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ThemaEs steckt der Wurm drin, aber niemand macht den Mund auf8 Beträge
RubrikFreiw. Feuerwehr
 
Autor= an8ony8m =8 a8., 3 / überall778931
Datum16.12.2013 11:307404 x gelesen
Folgende Situation,

Wir, eine Abteilung einer größeren FFW, haben das Problem das vielen Kameraden etwas an der Organisation und Führung stört, aber niemand wirklich bereit ist seinen Unmut kund zu tuen.

z.B. Haben Einige einen Schlüssel zum Gerätehaus die selten oder garnicht an Proben/Einsätzen teilnehmen andere wiederrum die eigentlich immer da sind keinen.

Brandwacheneinteilung erfolg 2 Tage im vorraus per Anruf "hast du mal schnell Zeit" ? Obwohl dies meiner Meinung nach schon länger Bekannt sein dürfte wann diese Termine sind.

Wenn man auf Anfragen für Proben etc. vom Abteilungskommando antwortet ,man hat selber etwas auf dem Herzen bekommt man NULL Rückmeldung.

Einsatzberichte werden von manchen Gruppenführern nur sporadisch ins System eingetragen bzw. fehlen ganz.

Die Alarmschleifen Verteilung erfolg teilweise nicht nach Verfügbarkeit/im Sinne der Mannschaft. (Einige sollten kommen haben aber mittlerweile die Einstellung wegen Kleineinsätzen nicht kommen zu müssen. Oder sind einfach nicht mehr Verfügbar. Andere die gerne kommen würden, werden mit fragwürdigen Argumenten vertröstet.

etc.

Was haltet Ihr davon?

Wie könnte man etwas Verbessern, ohne jemand Persönlich anzugreifen ?

Gruss

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg778933
Datum16.12.2013 12:094651 x gelesen
Guten Tag

Gibt es in der FF ein Gremium wie in BaWü beispielsweise der per FwG unter § 10 vorgesehene Feuerwehrausschuß als gewählte Vertretung aller FW-Angehörigen ? Dieser wäre z.B. satungsgemäß ein Ansprechpartner.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen778935
Datum16.12.2013 12:254482 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von = anonym = a.aber niemand wirklich bereit ist seinen Unmut kund zu tuen.

warum nicht?

Geschrieben von = anonym = a..B. Haben Einige einen Schlüssel zum Gerätehaus die selten oder garnicht an Proben/Einsätzen teilnehmen andere wiederrum die eigentlich immer da sind keinen.

Warum sprechen diejenigen, die keinen Schlüssel haben, aber gerne einen hätten, die Chefs nicht mal drauf an. Oder haben sie das? Was war die Antwort?

Geschrieben von = anonym = a.Brandwacheneinteilung erfolg 2 Tage im vorraus per Anruf "hast du mal schnell Zeit" ? Obwohl dies meiner Meinung nach schon länger Bekannt sein dürfte wann diese Termine sind.

Hast du mal gefragt, ob das wirklich schon länger bekannt war?

Geschrieben von = anonym = a.Wenn man auf Anfragen für Proben etc. vom Abteilungskommando antwortet ,man hat selber etwas auf dem Herzen bekommt man NULL Rückmeldung.

habt Ihr den Kommandanten schon mal genau darauf angesprochen?

Geschrieben von = anonym = a.Einsatzberichte werden von manchen Gruppenführern nur sporadisch ins System eingetragen bzw. fehlen ganz.

das ist aber doch eher ein Problem der Verwaltung / Führung als der einzelnen Helfer?

Geschrieben von = anonym = a.noch mehr Text

Geschrieben von = anonym = a.Wie könnte man etwas Verbessern, ohne jemand Persönlich anzugreifen ?

Warum glaubst du, dass Probleme ansprechen immer eine Form des persönlichen Angriffs darstellen? Klar - der Ton macht die Musik! Aber eben auch von beiden Seiten. Deine Argumente hier oben beinhalten schon einige Feststellungen, bei denen ich mir unsicher bin, ob die, wenn du sie so vorträgst, denn Bestand haben können. Vielleicht gibt es ja Gründe für die ein oder andere Sache - hast du mal danach gefragt?

M.E. hilft es nichts, hier über Eure Führung und Eure Probleme zu diskutieren, ihr müsst mit Eurer Führung über Eure Probleme reden. Das macht man nicht mal zwischen Tür und Angel, und nicht mal eben schnell nach der Übung, denn da sind ja schon einige Punkte, die Dich (und andere?) zu stören scheinen. Aber irgendwie sind das alles Punkte aus dem "normalen" Dienstbetrieb, die es so und anders sicher überall gibt und geben wird. Meinst du nicht, da wären noch andere, grundsätzlichere Dinge, die dich nerven? Vielleicht tatsächlich an der Person oder am Verhalten des Chefs? Wenn das so ist, dann musst du auch diese Dinge angehen - nicht irgendwelche vorgeschobene Punkte, die man gut fassen uns beschreiben kann.

Also mach einen Termin mit deinem Chef und bereite dich auf das Gespräch vor - frage dich vorher, was du erreichen willst. Soll der Chef sein verhalten Dir gegenüber anpassen? Stört dich sein Umgang mit anderen? Was genau willst du erreichen - schreibe deine Argumente vielleicht auf und überlege Dir, wo du zu Kompromissen bereit bis (denn auch dein Chef wird wohl Notwendigkeiten haben) und wo du keine Kompromisse eingehen willst, und was deine Reaktion sein kann, wenn es so oder so ausgeht. Mache Dir also einen Gesprächsleitfaden, und quatsch nicht einfach drauf los - wenn es um Punkte geht, die Ihr eh schon x-Mal durchgekaut habt kennt Euer Chef das eventuell schon und hat "Standardantworten". Überlege also, wie du damit umgehen willst.

Von "Gruppengesprächen", zumindest direkt am Anfang eines Diskussionsprozesses halte ich wenig. Geht es Euch um konstruktive Kritik, bringt ihr die besser individuell vor. Die Abstimmung in der Gruppe ist sehr schwierig, wenn Ihr das nicht gewohnt seid, und die Diskussion in der Gruppe verliert sich ohne Moderator schnell im KleinKlein. Kommt ein produktiver Prozess zustande könnt Ihr Euch etwas später auch tatsächlich einen externen Moderator suchen - aber Ihr oder DU müsst wissen, was Ihr wollt. Da können wir hier auch nicht helfen.

Grüße, otti

Is that you, John Wayne? Is this me?

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AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen778936
Datum16.12.2013 13:103554 x gelesen
Geschrieben von = anonym = a.aber niemand wirklich bereit ist seinen Unmut kund zu tuen.

Geschrieben von Matthias O.warum nicht?

Es gibt oft genug das Problem, dass es hier nicht um einen ganz konkreten besonders wichtigen Einzelpunkt geht sondern um viele Einzelaspekte, die alle für sich nicht so dramatisch sind nur in der Summe halt doch zu einer insgesamt nicht so schönen Situation führen.

Ferner kommt noch hinzu, dass ein "Untergebener", der sich über einen "Vorgesetzten" beschweren will, schon deutlich konkretere Belege für seine Anschuldigungen braucht.

Wenn ich jetzt mal den Aspekt "Brandsicherheitswachen werden erst zwei Tage vorher organisiert, obwohl früher bekannt" als Beispiel nehme, dann müssen wir uns doch über ein Problem bewusst sein: Wird vom Indianer gesagt "Lieber Häuptling, dauernd werden die Brandsicherheitswachen ganz kurzfristig organisiert obwohl du die Termine schon früher hast", dann ist zumindest zu befürchten, dass der Häuptling ein Beispiel bringt, in dem eine Wache frühzeitiger organisiert war, ein weiteres Beispiel bringt, in dem der Termin wirklich erst ganz kurzfristig kam und dass dann der Häuptling damit den Vorwurf als erledigt ansieht - auch wenn der eigentliche Vorwurf zu 90% zutreffend ist. Es kommt halt darauf an, ob das späte Organisieren Absicht, Unfähigkeit oder einfach Überarbeitung ist.

Geschrieben von = anonym = a.Wie könnte man etwas Verbessern, ohne jemand Persönlich anzugreifen ?

Geschrieben von Matthias O.Warum glaubst du, dass Probleme ansprechen immer eine Form des persönlichen Angriffs darstellen?

Dann, wenn es ein wirklich gravierendes Problem von eingefahrener Grüppchenbildung ist, dann ist davon auszugehen, dass es kaum ohne einen mehr oder weniger direkten "Angriff" auf eine Person lösbar ist. Da im Bereich der npol. Gefahrenabwehr im Einsatz das Prinzip Befehl und Gehorsam (berechtigt) von hoher Bedeutung ist, ist es dann für die Personen oft schwer im regulären Dienstbetrieb auf andere Methoden zur Konfliktlösung umzuschalten - zumal das Prinzip Befehl und Gehorsam doch (vermeintlich) so schön funktioniert.

Das lässt sich aber kaum über das Forum hier beurteilen.

[ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

Uwe S.

*) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen778938
Datum16.12.2013 13:433340 x gelesen
Mahlzeit

Geschrieben von Uwe S.Es gibt oft genug das Problem, dass es hier nicht um einen ganz konkreten besonders wichtigen Einzelpunkt geht sondern um viele Einzelaspekte, die alle für sich nicht so dramatisch sind nur in der Summe halt doch zu einer insgesamt nicht so schönen Situation führen.

dann ist aber nicht jeder Einzelpunkt diskutabel, zumindest nicht im Sinne einer konstruktiven Problemlösung, sonder der Umstand, der zu diesen vielen einzelnen Störungen geführt hat - also etwa das Führungsverhalten des Vorgesetzten allgemein. Denn das ist dann nämlich das Problem, und nicht ob A-Hörnchen jetzt nen Schlüssel bekommt oder B-Hörnchen.

Geschrieben von Uwe S.Ferner kommt noch hinzu, dass ein "Untergebener", der sich über einen "Vorgesetzten" beschweren will, schon deutlich konkretere Belege für seine Anschuldigungen braucht.

Wieso? Wenn mich etwas stört, etwa das Verhalten des Chefs mir gegenüber, dann brauche ich zunächst mal gar keine Belege dafür, sondern nur eine ehrliche Ich-Botschaft und ein Gespräch mit dem Betreffenden, um das ggf. zu klären. Und "Anschuldigung" würde ich das auch nicht gleich nennen...

Geschrieben von Uwe S."Lieber Häuptling, dauernd werden die Brandsicherheitswachen ganz kurzfristig organisiert obwohl du die Termine schon früher hast"

Das beinhaltet eine Feststellung und unterschwellig einen Vorwurf oder gar eine Spekulation - das kann man auch anders machen, nämlich in Form der Ich-Botschaft, wie etwa: "Chef, mir ist aufgefallen, dass die letzten beiden Sicherheitswachen erst ein, zwei Tage vor der Veranstaltung bekannt gemacht wurden. Für mich war das zu kurzfristig. Ich würde mir wünschen, dass das zukünftig mit etwas mehr Vorlauf kommt, denn ich würde da gerne auch mal mitmachen".

Geschrieben von Uwe S.Dann, wenn es ein wirklich gravierendes Problem von eingefahrener Grüppchenbildung ist, dann ist davon auszugehen, dass es kaum ohne einen mehr oder weniger direkten "Angriff" auf eine Person lösbar ist

Doch - das muss es aus meiner Sicht ganz dringend. Im Zweifel zwar nur mit Verhaltenstherapie für einen der Betroffenen, aber wenn die Führungskraft nicht auf (berechtigte) Kritik aus der Mannschaft reagiert oder reagieren kann wird sie ihre Führungsaufgabe irgendwann nicht mehr durchführen können, weil keiner mehr da ist, der geführt werden muss, oder weil die Führungskraft von dem "eigenen Kreis" so sehr instrumentalisiert ist, dass eigene Entscheidungen nur noch ein Abwägen zwischen notwendigkeiten der wenigen gut gelittenen sind.

Geschrieben von Uwe S.Das lässt sich aber kaum über das Forum hier beurteilen.

Mein reden. Daher der Aufruf zur Selbstreflexion ;)

Is that you, John Wayne? Is this me?

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW778940
Datum16.12.2013 14:142940 x gelesen
Hallo Uwe,

Geschrieben von Uwe S.
Das lässt sich aber kaum über das Forum hier beurteilen.

Genau wie sich das Problem nicht über das Forum lösen lässt.


Wenn ich die letzten Wochen hier im Forum und auch draussen im Freundeskreis so Revue passieren lasse, stelle ich mir langsam die Frage:

Gibt es auch noch Feuerwehren, bei denen man zufrieden ist?


Gruß

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AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen778946
Datum16.12.2013 14:352987 x gelesen
Geschrieben von Martin D.Gibt es auch noch Feuerwehren, bei denen man zufrieden ist?Die gibt es bestimmt. Aber was gut läuft fällt keinem auf und stört auch keinen.

Zum Anderen kann es auch ein sehr positiven Einfluss haben, wenn jemand unzufrieden ist. Das kann ein Ansatz für eine Reflexion der Situation sein und so zu Verbesserungen führen.

"Stillstand ist Rückschritt"

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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AutorStef8an 8H., Karlsruhe / BW778964
Datum16.12.2013 19:302979 x gelesen
Geschrieben von Bernhard D.Gibt es in der FF ein Gremium wie in BaWü beispielsweise der per FwG unter § 10 vorgesehene Feuerwehrausschuß als gewählte Vertretung aller FW-Angehörigen ?

Der Beitrag kommt vermutlich aus BaWü, nur hier heißt es FF-Abteilung. ;-)

Gruß, Stefan

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