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ThemaBeschaffung von Schutzkleidung und Material für den GWG9 Beträge
Rubrikpers. Ausrüstung
 
AutorPatr8ic 8P., Wetter (Ruhr) / NRW788757
Datum20.05.2014 12:475969 x gelesen
Hallo zusammen,

ich befinde mich derzeit in der Beschaffung für neue Schutzkleidung für den GWG. Aber irgendwie komme ich derzeit nicht wirklich weiter, weil ich nix vernünftiges finde. Folgende Sachen werden gesucht und wer hätte Links für mich?

Einweganzüge die mindestens Typ 5 + 6 entsprechen und die mit Socken sind. Normale Einweganzüge habe ich schon zu Hauf gefunden. :)

Weiterhin suchen wir CSA-Handschuhe welche der DIN 374 Kategorie III entsprechen, eventuell auch noch der DIN 407 entsprechen und breite Stulpen besitzen.

Weiterhin haben wir ein Edelstahlfass mit einem Durchmesser von 70 cm wofür wir Foliensäcke suchen. Die Säcke müssten mindestens 140 cm tief sein.

Hat jemand eine Idee und kann mir eventuell weiterhelfen?

Viele Grüße
Patric Poblotzki

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen788758
Datum20.05.2014 13:093790 x gelesen
Moin,

ohne jetzt genau nach deinen Anfragen dort gesucht zu haben, aber hast du schon mal bei hygi.de geschaut?

ZO EEN GROTE VUURBAL JONGEN , BAM !!

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AutorStef8an 8 S.8, Haar / Bayern788759
Datum20.05.2014 13:143791 x gelesen
Hallo Patric,

zu den Anzügen:

Schau mal hier. Die gibt's auch mit Füßlingen. Da haben wir ganz gute Erfahrungen damit gemacht.

Nur aus Interesse: wofür habt Ihr denn die Folieninlays für das Faß gedacht, bzw. aus welchem Material sollen die denn sein?

Viele Grüße

Stefan

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AutorPatr8ic 8P., Wetter (Ruhr) / NRW788783
Datum20.05.2014 21:233382 x gelesen
Hallo Stefan,

welche Anzüge von der Seite habt ihr denn? :) Bevor ich jetzt groß suchen muss.

Die Folieninlays sollen für das Faß sein, damit man sich das nicht unbedingt mit Chemikalien, Öl oder ähnlichen versaut. Die Tüten sind ja wahrscheinlich günstiger als ein neues Faß. Die Tüten sollten aus stabilem Material sein.

Viele Grüße
Patric

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AutorHans8 Ch8ris8tia8n S8., Herten / NRW788784
Datum20.05.2014 23:523148 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Patric P. Die Folieninlays sollen für das Faß sein, damit man sich das nicht unbedingt mit Chemikalien, Öl oder ähnlichen versaut.

Ganz schlechte Idee für brennbare Flüssigkeiten oder bei explosionsfähiger Atmosphäre! Wenn du einen Folieninliner in dein - hoffentlich geerdetes - (Metall-) Fass packst, dann isolierst du die Flüssigkeit wieder gegen Erde. Damit ist deine ganze Erdung für die Katz und du hast die prächtigste elektrostatische Aufladung in deiner Flüssigkeit. Mit allen Möglichkeiten diese zu zünden.

Bitte jetzt auch nicht mit leitfähigen Folien experimentieren, denn die müssen ausreichenden Kontakt zu dem geerdeten Fass haben, was schon bei direkten Beschichtungen auf Dauer schwierig sein kann.

Grüße,

Christian

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AutorStef8an 8 S.8, Haar / Bayern788805
Datum21.05.2014 12:283160 x gelesen
Hallo Patric,

wir benutzen die Prochem II F fest angebrachten Handschuhen und Füßlingen. Damit haben wir, zusammen mit der Gummilippe um den Atemschluss, sehr gute Erfahrungen im Einsatz als flüssigkeitsdichter Anzug überall da gemacht, wo die Anforderungen über einen normalen Spritzschutz hinausgehen, z.B. als Form II im Gefahrenbereich. (Als Spritzschutz haben wir die Prochem I C bzw. F ohne Handschuhe und Füßlinge am Anzug)

Wenn Ihr z.B. diese Dichtlippe um den Atemanschluss und den "Heckeinstieg" in den Anzug nicht braucht / wollt, kann man auch den Prochem I F mit Füßlingen und Handschuhen ordern. Da weiß ich jetzt aber nicht wie groß der preisliche Unterschied ist und diese Kombi macht meiner Meinung nach auch wenig Sinn. (Wenn ich vorne einen langen, notdürftig abgeklebten Reißverschluss habe, kann ich auch Handschuhe und Stiefel (ähnlich "dicht") abkleben.

Zu dem Folieninlay für das Fass: Da muss ich Hans Christian rechtgeben. Das ist tatsächlich etwas, was zwar nicht total unsinnig ist, jedoch gut überlegt sein will. Einige Punkte die es dabei zu bedenken gibt sind z.B.

- die schon angesprochene Gefahr elektrostatischer Aufladung

- die chemische Beständigkeit: Irgendeine "mechanisch stabile Plastikfolie" kann sich je nach Stoff auch schnell mal verabschieden und auflösen.

- Befestigung im Fass. Erfahrungsgemäß ist es nicht ganz trivial, die Folie dazu zu bringen von selbst "aufrecht" im Fass zu bleiben und bei Befüllung nicht mehr oder weniger mit runterzurutschen.

- Edelstahl ist in aller Regel sehr gut dekontaminierbar. Wenn das also nicht gerade rauchende Salpetersäure oder etwas in der Preisklasse ist, solltet Ihr das Fass auch so gut wieder sauber bekommen.

- Was ist der genaue Einsatzzweck dieses Fasses? Ich frage, weil wir auch so ein Fass haben, das bisher aber recht selten in dieser Form genutzt haben. Grund: Entweder hat man undichte, bzw. beschädigte kleine Einzelgebinde. Die muss man meist nur im ganzen irgendwo "dicht verschlossen" lagern. Da haben wir z.B. (bei gegebnener Beständigkeit) so 08/15-weithals-Spannringfässer. Oder man hat entsprechend größere Mengen (Tanks, IBC's, Tank-LKW etc.) dann muss man wirklich nennenswerte Menge Flüssigkeit auffangen bzw. umfüllen. Da stößt man mit 200l aber natürlich sehr schnell an die Grenzen. Da sind dann min. sowas wie 3000l Gestellbehälter o.ä. gefragt. ...dies zumindest aus unserer Erfahrung.

Der einzige (wenn auch durchaus etwas exotische) Fall, den wir uns für so ein Folieninlay überlegt hatten war, eine Folie aus hochbeständigem Perflourkunststoff (PTFE oder besser PFA) machen zu lassen, falls man wirklich mal hochaggresive Flüssigkeiten hat, die man anders nicht mehr lagern kann. Da kostet dann aber die Folie auch schon ne ganze Stange Geld und das ist wirklich dann eher eine Sonderlösung.

Viele Grüße

Stefan

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AutorAlex8and8er 8W., Linden / Hessen788810
Datum21.05.2014 13:282965 x gelesen
Geschrieben von Stefan S.Der einzige (wenn auch durchaus etwas exotische) Fall, den wir uns für so ein Folieninlay überlegt hatten war, eine Folie aus hochbeständigem Perflourkunststoff (PTFE oder besser PFA) machen zu lassen, falls man wirklich mal hochaggresive Flüssigkeiten hat, die man anders nicht mehr lagern kann. Da kostet dann aber die Folie auch schon ne ganze Stange Geld und das ist wirklich dann eher eine Sonderlösung.

Auch ohne gleich an PTFE oder ähnliches zu denken, kann ein Foliensack durchaus sinnvoll sein. Für Mineralölprodukte macht das natürlich wenig sein, denn Edelstahl ist dafür a) geeignet, b) ganz gut zu dekontaminieren und c) die Sache mit der Erdung.
Für andere Medien sieht das schon wieder anders aus. Auch schon PE ist für einige Stoffe wesentlich besser geeignet als Edelstahl. Man kann auch über ein NBR-Inlay nachdenken, das dürfte billiger sein als PTFE.

Gerade bei unbekannten Stoffen und unbekannten Beständigkeiten (mal ehrlich, wann wissen wir schon früh genug genau Bescheid) ist es imho die beste Lösung einen Foliensack in ein Edelstahlfass zu hängen: Eins von beiden hält mit Sicherheit (lang genug)! Und eine Folie ist allemal günstiger und kompakter, als noch einen Satz Fässer aus anderem Material vorzuhalten. Das ist die Lehrmeinung, wie ich sie kenne.

Davon mal abgesehen: Bei Beständigkeiten immer auf die Verhältnisse achten. Soll heißen, wenn mein Edelstahl gegen Produkt X "nicht beständig" ist, aber vielleicht erst nach Tagen merkbare Korrosion aufweist, kann mir das für den Einsatz weitestgehend egal sein ;)

Gruß
Alex

"Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu" (Ödön von Horváth)

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AutorBern8d S8., Haßloch / Rheinland-Pfalz788820
Datum21.05.2014 14:582892 x gelesen
Hier in der Metroplregion werden vielfach die Microchem 5000 Modell 151 eingesetzt. Für viele Standateinsätze eine sinnvolle Möglichkeit.

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AutorStef8an 8 S.8, Haar / Bayern788825
Datum21.05.2014 17:202828 x gelesen
Geschrieben von Alexander W.Für andere Medien sieht das schon wieder anders aus. Auch schon PE ist für einige Stoffe wesentlich besser geeignet als Edelstahl. Man kann auch über ein NBR-Inlay nachdenken, das dürfte billiger sein als PTFE.

Ja natürlich. Wir haben für solche Fälle auch Behälter aus NBR, PE, PVC vorrätig. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass das PFA Inlay sicher eher exotischen Charakter hat und als Rückfallebene gedacht ist, wenn es sich um wirklich unangenehme Stoffe handelt.

Geschrieben von Alexander W.Gerade bei unbekannten Stoffen und unbekannten Beständigkeiten (mal ehrlich, wann wissen wir schon früh genug genau Bescheid) ist es imho die beste Lösung einen Foliensack in ein Edelstahlfass zu hängen

Also bei uns geht das eigentlich recht fix. Sobald die Stoffinfos (Name oder CAS-Nummer) vorliegen, wird standardmäßig auch gleich die Beständigkeit bzw. Eignung von Schutzanzügen, Filtern und Auffangbehältern ermittelt.

Klar ganz am Anfang kann es schon helfen, erstmal "irgendwas" unterzustellen, um ein bisschen Zeit zu gewinnen. Aber spätestens dann tut man sich meiner Erfahrung nach meist keinen Gefallen mit Provisorien, die man später unter Umständen mit hohem Aufwand nochmal erneut umfüllen muss.

Viele Grüße

Stefan

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