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| Thema | Einweisung /Bedienungsanleitung HUPF | 12 Beträge | |||
| Rubrik | pers. Ausrüstung | ||||
| Autor | Hube8rt 8K., Erkelenz / NRW | 486200 | |||
| Datum | 30.05.2008 12:01 | 6932 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, auf den ersten Blick vielleicht eine blöde Frage, aber eventuell doch mit ernstem Hintergrund. Wir haben teilweise auf neue Schutzkleidung umgestellt, von PBI auf HUPF. In verschiedenen Stufen werden alle Kameraden dann diese neue Überbekleidung erhalten. Jetzt kam von Einigen folgender Einwand, dem ich mich ehrlich nicht ganz verschließen kann. Jedes neue Gerät (Strahlrohr, Rettungsgerät usw.) muß vor der Inbetriebnahme eingewiesen werden, teilweise sogar aktenkundig. Nur die Schutzkleidung, die wir täglich tragen und die im Ernstfall unser Leben schützen soll, wird "kommentarlos"verteilt. Jetzt meine Frage an Euch. Gibt es bei Euch Einweisungen auf den Gebrauch und die Verwendung neuer Schutzkleidung? Ich denke da an Häufigkeit vom waschen (nach jedem PKW / Containerbrand?) Funktion und Sinn von Taschen, Trockenschlaufen, Armbündchen, Schutzwirkung usw. Was kann man den Kameraden erzählen, einweisen oder an die Hand geben? Die beiliegende Waschanleitung wurde kaum gelesen, weil die Schutzkleidung zur Wäscherei geht. Würde mich freuen wenn ich ein paar ernstgemeinte Ratschläge bekommen würde. Das die Jacke OBEN und die Hose UNTEN getragen wird, das weiß ich selbst (und auch alle anderen Kameraden) :-) Gruß Hubert Keine Kommune schafft die Feuerwehr ab, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat. Eckart Werthebach (*1940), dt. Jurist, v. 1991 bis 1995 Präs. Bundesamt f.d. Verfassungsschutz | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 486204 | |||
| Datum | 30.05.2008 12:19 | 5669 x gelesen | |||
Geschrieben von Hubert KohnenGibt es bei Euch Einweisungen auf den Gebrauch und die Verwendung neuer Schutzkleidung? Ich denke da an Häufigkeit vom waschen (nach jedem PKW / Containerbrand?) Ja. Thema wird sowohl im Truppmann 1 wie auch in der AGT-Standortausbildung jeweils zielgruppenbezogen behandelt. Ansonsten gibt es ja immer noch die PSA Benutzerverordnung. PSA ist nicht nur einfach Kleidung, sondern ein hochwertiger, teurer Ausrüstungsgegenstand, von dessen richtiger Anwendung und Pflege unsere Gesundheit oder gar unser Leben abhängen kann. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | |||||
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| Autor | Hube8rt 8K., Erkelenz / NRW | 486207 | |||
| Datum | 30.05.2008 12:53 | 5507 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian FischerPSA ist nicht nur einfach Kleidung, sondern ein hochwertiger, teurer Ausrüstungsgegenstand, von dessen richtiger Anwendung und Pflege unsere Gesundheit oder gar unser Leben abhängen kann. So sehe ich es auch, sonst hätte ich auch diese Anfrage hier nicht gepostet. Danke für die Infos, werde mal sammeln und dann etwas zusammenstellen Gruß Hubert Keine Kommune schafft die Feuerwehr ab, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat. Eckart Werthebach (*1940), dt. Jurist, v. 1991 bis 1995 Präs. Bundesamt f.d. Verfassungsschutz | |||||
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| Autor | Gerr8it 8D., Weddingstedt / Schleswig Holstein | 486208 | |||
| Datum | 30.05.2008 13:08 | 5446 x gelesen | |||
| Hallo Hubert, Deinem Einwand gebe ich voll und ganz recht. Es ist eigentlich dringend erforderlich jedem Kameraden Informationen zu Eigenschaften, Möglichkeiten und vor allem Einsatzgrenzen der Schutzkleidung zur Verfügung zu stellen. Dies wird bei uns -wie sicherlich bei den meisten Wehren- im Zuge der "Grundlehrgänge" vorgenommen. Diese "Unterweisung" geht zwar i.allg. über den Informationsgehalt der PSA-BV hinaus, lässt aber m.E. immernoch zu viele Fragen offen. Für sinnvoll würde ich es halten, wenn die Kameraden(/innen) gleich ab Kleiderkammer eine Kurzunterweisung und Informationen in schriftlicher Form mit auf den Weg bekommen würden, da i.d.R. nur hier neben allgemeinen Gesichtspunkten zusätzlich auch auf Besonderheiten der örtlich verwendeten PSA eingegangen werden kann. Bei uns wird leider bei der Kleidungsausgabe nur unzureichend auf diese Problematik eingegangen, da sich nur nach direkten Fragen erkundigt wird; und wer hat die schon ad hoc, wenn ihm/ihr etwas neu in die Hand gedrückt wird? Natürlich erfolgt eine Hilfe seitens der Kameraden, wenn im Folgenden Fragen oder Probleme auftreten, aber ich halte das System gerade bei einem solch wichtigen Ausrüstungsgeganstand wie der PSA für unzureichend. Zum Erstellen von diesbezüglichen Informationsunterlagen bin ich leider bisher noch nicht gekommen, behalte das Ziel aber weiter im Auge. Sollte wer anders hier schneller gewesen sein oder es noch werden, wäre eine kurze Mitteilung an dieser Stelle natürlich super ;-) Gruß Gerrit | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 486220 | |||
| Datum | 30.05.2008 13:38 | 5577 x gelesen | |||
Geschrieben von Hubert KohnenWir haben teilweise auf neue Schutzkleidung umgestellt, von PBI auf HUPF. Ihr habt von einem Stoff (PBI ist ein Material!) auf eine Konstruktionsbeschreibung (HuPF ist in Erweiterung der DIN EN 469 nichts anderes)? Wie meinen? Geschrieben von Hubert Kohnen Gibt es bei Euch Einweisungen auf den Gebrauch und die Verwendung neuer Schutzkleidung? Ich denke da an Häufigkeit vom waschen (nach jedem PKW / Containerbrand?) Vielleicht als erstes mal die Anleitung vom Hersteller lesen... Hoffentlich kümmert sich auch mal einer darum, die Wäscherei zu informieren bzw. zu überwachen. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Gerr8it 8D., Weddingstedt / Schleswig Holstein | 486231 | |||
| Datum | 30.05.2008 14:02 | 5484 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich Cimolino Ihr habt von einem Stoff (PBI ist ein Material!) auf eine Konstruktionsbeschreibung (HuPF ist in Erweiterung der DIN EN 469 nichts anderes)? Nun leg doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage, Du weiß doch was er meinte... ;-) Geschrieben von Ulrich Cimolino Hoffentlich kümmert sich auch mal einer darum, die Wäscherei zu informieren bzw. zu überwachen. Richtig... Auf den Waschaspekt bin ich absichtlich erst einmal nicht eingegangen. Das mit der Wäscherei halte ich auch für reichlich suboptimal, zumindest wenn diese nicht ausdrücklich mit den besonderen Anforderungen vertraut und einverstanden ist. Die HuPF bzw. EN469 Klamotten werden in öffentlichen Wäschereien i.d.R. nicht neu oder nur unzureichend imprägniert (tlw. auch brennbare Imprägniermittel denkbar (!)). Zudem werden oftmals Etiketten angeklammert, durch die die Schutz- bzw. Isolationslage beschädigt werden kann (!). Hubert, bietet eure Kreisfeuerwehrzentrale oder vlg.bares kein Waschen an? An die Klamotten sollte wirklich nur Fachpersonal ran, um die Schutzwirkung weiterhin zu gewährleisten. | |||||
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| Autor | Hube8rt 8K., Erkelenz / NRW | 486233 | |||
| Datum | 30.05.2008 14:07 | 5575 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoIhr habt von einem Stoff (PBI ist ein Material!) auf eine Konstruktionsbeschreibung (HuPF ist in Erweiterung der DIN EN 469 nichts anderes)? Alles nur umgangssprachlich - so wie "dicke" Jacke und "Dünne" Jacke statt HUPF 1 und HUPF 3. Wir hatten (haben) Schutzausrüstung von Globe unter Verwendung von der Faser PBI. Aus verschiedenen Gründen (nicht nur finanziell) haben wir Schutzausrüstung nach HUPF bzw. EN 469 unter Verwendung von NOMEX beschafft. Geschrieben von Ulrich Cimolino Vielleicht als erstes mal die Anleitung vom Hersteller lesen... Wird leider kaum gemacht. Darum kümmert sich ja jetzt einer drum und wird dann als Multiplikator alles anderen einweisen. Geschrieben von Ulrich Cimolino Hoffentlich kümmert sich auch mal einer darum, die Wäscherei zu informieren bzw. zu überwachen. Wurde gemacht und schriftlich bestätigt, BEVOR der Auftrag für die Jacken vergeben wurde. Gruß Hubert Keine Kommune schafft die Feuerwehr ab, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat. Eckart Werthebach (*1940), dt. Jurist, v. 1991 bis 1995 Präs. Bundesamt f.d. Verfassungsschutz | |||||
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| Autor | Gerr8it 8D., Weddingstedt / Schleswig Holstein | 486236 | |||
| Datum | 30.05.2008 14:10 | 5376 x gelesen | |||
Geschrieben von Hubert KohnenWurde gemacht und schriftlich bestätigt, BEVOR der Auftrag für die Jacken vergeben wurde. Brav... ;-) | |||||
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| Autor | Jan 8V., Flöha / Sachsen | 487129 | |||
| Datum | 03.06.2008 19:33 | 5455 x gelesen | |||
| Hallo Hubert vieleiht hilt dir das ! MKG J.Vogler Dies ist meine Private Meinung und nicht die meiner Feuerwehr ! Mit Kameradschaftlichen Gruß J.Vogler | |||||
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| Autor | Jan 8V., Flöha / Sachsen | 487130 | |||
| Datum | 03.06.2008 19:35 | 5464 x gelesen | |||
| www.alwit.de/pdf/feuerwehr/0-130%20%20%20%20%20%20%20%20NOMEX_Vergleich.pdf sorry ;-) Dies ist meine Private Meinung und nicht die meiner Feuerwehr ! Mit Kameradschaftlichen Gruß J.Vogler | |||||
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| Autor | Mark8us 8S., Lüdenscheid / NRW | 487156 | |||
| Datum | 03.06.2008 20:46 | 5539 x gelesen | |||
Geschrieben von Hubert KohnenWir haben teilweise auf neue Schutzkleidung umgestellt, von PBI auf HUPF darf ich erfahren, warum ihr von PBI weggegangen seid? was war schlechter daran als die HUPF? ....nein, ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur!.... | |||||
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| Autor | Kers8ten8 N.8, Stuttgart / BaWü | 487175 | |||
| Datum | 03.06.2008 21:26 | 5373 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus Steinhilberdarf ich erfahren, warum ihr von PBI weggegangen seid? was war schlechter ...der Preis? ;-) Wobei man denkt, das sollte da keine Rolle spielen... MkG Kersten | |||||
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