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| Thema | Feuerwehren der Bundeswehr | 29 Beträge | |||
| Rubrik | Berufsfeuerwehr | ||||
| Infos: | |||||
| Autor | Thom8as 8W., Norden / Niedersachsen | 394744 | |||
| Datum | 02.04.2007 15:07 | 30682 x gelesen | |||
| Hier wurde ja letztens als Alternative zur Berufsfeuerwehr die Feuerwehren der Bundeswehr genannt. Hat hier jemand Erfahrungen mit diesen Wehren? Mich würde gerne die Qualität der Ausbildung interessieren. Wie hoch ist das Einsatzaufkommen dieser Wehren, wie sieht die Zusammenarbeit mit den kommunalen Wehren aus? Gibt es gravierende Unterschiede bei der Technik oder Taktik? Welche Schichtmodelle werden dort angewandt? Die hier genannten Links zur Bundeswehrfeuerwehr sind bekannt. Für weitere wäre ich dankbar. Gibts Forumsmitglieder die bei einer Bundeswehrfeuerwehr tätig sind? Danke schonmal im Voraus! MfG Thomas ------------------------------------------------------------------------ Leichtsinn ist kein Mut und Vorsicht keine Feigheit! Auf das wir immer schön heile wieder nach Hause kommen! --------------------------------------------------------------------------- Ganz wichtig, man muß es ja erwähnen, dies ist nicht Meinung meiner Dienstherren von Feuerwehr und Landkreis oder gar die Meinung von Nachbars Katze, nur meine Meinung. Meine Homepage ![]() ICQ-Nummer: 320-028-330 | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 394749 | |||
| Datum | 02.04.2007 15:19 | 24054 x gelesen | |||
| Hallo, mein Vater war 35 Jahre lang bei der Bundeswehr bei der Feuerwehr. Generell ist zu sagen, dass derzeit beim Bund zum Tagschichtmodell übergegangen wird. Nachts Minimalbesetzung und am Tag volle Mannschaft. Grundsätzlich ist die Aussage meines Dad's, er würde nie wieder beim Bund zur Feuerwehr gehen. Er wurde in den letzten 10 Jahren 4 mal versetzt, da immer wieder Standortschliessungen stattgefunden haben. Wenn jemand auf ein Nomadendasein steht, ists wohl OK. Die Ausbildung, die er genossen hat war wiederum nicht schlecht. Die Technik hinkt aufgrund der Einsparungen im Wehretat vom technischen Stand oftmals hinterher. Andererseits wird dann oft in schon beschlossenen Schliessungsstandort noch immens Geld in Ausrüstung gepumpt. Mehr gerne per PN. MkG, Sascha Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 394751 | |||
| Datum | 02.04.2007 15:36 | 23414 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha JoerchelEr wurde in den letzten 10 Jahren 4 mal versetzt, da immer wieder Standortschliessungen stattgefunden haben. Wenn jemand auf ein Nomadendasein steht, ists wohl OK.Das ist allgemein bei Bundeseinrichtungen ein Nachteil, dessen man sich aber im Voraus schon bewußt sein kann. Weitere Infos zum Thema Bundeswehr-Feuerwehr, gibt's auch, welch Zufall, unter www.bundeswehr-feuerwehr.de. Sagt zur Qualität der Ausbildung allerdings nichts aus. Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 394752 | |||
| Datum | 02.04.2007 15:39 | 23663 x gelesen | |||
| Jetzt ja, aber vor 35 Jahren waren BW-Stellen eigentlich für die Ewigkeit zu sehen. Sascha Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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| Autor | Dani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg | 394764 | |||
| Datum | 02.04.2007 16:24 | 23694 x gelesen | |||
| Ich habe meinen B3 mit einigen älteren Kollegen der BW-FW gemacht und ich muss sagen, dass diese sehr große Schwierigkeiten mit dem Lehrgang hatten. Sie hatten weder Ahnung von normalen DIN-Feuerwehrfahrzeugen noch von normaler (nicht BW-) Einsatztaktik. Auch waren Themen wie VB, Strahlenschutz, Gefahrgut etc. ein großes Problem. Wir haben jeden Abend stundenlang mit den Kollegen gelernt und letztendlich ist niemand durchgefallen. Jedoch sind in vorherigen und auch nachfolgenden B3-Lehrgängen leider immer wieder BW-Kollegen durchgefallen. Unglücklicherweise gibt es bei einer kommunalen Feuerwehr leider kein Feuerlösch-KFZ 2000, sonst wären die Schwierigkeiten nicht ganz so groß gewesen. Verglichen mit der BF- und auch der FF-Ausbildung gibt es sehr große Unterschiede in der Qualität, dem Umfang und den Themen der BW-Feuerwehrausbildung. | |||||
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| Autor | Stef8an 8S., Kitzingen / Bayern | 394776 | |||
| Datum | 02.04.2007 17:30 | 23562 x gelesen | |||
| In der Ausbildung bei der BW-FW wird kein Rettungsassistent gemacht sondern nur paar Stunden Erste Hilfe. Die BW hat noch 2 PA´s mit je 200 Bar Überdruck auf den Rücken. Auf der HP von der Bundeswehrfeuerwehr allgemein steht unter FAQ jede Menge über die Ausbildung. Weitere Links: Fliegerhorstfeuerwehr Lufttransportgeschwader 61 Penzing Fliegerhorstfeuerwehr Jagdgeschwader 73 Laage GerHptDp Lorch-Wispertal Schönen Tag euch noch Stefan Auch Wasser wird zum edlen Tropfen mischt man es mit Malz und Hopfen! | |||||
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| Autor | Marc8 W.8, Schönewalde / Brandenburg | 394787 | |||
| Datum | 02.04.2007 18:09 | 23131 x gelesen | |||
| Hallo. Geschrieben von Thomas Weege wie sieht die Zusammenarbeit mit den kommunalen Wehren aus? In unserem Ausrückebereich befinden sich 2 Bundeswehrfeuerwehren. Zum einen die des CRC Schönewalde zum anderen die des Flugplatzes Schönewalde/Holzdorf. Mit der Feuerwehr des CRC besteht eine Vereinbarung über gegenseitige Löschhilfe. Stellt sich so dar, das die FF angefordert wird um z.B. Waldbrand im CRC-Gelände abzuarbeiten, da BW-Feuerwehr primär für Bunker und Gebäude zuständig und auch dafür ausgerüstet ist. Im Gegenzug kann FF Kräfte und Mittel der CRC-Feuerwehr zur Unterstützung nachfordern, z.B. Pa-Träger, zusätzliches LF. Es werden gemeinsame Ausbildungen und Übungen abgehalten, z.B. TH durchgeführt durch FF, Luftfahrzeugunfall durchgeführt durch BW-Feuerwehr, gemeinsame Waldbrandübung im BW-Gelände usw. Die Flugplatzfeuerwehr unterstützt ebenfalls bei Einsätzen. z.B. Waldbrand mit FLF's im Pendelverkehr, PA- Träger usw. Flugplatzfeuerwehr ist jedoch nur verfügbar, wenn der Flugbetzrieb dies zulässt. Eine gute Zusammenarbeit zwischen FF und BW, die hier so auch keiner mehr missen möchte.. Im Einsatz sieht das dann z.B. so aus : ![]() MFG Marc Wille | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 394802 | |||
| Datum | 02.04.2007 19:15 | 23536 x gelesen | |||
| Hallo, wobei man dazu ein paar weitere Informationen braucht, die man aus so einer Momentaufnahme nicht bekommt. Der Bereich Brandschutz in der Bundeswehr wurde in den letzten Jahren grundlegend überarbeite. Die Ausbildung lief früher in Verantwortung der Luftwaffe in Faßberg. Diese Ausbildung wurde vor einigen Jahren nach Stetten a.k.M. (Lager Heuberg) verlagert. Dort wurde aus den V. und VI. Inspektion der ABC- und Selbstschutzschule integriert. Dort findet zentral die Brandschutzausbildung für die Bundeswehr statt. Ausnahme ist nur die Ausbildung zur Schiffsbrandbekämpfung, das läuft noch in Verantwortung der Marine. Und natürlich für alle, die an Bord Dienst tun. Neben der Bundeswehr-Feuerwehren (zivile Kräfte) gibt es aus militärische Brandschutzkräfte. Deren Ausbildung wurde grundlegend reformiert und an die zivilen Ausbildungsgänge für Feuerwehrbeamte angepaßt. Richtig ist, dass eine Ausbildung zum Rettungsassistenten nicht erfolgt, dafür gibt es aber auch militärisch keine Notwendigkeit, da der Sanitätsdienst dies sicherstellt. Die Ausbildung erfolgt gemeinsam in Stetten. Zukünftig sollen dort die Ausbildung B1 bis B4 angeboten werden, aktuellen Stand der Umsetzung habe ich aber nicht. B 6 Ausbildung findet weiterhin an zivilen Dienststellen statt. Der Bedarf ist auch gering. Militärische Brandschutzkräfte gehen auch regelmäßig zu Praktika zu Berufsfeuerwehren, ob das bei zivilen Brandschutzkräften auch erfolgt/geplant ist, ist mir nicht bekannt. Die Ausstattung war und ist auf die möglichen Gefahren ausgerichtet. Man zeigen mir eine Werkfeuerwehr oder Flughafenfeuerwehr die Normfahrzeuge hat. (Wobei da kann man auf bei öffentlichen Feuerwehren lange suchen, aber DAS ist ein anderes Thema.) Die Aufgaben in den verteidigungsspezifischen Anlagen, und nur dort gibt es Bundeswehr-Feuerwehren, sind sehr speziell und deshalb ist deren Ausrüstung auch darauf optimiert. Nicht zu letzt werden aber in letzter Zeit immer mehr Normfahrzeuge angeschafft. Siehe dazu auch die diversen Homepages. Zur Qualität der Ausbildung aus einzelnen Personen zu schließen, halte ich für sehr gewagt. Wie lange ist die B1-Ausbildung der Kameraden her? Und das im Vergleich zu den sonstigen Teilnehmer? Wie haben sie sich selbst vorbereitet? Wie wurden sie aus- und weitergebildet? usw usw. Sicher ist einer bundeswehrspezifischen Ausbildung ein Grund, aber es gibt doch noch mehr. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Kars8ten8 W.8, Heikendorf / Schleswig-Holstein | 394818 | |||
| Datum | 02.04.2007 20:05 | 23215 x gelesen | |||
Moin,mit einigen älteren Kollegen der BW-FW gemacht und ich muss sagen, dass diese sehr große Schwierigkeiten mit dem Lehrgang hatten. Sie hatten weder Ahnung von normalen DIN-Feuerwehrfahrzeugen noch von normaler (nicht BW-) Einsatztaktik Das waren dann wohl Noch-Soldaten, die im Leben nach dem Soldat-Sein als ziviler Angestellter in der BW-Fw Dienst tun sollten/wollten. MkG Karsten Wallath Auch hier handelt es sich um meine private Meinung, nicht um die Meinung der FF Altheikendorf oder des LZG Kr. Plön. Feuerwehr Heikendorf Brandschutzerziehung LZG Kreis Plön | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 394822 | |||
| Datum | 02.04.2007 20:12 | 23102 x gelesen | |||
| Hallo Karsten, Geschrieben von Karsten Wallath Das waren dann wohl Noch-Soldaten, die im Leben nach dem Soldat-Sein als ziviler Angestellter in der BW-Fw Dienst tun sollten/wollten. Nein, wie kommst du drauf? Wer einen B3 besucht muss die Voraussetzungen erfüllen. Das gilt auch bei der Bundeswehr oder irgend einer Ausbildung im Rahmen des Berufsförderungsdienstes. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Thom8as 8W., Norden / Niedersachsen | 394845 | |||
| Datum | 02.04.2007 21:56 | 23256 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha JoerchelDie Ausbildung, die er genossen hat war wiederum nicht schlecht. Die Technik hinkt aufgrund der Einsparungen im Wehretat vom technischen Stand oftmals hinterher. Andererseits wird dann oft in schon beschlossenen Schliessungsstandort noch immens Geld in Ausrüstung gepumpt. Ist mir bei einigen Standorten auch aufgefallen, Wilhelmshaven steht aber ja sehr gut da, neue Fahrzeuge, neue Wache, so läßt es sich doch aushalten. MfG Thomas ------------------------------------------------------------------------ Leichtsinn ist kein Mut und Vorsicht keine Feigheit! Auf das wir immer schön heile wieder nach Hause kommen! --------------------------------------------------------------------------- Ganz wichtig, man muß es ja erwähnen, dies ist nicht Meinung meiner Dienstherren von Feuerwehr und Landkreis oder gar die Meinung von Nachbars Katze, nur meine Meinung. Meine Homepage ![]() ICQ-Nummer: 320-028-330 | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 394866 | |||
| Datum | 03.04.2007 09:14 | 23059 x gelesen | |||
| Radarführungsbatalion in Freising. Wurde von 2004 bis 2006 noch für 8 Mio. komplett saniert und umgebaut. 2008 gehen die Lichter aus. Geld verdummt. Die KFZ sind eine eigene Geschichte. Der 3500er z.B. ist zum Fahren eine Schau. Doppelachse (beide lenkend) vorne und eine Achse hinten. Ausreichend Leistung. Cooles Gerät. Die 8000der, die auf den Rollbahnen Dienst tun sind ebenfalls eine feine Sache. Es ist tatsächlich der Vergleich zu zivilen Fahrzeugen schwer zu ziehen. Angepasst und voll geländegängig. Sascha Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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| Autor | Manf8red8 M.8, Seeg / Bayern | 395100 | |||
| Datum | 04.04.2007 10:30 | 23539 x gelesen | |||
| Als erstes möchte ich mal anmeken, daß die Bw- Fw, wie die ganze Bw sich im Umbruch befindet. Man kann die Bw Fw nicht mit einer kommunalen BF vergleichen, eher mit einer hauptamtlichen Werkfeuerwehr. Der Status der Bundeswehrfeuerleute (nicht die der mil. Brandschutzeinheiten) ist der des Beamten. Hier ein paar Punkte zur Ausbildung: Bis Anfang der 90ger Jahre Bestand die Ausbildung der Bw Feuerwehrleute aus Kurzlehrgängen. Die Grundausbildung wurde auf den Wachen durchgeführt. Der Fahrzeugführer ging dann zum Lehrgang 1. Feurlöschzpezialist nach Faßberg, wer dann Schichtführer / Zugführer wurde ging zusätzlich zum "Brandmeisterlehrgang". Diese Lehrgänge waren alle von der Bundeswehr selbst "gestrickt". Das Personal war im Status Arbeiter / Angestellte. Ab ca. 1992 wurde die Ausbildung bei der Bw Feuerwehr radikal verändert. Sie wurde die der Berufsfeuerwehren angeglichen, inklusiv der Bw spezifischen Aufgaben, wie Flugzeugbrandbekämpfung, Brandbekämpfung auf Schiffen, in Untertageanlagen usw. Hier ein Abriss meiner Ausbildung. 18 Monate Ausb. zum BM im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst in der Bundeswehr Kurzlehrgänge: Ölschaden / Atemschutzgerätewart / Einsatzleitung GSG und einige andere Nach ca. 6 Jahren BIII Lehrgang an der HLFS in Kassel 2 Monate Ausb. zum Zugführer / Wachabteilungsleiter an der ABC / Se Schule Stetten Ich bin jetzt als WAL einer Wachschicht der BW Fw eingestezt. Unsere Ausbildung muss sich vor der einer Berufsfeuerwehr keinesfalls verstecken. Was uns zugegeben fehlt ist die Einsatzerfahrung, da wir nicht täglich Feuer aus machen. Trotzdem haben wir bisher alles gemeistert und waren wenn´s soweit war top fit. Unsere Ausrüstung ist zugegeben nicht mehr auf dem neusten Stand, aber es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wer sonst noch Fragen bezüglich der Bw Feuerwehr hat, kann sich melden! Gruß Manfred Miller | |||||
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| Autor | Manf8red8 M.8, Seeg / Bayern | 395515 | |||
| Datum | 05.04.2007 10:51 | 22989 x gelesen | |||
| Ach ja, hab ich fast vergessen Ich habs zu keiner Zeit bereut zur Bundeswehrfeuerwehr zu gehen!!!! Auch bei BF´s ist nicht alles Gold was glänzt! Gruß Manfred Miller | |||||
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| Autor | ., Worms / RLP | 395517 | |||
| Datum | 05.04.2007 11:05 | 22888 x gelesen | |||
Geschrieben von Manfred MillerWas uns zugegeben fehlt ist die Einsatzerfahrung, da wir nicht täglich Feuer aus machen. Trotzdem haben wir bisher alles gemeistert und waren wenn´s soweit war top fit. ...richtig, oftmals leider genau die mangelnde Einsatzerfahrung ist der springende Punkt, der manchem "fertigen" BM der BW die Chance auf eine Anstellung bei einer BF verwehrt . Aber auch hier scheint was im Gange zu sein, bei einer BF in der Nähe "hospitieren" BM`s der BW-Feuerwehr über einen gewissen Zeitraum im Einsatzdienst, werden in den Wachschichtdienst integriert und das, soweit ich weiß schon seit einigen Jahren. Ist m.E nicht der falscheste Weg ! Gruß, Olli http://www.Feuerwehrworms.de | |||||
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| Autor | Luca8 S.8, Aidlingen / Bawü | 397668 | |||
| Datum | 16.04.2007 08:38 | 23191 x gelesen | |||
| Hallo zusammen! Meine Ausbildung bei der BW Feuerwehr zum BM mfd habe ich im Okt. 2006 erfolgreich beendet. Die Ausbildung fand ich (bis auf ein paar kleine Außnahmen) super! Highlights waren hierbei sicher die Ausbildungsabschnitte Luftfahrzeugbrandbekämpfung in Woendsrecht/Holland und Schiffsbrandbekämpfung/Neustadt Holstein. Der Laufbahnlehrgang in Stetten a.k.M. war meiner Meinung nach ebenfalls gut organisiert und sehr interessant. Veraltete Technik hin oder her! Ich fand ich es Klasse das man dort auch noch gelernt hat mit sehr einfachen Mitteln die vorgegebenen Lagen abzuarbeiten! Das kommt meiner Meinung nach heute eh viel zu kurz. Fazit: Wer auf Luftfahrzeugbrandbekämpfung und interessante Fahrzeugmuster steht, auf Einsatzzahlen nur wenig Wert legt, mit den militärischen Organisationsabläufen zurechtkommt und sich immer vor Augen hält das man als Bundesbeamter grundsätzlich bundesweit einsetzbar ist, der kann es bei der BW-Feuerwehr gut aushalten! Trotzdem ich meine Laufbahn bei der BF Pforzheim fortsetze, werde ich mich immer wieder gern an die Ausbildung erinnern. Es gab schon hier und da was das man hätte anders machen können. Wo gibt es das nicht? Die Ausbildung bei der BW Feuerwehr braucht sich nun wirklich nicht hinter anderen verstecken. MFG | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Brauneberg / RLP | 402109 | |||
| Datum | 08.05.2007 14:59 | 23273 x gelesen | |||
| Hallo Thomas, also ich habe meine Ausbildung bei der Bundeswehr - Feuerwehr gemacht und muss sagen das sie mir sehr gut gefallen hat. Am besten hat mir die Woche in Holland gefallen wo die dortige Brandsimulationsanlage besucht haben. Das Einsatzaufkommen kommt halt drauf an wo man nach seiner Ausbildung eingesetzt wird. Ich war zuerst in einem Instandsetzungs - Werk eingesetzt und bin nun auf einem Truppenübungsplatz. Wo ich jetzt bin gefällt es mir sehr gut muss ich sagen, man ist sehr viel draußen und hat in jedem Bereich zu tun. Zur Technik ist zusagen das sie zwar nicht so top modern ist aber robust und es kommt jetzt auch einiges neues. Die Flughäfen haben teilweise schon den Z8 von Ziegler bekommen und es sollen auch andere neue Fahrzeuge wie auch Atemschutzgeräte kommen. Wenn du dich darüber informieren willst steht einiges auf der Seite www.bundeswehr-feuerwehr.de . Wenn du sonst noch Fragen hast oder mehr wissen willst kannst du dich gerne melden. Hoffe ich konnte dir bissi helfen. | |||||
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| Autor | Enri8co 8R., Kaiserslautern / Rheinland/Pfalz | 403230 | |||
| Datum | 16.05.2007 15:21 | 23026 x gelesen | |||
| Hallo Herr Miller. Habe vor mich bei der Bundeswehrfeuerwehr zu Bewerben. Können sie mir ein paar tips geben was den Einstellungstest angeht. Gibt es vielleicht sogar irgendwelche unterlagen darüber? Danke schonmal im vorraus Mfg Enrico | |||||
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| Autor | Enri8co 8R., Kaiserslautern / Rheinland/Pfalz | 403231 | |||
| Datum | 16.05.2007 15:26 | 22960 x gelesen | |||
| Hallo Herr Setaro Habe vor mich bei der Bundeswehrfeuerwehr zu Bewerben. Können sie mir ein paar tips geben was den Einstellungstest angeht. Gibt es vielleicht sogar irgendwelche unterlagen darüber? Danke schonmal im vorraus Mfg Enrico | |||||
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| Autor | Enri8co 8R., Kaiserslautern / Rheinland/Pfalz | 403232 | |||
| Datum | 16.05.2007 15:29 | 23260 x gelesen | |||
| Hallo Herr Schneider Habe vor mich bei der Bundeswehrfeuerwehr zu Bewerben. Können sie mir ein paar tips geben was den Einstellungstest angeht. Gibt es vielleicht sogar irgendwelche unterlagen darüber? Danke schonmal im vorraus Mfg Enrico | |||||
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| Autor | Uwe 8S., Nordheim / Hessen | 403236 | |||
| Datum | 16.05.2007 16:00 | 24581 x gelesen | |||
| Hallo Enrico, meinst Du nicht einmal reicht? Gruß Uwe | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 802765 | |||
| Datum | 24.01.2015 22:10 | 15149 x gelesen | |||
| Guten Abend siehe z.B.: -> BW.de " Feuer und Flamme für den Job " Retten, Löschen, Bergen, Schützen das ist der Leitspruch der Feuerwehr, und der gilt auch für die Bundeswehr-Feuerwehr. Eingesetzt wird sie überall dort, wo Geheimhaltungsgründe oder besonderes Gefahrenpotenzial die Vorhaltung einer bundeswehreigenen Feuerwehr erfordert. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 802766 | |||
| Datum | 24.01.2015 22:27 | 15150 x gelesen | |||
| Guten Abend Geschrieben von Thomas W. Mich würde gerne die Qualität der Ausbildung interessieren Hat sich in diesen Punkten in den letzten Jahren etwas verändert ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | = an8ony8m =8 a8., 3 / überall | 802865 | |||
| Datum | 27.01.2015 09:22
| 22100 x gelesen | |||
| Zur Bundeswehrfeuerwehr: Ich beendete erst vor kurzem meine Ausbildung zum Brandmeister bei der Bundeswehrfeuerwehr und wechselte anschließend aus privaten Gründen zu einer Berufsfeuerwehr. Ich habe eine handwerkliche Ausbildung abgeschlossen und bin in einer Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Durch mein Interesse an der Feuerwehr bin ich über das Thema Berufsfeuerwehr und Bundeswehrfeuerwehr gestolpert, absolvierte mehrere Einstellungstest und bekam als erste positive Rückmeldung eine Stelle als Brandmeisteranwärter bei der Bundeswehrfeuerwehr. Ablauf der Ausbildung Beginn der Ausbildung: 1.Abschnitt: Eine Woche: Einweisung in die Ausbildungsdienststelle, Vereidigung, Papierkram, Einkleidung, Klärung verschiedener Fragen. 2. Abschnitt: CE Führerschein, Bundeswehrführerschein, Fahreinweisung in Löschfahrzeuge 3. Abschnitt: 6 Monate: Berufsfeuerwehr Grundlehrgang (B1+B2): Grundtätigkeiten, Atemschutz, Absturzsicherung, ABC Lehrgang, Maschinist, Kettensägenschein, Truppführer... (übliche Berufsfeuerwehr Grundlehrganginhalte+ Bundeswehrinhalte) Gerade hier spielt die Ausbildung bei der BwFw. voll ihre Vorteile aus. Neben einer Woche Heißausbildung in Holland (Brandhaus+ Flugzeugbrandbekämpfung) kann in Stetten am kalten Markt (Zentrale Ausbildungsstelle der Bundeswehr für den Bereich Brandschutz) auf eine moderne Atemschutzausbildungsanlage, Brandhaus, Kesselwagen, Übungstanks, Geländefahrstrecke, Forstwald, Trümmerhaus, 30m Übungsturm, Flash Over Container, unzählige alte Übungsgebäude und auf eine große Übungsfläche zurückgegriffen werden, die kaum eine Berufsfeuerwehr aufzeigen kann. Wie bei jeder Berufsfeuerwehr werden unzählige Einsatzübungen gefahren, reales Feuer wird regelmäßig eingebaut. Für TH Ausbildung standen uns mehrere PKW´s und LKW Karbinen zur freien Verfügung. Die Lehrunterlagen waren gut und die Ausbildung sehr anspruchsvoll. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen und kam bei allen Anwärtern sehr gut an. Die Ausbilder waren kompetent und fachlich ganz gut. Die Ausbildungsanlagen einfach super. Die technische Ausstattung war sehr durchwachsen, während das Hauptarbeitstier immer noch das Feuerlösch KFZ 3500 darstellt, wurde nur teilweise mit den neuen Fahrzeugen gearbeitet. Z6, Z8 und TLF wurden nur nebenbei sehr kurz "angeschaut" jedoch nicht im realen Übungsbetrieb verwendet. RW wurde in Übungen miteingesetzt. 4. Abschnitt: 6 Monate Praktika: Flugplatzfeuerwehren, Marinefeuerwehr, Truppenübungsplatzfeuerwehren, Untertageanlagen, Drehflügler, 4 wöchiges Praktikum bei einer BF nach Wunsch. In diesem Abschnitt hing die Qualität der Ausbildung maßgeblich von dem Standort ab, dem man zugeteilt wurde. Während wir in der Untertageanlage sehr viel VB und Einsatzübungen mit dem BG 4 durchführten, bestand der Alltag auf dem Flugplatz aus rumsitzen, Däumchen drehen und ein paar Flugzeuge anschauen. An Einsätzen durfte man an manchen Standorten garnicht teilnehmen, auf anderen sollte man überall mitfahren und durfte selbstständig arbeiten. An jedem Standort gab es einen Lehrplan den man abarbeiten musste, was aber viele Feuerwehren wenig interessierte. Je nachdem welche Standorte man "erwischte" konnte man diesen Abschnitt sehr gut nutzen um sein Wissen zu festigen und ein bisschen Einsatzerfahrung zu sammeln, andererseits waren auch Standorte dabei an denen man 4 Wochen "versauerte". Ein wirkliches Highlight stellte die Schiffsbrandbekämpfung in Neustadt/Holstein dar. In dem einwöchigen Lehrgang findet eine Heißausbildung in einer ehemaligen Korvette statt und es wird besonders auf Schaum- und Pulverlöschmittel eingegangen. Im Schiff werden dazu in speziell ausgebauten Räumen Wannen mit Diesel entzündet die es zu löschen gilt. Das vorgehen im Schiff sowie das Absuchen von Schiffen spielt hier ebenso eine große Rolle. 5. Abschnitt: 1 Monat Verwaltungslehrgang: Beamtenrecht, Staatsbürgerkunde... 6. Abschnitt: 3 Monate B3 Lehrgang (Gruppenführer einer Berufsfeuerwehr) Im B3 Lehrgang wird mit Anfahrübungen, Theorie (Baukunde, Einsatzlehre, VB... übliche Berufsfeuerwehr und Gruppenführerlehrinhalte) und Planspielen die Gruppenführerqualifikation erreicht. Aufteilung des Lehrinhalts: ca. 1 Monat Theorie, 2 Monate Morgens Planspiel, mittags Anfahrübung Jedoch werden Übungen und die Prüfung nur in Staffelstärke gefahren, da bei der Bundeswehr keine Gruppe zum Einsatz kommt. Die Ausbildung war auch ganz gut und wir waren zufrieden. Von unserem Lehrgang (30 Personen) sind im B3 Lehrgang 8 Personen durchgefallen und 3 Lehrgangsteilnehmer waren Wiederholer vom letzten B3 Lehrgang. Abschließend bin ich einem Standort zugeteilt worden mit welchem ich absolut nicht zufrieden war. Das Aufgabengebiet lag mir überhaupt nicht, kaum Einsätze, hohes Alter der Kameraden, wenig Motivation bei den Kollegen und ich hatte einen weiten Arbeitsweg zum täglichen Dienst (knapp 200km), weshalb ich mich relativ schnell dazu entschloss zu einer Berufsfeuerwehr in heimatnähe zu wechseln. Mit der Anerkennung meiner Ausbildung gab es keine Probleme. Ich habe meine Ausbildung in Baden Württemberg, Hessen, RP, Bayern und Berlin voll anerkannt bekommen. Einen Rettungssanitäter oder DLK Lehrgang... hätte ich noch nachholen können/müssen. Letztendlich kann man es (wenn man einen guten Standort erwischt) bei der Bundeswehr aushalten. Jedoch wechseln die meisten jungen Brandmeister innerhalb von 2-3 Jahren zu einer öffentlichen Feuerwehr da die Aufgabengebiete bei einer BwFw doch meist sehr eingeschränkt sind. Viele BwFw haben mit verbitterten, gelangweilten und demotivierten Kollegen zu kämpfen, auf manchen Wachen sind ganze Wachabteilungen verstritten. Sei es aus langeweile, heimatferner Arbeitsplatz, wenig Feuerwehraufgaben, schlechte Ausrüstung, schlechte Infrastruktur/Wache... Die Beförderungsmöglichkeiten waren sehr schlecht. Auf einer 60 Mann Wache oft nur 2-4 HBM und teilweise 15-20 Jahre Wartezeit auf eine Beförderung zum OBM. Zum Thema Zusammenarbeit mit öffentlichen Feuerwehren: Es gibt BwFW die großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren legen und es gibt Feuerwehren die mit anderen Feuerwehren nichts zu tun haben wollen. Manche sind feste Bestandteile in der AAO Freiwilliger Feuerwehren und werden automatisch mitalarmiert, andere verweigern sogar bewusst Einsätze hinter dem Zaun. Die meisten stehen einer Zusammenarbeit bei Einsätzen sehr offen entgegen. Durch das neue Zentrum Brandschutz in Sonthofen soll die Zusammenarbeit FF,BF,BwFw weiter intensiviert werden. Sehr großzügig ist die Feuerwehrschule in Stetten beim bereitstellen des Übungsgeländes für öffentliche Feuerwehren. Hier trainieren sehr häufig BF und FF aus dem Bereich Süddeutschland. Abschließend kann man sagen: Es liegt an einem selbst ob man die Ausbildung nutzt und etwas lernt oder nicht. Die Bundeswehr bietet in der Ausbildung sehr viele Möglichkeiten (vll sogar um einige mehr wie die meisten Berufsfeuerwehren und Landesfeuerwehrschulen je bieten können) und man kann wirklich vieles lernen. Die Ausbildung ist fachlich und qualitativ sehr gut und anspruchsvoll. Die technischen Möglichkeiten lassen manchmal zu wünschen übrig. Die Ausbildung hat auch kaum militärische Inhalte. Ein antreten, marschieren, anbrüllen, militärisches Drill findet nicht statt. Jeder Lehrgangsteilnehmer hat eine Einzelstube mit Fernsehanschluss und modernem Badezimmer. Ich denke mal das momentane abwerben von Brandmeistern aus der Bundeswehr spricht defintiv für die Ausbildung der Bundeswehr und viele Berufs- und Werkfeuerwehren haben das Potenzial der Bundeswehrausbildung erkannt. Zum Leidwesen der Bundeswehr, die mit sehr großem Personalmangel zu kämpfen hat. Nach der Ausbildung benötigt man ein bisschen Glück das man den richtigen Standort erwischt, der auch zu einem passt. Ich hoffe ich konnte mit manchen Vorurteilen aufräumen und für ein wenig Aufklärung sorgen. Gruss | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 802867 | |||
| Datum | 27.01.2015 10:47 | 15177 x gelesen | |||
| Guten Tag Informativer und ehrlicher Beitrag ! Wie sieht es eigentlich mit Ausbildung, Einsatz und Zivil/Militärischer Zusammenarbeit mit den Feuerwehrkräften in dem " speziellen Gefahrenabwehrzug für den Brandschutz " der Spezialpionierbataillone aus ? Werden die Brandschutzsoldaten ( oder wie nennt man sie ? ) ähnlich den zivilen Kräften der BW-Feuerwehren ausgebildet ? Können sie nach Beendigung ihrer BW-Dienstzeit nahtlos zu einer BF wechseln ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 802868 | |||
| Datum | 27.01.2015 11:31 | 14780 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Können sie nach Beendigung ihrer BW-Dienstzeit nahtlos zu einer BF wechseln ? Nein, da fehlt wohl der Laufbahnrechtliche Teil der Ausbildung. Den kann man aber nachholen, ein Freund von mir durchläuft das im Moment. Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Mart8in 8M., Delmenhorst / Niedersachsen | 802878 | |||
| Datum | 27.01.2015 18:16 | 13836 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael L.Geschrieben von Bernhard D. Das ist unterschiedlich der Brandschutzfeldwebel durchläuft die die gleiche Ausbildung wie der Brandmeisteranwärter, es fehlt lediglich der Verwaltungslehrgang. Der Brandschutzunteroffizier durchläuft den GrundlehrgangBI+BII und macht dann ein 2 Monatiges Praktikum bei einer BF. Ich war Brandschutzunteroffizier und habe zum Ende meiner Dienstzeit den B III an der Feuerwehrakademie Hamburg gemacht und anschließend einen RS, diese Lehrgänge habe ich über den Berufsförderungsdienst absolviert. Anschließend bin ich bei einer BF angefangen. Mfg Martin | |||||
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| Autor | Fran8k L8., Stadtroda / Thüringen | 814282 | |||
| Datum | 27.11.2015 07:37 | 11402 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, ob man nach der Laufbahn als BrdSch-Feldwebel oder BrdSch-Unteroffizier bei einer Kommune anfangen kann, hängt von dieser selbst ab. Ich (selbst ehem. BrdSchFw) kenne viele ehem. BrdSch-Soldaten, egal ob Fw oder Uffz, die nahtlos bei der Kommune angefangen haben. In Berlin z.B. werden Brandmeister B1 ausgebildet (B3 nur bei Bedarf). Das entspricht, wenn der RettSan und paar kleine Lehrgänge (z.B. DL-Maschinist) nachgeholt werden, im Großteil dem Grundlehrgang der BwFw. Man kann versuchen bei den zuständigen Behörden (Innenministerium, LFS je nach Bundesland) eine Anerkennung der Laufbahn zu beantragen. Im EINZELFALL wird dann geprüft, ob ja oder nein. Einige Bundesländer wehren diese Anträge auch ab mit dem Hinweis, dass die oberste Dienstbehörde (für den Kommunalbeamten ist das der Bürgermeister) über die Eignung zur Stelle entscheidet. Die oberste Dienstbehörde kann dann eine fachliche Prüfung beim IM oder bei der LFS beantragen. In meinem Falle habe ich offizielle Anerkennungen von Sachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Brandenburg. Eine generelle Anerkennung gibt es leider nicht, weil Brandschutz Ländersache ist und jede Kommune sich selbst verwaltet. Es gibt online beim IdF Münster so eine Vergleichstabelle der Laufbahnen der Länder und der BwFw. Einfacher sieht es bei den Werkfeuerwehren aus. Da gibt es kein Laufbahnrecht und man muss sich gut verkaufen beim Einstellungsgespräch. Zum Thema Qualität der Ausbildung kann ich (2009 den B3 gemacht) sagen, dass das Ausbildungsniveau sehr gut ist und bei anderen LFS seines gleichen sucht. Der Abschlusslehrgang geht 12 Wochen (OHNE Verwaltungsteil!!). Von den 12 Wochen waren 3 Wochen nur praktische Einsatzübungen angesetzt. 1 Woche Brandbek., 1 Woche Techn. Hilfeleistung und eine Woche Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern. In den Wochen war jeder mitndestens einmal am Tag selbst als Führer eingeteilt. Alle Übungen wurden zusammen besprochen. Und die Bedingungen in Stetten (sehr viele lehrstehende und komplexe Gebäude zum üben) waren dafür bestens. Pro Tag wurden 8 bis 11 Übungen gefahren, je nach Komplexität. Und die Schwierigkeit mit einer Staffel die Einsatzlagen abzufahren, wofür man eigentlich eine Gruppe braucht, hat eins vermittelt: Das Jonglieren mit Personal an der Einsatzstelle. Und das muss man heute immer tun, egal ob FF oder BF. An vielen LFS (ich weiß es von Thüringen) ist jeder zukünftige B3er ein bis zweimal selbst Führer. Dann ist Prüfung. Die theoretische Prüfung bei der BwFw liegt im Niveau auch sehr weit oben. Alles im allen war und bin ich von dieser Ausbildung überzeugt. Grüße | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 829815 | |||
| Datum | 03.05.2017 17:06 | 7122 x gelesen | |||
| Guten Tag Dazu: -> " Video: Mit Olli bei den Brandschützern (1) " In der neuen Folge befindet sich Hauptfeldwebel Oliver Bender an der Schule für ABC-Abwehr und gesetzliche Schutzaufgaben in Stetten am kalten Markt. Hier werden alle Brandschutzkräfte der Bundeswehr ausgebildet. Olli stellt sich den Herausforderungen muss sich jedoch vorher von seinem geliebten Bart verabschieden. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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