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ThemaD-Schlauch fuer Trinkwasser?21 Beträge
RubrikFeuerwehrtechnik
 
AutorMatt8hia8s K8., Berlin / Berlin784762
Datum10.03.2014 18:246299 x gelesen
Schönen guten Tag!

Ich habe auf meinem privaten Boot einen D-Schlauch samt D-Strahlrohr im Einsatz. Der Wasserhahn am Steg hat dazu einen Storz-Anschluss erhalten. Spricht etwas dagegen, diesen Schlauch auch dafür zu verwenden, den Trinkwassertank aufzufüllen? Ich bin der einzige Nutzer dieses Schlauches und fördere damit immer nur frisches Wasser aus dem Hahn. Mir geht es jetzt nicht um die offiziellen Vorschriften, nach denen das natürlich nicht erlaubt ist, sondern rein um die praktische Seite. Also hat das Material irgendeinen schädlichen Einfluss oder können sich da mit der Zeit irgendwelche Erreger sammeln?

Wenn hier Bedenken vorgetragen werden, schaffe ich natürlich zusätzlich einen blauen Trinkwasserschlauch an.

Danke vielmals allen Antwortenden!

Matthias

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AutorThor8ste8n S8., Eltingshausen / Bayern784776
Datum11.03.2014 00:424471 x gelesen
Servus,

ich persönlich hätte dabei keine Bauchschmerzen.
Du musst allerdings dafür sorgen, dass der Schlauch auch innen immer schön
trocknet und diesen auch regelmäßig reinigen! (mit Chemie!)
Die regelmäßige Reinigung brauchst du auch bei einem Trinkwasserschlauch!
Die besten Tricks und Mittelchen dazu findest du in den einschlägigen
Wohnmobil und Camping Foren...

Schönen Gruss

Thorsten Schlotter


--
Mein Beitrag --- Meine persönliche Meinung ---

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AutorHara8ld 8S., Köln / NRW784777
Datum11.03.2014 06:234239 x gelesen
Geschrieben von Thorsten S.Du musst allerdings dafür sorgen, dass der Schlauch auch innen immer schön
trocknet

und genau das geht mit Formstabilen Schläuchen einfacher. Den D-Schlauch musst du zum trocknen auf halten.

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AutorUdo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg784778
Datum11.03.2014 06:514176 x gelesen
Genau das ist der Punkt.
Im Profi-Bereich wird für faltbare/rollbare TW-Schläuche häufig Druckluft zur Trocknung eingesetzt, teils auch in Verbindung mit "Projektilen" (wie z.B. auch bei Schankanlagen).
Privat dürfte der Aufwand zu groß sein.
Ein formstabiler Schlauch (z.B. Goldschlange) ist da privat einfacher zu händeln.

Grüße
Udo Burkhard
-----------------------------------
schau mal rein:
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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern784779
Datum11.03.2014 08:134063 x gelesen
Geschrieben von Udo B.Ein formstabiler Schlauch (z.B. Goldschlange) ist da privat einfacher zu händeln.

Zweifelsfrei ein sehr gutes Produkt, aber wenn du schon das Geld ausgibst dann reicht es auch für einen echten Trinkwasserschlauch aus gleichem Hause.


Gruß
Christian


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!

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AutorMatt8hia8s K8., Berlin / Berlin784784
Datum11.03.2014 11:083717 x gelesen
Vielen Dank für die Antworten! Jetzt lasse ich mir 7 m Aquapal mit Storz-D-Kupplung liefern, das scheint die beste Lösung zu sein.

Matthias

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AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen784785
Datum11.03.2014 11:153644 x gelesen
Wären vielleicht auch Entkeimungstabletten denkbar?

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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AutorMatt8hia8s K8., Berlin / Berlin784786
Datum11.03.2014 11:363547 x gelesen
Naja, solche Tabletten sind ja nicht für Schläuche, sondern für Tanks. Außer vielleicht, wenn man den ganzen Schlauch in eine Wanne legt. Ich werde das jetzt mal so praktizieren, und vielleicht im Laufe des Jahres eine Wasserprobe analysieren lassen. Das Wasser wird nie extrem lange im Tank sein, sondern öfter mal erneuert werden. Auf Booten wird oftmals "Aqua Clean" eingesetzt, aber andere schwören darauf, außer Wasser überhaupt gar nichts in den Tank zu kippen.

Matthias

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AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen784787
Datum11.03.2014 11:383592 x gelesen
Geschrieben von Matthias K.aja, solche Tabletten sind ja nicht für Schläuche, sondern für Tanks.Das war ja auch meine Idee, dass man eben den Tank durch Tabletten desinfiziert, anstelle des Schlauchs.

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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AutorMatt8hia8s K8., Berlin / Berlin784788
Datum11.03.2014 11:463468 x gelesen
Ach soooo, jetzt verstanden. Nun ja, ein paar Tablettchen werde ich da sicher reinmachen, aber es ist natürlich immer noch am besten, wenn man erst gar nicht so viele Keime reinträgt. Also Schlauch nur für Trinkwasser nehmen und das offene Ende nicht im Dreck rumliegen lassen.

Dieses Thema ist sicher auch mal für Feuerwehr-Zeltlager interessant, also nicht total off topic... :-)

Matthias

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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY784789
Datum11.03.2014 11:563454 x gelesen
Servus,

wie haben die Marinen des 18. und 19. Jahrhunderts gemacht.? Die Segelschiffe hatten mehrere hundert Mann Besatzung und nur selten Gelegenheit, frisches Wasser aufzunehmen. Da gab´s dann Bier und bei den Engländern die berühmte Portion Rum.
Jetzt weißt du, was du auf deinem Boot bunkern mußt. ;-)

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

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AutorUdo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg784790
Datum11.03.2014 12:053374 x gelesen
Das Problem dabei:
Mit den Tabletten kannst du nur das Wasser entkeimen - das Hauptproblem, die "Biofilme" bekommst du damit nicht wirklich in den Griff.
Und das ist auch den Knackpunkt bei den Schläuchen. Die sind zwar heute aus einem Material, das eine Biofilmbildung weitgehend verhindert, sicher bist du aber nur bei regelmäßiger mechanisch Reinigung bzw. regelmäßiger Reinigung mit entsprechender Chemie (Produktbeispiel ohne Wertung).

Grüße
Udo Burkhard
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AutorUdo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg784791
Datum11.03.2014 12:113335 x gelesen
JF-Zeltlager fällt aber nicht mehr in den "privaten" Bereich -> Gesundheitsamt bzw. Wasserversorger mit einbeziehen.
Warum? Um so etwas zu vermeiden.

Grüße
Udo Burkhard
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AutorMatt8hia8s K8., Berlin / Berlin784792
Datum11.03.2014 12:173357 x gelesen
Biostream wurde neulich in einem Bootsforum auch erwähnt. Da reichten die Bewertungen von "schwöre ich voll drauf" bis hin zu "vollkommen wirkungslos"...

Matthias

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AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland784794
Datum11.03.2014 13:22   3519 x gelesen
Geschrieben von Christian R.Das war ja auch meine Idee, dass man eben den Tank durch Tabletten desinfiziert, anstelle des Schlauchs.
Nachtigall ick hör dir trapsen!
Bedenke: Die Desinfektion ist ja die Reduktion der Keimzahl auf ein nicht mehr krankheitsverursachendes Niveau (oder Keimzahl). Könnte auch mit anderen Autoren vergleichen und sagen "um den Faktor 10hochminus5". Aber Du hast immer noch Restbakterien übrig.

Hingegen nur der Richtigkeit wegen Bei Sterilisation herrscht eine Keimfreiheit vor, d.h. kein Nachweis ist mehr möglich. Da wächst nichts -> Nur noch zerstörte Proteinstrukturen bleiben am Material.

Wenn also die Leitung mit netten "Ekel"keimen verseucht ist und sie wird desinfiziert, kannst Du von einer Restbelastung ausgehen. Ganz wichtig zu wissen! Zwar ist bei gelungener Desinfektion kurzzeitig nichts daran krankmachend (auf schlau pathogenes Niveau unterschritten), aber bei guten Bedingungen und einige Stunden später kann es sich schon wieder um Ekelbrühe handeln. Besonders lecker dann bei Koli Bakterien, und so manch Pfützkeim schützt sich gut durch eine Schleimschicht um die Bakterienkultur.

Schleimschicht? Ja! Die wird man am besten mechanisch los - damit kann nach einer richtigen mechanischen Schlauchreinigung oder Tankreinigung auch wieder das Desinfektionsmittel bis an den Wirkort gelangen und verliert nicht vorher seine Wirkung.
Verstehst Du, warum ich den Zeigefinger hebe, wenn Du jetzt nur mit Tabletten arbeiten willst?

Auch der RTW muss ja "geschrubbt" werden, weil angetrocknetes Blut etc. einen einfachen mechanischen Schutz bietet. So bitter es klingt, wenn Freitags Putzen in der Rettungswache angesagt ist ;-)

Somit empfehle ich ALLE Schritte im Bereich Desinfektion / Sterilisation (Chlorgas? ätz, ätz, ätz) genau zu verinnerlichen. Dann klappt es auch mit der Hygiene und der eventuelle Beigeschmack fällt weg. Auch wenn er vielleicht nur eingebildet ist. Wenn man (mit sehr sauberen Fingern) in seinen Tank fasst und eine leicht schleimige Schicht fühlt .... ui ui ui ... dann sollte man die mechanischen Geräte auspacken und so tun, als hätte man das Ding erst neu gekauft und von vorne anfangen:

Schrubben, Spülen, Desinfizieren (Spülen?), Vorbeugen,

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AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen784795
Datum11.03.2014 13:383203 x gelesen
Du hast absolut recht. Ich ziehe meinen Vorschlag zurück ;-)

Besonders der Unterschied Sterilisation/Desinfektion war mir nicht mehr ganz bewusst.

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland784796
Datum11.03.2014 13:493204 x gelesen
Geschrieben von Christian R.Du hast absolut recht. Ich ziehe meinen Vorschlag zurück ;-)

Es geht nur darum, wie Du es umsetzt. Der Udo hat ja auch den Bakterienfilm erwähnt. Ich habe z.B. einen Wasserfilter. Wenn ich im Filtergehäuse Schleim fühle -> Mechanische Reinigung, Auskochen (ist quasi steril, bis es aus dem Wasser genommen wird, dann haften schon wieder die ersten (Finger)Keime an),
Einbauen ohne grossen Hautkontakt:
Und wieder 2-3 Zyklen ohne Schmierfilm.

Warum sich die Bakterien nicht so gerne an Metall anhaften? Fakt ist es... die Erklärung ist mir entfallen. Silberbeschichtung wäre natürlich am allercoolsten, aber diese Nano-Silber Sachen schwemmen ja auch ordentlich aus und desinfizieren dann Deinen Körper von innen heraus.
Und reine Silberleitungen? Ja, schon besser. Einen Schritt drunter ist da z.B. Kupfer. Und Kupferleitungen sind ja nun nicht so selten. Aber leider ist mein Filtergehäuse nicht aus Kupfer. Noch nicht ;-).
Glas wäre noch gut ... kann man prima ausbrennen.
Man bemerkt jetzt auch die Problematik mit flexiblem Wasserleitungen (Innenschicht aus ?) unter dem Waschbecken. Da sollte man die Strecken reduzieren, wo es geht, wenn man sich wirklich Gedanken macht.

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AutorChri8sti8an 8R., Erkrath / Nordrhein-Westfalen784797
Datum11.03.2014 14:073261 x gelesen
Geschrieben von Frank E.Man bemerkt jetzt auch die Problematik mit flexiblem Wasserleitungen (Innenschicht aus ?) unter dem Waschbecken.Da hilft dann aber der "Holzhammer" Seife. Immerhin löst diese die Zellmembranen von Einzellern recht zuverlässig auf.

Deshalb sind Duschköpfe ja noch fieser, hier kommt das, was du von Biofilm abspülst in der Regel erst an den Kopf (und den Mund) und dann ans Duschgel. Besonders gut für den Biofilm ist hier angenehme Temperatur. Und bevor man sich darum kümmert, frag mal wer alles in der Küche getrennte Schneidebretter für Fleisch und Gemüse nimmt (besonders für rohen Salat).

Christian Rosenau

Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland784800
Datum11.03.2014 14:543401 x gelesen
Geschrieben von Christian R.Da hilft dann aber der "Holzhammer" Seife. Immerhin löst diese die Zellmembranen von Einzellern recht zuverlässig auf.
Also wenn Du einzellige Parasiten meinst ... die mögen das sicher nicht so. Wird wohl auch vom pH Wert der entsprechenden Seife abhängig sein. Im Allgemeinen wird bei Seifen doch eher vom mechanischen Wegspülen gesprochen als von wirklicher abtötender (bakterizider) Wirkung. Doch es gibt natürlich auch Seifen, die das können. Im OP gibt es auch schäumende Desinfektionsmittel. Sind das dann Seifen oder Desinfektionsmittel? Das ist wohl auch eine philosophische Fragestellung.

Geschrieben von Christian R.Deshalb sind Duschköpfe ja noch fieser, hier kommt das, was du von Biofilm abspülst in der Regel erst an den Kopf (und den Mund) und dann ans Duschgel.
Wurscht - wenn man seinen Morgendurst nicht unter der Dusche stillt. Auch Meerwasser ist nicht steril und manchmal krankheitserregend. Was machen denn die Möwen so den ganzen langen Tag? Die Strandtoiletten benutzen sie auf jeden Fall nicht.
Doch ist Baden / Duschen anders zu werten als Trinken / Essenzubereitung. Deutschland hat super Trinkwasser!!! Da geht das. In anderen Ländern halt nicht. Trotzdem kann man getrost dort Duschen. Spätestens wenn Du unter der Gürtellinie hinten wäschst, brauchst Du nicht mehr über die Trinkwasserqualität nachdenken. Dann eher über den pH Wert Deiner Seife. Das kann das Verhalten / Lärmabgabe der nächsten 180 Sekunden enorm beeinflussen.

Geschrieben von Christian R.Und bevor man sich darum kümmert, frag mal wer alles in der Küche getrennte Schneidebretter für Fleisch und Gemüse nimmt

Wie wird denn das Material gelagert? Stehend im Wasser? -> Keimbebrütung. Oder trocken nach heißem Abspülen? Dann ist es wenig wert, darüber nachzudenken. Und ein Geschirrspüler, so er denn wirklich 70° Grad schafft, desinfiziert zumindest alleine durch die Temperatur (Wasserdampf und 70° -> nicht gut für die meisten unserer Viren und Bakterien). Auch wenn also Holz nicht so schön aussieht und eventuelle ätherische Öl weiterhin anhaften (Zwiebelgeruch bleibt ja anhaften).
Dem lebenden Organismus im Rahmen der Lebensmittelzubereitung kann man gut beikommen, wenn man die alten Hausmittel wie Hitze und Wasser verwendet. Da dürfen wir aber nicht in die Öko / Energiespar Diskussion verfallen. Die hat im Bereich Hygiene und Hitzeanwendung wenig zu suchen.
Und neulich habe ich sogar eine Reklame gesehen ... dieses neuartige Holzbrettchen aus ...Holz hat 24h nach dem Abwaschen keine nachweisbare Keimbelastung mehr. Aha. Seit wie viel tausend Jahren verwenden die Menschen Holz in der Küche? Neuartig?

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AutorUlri8ch 8V., Berlin / Berlin784814
Datum11.03.2014 18:163061 x gelesen
Und wenn hier schon gereinigt wird, dann denke auch an die zuführende Leitung und passe hier besonders darauf auf, dass es nicht den ganzen sonnigen Tag zu Stagnationswasser kommt. Es soll hier also das Wasser nicht in der Leitung stehen sondern mögl. immer in Bewegung sein. Die ist sicher auf einem Steg nur sehr eingeschränkt möglich.

Vor den Ankuppeln des Schlauches an dem Zapfventil mit Rückflussverhinderer recht lange das Wasser ablaufen lassen.Früher sprach man von einer Spüldesinfektion als es die Trinkwasser VO noch nicht gab.
Gruß U. Vogel

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AutorHein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen784860
Datum12.03.2014 17:392764 x gelesen
Geschrieben von Frank E.Und neulich habe ich sogar eine Reklame gesehen ... dieses neuartige Holzbrettchen aus ...Holz hat 24h nach dem Abwaschen keine nachweisbare Keimbelastung mehr. Aha. Seit wie viel tausend Jahren verwenden die Menschen Holz in der Küche? Neuartig?

Nun, ich habe die Werbung nicht gesehen, aber in der Gastronomie werden schon seit vielen Jahren keine Holzbretter mehr verwendet. Selbst Messer u.ä. mit Holzgriff sind out. Der Grund ist eben die schlechte Desinfizierbarkeit auf Grund der Struktur. Dort können sich dann Keime o.ä. absetzen. Schön sieht das dann bei den Schneidbrettern aus, wenn man sie mal längere Zeit liegen lässt. Was da wächst, ist kein Edelschimmel! Das Problem ist halt, das die Bretter die hohen Temperaturen in der Spülmaschine nicht haben können und dann reißen. In den Rissen setzt sich dann um so leichter der Dreck fest, den man noch schlechter weg bekommt. Darum besser Schneidbretter aus Kunststoff, neuerdings auch aus Stein oder Glas. Leider leiden bei denen aber die Messer und werden schneller stumpf. Aber man kann nicht alles haben.

Gruß
Heinrich

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