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| Thema | Ehrenamt in D, WAR: JF Altpapiersammlung war: Feuerwehrvereine | 6 Beträge | |||
| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | ||||
| Autor | Fabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü | 371533 | |||
| Datum | 18.11.2006 18:24 | 6247 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Peter Schmid Geschrieben von Marc Dickey Marc schreibt ja (leider) nichts rechtlich falsches. Wenn es dumm läuft findet sich ein Schwachkopf, der den Jugendwart verklagt, weil die JFW in Dienstkleidung Altpapier sammelt. Wenn es mich treffen würde, würde ich a) die längste Zeit JFW-Wart gewesen sein b) vor Gericht die Frage aufwerfen, ob es denn nicht besser ist, wenn die Jungs wenigstens Sicherheitsschuhwerk und gut sichtbare Kleidung anstatt privaten Addiletten und BW-Parka von Vattern tragen. Wir fordern in D zwar immer lautstark bürgerschaftliches Engagement, ersaufen es danach aber postwendend in der Bürokratie. Du bist vermutlich auch der Meinung, dass wir in bestimmten Bereichen in der FF so nicht mehr ehrenamtlich arbeiten können. Ganz ehrlich bin ich z.T. auch gar nicht bereit dazu. Irgendwann kommt man auch noch auf die Idee für den ehrenamtlichen Krankenhausbesuchsdienst ein Vordiplom in Psychologie zu fordern. Lassen sich bestimmt Begründungen dafür finden. Vielleicht würde uns Deutschen ab und an aber auch etwas gesunder Menschenverstand gut zu Gesicht stehen! Gruß Fabian | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 371537 | |||
| Datum | 18.11.2006 18:41 | 4810 x gelesen | |||
Du bist vermutlich auch der Meinung, dass wir in bestimmten Bereichen in der FF so nicht mehr ehrenamtlich arbeiten können. Auch ich weiß, daß vieles ohne diese, teilweise bewußten aber oftmals auch unbewußten, nennen wir es mal Regelübertretungen, nicht mehr in der heutigen Form umzusetzen wäre. Immer öfter sind diese Regelübertretungen jedoch ein Grund zur Klage oder dühren zumindest zu Mißverständnissen, die größere Probleme mit sich ziehen könnten. Nicht selten ist derjenige (bzw. diejenigen), der dann den schwarzen Perter zugeschoben bekommen hat überrascht und ist sich -aufgrund mangelnder Kenntnis der Sachlage- keiner Schuld bewußt. Dies ist einer der Gründe wieso ich perönlich ab und an mal darauf hinweise. Aber was läßt sich "dagegen" tun? Teilweise lassen sich für einige Sachen legale bzw. juristisch unproblematische Wege finden. Dies ist in einigen Fällen jedoch nur in Zusammenarbeit mit der Gemeinde (und ggf. deren Juristen) möglich. In anderen Fällen wird sich jedoch kein Weg finden lassen. Hier stellt sich im Einzelfall die Frage ob man das jeweilige Tun in Zukunft läßt oder ob man aktiv für eine Änderung der jeweiligen entgegenstehenden Bestimmung eintritt. MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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| Autor | Fabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü | 371540 | |||
| Datum | 18.11.2006 18:54 | 4790 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Marc Dickey Nicht selten ist derjenige (bzw. diejenigen), der dann den schwarzen Perter zugeschoben bekommen hat überrascht und ist sich -aufgrund mangelnder Kenntnis der Sachlage- keiner Schuld bewußt. Dies ist einer der Gründe wieso ich perönlich ab und an mal darauf hinweise. Das ist ja ok. Ich sehe aber immer noch nicht ein, warum man sich für die Nutzung dienstlicher Kleidung zum Zweck der Geldgewinnung für die Jugendarbeit rechtfertigen soll. Man kann es natürlich gleich lassen und die Kohle bei der Kommune "einklagen". Dürfte zumindest rechtlich wasserdicht sein. BTW: Solche Arbeitseinsätze dienen IMHO auch der Jugendarbeit, Stichwort Teambildung. Gruß Fabian | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 371541 | |||
| Datum | 18.11.2006 19:02 | 4844 x gelesen | |||
Ich sehe aber immer noch nicht ein, warum man sich für die Nutzung dienstlicher Kleidung zum Zweck der Geldgewinnung für die Jugendarbeit rechtfertigen soll. In BaWü ja auch ersteinmal kein Problem, da es ja DIE Feuerwehr ist, die handelt. Ist es jedoch der Verein der dort handelt könnte man eine Veruntreuung daraus konstruieren - egal wohin das vom Verein erwirtschaftete Geld dann fließt. Man kann es natürlich gleich lassen und die Kohle bei der Kommune "einklagen". Dürfte zumindest rechtlich wasserdicht sein. Jo, wäre es wohl. Ich bin diesbezüglich sowieso der Ansicht, daß wenn eine Kommune eine JF haben will, sie diese auch zu finanzieren hat. Und da man diese Nachwuchsarbeit nicht ohne die Anwendung von Methoden der freien Jugendarbeit betreiben können wird, sind auch diese zu finanzieren. MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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| Autor | Fabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü | 371543 | |||
| Datum | 18.11.2006 19:13 | 4778 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Marc Dickey Ich bin diesbezüglich sowieso der Ansicht, daß wenn eine Kommune eine JF haben will, sie diese auch zu finanzieren hat. Und da man diese Nachwuchsarbeit nicht ohne die Anwendung von Methoden der freien Jugendarbeit betreiben können wird, sind auch diese zu finanzieren. Das mag jetzt vielleicht etwas altmodisch klingen: IMHO (auch aus eigener Erfahrung) ist es für Jugendliche durchaus eine gute Erfahrung, wenn man nach einem Tag gemeinsamer harter Arbeit sagen kann dass man sich den nächsten Ausflug selbst erackert hat. Das macht evtl. erst im Rückblick Spass, formt aber Gruppe und Charakter. So und jetzt schießt mich ins (vor)letzte Jahrhundert zurück. Gruß Fabian | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8H., Harmstorf / Niedersachsen | 371733 | |||
| Datum | 20.11.2006 09:52 | 4748 x gelesen | |||
| Hallo Fabian, Geschrieben von Fabian Kunz So und jetzt schießt mich ins (vor)letzte Jahrhundert zurück. Tut mir leid, dass ich Dich hier enttäuschen muss, aber ich halte diese Ansicht nicht nur für zeitgemäß, sondern darüber hinaus auch noch für zukunftsträchtig! Wie sollen wir die von unserem Altkanzler Schröder (zu recht) verurteilte "Mitnahme-Mentalität" in unserer Gesellschaft bekämpfen, wenn man schon den Jugendlichen zeigt, dass ehrliche Arbeit nur zu Scherereien führt, das Handaufhalten gegenüber der Kommune (=Gesellschaft) aber zu einem (fragwürdigen) Erfolg führt? In diesem Sinne: Mach' weiter so! Gruß, Christian Meine ganz private Meinung! | |||||
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