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Thema | Löschwasser Einspeisstellen | 25 Beträge | |||
Rubrik | vorbeug. Brandschutz | ||||
Autor | Stef8fi 8H., Langenfeld / NRW | 589575 | |||
Datum | 29.10.2009 13:56 | 19954 x gelesen | |||
Hallo Forum, muss ich getrennte Einspeisstellen für trockene Steigleitungen vorsehen, wenn Entnahmestellen in den Untergeschoss und auch in die Obergeschoss vorgesehen sind? Wann brauche ich eine Einspeisstelle für die Sprinkleranlage? Danke für die Infos Steffi | |||||
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Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 589587 | |||
Datum | 29.10.2009 15:16 | 16950 x gelesen | |||
Schau mal PN | |||||
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Autor | Denn8is 8E., Menden / NW | 589611 | |||
Datum | 29.10.2009 18:10 | 16786 x gelesen | |||
Geschrieben von Steffi HuberWann brauche ich eine Einspeisstelle für die Sprinkleranlage? Sprinkleranlage mit Einspeisung wirst du bei öffentlichen Feuerwehren nicht finden, da die benötigte Zeit für Anfahrt usw die Vorteile und dem Sinn einer Sprinkleranlage entgegensteht (Entstehungsbrände bekämpfen). Sprich, wenn du erstmal nach x Minuten da bist, musst du erst mal noch eine Wasserversorgung aufbauen, die auch ggf für mehrere Sprinklerköpfe ausreichend ist. Das alles in der kurzen Zeit können normalerweise nur Werkfeuerwehren leisten, die auf ihrem Werksgelände relativ schnell anfahren und für so was eigene Hydrantennetze mit großer Leistung haben. mit kameradschaftlichen Grüssen Das ist nur meine persönliche Meinung und nichts anderes! | |||||
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Autor | Dani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz | 589613 | |||
Datum | 29.10.2009 18:25 | 16546 x gelesen | |||
Geschrieben von Dennis EdnerSprinkleranlage mit Einspeisung wirst du bei öffentlichen Feuerwehren nicht finden, Vielleicht bezieht sich ihre Frage ja auf den betrieblichen Brandschutz?! Geschrieben von Dennis Edner Sprich, wenn du erstmal nach x Minuten da bist, musst du erst mal noch eine Wasserversorgung aufbauen, die auch ggf für mehrere Sprinklerköpfe ausreichend ist. Es gibt auch in der Industrie trockene Sprinkleranlagen, die erst eingespeist werden müssen. MfG Daniel Frei nach Artikel 5, Absatz 1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Nur weil oben als Wohnort Jockgrim steht und ich dort bekanntermaßen Mitglied der Feuerwehr bin, muß man nicht meinen ich beziehe mich in Postings nur auf das, was dort geschieht. Ich habe durchaus meine EIGENE Meinung! | |||||
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Autor | Stef8fi 8H., Langenfeld / NRW | 589614 | |||
Datum | 29.10.2009 18:27 | 16551 x gelesen | |||
ähm, was Du meinst ich eine halb-stationäre Anlage. Ich meine übliche Sprinkleranlagen, die eine Einspeisung in den Sprinklertank oder direkt ins System haben falls der Wasservorrat aus irgendeinem Grund zur Neige geht. | |||||
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Autor | Stef8fi 8H., Langenfeld / NRW | 589615 | |||
Datum | 29.10.2009 18:30 | 16298 x gelesen | |||
Geschrieben von Steffi Hubermuss ich getrennte Einspeisstellen für trockene Steigleitungen vorsehen, wenn Entnahmestellen in den Untergeschoss und auch in die Obergeschoss vorgesehen sind? Ich bin hydraulich nicht der Experte, vielleicht hat es etwas mit den unterschiedlichen Wasserdrücken zu tun? | |||||
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Autor | Joha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt | 589616 | |||
Datum | 29.10.2009 18:33 | 16609 x gelesen | |||
Die Sprinkleranlagen sind an eine stationäre Wasserleitung angeschlossen, der Tank ist nur Pufferbehälter, bis die Pumpen anspringen. | |||||
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Autor | Thom8as 8S., Bensheim-Gronau / Hessen | 589623 | |||
Datum | 29.10.2009 19:22 | 16347 x gelesen | |||
Hallo Vielleicht liegt es auch daran, dass das Wasser dann auch in den Leitungen im UG steht und man es da u.U. irgendwie wieder rausbekommen muss. Das kann zum Beipiel der Fall sein, wenn die Gefahr besteht, dass die leitung "auffrieren". Ist aber nur eine vermutung. Gruß Thomas Das ist meine persönliche Meinung, und nicht die einer Feuerwehr. Wer Teile meines Beitrages ausserhalb dieses Forum nutzen möchte, muss per Mail anfragen. | |||||
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Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 589629 | |||
Datum | 29.10.2009 20:15 | 16119 x gelesen | |||
dafür gibts eine Entwässerungseinrichtung, auch in den Untergeschossen. gruß klaus | |||||
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Autor | Math8ias8 Z.8, Offenbach / Hessen | 589630 | |||
Datum | 29.10.2009 20:24 | 16327 x gelesen | |||
Salü, es gibt durchaus auch außerhalb des Wirkungsbereiches von Werkfeuerwehren Sprinkleranlagen, die über Anschlüsse für die Feuerwehr verfügen. mfG Mathias Zimmer #Wie üblich meine persönliche Meinung.# | |||||
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Autor | Stef8fi 8H., Langenfeld / NRW | 589633 | |||
Datum | 29.10.2009 20:44 | 16387 x gelesen | |||
Der Aufbau einer Sprinkleranlage ist mir durchaus bekannt. ;-) VdS CEA 4001 beschreibt eine Einspeisung jedoch nur als SOLL-Vorschrift bei Anlagen der Klasse 1. Die Frage ist, wann wird aus dem SOLL ein MUSS. Gibt dazu standardisierte Forderungen der örtlichen Behörden/Feuerwehren bei bestimmten Anlagen oder Gebäuden. | |||||
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Autor | Stef8fi 8H., Langenfeld / NRW | 589635 | |||
Datum | 29.10.2009 20:48 | 16169 x gelesen | |||
Das die Steigleitungen DIN 14462 mit entsprechenden Entleerungs- und Entlüftungsleitungen entsprechen muss, ist mir schon klar. Mir erschließt es sich zur Zeit nur nicht warum z. T. zwei oder mehrere Einspeisungen vorgesehen werden. Da die o. g. DIN und das Baurecht keine Aussagen zu kennen, die Frage an die Abteilungen VB wann oder ob dies eine Forderung der Feuerwehr sein kann. | |||||
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Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 589636 | |||
Datum | 29.10.2009 20:50 | 16352 x gelesen | |||
Das wird im Brandschutzgutachten festliegen unter Betrachtung der Gefährdungslage, dafür gibt es den Prüfsachverständigen bzw. die Planbearbeiter und Brandschutzgutachter bei den verschiedenen Behörden, je nachdem wer in welcher Gemeinde für den VB zuständig ist. Gruß Klaus | |||||
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Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 589643 | |||
Datum | 29.10.2009 22:51 | 16711 x gelesen | |||
Geschrieben von Dennis EdnerSprinkleranlage mit Einspeisung wirst du bei öffentlichen Feuerwehren nicht finden, da die benötigte Zeit für Anfahrt usw die Vorteile und dem Sinn einer Sprinkleranlage entgegensteht (Entstehungsbrände bekämpfen). Eine Sprinkleranlage oder eine teilstätionäre Löschanlage ? Sprinkleranlage hat Druckbehälter und Vorratsbehälter mit n (mind.2) Pumpen. Diese fördern das Wasser aus dem Vorratsbehälter sobald der Druck im System unter einen bestimmten Wert sinkt. Sinkt er weiter springt die 2 Pumpe (meist Diesel) an u.s.w. Eine Einspeisung durch die Fw ist dann als "letzte" Option ebenfalls vorgesehen. Alternativ gibt es in Betrieben mit WF auch teilstationäre Löschanlagen, wo die WF die Einspeisung des Löschmittels (Wasser, Schaum aber auch CO2) vornimmt. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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Autor | Fran8z-P8ete8r L8., Hilpoltstein / Franken (Bayern) | 590366 | |||
Datum | 04.11.2009 09:59 | 16099 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Klaus Schiller dafür gibt es den Prüfsachverständigen Dieses Wort in München? Wenn Du Dir da mal den Mund vor Dienstbeginn nicht mit Seife auswaschen musst ;-)) SCNR, Grüßla FP Der Beitrag stellt meine private Meinung dar und nicht die Meinung der Stellen oder Organisationen, bei denen ich beruflich oder ehrenamtlich tätig bin. Tue zehn Jahre lang Gutes, und niemand wird es bemerken. Eine Stunde lang Böses getan, und Ruhm ist dir gewiss. - Samurai-Weisheit Besucht uns unter: Feuerwehr Hilpoltstein Frühdefibrillation - Laiendefibrillation im BRK-Kreisverband Südfranken LFV Bayern - Fachbereich 4: Vorbeugender Brandschutz Informationen aus dem Fachbereich 4 VB | |||||
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Autor | Holg8er 8H., Bad Kissingen / Bayern | 590417 | |||
Datum | 04.11.2009 17:42 | 15910 x gelesen | |||
Wenn mehrere Steigleitungen verbaut sind, also z.B. eine für die Untergeschosse und eine für die Obergeschosse muß eine getrennte Einspeisung vorhanden sein. | |||||
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Autor | Lars8 B.8, Oelde / NRW | 610672 | |||
Datum | 20.02.2010 14:03 | 16384 x gelesen | |||
Auch wenn meine Antwort spät kommt, die vorherige Erklärung ist exakt richtig: Nach DIN 14462 ist für jede Steigleitung eine eigene Einspeiseeinrichtung vorzusehen. Wenn also eine gemeinsame Steigleitung für Ober- und Untergeschoss errichtet wird, dann genügt auch eine Einspeisung. Wichtig ist in diesem Fall nur, dass an der tiefsten Stelle eine Entleerung für die Löschwasserleitung eingeplant ist. Im Normalfall muss nach Norm die Entleerung geöffnet werden und soll dann im Brandfall durch die Feuerwehr verschlossen werden. Die Anordnung sollte daher mit der FW abgestimmt werden. Die Feuerwehr im Brandfall erst in den (eventuell selber brennenden) Keller zu schicken, damit die Leitungen gefüllt werden können ist nach meiner Meinung sinnfrei. Ich empfehle daher grundsätzlich hydraulische Entleerungen vorzusehen. Diese öffnen automatisch, wenn ein Mindestdruck von 1 bar in der Leitung unterschritten wird. So wird an der Einspeisearmatur praktisch nach Einsatz druckentlastet und die Entleerung öffnet sich automatisch mit. Gleichzeitig schließt sie sich im Einsatzfall automatisch bei Befüllung der Steigleitung, was natürlich noch wichtiger ist. | |||||
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Autor | Marc8o S8., Niederneisen / | 610784 | |||
Datum | 21.02.2010 17:00 | 16414 x gelesen | |||
Einspeisestellen für Sprinkleranlagen Die Einspeisestellen bei Sprinkleranlagen dienen dem Zweck, im Falle von Wartungsarbeiten (geplante wie auch ungeplante) eine Rückfalleben zu haben. Reparaturen an Sprinkleranlagen können sich schon mal über Tage hinziehen. Theoretisch müsste man dann die ganze Zeit ein LF / TLF vor Ort haben, wird aber sicherlich in 99% der Fälle nicht praktiziert. Einspeisestellen von trockenen Steigleitungen Ist eine Einzelfallentscheidung. Getrennte wie auch gemeinsame für UG und OG ist möglich. Ich persönlich würde zwei Faktoren heranziehen. Existiert ein gemeinsamer Treppenraum / durchgehender Treppenraum für die OG´s und UG´s? Wenn nein, dann Tendenz zum getrennten Einspeisen (WICHTIG: Eindeutige dauerhafte Beschriftungen). Anderer Faktor: Wie hoch ist die Manipulations/Beschädigungsgefahr (z.B. Bürohochhaus oder Miethochhaus). Ein geöffneter Ausgang im 14. OG lässt den Angriffstrupp im 2. UG nass, äh ich meine trocken dastehen. Und gerade Brandbekämpfung im Keller ist kritisch. Anderer Faktor: Was sagt der örtliche VB, bzw. die Nutzer = Feuerwehr Grüße Marco Schramm | |||||
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Autor | Marc8 S.8, Borken / NRW | 610952 | |||
Datum | 22.02.2010 17:39 | 17775 x gelesen | |||
Geschrieben von Steffi HuberIch meine übliche Sprinkleranlagen, die eine Einspeisung in den Sprinklertank oder direkt ins System haben falls der Wasservorrat aus irgendeinem Grund zur Neige geht. In der Regel erfolgt die Nachspeisung nicht in den Vorratsbehälter ("Sprinklertank"), sondern in den sog. Stationsverteiler, das ist das Rohr, auf dem Alarmventilstationen montiert sind. In diesen Stationsverteiler speisen auch die - in der Regel zwei voneinander unabhängigen - Wasserversorgungen der Sprinkleranlage ein: Das sind üblicherweise ein Druckluftwasserbehälter und der Vorratsbehälter mit der Sprinklerpumpe. "Üblicherweise" speist man also als Feuerwehr direkt "ins System" ein. Dazu folgende Überlegungen: a) Wann kann das erforderlich sein? - bei Totalausfall beider Wasserversorgungen --> wie wahrscheinlich? - bei erschöpftem Wasservorrat --> dann ist ein mittlerer bis hoher zweistelliger Wasservorrat ins Gebäude gepumpt worden - bei entleerten Wasserversorgungen (Wartung?) --> Vorsorge des Betreibers? b) Wieviel Wasser muss dann eingespeist werden? Nehmen wir "bei üblichem Risiko" eine Sprinklerschutzfläche von 12 m² und eine Wasserbeaufschlagung von 5 mm/min*m² an. Macht 60 l/min je Sprinklerkopf. Sprinkleranlagen werden auf Schutzflächen ausgelegt: Bei einer Anlage mit dem hier betrachteten "üblichem Risiko" sind das i.d.R. 12 Sprinkler à 12 m² macht 144 m². Erst wenn das Feuer diese Fläche überschreit, liegt ein definitionsgemäßes "Versagen" der Anlage vor: die Sprinkleranlage ist darauf ausgelegt, Brände auf dieser Fläche zu begrenzen. Macht bei 12 Sprinklern also bis zu 720 l/min, die im Sprinklernetz bis an die geöffnten Sprinklerkopf gefördert werden müssen. Ohne Reserven, Zuschläge, Ungleichförmigkeiten etc. Daraus egeben sich folgende Preisfragen: c) Kann die Feuerwehr das? Antwort: nein! Bestimmt kann man von einer Feuerlöschkreiselpumpe aus NICHT über zwei B-Eingänge, eine DN-100er-Leitung, diverse Rückschlag- und Absperramaturen (offen?), den Stationsverteiler, die Alarmventilstationen, die sich (verjüngenden!) Strangrohre für eine ganz handelsübliche Anlage die o.g. 720 l/min so einspeisen, dass an jedem geöffneten Sprinkler noch genügend Wasser mit genügend Druck austritt. d) Wo kommt das Wasser her? Zusätzlich zur normalen Löschwasserentnahme aus dem öffentlichen Trinkwassernetz ... das glaubt doch wohl niemand, oder? e) Wann ist die Einspeisung erforderlich? Siehe Frage a), und es gilt: - Bei erschöpftem Wasservorrat (2ter Spiegelstrich) geht die Bude sowieso den Bach runter. - in den beiden anderen Fällen gilt: Die Sprinkleranlage ist darauf ausgelegt, dass die Sprinklerköpfe unverzüglich nach dem öffnen auch Löschwasser freigeben und dadurch die Brandausbreitung begrenzen ... kommt es dabei zu Verzögerungen, kann die Sprinkleranlage - sobald sich das Feuer ausbreitet, mehrere Köpfe wegplatzen ohne das Wasser austritt - das Feuer in der Regel nicht mehr kontrollieren, die Bude geht also wieder den Bach runter ... Meiner Meinung nach sind daher Einspeisungen in Sprinkleranlagen (inklusive von Speiseleitungen in den Vorratsbehälter) ziemlich überflüssig. Ich rate daher i.d.R. dazu, auf diese Einspeisungen zu verzichten, da einsatztaktisch nicht sinnvoll. Geschrieben von ---Steffi Huber---
Wo tut sie das, habe ich nicht gefunden, habe allerdings auch nicht die 2008er-Ausgabe vorliegen. | |||||
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Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 610961 | |||
Datum | 22.02.2010 18:39 | 15989 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc StolbrinkIn diesen Stationsverteiler speisen auch die - in der Regel zwei voneinander unabhängigen - Wasserversorgungen der Sprinkleranlage ein: Das sind üblicherweise ein Druckluftwasserbehälter und der Vorratsbehälter mit der Sprinklerpumpe. Üblich sind zwei von einander unabhängig wirkenden Pumpen. I.d.R. wirkt eine E-Pumpe als 1. Pumpe und springt beim Druckabfall des Netzes an. Vorher folgt die Speisung aus dem Druckbehälter. Sinkt der Druck weiter springt auch noch die 2. Pumpe (meist ein Diesel oder eine E-Pumpe die an NEA o.Ä. hängt) an. Geschrieben von Marc Stolbrink dann ist ein mittlerer bis hoher zweistelliger Wasservorrat ins Gebäude gepumpt worden Bei Industrieanlagen geht das auch gerne mal in den mehrstelligen m³-Bereich. Geschrieben von Marc Stolbrink bei entleerten Wasserversorgungen (Wartung?) --> Vorsorge des Betreibers? auch solche Anlagen müssen mal instand gesetzt bzw. Teile der Anlage getauscht werden. wie willst du das machen ohne Teile der Anlage zu entwässern ? Geschrieben von Marc Stolbrink .. also bis zu 720 l/min, die im Sprinklernetz bis an die geöffnten Sprinklerkopf gefördert werden müssen. Ohne Reserven, Zuschläge, Ungleichförmigkeiten etc. Sicher ? Eine FP 16/8 hat bei 12bar (GarantiepunktII) noch eine Förderleistung von 800l/min im Saugbetrieb..... Geschrieben von Marc Stolbrink d) Wo kommt das Wasser her? der VdS denkt das u.a. ,-) Geschrieben von Marc Stolbrink Die Sprinkleranlage ist darauf ausgelegt, dass die Sprinklerköpfe unverzüglich nach dem öffnen auch Löschwasser freigeben und dadurch die Brandausbreitung begrenzen ... kommt es dabei zu Verzögerungen, kann die Sprinkleranlage - sobald sich das Feuer ausbreitet, mehrere Köpfe wegplatzen ohne das Wasser austritt - das Feuer in der Regel nicht mehr kontrollieren, die Bude geht also wieder den Bach runter ... Es gibt auch halb-stationäre Löschanlagen, da bringt die FW (i,.d.R. WF) die Pumpe zum Einspeisen mit ,-) Geschrieben von Marc Stolbrink Meiner Meinung nach sind daher Einspeisungen in Sprinkleranlagen (inklusive von Speiseleitungen in den Vorratsbehälter) Wie füllst die den Vorratsbehälter, wenn nicht über separate Wasser und Drucklufteingänge ? Außer auf dem IdF Trailer schon mal eine Anlage in Natur gesehen und bedient ? mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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Autor | Marc8 S.8, Borken / NRW | 610967 | |||
Datum | 22.02.2010 18:55 | 15903 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael RoleffÜblich sind zwei von einander unabhängig wirkenden Pumpen.Nö. Üblich ist in D ein Druckluftwasserbehälter und eine Pumpe aus dem Vorratsbehälter. IdR als E-Pumpe mit Netzersatz. Geschrieben von Michael Roleff auch solche Anlagen müssen mal instand gesetzt bzw. Teile der Anlage getauscht werden.Wie wäre es mit Teil-Außerbetriebnahmen (zB erst den Kessel entleeren/prüfen/befüllen, dann den Vorratsbehälter) und der Gestellung von Brandwachen? Da soll es geeignete Firmen / Wachdienste geben, die das mit geeignetem Personal machen ... für Geld Geschrieben von Michael Roleff Eine FP 16/8 hat bei 12bar (GarantiepunktII) noch eine Förderleistung von 800l/minIch kann's mir nicht vorstellen, dass das bei zölligen Strangrohren reicht ... lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen ... im WF-Bereich übrigens durchaus vorstellbar, incl. der Löschwasserversorgung. Geschrieben von Michael Roleff Es gibt auch halb-stationäre Löschanlagen,Ich behaupte: Sonderfälle. Ist wohl eher was für den industriellen Bereich (mit o.g. hoher Pumpenleistung und leistungsfähiger LWV) oder für Einzelobjekte (bspw. Berieselungen). Kann ich außer in Sonderfällen einer öffentlichen Brandschutzdienststelle nur von abraten. Geschrieben von Michael Roleff Wie füllst die den Vorratsbehälter, wenn nicht über separate Wasser und Drucklufteingänge ?Für Behälterfüllungen und Entleerungen sehen die Richlinien sehr komfortable Zeiträume vor ... und außerdem betriebsmäßig vorzuhaltende Speiseleitungen. Für das Füllen der Vorratsbehälter (wie Du richtig schreibst evtl. mehrere hundert m³) ist doch nicht die öffentliche FW zuständig ... oder macht ihr das? Und wenn ja: Rechnte ihr das verbrauchte Wasser mit den Stadtwerken ab? Geschrieben von Michael Roleff Außer auf dem IdF Trailer schon mal eine Anlage in Natur gesehen und bedient ?Entweder stößt der Anspruch meines Arbeitgebers hinsichlich des Praxisbezuges "draußen" immer noch auf Unglauben oder meine Äußerungen erscheinen unsinnig (oder beides). Mache das jetz seit insgesamt 10 Jahren. Habe vor der Feuerwehr 6 Jahre lang Erfahrung in der Bauleitung durchaus komplexer Sonderbauten. Und ja, die ein oder andere Sprinkleranlage ist verbaut worden ... ich glaube, ich darf sagen, dass ich mich ein bißchen damit beschäftigt habe ... | |||||
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Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 610970 | |||
Datum | 22.02.2010 19:09 | 15856 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc StolbrinkGeschrieben von Michael Roleff"Üblich sind zwei von einander unabhängig wirkenden Pumpen." Nö. Üblich ist in D ein Druckluftwasserbehälter und eine Pumpe aus dem Vorratsbehälter. IdR als E-Pumpe mit Netzersatz. mit VdS Zulassung ? Geschrieben von Marc Stolbrink Wie wäre es mit Teil-Außerbetriebnahmen (zB erst den Kessel entleeren/prüfen/befüllen, dann den Vorratsbehälter) und der Gestellung von Brandwachen? Hm, wenn ich mir den ein oder anderen Vorratsbehälter so anschaue, wird alleine das entleeren und wieder befüllen >> 24h dauern. dazu dann noch die zeit für die eigentlichen arbeiten..... Geschrieben von Marc Stolbrink Da soll es geeignete Firmen / Wachdienste geben, die das mit geeignetem Personal machen ... für Geld wenn da einige m² im 5-n stelligen Bereich von der SP abgedeckt werden, wie viel MA sollen den Bereich dann kontrollieren, damit eine zeitnahe Brandentdeckung und Bekämpfung (Übrigens denn meist nur noch mit Feuerlöschern, da WH eingespart werden wegen Sprinklerschutz) durchgeführt werden kann ? Geschrieben von Marc Stolbrink Geschrieben von Michael Roleff"Eine FP 16/8 hat bei 12bar (GarantiepunktII) noch eine Förderleistung von 800l/min Die festinstallierten Pumpen haben bei Industriebauten selten höhere Drücke. Geschrieben von Marc Stolbrink Ist wohl eher was für den industriellen Bereich (mit o.g. hoher Pumpenleistung und leistungsfähiger LWV) Eine FP 16/8 hatte schon jedes LF 16 / TLF 16 und die findest Du reichlich bei jeder FW. Geschrieben von Marc Stolbrink Für das Füllen der Vorratsbehälter (wie Du richtig schreibst evtl. mehrere hundert m³) ist doch nicht die öffentliche FW zuständig Das dürfte auch bei der richtigen Verrohung unmöglich sein,-)Geschrieben von Marc Stolbrink oder macht ihr das? Und wenn ja: Rechnte ihr das verbrauchte Wasser mit den Stadtwerken ab? Da unsere gesamtes Werkswassernetz incl. der Hydranten über unsere Wasseruhren führt wäre das kein Problem,-) Geschrieben von Marc Stolbrink oder meine Äußerungen erscheinen unsinnig sie sind zumindest nicht unbedingt optimal. mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 610978 | |||
Datum | 22.02.2010 19:30 | 15766 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael RoleffGeschrieben von Marc Stolbrink"Wie wäre es mit Teil-Außerbetriebnahmen (zB erst den Kessel entleeren/prüfen/befüllen, dann den Vorratsbehälter) und der Gestellung von Brandwachen? " Zusatzfrage, wie kriegst Du die MA in vollautomatische Lager ? Wie deckst Du dann mit einen Handfeuerlöscher die notwendige Wurfweite / Höhe ab ? mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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Autor | Marc8 S.8, Borken / NRW | 611057 | |||
Datum | 23.02.2010 09:47 | 15867 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael Roleffsie sind zumindest nicht unbedingt optimal.Ich finde das vermischen der von mir betrachteten Aspekte im Bereich der öffentlichen Feuerwehren mit Betrachtungen aus dem Werkbrandschutz nicht optimal. Wir sollten doch wie folgt differenzieren: Auch wenn es im Ursprungsthread nicht ausdrücklich benannt ist, bezieht sich die Frage nach einer Einspeisemöglichkeit für Sprinkleranlagen nach meiner Einschätzung doch zunächst mal auf den Bereich der öffentlichen Feuerwehr. Und da bleibts dabei: Einspeisungen sind total überflüssig. Ich begründe: Die von mir betrachteten OH-Anlagen (anzutreffen in Garagen, Büros, Verkauf, Versammlungsstätte) decken einen Großteil der Anlagen ab, die in den Zuständigkeitsbereich öffentlicher Feuerwehren fallen. Meine Betrachtungen für die einzuspeisenden Volumenströme und Drücke sind eher günstig gewählt ... und schon da stößt die Feuerwehr technisch an ihre Grenzen. Von mangelnder Kenntnis der einzelnen Anlagen mal ganz zu schweigen - viele Feuerwehren sind doch meiner Erfahrung nach bei BMA-Alarmen schon an den Grenzen ihres technischen und taktischen Wissens angelangt, ohne dass auch noch eine Sprinkleranlage mit involviert, geschweige denn einzuspeisen ist. Wenn man das auf die von öffentlichen Feuerwehren betreuten Industriebauten extrapoliert wird die Situation noch ungünstiger: Komplexere Anlagen, höhere Löschwasservolumenströme (bis zu ca. 240 l/min je Sprinkler) und höhere Einspeisedrücke ... das mit der Einspeisung haut doch niemals hin! Im WF-Bereich mit besserer Orts- und Anlagenkenntnis, ausreichender LWV und hohen Pumpenleistungen mag das -zugegeben- ganz anders sein. Und ich will es noch mal ins Gedächtnis rufen: In welchen absoluten Ausnahmesituationen braucht man so eine Einspeisung überhaupt ... Geschrieben von ---Michael Roleff--- Zusatzfrage, wie kriegst Du die MA in vollautomatische Lager? Wie deckst Du dann mit einen Handfeuerlöscher die notwendige Wurfweite / Höhe ab ? Ich mache mal eine andere Betrachtung zur Sicherheit solcher Anlagen: Wenn eine technische Anlage 99 % Verfügbarkeit aufweist, darf sie im Jahr 4 (!) Tage, bei 99,5 % Verfügbarkeit darf sie fast 2 (!) ganze Tage im Jahr ausfallen ... Die %-Zahlen generieren eine gewisse (trügerische? ... bewertet selbst) Sicherheit ... wenn man sich mal für - Sprinkleranlagen - Brandmeldeanlagen - Stromversorgungen (schaut mal in die Lieferverträge Eurer privaten Anbieter zuhause) - Alarmierungssysteme - oder andere Anlagen die absoluten Zeiten in Tagen / Stunden anschaut, gewinnt man vielleicht manchmal einen ganz anderen Eindruck. Aber: Das Versagen oder der Ausfall von technischen Systemen bzw. die Kalkulation damit und das treffen entsprechender Vorkehrungen (VDS CEA 4001, Kap 18.1.3, Vorsichtsmaßnahmen, sehr umfangreiches Kapitel) gehört zu unserem Leben dazu. Und der VdS ist sich dessen sehr bewusst, die versichern nämlich solche Risiken. Und ich glaube - speziell auf den Fall Sprinkleranlagen bezogen - nicht, dass eine Feuerwehr-Einspeisung die Anlagen landauf landab sicherer macht. | |||||
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Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 611059 | |||
Datum | 23.02.2010 10:08 | 15859 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc StolbrinkIch finde das vermischen der von mir betrachteten Aspekte im Bereich der öffentlichen Feuerwehren mit Betrachtungen aus dem Werkbrandschutz nicht optimal. Wie kommst du auf das dünne Brett ? Stationäre Löschanlagen, sind in beiden Bereichen vorhanden, allerdings dürfte der Erfahrungsschatz eindeutig bei den WF liegen. Geschrieben von Marc Stolbrink bezieht sich die Frage nach einer Einspeisemöglichkeit für Sprinkleranlagen nach meiner Einschätzung doch zunächst mal auf den Bereich der öffentlichen Feuerwehr. Geschrieben von Marc Stolbrink Und da bleibts dabei: Einspeisungen sind total überflüssig. Geschrieben von Marc Stolbrink Meine Betrachtungen für die einzuspeisenden Volumenströme und Drücke sind eher günstig gewählt ... und schon da stößt die Feuerwehr technisch an ihre Grenzen. Nochmals, eine FP 16/8 kann im Saugbetrrieb bei 800 l/min 12 Bar Leistung abgeben. Das ist der Garantiepunkt II. Eine FP 16/8 findet sich in den LF 16, LF 16/12, TLF 16, TLF 16/25, TLF 16/24-TR. Wenn das eine FP 16/8 nicht mehr leistet, würde ich mir eher Gedanken um den Wartungszustand als um das techn. Unvermögen machen. Und da es sich dabei um Normfahrzeuge handelt. dürften diese oder deren Nachfolger durchaus im Bereich der öffentlichen Feuerwehren anzutreffen sein. Geschrieben von Marc Stolbrink Komplexere Anlagen, höhere Löschwasservolumenströme (bis zu ca. 240 l/min je Sprinkler) und höhere Einspeisedrücke ... das mit der Einspeisung haut doch niemals hin! Auch da sind Mehrfach-Einspeisungen bei höhern Förderströmen möglich Stichwort "Parralleleschaltung" Mir sind da aus dem öffentlichen Bereich zahlreiche Anlagen mit mehr wie 2 B Einspeisungen bekannt. Geschrieben von Marc Stolbrink Geschrieben von ---Michael Roleff--- "Zusatzfrage, wie kriegst Du die MA in vollautomatische Lager? Wie deckst Du dann mit einen Handfeuerlöscher die notwendige Wurfweite / Höhe ab ?" Geschrieben von Marc Stolbrink 22.02.2010 18:55:11 Wie wäre es mit Teil-Außerbetriebnahmen (zB erst den Kessel entleeren/prüfen/befüllen, dann den Vorratsbehälter) und der Gestellung von Brandwachen? Da soll es geeignete Firmen / Wachdienste geben, die das mit geeignetem Personal machen ... für Geld Was den nu ? Entweder Dein alter Vorschlag taugt nicht, oder Deine aktuelle Aussage. Geschrieben von Marc Stolbrink Aber: Das Versagen oder der Ausfall von technischen Systemen bzw. die Kalkulation damit und das treffen entsprechender Vorkehrungen (VDS CEA 4001, Kap 18.1.3, Vorsichtsmaßnahmen, sehr umfangreiches Kapitel) gehört zu unserem Leben dazu. Und der VdS ist sich dessen sehr bewusst, die versichern nämlich solche Risiken. Eben, und da werden auch entsprechende Auflagen gemacht, die entsprechende Ersatzmaßnahmen bedeuten. mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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