23564 x gelesen | |||
| Ein Troll??? Kann nicht einer der Admins dem Unsinn ein Ende bereiten? Gruss Mitja Ich spreche nur fuer mich! | |||||
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| Autor | Sven8 B.8, Peine / Niedersachsen | 360857 | |||
| Datum | 14.09.2006 15:21 | 23662 x gelesen | |||
Geschrieben von Mitja SuchorskiEin Troll??? So auch mein Gedanke eben. Geschrieben von Mitja Suchorski Kann nicht einer der Admins dem Unsinn ein Ende bereiten? Aber jaaanz fix, büdde! MkG, Sven | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 360858 | |||
| Datum | 14.09.2006 15:32 | 23449 x gelesen | |||
| Hallo, jetzt seit mal nicht so kleinlich. Wir haben auch Frauen in der FF und die verursachen zum Teil leider auch Probleme, die man so nur mit Frauen haben kann. Nur damit mich niemand falsch versteht: ICH BIN AUSDRÜCKLICH FÜR FRAUEN IN DER FEUERWEHR Übrigens meine Frau ist gegen Frauen in der Feuerwehr und sage keiner sie wäre das Heimchen am Herd. Gruß Thomas | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 360859 | |||
| Datum | 14.09.2006 15:34 | 23507 x gelesen | |||
| hallo, deine Wortwahl ist deutlich unter der Gürtellinie! Sehe mein Posting jetzt mal als Warnschuss an. Ich möchte solche Beleidigungen hier im Feuerwehr-Forum nicht mehr lesen! MkG Jürgen Mayer Webmaster www.FEUERWEHR.de | |||||
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| Autor | Mich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg | 360883 | |||
| Datum | 14.09.2006 18:16 | 23449 x gelesen | |||
| Hallo Forum, ich sage zu diesem Thema wieder einmal meinen Standartspruch aus der REFA- Technikerausbildung: "Jeder fragt sich wie Motiviere ich meine Mitarbeiter, aber keiner fragt was habe ich getan um sie zu demotivieren." Geschrieben von Michael Linkenbach Ich bin der Meinung, das man gegen den allgemeinen Trend des "sich niicht engagierens" nichts machen kann. Hier sage ich aus eigener Erfahrung: "Man soll die Leute sich auch engagieren lassen". Wenn man aber bei der FW- meint das Leute die Studiert haben, Firmen führen, etc. müssten beim betreten der Feuerwehr ihr Gehirn ausschalten brauchen wir uns nicht zu wundern. Meine Überzeugung ist das die Probleme auch von der FW selbst mit verursacht wurden: - Durch Auftreten - Durch ihr verhalten gegenüber Mitbürger (Anderes Geschlecht, fremde Herkunft, selbst andere Religion) - Man sich nicht rechtzeitig ändern will - ... Könnte noch einiges weiter hier aufführen. Aber wir müssen aufhören zu Jammern sondern müssen machen. Nach meiner Überzeugung hat die FW nur eine Chance, wenn die Angehörigen ihren Mitbürgern wieder vermitteln, das man Stolz darauf sein muss in der Feuerwehr zu sein. Und da sind durch ihr Auftreten in erster Linie die Angehörigen der FW´s selbst gefordert. Gruß Michael Auch schlechter Ruf verpflichtet | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 360886 | |||
| Datum | 14.09.2006 18:38 | 23627 x gelesen | |||
| Hi, Geschrieben von Johannes Peter Fakt ist, das die Feuerwehren einen schlechten Ruf haben, die zur verfügung stehenden Materialien veraltet sind, die FW-Angehörigen keinen optimalen Körperschutz haben,meist noch die nötige Ausbildung bzw. Vorbereitung ( z.B. Brandcontainer,...) fehlen und von den Komunen ( außer bei Medienwirksamen Veranstaltungen ) im Stich gelassen werden. Das kann ich so nicht bestätigen; ich bin mit der mir von unserer Gemeinde zur Verfügung gestellten PSA sowie der anderen technischen Ausstattung voll zufrieden. Auch die Ausbildung z.B. in einem Brandcontainer findet seit Jahren für unsere FW-Angehörigen regelmäßig statt. Und wenn manche Feuerwehren einen schlechten Ruf besitzen, liegt es oft -nicht immer- auch an der betreffenden Wehr selbst oder wie sie sich darstellt. MkG Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Joha8nne8s P8., Büchelberg / Rheinland Pfalz | 360888 | |||
| Datum | 14.09.2006 18:55 | 23502 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard DeimannDas kann ich so nicht bestätigen Ok, vielleicht habe ich das etwas verallgemeinert und vielleicht auch etwas zu schwarz gemalt. Die von mir geschriebenen Zeilen beziehen sich auf die FW in meinem Umfeld und über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren. Freu mich natürlich über/ für jede FW wo es besser läuft!!!! Meine Meinug bla bla bla... | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360900 | |||
| Datum | 14.09.2006 21:12 | 23720 x gelesen | |||
| Unser Grundproblem des Nachwuchsmangels besteht auf mehreren Gebieten : 1) In der erkannten Mangelsituation in best. Regionen, die zur Abwanderung von ausgebildeten Kräften führen, bzw. in der Pendlersituation (Stichwort Tagesalarmstärke). Ein von uns beeinflußbarer Ansatz ist hier nur die Parallelmitgliedschaft in einer zweiten Wehr am Ort des Arbeitsplatzes. ==> z.B. Änderung des Bay. FW Gesetzes 2) Das Ausklinken aus der Sozialgemeinschaft, das "Türe zu und Desinteresse" kann die Feuerwehr alleine nicht lösen. Auch wenn Sie tausende Info-Flyer im Ort verteilt. Hier ist die Politik gefragt und gefordert. Ein erster Schritt ist die Wiedereinführung einer bundes - resp. landesweiten Feuerschutzabgabe für Personen, die nicht aktiv im Bereich des Zivilschutzes, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.ä. sich engagieren. Dabei sollte die Abgabenhöhe bewußt so gewählt werden, dass der Beitrag spürbar ist. Ein Pauschalbetrag wäre teilweise sozial problematisch, daher wäre eine Staffelung in Abhängigkeit vom Einkommen zu diskutieren. Der Höchstbeitrag könnte z.B. so bei 500,- ? p.a. liegen. Die Abgabe muß streng zweckgebunden sein. Parallel dazu sollte ein Teil der Einnahmen der Feuerschutzabgabe neben der Beschaffung von Ausrüstung als Aufwandsentschädigung für die Aktiven genutzt werden. Stichwort : Feuerwehr als anerkannter Nebenberuf. Das macht den Feuerwehrdienst auch wirtschaftlich interessanter. 3) Der Dienst in der FF muß sich auch in Bezug auf die soziale Absicherung "lohnen". Stichwort Anrechnung der Dienstjahre in der FF bei BFA-Rentenpunkten etc. Hier muß die Politik aktiv werden. 4) Arbeitgeberkonflikt : Es gibt prinzipiell uneinsichtige Arbeitgeber, aber auch Arbeitgeber bei denen tatsächlich der Arbeitszeitausfall in der heutigen Zeit wirtschaftlich schmerzhaft ist. Auch hier gilt, dass die Bereitschaft die Mitarbeiter im Alarmfall zum Einsatz ziehen zu lassen materiell belohnt werden muß. Wiederum eine Aufgabe, der sich die Politik annehmen muß. Ansatzpunkt wäre eine Minderung der Gewerbesteuer ab einem best. Anteil von Angehörigen der Zivilschutzkräfte im Betrieb. Hier wären die Kommunen gefordert, da sie so ihrer Pflichtaufgabe zur Sicherstellung der personellen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nachkommen würden. Knallhartes wirtschaftliches Rechnen - was ist billiger : Gewerbesteuerminderung oder notgedrungen festangestelltes Feuerwehrpersonal ? 5) Heilige Kuh schlachten : Zulassung von qualifizierten Privatanbietern, die als komm. Unternehmen den Brandschutz im Auftrag der Kommunen übernehmen. Beispiel Falck in Dänemark. 6) Konsequent das Mittel der Pflichtfeuerwehr nutzen. Nicht lange herumdoktern, sondern bei Problemen zügig dienstverpflichten. Das macht die Feuerwehrkrise in der Öffentlichkeit auch nachhaltiger bewußt. "Feuer frei" - jetzt dürft Ihr meine Vorschläge zerpflücken. V.L. | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 360902 | |||
| Datum | 14.09.2006 21:36 | 23513 x gelesen | |||
| Hallo, zerpflücken nicht, aber einige Anmerkungen: Geschrieben von Volker Leiste Parallelmitgliedschaft in einer zweiten Wehr am Ort des Arbeitsplatzes. ==> z.B. Änderung des Bay. FW Gesetzes Gibt es bereits in NRW. Hat Vorteile in der Tagesalarmsicherheit, allerdings sollte man sich in der "Tagesfeuerwehr" vorstellen und auch Dienste mitmachen. Kann hier in der Umgebung schon zu einigen merkwürden Vorkommnissen. Geschrieben von Volker Leiste Ein Pauschalbetrag wäre teilweise sozial problematisch, daher wäre eine Staffelung in Abhängigkeit vom Einkommen zu diskutieren. Der Höchstbeitrag könnte z.B. so bei 500,- ? p.a. liegen. Noch eine Steuer. Pauschalbeträge sind einsichtiger. Oder beschwehrt sich jemand beim Sportverein über sozial ungerechte paschale Beiträge? Außerdem macht die Erhebung mehr Aufwand und höhere Kosten. Geschrieben von Volker Leiste Arbeitszeitausfall in der heutigen Zeit wirtschaftlich schmerzhaft ist. Auch hier gilt, dass die Bereitschaft die Mitarbeiter im Alarmfall zum Einsatz ziehen zu lassen materiell belohnt werden muß Der Arbeitgeber erleidet einen Verlust. Er bekommt den Lohnausfall bezahlt, aber nicht den entgangenen Gewinn der Arbeitsleistung. Von dadurch eventuell entstandenen Folgeschäden hat noch niemand geredet. Geschrieben von Volker Leiste Heilige Kuh schlachten : Zulassung von qualifizierten Privatanbietern, die als komm. Unternehmen den Brandschutz im Auftrag der Kommunen übernehmen. Beispiel Falck in Dänemark. Das ist in einem Flächenland wie in Deutschland, wenn überhaupt nur in wenigen Bereichen möglich. Und dann ist das Tagesgeschäft abgedeckt, aber was machen wir dann in Katastrophenfällen oder größeren Schadenslagen? Außerdem ist das mit gleichen Schutzzielen wahrscheinlich nicht bezahlbar. Geschrieben von Volker Leiste Konsequent das Mittel der Pflichtfeuerwehr nutzen Das ist wohl das letzte Mittel, kann aber funktionieren siehe Malchow. Gruß Thomas | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360904 | |||
| Datum | 14.09.2006 21:47 | 23687 x gelesen | |||
| ...noch ein anderer Ansatz : Warum muß die Kommune Träger der Feuerwehr sein ? In der Schweiz ist die kantonale Gebäudeversicherung für die Ausbildung und Ausrüstung zuständig. Im Brandfall belastet der Schadensfall den Versicherungsträger. Also hat er ein Interesse daran die Schadenssummen so gering wie möglich zu halten. Großschadenslagen sind dann - wie Du bemerkt hst - personell nicht mehr voll abgedeckt. Aber sind sie es bei der heutigen Konzeption und dem starken Rückgang an Aktiven in einigen Jahren auch noch ? Im Zweifelfall haben wir ein "Nullsummenspiel" - bei beiden Fällen beherrschen wir nicht mehr jede Großschadenslage - dafür aber das Tagesgeschäft. Ist doch besser als Nichts ?Oder ? | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 360907 | |||
| Datum | 14.09.2006 21:54 | 23563 x gelesen | |||
| Hallo, Bei uns ist die Kommune Träger des Feuerschutzes, weil sie die kleinste, bürgernächste staatliche Organisationsform ist und mit der einstmals größten Bürgerinitiative am engsten verwandt war. Gruß Thomas | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360909 | |||
| Datum | 14.09.2006 22:00 | 23775 x gelesen | |||
| ..und ????? Aber gerade diese "kleinste, bürgernächste staatliche Organisation" hat doch die Probleme, die hier im Forum zur Diskussion gestellt werden. Was einstmals war ist Vergangenheit - Schnee von vorgestern. Schwelgen in Nostalgie ist kei Konzept für die Zukunft. Gruß und für heute gute Nacht V.L. | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 360911 | |||
| Datum | 14.09.2006 22:07 | 23651 x gelesen | |||
| Die Probleme existieren, weil sie fremdbestimmt sind. Auch der Feurwehr täte mehr Unabhängigkeit von Kommunen und Staat gut. | |||||
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| Autor | Paul8 B.8, Neunkirchen / Saar / Saarland | 360912 | |||
| Datum | 14.09.2006 22:31 | 23500 x gelesen | |||
| Hallo Thomas, also das verstehe ich nicht so ganz, wo könnten denn die Feuerwehren unabhängiger werden? Etwas in den Beschaffungen? Ok, da könnte man privatwirtschaftlicher agieren, zumindest in der Theorie, aber ich möchte nicht den Austattungsmix sehen, wenn verschiedene Führungskräfte ihre eigenen Ideen umsetzen (oder krasser: die eigenen Denkmäler zementieren). Ich finde, dass eine Feuerwehr bei der Kommune gut angesiedelt ist - und die wirklichen Probleme sind eher in individuellen Defiziten zu suchen, als in den Strukturen. Ich kenne nicht die Schweizer Verhältnisse, aber wie sollte denn in D ein Versicherer das ganz managen, wer sollte das übernehmen bzw. wie teuer wird die Umstellung? In der Schweiz existieren gewachsene Strukturen und teilweise ganz andere Mentalitäten, da können wir nur Anregungen holen, aber nicht einfach das System kopieren. Das Problem liegt doch eher im sozialen Bereich, langfristige Bindungen, Arbeit ohne Verdienst (also Ehrenamt) sind nicht mehr coll, trendy, up to date oder wie auch immer. Die Kommunen (das sind für mich die bürgernächsten Staatsrepräsentanten) müssen das Ehrenamt (nicht nur Feuerwehr) wieder akttraktiv machen - und nicht über Abgaben, Steuern, Belastungen sondern über Förderung, Entlastung, Unterstützung. Was glaubt Ihr, wieviele Mitbürger in die Feuerwehr kommen, um ein paar Euros zu sparen, sind die engagiert? Kommen die regelmäßig zu den Übungen, Einsätzen? ich sehe schon die Klage vorm Verfassungsgericht: Mann, 45 Jahre, Leitender Manager eines großen Unternehmens klagt gegen seine Feuerwehrabgabe der Gemeinde XYZ - Begründung: er kann kein Blut sehen und ist nicht in der Lage, Feuerwehrdienst zu leisten, damit wird er benachteiligt..... eine Patentlösung hab ich nicht, bin leider auch in einer weiteren "Organisation" mit Nachwuchsproblemen, einer Studentenverbindung, da versuchen wir die Nachwuchsprobleme mit einer Verlagerung in eine andere Universitätsstadt in den Griff zu bekommen, das wäre für eine Feuerwehr kein so ganz guter Vorschlag oder? so, das reicht mal für heute, Grüße Paul alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten | |||||
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| Autor | Mich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg | 360919 | |||
| Datum | 14.09.2006 22:57 | 23918 x gelesen | |||
| Hallo Forum, Hallo Volker, Geschrieben von Volker Leiste Unser Grundproblem des Nachwuchsmangels besteht auf mehreren Gebieten : Soweit i.O. Geschrieben von Volker Leiste 2) Das Ausklinken aus der Sozialgemeinschaft, das "Türe zu und Desinteresse" kann die Feuerwehr alleine nicht lösen. Da bin ich mir nicht so sicher. Die FW kann durch ihre Selbstdarstellung, und ihr Auftreten einiges selbst richten oder versauen. Ich habe mich dieses Jahr, nach 36 Jahren FW- Dienst, aus der FW entlassen lassen, da ich mich zu sehr verbiegen musste und den Eindruck hatte man will meine Ideen und Radschläge nicht. Viele wollten sich nicht ändern. Geschrieben von Volker Leiste Sie tausende Info-Flyer im Ort verteilt. Hier ist die Politik gefragt und gefordert. Warum sollen immer andere für uns die Eisen aus dem Feuer holen? Ich halte es für falsch wenn man in den letzten 20 Jahren geschlafen hat und dann nach der Politik ruft. Geschrieben von Volker Leiste Ein erster Schritt ist die Wiedereinführung einer bundes - resp. landesweiten Feuerschutzabgabe für Personen, die nicht aktiv im Bereich des Zivilschutzes, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.ä. sich engagieren. Dabei sollte die Abgabenhöhe bewußt so gewählt werden, dass der Beitrag spürbar ist. Ein Pauschalbetrag wäre teilweise sozial problematisch, daher wäre eine Staffelung in Abhängigkeit vom Einkommen zu diskutieren. Der Höchstbeitrag könnte z.B. so bei 500,- ? p.a. liegen. In den alten Bundesländern gab?s die Abgabe nur in Bayern und Baden- Württemberg, trotzdem gab es in allen Ländern ein funktionierendes Feuerwehrwesen. Warum sollte man dieser Abgabe nicht ewig nachweinen. Geschrieben von Volker Leiste 3) Der Dienst in der FF muß sich auch in Bezug auf die soziale Absicherung "lohnen". Stichwort Anrechnung der Dienstjahre in der FF bei BFA-Rentenpunkten etc. Hier muß die Politik aktiv werden. OK, wäre eine Idee. Geschrieben von Volker Leiste 4) Arbeitgeberkonflikt : Es gibt prinzipiell uneinsichtige Arbeitgeber, aber auch Arbeitgeber bei denen tatsächlich der Arbeitszeitausfall in der heutigen Zeit wirtschaftlich schmerzhaft ist. Auch hier gilt, dass die Bereitschaft die Mitarbeiter im Alarmfall zum Einsatz ziehen zu lassen materiell belohnt werden muß. Wiederum eine Aufgabe, der sich die Politik annehmen muß. Ansatzpunkt wäre eine Minderung der Gewerbesteuer ab einem best. Anteil von Angehörigen der Zivilschutzkräfte im Betrieb. Hier wären die Kommunen gefordert, da sie so ihrer Pflichtaufgabe zur Sicherstellung der personellen Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nachkommen würden. Knallhartes wirtschaftliches Rechnen - was ist billiger : Gewerbesteuerminderung oder notgedrungen festangestelltes Feuerwehrpersonal ? Wird den Konflikt sicher nicht entschärfen (siehe Freistellung vom Wehrdienst), die AG werden trotzdem heulen. Geschrieben von Volker Leiste 5) Heilige Kuh schlachten : Zulassung von qualifizierten Privatanbietern, die als komm. Unternehmen den Brandschutz im Auftrag der Kommunen übernehmen. Beispiel Falck in Dänemark. Warum hängen wir dann an der FF? Sollen es die Privaten doch richten. Geschrieben von Volker Leiste 6) Konsequent das Mittel der Pflichtfeuerwehr nutzen. Nicht lange herumdoktern, sondern bei Problemen zügig dienstverpflichten. Das macht die Feuerwehrkrise in der Öffentlichkeit auch nachhaltiger bewußt. Dann müssen die Probleme aber erst bei der Gemeinde angekommen sein. Nach meinem Eindruck wird zulange versucht die Probleme selbst zu lösen. Man will ja vor der Politik nicht schlecht dastehen. Gruß Michael Auch schlechter Ruf verpflichtet | |||||
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| Autor | Phil8ipp8 K.8, Zurzach / Aargau | 360923 | |||
| Datum | 15.09.2006 00:24 | 23487 x gelesen | |||
| Hallo Geschrieben von Volker Leiste ...noch ein anderer Ansatz : Warum muß die Kommune Träger der Feuerwehr sein ? In der Schweiz ist die kantonale Gebäudeversicherung für die Ausbildung und Ausrüstung zuständig. Im Brandfall belastet der Schadensfall den Versicherungsträger. Also hat er ein Interesse daran die Schadenssummen so gering wie möglich zu halten. Achtung das ist nicht überall so, im Kanton Zürich ist die GVZ (Gebäudeversicherung Zürich) für die Feuerwehr in allen Umfängen zuständig. Das heisst aber auch, dass die Versicherung in der Vergangenheit viele Verbundsfeuerwehren eingeführt und sehr hart restrukturiert hat. Das heisst im Klartext, es wurden viele Feuerwehren aufgelöst und in Verbünden zusammegefasst. Daneben wurde die Feuerwehrpflicht im Kanton abgeschafft und die Bestände massiv verkleinert. Auch die Fahrzeuge werden via GVZ beschafft. Bei uns im Aargau und in den anderen Kantonen ist es ein wenig anders. Die Gebäudeversicherung stellt die Ausbildung kostenlos für die Gemeinden zur Verfügung (Instruktoren, Kurse ect.) und bezuschusst die Fahrzeuge. In der Regel werden für Ortsfeuerwehrfahrzeuge 25% und für Stützpunktfahrzeuge 75% bezahlt. Die Subventionen können erhöht werden, wenn eine Gemeinde nicht sehr finanzstark ist oder aber mehrere Gemeinden eine gemeinsame Feuerwehr haben. Daneben werden auch Beiträge für Ausrüstung (Atemschutzgeräte ect.) gleistet. Das funktioniert aber nur, weil die Gebäudeversicherungen eine Monopolstellung innerhalb des Kantons inne haben und eigentlich in dessem Besitz sind. Allerdings obliegt der Gemeinde die Organisation der Feuerwehr und die Einsatzkosten für Mensch und Material müssen vom Ort bezahlt werden, mit Ausnahmen der Einsatzkosten für die Stützpunkte bei einem Einsatz im Stützpunktgebiet oder einer Strassenrettung. Jede Feuerwehr ist zusätzlich noch verpflichtet Nachbarschaftshilfe für die angrenzenden Gemeinden zu leisten und in diesem Falle muss ebenfalls die eigene Gemeinde den Einsatz bezahlen. Die Gebäudeversicherung übernimmt "nur" die Kosten des Hauseigentümers. Gruess Philipp | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 360927 | |||
| Datum | 15.09.2006 08:15 | 23558 x gelesen | |||
| Hallo, jetzt muß ich doch mal in eine andere Richtung argumentieren. 1. Wir haben ein System mit freiwilligen Feuerwehren, dass flächendeckend verfügbar ist. Dieses System hat seine Wurzeln in bürgerschaftlichem Engagement. 2. Alle Lösungen die auf hauptamtliche Kräfte setzen, können in der Fläche die Schutzziele von 8 oder 10 Minuten nicht einhalten. Das ist unbezahlbar. Deshalb sind Lösungen wie in Dänemark oder in der Schweiz (wie in einem anderen Beitrag erklärt) für uns keine Lösung. 3. Natürlich haben wir als Feuerwehr hausgemachte Probleme, wie z. B. ungenügende Ausbildung, Finanzierung der Ausrüstung. 4. Diese Probleme sind zum Teil auch hausgemacht, wenn die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges zur großen "Wünsch dir was" Show ausartet. Die Verwaltung steht dem wegen mangelnder Kenntnisse, man will der Feuerwehr nicht weh tun usw eher hilflos gegenüber 5. Nachwuchsprobleme sind in unserer überalternden Gesellschaft ein allgemeines Problem. Als Feuerwehr können wir das kompensieren durch verstärkte Nachwuchsarbeit, Frauen in die Feuerwehr, bessere Zusammenarbeit mit Ortsteilwehren usw. Wir werden es uns bald nicht mehr leisten können mit einem "HLF20/50" mit Fensterbesatzung rauszufahren, wenn 5km weiter eine TSF Wehr steht. Die sind wahrscheinlich auch nicht tagesalarmsicher, aber wenn man die Ausbildung entsprechend gestaltet, können sie die HLF Besatzung soweit ergänzen, dass eine Gruppe oder verstärkte Gruppe zustande kommt. Das Patentrezept gibt es nicht, es sind wahrscheinlich viele kleine Maßnahmen die die Lösung bringen. Gruß Thomas | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 360933 | |||
| Datum | 15.09.2006 09:10 | 23727 x gelesen | |||
| Hi, Geschrieben von Volker Leiste Ein von uns beeinflußbarer Ansatz ist hier nur die Parallelmitgliedschaft in einer zweiten Wehr am Ort des Arbeitsplatzes. ==> z.B. Änderung des Bay. FW Gesetzes Das ist in BaWü schon länger möglich und wird auch zunehmend praktiziert. Ein erster Schritt ist die Wiedereinführung einer bundes - resp. landesweiten Feuerschutzabgabe für Personen, die nicht aktiv im Bereich des Zivilschutzes, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.ä. sich engagieren. Nachdem die "Feuerwehrabgabe" vor Jahren aufgrund eines Urteils (EU?) in BaWü, Bayern und sachsen (?) abgeschafft wurde, glaube ich kaum, dass sich dies wieder einführen lässt. Arbeitgeberkonflikt : [ ] Hier sind sogar die öffentlichen Arbeitgeber schlechte Vorbilder. 5) Heilige Kuh schlachten : Zulassung von qualifizierten Privatanbietern, die als komm. Unternehmen den Brandschutz im Auftrag der Kommunen übernehmen. Beispiel Falck in Dänemark. Ob diese Privatanbieter im Endeffekt billiger wären ? Gerade im Bereich der Privatisierung öffentlicher Aufgaben gibts aus jüngster Zeit viele Beispiele, wo diese wieder z.B. von den Kommunen rückgenommen wurden. Eine grundsätzliche Diskussion über die Organisation des Feuerwehrwesens sollt aber nicht von vorn herein ("Heilige Kuh") von allen Verantwortlichen/Aufsichtsbehörden/FW-Funktionären/Verbänden abgeblockt werde. MkG Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360935 | |||
| Datum | 15.09.2006 09:33 | 23560 x gelesen | |||
| Danke für Deine Zusatzinformationen. Ich bin in der Tat von der Situation im Kanton Zürich ausgegangen. Wie Du schreibst, sind diese Randbedingungen nicht für die ganze schweiz vollumfänglich zutreffend. Kannst Du eventuell Informationen zu Piquet-System beisteuern ? Gruß Volker | |||||
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| Autor | Thob8ias8 S.8, Dortmund / NRW | 360936 | |||
| Datum | 15.09.2006 09:34 | 23598 x gelesen | |||
Geschrieben von Johannes PeterStimmt, das Geschrei nach der letzten Prüfung des Landesrechnungshofes in RLP war groß. Sicherlich wurden dort m.E. nicht die richtigen bzw. sinnvollen Einsparpotenziale aufgezeigt. Meine Meinung, ich ich mir dazu gebildet habe, ohne ganz genau die Strukturen jedes einzelnen Kreises und jeder einzelnen Gemeinde zu kennen, ist folgende. Die größten Geldvernichtungsmaschinenen stehen bei den Kreisen, bzw. den Kreisangehörigen Gemeinden, obwohl die realistisch betrachtet die wenigsten Gelder zur Verfügung haben. Eine Stadt plant in der Regel für das gesamte Stadtgebiet mit allen dazu gehörigen Feuerwehren, also der Berufsfeuerwehr und der FGreiwilligen Feuerwehr in einigen Städten auch noch die zur BF gehörende Flughafenfeuerwehr. Es werden stimmige Konzepte für mehr oder weniger große Gebiete mit i.d.R. mehr als 100.000 Einwohner erstellt und entsprechend beschafft. Der Bedarf wird für das gesamte Stadtgebiet angenommen. Bei vielen Kreisen, so scheint es zumindest zu sein, wenn man das annimt und glaubt was oft erzählt/ geschrieben und gedruckt wird, sind die Gemeinden für ihr Gebiet selbst zu ständig. Häufig sogar nur für Gebiete mit ca. 10.000 Einwohner oder noch weniger. Es werden Fahrzeuge beschafft und bejubelt und in Fachzeitschriften vorgestellt, die so nicht unbedingt nötig wären, würde der Bedarf für den Gesamten Kreis festgelegt! Warum muss sich jede Kreisangehörige Stadt und Gemeinde slebst in Sachen Feuerwehr verwalten, warum kann dass nicht vom kreisgesteuert sein? Dort sehe ich die meisten Einsparpotentiale. Wenn ich mir so einige Kreise und deren Fahrzeuge ansehe - da werden in vier Städten jeweils ein eigener GW-A oder AB-A mit WLF vorgehalten um die Atemschutzlogistik zu bewerkstelligen. Gesamt hat der Kreis um die 400.000 Einwohner und vier GW-A, die regelmäßig durch neue ersetzt werden. Nachbarstädte, bzw. Städte in der Nähe mit durchaus gleichvielen Einwohnern oder mehr Einwohner reicht aber ein GW-A und ein GW-A in reserve für Paralleleinsätze um für ein u.U. größeres Stadtgebiet die Atemschutzlogistik sicherzustellen. Meine Meinung sollte klar sein. Die Kreise sollten ihre Feuerwehren organisieren und nicht die unzähligen Kreisangehörigen Stäödte, Gemeinden, Samtgemeinden, Dörfer und was es sonst noch für Bezteichnungen gibt. Vielleicht würde es dann auch aufhören, das zuviele Fahrzeuge beschafft werden oder unnsinnige Fahrzeuge (TSF mit HDL und mehr Kosten als ein TSF-W, DLK-Staffel, RW-LF-TM-Kombi, ELW/VRW/RTW, etc.) ausserdem wären u.U. weniger kommunale Angestellte nötig um dieses Amt bei der Kreisverwaltung zu bekleiden. Weitere HA Funktionen wären der Kreisbrandinspektor und entsprechende Stadtbrandinspektoren als stellvertreter für den KI, dazu noch eine Pool-Lösung und es könnte ein EFD aufgestellt werden der entweder für den Gesamten Kreis oder je nach Fläche eine rfür Nord und einer für Süd zuständig sind. MFG Thobias | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360939 | |||
| Datum | 15.09.2006 09:54 | 23567 x gelesen | |||
| Ich möchte die Politik nicht von Ihrer Verantwortung befereien. Zu oft - und über langen zeitraum - hat es sich die Kommune oftmals einfach gemacht. Ihr Pflichtaufgabe an die FF übertragen und diese FF dann vor sich hin wurschteln lassen. Solange alles funktionierte ein System, das wenig kostete und keine nennenswerte Betreuung erforderte. Wenn man konsequent die Kommune in die Pflicht nimmt, dann muß sie sich zukünftig gewaltig anstrengen, um Ihrer Pflichtaufgabe "Feuerwehr" nachzukommen. Wenn die Aktiven ausbleiben, dann muß die Kommune den fehlenden nachwuchs herbei bringen. Eine Zwangsmaßnahme ist die Pflichtfeuerwehr. Oder die Kommune muß das Thema kommerziell lösen. Das kostet. Entweder müssen gemeindebedienstete als nebenberufliche Feuerwehrleute gegen bezahlung arbeiten, Hauptamtliche Eingestellt werden oder ein Privatdienstleister (der auch Geld verdienen will) beauftragt werden. Vermutlich sind diese Lösungen alle teuerer, als ein System der Aufwertung des "ehrenamtlichen" Feuerwehrdienstes. Sehe ich mir meine WF an, da haben wir so ein Mischsystem zwischen Hauptamtlichen, Nebenberuflichen und quasi Freiwilligen. Jeder Freiwillige bekomt einen monatlichen Anerkennungsbonus - ausgezahlt am Jahresende - dafür, dass er mitmacht. Wer wesentlich über das normale Niveau sich engagiert (EFD und Wochenendbereitschaften etc.) der bekommt eine zusätzliche Anerkennung in Geldform und drei Tage zusätzlichen Jahresurlaub (weil wir halt oftmals Wochenenden opfern). Und wer regelmäßig bei Alarm erscheint, der freut sich auch über sein entsprechend bemessenes "Ausrückegeld". Fiktives Beispiel dieses Systems : Kommune zahlt für ein volles Jahr Dienst in der FF eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro pro Monat Dienstzeit und Mann. 24 Übungen im Jahr, davon sind mindestens 18 Übungen zu absolvieren, um die volle Jahresprämie zu erhalten. Wer weniger oft zur Übung erscheint, dem werden für jede ausgefallene Übung 10 Euro abgezogen, die in eine "Ausrückekasse" kommen. Am Jahresende wird das Geld in der Ausrückekasse entsprechnd an die Mitglieder nach der Anzahl ihres Erscheinens bei Alarm ausgezahlt. Zusatzfunktionen wie Jugendwart, Gerätewart etc. werden mit 500 Euro pro Jahr (Kommandant und Stv. entsprechend) gewürdigt. Kleinere Wehr mit 30 Aktiven : kommen so auf die Kommune Feuerwehrkosten von 13.000 Euro pro Jahr zu. das ist erheblich weniger, als jede andere Lösung kosten würde. Hat die Komune 2000 Einwohner, dann wären das pro Einwohner 6,50 Euro. Bei einer Feuerschutzabgabe von 25 Euro pauschal pro Einwohner (Einsatzkärfte befreit) ist das doch locker machbar ... | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 360940 | |||
| Datum | 15.09.2006 09:59 | 23494 x gelesen | |||
| Die Inanspruchname eines kommerziellen Anbieters ist für eine Gemeinde, die früher eine funktionierende FF hatte eine entschieden teure Lösung. Keine Frage. Sollte aber als "ultimo ratio" möglich sein. Diese Kosten sind für die Kommune die teuerste Lösung, also kann sie sich überlegen, wie sie mit einer anderen Lösung den Feuerwehrdienst in der Gemeinde wieder so attraktiv macht, dass die FF funktionsfähig ist. Stichwort Prämiensystem, so wie ich es als Antwort gerade im anderen "Ast" der Diskussion geschrieben habe. | |||||
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| Autor | Thob8ias8 S.8, Dortmund / NRW | 360941 | |||
| Datum | 15.09.2006 10:06 | 23436 x gelesen | |||
Geschrieben von Volker LeisteWenn man konsequent die Kommune in die Pflicht nimmt, dann muß sie sich zukünftig gewaltig anstrengen, um Ihrer Pflichtaufgabe "Feuerwehr" nachzukommen. Wenn die Aktiven ausbleiben, dann muß die Kommune den fehlenden nachwuchs herbei bringen. Eine Zwangsmaßnahme ist die Pflichtfeuerwehr. Oder die Kommune muß das Thema kommerziell lösen. Das kostet. Entweder müssen gemeindebedienstete als nebenberufliche Feuerwehrleute gegen bezahlung arbeiten, Hauptamtliche Eingestellt werden oder ein Privatdienstleister (der auch Geld verdienen will) beauftragt werden. Vermutlich sind diese Lösungen alle teuerer, als ein System der Aufwertung des "ehrenamtlichen" Feuerwehrdienstes. Eine Möglichkeit wäre auch, es zur vorrausetzung für eine anstellung bei der Gemeinde/ Stadt/ dem Kreis zu machen, sofern die Person tauglich ist, in diesem zuge dürfen dann keine kranken oder behinderten beachteiligt werden, das man Mitglied der Frewilligen Feuerwehr ist, oder der Freiwilligen Feuerwehr wird. Der KI könnte dann als ebenfalls angestellter des Kreises darüber wachen und ebenfalls dafür sorgen, das von den Angestellten (müssen ja nicht aller in der gleichen FF sein!) Tagsüber eine Einsatzbereitschaft gestellt wird, so dass z.B. das LF mit 0/1/5 bis 0/1/8 und u.U. noch die DLK oder der RW mit 0/1/2 besetzt werden können um somit auch eine gewisse Tagesalarmsicherheit zu gewährleisten und die anderen Arbeitgeber zu schonen, bei Einsätzen, die von den entsprechenden Personen und Fahrzeugen selbst bewältigt werden können. Das wäre ebenfalls eine Möglichkeit - eine Quasi-Pflichtefeuerwehr. Wenn ich mir aber die Realität in einigen Städten und Gemeinden angucke, da darf der städtische Angestellte des stäödtischen Museuums nicht zum Feuerwehreinsatz, da darf der Schreiner des Stadttheaters, der ebenfalls städtischer Angestellter, bzw. sogar Beamter ist nicht zum FF Einsatz und wird auch nicht für Übungen und Lehrgänge freigestellt, bzw. nur wiederwillig. Da adrf der Mitarbeiter des Grünflächenamtes nicht zu spät zur arbeit wenn vorher ein Einstaz war und auch so ist die Tätigkeit bei der FF nicht gerne gesehen, obwohl ebenfalls städtischer Angestellter oder der Sachbearbeiter beim Jugendamt, kommunaler Beamter und bei der selben Stadt beschäftig, bei der er auch in der FF ist,m darf auch nicht seinen Arbeitsplatz bei alarm verlkassen und freistellen für LKehrgänge ist ein sehr großes Problem. Also wenn man sich diese Realität anguckt, kann einem nur schlecht werden. Auf der anderen Seite gibt es den Schreinereibesitzer der ohne zu zögern seine Angestellten und FF Mitglieder zum Einsatz eghen lässt und das sogar mehrmals im Monat, weil es es so begründet, das wenn sein Sägewerk oder seine Schreinerei brennt wünscht er sich auch das alle anderen FF-Mitglieder zum Einsatz dürfen und er lässte seine Mitarbeiter nur deswegen gehen, weil er dadurch einen eigenen Nutzen für sich sieht. (Da wird einem warm ums Herz und man freut sich das es solche Arbeitgeber gibt!) Na ich schweige jetzt besser. MFG Thobias | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 360943 | |||
| Datum | 15.09.2006 10:15 | 23589 x gelesen | |||
Geschrieben von Thobias SchürmannWenn ich mir aber die Realität in einigen Städten und Gemeinden angucke, da darf der städtische Angestellte des stäödtischen Museuums nicht zum Feuerwehreinsatz, da darf der Schreiner des Stadttheaters, der ebenfalls städtischer Angestellter, bzw. sogar Beamter ist nicht zum FF Einsatz und wird auch nicht für Übungen und Lehrgänge freigestellt, bzw. nur wiederwillig. Da adrf der Mitarbeiter des Grünflächenamtes nicht zu spät zur arbeit wenn vorher ein Einstaz war und auch so ist die Tätigkeit bei der FF nicht gerne gesehen, obwohl ebenfalls städtischer Angestellter oder der Sachbearbeiter beim Jugendamt, kommunaler Beamter und bei der selben Stadt beschäftig, bei der er auch in der FF ist,m darf auch nicht seinen Arbeitsplatz bei alarm verlkassen und freistellen für LKehrgänge ist ein sehr großes Problem. Also wenn man sich diese Realität anguckt, kann einem nur schlecht werden. Oh, da wäre aber mal ein bischen Pressearbeit von Nöten um die lokalen Politiker mal etwas unter Druck zu setzen. Denn das kann und darf nicht passieren. Ich kann nicht von anderen AG verlangen das die Leute meiner Feuerwehr freigestellt werden und dann selbst so agieren. ML | |||||
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| Autor | Thob8ias8 S.8, Dortmund / NRW | 360945 | |||
| Datum | 15.09.2006 10:20 | 23541 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael LinkenbachOh, da wäre aber mal ein bischen Pressearbeit von Nöten um die lokalen Politiker mal etwas unter Druck zu setzen. Denn das kann und darf nicht passieren. Ich kann nicht von anderen AG verlangen das die Leute meiner Feuerwehr freigestellt werden und dann selbst so agieren. Ich habe mal eine ganz nette Begründung dazu bekommen: "Da es sich bei der Feuerwehr ebenfalls um eine kommunale Einrichtung handelt wäre es nicht so einfach Möglich die Angestellten zwischen einem Stadtamt und dem anderen Hin. und Her zuschieben. Ausserdem müsste sich die Stadt selbst den Lohnausfallzahlen, deswegen sollen die lieber ihren Job machen als bei der Freiwilligen Feuerwehr an Einsätzen und Übungen teilzunehmen, denn dies ist für die Stadtkasse billiger!" | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 360947 | |||
| Datum | 15.09.2006 10:38 | 23565 x gelesen | |||
| Ich bin mal kurz raus. Heulen.... Das es in der Verwaltung noch so Betonköpfe gibt hätte ich ja nicht gedacht. Aber dann wahrscheinlich große Reden halten wenn es um die Bedeutung des Ehrenamtes geht. In der kommune gibt es aber wohl auch keine Probleme mit der Stärke der Feuerwehr, sonst würde man mit der knappen Resource "williger Bürger" nicht so verschwenderisch umgehen. ML | |||||
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| Autor | Stef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen | 360948 | |||
| Datum | 15.09.2006 10:38 | 23664 x gelesen | |||
Geschrieben von Thobias Schürmannin einigen Städten auch noch die zur BF gehörende Flughafenfeuerwehr Wo ist das so? Mir sind nur Flughafenwehren als WF bzw. reine ICAO-Wehren (sprich nur für den Flugfeldschutz) bekannt, die allesamt (wenn ich von den Bundeswehr-Feuerwehren mal absehe) nicht in öffentlicher Hand liegen. Mit kameradschaftlichen Grüßen Stefan
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| Autor | Thob8ias8 S.8, Dortmund / NRW | 360949 | |||
| Datum | 15.09.2006 10:43 | 23422 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan BrüningWo ist das so? Mir sind nur Flughafenwehren als WF bzw. reine ICAO-Wehren (sprich nur für den Flugfeldschutz) bekannt, die allesamt (wenn ich von den Bundeswehr-Feuerwehren mal absehe) nicht in öffentlicher Hand liegen. In Dortmund Siehe FRW 7 und LZ 30 + LZ 31 In Braunschweig In Magdeburg (hier kaum noch Flughafenbetrieb, wird von der nahe gelegenen Wache Süd übernommen) Und in noch einer Stadt, die mir gerade nicht mehr einfällt, wird aber nachgereicht! MFG | |||||
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| Autor | Phil8ipp8 K.8, Zurzach / Aargau | 360985 | |||
| Datum | 15.09.2006 14:57 | 23438 x gelesen | |||
Geschrieben von Volker LeisteDanke für Deine Zusatzinformationen. Ich bin in der Tat von der Situation im Kanton Zürich ausgegangen. Wie Du schreibst, sind diese Randbedingungen nicht für die ganze schweiz vollumfänglich zutreffend. Kannst Du eventuell Informationen zu Piquet-System beisteuern ? Ich werds mal versuchen. Also das Pikett-System ist im Grunde genommen eine abgestufte Bereitschaft. Wir haben es bei uns nicht mehr. Das Pikett wird oder kann zu bestimmten Zeiten aufgezogen werden. Beispielsweise am Wochenende haben 5 Personen Wochenend-Pikett, das heisst sie müssen binnen einer vorgeschriebenen Zeit im Magazin sein und ausrücken können. Während ihrer Pikett-Zeit müssen sie jedoch verfügbar sein und eben innerhalb einer bestimmten Zeit ausrücken können. Bei uns hat man das vor etwa 10 Jahren auch noch gehabt und die Leute mussten dabei noch die Fahrzeuge bewegen. Die Pikettdienste werden natürlich auch mit einer Pauschale besoldet. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 361022 | |||
| Datum | 15.09.2006 18:37 | 23508 x gelesen | |||
| Das klingt doch glatt nach einer Dienstaufsichtsbeschwerde bei zuständigen Regierungspräsidenten. Wäre doch mal nett zu erleben, was dann passiert. Um der sache gleich den richtigen Einstieg zu verpassen sollte unter der Dienstaufsichtsbeschwerde stehen Kopie an .... und dann ein bekanntes Skandalmagazin im Fernsehen (Frontal 21 ???) oder die Zeitungspresse (bevorzugt eine Redaktion, von der bekannt ist, dass sie gerne dem entsprechenden verantwortlichen mal ans bein pinkelt....) Alleine die Aufführung der Presse unter cc ist schon für den Adressaten mehr als unangenehm. Vielleicht auch noch Herrn Bundesinnenminister Dr. Schäuble eine Kopie schicken...... Wenn ich mir dann vorstelle, wie hinter den Kulissen die Telefondrähte glühen *feix* | |||||
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| Autor | Mich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg | 361243 | |||
| Datum | 17.09.2006 12:32 | 23683 x gelesen | |||
| Hallo Volker, Geschrieben von Volker Leiste Ich möchte die Politik nicht von Ihrer Verantwortung befereien. Ich auch nicht. Geschrieben von Volker Leiste Zu oft - und über langen zeitraum - hat es sich die Kommune oftmals einfach gemacht. Ihr Pflichtaufgabe an die FF übertragen und diese FF dann vor sich hin wurschteln lassen. Sicher aus der Historie entstanden (FF als eigener Verein). Aber auch viele Feuerwehren wollen sich von der Kommune nicht hineinreden lassen. Die Kommune wird dann auch nicht entsprechend unterrichtet. Geschrieben von Volker Leiste Wenn man konsequent die Kommune in die Pflicht nimmt, dann muß sie sich zukünftig gewaltig anstrengen, um Ihrer Pflichtaufgabe "Feuerwehr" nachzukommen. Richtig, aber dann müssen die FF- Fürsten erstmals zugeben das sie ein Problem haben. Dies will man doch nicht. Geschrieben von Volker Leiste Wenn die Aktiven ausbleiben, dann muß die Kommune den fehlenden nachwuchs herbei bringen. Eine Zwangsmaßnahme ist die Pflichtfeuerwehr. Oder die Kommune muß das Thema kommerziell lösen. Das kostet. Entweder müssen gemeindebedienstete als nebenberufliche Feuerwehrleute gegen bezahlung arbeiten, Hauptamtliche Eingestellt werden oder ein Privatdienstleister (der auch Geld verdienen will) beauftragt werden. Vermutlich sind diese Lösungen alle teuerer, als ein System der Aufwertung des "ehrenamtlichen" Feuerwehrdienstes. Sehe ich ähnlich, ich glaube aber, das viele Kommunen mitmachen wenn ihnen klar ist das die FF- Probleme hat. Solange aber FF- Führer der Meinung sind solange ich 18 FF- Angehörige auf dem Löschzug habe ist alles in Ordnung, und die Personalprobleme nicht sehen wollen die in 4-6 Jahre auf sie zukommen, kann die Kommune auch nichts machen. Geschrieben von Volker Leiste Nebenberuflichen und quasi Freiwilligen. Jeder Freiwillige bekomt einen monatlichen Anerkennungsbonus - ausgezahlt am Jahresende - dafür, dass er mitmacht. Wer wesentlich über das normale Niveau sich engagiert (EFD und Wochenendbereitschaften etc.) der bekommt eine zusätzliche Anerkennung in Geldform und drei Tage zusätzlichen Jahresurlaub (weil wir halt oftmals Wochenenden opfern). Und wer regelmäßig bei Alarm erscheint, der freut sich auch über sein entsprechend bemessenes "Ausrückegeld". Bei uns in Ba- Wü ist es möglich für den Lohnausfall jedem FW- Angehörigen einen Betrag X (In der FW. Entschädigungssatzung festgelegt) auszuzahlen. Geschrieben von Volker Leiste Fiktives Beispiel dieses Systems : Kann man machen. Aber warum muss alles mit Geld gehen. Geld ist kein bleibender Motivator. Geschrieben von Volker Leiste Hat die Komune 2000 Einwohner, dann wären das pro Einwohner 6,50 Euro. Bei einer Feuerschutzabgabe von 25 Euro pauschal pro Einwohner (Einsatzkärfte befreit) ist das doch locker machbar ... Warum meint man immer mit dem alten Zopf Feuerwehrabgabe das Problem lösen zu können. Die Gefahr ist doch auch da das der Bürger sagt: "Ihr müsst das machen, dafür zahle ich FW- Abgabe." Nicht nur bei uns steigt das Anspruchsdenken, sondern auch beim Bürger. Gruß Michael Auch schlechter Ruf verpflichtet | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 361307 | |||
| Datum | 17.09.2006 18:48 | 23460 x gelesen | |||
| ..warum der Faktor Geld ? Ganz einfach - Feuerwehr ist zunehmend auch ein Hinderungsgrund für einen Zweitjob / Nebenbetätigung, auf den zunehmend immer mehr Familien angewiesen sind. Die Familien, die darauf nicht angewiesen sind freuen sich aber auch auf das Geld. Es ist irgendwo eine nutzbare "Anerkennung" für den Feuerwehrdienst. So nehme ich die Aufwandsentschädigung bei der WF und die Familie hat davon einen sehr schönen einwöchigen Urlaub bezahlt. Davon hat sie auch etwas und ist mir für den Feuerwehrdienst nicht böse. Oder dieses Jahr wurde aus der Aufwandentschädigung ein Gartenhaus bezahlt..... | |||||
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| Autor | Sven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW | 361311 | |||
| Datum | 17.09.2006 18:56 | 23427 x gelesen | |||
Geschrieben von Tobias Hollter...die sollen lieber an der haustüre stehen, wenn der melder gegangen ist, um dem mann seine zigaretten und den schlüssel in die hand zu drücken. ...hey, woher kennst du meine frau? ;-))))))) Geschrieben von Tobias Hollter ....danach sollen sie die küche weiter putzen oder irgendwas anderes machen, als feuerwehr spielen. es gibt genug andere interessante tätigkeiten für die frauen....aber bitte nicht feuerwehr. ....ich glaube, dass du besser mal bei euch zu hause die küche putzen sollst....du pappnase!!! Geschrieben von Tobias Hollter sorry, aber ich habe da eine sehr schlechte erfahrung mit frauen in der ff gemacht. ohhhhhh, war sie besser als du? gruß sven | |||||
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