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ThemaWaldbrandübung46 Beträge
RubrikÜbung
 
AutorOliv8er 8L., Erlenbach / Bayern579163
Datum29.08.2009 21:0318092 x gelesen
Hallo Leute,

Wer von euch weiß wie ich bei einer Waldbrandübung auf längerer zeit starken Rauch erzeugen kann?

Gruß
Oliver Ludwig


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 579188
Datum29.08.2009 21:4114607 x gelesen
Nasses Stroh anstecken.

Grüße, Jan


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AutorFrie8dhe8lm 8W., Hüllhorst / NRW579190
Datum29.08.2009 22:1914314 x gelesen
Dann kannst Du auch gleich nasses Laub ansteckern!!!!

Aber mal im ernst ,willst Du die Gesundheit deiner Kameraden aufs Spiel setzen . oder hast DU für alle PA (auch für dern Förster. )
Ich glaube hier wird wiede rmal übers Ziel hinausgeschossen .!!!!

Gruß Friedhelm


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AutorEric8 M.8, Reinheim / Hessen579195
Datum29.08.2009 22:5113935 x gelesen
Für was brauchst du den Rauch???
Eine Waldbrandübung kann man auch ohne machen.


Für freie Software

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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW579196
Datum29.08.2009 22:5314165 x gelesen
Geschrieben von Friedhelm WölkerIch glaube hier wird wiede rmal übers Ziel hinausgeschossen .!!!!

was die Verwendung von Satzzeichen angeht, ja.


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 579205
Datum29.08.2009 23:5014317 x gelesen
Hallo!

Macht ihr Waldbrände mit PA aus? Wer setzt hier wessen Gesundheit aufs Spiel.

Wenn ich Waldbrandbekämpfung üben möchte, ist Rauch nicht das Problem, siehe hier:
Kleine Übung

Wenn ihr Wasserspiele im Wald üben wollt, reicht Flatterband. Oder fahrt nach Hille an den Kanal..

Grüße, Jan


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AutorLars8 K.8, Lüneburg / Niedersachsen579207
Datum30.08.2009 00:2914110 x gelesen
Geschrieben von Eric MartiniFür was brauchst du den Rauch???

Rauchentwicklung ist das Signal für einzelne Brandnester (Spotfire). Diese zu erkennen, Gefährlichkeit einzuschätzen und die Priorität und Art der Bekämpfung einzuschätzen ist in meinen Augen ein wichtiger Aspekt einer Walbrandübung.

Ich war letzte Woche für vier Tage mit der ESEPA auf Euböa (Evia) und wir haben mit nur 21 Mann und (m)einer Frau ein Dorf in einem Tal halten können. Wären wir zu jeder Rauchentwicklung ohne Sinn und Verstand hingelaufen, wären wir verloren gewesen. Nur durch Prioritätensetzung (Entfernung und Lage zum Dorf, im verbrannten oder unverbrannten Bereich, etc.) haben wir es mit viel Arbeit geschafft, alle Wohnhäuser des Dorfes zu halten.

Für das Ertränken eines Waldbrandes mit Wasser ohne Ende brauche ich keine Übung, da reicht der Theorieunterricht, um das Feuer nicht von den falschen Stellen anzugreifen.


Grüße aus Lüneburg,

Lars

Alles natürlich nur meine persönliche Meinung!

www.feuerwehrtaucher-lueneburg.de

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AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW579211
Datum30.08.2009 04:5014039 x gelesen
Welche Leistungswerte hat die abgebildete TS ?


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff



Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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AutorOliv8er 8L., Erlenbach / Bayern579215
Datum30.08.2009 09:4613643 x gelesen
Hallo Lars,

ich sehe das, denke ich genauso wie du. Eine Einsatzübung sollte schon etwas real zu gehen und ich denke mir bei einer Waldbrandübung gehört auch mehr oder weniger Rauch dazu.

Mann kann auch Rauchgranaten werfen, aber die sind nicht dauerhaft und zudem sehr teuer, deswegen suche ich hier eventuell nach einer Alternative.

Gruß
Oliver


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 579221
Datum30.08.2009 11:0113670 x gelesen
Das müsste die Rosenbauer Otter sein - 600 l/min...


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 579223
Datum30.08.2009 11:2013752 x gelesen
Da hattet ihr ja auch sicher 15 TLF, ne?!

Schön zu hören, das mit nur mit ein wenig Manpower und Verstand ganze Dörfer retten kann - glauben hier einige nicht....

Grüße, Jan


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AutorLars8 K.8, Lüneburg / Niedersachsen579255
Datum30.08.2009 12:2213655 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenDa hattet ihr ja auch sicher 15 TLF, ne?!

Mindestens... ;-)

Zum Glück waren wir fahrzeugtechnisch relativ gut aufgestellt, so dass wir größtenteils auf schnelle Lageänderungen relativ flexibel reagieren konnten:

1 Lada Niva als Kdow, 3 Steyr TLF 2000 (Truppbesatzung), 1 Magirus LF 16/12, 1 KLF (Fusstruppe) und ein Pinzgauer Spezialumbau mit 1200 Liter Wasser (Prototyp für die ESEPA). Mit weniger hätten wir auch nicht das ganze Tal so umfangreich abdecken können.

Am ersten Tag war das größte Problem die Wasserversorgung, um die Tanks wieder zu befüllen: Die Tankwagen kamen nur unregelmäßig und befüllten vorrangig die BF Fahrzeuge, die weiter oben in dem Gebiet tätig waren. Am zweiten Tag haben wir dann eine Flußquelle entdeckt, wo wir mit einer TS 2/5 eine Saugstelle eingerichtet haben und somit unsere Fahrzeuge unabhängig wieder betanken konnten. Trotzdem war immer die oberste Devise: Wasser sparen!

Am zweiten und dritten Tag bestand die Hauptarbeit darin, immer wieder aufflammende Glutnester gänzlich abzulöschen: Da braucht man unter anderen für einen noch glühenden Olivenbaum 1 Stunde und 6 Mann mit Hacke, Schaufel und ein wenig Wasser, um diesen mit einer Matschpampe zu ersticken.

Ich werde die nächsten Tage noch einen kleinen Bericht dazu schreiben und einige Bilder hinzufügen, vielleicht kann Jürgen den ja dann hier auch einstellen.

Geschrieben von Jan Südmersen- glauben hier einige nicht....
So ein dreitägiger Einsatz ist wirklich eine Extremerfahrung fürs Leben, wer bei so etwas noch nicht dabei war kann es sich nicht vorstellen. Selbst die Bilder und Videos spiegeln nur einen kleinen Teil des Erlebten wieder. Mit einer gut zusammenarbeitenden Truppe lässt sich mehr erreichen als man glauben mag.

Und wie auch hier: Ohne eine vernünftige Führung geht das alles ganz schnell in die Hose!


Grüße aus Lüneburg,

Lars

Alles natürlich nur meine persönliche Meinung!

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AutorSeba8sti8an 8K., Visselhövede / NDS579939
Datum01.09.2009 18:0413402 x gelesen
Für soetwas gibt es doch verschiedene Nebelgeräte... mit und ohne Strom, von klein bis Monster. Außerdem kann man Rauch Pyrotechnisch erzeugen, was aber ein Fachmann machen sollte, damit ihr nicht mehr üben müsst, als vorgesehen.


Ich verstehe übrigens nicht, warum sich so viele dagegen sträuben, mit Feuer und Rauch zu üben.

"Leute die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer" (Oscar Wilde)


Ich möchte betonen, dass ich hier ausschließlich meine eigene Meinung vertrete!
Diese erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Gülrtigkeit oder Unfehlbarkeit.
Wie jedem Anderen, unterlaufen auch mir Fehler.
Dieses bitte ich zu berücksichtigen. DANKE

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AutorOliv8er 8L., Erlenbach / Bayern580088
Datum02.09.2009 07:3913448 x gelesen
Hallo

Also ich finde es auch für sehr wichtig mit Rauch und Hitze zu Üben. Wieviel junge Atemschutzgeräteträger gibt es die in ein Brand geschickt werden, ohne zu wissen was da auf sie zukommt, oder Zukommen kann.
Jeder Atemschutzgeräteträger sollte mal in einen Brandcontainer oder ähnliches, um dort z.B mal einen Flashover zu sehen und zu bekämpfen.
Ich finde Bei jeder Einsatzübung sollte ein bisschen Realität dabei sein. sonst ist es auch keine Einsatzübung. Nur den Wald etwas zu giesen weil gerade eine etwas trockenere Zeit ist, damit ist es meines Erachtens nicht getan.

Gruß
Oliver Ludwig


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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen580103
Datum02.09.2009 09:2113291 x gelesen
Geschrieben von Oliver LudwigNur den Wald etwas zu giesen weil gerade eine etwas trockenere Zeit ist, damit ist es meines Erachtens nicht getan

Stimmt, deshalb wäre es noch viel wichtiger zu überlegen was man überhaupt bei einer Waldbrandübung (an einem Abend) üben kann...
Müsste man nicht vorher theotetische Ausbildung dazu betreiben?


Grüße

Lüder Pott

Wer sich getroffen fühlt, war mit großer Wahrscheinlichkeit gemeint...

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AutorOliv8er 8L., Erlenbach / Bayern580176
Datum02.09.2009 13:1813193 x gelesen
Hallo,

wäre bestimmt nicht schlecht mit der Theorie

Gruß
Oliver


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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen580182
Datum02.09.2009 14:0513175 x gelesen
...denn die Frage bleibt: Was bildet man zu diesem Thema aus?


Grüße

Lüder Pott

Wer sich getroffen fühlt, war mit großer Wahrscheinlichkeit gemeint...

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AutorLars8 K.8, Lüneburg / Niedersachsen580183
Datum02.09.2009 14:2313175 x gelesen
Geschrieben von Lüder Pott...denn die Frage bleibt: Was bildet man zu diesem Thema aus?
Und welche Möglichkeiten hat man mit dem vorhandenen Material?


Grüße aus Lüneburg,

Lars

Alles natürlich nur meine persönliche Meinung!

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AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen580184
Datum02.09.2009 14:4313139 x gelesen
Moin,


Gibt ja passendes rotes Heft dazu, wo schon einiges drinsteht.

Geschrieben von Lars KonradUnd welche Möglichkeiten hat man mit dem vorhandenen Material?

Nunja, Schaufeln und abgebrochene, frische Zweige werden sich wohl von jeder Fw auftreiben lassen. Ist natürlich weniger stylisch als mit dem ferngesteuerten Frontmonitor die Wiese zu bewässern. Aber lange genug damit aufhalten kann man sich auch ohne GTLF ohne weiteres...

- Grundlegende Theorie zu Wahl von richtigem Angriffsweg und Fluchtwegen, Laubwald brennt nicht nennenswert während Getreidefeld wenig spaßig ist, Geeignete Bekleidung und möglichst Getränk am Mann;
- LowTec-Waldbrandbekänpfung wie Sandwurf oder (Behelfs)Patschen und ihre Grenzen;
- richtige Rohrführung anstatt die Wipfel zu gießen; effizienter Wassereinsatz (ggf. inklusiv Netzmittel);
- ggf. bei einer Übung als Randthema Schaffen von Zugangswegen per MKS oder aufstauen kleinerer Gewässer;
- Erkundung/Überprüfung/Wartung von WE stellen; Erkundung und Pflege geeigneter Aufstellorte für Verstärker-TS oder Begegnungsstellen beim Pendelverkehr bzw. sinnvolle Verkehrsführung im Einbahnring;
- ggf. Forstrettungspunkte als Orientierungshilfe bekanntmachen bzw. Kartenkunde vor Ort vertiefen;
- Herrichtung von WE-Stelle zu einem geeigneten TLF-Füllpunkt, ggf. auch mit räumlichen Abstand von eigentlicher WE und Füllstelle zwecks besserem Kreisverkehr oder Wendemöglichkeit;



Gruß,
Thorben


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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern580188
Datum02.09.2009 15:4913094 x gelesen
..ich darf Dir verraten, dass es dazu eine sog. "kleine Übung" im Feuerwehrmagazin geben wird. Eigentlich sollte sie schon im aktuellen Heft sein, ist aber um eine Ausgabe verschoben worden. Was wir das als Mini-Grundübung gemacht haben ist mit Jan abgesprochen und von ihm quergelesen worden.
Der Zufall wollte es, das meien kameraden aus der kleinen TSF-Wehr mit der ich diese kleinen Übungen mache genau dies zeitnah als reales Szenario hatten..


..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern580189
Datum02.09.2009 15:5113085 x gelesen
Siehe nächstes Heft des FM die dann abgedruckte kleine Übung hilft vielleicht einigen Kameraden weiter, sozusagen Grundstufe 1 "Vegetationsbrand light"


..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg580456
Datum04.09.2009 01:0513198 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenSchön zu hören, das mit nur mit ein wenig Manpower und Verstand ganze Dörfer retten kann - glauben hier einige nicht....

Das es geht ist außer Frage. In den 50 und 60ziger Jahren wurde es so auch hier (Lausitz) gemacht. Gespräche mit meinem Dad haben ergeben das neben Handarbeit sogar mit Gegenfeuern gearbeitet wurde. Gut so schöne englische Begriffe hat es damals nicht gegeben. Vieleicht auch ein Grund warum die alten Füchse @fire nicht über den Weg trauen???

Nur ist die Taktik hier jetzt (aus den Erfahrungen) eine Andere. Wichtig ist es erst gar nicht zur Ausbreitung kommen zu lassen. Dazu rollen im Erstangriff 15-25 m³ (5 TLF) nach AAO-Wald und die können dann auf in den Wälder vorhandene Feuerlöschteiche oder Zisternen von ca 100 m³ zugreifen.

Ich selbst war 1988 im Umspannwerk Graustein vom Feuer eingeschlossen. Manpower hätte uns damals nicht gerettet, unser Glück war eine gut gefüllte Zisterne.

Erfahrungen sind halt durch nichts zu ersetzen.


11. bis 13. September 2009
4. Rettungskräfte Treffen
Flugplatzmuseum Cottbus

Das Gute an Feinden ist man weiß wo sie stehen, bei Freunden ist das anders. (Tom Clancy, Gnadenlos)

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AutorStef8an 8F., Oschatz / Sachsen580457
Datum04.09.2009 02:3112973 x gelesen
Geschrieben von Ralf HauptvogelGut so schöne englische Begriffe hat es damals nicht gegeben. Vieleicht auch ein Grund warum die alten Füchse @fire nicht über den Weg trauen???

Ah, die englischen Begriffe machen es also aus, dass @fire von "den Alten" nicht anerkannt wird?

Geschrieben von Ralf HauptvogelIch selbst war 1988 im Umspannwerk Graustein vom Feuer eingeschlossen. Manpower hätte uns damals nicht gerettet, unser Glück war eine gut gefüllte Zisterne.


Ah, und wie ist dazu gekommen, dass ihr da überhaupt eingeschlossen wurdet? Rück mal die Infos raus, klingt spannend.


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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg580458
Datum04.09.2009 04:4613015 x gelesen
Geschrieben von Stefan FinkbeinerAh, die englischen Begriffe machen es also aus, dass @fire von "den Alten" nicht anerkannt wird?

Obwohl ich da sehr offen bin, hab auch ich meine Schwierigkeiten alles zu verenglischen. Nur zum Verständnis ein Facility-Manager ist auch für mich kein Hausmeister, aber das ist ein anderes Thema.
Es ist einfach so das @fire-Taktiken hier früher auch schon (nur unter andern/deutschen Begriffen) angewandt wurden. Als "Mittelalter" kenn ich nun mal die Befindlichkeiten beider Seiten. Auch ich hatte Zeiten wo ich dachte in jugendlichem Vorwärtsdrang alles besser zu können. Die Erfahrung zahlreicher Einsätze hat mich dann zu meiner derzeitigen Auffassung kommen lassen.
Geschrieben von Stefan FinkbeinerAh, und wie ist dazu gekommen, dass ihr da überhaupt eingeschlossen wurdet? Rück mal die Infos raus, klingt spannend.
Ja damals haben unsere Freunde (die mit CA auf dem Autos) es sich nicht nehmen lassen bei WBWSt IV mit Leuchtspur zu schießen. Ihr Gelände war für uns eh tabu. Nach Meldung vom Wachturm wurden dann so kleckerweise die Kräfte in Marsch gesetzt. Als wir (damals FF Schwarze Pumpe) gegen 13.00 alarmiert wurden ging das Feuer schon in den Vollbrand einer Schonung über. Wir wurden dann mit TLF16-W50 zusammen mit andern Kräften in das besagte Umspannwerk geschickt. Auftrag war dieses und zwei dort stehende Wohnblocks zu halten. Problem war das im Werk ca. 1m hohe und trockene Gras. Unsere Rückhalt war die vorhande Zisterne. Das Feuer ist dann rechts und links an uns vorbei gelaufen (und laufen kannst du wörtlich nehmen). Wer einmal gesehen hat wie Bäume förmlich explodieren wird das Bild nicht mehr vergessen. Wenn sich dazu noch die Leistungsschalter der Hochspannungsanlage mit eimem alles übertönenden Knall verabschieden ist der Respekt vor den Elementen vollkommen, um nicht zu sagen da kommt der Kupferbolzen.

Zum Halten gekommen ist das Feuer dann erst an den Spreewiesen kurz vor Trattendorf.

Ein paar tage später haben wir dann in der Nähe einen 500 qm Waldbrand mit 5 TLF praktisch tot gefahen.

Auch diese Einsatze haben mich zu der Überzeugung gebracht, das eine effektive und sinnvolle Waldbrandbekämpfung in der Entstehungsphase erfolgen muß. Hier mit massiven Kräften (ja auch mal 2-3 TLF zuviel) angegriffen kan das Entstehnen von Großbränden verhindern. Jeder gute Stratege weiss, das er nur Erfolg hat wenn die Initiative von ihm ausgeht. Wenn das Feuer die Initiative hat und wir nur noch reagieren können sind in aller regel die Messen gesungen.

Wir haben hier die Möglichkeiten. Das es in US o. Australien auf Grund der teritorialen Gegebenheiten (dünne Besiedlung, weite Anfahrwege) oder Mittelmeer auf Grund politischer Unzugänglichkeiten (selbst Jan sagt das aus 2007 nicht gelernt wurde) anders aussieht ist doch unbestritten. Nur wenn ich die letzten 15 Jahre mal anschaue, müssen wir uns den mit unserem Konzept verstecken? Auch ich bin Aktiver und habe gern mal das Strahlrohr in der Hand. Nur liegt mir die Vorbeugung genauso am Herzen. VB beschränkt sich halt nicht nur auf Gebäude und Einrichtuingen, genauso kann man das auch im Wald bzw. Umwelt anwenden. Überwachung (bei uns durch Kamerasystem), Erkundung. Zugangswege, Löschwasservorhaltung und andere Maßnahmen. Gekoppelt mit einer schlüssigen AAO meiner Meinung nach der effektive Weg um künftige Großschadenslagen zu vermindern.

Gruß in den Freistaat


11. bis 13. September 2009
4. Rettungskräfte Treffen
Flugplatzmuseum Cottbus

Das Gute an Feinden ist man weiß wo sie stehen, bei Freunden ist das anders. (Tom Clancy, Gnadenlos)

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AutorJan 8S., Wallenhorst / 580477
Datum04.09.2009 09:1813403 x gelesen
Hallo!

Geschrieben von Ralf HauptvogelIn den 50 und 60ziger Jahren wurde es so auch hier (Lausitz) gemacht.

In Niedersachsen dito ebenso heute in allen Teilen der Welt wo es nicht so viele TLF gibt.

Geschrieben von Ralf HauptvogelGut so schöne englische Begriffe hat es damals nicht gegeben. Vieleicht auch ein Grund warum die alten Füchse @fire nicht über den Weg trauen???

Für fast jeden englischen Begriff bieten wir auch einen deutschen an. Gib mir doch bitte eine prägnanten deutschen Begriff für HeliTac Crew ?

Und wenn einzelne Fachbegriffe in einer anderen Sprache der Hauptgrund sein sollte, sich nicht mit einem Fachthema zu beschäftigen, dann sind das keine alten Füchse, sondern Ignoranten. Außerdem muss man soich dann die Frage gefallen lassen, was sie tun, um ihr geballtes Fachwissen möglicht breit zu streunen. Solange das nicht passiert, offenbart diese Haltung vor allem eins: Neid.

Geschrieben von Ralf HauptvogelManpower hätte uns damals nicht gerettet, unser Glück war eine gut gefüllte Zisterne.

Glück ist da ein schlechter Ratgeber, ich bevorzuge Nachdenken und qualifizierte Ausbildung.

Geschrieben von Ralf HauptvogelErfahrungen sind halt durch nichts zu ersetzen.

Was denn nun, Glück oder Erfahrung?

„Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“

Konfuzius


Wo ist das Problem?

Grüße, Jan


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AutorMax 8G., London / UK580491
Datum04.09.2009 10:1912785 x gelesen
Geschrieben von Ralf HauptvogelGut so schöne englische Begriffe hat es damals nicht gegeben. Vieleicht auch ein Grund warum die alten Füchse @fire nicht über den Weg trauen???

Bei einer Einheit die es als ihre Aufgabe sieht "die Waldbrandbekämpfung und die Übernahme spezieller Feuerwehrtätigkeiten in Europa und weltweit" zu uebernehmen macht es aber durchaus Sinn Begriffe im englischen einzufuehren.
Mich persoenlich nervt eindeutschen total, auch Sprachen entwickeln sich weiter und auch schon frueher wurden Begriffe aus anderen Sprachen uebernommen, wieso muss man denn staendig das Rad neu erfinden? (Mein Lieblingsbeispiel ist hier IN vs. ICE) Aber wenn man natuerlich auch weiterhin auf einer (Sprach-)Insel leben will, gerne. Hinzukommt, dass englische Begriffe meistens deutlich praegnanter und kuerzer sind als die deutschen.

Max


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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP580497
Datum04.09.2009 10:2612741 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenGib mir doch bitte eine prägnanten deutschen Begriff für HeliTac Crew ?

Luftbewegliche/Luftmobile Einsatzgruppe?

Gruß
ML


Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorJako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz580514
Datum04.09.2009 12:2812805 x gelesen
Hallo!

Geschrieben von Jan Südmersen Gib mir doch bitte eine prägnanten deutschen Begriff für HeliTac Crew ?

Sag mir erstmal wofür "HeliTac Crew" steht. Eine wörtliche Übersetzung von englischen Fachbegriffen die schon an sich eine Abkürzung darstellen ins deutsche ist ein unmögliches Unterfangen.

Gehe ich richtig in der Annahme, das "HeliTac-Crew" für so etwas wie "Helicopter Tactikal Crew" steht?
Dann wäre die wörtliche Übersetzung wohl "Taktische Hubschrauber Einheit". Eine nette deutsche Abkürzung wäre dann "THE" ***grins***
Was bei der Aussprache wohl eher zu Verwechslungen führen könnte.

Also mir gefällt dann "HeliTac-Crew" wesentlich besser.

Ich gebe Dir da schon ein wenig Recht. Aber wenn es wie Du schon sagst einen prägnanten deutschen Begriff bzw. eine sinnvolle Übersetzung gibt, sollte man doch die deutsche Version verwenden.

Nicht alle sind mit englischen Begriffen aufgewachsen.

Gruß vom Berg

Jakob


Dieser Beitrag ist meine ganz private Meinung und ist unter widrigsten Umständen, mit Hilfe einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst worden...

Suche folgende Reservistenkrüge (Soldatenkrüge):
22. Inf.-Reg. Saargemünd / 5. Chevaulegers -Reg. Zweibrücken / 1. MG-Abteilung Landau / 23. Inf.-Reg. Germersheim / 2. Train-Bataillon Germersheim / 2. Pionierbataillon Germersheim / 23. Inf.-Reg. Kaiserslautern / 18. Inf.-Reg Kaiserslautern.

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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg580525
Datum04.09.2009 13:2712873 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenUnd wenn einzelne Fachbegriffe in einer anderen Sprache der Hauptgrund sein sollte, sich nicht mit einem Fachthema zu beschäftigen, dann sind das keine alten Füchse, sondern Ignoranten.
Ignorant ist für mich aber auch wenn ein Ausbilder/Vortragender nicht auf die befindlichkeiten der Azubi/Lernenden eingeht. Leute jenseits der 50 (nicht alle und auch nicht nur die) tun sich nun mal etwas schwerer mit solchen Begriffen, andere sind damit aufgewachsen.
Außerdem muss man soich dann die Frage gefallen lassen, was sie tun, um ihr geballtes Fachwissen möglicht breit zu streunen.
Sie geben ihre Erfahrungen weiter, auch wenn sie nicht wie der Messias über das Land schreiten und ihre Botschaft verkünden. Die welche an ihren Erfahrungen teilhaben wollen werden aber sichere auch damit beglückt. Nur wenn ich allein hier sehe wie Leute mit jahrelanger Erfahrung abgebügelt werden, wunder ich mich nicht, das immer mehr die Flinte ins Korn werfen. Zu Glück stehe ich mit ihnen in PM-Kontakt.
Solange das nicht passiert, offenbart diese Haltung vor allem eins: Neid.
Bullshit
Was denn nun, Glück oder Erfahrung? Das vorhandensein der Zisterne war Glück, den die Erfahrung hat angezeigt, ohne sie wäre der Bereich nicht zu halten gewesen.

Nach 30 Jahren und 20 WB/Jahr ist mir jede Alternative recht die Gefahr menschen- und materialschonend zu beseitigen. Nur sehe ich keine Alternative zu Umfassenden Erstschlag. Sorry ist halt so bis mir jemand was anderes praktisch beweist.


11. bis 13. September 2009
4. Rettungskräfte Treffen
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AutorDetl8ef 8M., Braunschweig / 580526
Datum04.09.2009 13:3512743 x gelesen
Geschrieben von ---Jakob Theobald--- Geschrieben von Jan Südmersen
Gib mir doch bitte eine prägnanten deutschen Begriff für HeliTac Crew ?


Sag mir erstmal wofür "HeliTac Crew" steht. Eine wörtliche Übersetzung von englischen Fachbegriffen die schon an sich eine Abkürzung darstellen ins deutsche ist ein unmögliches Unterfangen.

Ich gebe Dir da schon ein wenig Recht. Aber wenn es wie Du schon sagst einen prägnanten deutschen Begriff bzw. eine sinnvolle Übersetzung gibt, sollte man doch die deutsche Version verwenden.

Nicht alle sind mit englischen Begriffen aufgewachsen.


Hallo, ich bin völlig bei Euch aber folgendes gebe ich zu bedenken:
- Deutschland wird von einer sprachlichen Verenglischung heimgesucht (und das meine ich so wie es da steht) die in vielen Bereichen a)nicht verstanden wird und das nicht nur von Älteren Mitbürgern b)zuviel ist und c)Begriffe wie z.B. Handy schafft, die es im Englischen garnicht gibt.

- Wir verwenden Thermal Imager, Flash-over, Backdraft, Stairway-to-safety, PPV etc etc ganz normal in Feuerwehrkreisen....oftmals gut oftmals aber auch völlig unverständlich für viele die nicht im Thema stecken.

- Es gibt eben englische Begriffe, die so einfach nicht einzudeutschen sind wie z.B. Helicopter Attack Crew = Helitac oder Crewboss oder wollen wir dazu Mannschaftsführer oder gar Gruppenführer sagen?

ich denke eine sinnvolle Übersetzung von Fachbegriffen ist absolut mein Wille aber eben nicht auf Biegen und Brechen alles übersetzen! Damit geht auch oftmals der Sinn verloren bzw. es wird unverständlich.

Gruß Detlef


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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen580530
Datum04.09.2009 13:5812883 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenUnd wenn einzelne Fachbegriffe in einer anderen Sprache der Hauptgrund sein sollte, sich nicht mit einem Fachthema zu beschäftigen, dann sind das keine alten Füchse, sondern Ignoranten. Außerdem muss man soich dann die Frage gefallen lassen, was sie tun, um ihr geballtes Fachwissen möglicht breit zu streunen.
Außerdem muss man sich als Ausbilder dann die Frage gefallen lassen, warum man solche Begriffe unter dem Deckmantel "geballten Fachwissens" vermittelt, wenn man nicht in der Lage ist, deren Bedeutung zu erklären.

Ich denke, dass es sich einige zu einfach machen, wenn sie sich, unter Verlust der eigenen Identität, mehr und mehr Rückgrat-entkernt und gleichgeschaltet hinter englischen Begriffen verstecken und das denn als Fachwissen verhökern wollen.

Hierbei weiss ich aber auch, dass es Begriffe gibt, die schon so weit in unserer Umgangssprache verankert sind, dass sich eine Eindeutschung nicht mehr lohnen würde.


Gruss
Jürgen Wenzel


Neu:4. Auflage - 03/09 / TETRA-Digitalfunk im THW in sechs Teilen // Das THW in Google Earth
Downloads: unter : www.thw-gifhorn.de

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW580532
Datum04.09.2009 14:1413003 x gelesen
Geschrieben von Jürgen WenzelIch denke, dass es sich einige zu einfach machen, wenn sie sich, unter Verlust der eigenen Identität, mehr und mehr Rückgrat-entkernt und gleichgeschaltet hinter englischen Begriffen verstecken und das denn als Fachwissen verhökern wollen.


fein, dann kannst Di mir sicherlich erklären, warum z.B. das THW reihenweise englische Begriffe verwendet, zwar werden oft sogar deutsche gefunden, aber dann weiter i.d.R. nur die englischen benutzt...?!?

http://www.thw-lernsystem.de/neuhausen/cms/upload/pdf/Glossar.pdf

oder
http://www.thw-lernsystem.de/neuhausen/cms/upload/pdf/GrundlagenDigi.pdf

Ich erinnere an diese Diskussion:
http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?m=460004


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen580534
Datum04.09.2009 14:3212810 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinofein, dann kannst Di mir sicherlich erklären, warum z.B. das THW reihenweise englische Begriffe verwendet, zwar werden oft sogar deutsche gefunden, aber dann weiter i.d.R. nur die englischen benutzt...?!?
Nein, das kann ich nicht, da ich auch nicht das THW bin.
So habe ich auch bei uns intern schon ähnliche Debatten geführt. Leider überwiegen aber häufig die Leute, die einfach gedankenlos mit der Masse schwimmen.
Wenn Menschen meinen, ihre Inteligenz damit hervorheben zu müssen und das denn auch noch als Weltoffenheit deklarieren, bleibst Du mit so einer Einstellung meistens auf der Strecke.
Aber soweit kennst Du mich ja mittlerweile schon, dass Du weisst, dass ich schon mal gern gegen den Strom schwimme. ;)


Gruss
Jürgen Wenzel


Neu:4. Auflage - 03/09 / TETRA-Digitalfunk im THW in sechs Teilen // Das THW in Google Earth
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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen580540
Datum04.09.2009 15:3012609 x gelesen
Hallo Ulrich,

das muss ich jetzt, nachdem ich mir die Links angetan habe, doch mal nachsetzen.

Geschrieben von Ulrich Cimolinohttp://www.thw-lernsystem.de/neuhausen/cms/upload/pdf/Glossar.pdf
oder
http://www.thw-lernsystem.de/neuhausen/cms/upload/pdf/GrundlagenDigi.pdf


Die dort enthaltenen Texte kommen, anders als es die pdf vermitteln, fas ausschließlich aus meiner Feder, sind aber auch nur einAuszug aus den Anfängen (Mitte 2007) unserer Ausarbeitungen.
Gleichfalls findest Du diese Dateien wegen fehlender Aktualität und anderer Mängel auch nicht mehr auf der HP der BuS.
So ist Dir aber meine Meinung zur Verwendung der Begriffe auch hinlänglich bekannt.
Zur Zeit arbeiten wir in unseren internen Ausbildungsunterlagen zweigleisig, werden das aber Zug um Zug umstellen.


Gruss
Jürgen Wenzel


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 580543
Datum04.09.2009 15:4112678 x gelesen
Ja, das kenne ich, weil ich die Begriffe "Rauchdurchzündung" und "Rauchexplosion" statt Flashover und Backdraft seit 1996 propagiere und die es jetzt wohl endlich auch in die Normung schaffen.

Leider gibt es eben für eine kleine luftverlastbare autarke Waldbrandlöschmannschaft, die nach dem Absitzen vom Helicopter von diesem durch gezielte Löschwasserabwürfe unterstützt werden, eben nur das US-Synonym HeliTac Crew. Würde mich ja freuen, wenn es da was kurzes und prägnantes in Deutsch gibt.

Ansonsten ist im Bereich Waldbrandbekämpfung eben die Fachsprache, mit der sich international verständigt wird, Englisch. Das versteht der portugiesische GAUF und der der spanische GRAF (Waldbrandspezialeinheiten). Ob es einem gefällt oder nicht...

Aber ich würde mich über direkte Hinweise auf überflüssige Anglizismen auf unserer Heimseite freunen.

Grüße, Jan


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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen580546
Datum04.09.2009 15:5312692 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenAnsonsten ist im Bereich Waldbrandbekämpfung eben die Fachsprache, mit der sich international verständigt wird, Englisch. Das versteht der portugiesische GAUF und der der spanische GRAF (Waldbrandspezialeinheiten). Ob es einem gefällt oder nicht...
Must Du mir als THWler nicht sagen.
Natürlich hat man sich bei internationaler Zusammenarbeit auch entsprechend zu verhalten, muss haber nicht alles, was die Sprache angeht, als Errungenschaft mit nach Haus schleppen.

Geschrieben von Jan SüdmersenAber ich würde mich über direkte Hinweise auf überflüssige Anglizismen auf unserer Heimseite freunen.
Ähh .. Heimseite? Was ist das denn nun schon wieder für ein neuer Begriff?


Gruss
Jürgen Wenzel


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 580549
Datum04.09.2009 16:0812700 x gelesen
Hallo!

Geschrieben von Ralf HauptvogelIgnorant ist für mich aber auch wenn ein Ausbilder/Vortragender nicht auf die befindlichkeiten der Azubi/Lernenden eingeht. Leute jenseits der 50 (nicht alle und auch nicht nur die) tun sich nun mal etwas schwerer mit solchen Begriffen, andere sind damit aufgewachsen.

Stimmt. Wer macht das?

Geschrieben von Ralf HauptvogelNur wenn ich allein hier sehe wie Leute mit jahrelanger Erfahrung abgebügelt werden, wunder ich mich nicht, das immer mehr die Flinte ins Korn werfen.

Wenn ich auf alle Leute mit jahrelanger Erfahrung gehört hätte, wären ich und viele andere um einige Erkenntnisse ärmer. Wenn ich meine Erfahrung nicht in Argumente umsetzen kann, dann sind sie nichts wert.

Geschrieben von Ralf HauptvogelBullshit

Wie war das mit Anglizismen?

Geschrieben von Ralf HauptvogelNur sehe ich keine Alternative zu Umfassenden Erstschlag.

Wer behauptet das hier?

Geschrieben von Ralf HauptvogelSie geben ihre Erfahrungen weiter, auch wenn sie nicht wie der Messias über das Land schreiten und ihre Botschaft verkünden.

Das ist schon ganz schön daneben und ziemlich unverschämt, wenn ich mit zweiterem gemeint sein sollte. Was, außer "Feuer muss mit ganz viel Wasser und vielen TLF sofort ausgemacht werden" ist denn deine zentrale Botschaft? An welchem Punkt kann ich was von dir lernen? Und - was nützt das dem Kollegen der ESEPA, der in GR mit 3 TLF alleine dasteht oder dem Staffelführer des ersteintreffenden TSF-W in Brandenburg? Wo ist das deine Lösung, was gibt dir deine Erfahrung für Ratschläge?

Dir passt es doch einfach nicht, dass @fire daher kommt, Wissen vermittelt, dabei frecherweise Erfahrungen aus aller Welt mit einbringt, englische Begriffe nutzt, etc, etc. ohne vorher den Herrn Hauptvogel gefragt zu haben. Und für so ein Verhalten gibt es viele Begriffe und psychologische Definitionen. Wenn dir das nicht passt, was anbieten, dann nimm es einfach nicht an. Wenn du das angreifst, was wir vermitteln, musst du eben darauf gefasst sein, Gegenwehr zu bekommmen.

Mannomann.
Bullenscheiße.

Grüße,
Jan Südmersen


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AutorRein8er 8H., Rosport / Entfällt580559
Datum04.09.2009 17:3312519 x gelesen
Geschrieben von Ralf HauptvogelLeute jenseits der 50 (nicht alle und auch nicht nur die) tun sich nun mal etwas schwerer...

Jaja,...ich habe gehört, dass vor Schulungen und Ausbildungen an die Teilnehmer über 50 massiv Knoblauchpillen ausgegeben werden.


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AutorLars8 K.8, Lüneburg / Niedersachsen581068
Datum07.09.2009 10:0112720 x gelesen
Geschrieben von Lars KonradIch werde die nächsten Tage noch einen kleinen Bericht dazu schreiben und einige Bilder hinzufügen, vielleicht kann Jürgen den ja dann hier auch einstellen.

Jürgen hat den Bericht jetzt im Magazin online:

Urlaub der anderen Art

Gerade beim Lesen aufgefallen: Wir waren natürlich nicht vom 13.-27.7., sondern vom 13.-27.8. in Griechenland. Vielleicht kann Jürgen das ja noch korrigieren.


Grüße aus Lüneburg,

Lars

Alles natürlich nur meine persönliche Meinung!

www.feuerwehrtaucher-lueneburg.de

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AutorMart8in 8K., Welle / Niedersachsen581367
Datum08.09.2009 15:2812582 x gelesen
Moin Lars,

Geschrieben von Lars KonradUrlaub der anderen Art

Ich habe mir das eben durchgelesen. Ich finde, dass das ein sehr guter Bericht und toll geschrieben ist. Danke hierfür.

Im letztem Jahr wollten mehrere Jungfeuewerhmänner von uns nach Griechenland, allerdings nicht ohne 2 "Alte". Leider hatte es sich mit den Urlaubsplanungen nicht so ergeben. Dann wären wir mit einer Guppe von 9 Mann da runter geflogen. Naja, was nicht ist kann ja noch werden.


Mit besten Grüßen aus der Nordheide

Martin
(Jeder sollte eine Meinung haben; ich habe meine eigene)

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AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen792303
Datum23.07.2014 11:295889 x gelesen
Geschrieben von Oliver L.Wer von euch weiß wie ich bei einer Waldbrandübung auf längerer zeit starken Rauch erzeugen kann?


Darf ich fragen, ob Du zu einem Ergebnis gekommen bist?

Gruß Michael

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AutorKlau8s B8., Isernhagen / Niedersachsen792309
Datum23.07.2014 13:405263 x gelesen
Geschrieben von Jan S.prägnanten deutschen Begriff für HeliTac Crew
hubschrauberverlastete Löschgruppe

Gruß
Klaus

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AutorKlau8s B8., Isernhagen / Niedersachsen792310
Datum23.07.2014 13:565195 x gelesen
Hallo Detlev and the bunch,

das "Denglish" nimmt wirklin inflatiäre Forman an..
Gerade in unserer Metier ist es aber wichtig, dass jeder SOFORT versteht, was er meint.
Da kann es auch im Deutschen Probleme geben, wenn ich in meiner Sprache den "Backdraft" und den "Flash over" erklären will (spontaneinfall, sorry)

Dass einige und speziell aus dere DDR kommende Kameraden angefressen sind, wenn sie damit überlastet werden kann ich mir sehr gut vorstellen.

Doch, auch da gab es Englischungterricht, aber nicht in dem hier notwendiegen Maß
(Und auch bei uns im ehemaligen Westen nicth)

WIE übel so etwas sein kann habe ich auf einem ganz anderen Feld, Unterrricht für Rettungssanitäter - erlebt.

Da hatten wir als Ausbilder so ein richtiges Dummnickel, der seine ganze Zeit drauf verwendete, lateinische Fachbegriffe zu lernen, die er unterrichtfüllend um scih schmiss.
Lerneffekt gleich Null!

Ich bin mir im Klaren, dass es feste Begriffe gibt, die ihren Platz in unserem Sprachgebrauch gefunden haben, aber die sollte man mit Vorsicht verwenden (und wenn man die leicht glasigen Augen des geplagten Schülers sieht auch sofort erklären!

Gruß
Klaus

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AutorKlau8s B8., Isernhagen / Niedersachsen792316
Datum23.07.2014 15:305159 x gelesen
Geschrieben von Max G.Hinzukommt, dass englische Begriffe meistens deutlich praegnanter und kuerzer sind als die deutschen.

Aber leider auch nicht immer präziser.
Nicht umsonst werden internationele (politische) Verträge in der Grundform "Französisch" ausgeführt.

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AutorKlau8s B8., Isernhagen / Niedersachsen792319
Datum23.07.2014 15:455225 x gelesen
Geschrieben von Jan S.Schön zu hören, das mit nur mit ein wenig Manpower und Verstand ganze Dörfer retten kann - glauben hier einige nicht....

Grüße, Jan


Sollten sie aber...
Nicht nur die US-smokejumper beweisen immer wieder. wie man mit wenigen Leuten und noch weniger Gerät eine soche Situation in den Griff bekommt.

Auch in Griechenland, hier in IERAPETRA/Kreta habe ich da in einem Interview (siehe BLOG) erstaudlliches erfahren.

Mein Schlüsselerlebnis war mein Waldbrand am Präsidentenpalast in BLantyre/Malawi

http://www.feuerwehr-forum.de/blog.php?bid=12234&id=38

Gruß
Klaus

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 29.08.2009 21:03 Oliv7er 7L., Erlenbach
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