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ThemaAuslösung einer BMA: Geht der AT mit zur Erkundung?27 Beträge
RubrikTaktik
 
AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen370830
Datum15.11.2006 00:3113081 x gelesen
Hallo,

haben heute Abend nach dem Unterricht mal darüber diskutiert, ob es Sinn macht beim Auslösen einer BMA den Angriffstrupp mit PA zur Erkundung mitzunehmen. Bisher lief es bei uns so ab, dass nur der EL + GF + Melder zur Erkundung gegangen sind. Mich würde es jetzt interessieren, wie das bei euch so gehandhabt wird. Welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich, wenn der Angriffstrupp bereits mit zur Erkundung vorgeht? Welche Ausrüstung nimmt er dabei mit? Vielen Dank schonmal für euer Bemühen.

Freundliche Grüße René


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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen370840
Datum15.11.2006 07:1410866 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von René Hermanndass nur der EL + GF + Melder zur Erkundung gegangen sind
GF ja, aber der Einsatzleiter hat im Falle, dass es wirklich brennt, andere Dinge zu tun, als den Angriffstrupp zu beaufsichtigen. Genau der hat nämlich mit dem GF vorzugehen, und zwar so ausgerüstet, als würde es wirklich brennen.
Solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, wird bei uns ein Melderalarm so gehandhabt wie ein echtes Feuer, manchmal trifft das nämlich auch zu und dann gibt es keine bösen Überraschungen.
Der Melder, so er denn vorhanden ist, könnte dann als Aufzugsführer eingesetzt werden. Und bitte dran denken, dass auch die BMZ besetzt wird. Da kann sich übrigens der EL schon mal über das Objekt und seine Besonderheiten informieren, während GF und AT vor Ort erkunden.


Gruß
Markus

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AutorCars8ten8 L.8, Niederwörresbach / Rheinland-Pfalz370844
Datum15.11.2006 08:4510792 x gelesen
Bei uns im Ausrückbereich wird das so gehandhabt:

Grundsätzlich gilt eine ausgelöste BMA als aufgrund eines Feuers ausgelöst. Es erkunden der GF und der Wassertruppmann (?). Der Wassertruppführer besetzt die Melderzentrale.

Der Angriffstrupp steht vollständig ausgerüstet bereit und der Schlauchtrupp als Sicherheitstrupp ist ausgerüstet. Für mehr Details verweise ich auf die "SER Brandmeldeanlage" auf der Homepage der FF Herrstein.

Ich sehe in der Nicht-Mitnahme des Angriffstrupps den kleinen Vorteil, dass insbesondere in Alten- oder Behindertenheimen neben der Hektik des Brandalarmes nicht noch durch zwei vollständig "aufgerödelte" Feuerwehrleute mehr Panik verbreitet wird. Daher finde ich die Lösung meines Ausrückbereiches gut.

Meine freie und private Meinung.


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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern370847
Datum15.11.2006 08:5110565 x gelesen
Wird bei uns so gehandhabt:

Die Gebäude, die mit BMA ausgerüstet sind, sind zu 85-90% auch mit automatisch in Kombination mit BMA auslösenden CO2- bzw. Inergenlöschanlagen ausgestattet. Deswegen geht in Richtung des ausgelösten Melders nur der AGT unter PA unter Zuhilfenahme Ox-Meter. Erst wenn die gasfrei melden, zieht der GF hinterher und trifft dann weitere Entscheidungen.

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorMatt8hia8s H8., Burgheim - Straß / Bayern370860
Datum15.11.2006 09:5410669 x gelesen
Hallo,

schau mal hier: Klick mich!

Finde ich als sehr gute Lösung.

Gruß
Matthias


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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen370950
Datum15.11.2006 15:2810776 x gelesen
Vielen Dank schonmal für die Antworten. Lasst ihr den AT dann zusätzlich zum PA mit Schlauchtragekorb, Strahlrohr, Fluchthauben. etc. ausrüsten?
Als ein möglicher Vorteil für das Vorgehen des AT fällt mir ein, dass er sofort reagieren kann. Also evtl. einen Entstehungsbrand mit im Objekt vorhandenen Mitteln (Feuerlöscher, Wandhydranten) bekämpfen bzw. erste Rettungsmaßnahmen durchführen.
Ein möglicher Nachteil liegt darin, dass er unter Umständen wieder zurück zum Fahrzeug muss falls das Material für die vorgefundene Lage nicht ausreicht bzw. ein anderer Angriffsweg gewählt werden muss (Fenster o. ä.).


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AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen370970
Datum15.11.2006 16:2810654 x gelesen
Moin

Hier geht meist der AT mit aufgesetzter Maske (wenn die Tüte zwecks umhängen aufgerissen wurde, wird sie eh neu gereinigt/geprüft) und PA mit dem GF zur Erkundung vor.
Schlauchleitung wird keine gelegt, es ist auch kein STK/HSR mit dabei.
Zuerst hatten wir uns auf eine Bekämpfung von Entstehungsbränden mit hauseigenen Mitteln geeinigt. Doch meist hängen da Pulverlöscher rum, es widerstrebt dem Sinn einer BMA, Brandschäden durch schnelle Meldung zu vermeiden, wenn wir dann die Bude voll Pulver machen.
Drum wird nun das HiPress mitgenommen, ist ja quasi ein Schaumlöscher - und so bekommt dieses Teil wenigstens ab und zu mal irgendeine Daseinsberechtigung ;o)

Gruß
Sebastian


--
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebel)

Wer bei anderen schlecht über mich reden möchte, der kann sich gern bei mir noch ein paar Anregungen holen ;o)

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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen371077
Datum16.11.2006 07:4710599 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von René HermannLasst ihr den AT dann zusätzlich zum PA mit Schlauchtragekorb, Strahlrohr, Fluchthauben. etc. ausrüsten?
Schau Dir mal den Link an, den Matthias gepostet hat, da steht alles drin.


Gruß
Markus

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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen371080
Datum16.11.2006 08:2410799 x gelesen
Geschrieben von Markus Groß
Schau Dir mal den Link an, den Matthias gepostet hat, da steht alles drin.

Hab ich, das ist die Frankfurter Version. Finde ich recht gelungen. Die Frage ist nur, was mir der Schlauchtragekorb in einem Objekt ohne Steigleitung nützt? Weicht ihr bei solchen Objekten von der SER ab? Wenn ja, wie sieht dann die Ausrüstung des AT aus? Finde denn Vorschlag mit dem HiPress von Sebastian ziemlich gut. Damit bin ich erstmal unabhängig von im Objekt vorhandenem Material und kann reagieren. Weniger Sauerei als der Pulverlöscher macht der HiPress auch und würde so zumindest mal etwas an Nutzen dazu gewinnen. Wie steht ihr zu dem Vorschlag?

Gruß Rene


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AutorMatt8hia8s H8., Burgheim - Straß / Bayern371082
Datum16.11.2006 08:2710479 x gelesen
Geschrieben von René HermannWeniger Sauerei als der Pulverlöscher macht der HiPress auch und würde so zumindest mal etwas an Nutzen dazu gewinnen. Wie steht ihr zu dem Vorschlag?

Muss nicht unbedingt ein HiPress sein, eine stinknormale Kübelspritze tuts auch.

Gruß
Matthias


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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen371083
Datum16.11.2006 08:3110482 x gelesen
Geschrieben von Matthias Hentschel
Muss nicht unbedingt ein HiPress sein, eine stinknormale Kübelspritze tuts auch.


Stimmt, wenn sie denn noch auf dem Fahrzeug ist.

Gruß Rene


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AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen371086
Datum16.11.2006 08:4710600 x gelesen
Stimmt, wenn sie denn noch auf dem Fahrzeug ist

Ja es ist ein sehr frustrierendes Erlebnis für jemanden der vorne rechts sitzt, wenn er -nach entsprechender Erkundung des losgeschickten Besatzungsmitgliedes- erfahren muß das das genutzte Fahrzeug keine Kübelspritze mehr hat. Glücklicherweise war auch der Maschinist etwas überrascht darüber...

MkG
Marc



Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
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Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern371089
Datum16.11.2006 09:1310621 x gelesen
Wir nehmen in erster Linie einen CO2-Löscher mit. Und ggf. Fluchthauben, falls es am Sammelplatz Unstimmigkeiten über evtl. im Gebäude verbliebene Personen gibt.

Wobei 1 Anlage dabei ist, wo man sich sicher sein wenn die ausgelöst hat, dass man keine Fluchthauben mehr braucht. Da ist ein Wintermantel wohl eher das Richtige. 40 x 50kg CO2 unter 200 bar Druck.

Da wirds elends kalt drin. Ausserdem entsteht ein immenser Drucküberschuss, den Notfallklappen an den Aussenwänden abbauen. Überlebenschance =0

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen371095
Datum16.11.2006 09:4110421 x gelesen
Geschrieben von Sascha Joerchel
Wir nehmen in erster Linie einen CO2-Löscher mit.

Hallo Sascha,

mit welcher Begründung einen CO2-Löscher?
Gruß Rene


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AutorTors8ten8 M.8, Obertshausen / Hessen371113
Datum16.11.2006 10:5610804 x gelesen
Hallo Matthias,

ja ist eine gute Lösung, aber:

1. Welche FF fährt tagsüber zu einer BMA mit 2 x LF (je 1/5) und 1 x DLK (1/1)?

2. Bei welcher FF sind alle Funktionen mit Außnahme der Maschinisten der beiden LF mit
Atemschutzgeräteträgern besetzt ( bedeutet in dieser Zusammenstellung 12 AGT!!!)?

Wenn ich als FF das tagsüber habe, dann macht die SER der BF Frankfurt sinn. Wenn nicht sollte ich mir andere Gedanken machen wie ich mit einer BMA umgehe.

Und da sind ja schon die unterschiedlichsten Möglichkeiten genannt worden die m.e. nach auch Sinn machen. Wobei ich immer diferenzieren würde um ws für eine BMA es sich handelt.

In unserem Bereich löst mit regelmäßigkeit die BMA eines Freizeitbades aus. Bisher handelte es sich zum Glück immer um FEhlalarme denn von einer Räumung des Objekts durch die SChwimmmeister kann nicht gesprochen werden.

Bin mal gespannt wie es dort aussieht, wenn sich der BMA-Alarm mal als Ernstfall entpuppt.

Gruß

Torsten


Dieser Beitrag gibt meine persönliche Meinung wieder.
Das heiß ich "schreibe" hier in meinem Namen und nicht für die Feuerwehr in der ich tätig bin.

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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern371114
Datum16.11.2006 11:0110511 x gelesen
Unsere BMA sind größtenteils in EDV-Zentren untergebracht. Entsprechend CO2-Löscher.

Bei den in Brauereien oder der im Altenheim natürlich zuerst Kübelspritze mit gleichzeitigem Aufbau der WV bis zur Steigleitung.

Oder die in der Fertigungsstrasse des Automobilzulieferers. Die wenn auslöst, steppt der Bär.
Die Warnsirenen hörst durchs komplette Industriegebiet und die Mitarbeiter rennen dann aber auch um Ihr Leben. Haben ja nur 1 Minute zum die Halle zu verlassen.

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen371119
Datum16.11.2006 11:1010893 x gelesen
Geschrieben von Torsten Meiß1. Welche FF fährt tagsüber zu einer BMA mit 2 x LF (je 1/5) und 1 x DLK (1/1)?

Wir fahren üblicherweise mit ELW (1/1), (noch) TLF (1/5) und DLK (1/1 o. 1/2) raus. Meist sind dann noch Kräfte im GH, die bei Bedarf noch ein weiteres LF besetzen. Die bleiben dann aber meist im GH in Bereitschaft, bis die RM kommt.

Geschrieben von Torsten Meiß2. Bei welcher FF sind alle Funktionen mit Außnahme der Maschinisten der beiden LF mit
Atemschutzgeräteträgern besetzt ( bedeutet in dieser Zusammenstellung 12 AGT!!!)?


Auf dem TLF sollen die zwei Trupps auf jeden Fall AGT sein. Beim Rest hängt es halt davon ab, wer im GH ist. Sollte es zu einer Lageänderung kommen, werden ohnehin noch mind. zwei Einheiten alarmiert.

Geschrieben von Torsten MeißIn unserem Bereich löst mit regelmäßigkeit die BMA eines Freizeitbades aus. Bisher handelte es sich zum Glück immer um FEhlalarme denn von einer Räumung des Objekts durch die SChwimmmeister kann nicht gesprochen werden.


Wir hatten bereits den Fall, dass in einem Altenpflegeheim ein brennender Adventskranz durch die BMA gemeldet und durch Personal gelöscht werden konnte. Das hätte sehr leicht eine Katastrophe werden können. Die "Fehlalarme" dort waren AFAIR auch nur selten technsiche Probleme. Meist hat die Anlage 100%ig gearbeitet und wurde durch Rauch, Staub oder Dampf ausgelöst.



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorMatt8hia8s H8., Burgheim - Straß / Bayern371124
Datum16.11.2006 11:3910594 x gelesen
Ist schon klar, dass nicht jede FF mit 2x HLF und DLK zur BMA fährt. Die Fragestellung dieses Threats lautete auch:

Geschrieben von René Hermann Mich würde es jetzt interessieren, wie das bei euch so gehandhabt wird. Welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich, wenn der Angriffstrupp bereits mit zur Erkundung vorgeht? Welche Ausrüstung nimmt er dabei mit?

Wenn man sich die SER der BF Frankfurt mal anschaut (und versteht), kann man sich das ganze leicht auf seinen Fahrzeugbestand "zurechtzimmern". Bin ich gerade selber dabei.

MkG
Matthias


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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen371125
Datum16.11.2006 11:4110917 x gelesen
Geschrieben von sascha Joerchel
Unsere BMA sind größtenteils in EDV-Zentren untergebracht. Entsprechend CO2-Löscher.

Ok, das macht natürlich Sinn.

Geschrieben von Torsten Meiß

In unserem Bereich löst mit regelmäßigkeit die BMA eines Freizeitbades aus. Bisher handelte es sich zum Glück immer um FEhlalarme denn von einer Räumung des Objekts durch die SChwimmmeister kann nicht gesprochen werden.

Hatten letztes Jahr den Fall, dass in einem Altenheim ein Adventskranz / Weihnachtsgesteck gebrannt hat. Das Feuer wurde glücklicherweise durch das Personal gelöscht. Die BMA hatte ebenfalls ausgelöst, allerdings funktionierte die Weiterleitung zur Leitstelle nicht (technisches Problem). Das Ganze spielte sich Samstag morgens ab. Am Samstag Abend erhielt unser Wehrführer einen Anruf aus dem Altenheim, wann denn die Feuerwehr endlich kommen würde um die BMA zurückzustellen. Unser Wehrführer fuhr hin und entdeckte beiläufig, dass es gebrannt hatte. Soviel zum Thema wir bestätigen ein realen Alarm telefonisch. Da gibt es das ganze Jahr Fehlalarme, die Feuerwehr kommt, sieht am betreffenden Melder nach und stellt die Anlage zurück. Dann brennt es einmal wirklich, es kommt keine Feuerwehr zum nachschauen und erst Abends fällt den Betreffenden auf, dass die Hupe der Brandmeldeanlage doch ziemlich nervig ist zum einschlafen. Ohne Worte.


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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen371127
Datum16.11.2006 11:4710565 x gelesen
Geschrieben von Stefan Brüning
Wir hatten bereits den Fall, dass in einem Altenpflegeheim ein brennender Adventskranz durch die BMA gemeldet und durch Personal gelöscht werden konnte. Das hätte sehr leicht eine Katastrophe werden können.
In dem selben Altenheim hatte es 2003 auch etwas größer gebrannt. Ein Fernseher ist im Bereich "Betreutes Wohnen" implodiert und setzte das Zimmer in Brand. Gab damals 14 Verletzte. War Glück dass es nicht schlimmer ausging.

Gruß Rene


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AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen371152
Datum16.11.2006 13:5410686 x gelesen
Moin

Geschrieben von René HermannFinde denn Vorschlag mit dem HiPress von Sebastian ziemlich gut. Damit bin ich erstmal unabhängig von im Objekt vorhandenem Material und kann reagieren. Richtig. Ich war zuerst dagegen gewesen, den AT tausend Dinge mitschleppen zu lassen und hatte auf die vorhandenen Löschgeräte verwiesen. Allein aus Akzeptanzgründen ("Warum nehm ichn Löscher mit, wenn da dutzende hängen?").

Mir schrieb dann ein Kamerad, er würde mich standrechtlich erschießen, wenn er sich für teuer Geld eine BMA einbaut um Schäden zu verhindern, und die Löschpauls ihm dann die Hütte mit Pulver füllen. Fand ich überzeugend ;o)

Geschrieben von René HermannWie steht ihr zu dem Vorschlag?Wenn das Dingen vorhanden ist, okay - extra dafür beschaffen würde ich keins. Da tuts auch ein Schaumlöscher, CO2-Löscher, Kübelspritze...

Gruß
Sebastian


--
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Wer bei anderen schlecht über mich reden möchte, der kann sich gern bei mir noch ein paar Anregungen holen ;o)

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AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen371154
Datum16.11.2006 14:0210626 x gelesen
Mir schrieb dann ein Kamerad, er würde mich standrechtlich erschießen, wenn er sich für teuer Geld eine BMA einbaut um Schäden zu verhindern, und die Löschpauls ihm dann die Hütte mit Pulver füllen. Fand ich überzeugend ;o)

Überzeugender wäre gewesen, wenn er sich neben Gedanken um eine BMA auch welche über die vorhandenen Feuerlöscher gemacht hätte.

MkG
Marc



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(2) ...

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AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen371159
Datum16.11.2006 14:1610706 x gelesen
Moin

Geschrieben von Marc DickeyÜberzeugender wäre gewesen, wenn er sich neben Gedanken um eine BMA auch welche über die vorhandenen Feuerlöscher gemacht hätte.Er selbst hat ja weder eine BMA noch dutzende Pulverlöscher, sondern sprach aus der Sicht des Unternehmers - dieser sollte sich aber in der Tat sowas überlegen. Wobei Pulver (am besten noch die 12kg-Trümmer) ja halt "Standard" sind, warum sollte man da was anderes machen... Brandschutz ist doch eh doof... ;o)

Gruß
Sebastian


--
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AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen371163
Datum16.11.2006 14:2210568 x gelesen
Er selbst hat ja weder eine BMA noch dutzende Pulverlöscher, sondern sprach aus der Sicht des Unternehmers (...)

Ach so.

(...)dieser sollte sich aber in der Tat sowas überlegen.

Ja, das sollte er.

Ich hab zwar schon dutzende Feuerlöscher abgedrückt, bzw. beim abdrücken zugesehen. Aber als ich Anfang Oktober mal die Chance hatte einen 12 kg - Löscher in einem Rutsch auf einem ehemaligen Flugfeld abzudrücken und das dann auch noch zu filmen, war ich dennoch ein wenig schockiert über die Ausbreitung des Pulvers.

MkG
Marc



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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen371176
Datum16.11.2006 17:1410889 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von René Hermanndas ist die Frankfurter Version
Jou, genau die meinte ich.

Geschrieben von René HermannDie Frage ist nur, was mir der Schlauchtragekorb in einem Objekt ohne Steigleitung nützt?
BMA-Objekte ohne Steigleitung/Wandhydrant sind eher die Ausnahme als die Regel.
Standard ist nun mal ein Objekt mit Wandhydrant, deshalb heißt es auch Standard-Einsatz-Regel.

Geschrieben von René HermannWeicht ihr bei solchen Objekten von der SER ab?
Diese Option hat der jeweilige Einsatzleiter immer.

Geschrieben von René HermannWenn ja, wie sieht dann die Ausrüstung des AT aus?
Genauso, nur dass dann der Angriff im Bedarfsfall am Verteiler startet.
Objekte ohne Wandhydrant sind in der Regel auch so überschaubar, dass man die Tragekörbe am Eingang stehen lassen kann. Die Vorgehensweise entspricht dann einem normalen Einsatz mit Bereitstellung.
Kübelspritze oder Feuerlöscher werden eigentlich immer nur bei Bedarf nachgefordert oder es werden geeignete vor Ort vorhandene Geräte genutzt.

Geschrieben von René HermannFinde denn Vorschlag mit dem HiPress von Sebastian ziemlich gut. Damit bin ich erstmal unabhängig von im Objekt vorhandenem Material und kann reagieren. Weniger Sauerei als der Pulverlöscher macht der HiPress auch und würde so zumindest mal etwas an Nutzen dazu gewinnen. Wie steht ihr zu dem Vorschlag?
Sehe ich nicht als Standard, sondern als Sonderfall, über den im Einzelfall zu entscheiden ist. Siehe auch oben. Abgesehen davon: Dass FA in einem Gebäude keine Pulverlöscher einsetzen, dürfte wohl selbstverständlich sein.


Gruß
Markus

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AutorRené8 H.8, Rodenbach / Hessen371179
Datum16.11.2006 17:2710547 x gelesen
Geschrieben von Markus Groß
Abgesehen davon: Dass FA in einem Gebäude keine Pulverlöscher einsetzen, dürfte wohl selbstverständlich sein.

Sag das nicht zu laut. So Leute solls auch geben :-)


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AutorMark8us 8O., Neckargemünd / 371184
Datum16.11.2006 17:5210586 x gelesen
Hallo,

bei uns geht der Angriffstrupp unter PA und Wärmebildkammera mit dem GF zum Erkunden vor.
Bei einigen Objekten sind Wandhydranten und Kleinlöschgeräte genügend vorhanden, sodas mit einer Brandbekämpfung sofort begonnen werden kann.
Es kommt aber auch vor das der EL mit zur Erkundung vorgeht.
Bei anderen Objekten ist ein Angriff mit Bereitstellung sinnvoll.
Die restlichen Kräfte bleiben bei Ihren Fahrzeugen. Ausgerückt wird bei uns mit ELW, TLF16/25, DLK23/12 und wenn noch Kräfte da sind mit einem zweiten TLF16/25, sodas der Löschzug dann komplett ist.Ausgerückt wird solange bis die erste Rückmeldung vom EL kommt.
Auf der Seite der LFS BW gibt es ein Merkblatt wie man bei BMA Alarmen vorgehen soll.

Gruss Markus

www.feuerwehr-neckargemuend.de


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