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ThemaMotivation oder Demotivation66 Beträge
RubrikFreiw. Feuerwehr
Infos:
  • Kleinschleifen & Motivation
  • Buchtipp: Effizient führen!: So stärken und motivieren Sie die Mitglieder Ihrer Feuerwehr! (von Matthias Ott)
  • Immer zweimal mehr wie Du? Blogartikel mit Umfrage zum Thema Dienstgrad in der FF
  •  
    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778323
    Datum04.12.2013 08:5420227 x gelesen
    Hallo,
    ich wende mich heute mal mit einem Überlegungsansatz an alle Mitleser, den wir vor Kurzem unter unseren Aktiven diskutiert haben.
    Tragen Dienstgrade in der Freiwilligen Feuerwehr zur Motivation oder eher zur Demotivation von Mitgliedern bei?
    Folgende Ansätze wurden ohne Wertigkeit genannt:
    Notwendigkeit und Sinn von Dienstgraden
    Sinn von Stellenplänen
    Gerechtigkeit / Ungerechtigkeit
    Würdigung von Zugehöhrigkeit
    Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten

    Bitte ergänzen

    Ich bin gespannt auf eine angeregte Diskussion.
    Gruß Martin

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    AutorOliv8er 8S., Dietzenbach / Hessen778324
    Datum04.12.2013 09:2416068 x gelesen
    Hallo Martin und Forum!

    Ich finde das ist ein kompliziertes Thema und ich denke es wird dazu kein eindeutiges Stimmungsbild geben.

    Es gibt Feuerwehren, da spielen die Dienstgradabzeichen keine Rolle und werden auch nicht getragen. Begründung: Die Dienstgrade haben im Einsatzdienst keinerlei Bedeutung. Da zählen dann Qualifikationen und Funktionen. Und ehrlich gesagt, in meinen Augen ist das auch bedeutungslos. Genauso wie die komischen Abzeichen für die Teilnahme an der Fluthilfe in den letzten Jahren.

    In anderen Feuerwehren sind das gewachsene Strukturen oder Teil dieser und erfüllen sicherlich einen Zweck.
    Sicher gibt es auch genug Mitglieder, die sich dadurch bestätigt fühlen oder auch anerkannt.

    Aber das sehen von 100 Mitgliedern sicherlich 100 unterschiedlich ;-)!

    PS: In meiner FW wurden die Dienstgrad(abzeichen) vor mehr als 10 Jahren abgeschafft und niemand hat es bis heute vermisst. Befördert werden wir aber trotzdem. Im normalen Feuerwehralltag interessiert der Dienstgrad aber keinen!

    Gruß Oliver!

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern778327
    Datum04.12.2013 09:44   15614 x gelesen
    Im Einsatzbetrieb kann nicht basisdemokratisch abgestimmt werden, wer jetzt was macht. Da muß eine Rangordnung her.

    Im Außenverhältnis soll erkennbar sein, wer hier in einer offiziellen Funktion im namen der Feuerwehr tätig ist.

    Beförderungen sind auch ein Mittel um Dank und Anerkennung für geleistete Dienste auszudrücken. Es gibt bei Feuerwehrs - wie überall auch - normale Mitglieder, lame Mitläufer und besondere Leistungsträger. Wer sich besonders einsetzt (ist bei real wahrgenommenen Führungspositionen immer erforderlich) soll auch in einer sichtbaren Form dafür ausgezeichnet weredn.

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778328
    Datum04.12.2013 09:4615657 x gelesen
    Hallo Oliver,
    erst mal vielen Dank für die erste Einschätzung. Ich versuche mal die Problematik weiter zu erklären:
    Beispiel1:
    Feuerwehrmann 1 ist 53 Jahre alt und seit 35 Jahren aktiv in der Feuerwehr. Er ist ausgebildeter Atemschutzgeräteträger ud bei fast jedem Einsatz in vorderster Front zu finden. Er beteiligt sich an allen Ausbildungsdiensten und Übungen, ist Familienvater, Hausbesitzer und versierter Handwerker. Führungslehrgänge hat er aus zeitlichen Gründen abgelehnt.
    Dienstgrad HFM

    Feuerwehrmann 2 ist 25 Jahre alt und seit 7 Jahren aktiv in der Feuerwehr. Er hat 2 technische Lehrgänge besucht. Zusätzlich besuchte er TF und GF Lehrgang um das Amt des JF-Wartes ausüben zu können.
    Dienstgrad LM

    Alles nur fiktiv und von mir erfunden.
    Nun die Frage: Motivieren Dienstgrade?

    Gruß Martin

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778329
    Datum04.12.2013 09:5615089 x gelesen
    Hallo Volker,
    für den "Einsatzbetrieb" gibt es Funktionskennzeichen, die mehr aussagen als jeder irgendwann mal erworbene Dienstgrad.
    Wenn ich Beförderungen als Mittel für Dank und Anerkennung verwende, muss ich die Tätigkeiten in der Feuerwehr bewerten. Zur Zeit werden da nur Lehrgänge und Zugehörigkeit ausgewertet. Zusätzlich gibt es Stellenpläne die sogar diese Auswertung noch verhindern.
    Bezieht dieses ganze Verfahren bitte mal auf ein Privatunternehmen, ersetzt Dienstgrade durch Gehaltsgruppen und bedenkt die Motivation mal dann?

    Gruß Martin

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    AutorKai 8S., Rodgau / Hessen778330
    Datum04.12.2013 09:5814925 x gelesen
    Für den Einsatzdienst, gibt es die am Helmkennzeichnungen, damit man auf anhieb sehen kann wer kann denn was.

    Und für die Führungsfunktionen, sollte es in den meisten Bundesländern doch Kennzeichnungswesten /-koller geben.
    Da sind Dinstgrade wohl überflüssig, da durch die Weste/-koller klar ist wer das Sagen hat.

    Wenn ich die Leistungsbereitschaft anerkennen möchte um damit zu motivieren, gibt es z.B. für regelmäßige Übungsteilnahme am Ende des Jahres ein kleine Präsent. Auch da ist es egal ob es einen Dienstgrad gibt.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg778333
    Datum04.12.2013 10:0914972 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Martin S.

    Zur Zeit werden da nur Lehrgänge und Zugehörigkeit ausgewertet.

    So sieht es auch die neue VwV-Feuerwehrbekleidung für BaWü vor:

    -> " Dienstgrade und Dienstgradabzeichen "

    sie erläutert wer welches Dienstgradabzeichen bzw. Funktionsabzeichen tragen darf.

    Für viele FW-Angehörige tragen Dienstgrade und Befördungen wirklich zur Motivaion bzw. Demotivation bei.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorDenn8is 8F., Senden / Nordrhein-Westfalen778334
    Datum04.12.2013 10:1214900 x gelesen
    Hallo Martin,
    Hallo Forum!

    folgend MEINE Meinung über Dienstgrade bei Freiwilligen Feuerwehren:

    Geschrieben von Martin S.Notwendigkeit und Sinn von Dienstgraden
    Für allgemein Notwendig halte ich die Dienstgrade bei der Freiwilligen Feuerwehr nicht. Im Einsatzgeschehen spielen Sie keine Rolle, da Sie in den meisten Fällen nicht auf der Einsatzkleidung getragen werden. Hier reicht eine Qualifikationskennzeichnung mittels Helmstreifen (Gruppen-, Zug-, Verbandsführer) sowie die Funktionskennzeichnung mittels Weste.
    Im normalen Dienstgeschehen sehe ich Dienstgrade nur als bedingt notwendig an. Zwar kann man dort Kameraden (SB) für Ihre bestandenen Lehrgänge und Ausbildungen (im Sinne der LVO) würdigen, jedoch müsste dies dann auch bei allen Feuerwehren gleich gehandhabt werden. Hier müsste die LVO dann entsprechend verfeinert werden.
    Ein Beispiel: Feuerwehr A vergibt nach bestandenem FII sofort und unverzüglich den Rang UBM (FM (SB) ist dann vielleicht grad 20 oder 21 Jahre alt) Feuerwehr B sendet einen Kameraden (SB) im gleichen Alter zum Lehrgang, befördert aber auf Grund von fehlender Erfahrung vorerst zum OFM um mit wachsender Einsatzerfahrung dann den UBM (=voll ausgebildeter Mannschaftsdienstgrad) zu vergeben.

    Geschrieben von Martin S.Sinn von Stellenplänen
    Sicherlich sind Stellenpläne damals ein adäquates Mittel der Organisation gewesen. Die Hierachie vom ("Vereins-")Gruppenführer, über ("Vereins-")Löschzugführer bis hin zum Wehrführer mag mal seinen Reiz gehabt haben. Vereinzelt wird das in großen freiwilligen Feuerwehren auch sicherlich noch so angewandt. Doch wer möchte sich in der heutigen Zeit noch einer so militärischen Führungsfom unterwerfen?!
    Sicherlich gibt es auch Stellen die unweigerlich besetzt sein müssen: Die rühren dann aber eher aus dem Brandschutzbedarfsplan bzw. dem Einsatzgeschehen heraus. Habe ich drei Gruppenfahrzeuge am Standort, muss es mein Ziel sein, dass ich diese am Tage und in der Nacht jeweils drei mal mit einem Gruppenführer besetzt habe, um sicher einen Gruppenführer zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung zu haben. Das sind für mich eher die Stellenpläne die heutzutage ausschlaggebend sind.

    Geschrieben von Martin S.Gerechtigkeit / Ungerechtigkeit
    In Bezug auf Dienstränge erfordert dieses Thema sehr viel Fingerspitzengefühl des LdF und des entsprechenden LZF. Hier kann viel verkehrt gemacht werden. Wenn jemand sich in der Feuerwehr engagiert, und das vielleicht auch über den normalen Dienst hinaus, möchte er seine Arbeit auch anerkannt haben. Das Streben nach Anerkennung ist ein urbedürfnis der Menschheit.
    Dem gegenüber steht aber vielleicht ein Kamerad (SB) der tagesverfügbar ist, sich aber weniger engagiert. Eine Gradwanderung auch bei der Lehrgangsverteilung. Nicht im brandschutztechnischen, aber im menschlichen Sinne!

    Geschrieben von Martin S.Würdigung von Zugehöhrigkeit
    Als solches würde ich die Dienstränge nur bei Kameraden(SB) sehen, die aus körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen, keine Möglichkeit haben aufzusteigen. Auch denen tut z.B. eine Beförderung zum OFM oder HFM (weiter gehts in NRW leider nicht) unter Umständen gut. Ein Motivationsschub ist es allemal.
    Dienstränge nur nach abgelaufener Zeit, egal welches Engagement der Kamerad(SB) an den Tag gelegt hat zu verteilen, ist den engagierten Kameraden gegenüber ungerecht. Auch stimmen dann Erfahrung und Wissen der Personen, bei gleichem Rang, nicht unbedingt überein.

    Geschrieben von Martin S.Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten
    Hier weiss ich nun nciht auf welche Tätigkeiten du speziell hinaus willst. Solche Posten wie der Atemschutzgerätewart oder der Biedienstete in der Kleiderkammer? Oder doch die Posten des ("Vereins-")Gruppenführers?

    Alles oben Geschriebene beruht auf meinen 15 Jahren Feuerwehrerfahrung. Sicherlich mag es andere Personen geben die dies anders Empfinden und handhaben. Auch diese Systeme sind richtig und wichtig, insofern sie schlüssig sind, und niemanden bevorzugen.

    Bin auf weitere Antworten gespannt.

    Viele Grüße

    _________________________________________________
    Das wars von mir! Nur meine Meinung nix anderes.
    Ziemlich puristisch oder?

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg778335
    Datum04.12.2013 10:2314782 x gelesen
    hallo,

    das passt auch dazu: p.gifKleinschleifen & Motivation

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorOliv8er 8S., Dietzenbach / Hessen778336
    Datum04.12.2013 10:2415323 x gelesen
    Hallo Martin!

    Ich habe durchaus verstanden was du für eine Situation bewertet haben möchtest, aber genau an diesem Beispiel sieht man doch, dass die Anerkennungskultur in Deutschland speziell bei den Ehrenamtlichen kränkelt!

    Bin ich mehr oder weniger motiviert, weil mir irgendein "Grüßgottonkel" einmal in 5 Jahren ein Stück Stoff und eine Urkunde überreicht? Vielleicht ja, vielleicht nein! Das ist personenabhängig und kann man nicht verallgemeinern.

    Zu deinem Beispiel kann ich nur als guten Ansatz, die Anerkennungsprämie des Landes Hessen erwähnen. Hier werden die erworbenen Lehrgänge nicht berücksichtigt, sondern nur die reine aktive Zugehörigkeit zählt und wird mit einem nicht gerade kleinen Betrag anerkannt.

    Und motivieren kann ich die Menschen auf viele Arten. Das ist aber in der Regel auf Standortebene zu klären, da ich hier auch große Unterschiede haben kann. Aber in der Regel motiviert man heute mehr Leute mit einem fairen System aus finanzieller oder materieller Unterstützung als mit einem Stück Stoff am Ärmel.

    Gruß Oliver!

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    AutorMitj8a S8., Pinneberg / SH778337
    Datum04.12.2013 10:2414732 x gelesen
    Hallo Martin,

    ich denke, dies wird jeder anders sehen.

    Ich persönlich empfinde Dienstgrade als Kenntlichmachung und Anerkennung von Leistungen (sprich Lehrgängen und neu auch Dienstzeit) für die Feuerwehr. Dem einen schmeichelt dies für das Ego mehr, dem anderen weniger. In Schleswig-Holstein wird man mittlerweile nach 15 Jahren zum Löschmeister befördert, auch wenn man keinen Gruppenführerlehrgang besucht hat (war bisher Voraussetzung). Also quasi ein Löschmeister "ehrenhalber". Und ganz ehrlich - natürlich habe ich mich über diese Beförderung gefreut.

    Selbstverständlich ginge es auch ohne. Schliesslich bekommt man dafür nicht mehr Geld (das doppelte von Null wäre ja immer noch Null) oder hat automatisch mehr Befugnisse.

    Um auf Deine Frage zurück zu kommen. Unterm Strich muss ich zumindest für mich sagen, dass dies ein Stück weit zur Motivation beitragen kann. Aber man muss auch sagen, dass dies nur ein kleines Teilchen im großen Puzzle Motivation ist.

    Gruß,
    Mitja

    Ich spreche grundsätzlich und immer nur für mich!

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    AutorBenj8ami8n H8., Velpke / Niedersachsen778338
    Datum04.12.2013 10:2914744 x gelesen
    Guten Morgen

    Ein paar Antworten aus meiner Sicht der Dinge:

    Tragen Dienstgrade in der Freiwilligen Feuerwehr zur Motivation oder eher zur Demotivation von Mitgliedern bei?
    Also mich persönlich motiviert ein Dienstgrad kein stück. Finde es überflüssig. Demotivierend wirkt das aber auch nicht auf mich.

    Notwendigkeit und Sinn von Dienstgraden
    Ich sehe keine Notwendigkeit von Dienstgraden! Führungskräfte werden im Einsatz eh durch die Funktionsweste gekennzeichnet.

    Gerechtigkeit / Ungerechtigkeit
    Wenn strikt nach Vorschrift befördert wird (Lehrgänge, Dienstjahre etc.), kann es ja eigentlich nicht ungerecht sein.

    Würdigung von Zugehöhrigkeit
    Zugehörigkeit richtet sich bei mir nicht nach dem Dienstgrad. Den Dienstgrad sieht man eh nur auf der Karnevals... ähm Dienstuniform.

    Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten
    Wie bereits gesagt. Die wichtigkeit der Tätigkeiten richtet sich im Einsatzfall nach der Funktionsweste bei Führungskräften(natürlich mit entsprechender Qualifikation), bei der Mannschaft nach Qualifikationen (AGT Lehrgang, Maschinist usw usw) nicht nach irgendwelchen Dienstgraden!

    Auf Versammlungen usw. wo die Dienstuniform getragen wird sieht man auch schon am Ärmelabzeichen ob es sich um einen Ortsbrandmeister, Stellv. OrtsBM oder sonstigen handelt.


    Meine persönliche Meinung noch:
    Ich finde Dienstgradabzeichen völlig unsinnig! Von mir aus kann man diese sofort abschaffen (den Dienstanzug am besten gleich mit)
    Motivieren kann man mich (und sicher auch viele andere) über Lehrgänge, Seminare (z.B Atemschutznotfalltraining, Gifhorner Rettungstage usw.)und vernünftig ausgearbeitete Dienste die Spaß bringen und natürlich auch Wissen vermitteln oder vertiefen!


    MKG Benni

    Alle von mir geschriebenen Texte, stellen
    nur meine persönliche Meinung dar.

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    AutorMarc8us 8M., Wernigerode/ OT Reddeber / ST778339
    Datum04.12.2013 10:3414623 x gelesen
    Das Meinungsbild in Feuerwehrdeutschland zu Dienstgraden wird recht verschieden sein.

    Aus meiner Sicht sind sowohl Dienstgrade als auch die damit verbundene Dienstuniform lange überholt.

    Eine Funktionskennzeichnung ist wichtig, ebenso eine Kennzeichnung wichtiger Qualifikationen (z. B. RS/RA, Arzt... aber auch Maschinist).

    Dienstgrade und Uniformen stammen jedoch als der alten Zeit und sind Vereinsmeierei. Andere Hilfsorgansiationan haben sich bereits lange davon getrennt. Doch leider sitzen in den maßgebenden (verordnungsgebenden) Gremien (LFV und MI) oft die Anhänger von viel Lametta und dollen Uniformen. So sollen bei uns in ST nun wieder drei neue Dienstgrade eingeführt werden, die es seit 1991 nicht mehr gab (BI, OBI und HBI). Völlig sinnbefreit.

    Wenn ich zudem daran denke, welche Diskussion es hervorgerufen hat, dass im neuen Entwurf der DienstklVO-Fw keine Kragenspiegel für FF mehr enthalten sind - Kopfschüttel!!!

    Die Beiträge in diesem Forum sind meine rein private Meinung!

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778340
    Datum04.12.2013 10:3914533 x gelesen
    Hallo Dennis,
    mit "Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten" meine ich, dass uns die FwVO die Mindestvorraussetzungen für die Unterschiedlichen Dienstgrade vorgibt, ohne die wirkliche Wichtigkeit der einzelnen Tätigkeiten zu berücksichtigen.
    Beispiel: Für den harten Job des Atemschutzgeräteträgers finde ich keine gewillten Leute, dafür finde ich 5 Kameraden, die alle am liebsten morgen schon zum ZF-Lehrgang wollen.
    Jetzt nochmal der Vergleich zu einem Privatunternehmen. Ich mache das was besser bezahlt (hier mit Dienstgraden)wird.
    Es bleibt spannend.
    Gruß Martin

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    AutorAlex8and8er 8H., Hohentengen a.H./Weissach / Baden-Württemberg778341
    Datum04.12.2013 10:4414652 x gelesen
    Geschrieben von Volker L.Beförderungen sind auch ein Mittel um Dank und Anerkennung für geleistete Dienste auszudrücken. Es gibt bei Feuerwehrs - wie überall auch - normale Mitglieder, lame Mitläufer und besondere Leistungsträger. Wer sich besonders einsetzt (ist bei real wahrgenommenen Führungspositionen immer erforderlich) soll auch in einer sichtbaren Form dafür ausgezeichnet weredn.

    Die die ich nicht befördere kann ich somit aber auch noch mehr demotivieren. Dann lieber keine Beförderungen. Man bekommt ja im Normalfall mit ob man von den anderen als kompetent und hilfreich angesehen wird oder nicht. Das befriedigt doch auch, im Gegensatz zu ein paar Zacken aufm Ärmel über die die FW-Führung entscheidet.

    Gruß Alex

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    AutorMath8ias8 W.8, Garlstorf / Niedersachsen778342
    Datum04.12.2013 10:4715069 x gelesen
    Moinsen,

    Geschrieben von Martin S.Feuerwehrmann 2 ist 25 Jahre alt und seit 7 Jahren aktiv in der Feuerwehr. Er hat 2 technische Lehrgänge besucht. Zusätzlich besuchte er TF und GF Lehrgang um das Amt des JF-Wartes ausüben zu können.
    Dienstgrad LM


    Als Jugendwart trägt er quasi die Verantwortung für eine Feuerwehr in der Feuerwehr und hat nicht selten ein ähnliches Arbeitsaufkommen wie der Orts-BM. Da ist der Löschmeister-Dienstgrad mehr als angemessen...

    Gruß
    Mathias

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778344
    Datum04.12.2013 11:0314822 x gelesen
    Hallo Matthias,
    bitte nur als Beispiel werten. Ich weiss sehr wohl die Aufgaben eines Jugendwartes zu würdigen. Ich kenne aber auch die Verantwortung eines Atemschutzgeräteträgers während des Einsatzes. Das beides mit Dienstgraden zu berücksichtigen ist genau das Problem. Dein Beitrag zeigt doch schon die unterschiedlichen Sichtweisen.
    P.S.: Feuerwehr in der Feuerwehr ist aber nicht gesund.

    Gruß Martin

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen778346
    Datum04.12.2013 11:50   14678 x gelesen
    Hallo Martin,

    die Frage nach dem Sinn von Dienstgraden kann man wahrscheinlich sowohl mit ja als auch mit nein beantworten - jeweils aus dem persönlichen Blickwinkel desjenigen, der als Helfer in einer Feuerwehr mit oder ohne solche Dienstgrade ist. Es kommt nämlich m.E. auf die persönliche Motivation an. Hier und an anderer Stelle habe ich bereits die Bedürfnispyramide nach A. Maslow zitiert. Die ist wissenschaftlich zwar nicht mehr so ganz up to date, verdeutlicht aber, dass es unterschiedliche Motive eines jeden Helfers in unterschiedlicher Ausprägung gibt. Dienstgrade, Ehrungen, Erwähnungen deswegen in der Zeitung, gar mit Bild, sind Ausdruck sozialer Anerkennung. Die ist dem einen vielleicht wichtiger als dem anderen, der eine ist mehr deswegen in der Feuerwehr, der andere vielleicht mehr wegen des gleichrangigen Miteinanders.

    Stellenpläne hingegen halte ich, wenn ich das jetzt vom Begriff her richtig verstanden habe, für sehr sinnvoll. Unabhängig von dem allgemeinen Vorhandensein von Dienstgraden und Rängen muss es ja doch verantwortliche Personen geben, die ihrerseits bestimmte Aufgaben delegieren müssen. Das funktioniert nur, wenn es auch abgegrenzte Aufgabenbereiche für die Empfänger dieser Aufgaben gibt. Und wenn man das noch übersichtlich in einem Organigramm darstellen kann, dass ist das doch um so besser, auch für die Motivation eines einzelnen Helfers - der hat Aufgaben, die er schaffen kann, diese werden im Idealfall von Mannschaft und Führung gleichermaßen gewürdigt und er ist dadurch weder über- noch unterfordert.

    Motivation ist eben generell ein schwieriges Thema. Motivation schaffen noch mehr als Motivation erhalten, wobei sich auch mit letzterem vielen offensichtlich schwer tun. Aber aktiv nicht vorhandene Motivation erzeugen halte ich insbesondere in ehrenamtlichen Organisationen, aber auch in der allgemeinen Arbeitswelt, für ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. M.E. muss es vielmehr darum gehen, bestehende Motive bei den Helfern zu erkennen und nach Möglichkeit darauf zu achten, die daraus resultierende Motivation nicht zu zerstören. Dann hat man schon mehr als genug zu tun.

    Ein bisschen was mehr dazu habe ich auch im Buch "Effizient Führen!" im ecomed-Verlag geschrieben. Dabei war es mir besonders wichtig zu zeigen, dass es nicht immer isoliert um die Motivation, bei anderen Diskussionen dann um die Organisation und irgendwann dann noch um die technische Ausstattung gegen darf, wenn man sich fragt, warum die Leute wegbleiben oder warum welche, die da waren, auf einmal gehen. M.E. kann man da nur mit einem stimmigen Gesamtkonzept dran gehen - unsere Aufgaben brauchen ja mensche, umgekehrt brauchen unsere Menschen auch Aufgaben, die sie gut finden, die sie überhaupt erst kennen und die sie nachher auch noch lösen können...

    Is that you, John Wayne? Is this me?

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778347
    Datum04.12.2013 12:1214409 x gelesen
    Hallo Matthias,
    erstmal vielen Dank für deinen Beitrag und für den Tip mit der Pyramide und dem Fachbuch.
    Wenn Dienstgrade in der jetzigen Form als Zeichen sozialer Anerkennung, oder Nichtanerkennung dienen würden, oh oh da wäre aber was los in den Feuerwehren. Soziale Anerkennung hingegen, da geben ich dir vollkommen recht, ist wichtig, aber in welcher Form steht ja gerade zur Diskussion.
    Zum Thema "Stellenpläne" gebe ich dir auch recht, wenn man das als Organigramm betrachtet, wonach sich eine Feuerwehr in Abhängigkeit von mehreren Faktoren, gliedert. Hier stört aber die vorgegeben Unterscheidung in FF mit Grundausstatungen, Stützpunkte und Schwerpunkte. Dieses macht eine Gliederung der Feuerwehr nach den tatsächlichen Gegebenheiten unmöglich. Und Dienstgrade in Anhängigkeit zum Platz im Stellenplan zu vergeben, nun ja damit sind wir schon wieder beim Thema.

    Gruß Martin

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen778348
    Datum04.12.2013 12:4614303 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Martin S.Wenn Dienstgrade in der jetzigen Form als Zeichen sozialer Anerkennung, oder Nichtanerkennung dienen würden, oh oh da wäre aber was los in den Feuerwehren.

    Es kommt ja nicht primär darauf an, für was diese Dienstgrade gedacht sind, sondern was jeder "Betroffene" darin sieht. Deswegen regt sich vielleicht der ein oder andere auch eher übere eine ausgebliebene Beförderung auf als ein anderer.

    Geschrieben von Martin S.Soziale Anerkennung hingegen, da geben ich dir vollkommen recht, ist wichtig, aber in welcher Form steht ja gerade zur Diskussion.

    da wird es sicher kein Patentrezept geben, schätze ich. Bei Ehrungen usw. spielt ja daneben für die Organisation immer noch ein "Werbeeffekt" mit ein, den man bei solchen Überlegungen nicht außen vor lassen kann. Im "täglichen Dienstbetrieb" ist der Punkt sicher nicht minder wichtig, aber um so vielschichtiger...

    Is that you, John Wayne? Is this me?

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    AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz778349
    Datum04.12.2013 13:0214430 x gelesen
    Hallo.

    Geschrieben von Martin S.Tragen Dienstgrade in der Freiwilligen Feuerwehr zur Motivation oder eher zur Demotivation von Mitgliedern bei?
    Individuell betrachtet mit Sicherheit. Nicht jeder legt Wert auf irgendeinen Dienstgrad, aber diejenigen, die das tun motiviert oder demotiviert man damit.

    Geschrieben von Martin S.Notwendigkeit und Sinn von Dienstgraden
    Ich merke es gerade bei den jüngeren Kameraden. Denen ist der Dienstgrad durch die Bank eigentlich egal. Viele tragen nicht mal ihre Dienstgradschlaufen, geben sie bei der nächsten Beförderung meist originalverpackt zurück und nehmen die neuen in Empfang.
    Bei den älteren Kameraden sieht das hier schon anders aus. Da wird auch mal kritisch hinterfragt warum jetzt Müller/Meier/Schmitt befördert worden ist, evtl. einen Dienstgrad höher als man selbst. Hier gibt es aber stringente Regelungen und Rahmenbedingungen, wo klipp und klar geregelt ist wer welchen Dienstgrad wann erhält.

    Ich selbst sehe es schon als notwendig an. Viele Kameraden werden erst zum 25-jährigen Dienstjubiläum gewürdigt, da hat der eine oder andere schon alles mögliche an Pommes und Sternchen gesammelt. So kann man in der Zeit dazwischen immer mal wieder die Leistung der/desjenigen herausstellen und würdigen.

    Geschrieben von Martin S.Sinn von Stellenplänen
    Unsinn! Natürlich muss die "Stellenverteilung" innerhalb einer FF mit Sinn und Verstand erfolgen. Das würde ich aber nie an einem Stellenplan festmachen. Wenn jemandem aufgrund seiner Ausbildungen und Leistungen ein bestimmter Dienstgrad "zusteht" soll er ihn haben.

    Geschrieben von Martin S.Gerechtigkeit / Ungerechtigkeit
    Da wir alle Menschen sind gibt es immer welche, die sich ungerecht behandelt fühlen.

    Geschrieben von Martin S.Würdigung von Zugehöhrigkeit
    Lt. FwVO RLP für 25, 40 und 45 Jahre. Alles dazwischen ist m.E. Sache der Wehr ob und wie sie das tut. Bei uns wird man pauschal dann für n Jahre Zugehörigkeit in der kameradschaftlichen Vereinigung geehrt. Das spiegelt sich aber nicht in Dienstgraden wider.

    Geschrieben von Martin S.Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten
    Jemand, der während seiner Laufbahn nur den TM1 gemacht hat kann m.E. niemals Löschmeister werden während andere TM2, TF, AGT, Maschinist etc. absolviert haben um Löschmeister werden zu können.

    MfG
    Daniel

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg778350
    Datum04.12.2013 13:3614274 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Martin S.Bitte ergänzen

    Da möchte ich noch die Einsätze in die Runde werfen.

    Die Art und Weise der Einbindung der einzelnen Einsatzkraft in das Einsatzgeschehen einer Feuerwehr ist meiner Ansicht nach ein gewichter Motivationsfaktor.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778351
    Datum04.12.2013 13:5214085 x gelesen
    Hallo Jürgen,
    prima, ist bei uns so noch nicht angesprochen worden. Ist aber mit ganz großer Sicherheit ein Motivationsthema. Einerseits möchte man gebraucht werden (Anerkennung), andererseits ist eine Überforderung Einzelner (auch Feuerwehren) nicht motivationssteigernd.

    Gruß Martin

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP778354
    Datum04.12.2013 14:0814093 x gelesen
    Geschrieben von Daniel M.Das würde ich aber nie an einem Stellenplan festmachen. Dito, auch wenn wir leider einen haben. Maximal veralteter Mist, dessen Sinn niemand erklären kann. Und wenn man Dienstgrade als Motivationsfaktor sehen will, den einzigen Sinn dieses Dienstgradzeugs den ich zumindest für manche Leute noch akzeptiere, dann ist ein Stellenplan doch absolut kontraproduktiv.

    Geschrieben von Daniel M.Lt. FwVO RLP für 25, 40 und 45 Jahre.25, 35, 45. Oder hat sich da was geändert?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorUwe 8R., Schwerin / M-V778355
    Datum04.12.2013 14:1214072 x gelesen
    Eigentlich ist die Fragestellung schon überflüssig. Jeder hat dazu seine eigene Ansicht und wird sie begründen können. Wem nützt es etwas, wenn hier jeder seine Meinung dazu beiträgt und am Ende können wir feststellen - schön dass wir drüber gesprochen haben - weil - ein Ergebis wird es nicht geben.

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    AutorPhil8ipp8 H.8, Engelsbrand / Baden-Württemberg778359
    Datum04.12.2013 14:2314126 x gelesen
    Wie von den Vorpostern ja z.T. schon geschrieben: Es gibt Leute, die machen sich nichts daraus und es gibt auch solche, die sich - überspitzt gesagt - über ihren Dienstgrad geradezu definieren.

    Bei uns in der Feuerwehr wird befördert, soweit ich weiß nach den Empfehlungen des Landes.
    Für mich persönlich kann ich sagen: Der Dienstgrad ist für mich nur ein sehr kleiner Motivationsfaktor. Sicher, ich habe mich gefreut, als ich vom Bürgermeister und meinem Kommandanten meine erste Schwinge bekommen hab. War ja auch eine Art Anerkennung für die geleisteten Lehrgänge und Übungen.
    Ich beziehe meine Motivation eher anderweitig. Wenn nach der Übung ein Jugendfeuerwehrler herkommt und sagt, dass ihm die Übung heute Spaß gemacht hat und er sich auf nächste Woche freut, dann ist das für mich mehr Ansporn als die Aussicht auf die nächste Beförderung. Natürlich werde ich mich dann freuen über den nächsten Dienstgrad und das alte gegen das neue Abzeichen tauschen. Aber dann geht der Feuerwehralltag weiter und werd weiterhin versuchen, qualitativ hochwertige Arbeit zu bringen. Ob mit oder ohne "bunteren" Dienstgrad.

    Hoffentlich klang das jetzt nicht zu geschwollen ;-)

    ...natürlich ist das nur meine ganz persönliche Meinung.

    Gruß Philipp

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778360
    Datum04.12.2013 14:2314012 x gelesen
    Hallo uwe,
    ein echt toller Beitrag. Mit Argumenten Denkanstöße zu geben und vorgegeben Meinungen zu hinterfragen ist in meinen Augen auch Sinn so eines Forums. Wer natürlich für sich das Recht in Anspruch nimmt die besten Argumente zu haben, muss sich an so einer Diskussion ja nicht beteiligen.

    Gruß Martin

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP778361
    Datum04.12.2013 14:3014030 x gelesen
    Geschrieben von Uwe R.Wem nützt es etwas, wenn hier jeder seine Meinung dazu beiträgt und am Ende können wir feststellen - schön dass wir drüber gesprochen haben - weil - ein Ergebis wird es nicht geben.Ein Ergebnis wäre der Aufwand, den eine Wehr damit betreibt, um diese Angelegenheiten zu bearbeiten.
    Oder die Argumente anderer pro/contra zu kennen und zu verstehen. Hab gehört, das sei generell eine Funktion eines Diskussionsforums...

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778362
    Datum04.12.2013 14:3014087 x gelesen
    Hallo Philip,
    schön das du zu gibst das ein Dienstgrad auch ein, wenn auch nur kleiner, Motivationsfaktor ist. Macht nämlich nicht jeder.
    Je höher jeder für sich diesen Motivationsfaktor ansetzt, um so schneller kann eine "Nichtbeförderung" genau zum Gegenteil führen. Und dann hilft es auch nicht, wenn sich die Verantwortlichen hinter Stellenplänen, Brandschutzgesetzen, fehlenden Lehrgangsplätzen und Kostengründen verstecken.
    Wieder nur eine Behauptung die ich zur Diskussion stelle.
    Gruß Martin

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    AutorHein8o K8., Ahrensbök / Schleswig-Holstein778366
    Datum04.12.2013 15:4114130 x gelesen
    Hallo Martin,

    auch ich sehe Dienstgrade und Uniform bei der freiwilligen Feuerwehr als überflüssig an.
    Zumal die meisten Nichtfeuerwehr-Menschen die Dienstgrade weder erkennen noch deuten können.

    Ich denke deine Funktion ist dein Dienstgrad, also der gewählte Gruppenführer ist dann Grupperführer...

    Aber: Meine Versuche, auch mit jüngeren Kameraden, über Abschaffung der Dienstgrade und Uniform zu sprechen, endet meistens damit, daß bei uns gerade die jungen Kameradinen und Kameraden auf die Uniform und Dienstgrade bestehen.

    zum Thema Motivation und Demotivation:
    Ich finde auch als Vorstandsmitglied es immer wieder schwer zu bewerten, wer ist ein verdienter Kamerad? Der der viel Freizeit hat und viele Lehrgänge besucht und jeden Dienst/ Einsatz mitgemacht hat oder der Kamerad, der viel Arbeiten muß, Familie hat und trotzdem Dienst und Einsatz mitmacht??????

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW778370
    Datum04.12.2013 15:5314034 x gelesen
    Hallo Martin,

    wie schon geschrieben, ist das eine Diskussion, bei der es keine Lösung geben wird.

    Meine ganz persönliche Meinung:

    Der Dienstgrad eines Kameraden/in sagt nichts über die Qualität desjenigen aus. Du kannst BI`s als Zugführer haben und man fragt sich, wie sie das geschafft haben. Auf der anderen Seite gibt es BM (GF) die den Job des ZF machen könnten usw.

    Für die Hierachie (Und die muss es geben!) wirst du ohne Dienstgrad und deren Abzeichen nicht aus kommen.

    Gruß

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP778373
    Datum04.12.2013 16:0314083 x gelesen
    Geschrieben von Martin D.Für die Hierachie (Und die muss es geben!) wirst du ohne Dienstgrad und deren Abzeichen nicht aus kommen.Wieso? Eine Über-/Unterordnung kann man doch auch ohne Dienstgrad, nur mit Funktionen und Namen, erstellen.
    Und genau das ist der Grund, weshalb es sinnvoll ist, genau das zu tun:
    Geschrieben von Martin D.Der Dienstgrad eines Kameraden/in sagt nichts über die Qualität desjenigen aus.
    Mache ich die Hierarchie nach Dienstgraden, wird der BI, bei dem man sich fragt wie er den ZF geschafft hat, auch zukünftig als ZF eingesetzt, egal wie aktuell er seine Arbeits- und Denkweise hält. Denn der Dienstgrad wird ja nicht oder in den seltensten Fällen herabgestuft. Wenn ich andere, nachvollziehbare Gründe habe, jemanden eben nicht mehr in einer bestimmten Funktion einzusetzen, trotz grundsätzlich absolvierter Ausbildung, ist es leichter zu argumentieren, wenn man sich nicht auf einem Dienstgrad ausruhen kann.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778374
    Datum04.12.2013 17:2213933 x gelesen
    So jetzt antworte ich mir mal selbst, um noch ein weiteres Beispiel zu bringen:
    Feuerwehrmänner (SB) a,b,c und d gehen gemeinsam zur Schule und sind vor Kurzem auch gemeinsam in die Feuerwehr eingetreten. Alle absolvieren gemeinsam den TM1 Lehrgang mit vollem Erfolg. Sie haben Spass am Ausbildungs- und Einsatzdienst und nehmen regelmäßig daran teil. Da nun aber nicht ausreichend Lehrgangsplätze zur Verfügung stehen, um alle 4 gleichzeitig weiter zu fördern, trennen sich jetzt ihre "Laufbahnen". Wenn sich in den darauffolgenden Jahren auch nur einer durch die vorzeitige Beförderung des anderen zurückgesetzt fühlt und nicht mehr voll motiviert zum Ausbildungs-bzw. Einsatzdienst erscheint, wem hat die Beförderung dann genutzt? Im schlimmsten Fall wiederholt sich das ganze bei den Vieren innerhalb eines "Feuerwehrlebens"mehrmals, weil man den am weitesten ausgebildeten Feuerwehrmann ja auch nicht auf die anderen warten lassen kann, da er ja alle Kriterien erfüllt.

    Ich weiss, alles ziemlich hypothetisch ...

    Gruß Martin

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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt778375
    Datum04.12.2013 17:2213984 x gelesen
    Geschrieben von Martin S.Zur Zeit werden da nur Lehrgänge und Zugehörigkeit ausgewertet.
    Das stimmt nicht überall. Es gibt Laufbahnverordnungen, in denen Die Funktion für die Verleihung des Dienstgrades entscheidend ist.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778376
    Datum04.12.2013 17:2613992 x gelesen
    Hallo Andreas,
    du hast recht. Das wollte ich aber nicht unterschlagen.

    Gruß Martin

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW778378
    Datum04.12.2013 17:4514188 x gelesen
    Geschrieben von Heino K.auch ich sehe Dienstgrade und Uniform bei der freiwilligen Feuerwehr als überflüssig an.
    Zumal die meisten Nichtfeuerwehr-Menschen die Dienstgrade weder erkennen noch deuten können.


    Die Dienstgradabzeichen richten sich nur sekundär an "Zivilisten"...


    Geschrieben von Heino K.Ich denke deine Funktion ist dein Dienstgrad, also der gewählte Gruppenführer ist dann Grupperführer...

    Mir ist ein Rätsel, wieso man glaubt, man könnte Führungskräfte "wählen"... man muss die zunächst mal überhaupt gewinnen, ausbilden und halten...


    Geschrieben von Heino K.Aber: Meine Versuche, auch mit jüngeren Kameraden, über Abschaffung der Dienstgrade und Uniform zu sprechen, endet meistens damit, daß bei uns gerade die jungen Kameradinen und Kameraden auf die Uniform und Dienstgrade bestehen.

    aha...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW778382
    Datum04.12.2013 17:4914475 x gelesen
    Geschrieben von Martin S.Tragen Dienstgrade in der Freiwilligen Feuerwehr zur Motivation oder eher zur Demotivation von Mitgliedern bei?

    Mit wenigen Ausnahmen funktionieren Uniformen, Dienstgradabzeichen und auch Orden-/Ehrenzeichen sehr gut - wenn man damit ehrlich umgeht.


    Geschrieben von Martin S.Sinn von Stellenplänen

    Damit sind vermutlich Funktionsübersichten bei der FF gemeint, die dann direkt mit der Qualifikationsanforderung einher gehen.

    Das ist notwendig, um überhaupt lokal, aber auch auf Landesebene, zu wissen, wieviel Führungspersonal man braucht - und dann auch aus- und fortbilden muss.
    Selten wird soviel gelogen wie in dem Bereich...


    Geschrieben von Martin S.Gerechtigkeit / Ungerechtigkeit

    Wie meinen?
    Wer beurteilt das?


    Geschrieben von Martin S.Würdigung von Zugehöhrigkeit

    allenfalls für "ehrenhalber" Beförderungen auf "Erfahrungsdienstgrade", nicht wenn Führungsqulifikation an sich eine Rolle spielt - und ja das geht beim TF los!


    Geschrieben von Martin S.Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten

    GF THL mehr wert als GF Brandbek. ?
    Wie meinen?

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern778384
    Datum04.12.2013 17:5513928 x gelesen
    Geschrieben von Heino K.Ich denke deine Funktion ist dein Dienstgrad, also der gewählte Gruppenführer ist dann Grupperführer...

    Das ist in meinen Augen ein Widerspruch in sich, zu denken man wird GF durch Wahl, in meinen Augen geht sowas gar nicht, auch wenn das in manchen Norddeutschen Landesteilen so ist.


    Geschrieben von Heino K.zum Thema Motivation und Demotivation:
    Ich finde auch als Vorstandsmitglied es immer wieder schwer zu bewerten, wer ist ein verdienter Kamerad? Der der viel Freizeit hat und viele Lehrgänge besucht und jeden Dienst/ Einsatz mitgemacht hat oder der Kamerad, der viel Arbeiten muß, Familie hat und trotzdem Dienst und Einsatz mitmacht??????


    Das sind in der Tat Probleme auf die der TO auch abzielt, ich hab da leider kein Patentrezept. :-(


    Gruß
    Christian




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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778386
    Datum04.12.2013 18:4814033 x gelesen
    Also erstmal habe ich nur Ansätze ohne Wertung zu dem Thema genannt, um aus den Beiträgen neue Sichtweisen, Argumente und andere Ansätze zu bekommen. Ich behaupte nicht zu wissen wie man es machen muss oder soll.
    zu der Ehrlichkeit im Umgang mit Dienstgraden: Was ist an Dienstgraden ehrlich bzw. unehrlich?
    zu den Stellenplänen: Wie geht man mit vorgegeben, standardisierten Stellenplänen um, die die wahren Strukturen nicht berücksichtigen?
    Beispiel: Feuerwehr mit Grundauststattung mit 21 Aktiven und mit 70 Aktiven haben die gleiche Führungsstruktur im Stellenplan.
    zu Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit: Das beurteilt doch jeder für sich selbst. Im besten Fall teilt er seine Unzufriedenheit mit.
    zu Zugehöhrigkeit: Sind "Erfahrugsdienstgrade" objektiv zu vergeben?
    Zur Wichtigkeit: Provokativ gefragt: 30 Jahre Atemschutzträger oder 3 Jahre Jugendwart?

    Alles nur Diskussionsbeispiele.
    Gruß Martin

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    AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen778394
    Datum04.12.2013 21:3613782 x gelesen
    Geschrieben von Andreas K.Es gibt Laufbahnverordnungen, in denen Die Funktion für die Verleihung des Dienstgrades entscheidend ist.

    Und auch das ist nicht ohne ein Problem ;-).
    Was wenn der WL/stlv.WL dies nicht mehr ist? Zurück zum Ursprung?

    Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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    AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen778395
    Datum04.12.2013 21:4013603 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Mir ist ein Rätsel, wieso man glaubt, man könnte Führungskräfte "wählen"... man muss die zunächst mal überhaupt gewinnen, ausbilden und halten...

    Genau dieser Unsinn steht aber in den meisten Mustersatzungen und dadurch auch in den meisten örtlichen Satzung wenigstens für die Wehrführung/Wehrleitung oder wie auch immer genannt. Richtiger wird es dadurch keinesfalls.

    Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY778397
    Datum04.12.2013 22:3113779 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Peter L.Was wenn der WL/stlv.WL dies nicht mehr ist? Zurück zum Ursprung?

    wo ist da ein Problem? Ich bin mit der Wahl zum stv. Kdt. zum BM befördert worden. Nachdem ich krankheitsbedingt ausgeschieden bin, behielt ich meinen Dienstgrad. Das wird bei uns generell so gemacht. Stört aber auch, bis auf einen, keinen. Es erfolgt ja keine Besoldung nach Dienstgrad. ;-)

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen778398
    Datum04.12.2013 22:4013721 x gelesen
    Das es Landauf und Landab so gemacht wird ist mir klar.
    Führt aber diese festgeschriebenen Regelungen erst recht ad absurdum, zumindest mMn.

    Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW778401
    Datum04.12.2013 23:2113891 x gelesen
    Geschrieben von Martin S.u der Ehrlichkeit im Umgang mit Dienstgraden: Was ist an Dienstgraden ehrlich bzw. unehrlich?

    falsche Frage...
    Was ist ehrlich und was ist unehrlich am Umgang damit!


    Geschrieben von Martin S.zu den Stellenplänen: Wie geht man mit vorgegeben, standardisierten Stellenplänen um, die die wahren Strukturen nicht berücksichtigen?
    Beispiel: Feuerwehr mit Grundauststattung mit 21 Aktiven und mit 70 Aktiven haben die gleiche Führungsstruktur im Stellenplan.


    Die Gemeinde ist verantwortlich eine geeignete und leistungsfähige Fw...
    Wenn man meint, das 3-fache zu brauchen muss man sich überlegen, ob das nicht (natürlich) auch für den Führungsaufbau gilt.....Blöd wirds, wenn dann das dazu führt, dass 50 Karteileichen von 20 Führungskräften befehligt werden sollen...

    Geschrieben von Martin S.Sind "Erfahrugsdienstgrade" objektiv zu vergeben?

    ja, nach Alter... der Rest ist unmöglich, weil das nicht nur vom Aufgabenumfang, sondern auch von der jeweiligen Umsetzung abhängt...

    Aber worauf willst Du eigentlich hinaus bzw. was stört Dich konkret woran?

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778414
    Datum05.12.2013 07:2113697 x gelesen
    Ich will auf nichts hinaus und mich stört auch nichts. Aber wenn wir als Freiwillige Feuerwehren uns Land auf, Land ab Sorgen um die Motivation unserer Mitglieder machen, und das meiner Meinung nach zu recht, dann muss es erlaubt sein solche Fragen zustellen. Ich mache mir genau diese Sorgen um die Zukunft der kleinen Freiwilligen Feuerwehrenim ländlichen Raum und habe aus der Diskussion mit meinen Kameradinnen und Kameraden und hier im Forum schon die eine oder andere Sichtweise bekommen, die ich so noch nicht hatte. Jetzt zwischen "wünsch dir was" und sinnvollen Ansätzen die richtigen Schlüsse zu ziehen ist eine Aufgabe der wir uns stellen müssen.

    Gruß Martin

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY778417
    Datum05.12.2013 08:3413694 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Martin S.Ich mache mir genau diese Sorgen um die Zukunft der kleinen Freiwilligen Feuerwehrenim ländlichen Raum und habe aus der Diskussion mit meinen Kameradinnen und Kameraden und hier im Forum schon die eine oder andere Sichtweise bekommen, die ich so noch nicht hatte.

    nichts gegen deine Sichtweise. Due Zukunft der Feuerwehren wird ja hier immer wieder thematisiert. Was ich aber nicht verstehe, ist das Ergebnis einer Umfrage, die kürzlich veröffentlicht wurde und der zu Folge sich immer mehr Deutsche ehrenamtlich engagieren.
    Bleibt die Frage, warum dieser "Boom" noch nicht bei der Feuerwehr angekommen ist und woran das liegt?

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern778418
    Datum05.12.2013 08:3813617 x gelesen
    Geschrieben von Anton K.nichts gegen deine Sichtweise. Due Zukunft der Feuerwehren wird ja hier immer wieder thematisiert. Was ich aber nicht verstehe, ist das Ergebnis einer Umfrage, die kürzlich veröffentlicht wurde und der zu Folge sich immer mehr Deutsche ehrenamtlich engagieren.
    Bleibt die Frage, warum dieser "Boom" noch nicht bei der Feuerwehr angekommen ist und woran das liegt?


    Tja, da stellt sich die Frage wie wird das ganze gemessen bzw. gezählt?
    Wenn ich immer höre das einer der Fußball spielt sich ehrenamtlich engagiert dann frage ich mich nämlich schon inwiefern das zutrifft? Beim Jugendtrainer sehe ich das absolut ein, aber der Herr um die 40 der trainiert und ab und an ein Spiel macht da frage ich mich dann schon eher ob man das so einordnen kann?


    Viele Grüße
    Christian




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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778420
    Datum05.12.2013 09:0413653 x gelesen
    Hallo Anton, hallo Christian,
    selbst wenn ein "Boom" bei den Ehrenamtlichen zu verzeichnen wäre, ohne die Wochenendfussballer, dann ist die Motivationserhaltung meiner Feuerwehrlaute deshalb nicht unwichtiger. Ich kann mich doch nicht zurück legen und auf den Schub an Ehrenamtlichen warten. Ich will auch nicht die ganze Republik motiveren, deshalb ja die unterschiedlichen Ansätze. Ich denke es gibt Möglichkeiten, und nur um die geht es, die ich in meine Feuerwehr ansprechen und vielleicht auch umsetzen kann.
    Stichworte: Kleinalarmschleifen, Führungsstil, Dienstgrade, Lehrgangsvergabe.

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    AutorUwe 8R., Schwerin / M-V778421
    Datum05.12.2013 09:27   14071 x gelesen
    Das Ganze artet allmählich aus. Ich glaube hier möchte sich nur jemand profilieren und benutzt dazu das Forum und sonnt sich in seinen Beiträgen - auch so kann man sich natürlich motivieren, proifilieren, in den Vordergrund rücken und Gesprächsthema sein. Und man benötigt noch nicht einmal Lehrgänge und der unterste Dienstgrad reicht aus..........

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen778422
    Datum05.12.2013 09:2713471 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Peter L.:
    Das es Landauf und Landab so gemacht wird ist mir klar.
    Führt aber diese festgeschriebenen Regelungen erst recht ad absurdum, zumindest mMn.

    Verstehe das Problem ebenfalls nicht.

    Jemand hat eine Qualifikation für eine bestimmte Funktion - und die Funktion - erlangt und den entsprechenden Dienstgrad erhalten. Irgendwann scheidet er aus der Funktion aus und ist dann "Funktion a.D.", behält aber natürlich den Dienstgrad. Ein General (plakativ) behält ja auch seinen Dienstgrad, und wird nicht wieder Schütze, Gefreiter (oder so was), wenn er nichts mehr kommandiert. Ein Reservist behält ebenfalls seinen Dienstgrad.

    Sehe nicht, daß da irgendwas ad absurdum geführt wird. Respektive: Das wird bei Dienstgraden an sich allgemein so gehandhabt (siehe Vergleich zum Militär).


    Gruß

    Daniel

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP778423
    Datum05.12.2013 09:29   13854 x gelesen
    Vielleicht liegt es auch daran, dass der Begriff Ehrenamt heute für fast alles genutzt wird, was früher schlicht "Hobby" genannt wurde?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
    Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
    (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg778426
    Datum 05.12.2013 10:01   15631 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Vielleicht liegt es auch daran, dass der Begriff Ehrenamt heute für fast alles genutzt wird, was früher schlicht "Hobby" genannt wurde?

    Eben. Das ist eines der Probleme bei diesen geschönten Aussagen. m.E. kann Ehrenamt allenfalls da gelten, wo es sich wirklich um ein Amt = offizielle amtliche Tätigkeit handelt. Also Gemeinderat, ehrenamtlicher Bürgermeister, Schöffe,...
    Dies heißt aber auch, dass der vorstand eines Fußballvereins kein Ehrenamt ausübt. Denn es handelt sich um die Tätigkeit eines privaten Vereins bei dem er im Rahmen der Selbstverwaltung dieses Vereins in dem er sein Hobby ausübt tätig ist. Das ist aller Ehren wert und verdient Anerkennung. Aber es ist eben m.E. kein Ehrenamt. Denn wenn es den Verein morgen nicht mehr gibt, dann kräht da kein Hahn danach. Wohingegen echte Ehrenämter per Gesetz oder anderer Rechtsverordnung von irgend jemand ausgeübt werden müssen.

    Dazu kommen jede Menge von vorneherein nicht auf Dauer angelegte Tätigkeiten in irgend welchen Bürgerinitiative oder zeitlich befristeten Projekttätigkeiten, die auch damit in einen Topf geworfen werden. Und diese sind es m.E. die den überwiegenden Teil des Zuwachses ausmachen. d.h. Menschen wollen sich engagieren, allerdings zeitlich befristet, unverbindlich und möglichst ohne feste Hierarchien. Und deshalb hat die Feuerwehr von diesem "Boom" nichts, denn wir brauchen genau das, was diese Menschen nicht wollen.

    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau


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    AutorBenj8ami8n H8., Velpke / Niedersachsen778428
    Datum05.12.2013 10:1113626 x gelesen
    Geschrieben von ---Volker Leiste, Erlangen---
    Im Einsatzbetrieb kann nicht basisdemokratisch abgestimmt werden, wer jetzt was macht. Da muß eine Rangordnung her.

    Die Rangordnung ergibt sich doch durch die Besetzung der Funktion, gekennzeichnet durch die Funktionsweste.
    Im Einsatz höre ich doch auf meinen Gruppenführer der die Weste trägt und nicht auf einen Zugführer der im Mannschaftsraum neben mir im Schlauchtrupp sitzt. Obwohl der Zugführer wohl den höheren Dienstrang auf seiner Ausgehuniform trägt.

    Desweiteren sieht man im Einsatz den Dienstgrad eh nicht. Dieser ist nirgends auf dem Einsatzanzug abgebildet. Da weiß man vielleicht, wenn überhaupt, in seiner eigenen Wehr wer welchen Dienstgrad hat. Aber sobald es zu Einsätzen mit anderen Einheiten kommt, weiß man bei den Einsatzkräften den Dienstgrad nicht mehr. Also meiner Meinung nach, ist der Dienstrang nicht dazu geeignet die Rangordnung im Einsatzgeschehen festzulegen!

    Geschrieben von ---Volker Leiste, Erlangen---
    Im Außenverhältnis soll erkennbar sein, wer hier in einer offiziellen Funktion im namen der Feuerwehr tätig ist

    Ich gehe mal davon aus das mit Im Außenverhältnis soll erkennbar sein das auftreten in der Dienstuniform gemeint ist.
    Die Offizielle Funktion der im Namen der Feuerwehr tätigen Personen erkennt man doch schon am Funktionsabzeichen, wo es die Abzeichen für OrtsBM, Stellv. OrtsBM, Jugendwart und für sonstige Funktionsträger gibt.

    Wozu dann noch zusätzlich ein Dienstgrad?


    MKG Benni

    Alle von mir geschriebenen Texte, stellen
    nur meine persönliche Meinung dar.

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY778430
    Datum05.12.2013 10:3813455 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Benjamin H.Wozu dann noch zusätzlich ein Dienstgrad?

    vielleicht weil wir in Deutschland sind?
    Da braucht jedes Kind irgend einen Namen und das muss deutlich nach außen gezeigt werden.
    Ich kann mich da nich an einen Urlaub im Harz zu Beginn der 80er Jahre erinnern. Da war ich mit meiner Frau in der Nähe von Goslar an einem Sonntag beim Kaffeetrinken. Da "fiel" eine Horde von Feuerwehrlern. Die hatten ihre mächstigen Schulterabzeichen ja nicht nur auf den Jacken sondern sie präsentierten diese auch noch am Hemd. Bei uns waren Dienstgradabzeichen damals noch gar nicht bekannt. Bayern halt. ;-)

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778432
    Datum05.12.2013 11:00   13634 x gelesen
    Ich habe lange überlegt ob man sowas kommentieren sollte, aber ich muss was richtig stellen:
    1. Wer sich die Freiwillige Feuerwehr zum Profilieren ausssucht, hat schon einen riesigen Fehler gemacht.
    2. Wer sich innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr mit Motivation der Mitglieder profilieren will, macht den nächsten großen Fehler.
    3. Ich habe in 35 Jahren aktiven Feuerwehrdienstes ausreichend Lehrgänge absolviert und wurde mit Dienstgraden ausreichend versorgt.

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    AutorBjor8n R8., Mommenheim / Rheinland-Pfalz778433
    Datum05.12.2013 11:2013480 x gelesen
    Hi!


    Im täglichen Umgang sind Dienstgrade recht unwichtig, da zählt Erfahrung, Fachwissen und Seniorität.

    Allerdings denke ich, grad für die jungen Kameraden kann die Beförderung (und damit das neue Abzeichen an der Ausgehuniform) doch motivierend sein.
    Mich hat es damals zumindest immer gefreut, beim Jahresabschluss vorgerufen und befördert zu werden. Und stolz gemacht auf das Geleistete.

    Das Ganze legt sich meiner Erfahrung dann etwas mit dem Alter. Zumindest bei uns war nach dem HFM üblicherweise Ende der Beförderungsfahnenstange. Dann kam erst wieder der BM nach GF-Lehrgang.
    (Den alten LM-Dienstgrad hatten wir nie genutzt).

    Jetzt mit LM, OLM und HLM gibts auch ne Anweisung, wie dieser zu befördern ist. Somit kommen langgediente erfahrene Kameraden auch nochmal in den Genuss einer Beförderung. Grad diejenigen, die eben nicht in die Führung wollen.

    So richtig wichtig ist das den meisten aber nicht. Wenigstens einen Applaus der Mannschaft bekommen sie so aber mal. :)

    Die Mehrheit trägt auch keine Dienstgradabzeichen an der Uniform, bzw. nicht notwendigerweise das Aktuelle.

    Insofern: In jungen Jahren sicher wichtiger, als Lob und Ansporn, in reiferen Jahren eher nebensächlich.


    wie immer nur meine eigene Sicht,

    beste Grüße,
    Bjorn

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    AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern778435
    Datum05.12.2013 11:2813484 x gelesen
    Hallo,

    Häufig (und auch in diesem Thread) wird "Motvation" bzw. "motiviert sein" als allgemeiner Gemütszustand angesehen. Man kann zwar beispielsweise hungrig, müde, gut gelaunt etc. sein. Einen Zustand der "Motiviertheit" gibts genau betrachtet aber nicht.

    Zielführender ist es aber, die Motivation IMMER mit einer Handlung zu verknüpfen.
    z. B.:
    Motivation zum Übungsdienst zu erscheinen
    Motivation zum Einsatz auszurücken
    Motivation am Kameradschaftsabend teilzunehmen
    Motivation zur Weihnachtsfeier zu gehen
    Motivation beim Ausflug mitzufahren
    Motivation eine eine Fortbildung zu besuchen
    Motivation eine Fachlektüre zu lesen
    (...)

    Wenn man sich hierzu also Gedanken machen will, sollte man versuchen, das ganze mit einer Handlung zu verbinden bzw. zu hinterfragen... probiert es mal aus ;)

    Grüße
    Magnus

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen778436
    Datum05.12.2013 11:4813443 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Magnus H.Wenn man sich hierzu also Gedanken machen will, sollte man versuchen, das ganze mit einer Handlung zu verbinden bzw. zu hinterfragen... probiert es mal aus ;)

    ich finde deinen Gedanken recht gut - auch vor dem Hintergrund das z.B. Sprenger das ganze sehr ähnlich sieht. Für die Führungskraft muss sich das ganze dann aber immer auch im Kontext der allgemeinen "Zielerreichung" stellen lassen. Also, kurz gefasst, welche der von dir aufgezählten Punkte sind denn wichtig, um welches Ziel (allgemeine Einsatzbereitschaft erhalten, qualitativ hochwerte Intervention sicherstellen, Sicherheit im Einsatz gewährleisten etc.) zu erreichen - und wen brauche ich jeweils dafür, wer oder was ist dafür weniger wichtig und wie hängt das am Ende vielleicht doch alles zusammen - und, wie nennen wir das Endergebnis dann, wenn wir es nicht "Motivation" nennen wollen?

    Is that you, John Wayne? Is this me?

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    AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern778437
    Datum05.12.2013 12:0813430 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Matthias O.ich finde deinen Gedanken recht gut - auch vor dem Hintergrund das z.B. Sprenger das ganze sehr ähnlich sieht.
    Naja, der Gedanke ist nicht von mir ;)

    Geschrieben von Matthias O.lso, kurz gefasst, welche der von dir aufgezählten Punkte sind denn wichtig, um welches Ziel (allgemeine Einsatzbereitschaft erhalten, qualitativ hochwerte Intervention sicherstellen, Sicherheit im Einsatz gewährleisten etc.) zu erreichen - und wen brauche ich jeweils dafür, wer oder was ist dafür weniger wichtig und wie hängt das am Ende vielleicht doch alles zusammen -

    Im Prinzip es es wohl so, dass man gedanklich nicht ganz falsch liegt, wenn man meine Punkte und deine Fragen dazu in einem Kontext betrachtet.
    z. B.:
    allgemeine Einsatzbereitschaft: wie motiviere ich Leute der Feuerwehr beizutreten?
    qualitativ hochwertige Intervention: wie motiviere ich Leute zum Übungdienst zu kommen oder ein Fachbuch zu lesen?
    usw.

    Geschrieben von Matthias O.und, wie nennen wir das Endergebnis dann, wenn wir es nicht "Motivation" nennen wollen?

    Gegen die Verwendung des Wortes hab ich per se nichts... mir geht es aber darum, die "Motivation" eher als (Bedingung für ein) "Verhalten" und nicht als Zustand im Sinne von Zufriedenheit (o. ä.) zu betrachten.

    Grüße
    Magnus

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    AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz778442
    Datum05.12.2013 13:1113286 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Dito, auch wenn wir leider einen haben. Maximal veralteter Mist, dessen Sinn niemand erklären kann. Und wenn man Dienstgrade als Motivationsfaktor sehen will, den einzigen Sinn dieses Dienstgradzeugs den ich zumindest für manche Leute noch akzeptiere, dann ist ein Stellenplan doch absolut kontraproduktiv.
    Eben. Ich hab das noch nie verstanden, warum man sich überhaupt die Mühe mach sowas aufzustellen. Das ist doch eher dem Credo geschuldet "Ich dulde keine anderen Götter neben mir". Wenn doch ein Kamerad die Ausbildungen hat kann ich ihn doch auch entsprechend befördern. Das tut doch keinem weh!?
    Ich kann mir einen irgendwie gearteten Stellenplan für die Funktionen gefallen, aber für die Dienstgrade ist das doch völliger Unsinn. Aber auch hierfür sollte einen doch der GMV in die richtige Richtung leiten!?

    Geschrieben von Sebastian K.25, 35, 45. Oder hat sich da was geändert?
    Du hast Recht, für 40 Jahre wird (noch) nicht geehrt.

    MfG
    Daniel

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    AutorChri8sti8an 8W., Pentenried / Bayern778503
    Datum06.12.2013 12:4813326 x gelesen
    Ein ehemaliger Professor für Beamtenrecht von mir hat die Grenze zwischen Ehrenamt im engeren Sinn und und der allgemeineren Definition da gezogen wo Personen für ein Ehrenamt verpflichtet werden können, wenn sich anders nicht genügend Personen finden.

    Feuerwehr (obwohl im nicht bewusst war das es Pflichtfeuerwehren gibt), Schöffen, Wahlhelfer

    gegenüber Kinderbetreuung, Jugendarbeit, ....


    Gruß Christian

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen778512
    Datum06.12.2013 15:2113224 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Mathias W.:
    Als Jugendwart trägt er quasi die Verantwortung für eine Feuerwehr in der Feuerwehr und hat nicht selten ein ähnliches Arbeitsaufkommen wie der Orts-BM. Da ist der Löschmeister-Dienstgrad mehr als angemessen...
    Oha!

    Der Jugendwart (die Wartin natürlich auch) bindet sich viel Zeit ans Bein, hat viel Arbeit, absolviert, zumindest hier in Niedersachsen, einen GF-Lehrgang - insofern geht der Löschmeister auch meiner Meinung nach völlig in Ordnung.

    Wenn ich allerdings "Feuerwehr in der Feuerwehr" lese... Ein Problem ist (denke ich jedenfalls), daß manche das wirklich so sehen, das mitunter so leben und sich so geben. Die JF ist wichtig und verdient jede Unterstützung (die JF an sich und diejenigen, die es machen). Die JF ist aber keine "Feuerwehr in der Feuerwehr", mit einem "kleinen Ortsbrandmeister", sondern immer noch / nach wie vor eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr, und nicht etwa umgekehrt (wie manche das mitunter etwas sehen; sind aber vlt. auch nur ganz persönliche einsichten...)!


    Gruß

    Daniel

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen778513
    Datum06.12.2013 15:5013150 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Anton K.:
    vielleicht weil wir in Deutschland sind?
    Da braucht jedes Kind irgend einen Namen und das muss deutlich nach außen gezeigt werden.

    Das, Dienstgrade, ist aber keine typisch deutsche Erscheinung. Beim Militär gibt es weltweit Dienstgrade (die oft übrigens auch nicht unbedingt der Funktion entsprechen, sondern (auch) einer Laufbahn (-verordnung) folgen). Bei Feuerwehrs sind mindestens auch in GB, Frankreich, Österreich und selbst bei den Eidgenossen Dienstgrade durchaus üblich. Und ganz davon ab: Die Republik Österreich hat eigentlich den Adel sehr konsequent abgeschafft (und die Monarchie sowieso), pflegt aber bis heute eine ausgeprägte "Titelkultur", mit jeder Menge "Magistern", "Professoren" (nicht in unserem Sinn), Räten, Kommerzialräten, und Hofräten (obwohl es den Hof nicht mehr gibt).


    Gruß

    Daniel

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen778521
    Datum06.12.2013 17:52   13478 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Martin S.:
    ich wende mich heute mal mit einem Überlegungsansatz an alle Mitleser, den wir vor Kurzem unter unseren Aktiven diskutiert haben.
    Tragen Dienstgrade in der Freiwilligen Feuerwehr zur Motivation oder eher zur Demotivation von Mitgliedern bei?

    Und in der Folge stellst Du ja auch einige, konkretere Fragen. Für mich wird da auch eine gewisse Richtung deutlich.

    Zunächst aber mal allgemein zur Diskussion, zu den hier geäußerten Meinungen:

    Dienstgrade haben im Einsatz zunächst nicht unbedingt viel zu sagen - ja, stimmt. Aber teilweise wird dabei hier so getan, als hätten die Dienstgrade nichts mit der Qualifikation zu tun - und so ist es ja nun auch nicht. Bei den Mannschaftsdienstgraden gibt es die Dienstgrade entweder nach erfolgter Qualifizierung, oder nach Zugehörigkeit - was ich hier auch völlig ok finde, wenn man den Dienstgrad eben auch als Motivation für langjährigen Dienst sieht. Nach erfolgreicher Weiterqualifikation, Führungslehrgängen, gibt es die Möglichkeit, Führungsdienstgrade zu erlangen - auch das finde ich völlig in Ordnung.

    Es ist dabei übrigens, weil der Einwand hier kam, doch völlig unerheblich, ob man sich dann fragt, wie jemand eine Qualifikation erlangt, "geschafft" hat, oder wie den entsprechenden Dienstgrad - kommt aufs Gleiche raus.


    Zu den weiteren Fragen / Anmerkungen, geschrieben von Martin S.:
    Ich versuche mal die Problematik weiter zu erklären:
    Beispiel1:
    Feuerwehrmann 1 ist 53 Jahre alt und seit 35 Jahren aktiv in der Feuerwehr. Er ist ausgebildeter Atemschutzgeräteträger ud bei fast jedem Einsatz in vorderster Front zu finden. Er beteiligt sich an allen Ausbildungsdiensten und Übungen, ist Familienvater, Hausbesitzer und versierter Handwerker. Führungslehrgänge hat er aus zeitlichen Gründen abgelehnt.
    Dienstgrad HFM

    Feuerwehrmann 2 ist 25 Jahre alt und seit 7 Jahren aktiv in der Feuerwehr. Er hat 2 technische Lehrgänge besucht. Zusätzlich besuchte er TF und GF Lehrgang um das Amt des JF-Wartes ausüben zu können.
    Dienstgrad LM

    Alles nur fiktiv und von mir erfunden.
    Nun die Frage: Motivieren Dienstgrade?

    Vorab: Warum "fiktiv und erfunden"? Das gibt es, und ich habe ein bißchen den Eindruck, daß Du da schon ganz konkret was vor Augen hast. Was ja auch kein Problem ist.

    Zur Frage: Der eine schmeißt die JF und hat dafür den GF absolviert. Dienstgrad ist LM. Der andere ist Mannschaft. Führungslehrgänge hat er zudem abgelehnt. Daher kann er natürlich nicht zum bis zum BM (durch-) befördert werden, so what? Wenn man das nämlich machen würde, könnte man sich Dienstgrade, die ja, wie hier auch schon geschrieben, das innere und zum Teil auch das äußere Dienstverhältnis widerspiegeln, tatsächlich sparen.



    Wenn ich Beförderungen als Mittel für Dank und Anerkennung verwende, muss ich die Tätigkeiten in der Feuerwehr bewerten. Zur Zeit werden da nur Lehrgänge und Zugehörigkeit ausgewertet. Zusätzlich gibt es Stellenpläne die sogar diese Auswertung noch verhindern.
    Ich sehe das Problem immer noch nicht: Dienstgrade spiegeln einen bestimmt Qualifikation, erfolgreich absolvierte Lehrgänge, wieder. Bei den Mannschaftsdiensgrade gibt es zudem die Möglichkeit, nach Zugehörigkeit zu befördern und damit die Anerkennung für langjährige Dienste auszudrücken.

    Den Stellenplan, hier bei uns in Niedersachsen die Wehrgliederung, finde ich allerdings auch ein bißchen problematisch. Einerseits sinnvoll, um den Bedarf an Führungskräften festzulegen. Andererseits denke ich, der Dienstgrad sollte sich auch wirklich nach der Qualifikation richten, nicht danach, ob für den, für den künftigen Bedarf schon mal ausgebildeten, GF auch eine Stelle in der Wehrgliederung frei ist. Mit einer etwas "kreativen" Auslegung der nds. Vorschriften könnte (kann) man dieses Problem allerdings m.E. auch ganz gut umgehen.



    So jetzt antworte ich mir mal selbst, um noch ein weiteres Beispiel zu bringen:
    Feuerwehrmänner (SB) a,b,c und d gehen gemeinsam zur Schule und sind vor Kurzem auch gemeinsam in die Feuerwehr eingetreten. Alle absolvieren gemeinsam den TM1 Lehrgang mit vollem Erfolg. Sie haben Spass am Ausbildungs- und Einsatzdienst und nehmen regelmäßig daran teil. Da nun aber nicht ausreichend Lehrgangsplätze zur Verfügung stehen, um alle 4 gleichzeitig weiter zu fördern, trennen sich jetzt ihre "Laufbahnen". Wenn sich in den darauffolgenden Jahren auch nur einer durch die vorzeitige Beförderung des anderen zurückgesetzt fühlt und nicht mehr voll motiviert zum Ausbildungs-bzw. Einsatzdienst erscheint, wem hat die Beförderung dann genutzt? Im schlimmsten Fall wiederholt sich das ganze bei den Vieren innerhalb eines "Feuerwehrlebens"mehrmals, weil man den am weitesten ausgebildeten Feuerwehrmann ja auch nicht auf die anderen warten lassen kann, da er ja alle Kriterien erfüllt.

    Ich weiss, alles ziemlich hypothetisch ...

    Auch dieses Beispiel ist überhaupt nicht hypothetisch. Ja, und das ist nun mal so. Am Anfang der "Karriere" wird man mehr oder weniger sicher noch alle, vielleicht zeitlich versetzt, mit den technischen Lehrgängen und dem Truppführer bedenken können. Irgendwann wird aber vielleicht mal einer von den vier zum Gruppenführerlehrgang gehen, und die anderen nicht.



    mit "Wichtigkeit unterschiedlicher Tätigkeiten" meine ich, dass uns die FwVO die Mindestvorraussetzungen für die Unterschiedlichen Dienstgrade vorgibt, ohne die wirkliche Wichtigkeit der einzelnen Tätigkeiten zu berücksichtigen.
    Doch, tut mir leid, die FwVO berücksichtigt die "wirkliche Wichtigkeit" der einzelnen Tätigkeiten - die Frage ist hier die Definition des Begriffs der "Wichtigkeit". Sicher, der AGT im Angriffstrupp ist "wichtig", ohne ihn geht es nicht. Aber auch der GF ist "wichtig", und weil eben er (sie) ansagt, was wie wo von der Mannschaft gemacht werden soll, ist er in diesem Moment sozusagen "wichtiger", da der Einsatzerfolg im Großen und Ganzen von seinen Entscheidungen abhängt. Das mag sich jetzt, für die "Motivation", der Angriffstrupp-AGT vielleicht ein bißchen blöd anhören, aber noch so viele Top-AGT bringen rein gar nichts, wenn sie nicht auch richtig eingesetzt werden.

    Beispiel: Für den harten Job des Atemschutzgeräteträgers finde ich keine gewillten Leute, dafür finde ich 5 Kameraden, die alle am liebsten morgen schon zum ZF-Lehrgang wollen.
    Jetzt nochmal der Vergleich zu einem Privatunternehmen. Ich mache das was besser bezahlt (hier mit Dienstgraden)wird.

    Du schreibst ja selber, daß Du den Vergleich zu Privatunternehmen mehrfach gebracht hast. Du gehst hier aber m.E. von einer völlig falschen Grundannahme aus:

    Du machst in einem Privatunternehmen, im Job, bei der Arbeit auch nicht einfach eine Stelle, weil sie besser bezahlt ist (dann wären wir alle "Cheffe" in einer entsprechenden Gehaltsklasse), sondern Du erlangst aufgrund Deiner Qualifikation, weil Du es kannst, eine Stelle, die besser bezahlt wird. Bei Dir hört sich das aber so an, als ob man sich im Beruf die Stelle aussuchen könnte, auf der man gerne arbeiten möchte (und die entsprechend dotiert ist) - so ist es ja aber nicht. Bezogen auf Dein Beispiel: Mag ja sein, daß Du fünf Kameraden findest, die zum ZF-Lehrgang wollen. Das heißt aber noch lange nicht, daß sie es können; genau so wenig, wie im Beruf jeder eigentlich alles kann - kann er nicht.



    Zuletzt - darum geht es also auch noch:
    zu den Stellenplänen: Wie geht man mit vorgegeben, standardisierten Stellenplänen um, die die wahren Strukturen nicht berücksichtigen?
    Beispiel: Feuerwehr mit Grundauststattung mit 21 Aktiven und mit 70 Aktiven haben die gleiche Führungsstruktur im Stellenplan.

    Na ja, sie ist aber trotzdem "nur" eine Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung, mit dem entsprechenden Potential an Einsatzmitteln. Und Lehrgangskapazitäten sind nun mal begrenzt. Daher geht es schlecht, für eine Ortswehr mit ein, zwei Fahrzeugen plötzlich 15 GF auszubilden, nur weil 70 Aktive der Wehr angehören. Dagegen, im Zuge einer vorausschauenden Personalplanung einige zusätzliche GF auszubilden, sagt ja gar keiner was.



    Was ich aus Deinen Anmerkungen herauslese: Du siehst es so - wenn man über Dienstgrade motivieren möchte, sollte man, unabhängig von der Qualifikation, auch Mannschaftsdienstgrade über den aktuell bei uns üblichen "EHFM" befördern dürfen / können. Ich denke, dann würden Dienstgrade wirklich zur reinen Folklore verkommen; noch sind sie ja in der Regel an Qualifikationen gebunden. Und das war übrigens auch mal der / ein Sinn der ehemaligen, zugegebenermaßen zum Teil recht restriktiven, VO über die Gliederung von Funktionen (jetzt FwVO) in Niedersachsen: Es sollte nicht jeder, weil er immer da war, bis dorthinaus befördert werden.


    Gruß

    Daniel

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    AutorRain8er 8K., Altenholz / Schleswig-Holstein778631
    Datum09.12.2013 16:4213268 x gelesen
    Moin,

    ich denke, das kommt darauf an, von welcher Seite man das Pferd aufzäumt:

    Wenn jemand Führungsverantwortung übernimmt und bereit ist, sich dafür qualifizieren zu lassen, oder auch über einen längeren Zeitraum tadellos seinen Dienst versieht, wird er befördert. In diesen Fällen werden Beförderungen als Anerkennung und Wertschätzung wahrgenommen.

    Es gibt aber auch Kameraden, für die (aus welchem Grund auch immer) die regelmäßige Beförderung bzw. die Erreichung eines bestimmten Dienstgrades zum Ziel ihres gesamten Engagements in der Feuerwehr wird. In diesen Fällen ist die Funktionsausübung nur Mittel zum Zweck, bestimmte Rangabzeichen tragen zu dürfen.

    Auch hier gilt: Die Auswahl geeigneter Führungskräfte, ob sie nun gewählt oder berufen werden, ist das A und O für das Funktionieren einer FF. Dabei darf die Beförderung gerne eine gute Funktionsausübung belohnen. Dafür wäre es m.E. aber besser, wenn nicht gleich nach Berufung/Wahl und Lehrgangsbesuch die Beförderung käme, sondern erst nach einer gewissen Bewährungszeit als Bestätigung der erbrachten Leistungen.

    Viele Grüße von der grauen Ostsee

    Rainer

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    AutorMart8in 8S., Gifhorn / Niedersachsen778826
    Datum13.12.2013 07:1012975 x gelesen
    Hallo Daniel,
    erst mal muss ich mich entschuldigen, dass ich erst jetzt dazu Stellung nehme, aber für mich war das Theam abgschlossen. Du hast in deinem Beitrag viel Wahres geschrieben. Aber du solltest nicht immer vermuten worauf ich hinaus wollte. Ich wollte, und das hat ja auch sehr gut funktioniert, verschiedene Sichtweisen kennenlernen. Zugegeben habe ich dazu teilweise provozierend gefragt, damit in den unterschiedlichen Argumentationen auch unbequeme Argumente berücksichtigt werden. Das war mir aber wichtig.
    Nun zu deiner letzten Vermutung, dass ich die Mannschaft gerne über den üblichen "EHFM" befördern möchte: Damit liegst Du aber komplett falsch. Wie Du schon richtig geschrieben hast, würden die "Dienstgrade dann verkommen". Ich wollte wirklich nur einen Weg finden, ob nun mit Dienstgraden oder ohne, Feuerwehrleute zu motivieren ohne andere vor den Kopf zu stoßen. Dass mir das nicht immer gelingen wird, stand für mich schon fest bevor ich den Thread hier eröffnet habe. Dennoch habe ich das ein oder andere aus dieser Diskussion für mich mitgenommen.
    Gruß Martin

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