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ThemaNiederbayern, Stromausfall durch Überlastung...83 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • http://www.sueddeutsche.de/bayern/niederbayern-brand-legt-stromversorgung-lahm-1.1727221
  •  
    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768068
    Datum22.07.2013 10:3419295 x gelesen
    Hallo,

    ohne Worte... (man achte auf den berichteten Zusammenhang mit der Energiewende....)
    http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/872957_Blackout-um-Simbach-Ueberlastung-war-Ausloeser-fuer-Stromausfall.html

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen768070
    Datum22.07.2013 10:4816363 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.man achte auf den berichteten Zusammenhang mit der Energiewende

    Dann hoffen wir mal für den Herren, dass er diese Aussage später auch begründen kann. Ich halte den hergestellten Zusammenhang für sehr fraglich.

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

    *) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW768071
    Datum22.07.2013 11:0015851 x gelesen
    um 2100 dürfte die Sonnen basierte Einspeisung auslaufend sein..........

    Dazu auch passend der Leserkommentar:
    Wusst gar nicht dass PV Anlagen nachts auch schon Strom liefern
    sind das die neuen Mondmodule ?


    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland768072
    Datum22.07.2013 11:0715822 x gelesen
    Geschrieben von Michael R.Dazu auch passend der Leserkommentar:
    Wusst gar nicht dass PV Anlagen nachts auch schon Strom liefern
    sind das die neuen Mondmodule

    Bei "scheint bei Euch nachts die Sonne?" musste ich auch prusten.

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    AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen768073
    Datum22.07.2013 11:3016150 x gelesen
    Kannst du es mir als absoluten Laien mal verständlich erklären?

    Ist so etwas technisch überhaupt möglich?

    Danke
    Peter

    PS:Auch die Meinung von Andreas Becker würde mich brennend interessieren.

    Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768075
    Datum22.07.2013 12:0215936 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Dann hoffen wir mal für den Herren, dass er diese Aussage später auch begründen kann. Ich halte den hergestellten Zusammenhang für sehr fraglich.


    Vor Ort rudert man zurück (vermutlich gabs ein paar Gespräche dazu...)
    http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/872957_Blackout-um-Simbach-Ueberlastung-war-Ausloeser-Fotostrecke.html

    (Der erste Link wurde auch schon inhaltlich angepasst, hier nochmal der Originaltext, mal sehen wie lang der noch hält.. http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/872193_Total-Blackout-20-Kilometer-rund-um-Simbach-kein-Strom.html)

    Hier mit Interview:
    http://isw.fm/details/items/totaler-stromausfall-rund-um-simbach.html


    Zur E-Wende:
    Die Stimmen, die Probleme für die sichere Energieversorgung sehen, werden immer mehr und sie werden immer lauter... fast alle Pläne zur Sicherung der Stromversorgung (Strom"autobahnen", dazugehörige Konverter, Speicherkraftwerke etc.) exisitieren v.a. auf Plänen und fast überall gibts dagegen Bürgerproteste.
    Dafür reduzieren wir auch die aufgrund der Situation im Energie"markt" nicht mehr rentable konventionelle Kraftwerkstechnik.

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW768076
    Datum22.07.2013 12:1815619 x gelesen
    Moin,

    grundsätzlich kann dies durch einen hohe Menge an eingespeisten Strom passieren. Das es im Netz Probleme gibt, sagen Leute, die tagtäglich damit zu tun haben. Offiziell ist da nix.

    Geschrieben von Ulrich C.
    Dafür reduzieren wir auch die aufgrund der Situation im Energie"markt" nicht mehr rentable konventionelle Kraftwerkstechnik.

    Unter anderem..... Die Frage wird sein, welche Seite hat mehr Ausdauer. Die Energiekonzerne die ihre Gewinne schwimmen sehen oder die, die am liebsten morgen alle Kraftwerke abgeschaltet haben wollen.

    Ich kann mich mom. nicht wirklich für irgendeine Seite entscheiden.... Mir fehlt da die führende Hand, der sich nicht von Lobbyisten einlullen lässt.

    Gruß

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen768084
    Datum22.07.2013 12:39   16092 x gelesen
    Geschrieben von Peter L.Kannst du es mir als absoluten Laien mal verständlich erklären?

    Der wichtigste Punkt vorweg: Ich distanziere mich ausdrücklich von jeglicher Ferndiagnose spezieller örtlicher Verhältnisse, denn ich war nicht vor Ort und habe auch keine speziellen Ortskenntnisse. Ich hinterfrage nur die Aussage "lag an der Energiewende" und kombiniere die Aussage mit dem im verlinkten Artikel beschriebenen Schadensbild.

    Was scheint also dort passiert zu sein? Offensichtlich ist in der Schaltanlage (mindestens) ein Bauteil ausgefallen. Der Ausfall führte zu einem Feuer. Der Artikel legt nahe, dass der Ausfall durch Überlast bedingt war. Darf ein Bauteil wegen Überlast ausfallen und dabei dann ein Feuer verursachen? Antwort: Nein, wenn ein Bauteil an seine Lastgrenze kommt, dann muss der Schutz dies erkennen und dieses Bauteil abschalten. Somit komme ich für mich zu der Erkenntnis, dass entweder das ausgefallene Bauteil nicht funktioniert hat (es hat seine bestimmungsgemäße Last nicht ausgehalten) oder dass der Schutz nicht funktioniert hat (er hat das ausgefallene Bauteil nicht ordnungsgemäß überwacht).

    Kann man nun einen Zusammenhang zur Energiewende herstellen?
    Fakt 1: Die Energiewende wurde im Jahr 2011 beschlossen und besagt einfach nur, dass einige Kernkraftwerke kurzfristig vom Netz gegangen sind, andere sollen entgegen vorheriger Planungen frühzeitiger vom Netz gehen.
    Fakt 2: Der Ausfall vor Ort scheint mir aufgrund der nur regionalen Auswirkungen nicht in Energiemangel begründet zu sein.
    Daraus ergibt sich in meinen Augen, dass ein Zusammenhang zur Energiewende abgelehnt werden muss.

    Zusatz: Es kann nun natürlich sein, dass die mögliche Überlastsituation auf große Mengen erneuerbare Energieen zurückzuführen ist. Hier muss man aber auch beachten, dass das zugehörige Erneuerbare Energien Gesetz aus dem Jahr 2000 stammt (und in dem Jahr auch nicht spontan vom Himmel gefallen ist). Das würde also bedeuten, dass der Netzbetreiber die Ursache in einem 13 Jahre alten Gesetz sucht. Wenn man dann noch beachtet, dass der Netzbetreiber durchaus die Abnahme von EEG-Strom aus technischen Gründen ablehnen kann, dann ist der Ausfall in meinen Augen eher auf technische Unzulänglichkeiten im Netz und nicht auf die Energiewende zurückzuführen. Es klingt natürlich besser, wenn man die Schuld von sich weisen kann ...

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW768087
    Datum22.07.2013 12:4315671 x gelesen
    Geschrieben von Martin D.welche Seite hat mehr Ausdauer. Die Energiekonzerne die ihre Gewinne schwimmen sehen oder die, die am liebsten morgen alle Kraftwerke abgeschaltet haben wollen.

    Ich denke die Energiekonzerne passen sich gerade (auch mittels Lobby) sehr erfolgreich unserer deutschen Inselpolitik an.

    http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/images/content/zubau_foerderung_pv_th.jpg

    Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
    frei n.Bmark

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    AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen768091
    Datum22.07.2013 12:4515536 x gelesen
    Geschrieben von Martin D.
    grundsätzlich kann dies durch einen hohe Menge an eingespeisten Strom passieren. Das es im Netz Probleme gibt, sagen Leute, die tagtäglich damit zu tun haben. Offiziell ist da nix.
    daß es im Netz Probleme gibt, ist aber nicht erst seit der Energiewende so.... Da wäre zum der Monsterthread These: Die Stromversorgung ist DIE Achillesferse unserer Gesellschaft zum anderen der auch darin genannte großflächige Stromausfall im Münsterland...

    Die Strompreise steigen weiter mit für mich fragwürdigen Begründungen und was den Stromkonzernen trotzdem noch unter´m Strich bleibt kann ja jeder selbst mal an einem Beispiel nachlesen: RWE Geschäftsbericht 2012 (pdf 3,1MB). wer´s nicht so schnell findet, Jahresüberschuß 2012: 1.353.000.000 Euro.

    Gruß
    Lars

    "Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
    J. Dalhoff

    ****************************************************************************
    Natürlich gebe ich hier nur meine eigene, persönliche Meinung wieder.
    Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW768092
    Datum22.07.2013 12:4715378 x gelesen
    Hallo Lars,

    es ist aber nur noch ein Teil dessen, was vor 5 jahren noch hängen blieb.

    Ich habe auch nicht gesagt, das die Energiewende alleine für die Netzprobleme verantwortlich ist.

    Gruß

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768093
    Datum22.07.2013 12:4915906 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S. Ich hinterfrage nur die Aussage "lag an der Energiewende" und kombiniere die Aussage mit dem im verlinkten Artikel beschriebenen Schadensbild.

    die ursprünglich von einem kam, der die Verhältnisse vor Ort kennen sollte... ;-)



    Geschrieben von Uwe S.Fakt 2: Der Ausfall vor Ort scheint mir aufgrund der nur regionalen Auswirkungen nicht in Energiemangel begründet zu sein.
    Daraus ergibt sich in meinen Augen, dass ein Zusammenhang zur Energiewende abgelehnt werden muss.


    Du vergisst die Rahmendaten der Erstaussagen "An diesem Hochsommertag habe es Maximalproduktion bei der Solarenergie gegeben, zudem sei massiv Windkraft ins Stromnetz eingespeist worden" und Du vergisst, dass es das so nur gibt, weil es die Energiewende gibt...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768095
    Datum22.07.2013 12:5415472 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Ich denke die Energiekonzerne passen sich gerade (auch mittels Lobby) sehr erfolgreich unserer deutschen Inselpolitik an.

    in Kürze verkaufen die hier alle eh sehr preiswert v.a. Atomstrom aus dem Umland - und verlegen dazu vermutlich (wenn noch nicht geschehen) wenigstens einen Teil der Fa. ins Ausland...
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-07/eu-kommission-atomkraft-ausbau

    War die Hoffnung nicht auch hier, dass am deutschen Vorbild alle sich ein Beispiel nehmen sollten?
    Klappt wohl (wieder) nicht...

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    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW768096
    Datum22.07.2013 12:5515820 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Ulrich C.und Du vergisst, dass es das so nur gibt, weil es die Energiewende gibt...

    Würde ich ungern so stehen lassen.

    Eher:

    ..., dass es das nur so gibt, weil man mit aller Macht die Energiewende vorran getrieben hat und die notwendigen Anpassungen am Netz aus div. Gründen nicht durchgeführt hat.

    Gruß

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    AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen768101
    Datum22.07.2013 13:0715434 x gelesen
    Danke Uwe.

    Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen768102
    Datum22.07.2013 13:1415589 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Du vergisst die Rahmendaten der Erstaussagen "An diesem Hochsommertag habe es Maximalproduktion bei der Solarenergie gegeben, zudem sei massiv Windkraft ins Stromnetz eingespeist worden"

    Geschrieben von Ulrich C.und Du vergisst, dass es das so nur gibt, weil es die Energiewende gibt...

    Die Wetterlage der letzten Tage ist aber nicht von der Energiewende abhängig. Und da die gesetzliche Regelung der Einspeisevergütung sich seit dem Ausrufen der Energiewende [1] nicht maßgeblich geändert hat gehe ich davon aus, dass diese Situation [2] nicht von der Energiewende abhängig ist. Somit muss ich davon ausgehen, dass dieses Ereignis auch ohne die Energiewende so passiert wäre. Dann wäre die Aussage "Die Energiewende ist schuld!" aber nicht zu halten.

    [1] nur zur Erinnerung: das war 2011 und wir haben erst 2013
    [2] also das heutige Wetter und die heute vorhandenen Anlagen (wie lange dauert es wohl, wenn man im Jahr 2011 eine neue Anlage plant, bis die wirklich läuft?)

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

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    AutorPete8r M8., Wien / Wien768108
    Datum22.07.2013 13:3415363 x gelesen
    Wenn ich nicht die Zollschranken hochziehe, wird je nach Energiekostenanteil der Branche der Spaß unfinanzierbar, es wäre an der Zeit, das auch ganz offen auszusprechen.

    Wochenendlektüre aus der österr. Ökostromlandschaft: Derzeit liegt der Ökostrom-Einspeisetarif bei 9,5 ct, nach einer aktuellen Diplomarbeit würden für die Planziele 2020 auch 9,1 ct reichen. Wir schießen uns dauernd selbst ins Knie.

    Grüsse
    Peter

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768114
    Datum22.07.2013 14:0615549 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Die Wetterlage der letzten Tage ist aber nicht von der Energiewende abhängig. Und da die gesetzliche Regelung der Einspeisevergütung sich seit dem Ausrufen der Energiewende [1] nicht maßgeblich geändert hat gehe ich davon aus, dass diese Situation [2] nicht von der Energiewende abhängig ist. Somit muss ich davon ausgehen, dass dieses Ereignis auch ohne die Energiewende so passiert wäre. Dann wäre die Aussage "Die Energiewende ist schuld!" aber nicht zu halten.


    Du glaubst doch nicht im ernst, dass ohne die Energiewende und die damit zusammenhängende Förderung der Erneuerbaren Energien (unabhängig davon, wann da jeweils was beschlossen wurde!), die Situation so wie sie derzeit ist überhaupt aufgetreten wäre?!?

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    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg768117
    Datum22.07.2013 14:2715216 x gelesen
    Geschrieben von Martin D.Das es im Netz Probleme gibt, sagen Leute, die tagtäglich damit zu tun haben. Offiziell ist da nix.
    Warum das so ist wird sehr schön in der Schrift: Die Herren des Technologischen Habitates (pdf-Dokument) von Gunter Bayerl deutlich.

    Gefunden bei Pro Lausitz


    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

    Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

    Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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    AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen768120
    Datum22.07.2013 14:3715429 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Du glaubst doch nicht im ernst, dass ohne die Energiewende und die damit zusammenhängende Förderung der Erneuerbaren Energien (unabhängig davon, wann da jeweils was beschlossen wurde!), die Situation so wie sie derzeit ist überhaupt aufgetreten wäre?!?

    Warscheinlich sind wir gar nicht so weit auseinander in unserer Einschätzung.

    Es ist für mich durchaus vorstellbar, dass der Vorfall in zweiter Linie (zuerst einmal hätte das Netz durch Herauswerfen der Überleistung reagieren müssen) auch auf reichlich Einspeisung durch erneuerbare Energien zurückzuführen ist. Und mir ist durchaus klar, dass das Wachstum der erneuerbaren Energien auf die gesetzlich fixierte EEG-Umlage aus dem Jahr 2000 zurückzuführen ist.

    Nur zu den energiepolitischen Entschlüssen aus dem Jahr 2011 sehe ich da keinen Zusammenhang. Da aber erst seit 2011 der Begriff "Energiewende" wirklich allgemein propagiert wird, hatte ich da halt meine Bedenken. Mehr wollte ich auch gar nicht zum Ausdruck bringen.

    [ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

    Uwe S.

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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt768123
    Datum22.07.2013 14:5315336 x gelesen
    Übersetzt:
    Eine Überlast mit einer anderen Ursache hätte zum gleichen Ergebnis, hier Brand, geführt.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768124
    Datum22.07.2013 14:5415391 x gelesen
    hier Bilder vom Einsatz:
    http://www.innsalzach24.de/innsalzach/altoetting/lk-altoetting/stromausfall-simbach-marktl-kirchdorf-nach-brand-umspannwerk-3018064.html

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    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW768125
    Datum22.07.2013 14:5615221 x gelesen
    Hallo Andreas,

    Hätte, hätte, Annette.....

    Wie gesagt, es gibt schon komische Erlebnisse rund um die PV - Einspeisung....

    Gruß

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW768126
    Datum22.07.2013 14:5815259 x gelesen
    Moin,

    oder einfach auch normale Abnutzung / Beschädigung.... weit ab von irgendeiner Überlast.

    Gruß

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    AutorPete8r M8., Wien / Wien768145
    Datum22.07.2013 18:0215060 x gelesen
    Politische Willensäußerung & Einspeisetarife sorgen für höhere Netzlast, die schwieriger zu steuern ist, und in der Infrastruktur wird gespart auf Teufel komm' raus.

    ..ist ein gefährlicher Cocktail, und heute darauf hinzuweisen zeugt von Weitblick. Wenn wir so weiter tun wie bisher und in 2 oder 3 Jahren gibt es gehäuft Schadesereignisse - was dann? (Ok, die Netzagentur bekommt zusehends "kriegswirtschaftliche Befugnisse")

    Grüsse
    Peter

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland768146
    Datum22.07.2013 18:0515040 x gelesen
    Geschrieben von Peter L.Danke Uwe.
    Ich hab es auch schon auf lesenswert gesetzt. Obwohl jetzt kein Löschpanzer oder 'ne Drehleiter drinnen vorkommt. ;-)

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    AutorAndr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW768176
    Datum22.07.2013 20:2515347 x gelesen
    Geschrieben von Peter L.
    PS:Auch die Meinung von Andreas Becker würde mich brennend interessieren.
    Na wenns Dich so interessiert ;-) :

    Eine Einschätzung der genauen Störungsursache ist aus der Ferne und mit den bisherigen Informationen nur schlecht möglich. Dazu kommt, dass bei Störungen/Unfällen im Stromnetz auch gern mal der Mantel des Schweigens ausgebreitet wird, huch ist ja ähnlich wie bei der Fw ;-)

    Eine Überlastung des UWs (bzw einzelner Teile der Schaltanlage) einzig und allein durch regenerative Energie halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.

    Weil alle stromführenden Teile durch Schutzeinrichtungen gegen unzulässig hohe Ströme geschützt werden. Diese können schonmal kaputt gehen und einen Fehler im Netz dann eben nicht klären, das kommt äußerst selten vor und ist dann eben Pech gehabt.

    Wahrscheinlicher ist das spontane Versagen eines strom- oder spannungsführenden Bauteils. Siehe z.B. den größeren Stromausfall im Dortmunder Norden und Umgebung am 7.7.13, dort ist im Umspannwerksgebäude ein 110kV-Stromwandler "hochgegangen" und hat dabei Teile der Schaltanlage beschädigt und einen Brand verursacht.

    Eine weitere Möglichkeit ist, dass durch Bauarbeiten im Umspannwerk (darauf deuten jedenfalls die Bilder der Einsatzstelle hin - Isolatoren und Stromwandler ect vor dem Gebäude) das stromführende System um UW geschwächt/manipuliert wurde. Da gibts alle möglichen Fehlerquellen.

    Und noch was zum Thema der Stromausfall ist durch die Einspeisung von zuviel regenerativer Energie entstanden:
    Der Netzbetreiber ist verpflichtet EEG-Anlagen an das Netz anzuschließen, wenn das Netz entsprechend leistungsfähig ist. Muss das Netz erst ausgebaut werden um die Energie von EEG-Anlagen aufnehmen zu können ist der Netzbetreiber auch dazu verpflichtet außer dies wäre unwirtschaftlich. Der Netzbetreiber und der Anlagenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet Einrichtungen zu installieren, mit denen der Netzbetreiber die Erzeugungsanlagen in ihrer Leistung reduzieren kann um Überlastungen im Stromnetz durch zu viel eingespeiste regenerative Energie zu verhindern. Sollte es also stimmen, dass die einspeiste Leistung von Windenergie (Photovoltaik ist zu dieser Tageszeit ja eher unwahrscheinlich) zu einer Überlastung im UW geführt hat, liegt das Versagen auf Seiten des Netzbetreibers weil Dieser entweder notwendige Ertüchtigungsmaßnahmen nicht/nicht rechtzeitig ergriffen hat oder die vorgeschriebenen Leistungsreduzierungsmaßnahmen nicht vorhanden waren/ergriffen worden sind.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Andreas

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    AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen768177
    Datum22.07.2013 20:3514998 x gelesen
    Danke :-)

    Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768210
    Datum23.07.2013 09:0115224 x gelesen
    Geschrieben von Andreas B.Der Netzbetreiber ist verpflichtet EEG-Anlagen an das Netz anzuschließen, wenn das Netz entsprechend leistungsfähig ist. Muss das Netz erst ausgebaut werden um die Energie von EEG-Anlagen aufnehmen zu können ist der Netzbetreiber auch dazu verpflichtet außer dies wäre unwirtschaftlich. Der Netzbetreiber und der Anlagenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet Einrichtungen zu installieren, mit denen der Netzbetreiber die Erzeugungsanlagen in ihrer Leistung reduzieren kann um Überlastungen im Stromnetz durch zu viel eingespeiste regenerative Energie zu verhindern. Sollte es also stimmen, dass die einspeiste Leistung von Windenergie (Photovoltaik ist zu dieser Tageszeit ja eher unwahrscheinlich) zu einer Überlastung im UW geführt hat, liegt das Versagen auf Seiten des Netzbetreibers weil Dieser entweder notwendige Ertüchtigungsmaßnahmen nicht/nicht rechtzeitig ergriffen hat oder die vorgeschriebenen Leistungsreduzierungsmaßnahmen nicht vorhanden waren/ergriffen worden sind.

    Wir reden also davon, dass so gut wie jeder sich beliebig große (sofern er eine Baugenehmigung bekommt, es soll ja Gemeinden geben, die das aus unterschiedlichen Gründen höchst restriktiv handhaben - hat das ggf. was damit zu tun, ob sie selbst "Stadtwerke" besitzen...?) Wind- oder Solaranlagen in den Garten, auf den Hügel oder aufs Dach schrauben kann/soll...
    Der Netzbetreiber hat sich darauf kurzfristigst einzustellen (der muss sich auch noch um ein paar andere Dinge kümmern, wie z.B. Industrie-/Gewerbe-/Wohngebietsveränderungen nach oben/unten - oder auch Stromdurchleitungspläne).
    Das ganze darf natürlich nicht zu Strompreiserhöhungen führen, weil die kommen sowieso aus anderen Gründen und sollen nicht noch höher ausfallen.

    Und wenn das leider nicht so wirklich funktioniert, weil das Volk zwar glaubt, der Strom komme aus der Steckdose, aber das Umfeld bzw. nötige Änderungen (Kraftwerke, Masten, Umspannwerke/Konverter, Speicher usw.) nicht will, müssen wir das halt staatlich/politisch noch stärker reglementieren, um dann den Firmen, die die Regeln umsetzen müssen, am Schluß Versagen vorzuwerfen, wenn es nicht gelingt, binnen kurzer Zeit gewachsene Strukturen komplett über den Haufen zu werfen...

    Ist Dir aufgefallen, dass es in Deutschland in den letzten paar Jahren dazu gekommen ist, dass vermutlich 20 - 30 Jahre Kraftwerks- und Netzplanung hyperfluid waren?
    Nach den Atomkraftwerken triffts gerade die Betriebs- und Ausbauplanungen für hochmoderne, schadstoffarme konventionelle Kraftwerke.... betrieben werden statt dessen, billige, weil abgeschriebene, alte Kraftwerke mit höherem Schadstoffausstoß. Fallen die dann immer mehr oder gar dauerhaft aus, wird das Problem nur noch größer...

    doch nun zurück...

    Geschrieben von Andreas B.Eine Überlastung des UWs (bzw einzelner Teile der Schaltanlage) einzig und allein durch regenerative Energie halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.


    Wie kommst Du darauf, dass das "ziemlich unwahrscheinlich" ist?

    Natürlich gibts im Netz eine Grundlast, also liegts nicht "nur" an den Erneuerbaren..., für diese gelten aber ein paar Besonderheiten.

    Dass es durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu Be- und Überlastung der Netze kommen kann ist kein Geheimnis und wird landauf, landab in Vorträgen (und auch von der Politik) verkündet, auch UM den Netzausbau beschleunigt zu bekommen.... (s. auch Link)!

    Was dafür dann alles gemacht werden muss, kann man u.a. hieraus oberflächlich grob entnehmen - auch wie lange das zumindest für Teile dauert...
    Vortrag vom April 2013 von E.on Bayern

    Dass das fast nirgendwo so schnell klappt, wie man sich das politisch und in Manageretagen wünscht, liegt halt an verschiedenen Gründen, u.a.
    - Genehmigungsverfahren
    - Einsprüchen
    - Finanzmitteln
    - wechselnde Planungsgrundlagen
    uvm.

    Das Ergebnis trifft uns dann als Bürger, Firma und eben auch als Fw....

    Umso wichtiger sind Planungen dafür...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768211
    Datum23.07.2013 09:0215093 x gelesen
    Hier noch ein Link...
    http://www.zfk.de/strom/artikel/loeste-solarstrom-brand-in-umspannwerk-aus.html

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768212
    Datum23.07.2013 09:0914868 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Dass es durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu Be- und Überlastung der Netze kommen kann ist kein Geheimnis und wird landauf, landab in Vorträgen (und auch von der Politik) verkündet, auch UM den Netzausbau beschleunigt zu bekommen.... (s. auch Link)!


    noch aus 2012 ein Ausfall durch Überlast aufgrund erneuerbaren Energien (Wind und Solar), Überlastsicherung hat funktioniert, Stromausfall gabs trotzdem... (und die dafür geplanten Neubauprojekte könnten mittlerweile vielleicht fertig sein...)
    http://www.eon-hanse.com/pages/eha_de/Presse/Pressemitteilungen/Aktuelle_Presse/Pressemitteilung.htm?id=1473122

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    AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland768213
    Datum23.07.2013 09:3514918 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.in Kürze verkaufen die hier alle eh sehr preiswert v.a. Atomstrom aus dem Umland
    Von Vattenfall wohl eher nicht. Die mussten gerade 29,7 Milliarden Kronen (knapp 3,5 Milliarden Euro) Verlust melden und wollen den Konzern zwischen Europa Festland und Skandinavien aufteilen. Nun soll ein massives Sparprogramm (Investitionsstop, Einstellungsstop usw.) helfen. Da wurde etwas teuer in letzter Zeit eingekauft und die Schäden an den eigenen Kraftwerken waren ja auch nicht billig.

    Aber ist Vattenfall nicht auch Netzbetreiber in Berlin?

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768214
    Datum23.07.2013 09:3714903 x gelesen
    Geschrieben von Frank E.Von Vattenfall wohl eher nicht.

    Na und? Es gibt jede Menge anderer Netzbetreiber - und alle Hoffnung auf Abschaltung zumindest der ältesten ausländischen Meiler (von denen manche sagen, selbst das schlechteste deutsche AKW wäre weit sicherer) sind m.W. bis auf weiteres geplatzt...

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW768253
    Datum23.07.2013 19:1614880 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Ausfall durch Überlast aufgrund erneuerbaren Energien (Wind und Solar), Überlastsicherung hat funktioniert, Stromausfall gabs trotzdem.

    Wäre ich böse könnte ich mir vorstellen das es böse Netzbetreiber geben könnte die durch die "Zwangseinspeisung der Konkurrenz gewollt technische Probleme hat"....uiui.

    Ungefähr so als wenn Firma B die Arbeit von Firma A beenden muß, dann hat A auch immer nur Müll gemacht.

    Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
    frei n.Bmark

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese OS / Niedersachsen768258
    Datum23.07.2013 20:0414904 x gelesen
    Nabend,

    Geschrieben von Ulrich C.Hier noch ein Link...
    http://www.zfk.de/strom/artikel/loeste-solarstrom-brand-in-umspannwerk-aus.html


    Der nette Herr Frixeder hat sage und schreibe eine(!) Winkraftanlage mit läppischen 1,3 MW in seinem Kleinstadtnetzlein... Und Sonne scheint gegen 21 Uhr selten voll auf die Module. Da sollte man schon mindestens 30° Westabweichung von der Südausrichtung haben, um die Modulvorderseite nicht im eigenen Schatten zu haben. Und dann haben wir erst einmal "gerade noch nicht ganz parallelen" Einfall von der Seite bei ebenfalls in der Höhe äußert flachem Einfall. Da laufen die PV-Anlagen praktisch nur noch mit Streulicht und bringen sehr optimistisch vielleicht 10% der Mittagsleistungs zusammen.

    Sich auf den Brandort zu einigen wäre auch hilfreich. Trafo oder Schalthaus, da widersprechen sich die Angaben?! Oder ist etwa ein ggf. im Haus aufgestellter Eigenbedarfsrafo für das Umspannwerk gemeint? Durch den fließt dann aber überhaupt kein einzuspeisender Strom...


    Gruß,
    Thorben

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768279
    Datum23.07.2013 22:5614632 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Wäre ich böse könnte ich mir vorstellen das es böse Netzbetreiber geben könnte die durch die "Zwangseinspeisung der Konkurrenz gewollt technische Probleme hat"....uiui.


    Klar, deshalb gehts ja allen Energiewirtschaftsunternehmen ja auch grad so gut...

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768280
    Datum23.07.2013 22:5814611 x gelesen
    Geschrieben von Thorben G.Der nette Herr Frixeder hat sage und schreibe eine(!) Winkraftanlage mit läppischen 1,3 MW in seinem Kleinstadtnetzlein... Und Sonne scheint gegen 21 Uhr selten voll auf die Module.

    Wer sagt Dir denn, dass die Überlast da maximal war? Ggf. trat die schon Stunden vorher auf und führte erst dann zum Problem, als irgendein Bauteil irgendwann versagte...

    -----

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768281
    Datum23.07.2013 23:0114642 x gelesen
    Geschrieben von Uwe S.Zusatz: Es kann nun natürlich sein, dass die mögliche Überlastsituation auf große Mengen erneuerbare Energieen zurückzuführen ist. Hier muss man aber auch beachten, dass das zugehörige Erneuerbare Energien Gesetz aus dem Jahr 2000 stammt (und in dem Jahr auch nicht spontan vom Himmel gefallen ist). Das würde also bedeuten, dass der Netzbetreiber die Ursache in einem 13 Jahre alten Gesetz sucht. Wenn man dann noch beachtet, dass der Netzbetreiber durchaus die Abnahme von EEG-Strom aus technischen Gründen ablehnen kann, dann ist der Ausfall in meinen Augen eher auf technische Unzulänglichkeiten im Netz und nicht auf die Energiewende zurückzuführen. Es klingt natürlich besser, wenn man die Schuld von sich weisen kann ...


    Trotz Deiner Meinung die zwar formaljuristisch richtig sein kann, ist die Netz- und Energiewelt wohl so heile nicht, wie sich die viele wünschen.

    Links zu den Hintergründen habe ich gestellt - und wer weiter googelt findet problemlos noch weit mehr (z.B. aus den Begründungen zu den Planungen von neuen Stromtrassen und Konverteranlagen...

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    AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen768282
    Datum23.07.2013 23:0114682 x gelesen
    Geschrieben von Andreas B.
    Und noch was zum Thema der Stromausfall ist durch die Einspeisung von zuviel regenerativer Energie entstanden:
    Der Netzbetreiber ist verpflichtet EEG-Anlagen an das Netz anzuschließen, wenn das Netz entsprechend leistungsfähig ist. Muss das Netz erst ausgebaut werden um die Energie von EEG-Anlagen aufnehmen zu können ist der Netzbetreiber auch dazu verpflichtet außer dies wäre unwirtschaftlich. Der Netzbetreiber und der Anlagenbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet Einrichtungen zu installieren, mit denen der Netzbetreiber die Erzeugungsanlagen in ihrer Leistung reduzieren kann um Überlastungen im Stromnetz durch zu viel eingespeiste regenerative Energie zu verhindern.

    Da hab ich gerade heute von einem Mitarbeiter eines regionalen EVUs gehört, daß man bereits am letzten Jahr an insgesamt 38 vollen Tagen z.B. Biogasanlagen vom Netz nehmen mußte, weil die Einspeisung von Wind- und Sonnenergie zu hoch war.

    So ganz unschuldig scheinen die erneuerbaren Energien also doch nicht zu sein.

    Gruß
    Lars

    "Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
    J. Dalhoff

    ****************************************************************************
    Natürlich gebe ich hier nur meine eigene, persönliche Meinung wieder.
    Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768285
    Datum23.07.2013 23:0614566 x gelesen
    Geschrieben von Lars T.Da hab ich gerade heute von einem Mitarbeiter eines regionalen EVUs gehört, daß man bereits am letzten Jahr an insgesamt 38 vollen Tagen z.B. Biogasanlagen vom Netz nehmen mußte, weil die Einspeisung von Wind- und Sonnenergie zu hoch war.

    So ganz unschuldig scheinen die erneuerbaren Energien also doch nicht zu sein.


    ach was, das sind doch alles Ammenmärchen von Ignoranten - und natürlich hätte der Netzbetreiber einfach sein Netz rechtzeitig drauf einstellen sollen.... ;-)

    (Was macht man eigentlich, wenn immer mehr zuviel Wind UND zuviel Sonne ist, aber halt nur an 2 h am Tag und auch nicht jeden Tag...?)

    Und Biogas ist morgen eh politisch out, wenn die Monokulturen und andere Folgen (v.a. in südlichen Ländern) mal plötzlich wieder plakativ politisch diskutiert werden, dann hat sich das Problem an der Stelle eh erledigt... (die Deppen, die kurz vorher darin investiert haben, sind ja alle selbst schuld)

    -----

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshausen / BY768286
    Datum23.07.2013 23:12   14713 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Wer sagt Dir denn, dass die Überlast da maximal war? Ggf. trat die schon Stunden vorher auf und führte erst dann zum Problem, als irgendein Bauteil irgendwann versagte...#


    Das könne schon sein. Aber im heutigen digital Zeitalter hätte dass in Sekunden schnelle schon Std. zuvor festgestellt werden können. Der Energieversorger hat dann die Möglichkeit größere PV-Anlagen sofort vom Netz zu nehmen.

    Alternative Energie funktioniert nur wenn alle mit machen. Sich als Energieversorger in die Ecke stellen und nicht mitmachen wollen ist der falsche weg.

    Alternative Energie und Digitalfunk haben eines gemeinsam. Sie schmeckt nicht jedem, aber sie ist beschlossene Sache. ;-)

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768287
    Datum23.07.2013 23:2214560 x gelesen
    Wenn denn die "größeren PV-Anlagen" auch alle von den PV-Anlagenbetreibern entsprechend nachgerüstet wurden. Könnte vielleicht auch sein, dass einige mangels Interesse (mindert ja die Rendite) diese Steuerungsmöglichkeit des VNB einfach nicht einbauen und hoffen, dass es keiner merkt...

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768290
    Datum23.07.2013 23:2614573 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.Alternative Energie und Digitalfunk haben eines gemeinsam. Sie schmeckt nicht jedem, aber sie ist beschlossene Sache. ;-)

    Einmal beschlossen und über politischen Druck versucht durchzusetzen, heißt aber weder
    - dass das technisch in der vorgegebenen Zeit überhaupt (!) machbar ist,
    - dass das wirtschaftlich ist,
    - dass alle ((Genehmigungs-)Behörden, Betreiber, Besitzer, Eigentümer, Anwender, Verbraucher) so mitmachen, wie man sich das auf Folien ausgedacht hat,
    ...

    und obs der Umwelt wirklich dient, werden wir in zig oder hundert(en) Jahren wissen....

    Also wirklich wie beim Digitalfunk - nur noch teurer....

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768291
    Datum23.07.2013 23:2614803 x gelesen
    Geschrieben von Lars T.a hab ich gerade heute von einem Mitarbeiter eines regionalen EVUs gehört, daß man bereits am letzten Jahr an insgesamt 38 vollen Tagen z.B. Biogasanlagen vom Netz nehmen mußte, weil die Einspeisung von Wind- und Sonnenergie zu hoch war.
    Das ist nicht ungewöhnlich und auch richtig. Solche Anlagen lassen sich per Rundsteuersignal ganz einfach drosseln, besser als konventionelle Kraftwerke.
    An der ganzen Situation sind nun aber nicht die "bösen" erneuerbaren Energien schuld, sondern die Gesamtsituation. Auf der einen Seite ging der Ausbau der Erneuerbaren schneller als man dachte und auf der anderen Seite hat man zu lange mit den nötigen Anpassungsmaßnahmen der Infrastruktur gewartet. Ziel muß es jetzt sein, einen vernünftigen Konsenz zu finden, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben. Leider fällt das sehr schwer, denn es wiederspricht ja dem Gewinnstreben der 4 großen Energiekonzerne, auf Dauer die Oligopolstellung aufzugeben, wenn zwangsläufig, weil endlich, die konventionellen Kraftwerke keine "Brennstoffe" mehr haben, bzw. diese sehr teuer werden.
    Wichtig wäre jetzt, vernünftige Strategien für den Bereich KatS zu entwickeln (Beispiel Hessen). Solange man aber bereits Stromausfälle im Millisekundenbreich als "schlimmes Szenario" betrachtet, weiß ich ja nun nicht...

    Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzten, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand. (Arthur Schopenhauer)
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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768294
    Datum23.07.2013 23:30   14580 x gelesen
    Und was willst du uns jetzt mit diesem Jahresüberschuss sagen? Ist der viel oder wenig und wenn ja bezogen auf was?
    Und zu den Gründen der Strompreisentwicklung gibt es ja genug Quellen, die das nachvollziehbar darstellen. Das müssen wir hier wohl nicht alles nochmal durchkauen. Nur mal ein paar scheinbar populäre Schlagworte in dem Raum zu werfen ist halt so schön einfach.

    Ich frage mich nur: was hat das alles hier noch mit Feuerwehr zu tun. Ist das hier ein Feuerwehr-Fachforum oder ein Fachforum für die Energiewirtschaft?

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768295
    Datum23.07.2013 23:3414809 x gelesen
    Geschrieben von Ludger F.Wenn denn die "größeren PV-Anlagen" auch alle von den PV-Anlagenbetreibern entsprechend nachgerüstet wurden. Könnte vielleicht auch sein, dass einige mangels Interesse (mindert ja die Rendite) diese Steuerungsmöglichkeit des VNB einfach nicht einbauen und hoffen, dass es keiner merkt...
    Geht nicht, es besteht Nachrüstpflicht abe einer bestimmten Anlagengröße... Quelle

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768296
    Datum23.07.2013 23:3714646 x gelesen
    Geschrieben von Ludger F.Ich frage mich nur: was hat das alles hier noch mit Feuerwehr zu tun. Ist das hier ein Feuerwehr-Fachforum oder ein Fachforum für die Energiewirtschaft?
    Weil im Falle eines Stromausfalls, egal wie lange und im welchen Ausmaß, die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen gefordert sind, tätig zu werden.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768297
    Datum23.07.2013 23:4514612 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich W.An der ganzen Situation sind nun aber nicht die "bösen" erneuerbaren Energien schuld, sondern die Gesamtsituation. Auf der einen Seite ging der Ausbau der Erneuerbaren schneller als man dachte und auf der anderen Seite hat man zu lange mit den nötigen Anpassungsmaßnahmen der Infrastruktur gewartet. Ziel muß es jetzt sein, einen vernünftigen Konsenz zu finden, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.

    der ist gut....
    wer hätte denn 2000 voraussehen können, was A.M. nach Fukushima mal schnell durchdrückt?
    Dass die Bürger und Firmen die tolle Verzinsung (faktisch finanziert der Normalverdiener oder Hartz IVer dem Immobilienbesitzer oder Großbauern oder eben "Energiefirma" die Verzinsung der aufgebauten Anlagen) aus den Einspeiseverträgen mitnehmen, wenn sie denn die Anlagen vorfinanzieren können, war dagegen eher absehbar und viele haben früh vor den daraus entstehenden Problemen (auch aufgrund des entstehenden Zeitdrucks im Netzausbau) gewarnt....


    Geschrieben von Ulrich W.Ziel muß es jetzt sein, einen vernünftigen Konsenz zu finden, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben. Leider fällt das sehr schwer, denn es wiederspricht ja dem Gewinnstreben der 4 großen Energiekonzerne, auf Dauer die Oligopolstellung aufzugeben,

    Die Netzstruktur ist so schlecht nicht... es gibt Bereiche, das gibts weniger Konkurrenz - und viele könnten sogar wechseln, tun das aber nicht, weil keine Lust, zu faul, uninformiert...
    Die Struktur im Energiesektor ist das Ergebnis von n politischen Einflußnahmen.


    Geschrieben von Ulrich W.wenn zwangsläufig, weil endlich, die konventionellen Kraftwerke keine "Brennstoffe" mehr haben, bzw. diese sehr teuer werden.

    Tut mir leid, das ist schlicht unsinnig....
    Kohle und Gas halten noch mehrere hundert Jahre, Öl vermutlich auch (weil laufend neue Vorkommen wirtschaftlich entdeckt werden, parallel andere Energieträger immer interessanter werden und heute mit Energie effizienter umgegangen wird) ... (Alle Studien zum Ende der Kohlenstoffwirtschaft o.ä. aus den letzten ??? Jahren wurden von der Realität überholt... zuletzt vom Ölsand, dem Fracking und noch ein paar anderen Methoden, die man zwar nicht gut finden muss, die aber trotzdem woanders immer mehr angewendet werden...)


    Geschrieben von Ulrich W.Wichtig wäre jetzt, vernünftige Strategien für den Bereich KatS zu entwickeln (Beispiel Hessen). Solange man aber bereits Stromausfälle im Millisekundenbreich als "schlimmes Szenario" betrachtet, weiß ich ja nun nicht...

    Die Planungen im KatS sind sehr wichtig, ein paar Netzersatzanlagen dort können die Probleme die kommen werden, aber nicht voll lösen, höchstens punktuell abfedern, da gehören dann auch die stationären Anlagen in wichtigen Betrieben und Standorten hinzu (wieviele KatS-Standorte haben weder eingebaute NEA, noch eine Einspeisemöglichkeit - oder sind in der Planung völlig unterdimensioniert, weil 30 Jahre alt..).
    Dazu fällt mir auf, dass immer mehr aus der "Szene" sich selbst in ihre Häuser Einspeisemöglichkeiten schaffen und teilweise sogar geeignete Notzstromanlagen selbst vorhalten, um einen Minimalbetrieb aufrecht zu erhalten.
    Und auch wenn viele drüber lächeln, ein Teil davon hat das den Nachbarn nicht erzählt...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768298
    Datum23.07.2013 23:4814597 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich W.Geschrieben von Ludger F.
    Wenn denn die "größeren PV-Anlagen" auch alle von den PV-Anlagenbetreibern entsprechend nachgerüstet wurden. Könnte vielleicht auch sein, dass einige mangels Interesse (mindert ja die Rendite) diese Steuerungsmöglichkeit des VNB einfach nicht einbauen und hoffen, dass es keiner merkt...

    Geht nicht, es besteht Nachrüstpflicht abe einer bestimmten Anlagengröße... Quelle


    Die Details dazu sind auch wichtig...
    1. die Pflicht gilt nur ab einer gewissen Größe
    2. sie gilt gestaffelt muss bis 100 kWp bis Ende 2013 bzw. danach "soll" bis Ende 2014

    Wann das wirklich fertig sein wird und ob man das überall kontrolliert.... ?
    Keine Ahnung...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen768299
    Datum23.07.2013 23:50   14988 x gelesen
    Hallo

    geschrieben von Sascha H.:
    Alternative Energie und Digitalfunk haben eines gemeinsam. Sie schmeckt nicht jedem, aber sie ist beschlossene Sache. ;-)
    Sehr schön gesagt, Daumen hoch ;-)

    Der Unterschied zwischen beidem ist nur: Der Digitalfunk hat tatsächlich etwas mit uns, als Feuerwehrs, zu tun. Die sogenannte Energiewende, alternative Energien und die Netze sind hingegen eigentlich ein rein politisches Thema! Und dazu ist in der Tat, der Hinweis kam hier schon, im Monsterthread These: Die Stromversorgung ist DIE Achillesferse unserer Gesellschaft alles gesagt, alle Argumente - hochpolitisch - ausgetauscht. Es nervt also irgendwo schon ein bißchen, vielleicht auch nur mich, wenn hier jeder noch so kleine, regionale Stromausfall für eine neue Diskussion um, bzw. eigentlich geätze gegen, die sogenannte Energiewende herangezogen wird!

    Was ist denn hier passiert? Irgendwo in Bayern ist ein Trafo oder Schalthaus - man weiß es nicht, nicht mal die, die es wissen sollten, aber mit den vermeintlichen Ursachen schnell dabei sind (!) - hochgegangen und ein paar Orte - Dörfer - waren ein paar - vier? - Stunden ohne Strom. Nicht, daß es so etwas noch nie gegeben hätte. Aber weil ein Orts-Homo Politicus natürlich gleich die Energiewende - Windräder, oder genaur wohl ein einziges, dann Windrad, sowie Solaranlagen, die nächtens auf einmal gewaltige Überschüsse erzeugen - als Ursache nennt, ist das hier Anlaß genug die nächste - nutzlose, weil politische - Diskussion anzufangen. Tut mir leid, lächerlich! Nicht zuletzt auch bestärkt aufgrund der Postings derer, die sich offensichtlich / anscheinend damit auskennen, hier im Thread.


    Gruß

    Daniel

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768300
    Datum23.07.2013 23:5514613 x gelesen
    Was ist denn falsch daran, dass Unternehmen nach Gewinnen streben? Ist das nicht ein grundlegendes Ziel unternehmerischer Tätigkeit. Investieren etwa heutzutage die PV-, Biogas-, und WKA-Betreiber aus rein sozialem Motiv und nur zum Wohle der Allgemeinheit?
    Und wenn man die Hindernisse beobachtet, die auftauchen wenn man eine Umspannanlage neu bauen oder erweitern will oder eine Hochspannungsleitung neu bauen oder aufrüsten muss, dann merkt man schnell, wo es "klemmt". Das hat mit "zu lange gewartet" wenig zu tun. Aber die Hemmnisse hier sind sicherlich vergleichbar mit den Hindernissen beim Bau von Digitalfunkmasten...

    Und an die tatsächliche Wirksamkeit der Drosselungsmöglichkeit per Rundsteuerung glaube ich auch erst so richtig, wenn verpflichtende Überprüfungen der Montage und Funktionsfähigkeit stattgefunden haben. Mag ja sein, dass der eine oder andere Betreiber aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten versucht, zumindest die Montage rauszuzögern...

    Aber auch an dieser Stelle meine Frage: was hat das bitte alles noch mit dem Thema Feuerwehr zu tun. Oder wandeln wir uns hier zu einem energiewirtschaftlichen Fachforum?

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen768301
    Datum23.07.2013 23:5514647 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Ulrich W.:
    Weil im Falle eines Stromausfalls, egal wie lange und im welchen Ausmaß, die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen gefordert sind, tätig zu werden.
    Und deshalb müssen wir hier, zum x-ten Mal, die sog. Energiewende politisch diskutieren? Doch nicht wirklich!

    Und Stromausfälle hat es übrigens auch schon früher gegegeben, im seeligen, alten "Atomzeitalter", als weit und breit noch kein einziges Windrad zu sehen war und Photovoltaik von den meisten noch mit dem Blitz einer Fotokamera in Verbindung gebracht wurde.


    Gruß

    Daniel

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768302
    Datum23.07.2013 23:5914686 x gelesen
    Ist bekannt - aber mir ist auch bekannt, dass die einzubauenden Komponenten hier und da noch "auf dem Schrank liegen" - warum auch immer. Denn wer überprüft denn vor Ort verpflichtend die Installation dieser Komponenten und testet regelmäßig, ob sie auch funktioniert. Bei Komponenten, die für die Netzstabilität relevant sind, müsste doch regelmäßig die Funktionsfähigkeit geprüft werden, oder?

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768303
    Datum24.07.2013 00:0114715 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.1. die Pflicht gilt nur ab einer gewissen Größe
    ab 10 kWp
    -
    Geschrieben von Ulrich C.Wann das wirklich fertig sein wird und ob man das überall kontrolliert.... ?
    Keine Ahnung...

    Nun, ich gehe davon aus, dass das der Netzbetreiber macht..
    Er hat ein Interesse daran.
    Alle PV-Anlagen, die ins Netz einspeisen, sind bei der Bundesetzargentur registriert..
    Von daher dürfte es leicht möglich sein, den "Umrüststatus" zu kontrollieren.
    Ich bin da nicht so pessimistisch..
    Wie das im Bereich WEA ist, weiß ich nicht..

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768304
    Datum24.07.2013 00:0314674 x gelesen
    Geschrieben von Daniel R.Der Digitalfunk hat tatsächlich etwas mit uns, als Feuerwehrs, zu tun. Die sogenannte Energiewende, alternative Energien und die Netze sind hingegen eigentlich ein rein politisches Thema!

    mit leider wohl noch eher komplett unabsehbaren Folgen für die Gefahrenabwehr, wenns nicht bald gelingt, das alles besser in Bahnen zu lenken...

    in der konkreten Lage hatten etliche Gemeinden länger keinen Strom, es wurde m.W. über andere Feuerwehren Löschmittel (Pulver) herangeführt und aufgrund von Problemen bei der "Fernabschaltung" (die nicht möglich war), verzögerten sich die Löscharbeiten der Feuerwehr vor Ort. ...

    Das ist schon mehr "Feuerwehr" und Lagebesonderheit, als in vielen anderen Berichten hier sonst so zu lesen ist, oder diskutiert wird...


    Geschrieben von Daniel R.Es nervt also irgendwo schon ein bißchen, vielleicht auch nur mich

    es steht Dir frei, den Thread entweder nicht zu lesen, oder schlicht zu ignorieren...


    Geschrieben von Daniel R.Irgendwo in Bayern ist ein Trafo oder Schalthaus - man weiß es nicht, nicht mal die, die es wissen sollten,

    die wissen es schon, aber wissens die, die irgendwohin was weiter abgeschrieben haben - wie weit gehen denn Deine eigenen Erfahrungen mit dem was Du der Presse erzählst - und was dann daraus gemacht wird?


    Geschrieben von Daniel R.Aber weil ein Orts-Homo Politicus

    ?
    Wenn meinst Du? Welcher Partei gehört Deiner Meinung bzw. Kenntnis der Vertreter des örtlichen Stromanbieters (übrigens offiziell wenigstens einer der kleinen...) an, der m.W. der einzige war, der sich anfangs noch so (mutig/vorschnell/dumm/karriereschädigend/ehrlich?) geäußert hat?


    Geschrieben von Daniel R.Nicht zuletzt auch bestärkt aufgrund der Postings derer, die sich offensichtlich / anscheinend damit auskennen, hier im Thread.

    Ja, das ist alles genauso gut geplant wie mit dem Digitalfunk, so viel habe ich am Schluß nun auch verstanden...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768305
    Datum24.07.2013 00:0414392 x gelesen
    Aber der Sprung von der Diskussion der Strompreisentwicklung und den Jahresergebnissen von Energieversorgern hin zu einsatzstrategischen Maßnahmen der HiOrgs ist dann doch etwas abstrakt.

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    AutorAndr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW768306
    Datum24.07.2013 00:0414532 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.
    Wir reden also davon, dass so gut wie jeder sich beliebig große (sofern er eine Baugenehmigung bekommt, es soll ja Gemeinden geben, die das aus unterschiedlichen Gründen höchst restriktiv handhaben - hat das ggf. was damit zu tun, ob sie selbst "Stadtwerke" besitzen...?) Wind- oder Solaranlagen in den Garten, auf den Hügel oder aufs Dach schrauben kann/soll...

    Für einen Teil der PV-Anlagen braucht man überhaupt keine Baugenehmigung.

    Geschrieben von Ulrich C.Der Netzbetreiber hat sich darauf kurzfristigst einzustellen (der muss sich auch noch um ein paar andere Dinge kümmern, wie z.B. Industrie-/Gewerbe-/Wohngebietsveränderungen nach oben/unten - oder auch Stromdurchleitungspläne).
    Das ganze darf natürlich nicht zu Strompreiserhöhungen führen, weil die kommen sowieso aus anderen Gründen und sollen nicht noch höher ausfallen.

    Die Netzbetreiber sind nunmal per Gesetz dazu verpflichtet EEG-Anlagen an ihr Netz anzuschließen auch wenn dafür ein Ausbau des Netzes erforderlich ist.
    Und das Alles wird zwangsläufig zu Strompreiserhöhungen führen, alle Maßnahmen des VNB/ÜNB im Zusammenhang mit dem EEG sind umlageberechtigt.

    Geschrieben von Ulrich C.Und wenn das leider nicht so wirklich funktioniert, weil das Volk zwar glaubt, der Strom komme aus der Steckdose, aber das Umfeld bzw. nötige Änderungen (Kraftwerke, Masten, Umspannwerke/Konverter, Speicher usw.) nicht will, müssen wir das halt staatlich/politisch noch stärker reglementieren, um dann den Firmen, die die Regeln umsetzen müssen, am Schluß Versagen vorzuwerfen, wenn es nicht gelingt, binnen kurzer Zeit gewachsene Strukturen komplett über den Haufen zu werfen...
    So lange die Politik das tut was gerade dem umwelt/energiepolitischen Mainstream entspricht, wird sich das Problem, des unkontrollierten Zubaues von regenerativen Energieerzeugungsanlagen und den dadurch verrusachten Problemen der Netzstabilität, nur noch vergrößern.
    Den Netzbetreibern ist es unbenommen den Anschluß von Erzeugungseinheiten abzulehnen wenn das Netz nicht leistungsfähig genug ist.

    Geschrieben von Ulrich C.Ist Dir aufgefallen, dass es in Deutschland in den letzten paar Jahren dazu gekommen ist, dass vermutlich 20 - 30 Jahre Kraftwerks- und Netzplanung hyperfluid waren?
    Ich weiß, ich arbeite in der Branche. Noch schlimmer sind die bestraft, die vor 5 Jahren Kraftwerke gebaut haben und jetzt bei jeder erzeugten kWh Geld dabei tun weil der Erzeugungspreis höher liegt als die Erlöse an der Strombörse.

    Geschrieben von Ulrich C.Geschrieben von Andreas B."Eine Überlastung des UWs (bzw einzelner Teile der Schaltanlage) einzig und allein durch regenerative Energie halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.
    "

    Wie kommst Du darauf, dass das "ziemlich unwahrscheinlich" ist?

    Alle Betriebsmittel des Netzes sind durch Schutzeinrichtungen gegen Überströme geschützt. Sind die Schutzgeräte funktionsfähig und entsprechend eingestellt ist eine Überlastung die zu Zerstörungen führt ausgeschlossen.

    Geschrieben von Ulrich C.
    Dass es durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu Be- und Überlastung der Netze kommen kann ist kein Geheimnis und wird landauf, landab in Vorträgen (und auch von der Politik) verkündet, auch UM den Netzausbau beschleunigt zu bekommen...

    Dies gilt hauptsächlich für das Höchstspannungsnetz!

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Andreas

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768307
    Datum24.07.2013 00:0614439 x gelesen
    Geschrieben von Andreas B.Dies gilt hauptsächlich für das Höchstspannungsnetz!

    nach meiner bescheidenen Information aus durchaus ländlichen Gemeinden macht das auch (oder gerade) auf dem Land auch Probleme....

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768309
    Datum24.07.2013 00:1114743 x gelesen
    Geschrieben von Ludger F.aber mir ist auch bekannt, dass die einzubauenden Komponenten hier und da noch "auf dem Schrank liegen"
    Das ist mutig.. :-)
    -
    Geschrieben von Ludger F.Denn wer überprüft denn vor Ort verpflichtend die Installation dieser Komponenten
    Siehe meine Antwort auf U.C.
    -
    Geschrieben von Ludger F.Bei Komponenten, die für die Netzstabilität relevant sind, müsste doch regelmäßig die Funktionsfähigkeit geprüft werden, oder?
    Das wird der Betreiber sicher machen, denn er möchte ja den maximalen Ertrag. Ebenso
    wird der Energieversorger Wert darauf legen, dass die Leistungsreduzierung klappt, wenn er es für nötig erachtet.
    -
    Und ich bin mir sicher, dass es durchaus jetzt nocht eine "Schonfrist" gibt, aber wenn der Energieversorger Grund zur Annahme hat, dass mit den PV-Einspeisungen was nicht stimmt, er auch ganz schnell einen Hausbesuch macht, bzw. die Einspeisung untersagt/unterbindet.

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768310
    Datum24.07.2013 00:1214444 x gelesen
    Na gut, wenn du davon ausgehst, dass das so erfolgt...
    Aber ist das systematisch auch so vorgesehen, dass die rund 900 (!) VNB das so als Aufgabe zugewiesen bekommen haben und bei allem Interesse realistisch auch in einer überschaubaren Zeit hinbekommen würden?

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768313
    Datum24.07.2013 00:1914431 x gelesen
    Stimmt, mutig ist das für die Anlagenbetreiber, die das leider aktuell so machen.
    Auf Basis welcher gesetzlichen Grundlage darf der VNB denn "Hausbesuche" machen?
    Ja, maximalen Ertrag hat man, wenn man stets ungedrosselt einspeisen kann... Eine These hierzu: "Sollen doch andere runter geregelt werden - solange es bei mir nicht auffällt..."
    Schonfristen schön und gut, wenn man die Regelungsmöglichkeit eigentlich jetzt sofort benötigt.

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768314
    Datum24.07.2013 00:2214413 x gelesen
    Geschrieben von Ludger F.Aber ist das systematisch auch so vorgesehen, dass die rund 900 (!) VNB das so als Aufgabe zugewiesen bekommen haben und bei allem Interesse realistisch auch in einer überschaubaren Zeit hinbekommen würden?
    Das ist vielleicht naiv von mir, aber bis jetzt haben sie es auch geschafft, uns alle zuverlässig mit elektrischer Energie zu versorgen... :-)
    -
    Und frag mich nicht bitte, was das mit Feuerwehr zu tun hat. Ich habe den Thread (und einige, die davor waren) nicht angefangen. Bei diesem Thema ist es zwangsläufig so, dass gewisse Meinungen mit eine Rolle spielen. Ich habe sachlich und höflich geantwortet und achte auch andere Standpunkte.

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768315
    Datum24.07.2013 00:2814399 x gelesen
    Naja, die Anzahl der systemrelevanten Player hat ggü. früher aber schon deutlich zugenommen. Und die Zuverlässigkeit ist neben der Umweltverträglichkeit und der Wirtschaftlichkeit auch nur ein Aspekt.
    Die Frage, ob diese ausführliche Diskussion in dieses Forum gehört ist auch ehr genereller Natur und nicht speziell auf Dich bezogen.

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen768316
    Datum24.07.2013 00:3114491 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Ulrich W.
    An der ganzen Situation sind nun aber nicht die "bösen" erneuerbaren Energien schuld, sondern die Gesamtsituation. Auf der einen Seite ging der Ausbau der Erneuerbaren schneller als man dachte und auf der anderen Seite hat man zu lange mit den nötigen Anpassungsmaßnahmen der Infrastruktur gewartet. Ziel muß es jetzt sein, einen vernünftigen Konsenz zu finden, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.

    Geantwortet von Ulrich C.:
    der ist gut....
    wer hätte denn 2000 voraussehen können, was A.M. nach Fukushima mal schnell durchdrückt?

    Amnesie? Jeder hätte das 2000, spätestens 2001/2002 wissen können - das ist mehr als ein Jahrzehnt her ! - da war / wurde das nämlich geltendes Recht:

    Radio Bremen: Chronik Atomausstieg

    Ergänzend:

    SPON 14.12.2001: Kernenergie: Bundestag beschließt den Ausstieg oder

    SPON 20.09.2002: Sie haben die Wahl (5): Die Energiewende ist umkehrbar

    Blöd halt für alle, die die auf einen Machtwechsel spekuliert und 2005 in die Hände geklatscht haben... (und sich vorübergehend bestätigt sahen; wer konnte denn auch ahnen...)


    Gruß

    Daniel

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768318
    Datum24.07.2013 00:4014460 x gelesen
    Ich sehe das auch so, dass dieses Thema in diesem Forum schon sehr sehr ausführlich diskutiert wurde und dass neue Aspekte kaum zu finden sind. Und ich meine auch, dass eine Störung wie die hier vorliegende nicht dafür herhalten sollte, die erneuerbaren Einspeisungen "an den Pranger zu stellen". Bei der eventuell vorliegenden Überlastsituation hätten - bei aller Gefahr einer Einschätzung aus der Ferme - Schutzorgane wirken müssen, die eine physische Zerstörung von Anlagenteilen verhindern. Das Schutzorgane oder auch andere Komponenten mal versagen gehört zum EVU-Geschäft - und zwar schon lange vor der Zeit der dezentralen EEG-Einspeisung.
    Die Frage könnte in solchen Fällen ehr sein, ob das System der Anreizregulierung der BNetzA richtig funktioniert. Das hat m. E. auch Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit. Eine diesbezügliche Diskussion führt aber in diesem Forum auch viel zu weit weg vom Forumsthema.

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    AutorAndr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW768319
    Datum24.07.2013 00:4514380 x gelesen
    Geschrieben von Lars T.""
    Da hab ich gerade heute von einem Mitarbeiter eines regionalen EVUs gehört, daß man bereits am letzten Jahr an insgesamt 38 vollen Tagen z.B. Biogasanlagen vom Netz nehmen mußte, weil die Einspeisung von Wind- und Sonnenergie zu hoch war.

    Die Thematik des Eingriffs der Netzbetreiber in Erzeugungsanlagen ist schon lange bekannt, die Engriffe summieren sich sich bereits auf mehrere Tausend pro Jahr, sind aber nur dann zulässig wenn nur dadurch eine Instabillität des Netzes vermieden werden kann.

    Die größte Belastung entsteht an windreichen Wochenenden.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Andreas

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen768320
    Datum24.07.2013 00:4615702 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Ulrich C.:
    es steht Dir frei, den Thread entweder nicht zu lesen, oder schlicht zu ignorieren...
    1. Hab ich mich ja auch lange zurückgehalten, 2. bin ich ein zu politischer Mensch, um das dann irgendwann hier alles so stehen zu lassen.


    Wenn meinst Du? Welcher Partei gehört Deiner Meinung bzw. Kenntnis der Vertreter des örtlichen Stromanbieters (übrigens offiziell wenigstens einer der kleinen...) an, der m.W. der einzige war, der sich anfangs noch so (mutig/vorschnell/dumm/karriereschädigend/ehrlich?) geäußert hat?
    Na, welches Parteibuch oder zumindest Parteinähe wird wohl ein Stromanbieter- / Stadtwerkechef - der sich anfangs so (vorschnell/dumm/tendenziell/einseitig) geäußert hat - in dieser Gegend wohl haben? ;-)


    Gruß

    Daniel

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768321
    Datum24.07.2013 00:4714378 x gelesen
    Geschrieben von Ludger F.Auf Basis welcher gesetzlichen Grundlage darf der VNB denn "Hausbesuche" machen?
    Nun, als "Einspeiser" muß ich u.A. die TAB einhalten. Dazu bin ich vertraglich verpflichtet.
    Zitat: "Der Anschluß der Eigenerzeugungsanlage bzw. der Kundenanlage mit einer Eigener-
    zeugungsanlage an das Niederspannungsnetz erfolgt nach DIN VDE 0100 - 551 über
    eine dem Personal des VNB jederzeit zugängliche Schaltstelle mit Trennfunktion"
    -
    Der VNB ist demnach schon in der Lage, die Anlage vom Netz zu nehmen.
    Aber das ist Dir bestimmt bekannt.

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    -
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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768322
    Datum24.07.2013 01:0514352 x gelesen
    Durchaus...
    Die Trennstelle zu erreichen und eine Anlage vom Netz zu nehmen ist aber nicht gleichzusetzen mit dem Recht (der Pflicht), jede Einspeiseanlage durch den VNB auf ihre volle Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen. Wirksam ist auch die Einstellung der Zahlung einer Eispeisevergütung bei fehlendem Nachweis der Installation aller erforderlichen Komponenten. Und wenn dann der Nachweis erbracht wurde aber die Anlage später nicht ordnungsgemäß funktioniert, damn könnte man ja auch über Haftungsfragen für entstandene Schäden insbesondere bei Dritten sprechen...
    Meine Grundannahme bei elektrischen Installationen ist, dass ein zugelassener Installateur (i. d. R. eingetragener Meisterbetrieb) sicherstellt, dass eine elektrische Anlage ordnungsgemäß errichtet wurde. Und wenn die Nachweise des Installateurs vorliegen ist eigentlich klar, wer dafür gerade steht, dass alles richtig gemacht wurde. Das gilt nicht nur für Einspeiseanlagen sondern auch für elektrische Hausinstallationen ganz allgemein. Nur bereits dort erlebt man leider, das Theorie und Paxis auseinander driften...

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen768323
    Datum24.07.2013 01:1314354 x gelesen
    Zustimmung!
    Zu 100% wird man das nie hinbekommen. Vermutlich ist es aber doch so, dass je größer
    die Anlage, umso besser die "Qualität" und Zuverlässigkeit?
    Im Heimbereich wird das ja nicht so genau genommen und es wird auch "schwarz" gearbeitet.
    Allerdings sieht das doch im gewerblichen Bereich anders aus... Und da sind dann auch größere PV-Anlagen anzusiedeln. Hier gibt es ja auch die Verpflichtung der Nachprüfungen.
    Schauen wir zuversichtlich in die Zukunft :-)

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    -
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    AutorThor8ben8 G.8, Leese OS / Niedersachsen768324
    Datum24.07.2013 01:1614357 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Ulrich C.Die Details dazu sind auch wichtig...
    1. die Pflicht gilt nur ab einer gewissen Größe
    2. sie gilt gestaffelt muss bis 100 kWp bis Ende 2013 bzw. danach "soll" bis Ende 2014


    Was hat das 50,2 Hz-Problem mit Überlastungen zu tun?!


    Geschrieben von Ulrich C.Wann das wirklich fertig sein wird und ob man das überall kontrolliert.... ?

    Da der Versorger keine EEG-Vergütung zahlen muss, wenn die Anlage nich den Vorgaben entpsricht, hat der da schon ein Auge drauf, dass es zumindest auf dem Papier stimmt. Mag sein, dass bei irgendwem dann mal der Elektro-Nachbar den Bestätigungs-Wisch schon vor dem Einbau unterschrieben hat, auf ein paar Prozent Nichtumsetzungsquote kommt es jedoch nicht wirklich an.


    Gruß,
    Thorben

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY768329
    Datum24.07.2013 08:49   14838 x gelesen
    Hallo Leute,

    so interessant die Thematik auch ist, mit Feuerwehr hat´s nicht viel zu tun. Bitte findet den Weg zurück zur Feuerwehr.
    Gerne könnt ihr euch ja weiter bei den sozialen Medien oder per PN austauschen.

    Wir halten diesen Thread unter Beobachtung und werden ihn leider schließen müssen, wenn da weiter so fachfremd diskutiert wird.

    Mit freundlichen Grüssen
    Anton Kastner

    Moderator
    Team www.FEUERWEHR.de

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768336
    Datum24.07.2013 10:46   14277 x gelesen
    Geschrieben von Daniel R.2. bin ich ein zu politischer Mensch, um das dann irgendwann hier alles so stehen zu lassen.


    Geschrieben von Daniel R.Na, welches Parteibuch oder zumindest Parteinähe wird wohl ein Stromanbieter- / Stadtwerkechef - der sich anfangs so (vorschnell/dumm/tendenziell/einseitig) geäußert hat - in dieser Gegend wohl haben? ;-)


    Keine Ahnung, dazu bin ich zwar ein Mensch mit einer eigenen Meinung zu vielen Dingen, aber ich unterstelle nicht direkt Parteizugehörigkeit, nur wenn mir eine Aussage nicht in selbige passt...

    Was machst Du eigentlich, wenn solche Aussagen von Firmen oder Verbänden kommen? Sind die dann auch alle in der (falschen) Partei?

    Wollen wir uns darauf einigen, wenigstens hier im Forum Unterstellungen oder politische Vermutungen zu unterlassen, wo das Thema so schon schwer genug ist?

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768348
    Datum24.07.2013 11:3914206 x gelesen
    Geschrieben von Thorben G.
    Was hat das 50,2 Hz-Problem mit Überlastungen zu tun?!


    Das Thema hab nicht ich in dem Zusammenhang zuerst gebracht...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW768349
    Datum24.07.2013 11:4114305 x gelesen
    Hallo,

    Bilder vom Einsatz auf der HP der FF Simbach/Inn - man achte auf :
    http://www.feuerwehr-simbach.de/component/joomgallery/einsaetze/2013/21072013-brand-umspannwerk-simbach.html

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMark8us 8P., Simbach a. Inn / Bayern768354
    Datum24.07.2013 12:3614310 x gelesen
    Hier gibt`s auch noch die Bilder vom Brand im Umspannwerk St.Peter (A) nahe Braunau zu sehen:
    http://www.feuerwehr-simbach.de/component/joomgallery/einsaetze/2013/29052013-brand-trafo-st-peter.html

    Gruß aus Niederbayern

    Markus Pilger
    Kommandant FF Simbach a. Inn
    www.feuerwehr-simbach.de

    Ist wie immer nur meine ganz private Meinung.

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshausen / BY768389
    Datum24.07.2013 19:0114286 x gelesen
    Geschrieben von Ludger F.Ist bekannt - aber mir ist auch bekannt, dass die einzubauenden Komponenten hier und da noch "auf dem Schrank liegen" - warum auch immer. Denn wer überprüft denn vor Ort verpflichtend die Installation dieser Komponenten und testet regelmäßig, ob sie auch funktioniert. Bei Komponenten, die für die Netzstabilität relevant sind, müsste doch regelmäßig die Funktionsfähigkeit geprüft werden, oder?


    Was soll den das??? Es geht darum dass solch ein Fall berücksichtigt wurde. Aber der Netzbetreiber nicht fähig ist die Möglichkeiten zu nutzen. Ob veraltete Technik oder Unfähigkeit des Netzbetreibers. Aber es hat bestimmt nichts mit der Energiewende zu tun.

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    AutorLudg8er 8F., Melle / Niedersachsen768392
    Datum24.07.2013 19:4914008 x gelesen
    ...oder der "Unwille" anderer Beteiligter, wie z. B. der EEG-Anlagenbereiber? Aber klar doch, die "Bösen" sind natürlich immer die "unwilligen / unfähigen" oder wie auch immer bezeichneten VNB. Es lebe die schwarz-weiß-Malerei und die Pflege von Vorurteilen :-(

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    AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen768411
    Datum24.07.2013 23:17   14149 x gelesen
    Geschrieben von Anton K.Wir halten diesen Thread unter Beobachtung und werden ihn leider schließen müssen, wenn da weiter so fachfremd diskutiert wird.

    Ohohoh...es wird immer alberner und duemmer hier...

    Grüße

    Lüder Pott


    www.sei-dabei.info

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP768412
    Datum24.07.2013 23:3014249 x gelesen
    Geschrieben von Lüder P.Ohohoh...es wird immer alberner und duemmer hier......weil?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen768414
    Datum25.07.2013 00:1414313 x gelesen
    ...die Moderatoren moegen ganz wichtig und kritisch beobachten und noch wichtiger eingreifen.
    Diese Diskussion ist nicht wirklich abgedriftet, aber Ihr werdet schon recht haben...

    Grüße

    Lüder Pott


    www.sei-dabei.info

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY768417
    Datum25.07.2013 07:0914046 x gelesen
    Servus Lüder,

    du hast darüber deine Meinung, die wir auch respektieren.
    Aber gestatte uns dazu auch eine eigene Meinung und zusätzlich eine gewisse Vewrantwortung für das Forum zu haben.

    Aber wenn du da evtl. was ändern willst, warum fragst du nicht bei Jürgen nach, ob du ihm als Moderator zur Seite stehen willst? Dann siehst du auch, auf welch schmalem Grat man manchmal wandelt.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg768431
    Datum25.07.2013 09:4614230 x gelesen
    hallo,

    ein Hinweis eines Mods um das Abtriften einer Diskussion zu verhindern ist ein angemessens Mittel der Moderation in einem Forum.

    Wird hier im Feuerwehr-Forum immer wieder recht erfolgreich angewandt. Z.B. hier.

    Nicht mehr oder nicht weniger hat Anton gemacht. Er hat da selbstverständlich die Rückendeckung von mir.

    Akzeptiert solche Hinweis im Interesse des Forums.

    MkG
    Jürgen Mayer

    Webmaster www.FEUERWEHR.de

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