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ThemaBesoldung A769 Beträge
RubrikBerufsfeuerwehr
 
AutorSasc8ha 8W., Bonn / NRW369030
Datum04.11.2006 18:3965641 x gelesen
Hallo Kollegen, mal ne Frage!!
Wie sieht die besoldung für eine Brandmeister A7 29 Jahre alt ,Beginn der Ausbildung 01.01.2003, verheiratet ,keine Kinder ,aus!! Quasi Netto!!! private KV noch nicht abgerechnet!!!
Super vielen Dank
gruß Sebastian


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AutorDomi8nik8 W.8, Landsweiler / Saarland369034
Datum04.11.2006 19:0048818 x gelesen
hallo,

für Beamte der Besoldungsgruppen A5 - A8 in der Ausbildung 817,66.

Beamte der Besoldungsgruppe A7 ohne Zuschläge 1692,42.

Ich hofffe ich konnte dir helfen!

Gruß Dominik


_________________________________________________
Real ist nicht wie die wirklichen Dinge sind, sondern wie die Dinge wirklich sind!

E57 - Das Beste was gibt!

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369038
Datum04.11.2006 19:2046873 x gelesen
Habe mal gerechnet...

Ich komme auf 1958.31 ?, Grundlage: A7, verheiratet, Kl.III, DA-Stufe 5...allerdings ohne DUZ!

Korrigiert mich wenn ich falsch liege.,..


Gruß
ado

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369042
Datum04.11.2006 19:4346192 x gelesen
Uups, sorry:

Hab die Stellenzulage für Feuerwehrbeamte vergessen.

Im 1.Jahr: 63,69 ?
Ab dem 2. Jahr: 127,38 ?

...das kommt dann nochmal "oben drauf"...


Gruß
ado

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AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW369044
Datum04.11.2006 19:4646052 x gelesen
Da die Besoldung der Beamten noch Bundessache ist, kann ich dir weiterhelfen. Schau doch einfach mal unter

http://www.lbv.bwl.de/service/gehaltstabellen/beamte/besoldungstabelleab082004.pdf

nach. Das Landesamt für Besoldung und Versorgung hat hier die Bundesbesoldungstabelle als PDF bereitgestellt. Bei der Aufstellung kannst du je nach Dienstaltersstufe dein Grundgehalt ablesen. Die Grundgehaltssätze sind nach Dienstalterstufen gestaffelt und beginnen mit der Vollendung des 21. Lebensjahrs: die 1.-4. Stufe im 2-Jahres-Rhythmus; die 5.-8. Stufe im 3-Jahres-Rhythmus; die 9.-12. Stufe im 4-Jahres-Rhythmus.

Der Familienzuschlag wurde 10.2005 vollständig abgeschafft. Für vorher verheiratete Beamte gilt jedoch die Besitzstandswahrung. Zulagen sowie DuZ sind in der Tabelle nicht aufgeführt, da ja nicht alle Schicht arbeiten und DuZ ja nur zu bestimmten Zeiten anfällt.

horrido

Jürgen


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AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW369046
Datum04.11.2006 19:4944625 x gelesen
Vergessen darfst du hierbei aber nicht, dass du dich noch privat kranken- und Pflegepflichtversichern musst. Nur noch wenige Bundesländer haben für die Feuerwehr die sog. FREIE HEILFÜRSORGE im Angebot. Da geht also auch wieder was anständig ab.

horrido

Jürgen


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369048
Datum04.11.2006 19:5344404 x gelesen
...abgeschafft wurde NICHT der Kinderbezogene Familienzuschlag.


Gruß
ado

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AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW369049
Datum04.11.2006 20:0244265 x gelesen
Stimmt! Die abgeschaffte Zulage bezieht sich auf verheiratete ohne Kinder!

Gruß

Jürgen

Zitat eines Kollegen in A7

A7 Besoldung ist die Garantie für ein Leben in gesicherter Armut ;-)


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369050
Datum04.11.2006 20:0543800 x gelesen
...sind wohl sehr beliebt, diese Sprüche ;)

"A7 und nix zu verlieren!" wäre noch ein anderer...


Gruß
ado

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AutorBern8ade8tte8 S.8, Marxheim / Bayern369051
Datum04.11.2006 20:3343877 x gelesen
Noch ein dummer Spruch:

Ein Beamtenkittel ist warm - aber eng.

Grüße

Bernadette


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AutorRalf8 M.8, Würzburg / Bayern369055
Datum04.11.2006 22:2343942 x gelesen
Hm, sitze gerade kopfschüttelnd vorm PC wenn ich solche Sprüche lese..
Es gibt menschen (einschließlich mir), dir teilweise bis 60 Stunden in der Wochen arbeiten müssen um den Nettobetrag zu bekommen, was BFler mit A7 einschließlich aller Zulagen auf die Hand bekommen..


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369058
Datum04.11.2006 23:0744090 x gelesen
...da tut sich ja dann nicht viel.

Bedenke bitte, das auch der "BFler" 54 Stunden die Woche (in Krankheitsgeplagter Zeit auch gerne mehr) auf der Wache ist um sein Brot zu verdienen und um seine Familie zu ernähren, die er eh selten sieht. Wie in anderen Jobs auch.

Daher weiß ich nicht ganz genau, was Du mit dem Kopfschütteln meinst...wenn man Dir damit "auf den Schlips" getreten hat: sorry, so war es sicherlich nicht gedacht. Bedenke aber bitte, das in jeder Berufssparte Witze (und wenn sie noch so blöde scheinen) gemacht werden - dann aber sicherlich nicht, um Aussenstehende damit zu ärgern...und auch BFler haben nen harten Job, ganz im Ernst.

Wenn Du darüber nachdenkst, wird aus deinem *kopfschüttel* vielleicht ein *kopfnicken* ;-)


Gruß
ado

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio369061
Datum05.11.2006 00:1042607 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Jürgen RinghoferA7 Besoldung ist die Garantie für ein Leben in gesicherter Armut ;-)

Wer A7 als "Leben in gesicherter Armut" bezeichnet sollte sich mal erkundigen, was z.B. hier in Ostdeutschland ein Busfahrer verdient. Außerdem sollte er vielleicht mal mit seinem Beamtengejammer aufhören und sich vor Augen führen, dass Millionen Menschen in diesem Land liebend gerne ein A7-Gehalt hätten. Denn neben 4,5 Mio. Arbeitslosen haben wir auch Millionen andere, die weniger verdienen und nicht das Privileg eines gesicherten Jobs bis zur Rente haben.


MkG,
Christi@n

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Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369063
Datum05.11.2006 00:1442214 x gelesen
...die Diskussion gerät aus den Fugen & nebenher ist sie absolut sinnfrei. Genau wie die von vielen Leuten gerne genommenen Sprüche. (Aus allen Berufssparten)

Wie gesagt, ich denke keiner hat die Sätze wirklich mit einem ernsten Hintergrund geschrieben und dabei sollten wir es auch belassen...

Nebenher schiessen wir gerade an dem Ursprungsthema vollends vorbei. Ich denke, die eigentliche Frage des Kollegen dürfte geklärt sein und somit sollten wir uns wieder ernsteren Themen zuwenden.


Gruß
ado

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW369064
Datum05.11.2006 00:2343808 x gelesen
Geschrieben von Andreas DovernBedenke bitte, das auch der "BFler" 54 Stunden die Woche (in Krankheitsgeplagter Zeit auch gerne mehr) auf der Wache ist

Ist schon klar, davon aber mind. 2x 8h Ruhezeiten, die auf vielen Wachen "schlafend" verbracht werden ;-) Die reale Arbeitszeit dürfte selten (Klingelwachen sind mir durchaus bekannt) > 2x 8h liegen.

Geschrieben von Andreas Dovern...da tut sich ja dann nicht viel.

Bis auf die Tatsache, das in den meisten anderen Berufen (KH, RD usw. als Ausnahme sind mir durchaus bekannt) keine Bereitschaftszeit anfällt sondern ausschließlich Arbeitszeit.

Aber das Problem haben einige ja jetzt mit der neuen AZVO-Feu.

Geschrieben von Andreas Dovernund auch BFler haben nen harten Job, ganz im Ernst.

Und so ganz nebenbei eine sicheren Job !

Mitarbeiter in der priv. Wirtschaft, haben da u.A. schon mal das Problem, das ihre Firma beschließt mal eben einige Ma "frei zu setzen". Bei der derzeitgen Arbeistmarktlage führt das dann immer noch für die meisten mittelfristig zu Harz IV.

Geschrieben von Andreas DovernWenn Du darüber nachdenkst, wird aus deinem *kopfschüttel* vielleicht ein *kopfnicken* ;-)

Selber noch mal nachdenken ?


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369066
Datum05.11.2006 00:4043280 x gelesen
Geschrieben von Michael Roleff(Klingelwachen sind mir durchaus bekannt)

Dafür brauchst Du keine "Klingelwache" im eigentlichen, Feuerwehrspezifischen Sinne, dazu reicht eine kleine HAW, die nebenher noch den Rettungsdienst mit betreut...

Geschrieben von Michael RoleffUnd so ganz nebenbei eine sicheren Job !

Geb ich Dir soweit recht.

Geschrieben von Michael RoleffBei der derzeitgen Arbeistmarktlage führt das dann immer noch für die meisten mittelfristig zu Harz IV.

Auch hierbei gebe ich Dir recht, leider ist es so.

Geschrieben von Michael RoleffSelber noch mal nachdenken ?

Habe ich. Dennoch muss ich mich hier vor dem Vorwurf wehren, das "wir" überbezahlt sind - sicherer Job OK, das wird sicherlich keiner Abstreiten. Alles andere?
Damit es nicht falsch interpretiert wird: keiner beschwert sich. Aber das ganze sollte wirklich einmal mit einem realistischen Auge betrachtet werden und nicht immer nur abgestempelt mit "Der Beamte im mD bekommt Schweine-viel-Kohle fürs "Ruhen" auf der Wache, ist unkündbar und auch noch Privatpatient..."

Aber wie ich schon sagte: die Dskussion läuft aus den Fugen...


Gruß
ado

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW369069
Datum05.11.2006 00:4543231 x gelesen
Geschrieben von Andreas Dovern

Dafür brauchst Du keine "Klingelwache" im eigentlichen, Feuerwehrspezifischen Sinne, dazu reicht eine kleine HAW, die nebenher noch den Rettungsdienst mit betreut...


Mir sind da durchaus FuRW bekannt in NRW, wo selbst der RD i.d.R. durchschläft ;-)

Geschrieben von Andreas Dovern
Habe ich. Dennoch muss ich mich hier vor dem Vorwurf wehren, das "wir" überbezahlt sind -


Hab ich wohl überlsesen, stand wo im Thread ?

Geschrieben von Andreas Dovernnicht immer nur abgestempelt mit "Der Beamte im mD bekommt Schweine-viel-Kohle fürs "Ruhen" auf der Wache, ist unkündbar und auch noch Privatpatient..."

Soll ich wo geschrieben haben ?


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369071
Datum05.11.2006 01:0143062 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffSoll ich wo geschrieben haben ?

Habe nie behauptet, DU hättest es geschrieben ;-)

Jedoch liest man hier immer wieder von "Beamtengejammer", tollen Jobs (der es sicherlich ja auch ist), Arbeiten im Schlaf, Privatpatient, uswusw...gibts Du mir wenigstens da recht? ;-)
Solche Beiträge mag ich einfach nicht weil sie nicht korrekt sind...darauf will ich hinaus.

Kaum einer sieht die andere Seite - von dem "tollen Gehalt" geht die PV, RV, die ein oder andere LV zur Absicherung der Familie ab; also verdammt viel - Nächte durchschlafen kommt sicherlich vor, aber die absolute Seltenheit (gut, wenn Du andere Wache kennst seis dahin gestellt, ich rede nur von meinen Erfahrungen...). Einfach mal abwägen & zudem kommen wir mit gegenseitigem Verständnis viel weiter...


Gruß
ado

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio369079
Datum05.11.2006 01:3043125 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Andreas DovernKaum einer sieht die andere Seite - von dem "tollen Gehalt" geht die PV, RV, die ein oder andere LV zur Absicherung der Familie ab; also verdammt viel

Boah, in welcher Welt lebst du eigentlich? Frag doch mal deine Friseuse, was die brutto verdient und wieviel davon für Steuer und Sozialversicherung draufgeht. Frag doch mal die Verkäuferin im Kaufhof, den Aktenboten im Amtsgericht (was ist der? A4? A5?) oder den erwähnten Busfahrer.

Wenn der Beruf des Brandmeisters wirklich so hart, mit so vielen schmerzlichen Entbehrungen verbunden und so schlecht bezahlt ist, warum rennen den deutschen Feuerwehren nicht scharenweise die mD-Beamten davon? Vielleicht weil ihr insgeheim doch wisst, dass man auf dem Bau z.B. als Dachdecker derzeit oft nur ? 10,00 brutto die Stunde (Mindestlohn nach Tarifvertrag) verdient, dafür aber mindestens 40 h die Woche hart körperlich malocht und froh ist, wenn den Job nicht morgen ein Pole schwarz für die Hälfte des Geldes macht?

Meine Ex-Freundin hat netto derzeit rd. 950 ? netto (80% Stelle, 32 h/Woche) und geht an ihrem freien Tag im Zweitjob arbeiten, u.a. um eine 60 m² 2ZKB in Bonn bezahlen zu können. Nach monatelanger Arbeitslosigkeit (Kündigung wg. Rationalisierung - ja, sowas gibts in der freien Wirtschaft) ist sie froh immerhin überhaupt wieder einen Job zu haben. Stellt sich die Frage, was man sein muß um (auf eine Vollzeitstelle hochgerechnet) 1187,50 ? netto im Monat zu haben. Antwort: Abschluß als Diplom-Ökotrophologin, Uni Bonn, sechs Jahre Studium und jetzt ein HiWi-Job bei einem Caterer.
Wie gesagt, es gibt Millionen die sich nach A7 die Finger lecken würden.


MkG,
Christi@n

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Fumus ignem

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AutorKers8ten8 N.8, Stuttgart / BaWü369080
Datum05.11.2006 01:3442545 x gelesen
Geschrieben von Christi@n Pannier

...sehr viel Wahres...

Danke.


MkG

Kersten

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369081
Datum05.11.2006 01:4942495 x gelesen
Du reißt Textpassagen völlig aus dem Zusammenhang, um darüber möglichst schlecht reden zu können - versteh mich nicht falsch, nicht böse gemeint, aber so kommt es mir gerade vor. Und das als Moderator ;-)

Wenn Du den Rest meines Beitrages lesen würdest könntest Du sehen, das ich Dir sicherlich nicht widerspreche.

Natürlich gebe ich Dir Recht in dem was Du sagst, aber denk doch bitte kurz über meinen restlichen Sätze nach - Du wirst sehen, es gibt keinen Grund, Deinen Blutdruck so künstlich in die Höhe zu treiben; zudem ists dafür auch schon zu spät ;-)

Ich nenne hier lediglich Fakten, die leider viel zu oft nicht genannt werden - wenn es in Deinen Augen Lapalien sind OK, dennoch sind sie nennenswert und zu bedenken.
Nur das führt zu einer vernünftigen Diskusion mit Hintergrundinfo´s.

Und nun versuch Dich doch wieder ein wenig zu zügeln - keiner diskutiert hier mit böser Absicht oder um als "Engel" da zu stehen.

Aber was möchstest Du von mir hören? Ich zähle Fakten auf, die ich, Du und ich wage zu behaupten keiner hier im Forum ändern können - mehr mache ich nicht. Oh, doch: entschuldige, das ich darauf aufmerksam mache, das ich von meinem Gehalt monatlich alleine ~450 ? an Versicherungen ausgebe. Tut mir leid ;-)

So, und nun Finger ans Ohrläppchen, einmal laut "Wouuuzzzaaaa" rufen, den Text noch einmal in Ruhe durchlesen und merken: der blöde Andreas meint das gar nicht negativ und widerspricht mir auch gar nicht - er macht nur auf einige Kleinigkeiten aufmerksam... ;-)


Gruß
ado

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW369082
Datum05.11.2006 06:0542824 x gelesen
Geschrieben von Andreas Dovernliest man hier immer wieder von "Beamtengejammer",

seltsammer weise sogar von hD ?

Geschrieben von Andreas Doverntollen Jobs (der es sicherlich ja auch ist)

Sonst wären wohl auch schon die meisten aus dem Job raus ;-))

Geschrieben von Andreas DovernArbeiten im Schlaf,

Bleiben wir doch bitte bei den Fakten, der Standart Fm kommt in der Nacht durchaus dazu zu schlafen, sonst wären "sekundäre Tätigkeiten" (seienes Lehrtätigkeit an der eingen Schule, KTW im Tagesdienst, SWDs ect.) gar nicht möglich.

Geschrieben von Andreas DovernPrivatpatient,

Dafür zahlt er ja auch PV oder legt selber Geld auf den Tisch ;-)

Geschrieben von Andreas DovernKaum einer sieht die andere Seite - von dem "tollen Gehalt" geht die PV, RV, die ein oder andere LV zur Absicherung der Familie ab;

Sorry, aber entweder haben sich einige vorher nicht überlegt, was es heißt Beamter bei der Feuerwehr zu sein, oder wie nennt man das sonst ?
Wenn Sie trotzdem zu dem Schluß kommen, das sie unterbezahlt sind,
warum gibt es dann keine Massenflucht aus dem Beamtentum in die freie Wirtschaft ?
Oder dist die Beamtenfreie Welt auch nicht so rosig ?

Geschrieben von Andreas Dovernzudem kommen wir mit gegenseitigem Verständnis viel weiter...

Komisch, sonst kriege ich außerhalb des Forums schon mal gesagt ich sei zu sehr Beamter *fg*

Vieleicht verstehe ich nur nicht, warum sich Leute über ihren Job und seine Bezahlung beschweren, ihn dann aber machen und nicht ihren Arbeitsplatz wechseln. (Beamte wie Angestellte)

Sklaverei ist in .de glaube ich zumindest nicht erlaubt ;-)


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW369084
Datum05.11.2006 06:3542264 x gelesen
Geschrieben von Ralf Mantelteilweise bis 60 Stunden in der Wochen arbeiten müssen um den Nettobetrag zu bekommen, was BFler mit A7 einschließlich aller Zulagen auf die Hand bekommen..

Wobei die Beamten davon aber auch noch einiges in Versicherungen stecken müssen.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369085
Datum05.11.2006 10:2641899 x gelesen
Danke Michael!

NUR das wollte ich zu Beginn der Diskussion sagen - nicht mehr und nicht weniger. Nicht beschweren, keine Ausflüchte haben, NUR DAS wollte ich festhalten.

;-)

Unser Pastor sagt an dieser Stelle immer: Und jetzt wünsch Isch Eusch nen schönen Sonntaaaach ;-)


Gruß
ado

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AutorRalf8 M.8, Würzburg / Bayern369086
Datum05.11.2006 10:3742346 x gelesen
Ich denke, wenn einer der BFler hier mal seine Gehaltsabrechnung (inklusive aller seiner Abzüge wie Versicherung usw!) auflisten würde, könnte sich jeder selbst ein Urteil bilden ob das nun viel ist oder nicht..

Denke einfach mal, die wenigsten hier haben eine genaue Vorstellung, was am Ende übrig bleibt.


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369087
Datum05.11.2006 10:3842455 x gelesen
Geschrieben von Michael Roleff
Bleiben wir doch bitte bei den Fakten, der Standart Fm kommt in der Nacht durchaus dazu zu schlafen, sonst wären "sekundäre Tätigkeiten" (seienes Lehrtätigkeit an der eingen Schule, KTW im Tagesdienst, SWDs ect.) gar nicht möglich


Ich weiß zwar nicht, was SWD´s bedeutet, aber hier haben wie wohl einfach verschiedene Ansichten. Oder in Kölle ists einfach ruhiger als draußen "aufm Land", weiter auf der A4 gen Westen... ;-) Aber ist ja auch wurscht, ist nicht Grundsatz der Diskussion...

Geschrieben von Michael Roleffwarum gibt es dann keine Massenflucht aus dem Beamtentum in die freie Wirtschaft ?

Wohl weil diese Leute, die den Mund am weitesten aufmachen und sich lautstark beschweren, schon mit schlechter Laune zum Dienst kommen und am liebsten nur diese Sprüche vom Stapel lassen & somit das Bild von "uns Beamten" gegen das ich mich ja hier wehren muss, besudeln, sich ihrer Situation des sicheren Jobs bewusst sind - sicherlich geb ich Dir da recht.

Geschrieben von Michael Roleff
Vieleicht verstehe ich nur nicht, warum sich Leute über ihren Job und seine Bezahlung beschweren, ihn dann aber machen und nicht ihren Arbeitsplatz wechseln. (Beamte wie Angestellte)


-dito-

So, schönen Sonntag! :)


Gruß
ado

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AutorDirk8 R.8, Wiesbaden / Hessen369088
Datum05.11.2006 11:0942237 x gelesen
Hallo,

also:

Oberbrandmeister A 8
28 Jahre und Besoldungsstufe 5,ledig,keine Kinder.

2008,29 ? zzgl. Feuerwehrzulage von ca. 127 ? zzgl. DUZ

Auszahlungbsbetrag je nach DUZ ca. 2000 ? ( wenn Urlaub oder Dienstfrei,dann natürlich kein DUZ )

Verbleiben ca. 1880 ? nach Abzug der PKV.

Zum Vergleich,eine etwa gleichalte Polizistin ( POK ) hat ca. 300 ? mehr. Aber gut,bei der POL wird ja auch seit Jahren mit A 9 angefangen.

Mfg Dirk


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369092
Datum05.11.2006 12:0141949 x gelesen
Um das ganze richtig zu stellen: Hier ist nur die PKV abgezogen, keine RV, LV, o.ä.

Ich komme nach Adam Riese auf 431,-- ? monatlicher, fixer Ausgaben für RV, LV, PKV, etc. (Natürlich ohne Miete o.ä.) Somit bleibt einem A7 mit (inkl. DUZ, etc.) ~1750,-- ? netto ~1350,-- ?.


Gruß
ado

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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW369093
Datum05.11.2006 12:0242412 x gelesen
Ist das nicht immer amüsant - da stellt jemand eine Frage was man so als Brandmeister bei der Feuerwehr verdient und wie sich das Gehalt zusammensetzt und keine Stunde später muß man sich rechtfertigen, daß man die geistigen und körperlichen Anforderungen für den Job als "Feuerwehrmann" erfüllt hat, den Einstellungstest usw. bestanden hat und das nötige "Glück" hatte, genommen zu werden.
Man könnte ja jetzt auch Jobs aufzählen, wo man mehr verdient/bekommt als bei der Feuerwehr aber was soll das bringen ??? Gar nichts.
Man muß sich halt damit abfinden, daß Neid eine typisch deutsche Tugend ist, die man auch regelmäßig pflegt. Wenn "normale" Arbeitnehmer auf die Straße gehen, dann ist das okay, wenn der Beamte gegen seine Einschnitte protestiert, dann bekommen "wir" den Hals nicht voll.
Können wir "Berufler" hier nicht einmal in Ruhe unter uns diskutieren bzw. uns austauschen ???
Es nervt einfach.
Meine das wir die Deppen der Nation sind, habe ich ja inzwischen Begriffen aber man muß es ja nicht immer wieder lesen bzw. gesagt bekommen.

LG Ebi


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369094
Datum05.11.2006 12:0841993 x gelesen
Geschrieben von Eberhard Conrad...gesamter Text...

Applaus. Du sprichst mir aus der Seele, habe mich jedoch nicht getraut, es so zu formulieren, da ich dachte, es würe nach "hochnäsigem Beamten" aussehen und der ein oder andere Moderator würde mir die Ausgen auskratzen *g*


Gruß
ado

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AutorKers8ten8 N.8, Stuttgart / BaWü369097
Datum05.11.2006 12:5642023 x gelesen
Geschrieben von Andreas Dovern
Um das ganze richtig zu stellen: Hier ist nur die PKV abgezogen, keine RV, LV, o.ä.

Ich komme nach Adam Riese auf 431,-- ? monatlicher, fixer Ausgaben für RV, LV, PKV, etc. (Natürlich ohne Miete o.ä.) Somit bleibt einem A7 mit (inkl. DUZ, etc.) ~1750,-- ? netto ~1350,-- ?.


Du kannst eine LV nicht dazurechnen. Man kann nur das vergleichen, was ein Nicht-Beamter an Pflicht-Abgaben hat: Einkommenssteuer, Soli, Kirchensteuer, staatl. RV, AV, KV, PV.

Lebensversicherung und Rentenversicherung ist PRIVATE Altersvorsorge und muss auch, oder gerade (!), von Nicht-Beamten gezahlt werden ;-)


MkG

Kersten

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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg369100
Datum05.11.2006 13:2742371 x gelesen
Es ist sicher nicht so, dass ein BF.ler ein überbezahlter Mitarbeiter des Staates ist, aber er ist auch nicht unter den geringverdienern im Staat. Ich finde die Gehälter sind sicher nicht die höchsten, OK, aber jeder der den Job annimmt, muss sich im voraus darüber klar sein, es gibt genügend Möglichkeiten sich kundig zu machen, was man in der Ausbildung, später in A7 und irgendwann mal in 30 Jahren (nach heutigem Stand) verdient. Da gibt es keine Ausreden. Es gehört meiner Meinung viel Idealismuss dazu, diesen Job zu machen, da man u.U. jeden Tag Kopf und Kragen riskiert, das ist aber im ein oder andern Job nicht anders (bei wesentlich geringerem Verdienst). Der Mitarbeiter einer Hauptamtlichen Wache, der nicht verbeamtet ist verdient u.U. bei gleicher oder ähnlicher Arbeitsleistung wesentlich weniger (Netto).
Ich habe mir vor Jahren abgewägt was ich mache, ich hatte einerseits die zugesagte Ausbildungsstelle für den mDFeu und auf der anderen Seite die Aufstiegsmöglichkeit in meinem Beruf. Ich habe mir dann die Zukunft ausgemalt und abgewägt, letzt endlich habe ich mich für die freie Wirtschaft entschieden, und gegen einen krisensicheren Arbeitsplatz, bis heute habe ich es (zumindest Beruflich) nie bereut. Jeder der diesen Weg gehen will, sollte sich das überlegen.

Später mekern gilt nicht!

Im übrigen, in einem Beitrag war vorhin von einem Gehalt Brutto 2008,xx? geschrieben, der Nettobetrag lag irgendwo bei (nach Abzug PKV) bei 1880?.
Ein Mitarbeiter in der freien Wirtschaft braucht bei einer 37,5 h/Woche (bei durchschnittlich 4,3 Wochen im Monat) einen Stundenlohn von ca. 12,5 ? was schon ein sehr gutes Gehalt heut zu Tage ist, der Nettolohn würde ca. bei 1400? (StKl.1 Ledig o.Ki) liegen, hier gehen aber auch noch z.B. eine LV ab und heut zu tage braucht man auch noch eine Private RV und der arbeitsplatz ist keineswegs sicher. In meinem Unternehmen liegen die Löhne meiner MA bei 40h/Woche bei ca. 11? im Durchschnitt, was einem Bruttolohn von ca. 1892? entspricht (Netto liegt das dann irgendwo bei 1300?). ich habe nicht viele Leute unter meinen rund 25-30 die über die 12,5? raus gehen, und ich denke in anderen Branchen wird es nicht viel anders sein.


Mit Grüßen

Michael


Alles meine private und persönliche Meinung

Wer blind ist für seine Fehler, stellt sich auch taub für gute Ratschläge.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, deutscher Chemiker

Ein guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige was man damit machen kann.
Oscar Wilde, irischer Dichter

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AutorSasc8ha 8W., Bonn / NRW369107
Datum05.11.2006 14:3042258 x gelesen
Mahlzeit Kollegen, ihr habt mir echt geholfen .jetzt bin ich ein wenig schlauer! Und nebenbei bemerkt ,ich glaube das die wenigsten Anwärter genau wissen was sie an "Kohle" bekommen wenn sie als FW-Beamter ihre Laufbahn beginnen. Man verläßt sich auf die Aussagen einiger "Alten Hasen " und der Aussagen der verwaltung und dann soll schon alles gut werden. Schön wäre es wenn mal angeregt würde den jenigen die zur Einstellung anstehen eine Liste an die Hand zu geben wo drin steht was sie in A7,A8,A9 usw. inkl. aller Sonderzahlungen,DUZ,FW-zulage usw. in die Tasche bekommen. Ich kenne einige die sich gewundert haben was sie verdienen ,positiv wie auch negativ. Ich denke wir können alle Stolz darauf sein wie wir unsere Brötchen verdienen und müssen uns in keiner Wesie für unseren Berufsstand rechtfertigen. Die User dieses Forums die diesen Job nicht beruflich ausüben sollten sich vielleicht auch mal vor Augen halten das die "Berufler" in ihrer mind. 30jährigen Laufbahn Dinge erleben die für 5 Leben reichen und da kann ich es nicht verstehehen wenn es Leute gibt die auf die FW-beamten verbal losgehen.
Egal, ihr habt mir bei meiner Frage geholfen und dafür bin äußerst dankbar
Schönen Sonntag noch
Gruß Sebastian


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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369109
Datum05.11.2006 14:3342445 x gelesen
Geschrieben von Sebastian MesenhollSchön wäre es wenn mal angeregt würde den jenigen die zur Einstellung anstehen eine Liste an die Hand zu geben wo drin steht was sie in A7,A8,A9 usw. inkl. aller Sonderzahlungen,DUZ,FW-zulage usw. in die Tasche bekommen.

Hallo Sebastian,

diese Berechungen sind m.W. eigentlich Grundlage innerhalb des BI im Fachbereich Beamtenrecht & innerhalb des Verwaltungslehrganges...

Mich wundert es, das es so etwas in Bonn scheinbar nicht gibt?!

Seis drum, meine Rechung hast Du ja oben gesehen, ich denke das sie richtig & aktuell ist. Lass Dich aber jetzt bloss nicht von den versicherungsheinis übern Tisch ziehen!

Bis dann!


Gruß
ado

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Wie immer: MEINE Meinung

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AutorChri8sti8an 8T., Delmenhorst / Niedersachsen369124
Datum05.11.2006 15:3542871 x gelesen
Hallo,

ich möchte hier mal auf eine Stelle Bezug nehmen.....Geschrieben von Eberhard Conradund keine Stunde später muß man sich rechtfertigen, daß man die geistigen und körperlichen Anforderungen für den Job als "Feuerwehrmann" erfüllt hat, den Einstellungstest usw. bestanden hat und das nötige "Glück" hatte, genommen zu werden.


Wie sieht denn - nun mal völlig losgelöst von der Gehaltsdiskussion - das Prozedere aus, bevor man es zum/zur Berufsfeuerwehrler/-in geschafft hat.

Eine BF schreibt 10 Stellen aus, darauf bewerben sich so ca. 350 bis 400 Bewerber. Diese Zahlen habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern sie stellen einen guten Mittelwert dar, den ich in vielen Gesprächen mit anderen BFs bestätigt bekomme.

Von diesen 350 Bewerbern werden knapp 100, nachdem sie die Vorauswahl anhand einer Überprüfung der Bewerbungsunterlagen auf Übereinstimmung mit den geforderten Parametern der Stellenbeschreibung erfolgreich überstanden haben, zu einem Einstellungstest eingeladen.

Bei den meisten BFs ist dieser aus einem theoretischen und einem praktischen (meist sportlichem) Teil zusammengesetzt.

Von den eingeladenen 100 erscheinen dann tatsächlich noch 70 zum Termin - warum die anderen 30 geladenen Bewerber nicht erscheinen wird mir immer ein Rätsel bleiben....

Von den 70 Anwesenden schaffen 35 den sportlichen Test, in dem i.d.R. einige Ausschlußkiterien enthalten sind (wer bestimmte Punkte nicht schafft, darf gehen).

Von den 35 verbleibenden Bewerbern haben vielleicht noch 30 die Anforderungen des schriftlichen Test erfüllt, die 15 Testbesten werden dann zur Tauglichkeitsuntersuchung geschickt.

Wenn man dann noch viel Glück hat, dann bleiben am Ende dieses Verfahrens noch gerade mal 10 Personen übrig, die das "Glück" haben, eingestellt zu werden.

Und was dann im Rahmen der allgemeinen Grundausbildung kommt, kennt eigentlich jeder, der sich mit der Materie Feuerwehr ein wenig beschäftigt hat...(RS-Ausbildung, AGT, MA, und und und)
Nach 18 Monaten kommt dann die Prüfung, wenn man nach 2004 nach neuer APVO-Feu angefangen hat, wer es davor zu einer hauptberuflichen Feuerwehr geschafft hatte, durfte nach einiger Zeit nochmal zur Schule und einen GF-Lehrgang (B III) machen, um dann mal befördert werden zu können.

In der Zwischenzeit der Dienstjahre hat man sich noch weiterqualifiziert, zum RA, zum LRA, zum zum zum...


Der geneigte Leser möge an dieser Stelle einen kleinen Vergleich mit dem Beruf des Handwerkers machen, als Beispiel sei hier mal ein Dachdecker genannt. Ich werde diesen Vergleich hier nicht dediziert schriftlich machen, das kann jeder für sich selbst tun.


Falls mir hier an dieser Stelle noch eine Bemerkung erlaubt sei zum Beamtenstatus der BFler/-innen:

Das Berufsverhältnis ist ein beamtliches, soweit richtig; aber was ist denn überhaupt der Ursprung der Verbeamtung in grauer Vorzeit gewesen?
Die Staatsdiener sollten finanziell unabhängig sein, damit sie nicht dem Versuch der Bestechung erliegen, sondern in ihren Entscheidungen in Verwaltungsdingen "frei" von Zwängen waren (sozial, finanziell, ...).
Dafür stehen sie ihrem Dienstherren während ihrer Dienstzeit treu zur Seite, dies wird durch das Ablegen eines Diensteids zum Ausdruck gebracht.

Der Dienstherr sorgt aber auch im Falle einer Dienstunfähigkeit (krankheitsbedingt oder sonstiger Ursache) für eine Absicherung seiner "Dienerschaft" (=Beamten), nach Beendigung der Lebensarbeitszeit auch bis zum Eintritt des Todes.



Man könnte an dieser Stelle jetzt durchaus eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des klassischen Beamtenverhältnisses und BF beginnen, das war und ist nicht der Gedanke meines Postings.

Ich wollte lediglich einmal darstellen, was an Hintergründen vorhanden ist, um ersteinmal bei einer BF anfangen zu können und warum wir Beamte sind.


Ich kann die Diskussion über die Beamtengehälter nicht mehr hören. Vor allem nicht, wenn dann im Zusammenhang auch noch über "die ganze Nacht schlafen", Ihr wartet doch eh den ganzen Tag daß was passiert, spielt Karten" usw argumentiert wird.

Was mich in dem Zusammenhang desweiteren ärgert, ist die Tatsache, daß jeder andere Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft für seine Gehälter kämpfen darf, sich gegen Lohnkürzungen und Streichungen von Sonderzahlungen zur Wehr setzen darf, aber wenn die "überbezahlten" BFler sich gegen eigene Gehaltskürzungen zur Wehr setzen ein Aufschrei der Entrüstung durch die Lande zieht......


Klar, mein Beruf ist sicher, aber auch nur solange, wie meine Gesundheit mitspielt. Viele ältere Kollegen haben aus Rettungsdienstzeiten, als es noch keine Fahrtragen gab, massive Probleme mit der Wirbelsäule, werden dadurch dienstunfähig und sind mit 50 in Pension gegangen, weil es keine Verwendungsmöglchkeit mehr gibt;
Schlafstörungen, Eßstörungen und damit verbundene Krankheiten sind auch bei BFlern keine Seltenheit, eben durch die vorkommenden Nachteinsätze und teilweise ungeregelte Pausenzeiten, wenn der Einsatz tagsüber stattfindet, gerade zur Frühstücks- oder Mittagszeit (soll ja gelegentlich mal vorkommen).

Wenn man wirklich ernsthaft über das Thema diskutieren möchte, sollte man sich umfassend informieren, Studien und Untersuchungen zur Belastung bei Berufsfeuerwehren gibt es zu hauf.


Ich hoffe, ich habe nun nicht allen das Wochenende verdorben oder bin vielen auf den Schlips getreten.

Ich kenne sowohl das "normale" Berufsleben (gelernter NFZ-Mechaniker) als auch jetzt das Leben als BFler, falls jemand meinen Bezug zur normalen Welt in Frage stellen möchte....



In diesem Sinne

CT


Alles geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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AutorChri8sti8an 8T., Delmenhorst / Niedersachsen369126
Datum05.11.2006 15:4642054 x gelesen
Hallo,

eine Erklärung muß ich noch machen, bevor hier was mißverstanden wird:

Geschrieben von Christian TempelmannDie Staatsdiener sollten finanziell unabhängig sein, damit sie nicht dem Versuch der Bestechung erliegen, sondern in ihren Entscheidungen in Verwaltungsdingen "frei" von Zwängen waren (sozial, finanziell, ...).


Ich will damit auf keinen Fall sagen, daß Beamte bestechlich sind oder alle BFler bestechlich wären.

In der heutigen Zeit liegt der Schwerpunkt darauf, daß der BFler seine Freizeit zur Regeneration seiner Leistungsfähigkeit nutzen kann, ohne vielleicht noch durch Nebenjobs unbedingt seine Besoldung aufbessern zu müssen, um finanziell über die Runden zu kommen.

Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit und damit verbungen Gesundheit ist gerade in unserem Beruf immanent wichtig.


Das obere Zitat ist zeitlich im geschichtlichen Kontext zu sehen, damals war "Ergänzungsgeld" durchaus üblich.
Die Verbeamtung und damit die finanzielle Absicherung sollte die Entscheidungsträger unabhängig machen....


Diese Ergänzun war mir wichtig, damit hier nichts fehlinterpretiert wird.....


In diesem Sinne

CT


Alles geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW369130
Datum05.11.2006 16:2842445 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierBoah, in welcher Welt lebst du eigentlich? Frag doch mal deine Friseuse, was die brutto verdient und wieviel davon für Steuer und Sozialversicherung draufgeht. Frag doch mal die Verkäuferin im Kaufhof, den Aktenboten im Amtsgericht (was ist der? A4? A5?) oder den erwähnten Busfahrer.

kommt immer die Entgegnung, dass die ja in weit ungefährlicheren Berufen arbeiten würden...
O.k. dann halte ich immer entgegen betrachtet mal
- Straßenarbeiter/-wärter oder wie immer deren aktuelle Berufsbezeichnung gerade ist (m.W. einer der gefährlichsten Berufe in Deutschland überhaupt!)
- Kanalarbeiter (was wäre deren Arbeitsplatz nochmal bei uns für eine Einstufung in einer ABC-Lage?)


Geschrieben von Christi@n PannierWenn der Beruf des Brandmeisters wirklich so hart, mit so vielen schmerzlichen Entbehrungen verbunden und so schlecht bezahlt ist, warum rennen den deutschen Feuerwehren nicht scharenweise die mD-Beamten davon?

ebend, das Gegenteil ist richtig, es wollen sehr viele rein - und nur ein Bruchteil wird genommen...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW369131
Datum05.11.2006 16:3041964 x gelesen
Geschrieben von Dirk RuzickaZum Vergleich,eine etwa gleichalte Polizistin ( POK ) hat ca. 300 ? mehr. Aber gut,bei der POL wird ja auch seit Jahren mit A 9 angefangen.


Ne, zum Vergleich ist die POK in A10 (wie ein Brandoberinspektor), Du vergleichst Äpfel mit Birnen aus verschiedenen Laufbahngruppen.... (das eine Mal mDFeu mit gD-Pol, warum nimmst Du nicht gleich einen gleichaltrigen BR z.A. o.ä.?).


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW369133
Datum05.11.2006 16:3542282 x gelesen
Geschrieben von Christian TempelmannIn der heutigen Zeit liegt der Schwerpunkt darauf, daß der BFler seine Freizeit zur Regeneration seiner Leistungsfähigkeit nutzen kann, ohne vielleicht noch durch Nebenjobs unbedingt seine Besoldung aufbessern zu müssen, um finanziell über die Runden zu kommen.

Entnehme ich dem Beitrag, Deine Zustimmung bei einer 48-h-Woche (v.a. im 24h-Dienst) JEDE Nebentätigkeit zu verbieten, um überhaupt die Chance haben, die diskutierten Regenerationszeiten einzuhalten?


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8an 8T., Delmenhorst / Niedersachsen369145
Datum05.11.2006 17:4642308 x gelesen
Hallo,

ich habe mit keinem Wort das generelle Verbot der Nebentätigkeit erwähnt....

Die Regelungen zur Genehmigung von Nebentätigkeiten lassen aber doch einen gewissen Spielraum oder legen fest was genehmigt werden darf und was nicht......

Einem generellen Verbot von Nebentätigkeiten, gleich bei welcher Dienstzeitregelung, ob 24h (egal nach welchem Modell) oder andere Dienstzeitmodelle, würde ich nicht zustimmen.

Eine Einzelfallentscheidung wäre hier angemessen, es kann immer mal Engpässe geben, die durch eine Nebentätigkeit, die genehmigt ist, überwunden werden können, was letztlich auch der dienstlichen Motivation zugute kommt....

In diesem Sinne

CT


Alles geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW369152
Datum05.11.2006 18:5842066 x gelesen
Hallo,

also am liebsten alles so lassen wie es ist...

Leute, denkt an ine Worte: der öffentliche Dienst ist mal wieder dabei, sich in einem Teilbereich selbst abzuschaffen....


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW369179
Datum05.11.2006 21:2041880 x gelesen
Geschrieben von Andreas DovernSWD´s

Sicherheitswachdienst, Brandsicherheitswache, ect.

Geschrieben von Andreas Dovernaber hier haben wie wohl einfach verschiedene Ansichten. Oder in Kölle ists einfach ruhiger als draußen "aufm Land", weiter auf der A4 gen Westen...

Wenn Du in deinen 24h nur auf dem Bock sitzt und die Wache nur vom Vorbeifahren und Wchwechwsel kennst, liegt da evtl. eine Unterversorgung vor ?

Sicherlich kommt es in HAW/BF zu nächtlichen Einsätzen,
aber wieviel % sind das ?


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorSven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW369183
Datum05.11.2006 21:5142167 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Christian Tempelmann
In der heutigen Zeit liegt der Schwerpunkt darauf, daß der BFler seine Freizeit zur Regeneration seiner Leistungsfähigkeit nutzen kann, ohne vielleicht noch durch Nebenjobs unbedingt seine Besoldung aufbessern zu müssen, um finanziell über die Runden zu kommen.



Geschrieben von Ulrich CimolinoEntnehme ich dem Beitrag, Deine Zustimmung bei einer 48-h-Woche (v.a. im 24h-Dienst) JEDE Nebentätigkeit zu verbieten, um überhaupt die Chance haben, die diskutierten Regenerationszeiten einzuhalten?


....wat geht denn hier ab? wenn jetzt schon bei den bf'lern diskutiert wird, ob sie nebenbei arbeiten dürfen oder nicht, was ist dann mit den anderen arbeitnehmern in deutschland? ich möchte nicht, morgens um 5 uhr, auf meine zeitung usw. verzichten wollen. wer teilt den die zeitungen z.b. i.d.r. aus?....riiiiichtig, die 400 euro jober. ahhhh, jetzt verstehe ich die diskusion. einer der in der fabrik arbeitet, darf morgens um 3 uhr die zeitungen verteilen und etwas kohle nebenbei verdienen. er braucht die regenerationszeit ja nicht. :-(((((((


komische diskusion hier.


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg369184
Datum05.11.2006 21:5541906 x gelesen
Geschrieben von Sven Walbrechteiner der in der fabrik arbeitet, darf morgens um 3 uhr die zeitungen verteilen und etwas kohle nebenbei verdienen. er braucht die regenerationszeit ja nicht. :-(((((((


So einfach ist das nicht. Die meisten Arbeitsverträge die ich kenne haben irgend einen Passus der sinngemäß besagt, daß man seine gesamte Arbeitsleistung dem Arbeitgeber schuldet und keiner Nebentätigkeit nachgehen darf welche diese Fähigkeit der Arbeitsleistung zu erbringen herabsetzen.
Also könnte auch der zivile Arbeitgeber untersagen, daß man einer Nebenbeschäftigung nachgeht um seine Arbeitsleistung für ihn zu erhalten.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorSven8 W.8, Kerpen/Buir / NRW369185
Datum05.11.2006 22:0241838 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerSo einfach ist das nicht. Die meisten Arbeitsverträge die ich kenne haben irgend einen Passus der sinngemäß besagt, daß man seine gesamte Arbeitsleistung dem Arbeitgeber schuldet und keiner Nebentätigkeit nachgehen darf welche diese Fähigkeit der Arbeitsleistung zu erbringen herabsetzen.
Also könnte auch der zivile Arbeitgeber untersagen, daß man einer Nebenbeschäftigung nachgeht um seine Arbeitsleistung für ihn zu erhalten.




...sicherlich gibt es arbeitgeber die diesen passus in ihren verträgen haben, aber eben nicht alle. .......


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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW369187
Datum05.11.2006 22:1642163 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolinoalso am liebsten alles so lassen wie es ist...

...rät die Direktion, anders gesagt die Arbeitgebervertretung...

Damit sei nicht gesagt, dass die "Arbeitnehmervertreter" sprich Personalräte anders sprechen, viel zu oft sitzen die mit in dem selben Boot...

Wobei sich die Frage stellt, auf welchem Stand wir alles so lassen, wie es ist: Vor der Streichung des Urlaubsgeldes, Kürzung des Weihnachtsgeldes, der Einführung der Kostendämpfungspauschale und mehrfacher Erhöhung der selben- sprich direkter Einkommenskürzung, dem Wegfall der AZV Tage oder beim status quo? In den letzten Jahren gab es doch nur Verschlechterungen. Wen soll die Androhung weiterer Verschärfungen denn schocken?

Geschrieben von Ulrich Cimolinoder öffentliche Dienst ist mal wieder dabei, sich in einem Teilbereich selbst abzuschaffen....

Diese Perspektive kann man nur von sehr weit oben haben, wobei der einzelne Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz keine Sorge hat, also um sich um das Gesamtsystem zu sorgen, mußt die diesem schon einen Anreiz bieten...
Von weiter unten stellt sich die Situation so dar, dass es in den letzten Jahren nur Tritte vors Schienbein gab, die Arbeit mehr wurde, die Motivation zur Leistung immer mehr sank, warum also sollte der einzelne Mitarbeiter bemüht sein, das kranke System zu stützen? Manchem wäre wohler, er könnte seine Leistung auf einem freien Markt der kommunalen Gefahrenabwehr anbieten, vielleicht trägt der Kostendruck der Haushaltssicherung in der Zukunft dazu bei...


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Reimer

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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW369189
Datum05.11.2006 22:2641897 x gelesen
Nee, geht jetzt hier wieder um eine Grundsatzdiskussion zwischen dem mD, der gerne auf seine 48h Woche pocht (und die "Mehrarbeit gerne vergütet hätte - ich auch :) ) und jemanden, der nicht im mD ist und natürlich zwischen den Stühlen steht, wobei ich mich immer frage, was passiert denn wohl, wenn man der Verwaltung sagt, sie solle am Sa. für drei Stunden das Bürgerbüro aufmachen, quasi als Kundendienst und dies natürlich unentgeltlich.

Verflucht, selbst ich weiche hier schon wieder ab

Lg Ebi


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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW369191
Datum05.11.2006 22:4341918 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian FischerAlso könnte auch der zivile Arbeitgeber untersagen, daß man einer Nebenbeschäftigung nachgeht um seine Arbeitsleistung für ihn zu erhalten.

Die Betonung liegt auf "könnte", dem Dienstherrn eines Beamten "könnte" da auch noch die eine oder andere Restriktion einfallen, um den Mitarbeiter in der Spur zu halten, aber wer will so einen Wettbewerb auf die Spitze treiben... Was nützt das alles, wenn immer mehr Mitarbeiter von Zeit zu Zeit die Notbremse ziehen, und einfach aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben... In der Vergangenheit ist man doch ganz gut damit gefahren die Interessen beider Seiten im Auge zu behalten...


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Reimer

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio369195
Datum05.11.2006 23:0342237 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Andreas DovernDu reißt Textpassagen völlig aus dem Zusammenhang, um darüber möglichst schlecht reden zu können - versteh mich nicht falsch, nicht böse gemeint, aber so kommt es mir gerade vor. Und das als Moderator ;-)

Erstens habe ich diesen Beitrag nicht als Moderator geschrieben, Beiträge, die ich als Mod. schreibe kann man an der anderen Fußzeile erkennen.
Und zweitens ging es mir alleine und ausschließlich um die Aussage, ein A7-Gehalt sein ein Leben in Armut. Diese Aussage finde ich, angesicht Millionen Menschen, die mit weniger auskommen müssen, eine ziemlich Frechheit.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

Jeder zweite Deutsche ist der Meinung, dass die Erderwärmung zu mehr nackten Weibern führen wird. Kein Witz!

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio369197
Datum05.11.2006 23:2242313 x gelesen
P.S.:

Geschrieben von Andreas Dovernentschuldige, das ich darauf aufmerksam mache, das ich von meinem Gehalt monatlich alleine ~450 ? an Versicherungen ausgebe. Tut mir leid ;-)

450 ?.... das ist der Betrag, den ich jeden Monat für Rentenversicherung und Pflegeversicherung bezahle. Da ist noch keine (gesetzliche) Krankenversicherung dabei. Dabei ist noch keine zusätzliche Krankenversicherung dabei, die mir die gleichen Leistungen wie dir als Privatpatienten ermöglichen würde. Da ist noch keine Arbeitslosenversicherung dabei. Und da ist auch noch keine Lebensversicherung dabei.
Ich bezahle (wie wahrscheinlich die meisten hier) ziemlich genau 21% meines Bruttogehalts an Sozialversicherungsbeiträgen. Oder anders: Die ersten sieben Tage eines Monats arbeite ich nur für die Sozialversicherung (die nächsten sechs Tage dann für die Lohnsteuer).
Ich habe vor einiger Zeit eine größere Summe Geld für meine (zusätzliche) private Altersvorsorge zurückgelegt. Dafür fahre ich halt kein neues Auto, aber nachdem ich bei der BfA mal angefragt habe, was ich denn so mit 67 an Rente zu erwarten habe, bin ich der Überzeugung, dass es richtig war.
Wäre ich nach meinem Studium 1999 in den hD-Feu gegangen, dann wäre ich jetzt Brandrat und dürfte demnächst Oberrat werden. Netto hätte ich bereits heute garantiert mehr im Monat. Also jammer mir bitte nicht vor, wie schlecht es den Beamten geht.


MkG,
Christi@n

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Fumus ignem

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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW369198
Datum05.11.2006 23:2342368 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christi@n PannierWie gesagt, es gibt Millionen die sich nach A7 die Finger lecken würden.

Das glaube ich gerne, allein nicht jeder hat das Zeug dazu.:-) Wer die Anforderungen erfüllt, hat eben einen Wettbewerbsvorteil, den es zu nutzen gilt, vor all den Couchpotatoes.
Lehrt nicht die vielgerühmte freie Wirtschaft, dass man mit seinen Pfründen wuchern soll? Im Bereich der Feuerwehren, der in den alten Bundesländern fest in Beamtenhand ist, fällt dieser Wettbewerb einerseits der Mitarbeiter, aber auch der Arbeitgeber (Kommunen) einfach weg. Die Tendenz der letzten Jahre ist eine einseitige Aufkündigung des Dienst- und Treueverhältnisses. Da kommt die Föderalismusreform gerade recht. Die kommunalen Arbeitgeber haben doch in der Vergangenheit recht gut damit gelebt, dass ein einmal eingestellter Feuerwehrmann nach ein paar Jahren der Qualifikation keine Chance mehr hat eine vergleichbare Stellung in einer anderen Kommune zu erlangen...
Zeit für Veränderungen


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Reimer

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio369199
Datum05.11.2006 23:2842139 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Dietmar ReimerDas glaube ich gerne, allein nicht jeder hat das Zeug dazu.:-) Wer die Anforderungen erfüllt, hat eben einen Wettbewerbsvorteil, den es zu nutzen gilt, vor all den Couchpotatoes.

RICHTIG! Wenn es nach mir geht, dann sollt und dürft ihr gerne mehr verdienen als andere Menschen in der freien Wirtschaft. Ich finde es völlig richtig, dass das Eingangsamt im mD-Feu mittlerweile A7 ist und vor aus kann es auch gerne A9 sein.
Aber was mich maßlos aufregt ist die Behauptung, mit A7 lebe man in "gesicherter Armut". Das ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die mit weniger auskommen müssen und von ihren Steuern eure A7 bezahlen.


MkG,
Christi@n

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Fumus ignem

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW369209
Datum06.11.2006 09:5742388 x gelesen
Geschrieben von Dietmar ReimerGeschrieben von Ulrich Cimolinoder öffentliche Dienst ist mal wieder dabei, sich in einem Teilbereich selbst abzuschaffen....

Diese Perspektive kann man nur von sehr weit oben haben, wobei der einzelne Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz keine Sorge hat, also um sich um das Gesamtsystem zu sorgen, mußt die diesem schon einen Anreiz bieten...


1. HÖr mit dem Unsinn auf, geh Dich mal da erkundigen, wo in letzter Zeit grad massiv hoch qualifizierte Mitarbeiter entlassen wurden, was die für "Anreize" haben, woanders arbeiten zu gehen...

2. Es soll Mitarbeiter auch in höheren Rängen (teils a.D.) der Feuerwehren geben, die private Sicherheitsdienstleister dahin unterstützen (zunächst) z.B. den Bereich der SWD zu übernehmen.

3. Frag mal die Kollegen in Düsseldorf, wie gern die früher z.B. auf der Messewache sich noch ein paar Brötchen verdient haben, und wer das heute macht. (Und warum...)



Geschrieben von Dietmar ReimerManchem wäre wohler, er könnte seine Leistung auf einem freien Markt der kommunalen Gefahrenabwehr anbieten, vielleicht trägt der Kostendruck der Haushaltssicherung in der Zukunft dazu bei...

*lach, der ist gut, bestätigt doch genau meine Worte aus dem vorherigen Post.
Irgendwann wirds die erste Kommune geben, die den Weg gehen wird, den in anderen Ländern aus ähnlichen Gründen schon welche gegangen sind.
Die Alternativen? Weniger Personal auf dem LFs....? (aber DAS geht ja bei einigen schon gar nicht mehr, weil da käme dann ggf. bloß noch der Maschinist... - ganz davon ab, dass da die FA ihren eigenen Hals zu dem Grabe tragen, dass Ihnen die Gewerkschaften und einige Eifrige mit geschaufelt haben...)

Ach ja:
Was würde den bei Euch in Essen so passieren, wenn Ihr gegen eine Zulage (o.ä.) den Dienst ausweitet (so dass überhaupt gestattet wird!), oder mehr Leute einstellen müsst?
Wie lange gäbe es ggf. eine Beförderungssperre für den Rest? (Wie siehts denn derzeit grad aus?)


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW369211
Datum06.11.2006 10:0242196 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierRICHTIG! Wenn es nach mir geht, dann sollt und dürft ihr gerne mehr verdienen als andere Menschen in der freien Wirtschaft. Ich finde es völlig richtig, dass das Eingangsamt im mD-Feu mittlerweile A7 ist und vor aus kann es auch gerne A9 sein.

Schön, das wäre dann der von einigen auch schon länger geforderte Einstieg in die zweigeteilte Laufbahn wie bei der Polizei...
Hätte noch üblere Konsequenzen:
1. Plastisch gesprochen: BI würden SChläuche rollen und Straßen aufkehren (müssen) - nicht lange gut finden, das nicht machen wollen, ergo die Fw sich nach Diskussionen aus bestimmten Bereichen zurückziehen, die dann andere (billigere) weiter machen dürfen. (Das konnte man bei der Polizei bzw. den Stadtpolizeien/Ordnungsämtern in den letzten Jahren gut verfolgen...)
2. Realistisch würde für die meisten garantiert nicht mehr Zufriedenheit erzeugt, weil Leistung an sich nicht mehr belohnt werden könnte, weils fast keine Beförderungsmöglichkeiten mehr gäbe. (Das Problem hat man sich schon mit dem Eingangsam nach A 7 geschaffen, viel schlauer wäre es m.E. dagegen gewesen, die Fw-Zulage etc. zu erhöhen, aber mit A9-Einstieg wäre es noch deftiger!)
3. Noch ein paar mehr Nägel in den Sarg, der den Job in der Form dann zu Grabe trägt...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorAndr8eas8 D.8, Stolberg / NRW369294
Datum06.11.2006 15:5442243 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierUnd zweitens ging es mir alleine und ausschließlich um die Aussage, ein A7-Gehalt sein ein Leben in Armut. Diese Aussage finde ich, angesicht Millionen Menschen, die mit weniger auskommen müssen, eine ziemlich Frechheit.

Muss ich Dir recht geben, ein dummer Kommentar - dennoch denke ich, das der Verfasser damit keine bösen Absichten verfolgt, sondern eher einen Kollegen zitieren wollte...wie gesagt: dumme Sprüche werden überall gebracht.

(Da ich nicht weiß, wie Zitate aus mehreren Beiträgen in eine Antwort gepackt werden, antworte ich auf Deinen 2.Beitrag einfach so hier:)

Bitte hör doch auf mir vor zu werfen, das ich "jammern" würde - habe ich in keinem Satz geschrieben, werde ich auch sicherlich nicht tun; ich wollte lediglich Fakten festhalten, sie so in der Form hier noch nicht benannt wurden - mehr nicht. Das war alles. Punkt.
Und jetzt können wir auch wieder freundlich sein, oder nicht? WOOUUUZZAAAAA ;-)

Ich wünsche Dir auch einen schönen Rest-Montag!


Gruß
ado

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Wie immer: MEINE Meinung

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AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW369300
Datum06.11.2006 16:4542274 x gelesen
Geschrieben von Andreas DovernUnd zweitens ging es mir alleine und ausschließlich um die Aussage, ein A7-Gehalt sein ein Leben in Armut. Diese Aussage finde ich, angesicht Millionen Menschen, die mit weniger auskommen müssen, eine ziemlich Frechheit.

Als Verfasser möchte ich mich jetzt auch mal zu Wort melden! Das Statment eines meiner Kollegen ( A7 Besoldung ist Leben in gesicherter Armut ) ist mit Sicherheit nicht ernst gemeint gewesen. Das sollte auch das ;-) am Ende des Statements verdeutlichen. Es ist aber schon erstaunlich wie viele Poster hier zwischen den Zeilen zu lesen versuchen. Im Endeffekt wollte er damit ironisch darstellen, dass er gerne schnellstmöglich in weiterkommen will und er sich über eine Gehaltsaufbesserung freuen würde.

Es ist mir auch klar, dass ein viele Menschen in OST und WEST mit weit weniger Geld zurecht kommen müssen und gerne für das Geld eines A7 Beamten arbeiten würden. Das liegt aber sicherlich nicht in meiner Kompetenz. In erster Linie liegt das m. E. an jedem selbst!

Die angestellten Vergleiche mit anderen Berufsgruppen ( Frisöse, Busfahrer, Verkäufer u. a. ) sind meines Erachtens allesamt nicht passend.

Verkäuferin = i. d. R. Ausbildung zur Verkäuferin, arbeit in Regelarbeitszeit

Berufsfeuerwehrmann = i. d. R. Technischer Beruf, Ausbildung zum Berufsfeuerwehrman, Ausbildung zum Rettungssanitäter, Lkw Fahrer und weitere Spezialisierungen, arbeit im Wechselschichtdienst.

Sowas kann man meines Erachtens nicht vergleichen.

So! Jetzt wünsche ich den Kritikern viel Spaß beim weiteren Hineininterepretieren!!

Gruß

Jürgen


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AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW369301
Datum06.11.2006 16:5342115 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolino2. Realistisch würde für die meisten garantiert nicht mehr Zufriedenheit erzeugt, weil Leistung an sich nicht mehr belohnt werden könnte, weils fast keine Beförderungsmöglichkeiten mehr gäbe. (Das Problem hat man sich schon mit dem Eingangsam nach A 7 geschaffen, viel schlauer wäre es m.E. dagegen gewesen, die Fw-Zulage etc. zu erhöhen, aber mit A9-Einstieg wäre es noch deftiger!)

Volle Zustimmung! Was bringt mir die zweigeteilte Laufbahn, wenn ich 10 - 12 Jahre in A9 oder A10 festsitze. In Ländern ohne die zweigeteilte Laufbahn ist dort zumindest im gD deutlich mehr perspektive vorhanden. Da schauen die Hessen z. B. recht neidisch auf uns Württemberger. Wenn man dann noch bedenkt, dass der mD im Endamt A9+Z fast gleichviel wie ein A10er verdient, dann hätte man mit einer Zulagenerhöhung deutlich mehr erreicht.

Einziger Nachteil! Zulagen sind zukünftig nicht mehr ruhegehaltsfähig.

Gruß

Jürgen


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AutorThom8as 8M., Lohne / Niedersachsen369342
Datum06.11.2006 22:1542486 x gelesen
Hallo
Jetzt seit einigen Jahren A9 und es ist nicht zuviel Geld welches ich verdiene wenn ich meinen beruflichen Werdegang, meine Qualifikationen, eine 56 std. Woche, durchgearbeitete Feiertage und Wochenenden sehe. Auch komme ich jetzt langsam in ein Alter (früher habe ich über diese Kollegen gelacht) wo ich auch nach "durchgelegener Nacht" unausgeschlafen und unausgeruht nach Hause komme.
Wenn ich meine ehemaligen Schulkollegen zum vergleich heranziehe verdienen diese bei weitaus geringerer Qualifikation teilweise mehr, oder zumindest gleich viel.
Aber Trotzdem möchte ich mit keinem Tauschen, nicht weil ich einen sicheren Job habe (das sieht mit angeschlagener Gesundheit auch schon wieder ganz anders aus) sondern weil mir die Arbeit verdammt viel Spaß macht
Natürlich gibt es Leute die weniger verdienen, die wird es auch immer geben.
Wenn ich allerdings die hohe Messlatte und die Einstellungsvoraussetzungen(andere Leute haben in dieser zeit schon 10 Semester Studiert) für den MD sehe dann halte ich die A7 auch für gerechtfertigt.

Gruß
Thomas Mönnich


Wer nichts weiss, zweifelt an nichts.

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AutorChri8sti8an 8T., Delmenhorst / Niedersachsen369344
Datum06.11.2006 22:3442085 x gelesen
Hallo,

also irgendwie kommt es mir beim Lesen Deiner Antwort so vor, als wenn Du was mißverstanden haben könntest....

In den meisten Arbeitsverträgen stehen Sätze wie "mit seiner ganzen Kraft", "zum Wohle der Firma" etc. Was damit gemeint ist, sollte eigentlich klar sein.
Von morgens 7:00 Uhr bis nachmittags 17:00 Uhr in der Firma arbeiten, von der man das Gehalt bekommt, dann ist Freizeit....., von den Überstunden mal abgesehen.

Der Arbeitnehmer soll seine arbeitsfreie Zeit, egal welchen Job er hat, dafür verwenden, sich mental und körperlich zu erholen, seiner Freizeitbeschäftigung (= Hobby) und seiner Familie zur Verfügung stehen.

Er soll nicht nach seiner regulären Arbeitszeit noch x Stunden irgendwo noch irgendwelche anderen Arbeiten machen. Dafür ist die Ruhezeit nicht gedacht.

Dies gilt sowohl bei Arbeitern, Angestellten und Beamten.

Es gibt aber die Möglichkeiten, Nebentätigkeiten genehmigen zu lassen, ganz egal welcher Berufsgruppe man angehört. Die Genehmigung ist dabei ein entscheidender Aspekt, denn ohne diese wäre es "Schwarzarbeit", mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Bei der Genehmigung der Nebentätigkeiten wird nämlich auch der zeitliche Umfang der Nebentätigkeit berücksichtigt und festgelegt, damit die erforderlichen Regenerationszeiten eingehalten werden.


Regenerationszeiten sind für alle Berufsgruppen gefordert, die einschlägigen Arbeitsschutzgesetze sind da m.E. eindeutig.


Ich wollte das hier nur noch einmal erläutern, weil ich fürchte, daß es sonst zu noch mehr Mißverständnissen kommen könnte.....

Geschrieben von Sven Walbrechtkomische diskusion hier.

Wieso komisch?

In diesem Sinne

CT


Alles geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen369647
Datum08.11.2006 20:5342098 x gelesen
Geschrieben von Dietmar ReimerDie Tendenz der letzten Jahre ist eine einseitige Aufkündigung des Dienst- und Treueverhältnisses.

Du meinst sicher die Methode "Meldet Euch doch krank wenn ihr nicht einverstanden seid", die Du hier ab und an proklamierst, gell?


Gruß

A.

Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.

INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen369654
Datum08.11.2006 21:0641902 x gelesen
Geschrieben von Dirk RuzickaZum Vergleich,eine etwa gleichalte Polizistin ( POK ) hat ca. 300 ? mehr.

Jo, und ein tarifbezahlter RAss (nach kurzer Google-Recherche) 300-500 Euro weniger. Zu Erinnerung: Das sind die, die JEDE Schicht auf dem RTW sitzen.


Gruß

A.

Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.

INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW369680
Datum08.11.2006 22:2742269 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Andreas BräutigamDu meinst sicher die Methode "Meldet Euch doch krank wenn ihr nicht einverstanden seid", die Du hier ab und an proklamierst, gell?

Mußte erst mal nachsehen, Wikipedia sagt dazu: Man unterscheidet allgemein zwischen offiziellen Proklamationen von Staaten oder Staatsorganen, die verbindlichen Charakter beinhalten und Proklamationen politisch-sozialer Gruppen bzw. Organisationen, die jedoch beide gleichermaßen die Stimmung der Angesprochenen für sich zu gewinnen versuchen.

Da ich weder das eine noch das andere bin, trifft der Begriff nicht auf meine Äußerungen zu...:-)

Das was ich beschrieben habe, war die einseitige Änderung (Verschlechterung) der Alimentation in den letzten Jahren durch den Dienstherrn, der sich der einzelne Beamte nicht entziehen kann. Und das bei gesteigerten Erwartungen an die Mitarbeit, sei es durch gestiegene Einsatzzahlen, aber auch durch Mehrarbeit beim Umbau der Verwaltung zu einem dienstleistungsorientierten Teil innerhalb des Konzerns Stadt xy, Stichwort Neue Verwaltungssteuerung, sowie der Einführung des Qualitätsmanagement, im besonderen der Zertifizierung mancher Bereiche. Das alles soll problemlos laufen, bei gleichzeitiger Einkommenskürzung und Beförderungssperre? Welches Hirn denkt sich so was aus?

Das was du beschreibst ist die Folge, wenn man vergißt den Mitarbeiter mit zu nehmen. Er ist unkündbar, also was soll ihm passieren, wenn er seiner mangelnden Motivation Ausdruck verleiht?

Der Betrieb läuft doch nicht wegen, sondern trotz des starren und leistungshemmenden Beamtensystems. Es gibt gerade in den Feuerwehren immer noch Leute, die an der Sache interessiert sind, oder am Patienten, dem Bürger oder einfach nur Spaß an ihrer Arbeit haben, trotz der Umstände. Aber ich fürchte, es werden weniger.


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Reimer

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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg369681
Datum08.11.2006 22:3141898 x gelesen
Geschrieben von Dietmar ReimerEs gibt gerade in den Feuerwehren immer noch Leute, die an der Sache interessiert sind, oder am Patienten, dem Bürger oder einfach nur Spaß an ihrer Arbeit haben, trotz der Umstände.

Das hoffe ich aber :-))

Geschrieben von Dietmar ReimerAber ich fürchte, es werden weniger.

das hoffe ich weniger :-(


Mit Grüßen

Michael


Alles meine private und persönliche Meinung

Wer blind ist für seine Fehler, stellt sich auch taub für gute Ratschläge.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, deutscher Chemiker

Ein guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige was man damit machen kann.
Oscar Wilde, irischer Dichter

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AutorDirk8 R.8, Wiesbaden / Hessen369684
Datum08.11.2006 22:4842122 x gelesen
Geschrieben von Andreas BräutigamJo, und ein tarifbezahlter RAss (nach kurzer Google-Recherche) 300-500 Euro weniger. Zu Erinnerung: Das sind die, die JEDE Schicht auf dem RTW sitzen.

Der vorher nicht noch einen Beruf lernen musste.......
Ausserdem schrieb ich in keinem Wort RTW.....

Dirk


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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen369686
Datum08.11.2006 22:5042105 x gelesen
Geschrieben von Dirk RuzickaDer vorher nicht noch einen Beruf lernen musste.......

Ja, und? Die Arbeit ist die gleiche. Und mit RettAss kannst Du auch bei den meisten BFen anfangen.



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg369687
Datum08.11.2006 23:1541952 x gelesen
Geschrieben von Stefan BrüningUnd mit RettAss kannst Du auch bei den meisten BFen anfangen.

Hallo,

......und die meisten RA, die zumindest ansatzweise die Einstellungsvoraussetzungen der BF erfüllen, probieren es auch....

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorDiet8mar8 R.8, Essen / NRW369689
Datum08.11.2006 23:4742105 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Stefan BrüningDie Arbeit ist die gleiche. Und mit RettAss kannst Du auch bei den meisten BFen anfangen.

Es zählt aber nicht das was man können muß, um einen Einstieg zu haben, sondern das was man kann...

Wobei die Arbeit zwar die gleiche ist, aber bei dem einen die gesamte Arbeitsplatzbeschreibung ausmacht, bei dem anderen nur ein Teil derselben ist, weil er noch zahlreiche andere Qualifikationen nicht nur erworben hat, sondern im Zweifelsfall auch weitestgehend parat haben muß, weil er umlaufend in verschiedenen Funktionen eingesetzt wird.

Man nennt das job rotation: Bei Job-Rotation wird jeweils höher qualifiziertes Personal benötigt, als bei einer reinen Arbeitsteilung. Dies macht jedoch die Tätigkeit für die Mitarbeiter interessanter und steigert die Identifikation mit Arbeitsinhalten und -zielen. (wikipedia)

... und wird deshalb auch besser bezahlt, nicht nur in der Industrie, wo der Begriff eigentlich herkommt.


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Reimer

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AutorDirk8 R.8, Wiesbaden / Hessen369690
Datum08.11.2006 23:5141858 x gelesen
Denke man kann sich hier weiteres sparen............ Teils sind es Beamtenhasse,teils wohl Leute die bei der BF hochkant aus dem Einstellungstest flogen und vielleicht 10 % die wirkliche Argumente bringen....und sowas nennt sich ,,Fachforum"


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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen369692
Datum09.11.2006 00:0541927 x gelesen
Hallo.

Geschrieben von Dirk RuzickaDenke man kann sich hier weiteres sparen............ Teils sind es Beamtenhasse,teils wohl Leute die bei der BF hochkant aus dem Einstellungstest flogen und vielleicht 10 % die wirkliche Argumente bringen....und sowas nennt sich ,,Fachforum"

Als relativ unbeteiligter will ich nur kurz anmerken:

- dass viele der Beteiligten sicherlich nicht pauschal "aus dem Einstellungstest fliegen" würden.
- es durchaus Leute gibt, die sich bewußt gegen denselbigen entschieden haben.
- durch solche Sprüche gewisse Argumente nicht entkräften kann.
- es mindestens unfair ist, gegen das Forum zu wettern



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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