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ThemaRücktritt!?35 Beträge
RubrikFreiw. Feuerwehr
 
AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371882
Datum21.11.2006 08:1518199 x gelesen
Hallo Forumsgemeinde,
zur Erläuterung meiner Frage mus sich wohl mal etwas ausholen.
Es geht auf jeden Fall darum, dass ich mal eure Meinungen hören (lesen) möchte.

Seit fünfeinhalb Jahren bin ich federführender Kommandant unserer Gemeinde.
Während meiner Amtszeit habe ich versucht einige Dinge, die schon lange liegengeblieben waren abzuarbeiten und gangbare Lösungen zu finden.

Auch die Öffentlichkeitsarbeit der FF wurde versucht zu verbessern.
Alles dieses ist natürlich, wie es eben immer ist, auf sehr unterschiedliche Resonanz bei den Kameraden und Bürgern gestoßen.
Die Gemeinde jedoch begrüßte diese Entwicklung.

Bereits vor Beginn meiner Amtszeit stand der Bedarf nach einem modernen Löschgruppenfahrzeug (LF10/6) im Raum.
Für eine Fahrzeugbeschafftung wurde im Jahr 2002 ein Beschaffungsantrag gestellt, welcher damals einstimmig so befürwortet wurde.
Im Jahr 2004 bekamen wir ein Angebot, für die Beschaffung eines gebrauchten, 18 Jahre alten LF8 (welches wir zunächst ablehnten), auf starken Druck verschiedener Gruppen in der Feuerwehr und im Gemeinderat kam man überein, dieses Fahrzeug vorübergehend zu beschaffen, bis eine Bezuschussung eines LF 10/6 erfolgt und ein neues Fahrzeug beschafft werden kann.

Im letzten Jahr wuchs dann der Bedarf nach einer neuen Unterbringung der FF (Gerätehausneubau).
In einem Vorgespräch mit Bürgermeister, Kommandant, einem Regierungsvertreter und Kreisbrandrat kam heraus, dass dieser Wunsch nicht aus der Luft gegriffen ist und eine andere Unterbringung der FF dringend angeraten werde.

Aufgrund (wie immer) anderer Prioritäten der Gemeinde wurden in diesem Jahr beide Projekte eingestellt. Der genehmigte Zuschuss für das Fahrzeug wurde zurückgegeben, mit der Begründung, dass die Gemeinde nicht in der Lage ist, so "kurzfristig" ein Fahrzeug zu beschaffen.
Beim Gerätehausbau entschied man sich dafür nicht einmal in die Planung einzusteigen.

Diese Tatsachen lassen in mir die Entscheidung reifen, zur nächsten Wahl nicht mehr anzutreten.

Es gibt natürlich noch weitere Gründe, welche im bereich der aktiven und im Bereich der Ortsteilwehren zu finden sind.

Jetzt kommts:
Was sagt Ihr dazu?
Wie würdet Ihr handeln?
Gäbe es Alternativen?


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

Wohin kämen wir, wenn wir gingen, und niemand käme,
um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen

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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern371886
Datum21.11.2006 08:3616492 x gelesen
Guten Morgen,

Rücktritt ist immer die schlechteste der Alternativen. Bringt Unruhe in die Mannschaft und eröffnet der Verwaltung völlig neue Wege, wenn man sieht, dass kein Rückhalt für den Kgt. da ist.

Da steht dann auch der Nachfolger unter Druck und hat nur noch zu kuschen.

Wenn alle Stricke reissen, dann einfach übers zuständige Landesamt und die Kreisführung Druck auf die Verwaltung ausüben. Kann ja ned sein, dass am Anfang große REden geschwungen werden und dann geht alles den Bach runter.

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW371887
Datum21.11.2006 08:3916624 x gelesen
Die Erfüllung der selbst gesetzten Ziele ist ein wichtiger Punkt in der Amtszeit eines Kommandanten. Dennoch sollte auch berücksichtigt werden, warum die Gemeinde dageben votiert hat. Sollten hier keine vernünftigen Gründen vorgebracht werden können, würde ich den Rücktritt in Betracht ziehen.

Wichtig für mich wären noch folgende Fragen:

Ist der Brandschutz bei euch durch die Nichtbeschaffung in der nächsten Zeit akut gefährdet?

Bildet die Gemeinde Rücklagen für eine Beschaffung in den nächsten Jahren?

Seit ihr eine Abteilung oder eine eigenständige Wehr?

Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es nicht mehr möglich jedem ein Stück des kleinen Kuchens abzugeben. Rechtzeitig Bedarf anmelden ist ja gut. Die Herausschieberei ( um ein bis fünf Jahre ) st heute oftmals festzustellen.

Zuschüsse für ein Fahrzeug sind heute i. d. R. nicht mehr das Problem. Das Problem ist die Finanzlage der Gemeinde. Meines Wissens werden die Zuschüsse nicht einmal voll ausgereizt und massenhaft zurückgegeben.

LEIDER.

Gruß

Jürgen


Suche Orden- und Auszeichnungen sowie Uniformen der Feuerwehr vor 1945

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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371888
Datum21.11.2006 08:4816500 x gelesen
Geschrieben von Jürgen RinghoferIst der Brandschutz bei euch durch die Nichtbeschaffung in der nächsten Zeit akut gefährdet?

Von einer akkuten GEfährdung möchte ich nun nicht sprechen, jedoch haben wir ein mittlerweile 20 Jahre altes Fzg. da wäre gedanken für einen Ersatz durchaus angebracht.

Geschrieben von Jürgen RinghoferBildet die Gemeinde Rücklagen für eine Beschaffung in den nächsten Jahren?
Mit Verlaub hat die Gemeinde sowas bei uns noch nie gemacht. Wenn Geld da ist wird es rausgehauen, wenn keines da ist auch! (drastisch formuliert).

Geschrieben von Jürgen RinghoferSeit ihr eine Abteilung oder eine eigenständige Wehr?
Wir sind die Hautwehr der Gemeinde

Geschrieben von Jürgen RinghoferSollten hier keine vernünftigen Gründen vorgebracht werden können, würde ich den Rücktritt in Betracht ziehen.
Leider ist es so, dass die Gem. teilweise Freiwillige Aufgeben den Pflichtaufgeben vorzieht. (in einigen konkreten Fällen bereits geschehen.


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

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AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg371892
Datum21.11.2006 08:5916439 x gelesen
hallo,

könntest du uns mal weitere Infos über die Struktur der Gemeinde und der Feuerwehr geben

- Grösse
- Ortsteile
- Feuerwehren
- Fahrzeugbestand


MkG Jürgen Mayer

Webmaster www.FEUERWEHR.de

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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371895
Datum21.11.2006 09:0916409 x gelesen
Geschrieben von Jürgen M@yer- Grösse
- Ortsteile
- Feuerwehren
- Fahrzeugbestand


Hallo,
wir haben 7 Ortsteile, mit der Hauptwehr haben wir 5 Feuerwehren.
Fahrzeuge gibt es nur bei der Hauptwehr (1*LF8; 1* MTW)
Einwohner in der Gemeinde: 1400
Fläche 21,37 Km²


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

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AutorLudw8ig 8S., Lützelbach-Haingrund / Hessen371897
Datum21.11.2006 09:1816463 x gelesen
Hallo,
je mehr ich die Beiträge der vergangenen Tage verfolge, desto mehr reift in mir die Erkenntnis,
daß wir als FF´s vermehrt "politisch hinterfotzig" agieren müssen.
Da die Beschaffungsentscheidungen ja alle im Endeffekt von "Freizeitpolitikern", sprich Kommunalpolitikern getroffen werden, ist es wohl zwingend erforderlich, schon im Vorfeld entsprechende Meinungsbildung zu betreiben, und zwar quer durch die Fraktionen (lohnt sich ganz besonders im Jahr vor der Wahl.....). Man kann die lieben Leute ja dann auch gerne mal an ihre Wahlprogramm erinnern, auch öffentlich....

Eine andere Möglichkeit ist, sich selber politisch zu engagieren, z.B. durch Kandidatur für das Gemeindeparlament. DAS bringt dann natürlich noch ein Ehrenamt mit sich (man hat ja sonst nix zu tun).
Aber glaubt mir, je mehr FW´ler in der Gemeindevertretung sitzen, desto leichter wird das Leben sein...

MkG
Ludwig



To do is to be (Camus)
To be is to do (Sartre)
Do be do be do (Sinatra)

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AutorMich8ael8 Z.8, Schönhofen / Bayern371898
Datum21.11.2006 09:1916374 x gelesen
Hallo!



Seht Ihr, genau für solche Fälle wäre eine Bedarfsplanung angebracht! Dann käme die Komune nicht drumherum!

Eine Bedarfsplanung sollte ins BayFwG eingebaut werden; Hallo IM! ;-)


Gruß
Michael




" Die Leute sollen nicht sagen, während ein Feuer ihre Häuser in Schutt und Asche legt: Tu was du kannst aber ruf bloß nicht die Feuerwehr!
Das wäre traurig." Steve Martin



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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW371899
Datum21.11.2006 09:1916460 x gelesen
Geschrieben von Siegfried FaustVon einer akkuten GEfährdung möchte ich nun nicht sprechen, jedoch haben wir ein mittlerweile 20 Jahre altes Fzg. da wäre gedanken für einen Ersatz durchaus angebracht.

Das Alter ist zunächst mal sekundär, der Zustand ist viel wichtiger!
LF 8 dieser Bauart sind noch relativ gut lange zu fahren, wenn Pumpe und Rost mitspielen...



Geschrieben von Siegfried FaustWir sind die Hautwehr der Gemeinde

hab ich mir schon gedacht, "federführender Kommandant" ließ das erwarten...

Aber wenn das die "Hauptwehr" sein soll, wie sieht denn dann der REst aus? 2 TSA, 3 TSF?
KEIN wasserführendes Fahrzeug?
Sorry, dann würde ich in der heutigen Zeit schon u.U. von einer gewissen Problematik ausgehen!

Wie weit sind relevante Nachbarwehren weg (keine TSF oder LF 8 ähnlicher Bauart!)?

Das hier
http://www.meinestadt.de/gutenstetten/home
zeigt allerdings an, dass die gesamte Gemeinde (?) nur knapp 1.400 Einwohner hat.
Abhängig von den anderen Ortsteilwehren kann ich da den Bürgermeister auch verstehen, weil das finanziell sicherlich schwierig ist....
Ggf. sind da gebrauchte Fahrzeuge die einzige Alternative, die realistische umsetzbar ist. WEil Zusammenlegung von Feuerwehren oder gar Orten natürlich politisch niemals in Frage kommen würde....


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW371900
Datum21.11.2006 09:2016360 x gelesen
Geschrieben von Siegfried Faust
wir haben 7 Ortsteile, mit der Hauptwehr haben wir 5 Feuerwehren.
Fahrzeuge gibt es nur bei der Hauptwehr (1*LF8; 1* MTW)
Einwohner in der Gemeinde: 1400
Fläche 21,37 Km²


Keine Fragen mehr... :-(


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen371901
Datum21.11.2006 09:2016414 x gelesen
Man kann die lieben Leute ja dann auch gerne mal an ihre Wahlprogramm erinnern, auch öffentlich....

Und gerade das sollte man vermutlich als Vertreter der Exekutive tunlichst unterlassen - zumindest dann wenn es um dienstliche Dinge geht.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

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AutorLudw8ig 8S., Lützelbach-Haingrund / Hessen371902
Datum21.11.2006 09:2316347 x gelesen
Okay, formuliere anders: ergänze mit "erinneren lassen".....man muß nicht überall selbst in Erscheinung treten.....

Gruß Ludwig



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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW371903
Datum21.11.2006 09:2316482 x gelesen
Geschrieben von Ludwig SchmidtAber glaubt mir, je mehr FW´ler in der Gemeindevertretung sitzen, desto leichter wird das Leben sein...

was glaubst Du, wie lang die Bevölkerung das mitmacht? Oder glaubt Ihr wirklich, dass die Mehrheit der Bevölkerung lieber alle 500 m ein Gerätehaus, statt Kindergärten oder eine Gemeindebücherei hat?
Wir sind doch kein Feuerwehrstaat, sondern die (Freiwillige) Feuerwehr übt EINE - von mehreren ! (Pflicht-)Aufgaben (nicht polizeiliche Gefahrenabwehr - i.d.R. ohne RD) aus.

Lobbying ist o.k. - machen andere auch, und wir haben da sicherlich Defizite. Aber lasst doch mal gerade bei den Beispielen hier oder bei dem Rücktritt der Fw von letztens die Kirche im Dorf!


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorLudw8ig 8S., Lützelbach-Haingrund / Hessen371904
Datum21.11.2006 09:3016382 x gelesen
Hey Uli, mal langsam.
Noch bin auch ich (und auch die Kameraden meiner Wehr) Bürger meiner Gemeinde.
Und wenn ich so sehe, was sonst auf dem politischen Parkett an (wie hast Du so schön geschrieben, "Lobbying") abgeht, warum sollen wir dann nicht dafür sorgen, daß die Einrichtung, die für die Sicherheit unserer Bürger (also auch mir und meiner Familie) einsteht, adäquat (nicht mehr, aber auch nicht weniger) ausgestattet ist? Germe im Rahmen eines Bedarfs- und Entwicklungsplanes...

Das mit dem "Feuerwehrstaat" hast Du geschrieben, nicht ich.....

Gruß Ludwig



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AutorDirk8 R.8, Wiesbaden / Hessen371912
Datum21.11.2006 10:0316453 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoDas Alter ist zunächst mal sekundär, der Zustand ist viel wichtiger!
LF 8 dieser Bauart sind noch relativ gut lange zu fahren, wenn Pumpe und Rost mitspielen...


Gebe ich vollkommen Recht. Wir haben selber bei der FF eines als zweites LF ( MB 608 D Ziegler Aufbau siehe hier
Zwar chronisch untermotorisiert,aber technisch voll in Schuss und das obwohl Bj. 1986


Mfg Dirk


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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371913
Datum21.11.2006 10:0616423 x gelesen
Geschrieben von Dirk RuzickaGebe ich vollkommen Recht. Wir haben selber bei der FF eines als zweites LF ( MB 608 D Ziegler Aufbau siehe hier
Zwar chronisch untermotorisiert,aber technisch voll in Schuss und das obwohl Bj. 1986


Es geht nicht um das FAhrzeug an sich, sondern um den "Inverstitionsunwillen"
Gibt es denn weitere Beispiele dafür, dass ein genehmigter Zuschuss zurückgegeben wurde?


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

Wohin kämen wir, wenn wir gingen, und niemand käme,
um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen

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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern371914
Datum21.11.2006 10:0916459 x gelesen
Problem ist halt bei dir nur, dass lt. Geocities die Wehr aus NEA in Schlagdistanz steht. Wie groß Diespeck ist, lässt sich nicht ersehen.

Darum wird sich die Gemeinde sehr bedeckt halten.

Die Frage der Hauptwehr mit dieser Aussattung ist in meinen Augen durchaus gerechtfertigt. Warum man hier nicht in Zusammenarbeit mit der Kommune einen neu strukturierten Einsatztaktikplan mit evtl. Zusammenlegeung von Wehren (TSA) geht um Kosten zu sparen??

Nicht persönlich angegriffen fühlen, aber ich hätte als Kdt. mit der Ausstattung mehr Bauchschmerzen, als wenn ich meine Federführung abgebe und als ''Aussenwache'' von NEA fungiere.

Wir haben 11 OTW und davon sind alle mit Fahrzeugen (überwiegend TSF) ausgestattet.
Es sind 91 km Gemeindestrassen zu betreuen und ca. 30 km Bundesstrasse.
Einwohner 7.471 Stand gestern

www.feuerwehr-schierling.de

Grüße, Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371915
Datum21.11.2006 10:1416403 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelProblem ist halt bei dir nur, dass lt. Geocities die Wehr aus NEA in Schlagdistanz steht. Wie groß Diespeck ist, lässt sich nicht ersehen.

NEA ist in Alarmstufe 2 und 3 sowie 5 und 6 dabei.

Diespeck teilweise auch.

Aber es ist nicht vorgesehen, dass Neustadt und Diespeck den Brandschutz in der GEmeinde übernehmen.

wie gesagt, es geht nich tum das Fzg. als solches!


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

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AutorSven8 K.8, Vogtland/ Sachsen / 371916
Datum21.11.2006 10:1516414 x gelesen
Hallo Siegfried,

unabhängig deiner Ziele und Ideale mit denen du damals angetreten bist ist mir als außenstehender, neutraler Betrachter dank eurer HP und etwas googeln folgendes aufgefallen.

Euer Gerätehaus wurde erst 1989 erbaut. Nun die vielleicht verständliche Frage der Gemeinde- wieso benötigt man nach nichtmal 20 Jahren plötzlich ein neues?
Eure Einsatzzahlen (zumindest für 06) tendieren effektiv gegen null- was sich in der Begründung des Bedarfs neuer Fahrzeuge vielleicht auch nicht unbedingt positiv auswirkt.
Weiterhin ist die Kreisstadt etwa 5 km Fahrtstrecke entfernt (zur Kerngemende). Noch dazwischen liegt die relativ gut ausgestattete Gemeindewehr Diespeck mit 2 wasserführenden Fahrzeugen.

Nun meine vorsichtige Frage- wenn man das ganze neutral und ohne lokalpatriotismus anhand dieser Punkte betrachtet, kann es vielleicht sein das deine Forderungen 'überzogen' bzw. dem eigentlichen Bedarf nicht angemessen sind?
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Was wiederum seitens der gemeinde bei der Fahrzeug(nicht)beschaffung gelaufen ist, zeugt aber auch nicht gerade professionalität.


MkG Sven

-meine Meinung-

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AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW371919
Datum21.11.2006 10:2516420 x gelesen
Hallo,

dein Frust ist verständlich, vor allem weil es wahrscheinlich Argumente wie:
- Es brennt ja eh nie
oder
- jetzt wollen die schon wieder ein neues Spielzeug haben, warum reicht das "Neue" jetzt plötzlich nicht mehr.

gibt. Wahrscheinlich hat euer Bürgermeister auch Angst vor den Forderungen der anderen FF. Letztendlich kannst du nur Druck über die Kreisbrandinspektion machen.
Es stellt sich auch die Frage wie deine Mit-Kommandanten dazu stehen? Sehen die das genauso wie du (es ist eine Beschaffung notwendig) oder hat der eine oder andere da andere Ansichten?
Wie sieht es in deiner eigenen Wehr aus? Hast du da die Unterstützung oder wartet da jemand nur darauf dir in den Rücken zu fallen?
Als federführender Kommandant bist du verantwortlich für den abwehrenden Brandschutz in deiner Gemeinde. Kannst du nach einer ehrlichen Gefährdungsanalyse diesen gewährleisten?
Wenn ja, dann bleib und versuche mit der Gemeinde und den anderen FF einen Zukunftsplan mit Investitionen usw aufzustellen und den Bürgermeister und Gemeinderat darauf festzunageln. Wenn nicht, dann zurück treten.

Gruß

Thomas


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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern371920
Datum21.11.2006 10:2816400 x gelesen
@sven

So sehe ich das auch. Es kann halt in der immer schlechter werdenden Finanzlage der Gemeinden (Steuerausfälle, höher Sozielumlagen) auch nicht verübelt werden, dass nicht jedes ''Dorf'' ein neues GH mit entsprechendem nagelneuen Material haben kann.

Tut mit zwar leid für die Kameraden, aber betriebswirtscahftlich sinnvoll, vor allem weil es die Einsatzzahlen auch ned hergeben. Sind größtenteils ''selbstgemacht''.

Das allerdings Zuschüsse ned genutzt werden, ist seltsam. Damit wäre z.T. auch ein Anbau an das bestehehende GH möglich, um zumindest das MZF unterzubringen.

Sascha


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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371921
Datum21.11.2006 10:2816475 x gelesen
Geschrieben von Sven KellerEuer Gerätehaus wurde erst 1989 erbaut. Nun die vielleicht verständliche Frage der Gemeinde- wieso benötigt man nach nichtmal 20 Jahren plötzlich ein neues?
Weil das bestehende zu klein ist.
Wofür die Feuerwehr nichts kann, da das Haus schlicht und einfach unter anderen Gesichtspunkten erbaut wurde.
Rücksprachen mit Kreisbrandrat und Regierung haben ergeben, dass ein Neubau eines Gerätehauses angeraten wird!

Geschrieben von Sven KellerEure Einsatzzahlen (zumindest für 06) tendieren effektiv gegen null- was sich in der Begründung des Bedarfs neuer Fahrzeuge vielleicht auch nicht unbedingt positiv auswirkt.
Wie war das von Ekehard Werthebach?
Keine Kommune Schafft die Feuerwehr ab, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat?

Geschrieben von Sven KellerWeiterhin ist die Kreisstadt etwa 5 km Fahrtstrecke entfernt (zur Kerngemende). Noch dazwischen liegt die relativ gut ausgestattete Gemeindewehr Diespeck mit 2 wasserführenden Fahrzeugen.
Die Beantragung vor 4 Jahren musste ja zunächst auch über den Kreisbrandrat und die Regierung von MIttelfranken abgewickelt werden.
Das heißt weitaus fundiertere Spezialisten haben sich für eben diesen Fahrzeugtyp für uns entschieden.

Es ist also nicht so, dass ich miene Erwartungen hoch stecken würde, ich wollte nur das erreichen, was eben für unsere Gemeinde gefprdert ist und im Hinblick darauf habe ich mich durchaus Schlau gemacht, in wie fern die Forderungen der Feuerwehr gerechtfertigt sind.

Ach so, in Diespeck steht ein wasserführendes Fzg.


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Siggi

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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz371922
Datum21.11.2006 10:2816476 x gelesen
Hallo,

ob ein Rücktritt eine Lösung des Problems bringt, will ich mal bezweifeln. Ich würde es nochmal versuchen und unter anderem auch versuchen, Alternativen aufzuweisen.

Das gebraucht beschaffte LF8 muss ja nicht unbedingt schlecht sein, auch trotz des Alters von 20 Jahren. Diese Fahrzeugtypen waren vom Motor her kaum kleinzukriegen, lediglich der Rost ist je nach Unterbringung schon mal ein Thema. Ich kenne noch Fahrzeuge dieses Typs aus den 60er Jahren, die sich heute noch als LF8 im Einsatz befinden. Im Vergleich zu eurem Vorgängerfahrzeug ist das ja schon ein wesentlicher Fortschritt.
Natürlich sind neue Fahrzeuge in vielen Belangen etwas besser, zumal sich auch in der Norm einiges geändert hat, hier insbesondere bezüglich der Ausstattung mit Wasser.

Es stellt sich natürlich die Frage, ob es andere Alternativen gibt. Möglich wären im Fahrzeugbereich entweder die Beschaffung eines TSF-W bzw. eines MLF (sofern ein solches Fahrzeug in Bayern zuwendungsfähig ist, dürfte aber spätestens mit der Einführung der Norm für dieses Fahrzeug so sein) anstatt des LF10/6. Dies spart schon einiges an Kosten, da die kleinere Kabine deutlich billiger zu haben ist, muss aber bei möglicher Zusatzbeladung keine Nachteile in der Ausstattung haben. Da auch noch ein MTW vorhanden ist, sehe ich die 3 Mann weniger erst mal nicht als Problem, in ländlichen Gebieten sowieso nicht.
Andere Alternative wäre die Ergänzung des gebrauchten LF8 z.B. mit einem gebrauchten TLF8/18, evtl. mit Allradantrieb. Hier wäre das Hauptproblem wohl die Unterbringung, da ja schon der MTW extern untergebracht werden muss, ein Neu- oder Umbau des Gerätehauses aber sicherlich wohl auch für ein LF10/6 stattfinden müßte.

Somit wären wir beim Problem des Gerätehauses, was für eine kleine Ortswehr sicherlich noch irgendwo ausreichend wäre (von der externen Fahrzeugunterbringung des MTW mal abgesehen). Für eine Hauptwehr, auch wenn es nur um 1.400 Einwohner geht, aber doch ein wenig dürftig. Hier sollte zumindest ein Schulungsraum zur Verfügung stehen.
Besteht denn flächenmäßig die Möglichkeit eines Anbaus einer oder zweier Fahrzeughallen? Dann könnte man evtl. die bestehende Fahrzeughalle zum Schulungsraum umbauen, den bisherigen Aufenthaltsraum zum Büro oder zur kleinen Werkstatt.

Ich frage mich eigentlich immer wieder, wieso man vielfach in den 70er und 80er Jahren Gerätehäuser gebaut hat, in die die vorhandenen Fahrzeuge gerade so reingepaßt haben. Bei uns z.B. gab es früher eine normale Garage, in der ein TSA stand und die komplette Einsatzkleidung untergebracht war (als Schlungsraum stand ein ehemaliger Schulsaal der ehemaligen Ortsschule im selben Gebäude bereit, der aber auch von anderen Vereinen oder der Gemeinde genutzt wurde), dann kam ein TSF und es wurde nach einigen Jahren auch ein Gerätehaus gebaut. Die Planungen sahen in der Höhe der Fahrzeughalle nur so viel Platz vor, dass ein damaliges TSF gerade so reingepaßt hätte. Da der Bau zum großen Teil in Eigenleistung durchgeführt wurde, wurden kurzerhand zwei Steinreihen mehr aufgesetzt, die Kosten dafür fielen bei der Bausumme nicht ins Gewicht. Dieser Umstand erwies sich schon als Vorteil, denn heutige Fahrzeuge würden sonst nicht mehr reinpassen, es sind jetzt (bei 2 Steinreihen mehr) auch nur 2,95m Platz. Über der Fahrzeughalle mit 2 Stellplätzen befinden sich ein Schulungsraum mit Küche sowie 2 Duschen und 2 Toiletten (alles mit sehr großem Eigenanteil errichtet, sonst wäre es deutlich kleiner geworden und damit auch nicht ausreichend). Ein eigenes Büro gibt es nicht, neben der Fahrzeughalle befindet sich unter der Treppe zum OG noch ein kleiner Abstellraum. Wir sind aber auch nur eine Ortsteilwehr, d.h. die Schlauch- und Atemschutzgerätewartung findet bei der Stützpunktwehr statt.

Leider kenne ich viele Beispiele von Gerätehäusern, die es noch nicht lange gibt (weniger als 20 Jahre), in die aber das vorhandene Fahrzeug fast schon mit dem "Schuhlöffel" reingefahren werden muss.

Gruß,
Michael


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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371923
Datum21.11.2006 10:3216417 x gelesen
Geschrieben von Thomas Edelmanngibt. Wahrscheinlich hat euer Bürgermeister auch Angst vor den Forderungen der anderen FF. Letztendlich kannst du nur Druck über die Kreisbrandinspektion machen.

Naja, die Gemeinde wird sich Erfahrungsgemäß nicht sagen lassen, was sie zu tun und zu lassen hat.

Geschrieben von Thomas EdelmannEs stellt sich auch die Frage wie deine Mit-Kommandanten dazu stehen? Sehen die das genauso wie du (es ist eine Beschaffung notwendig) oder hat der eine oder andere da andere Ansichten?

In einer Zeit, in der jeder mient, er käme zu kurz ist es natürlich so, dass man sich gegenseitig auch nichts "gönnt".

Geschrieben von Thomas EdelmannWie sieht es in deiner eigenen Wehr aus? Hast du da die Unterstützung oder wartet da jemand nur darauf dir in den Rücken zu fallen?

Ja!

Geschrieben von Thomas EdelmannAls federführender Kommandant bist du verantwortlich für den abwehrenden Brandschutz in deiner Gemeinde. Kannst du nach einer ehrlichen Gefährdungsanalyse diesen gewährleisten?

Teiweise kann ich diesen Gerwährleisten.

Geschrieben von Thomas Edelmannversuche mit der Gemeinde und den anderen FF einen Zukunftsplan mit Investitionen usw aufzustellen

Habe ich schon mal versucht und wie bereits geschrieben... :(


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Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

Wohin kämen wir, wenn wir gingen, und niemand käme,
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AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW371928
Datum21.11.2006 10:5216352 x gelesen
Hallo Siggi,

wenn ich eure HP anschaue, dann seit auf einem guten Weg. Mach weiter so. Lass dich von kurzfristigen Rückschlägen nicht unterkriegen. Du solltest mit den anderen FF in der Gemeinde die Zusammenarbeit verbessern. 4 TSA Wehren sind wohl doch zuviel. Versuche mit gemeinsamen Übungen, Intensivierung der Atemschutzausbildung auch mit den TSA Wehren mehr Gemeinsinn zu schaffen.
Im Investitionsbereich wäre meine Priorität das Gerätehaus. Versuche eine Erweiterung zu erhalten, damit es nach den heutigen Vorschriften zulässig ist. Dann sollte die Erweiterung so sein, dass auch ein heutiges Großfahrzeug (LF 10/6) da rein passt. Euer LF8 hat gegenüber dem Vorgängerfahrzeug den Nachteil der schlechteren Geländegängigkeit. Bei einem entsprechenden Ereignis wird sich das zeigen, dann hast du auch wieder Argumente für ein neues Fahrzeug.
Wichtig ist dass du bei den w"eichen" Faktoren, wie Tagesalarmsicherheit und Ausbildung gut bist. Dann kannst du auch mit dem KBI/KBR über eure AAO reden und im überörtlichen Alarmplan mehr eingeplant werden. Das gibt Einsätze und Renomee in der Öffentlichkeit.

Die beste Öffentlichkeitsarbeit für eine FF ist wenn die Sirene geht.

Gruß

Thomas


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AutorSven8 K.8, Vogtland/ Sachsen / 371935
Datum21.11.2006 11:0616490 x gelesen
Geschrieben von Siegfried FaustWofür die Feuerwehr nichts kann, da das Haus schlicht und einfach unter anderen Gesichtspunkten erbaut wurde.

Haben sich denn die Anforderungen in 17 Jahren so verändert? Abgesehen von der Vergrößerung des Fuhrparks?

Geschrieben von Siegfried FaustRücksprachen mit Kreisbrandrat und Regierung haben ergeben, dass ein Neubau eines Gerätehauses angeraten wird!

weil...?

Geschrieben von Siegfried FaustWie war das von Ekehard Werthebach?
Keine Kommune Schafft die Feuerwehr ab, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat?


Das geht auch an meiner Intention vorbei bzw. steht nicht zu Debatte.

Geschrieben von Siegfried FaustDas heißt weitaus fundiertere Spezialisten haben sich für eben diesen Fahrzeugtyp für uns entschieden.

Nun ja- mit den "Spezialisten" ist das so ne Sache. In unserem Kreis z.B. stehen auf 15 km Bundesstraße 3 Drehleitern, alle mit Kreis- bzw. Landesfördermittel beschafft. (und das ist nur ein Beispiel)
Aber ok, es scheint ja dann durchaus Bedarf dazusein.

Geschrieben von Siegfried FaustAch so, in Diespeck steht ein wasserführendes Fzg.

Ok. Sorry, die Bezeichnung LF8/8 auf deren Homepage irritiert etwas.

Geschrieben von Siegfried FaustEs ist also nicht so, dass ich miene Erwartungen hoch stecken würde, ich wollte nur das erreichen, was eben für unsere Gemeinde gefprdert ist

Ok- also langsam. Für eure Gemeinde ist/ war ein LF 10/6 vorgesehn, die Gemeinde hat eine Anschaffung beschlossen um dann einige Zeit später festzustellen, dass man es versäumt hat rechtzeitig die nötigen Eigenmittel zurückzulegen.
Das ist natürlich dumm gelaufen und sicherlich sehr sehr ärgerlich. Ein Schelm wer denkt, dass die Gemeinde mit dem Erwerb des gebrauchten Fahrzeugs das Kapitel für sich abgeschlossen hat.
Nun ja- wie soll es jetzt weitergehen? Am LF und somit einer Utopie festhalten oder nen Gang zurück, dafür aber realistischer bleiben.
Und Papier ist ja bekanntlich geduldig- also darauf hoffen, dass nur weil irgendwo ein LF für eure Gemeinde als erforderlich gesehen wird dieses auch in die Tat umgesetzt wird... nicht in der heutigen Zeit.
Ansonsten hoffe ich, dass du dein Amt nicht auslaufen läßt, da du zum einen die volle Unterstützung deiner Leute hast und auch den Eindruck vermittelst nicht die schlechteste Wahl für die Samtwehr zu sein. :-)


MkG Sven

-meine Meinung-

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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371937
Datum21.11.2006 11:1316398 x gelesen
Geschrieben von Sven KellerHaben sich denn die Anforderungen in 17 Jahren so verändert? Abgesehen von der Vergrößerung des Fuhrparks?

Um ehrlich zu sein, war das "Haus" von Anfang an eine Fehlplanung.
Wir haben eine Fahrzeughalle, die für einen Hanomag AL28 ausgelegt war (Glück, dass der ziemlich hoch ist)
Wir haben keine Anständige Ausfahrt (Bei falsch geparkten Fahrzeugen kein Ruaskommen aus dem Haus) Die Tore sind schlicht zu kanpp bemessen (UVV), KEin Schulungsraum, Keine Werkstatt, Kein Büro, eine (!) Toilette, KEine Lagerflächen (Als lager wird ein altes Gerätehaus, das 6 Km Entfernt ist verwendet.
Ich hoffe also, dass ich damit, auch die nächste Frage erschlagen habe.

Ich möchte jetzt ja nicht als Stur gelten aber ich fühle mich in gewisser weise "verarscht" von der Gemeinde.

Geschrieben von Sven KellerAnsonsten hoffe ich, dass du dein Amt nicht auslaufen läßt, da du zum einen die volle Unterstützung deiner Leute hast und auch den Eindruck vermittelst nicht die schlechteste Wahl für die Samtwehr zu sein. :-)

Danke!


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

Wohin kämen wir, wenn wir gingen, und niemand käme,
um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern371948
Datum21.11.2006 12:5216419 x gelesen
Servus,


nur mal so ein paar kleine anregungen, Gedanken oder was auch immer zum Thema.

Fahrzeug:
Wir haben eine ähnliche Karre als 2. LF, und wenn man von der Motorisierung absieht ist das ein Klasse Fahrzeug, ich vermute eionfach mal das der noch einige Jährchen halten kann und wird wenn man beständig ein wenig nach dem Rost sieht. Die Düsseldorfer sind ansonsten nämlich nicht tot zu kriegen. Und sind wir doch mal ehrlich: Lieber mit einem alten Auto ausrücken aber eine motivierte und gut ausgebildeten Mannschaft hinten drin, mit zeitgemäßer PSA und guter Ausrüstung. Damit machst du jedes Feuer aus, mit einem neuen Super-HTLF aber dafür übel ausgebildeten Kameraden und zweifelhafter Gewichtung bei den Beschaffungen sieht es da schon übler aus. also mit dem Auto würd ich mir im Moment gar nicht so viel sorgen machen. Das einzige was ich eventuell ändern würde ist das auch bei Stufe 1 NEA das TLF zu euch rausjagt, ein wasserführendes Fahrzeug gehört schon dazu, und wenns nur mit einem Trupp kommt, das reicht wenn ihr Tagesalarmsicher seid.

Haus:
Da hast du nun wohl die Fehler der Vergangenheit zu büßen, ich kanns mir leibhaftig vorstellen. Letzlich hilft hier nur kontinuierliche Arbeit, wenn ich denke wie lange es bei uns bis zum Anbau dauerte, wie lange bei uns ein Fahrzeug im freien Stand, wenn man da aufgegeben hätte dann würden wir heute noch ohne alles dastehen. Ich würde in jedem Fall versuchen weiterhin in die richtige Richtung zu arbeiten, und sei es mit einem anbau. Irgendwann passen die Parameter und es wird gebaut.

Wenn du aufgibst wirst du dich selber ärgern wenn du siehst wie es u.U. mit "deiner" FF bergab geht, glaub mir. Da ich davon ausgehe das du 100% dabei bist wird dir das Herz bluten, da bin ich mir rel. sicher. also insofern Zähne zusammen beißen und Mitstreiter suchen.
Beschönigen möchte ich aber nicht das ich vorsichtig ausgedrückt die restlichen Wehren bei euch für etwas sagen wir mal "fragwürdig" halte, da sollte man mal schauen was man noch braucht und was nicht. Ist aber aich ein langsamer Weg, aber wenn sie PSA oder MAterial brauchen das Geld kostet darf man ruhig mal fragen obs das braucht.

Also, Kopf hoch.


Gruß vom See
Christian





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AutorAxel8 T.8, Diespeck / Bayern371951
Datum21.11.2006 13:1816376 x gelesen
Hallo Siggi,

nicht nur teilweise. M.w. alles außer 1 + 4.

Gruß
Axel


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AutorAxel8 T.8, Diespeck / Bayern371954
Datum21.11.2006 13:2316324 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sven KellerOk. Sorry, die Bezeichnung LF8/8 auf deren Homepage irritiert etwas.

Hoppala, war mir noch gar net aufgefallen. Muss sich bei der Umgestaltung der HP eingeschlichen haben, war vorher richtig. Wird aber geändert....

Gruß
Axel


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AutorSieg8fri8ed 8F., Gutenstetten / Bayern371955
Datum21.11.2006 13:2416398 x gelesen
Geschrieben von Axel Thomasnicht nur teilweise. M.w. alles außer 1 + 4.

Dacht ich mir,
macht ja auch Sinn!

Schön, mal wieder von Dir zu lesen...


Freiwillige Feuerwehr Gutenstetten

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Siggi

Wohin kämen wir, wenn wir gingen, und niemand käme,
um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen

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AutorAxel8 T.8, Diespeck / Bayern371957
Datum21.11.2006 13:2716325 x gelesen
Mahlzeit,

hab grad mal nachgesehen, bei Stufe 1 Fahren wir mit dem 40/1 mit raus. Von daher ist Wasser vor ort.

Die Stufe 4 war bis zur Beschaffung des LF 8 in Gutenstetten auch noch mit dabei, ist aber geändert worden.

Gruß
Axel


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AutorThom8as 8M., Burgen / Rheinland-Pfalz372021
Datum21.11.2006 17:4716506 x gelesen
Geschrieben von Michael WeyrichIch frage mich eigentlich immer wieder, wieso man vielfach in den 70er und 80er Jahren Gerätehäuser gebaut hat, in die die vorhandenen Fahrzeuge gerade so reingepaßt haben.Im Prinzip hast du dir die Antwort ja schon selbst gegeben. Man hatte sehr knappe finanzielle Mittel und hat sich in Eigenleistung ein "Häuschen" gebaut, in die das aktuelle Fahrzeug passt. Damals war man froh darüber (und das stellte teilweise auch schon einen erheblichen Fortschritt dar), wenn man bedenkt in was für Bruchbuden damals teilweise gehaust wurde. Aus heutiger Sicht waren das natürlich Fehlplanungen, da gebe ich dir recht.

Geschrieben von Michael WeyrichLeider kenne ich viele Beispiele von Gerätehäusern, die es noch nicht lange gibt (weniger als 20 Jahre), in die aber das vorhandene Fahrzeug fast schon mit dem "Schuhlöffel" reingefahren werden muss.Davon gibts mehr als genug...

Gruß
Thomas


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AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen372039
Datum21.11.2006 18:4316346 x gelesen
Hallo Siggi,

unabhängig davon ob Gerätehaus und Fahrzeug notwendig sind ist so eine Entscheidung ein persönlicher Einschnitt.
Wenn es einen Nachfolger in der Führung gibt kann man diesen ja auch machen lassen. Mann muss sich dann nur wirklich zurückhalten und nicht den Besserwisser geben.

Ich habe mich nach Einigen Jahren in der Führung eines HiOrg KV (mit Leitung eines EA Standortes und Ausbildungsleitung) zurückgezogen und bin nur noch als Helfer aktiv. In der Hiorg musste ich mich sehr zurückhalten jetzt geht es aber ganz gut. Allerdings bin ich auch erst zurückgetreten als geeignete Nachfolger bereit waren.

Gruß
Ingo


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AutorJürg8en 8D., Neukirchen v. W. / Bayern372080
Datum21.11.2006 22:1016499 x gelesen
Hallo Siggi,

ich würde Dir raten, unbedingt weiterzumachen, und zwar in kleinen Schritten. Ihr habt lt. Eurer HP ja erst seit knapp 20 Jahren überhaupt ein Fahrzeug. Also es geht doch bergauf, und die wasserführenden Fahrzeuge sind nicht weit weg.

Wir hatten in unserer Gemeinde auch bis 1999 kein wasserführendes Fahrzeug. Es haben hier auch immer die Nachbargemeinden ausgeholfen.

Ich gebe Dir auch zu bedenken, daß es eben aus unserer Sicht (Niederbayern - Lkrs PA) in Franken eine katastrophale Feuerwehrstruktur gibt. 1400 Einwohner und 5 Feuerwehren? Bei uns undenkbar. Meiner Meinung nach wurden bei der Gebietsreform in Franken viel zu kleine Gemeinden gebildet. Auf Eurer KFV-Homepage werden 165 TSA aufgezählt! Bei uns gibt es im Landkreis keine einzige TSA-Wehr!

Für eine kleine Franken-Gemeinde seit ihr gut aufgestellt. Also immer schön weitermachen! Als erstes mal das Gerätehaus erweitern, Dafür gibts in Bayern 20.000 Euro je Stellplatz, den Rest nach Möglichkeit in Eigenleistung stemmen, das wäre schon mal ein guter Anfang.

Viel Glück!


MkG


Jürgen Dichtl



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