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ThemaIst das zugelassen ...23 Beträge
Rubrikpers. Ausrüstung
 
AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / NRW423523
Datum25.08.2007 00:468734 x gelesen
... mit den neuartigen Helmpräservativen!? ;-)

Man beachte die Helme ...!


Gruß,
Christian Rieke

***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

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AutorSeba8sti8an 8 G.8, Kandel / Rheinland-Pfalz423524
Datum25.08.2007 00:567409 x gelesen
Hallo!


dass ist die neue Helmantenne, wurde extra entwickelt um die Reichweite des digitalen Funknetzes zu erhöhen.

Somit entfällt der Zwang, das Funkgerät in der Brusttasche tragen zu müssen...

:-)


viele Grüße,

Sebastian


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AutorJens8 F.8, Wernau / Baden-Württemberg423525
Datum25.08.2007 01:017362 x gelesen
Na bei CIA, FBI, ATF, MIB, C&A, etc. schadet es nie sein Hirn mit Alu zu schützen vor den Gedankenkontrollstrahlen ;)


Gruß,

Jens

-Da es ja Mode zu sein scheint seine eigene Meinung zu haben, ist dies natürlich meine Eigene. Wer möchte darf sie gerne auch haben-

Feuerwehr Wernau

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AutorSeba8sti8an 8F., Muc / Bay.423581
Datum25.08.2007 13:487249 x gelesen
Klar is das zugelassen!
Wird bei uns auch so praktiziert! Nur befinden sich bei uns zusätzlich Kartoffeln und Grillfleisch unter der Alufolie!


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AutorChri8sti8an 8M., Maintal / Hessen423584
Datum25.08.2007 14:427242 x gelesen
Ok ganz nette Antworten.....

Aber hat jemand auch eine Antwort die nicht in die Sparte "Verarsche und Jux" gehört???

Mich würde der Sinn der Alufolie um den Helm auch mal interessieren!!!


Es handelt sich um meine persönliche Meinung...

http://www.feuerwehr-maintal.de

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP423586
Datum25.08.2007 14:477319 x gelesen
Die Helme der US Fuerwehrleute sind eine Art Statussymbol. Jeder hat seinen Helm "verziert" und versucht ihn solange wie möglich zu be- und erhalten. Daher die Folie als Hitzeschutz im Brandcontainer.


Gruß
ML


Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorFabi8an 8R., Bad Kissingen / Bayern423587
Datum25.08.2007 14:507390 x gelesen
Naja, soooooo besonders ist das ja gar nicht - außer das das wohl stinknormale alufolie ist.
Es gibt durchaus Feuerwehren (insbesondere Flughafenfeuerwehren), die Helmbezüge aus aluminisiertem Aramid verwenden. I.d.R. ist da gleich der Nackenschutz/Hollandtuch mit dran.

Gruß
Fabian


Meine Meinung ist nicht zwangsläufig die meiner Feuerwehr!

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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen423590
Datum25.08.2007 15:057286 x gelesen
Es gibt auch eine deutsche Seite die sich mit dem Thema beschäftigt!!!
http://www.aluhelm.de/


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AutorFabi8an 8R., Bad Kissingen / Bayern423592
Datum25.08.2007 15:107238 x gelesen
Und hier die industriell gefertigte Variante:

"Aluhelm"

Wie gesagt, bei Flughafenwehren ist das gerade bei den Amerikanern nicht unüblich.

Gruß
Fabian


Meine Meinung ist nicht zwangsläufig die meiner Feuerwehr!

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW423606
Datum25.08.2007 17:287292 x gelesen
Geschrieben von Fabian RehbeinNaja, soooooo besonders ist das ja gar nicht - außer das das wohl stinknormale alufolie ist.
Es gibt durchaus Feuerwehren.......



Versucht man nicht gerade mir meine gute alte Aluschüssel wg. elek. Leitfähigkeit madig zu machen?!

tztztz ....jetzt gehn sie hin und überziehen die Plasteschüsseln mit Alu *kopfschüttel*


Gut das wir mal drüber gesprochen haben!

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AutorHenn8ing8 W.8, Dannenberg / Niedersachsen423607
Datum25.08.2007 17:287272 x gelesen
Geschrieben von Christian Rieke... mit den neuartigen Helmpräservativen!? ;-)


So neu ist das IMHO nicht.

http://www.pacifichelmets.com/helmets/helmet_accessories.html

Beste Grüße,
Henning


PS: Ist wahrscheinlich einfacher die alte Alufolie abzureissen als den Helm zu putzen. Obwohl: Wie zeigt man aber dann seine Erfahrung und Heldenhaftigkeit?


Während wir versuchen unsere Mannschaft zu verschlechtern, perfektionieren Andere das Verlieren.
nach Stanley Marsh

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AutorFabi8an 8R., Bad Kissingen / Bayern423608
Datum25.08.2007 17:397218 x gelesen
Eben dass die im Video dafür normale Alufolie nehmen wundert mich ja auch. Die FWs, die das ganze in der "Profivariante" verwenden, nehmen da ja lediglich aluminisiertes ARAMID. Letzlich also ein Hitzeschutzanzug für den Helm da das Goldvisier da ja meistens auch gleich mit dabei ist.
Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten, Fakt ist nur, das das eine (im Video) echtes Metall (zumindest würde ich das so interpretieren) ist, und das andere behandeltes Kunstfasergewebe.

Gruß
Fabian


Meine Meinung ist nicht zwangsläufig die meiner Feuerwehr!

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AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern423609
Datum25.08.2007 17:437342 x gelesen
Geschrieben von Michael LinkenbachDie Helme der US Fuerwehrleute sind eine Art Statussymbol. Jeder hat seinen Helm "verziert" und versucht ihn solange wie möglich zu be- und erhalten.

Klar, nicht dass die über Jahre aufgebauten Schmutz- und Rußschichten im Container abbrennen und der Feuerwehrmann Achtung und Respekt seiner Kollegen verliert... ;-)


Grüße
Magnus

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AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen423613
Datum25.08.2007 18:027263 x gelesen
Moin,
Geschrieben von Thomas MiddekeVersucht man nicht gerade mir meine gute alte Aluschüssel wg. elek. Leitfähigkeit madig zu machen?!

Habt ihr 'nen Container eingerichtet als Trafostation und mit "heißen" Drähten?...
Ich gehe mal stark davon aus, das soll die Beanspruchung des Helms durch die Wärmestrahlung mindern. Warum nicht während der Ausbildung das Material vor Wärme und Schmutz schützen, wenn der Aufwand sich auf lediglich drei Minuten falten und 20ct Folie pro Helm beläuft?

Gruß,
Thorben


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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP423628
Datum25.08.2007 18:597313 x gelesen
Wobei das nicht nur in USA so ist. Ich kenne BFen da wundert man sich auch etwas.


Gruß
ML


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Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW423638
Datum25.08.2007 20:277254 x gelesen
Ich meinte nicht die Übungsvariante mit Alufolie, vielmehr die "Profilösungen" aus Metellverbund stelle ich in Frage.


Gut das wir mal drüber gesprochen haben!

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen423643
Datum25.08.2007 21:137405 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Thomas Middeke
Ich meinte nicht die Übungsvariante mit Alufolie, vielmehr die "Profilösungen" aus Metellverbund stelle ich in Frage.
Mal der Reihe nach und keine Mythen folgend:
1. Die alte EN443 (leider noch gültig) schreibt die elektrischen Prüfungen optional vor!
2. Wenn die "Alu-Schüssel" diese Norm nicht erfüllt, kann es 2 Gründe geben:
a) Man hat keine Lust das Geld für eine EN-Zertifizierung auszugeben
b) Es gibt noch andere Schwachstellen, die eine Normkonformität verhindern.
3. Es sollte bekannt sein, das (nur) metallische glänzende Oberflächen langwellige IR-Strahlung ausreichend reflektieren können. Also keine hellen Farben oder noch so "weißer gehts nicht - Dash". Das scheint bei manchen ein Paradoxon zu sein, aber Licht als elektromagnetische Welle und (langwellige) unsichtbare IR-Strahlung als elektromagnetische Welle haben Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede! (was auch bei der Absorption von Licht (fast keine A.) bzw. langwelliges IR (recht hohe A.) in einer Wasserwand festgestellt werden kann)
Und wir müssen begreifen, das Feuer die größten Energiegehalte im langwelligen Bereich aussendet.
Deshalb haben andere Länder und auch die ehem. DDR solche Konsequenzen gezogen:
Feuerwehrhelm der DDR ab 1985

HuPF ist super, aber gegen die Strahlungswärme wirkungslos! und damit kein "Langzeitschutz".

Das Schützen von Helmen bei Heißausbildungen mit Alufolie halte ich für besonders Empfehlenswert, weil es das wichtigste Mittel der PSA ist und nicht unnötig vorgeschädigt werden sollte. Wenn der Helm der besonderen thermischen Belastung nach (alter) EN genügt, wird im IA daraus auch kein "Überraschungseffekt" entstehen und die besondere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Berühren unter Spannung stehender metallischer Teile wird gewährleistet.


mkg hwk

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW423666
Datum25.08.2007 23:377377 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner KöglerMal der Reihe nach und keine Mythen folgend:

Genau!
Evtl. habe ich da was falsch verstanden?

Der alte Helm nach DIN 14940 verpasst mir plötzlich einen elektrischen Schlag und ich soll auf einen Helm nach neuer EN 443 umstellen weil dessen Oberfläche nicht E.-leitend ist.
Weil die EN 443 Helme die Wärme jedoch nur schlecht verkraften soll ich sie in einem Hitzeschutz aus Alu-/verbundstoff verpacken (s. Bild v. Bullard).


Irgendwie passt da was nicht zusammen, kann es sein das die Überzieher eher als Ersatz/ Ergänzung zum Hitzeschutzanzug gedacht ist?


Gut das wir mal drüber gesprochen haben!

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio423678
Datum26.08.2007 02:197538 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Hanswerner KöglerDie alte EN443 (leider noch gültig) schreibt die elektrischen Prüfungen optional vor!

Jein. Zwei der drei Prüfungen (E2 - Isolationsfestigkeit des nassen Helms und E3 - Isolationsfestigkeit der Helmoberfläche) sind optional.

Geschrieben von Hanswerner KöglerEs gibt noch andere Schwachstellen, die eine Normkonformität verhindern.

Natürlich, aber die will man ja partout nicht zur Kenntnis nehmen. Hundsmiserable Stoßdämpfungseigenschaften - egal. Durchdringungsprüfung nicht bestanden - who cares. Der Hohn auf Rädern ist dann der Verweis auf den BUK-Helmtest, wo doch der alte Aluhelm angeblich so gut abgeschnitten habe. Wie blind muß man eigentlich sein um zu übersehen, dass (aufgrund exzellenter Wärmeleitfähigkeit) beim Aluhelm unter der Flammschutzhaube Temperaturen gemessen wurden, die schwerste Verbrennungen zur Folge haben? Um dem ganzen dann die Krone völliger Lächerlichkeit aufzusetzen wird hier im Forum unlängst diskustiert, was man sich denn in die Helmschale stopft (Flammschutzhaube oder Handtuch!!!) um wenigstens einigermaßen eine (Wärme-)Isolation zu gewährleisten.
Egal wohin man schaut, ob es Landesfeuerwehrverbände (z.B. Bayern - die mit den einlagigen Überhosen), Gewerkschaften (spez. ver.di) oder selbsternannten Experten aus den Feuerwehren (die vermutlich noch nie die Norm gelesen haben) sind, es wird stumpf der Blödsinn von der leitfähigen Helmschale nachgeplappert. Unfälle werden schlichtweg geleugnet oder, wenn sie sich nicht mehr leugnen lassen, schöngeredet (wäre mit EN 443 Helmen auch passiert - allein Belege für die These werden nie gebracht). Wenn alles nichts mehr hilft wird der Schuldige in Form der Hersteller gefunden, die den ach so armen deutschen Feuerwehren (die sich zwar CAFS, IFEX und andere fragwürdige technische Spielereien leisten können, offenbar aber keinen geeigneten Kopfschutz) eine neue Norm aufgezwungen haben. Dass das gar nicht fuinktioniert, weil die Hersteller in den Normungsgremien dummerweise in der Minderheit sind - wen interesserts? Es geht gar nicht mehr um Sachargumente, es geht gar nicht mehr um adäquaten Schutz, es geht einigen offenbar nur noch darum, auf biegen und brechen ihre geliebte 14940-Leichtmetallschüssel behalten zu können, egal wie lächerlich die Argumente dafür sind.

Diejenigen, die mich ein wenig besser kennen wissen, dass ich mich seit Jahren für eine ordentliche PSA der deutschen Feuerwehren einsetze. Ich habe nur zehn Jahre lang den Fehler gemacht zu glauben, ein Feuerwehrangehöriger verdiene den bestmöglichen Schutz hinsichtlich der auftretenden Gefährdungen.
Mittlerweile bin ich schon so schlau geworden zu lernen, dass Feuerwehrangehörige offenbar nur den Schutz verdienen, den sie selbst wünschen glauben - ganz egal ob das (aus einer rein fachlichen Betrachtung heraus) ausreichend ist oder nicht. Wenn ihr glaubt euer Kopf ist einen 75 ?-Helm wert, dann glaubt es. Wenn ihr glaubt er ist nichtmal das wert, sondern nur einen x Jahre alten Helm, der aktuelle Sicherheitsanforderungen gleich in mehreren Punkten nicht erfüllt - bitte, ich habe da kein Problem (mehr) mit. Aber hört bitte auf euch zu beschweren, wenn eure Feuerwehr euch keine Überhosen stellt, denn irgendwo macht ihr euch sonst unglaubwürdig. Um es ganz brutal zu sagen: Mit zwei verbrannten Beinen und einem Rollstuhl könnt ihr noch problemlos 50 Jahre leben. Mit einem eingeschlagenen Schädel und einem Rollstuhl wohl ihr vermutlich keine 50 Jahre mehr leben.
Von daher: Immer munter das Geschichtchen vom leitfähigen Helm erzählen und still drauf hoffen, dass euch CAFS, IFEX und andere fragwürdige technische Spielereien den Arsch retten wenns drauf ankommt.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW423693
Datum26.08.2007 11:187340 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierNatürlich, aber die will man ja partout nicht zur Kenntnis nehmen. Hundsmiserable Stoßdämpfungseigenschaften - egal. Durchdringungsprüfung nicht bestanden - who cares. Der Hohn auf Rädern ist dann der Verweis auf den BUK-Helmtest, wo doch der alte Aluhelm angeblich so gut abgeschnitten habe. Wie blind muß man eigentlich sein um zu übersehen, dass (aufgrund exzellenter Wärmeleitfähigkeit) beim Aluhelm unter der Flammschutzhaube Temperaturen gemessen wurden, die schwerste Verbrennungen zur Folge haben?

ich spar mir die Details und verweise auf viele Kollegen in der Heißausbildung, die genau den Helm tragen - und haben die alle keine Haare mehr?

Vgl. unsere letzte Diskussion zu dem Thema.


Geschrieben von Christi@n PannierVon daher: Immer munter das Geschichtchen vom leitfähigen Helm erzählen und still drauf hoffen, dass euch CAFS, IFEX und andere fragwürdige technische Spielereien den Arsch retten wenns drauf ankommt.

JA die dt. Feuerwehr hat viele offene Baustellen, die einzelnen Feuerwehren noch mehr.
Mir ist die HUPF weitaus (!) wichtiger statt einlagiger PSA mit vielen Farben und bunten Schriften, noch wichtiger ist mir die Ausbildung damit (Realbrand, kostet Geld!), die Ausrüstung (HSR, STK, FuG), die Taktik (wie schicke ich die so rein, damit sie heile wieder raus kommen) - als noch so moderne Helme (die schon viel Geld vernichtet haben - und auch schon viele Probleme erzeugten). Wer das alles gut geregelt und bezahlt hat, der kann gern Geld für Kunststoffhelme ausgeben, die den Aluhelmen in einigen Dingen (Verstellbarkeit, Tragekomfort) überlegen sind. - Nur die Probleme und Verletzungen tauchen eben doch fast ausschließlich woanders auf - und da hilft Dir der Helm Marke "modern" leider nicht bei!


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen424184
Datum27.08.2007 19:307288 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Thomas Middeke
Evtl. habe ich da was falsch verstanden?
Wahrscheinlich.
Es geht nicht darum Kunststoffhelme "sicherer" zu machen, sondern darum die teure, weil ja auch den wichtigsten Teil ;-) schützende Ausrüstung bei häufigen Gebrauch im Grenzbereich nicht vorzeitig altern zu lassen. Einfach gesagt: Holst Du einen Menschen in letzter Sekunde aus der mißlichen Situation, wird keiner sagen, dein Helm muß aber trotzden noch x Jahre gehen...

Die für die Übung hier gegebene elektr. Leitfähigkeit ist dabei völlig sekundär.

Geschrieben von Thomas Middeke
Irgendwie passt da was nicht zusammen, kann es sein das die Überzieher eher als Ersatz/ Ergänzung zum Hitzeschutzanzug gedacht ist?
Ich sags mal anders:
Allg. bekannt ist, das der Aluhelm eine fürchterlich schlechte Isolation gegen Strahlungswärme hat, eben weil er nicht poliert ist!
Ein hervorragender Helm ist verchromt, vernickelt, ver..goldet und trotzdem nicht el. leitend.


mkg hwk

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen424189
Datum27.08.2007 19:427284 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Christi@n Pannier
Jein. Zwei der drei Prüfungen (E2 - Isolationsfestigkeit des nassen Helms und E3 - Isolationsfestigkeit der Helmoberfläche) sind optional.
Du hast Recht - so ist das eben, wenn man schon einige Jahre nicht mehr in die Norm geschaut hat.
Da ist ja diese Prüfung mit 1,2kV zwischen der Oberfläche und einem metallischen Prüfkopf.
Ich hatte mir nur eingespeichert, das eine an sich leitfähige Oberfläche nicht zum Ausschluß nach EN443 führen muß, da die erforderliche Isolierung ja auch innen realisierbar ist...

Aber warten wir auf eine neue, bessere Norm - dem Kopf zuliebe!


mkg hwk

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