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| Thema | GW-L1 als TSF-Alternative? | 78 Beträge | |||
| Rubrik | Fahrzeugtechnik | ||||
| Infos: | |||||
| Autor | Alex8and8er 8B., Harburg / Bayern | 793717 | |||
| Datum | 13.08.2014 16:09 | 53334 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, würde mich über Eure Meinungen freuen. Wir stehen vor der Ersatzbeschaffung eines TSF. Wir haben keinen Atemschutz, kein THL-Satz und kein Wasser an Bord (TSF eben...). Allerdings haben wir aktuell einige Anhänger zu betreuen (VSA, ÖSA, 2x Ölsperre, umgebauter TSA als Transportanhänger...). Mit diesen Anhängern (insbesondere den beiden Ölsperren) kommen wir an die Grenze mit unserem TSF (Tempo 55 bei Vollgas - hoffentlich geht's nicht noch bergauf...). Vor diesem Hintergrund kam die Inspektion mit der Idee eines MLF (ehem. StLF) - macht aber aus meiner Sicht wenig Sinn ohne Atemmschutz, Wasser,... nur wegen der etwas besseren Motorisierung und dem 4,25 to-Fahrgestell (evtl. etwas höher). Also doch wieder ein TSF - bleibt das Problem des kleinen Fahrgestells und der Anhängelast bzw. dem Zugverhalten im Anhängerbetrieb - suboptimal. Habe nun bei einigen Wehren hier im Netz ein GW-L1 gesehen. Das wäre für uns fast optimal: Staffelbesatzung, größeres Fahrgestell aber <7,5 to., Abrollbehälter "Löschgruppe" und ich habe eigentlich das, was ich heute beladungsmäßig auch auf dem TSF habe. Zudem habe ich aber viel mehr Stauraum, kann den Abrollbehälter mal absetzen und das Fahrzeug als Transporter nutzen für weiteres Material. Für uns als kleine Ortsfeuerwehr mit 1 Fahrzeug wäre das ein riesiger Vorteil. Bisher ist mein Fahrzeug immer gebunden bzw. aufgrund der Einbauten kann nichts vernünftig transportiert werden. Kostenmäßig kann ich es noch nicht richtig einschätzen (hat hier veilleicht jemand Erfahrungen?). Hier im Forum geisterte mal eine Summe von 80 T (Fahrgestell 40 T + Aufbau 40 T) rum. Gefördert wird das Fz. in Bayern mit 26,5 T - verbleiben also 53,5 T. Ich denke das kostet uns bzw. die Gemeinde ein neues TSF auch. OK den Abrollbehälter brauchen wir noch - was kostet so ein fahrbarer Behälter (ohne Bestückung, die wäre vorhanden)? Zudem wäre ich für die nächsten jahre viel flexibler - ein neuer AB (z.B. Hochwasser - bei uns immer ein Thema) oder wer weiss welche Themen in 10 oder 15 Jahren noch kommen... Wie seht Ihr den GW-L1 als Alternatiove zum TSF? Denkbar? Wurde das schon wo gemacht? Habe ich vielleicht einen Denkfehler in der gesamten Betrachtung? Über fundierte (gerne auch kritische) Kommentare und Informationen würde ich mich sehr freuen. Mit kameradschaftlichem Gruß, Alex | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 793719 | |||
| Datum | 13.08.2014 16:28 | 40074 x gelesen | |||
| hallo, Geschrieben von Alexander B. Wie seht Ihr den GW-L1 als Alternative zum TSF? Ich denke der Knackpunkt dürfte die Zuladung sein. Für ein TSF benötigt man: - 6 Personen - Ausrüstung incl. Pumpe Für den Logistik-Teil dürfte dann eine Ladebordwand sinnvoll sein. Und natürlich auch noch Gewichtsreserve um auch was zuladen zu können. Ob man das sinnvoll mit mit 7,5to realisieren kann? Hier mal ein Beispiel wo dies mit einem grösseren Fahrgestell gemacht wird. Läuft bei uns als als GW-T und wird auch im Löschzug als TSF eingesetzt: ![]() Fahrgestell: Hersteller: Mercedes Benz Typ: Atego 1526 Baujahr: 2009 Leistung: 256 PS / 188 kW Gewicht: 14500 kg Antriebsart: Straße Aufbau: Hersteller: Fa. Hensel, Waldbrunn Besatzung: 6 Im Gerätkoffer sind die Atemschutzgeräte und die TSF-Ausrüstung incl. TS verlastet. Vier Steckleitern sind im Planenaufbau entnehmbar. Auch wenn die Ladefläche leer ist. Also keine Rollwagen drauf sind ist das Fahrzeug als vollwertiges TSF einsetzbar. Hat auch genug Zuladung um sinnvoll als Logistikfahrzeug bei uns in der Stadt eingesetzt zu werden. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Ralf8 E.8, Frielendorf / Hessen | 793720 | |||
| Datum | 13.08.2014 16:28 | 38949 x gelesen | |||
| Hallo, hier zwei Beispiele: TSF-L der Fw Habichtswald-Ehlen Das Auto kenne ich nicht persönlich. Ist auch recht neu, Indienststellung dieses Jahr. GW-L der FW Frielendorf-Todenhausen (Bild unter "Fahrzeuge") Das Auto kenne ich. GW-L mit Staffelbesatzung. "Tägliche" Beladung mit TSF-Ausstattung auf zwei Rollcontainern. Weitere Rollcontainer mit 500m B-Schlauch, Beleuchtung, Atemschutznachschub, etc. sind vorhanden. Näheres kann der WeFü erzählen (ist auch hier im Forum vertreten). Grüße aus Nordhessen Ralf PS: Ich schreibe hier nur meine persönliche Meinung! "Gerade, weil wir in einem Boot sitzen, sollten wir froh sein, dass nicht alle auf unserer Seite stehen." (Ernst Ferstl) | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 793721 | |||
| Datum | 13.08.2014 17:10 | 38243 x gelesen | |||
| In RLP gibt es statt der GW-L die sog. MZF 1-3. Hier finden sich zunehmend Fahrzeuge, die Logistikkapazität mit TSF-Standardbeladung vereinen. Eine Diskussion darüber findest du hier (dort auch Beschreibungen der MZF-Baureihe), ein entsprechendes Fahrzeug sieht dann z.B. so oder so aus. Kritisch könnte man sehen, dass je nach Verwendung der Logistikkapazität auch euer TSF platt ist, da die Beladung dann mal nicht drauf ist. Das dürfte bei einer Wehr ohne PA jedoch weniger ins Gewicht fallen, da wird im Einsatzfall wohl zeitnah entsprechende Verstärkung kommen. Es könnte sich andersrum auch als Aufwertung eures Standortes darstellen, wenn mit der Logistik eine größere überörtliche Einbindung möglich wäre (rein vom Fahrzeug her, Personal und Bedarf ist natürlich noch die andere Frage). Und die Kernfrage der Logistik sollte ja bekannt sein, wenn man aktuell schon ein Zugfahrzeug für 4 oder 5 Anhänger da stehen hat ;-) Andererseits: Hätte ich ein TSF, und mir würde ein MLF angeboten, würde ich nicht lange überlegen - dann wäre aber Atemschutz wiederum quasi eine Notwendigkeit. Nicht wenige sehen heute einen Feuerwehrstandort ganz ohne Atemschutz ziemlich kritisch. Das wäre womöglich die größere, wertvollere, zukunftsfähigere Aufwertung, als ein Logistikstandort mit rudimentärer Löschausstattung zu werden, wenn ich das mal so ausdrücken darf. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 793722 | |||
| Datum | 13.08.2014 17:18 | 37524 x gelesen | |||
| Hallo Alexander, mal vorab, ist das TSF euer einziges Fahrzeug? Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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| Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 793723 | |||
| Datum | 13.08.2014 17:26 | 37625 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Wir haben keinen Atemschutz, kein THL-Satz und kein Wasser an Bord (TSF eben...). Das ist heute nicht mehr so. DIN 14530-16 legt Dir 4 Atemschutzgeräte auf's Auto. Geschrieben von Alexander B. Mit diesen Anhängern (insbesondere den beiden Ölsperren) kommen wir an die Grenze mit unserem TSF (Tempo 55 bei Vollgas - hoffentlich geht's nicht noch bergauf...). Ford FK1000 oder gleichaltrig? Anderenfalls ist das schwer zu glauben. Ein Volumenzug, 4m hoch, 2,55m breit, 18,75m lang, deutlich schlechterer Luftwiderstandsbeiwert als ein TSF kommt mit 170 PS ohne weiteres auf 85 km/h - wenn auch nicht bergauf. Vermutlich dauert es Dir nur zu lange, bis das Fahrzeug schneller wird. ;-) Geschrieben von Alexander B. Vor diesem Hintergrund kam die Inspektion mit der Idee eines MLF (ehem. StLF) - macht aber aus meiner Sicht wenig Sinn ohne Atemmschutz, Wasser,... nur wegen der etwas besseren Motorisierung und dem 4,25 to-Fahrgestell (evtl. etwas höher). Ein MLF ist bis zu 7,5t schwer, und hat Atemschutz, Wasser... Geschrieben von Alexander B. Habe nun bei einigen Wehren hier im Netz ein GW-L1 gesehen. Zeitgerecht an's Material kommst Du aber nur mit 1) Separatem Gerätekasten oder 2) einer Bauweise ähnlich den alten RW1 aus Bundesbeschaffung. Nimm einfach einen LKW mit Ladebordwand und eine Stoppuhr, stell ihn in eine Steigung und miß, wie lange das Abladen pro Wagen dauert. | |||||
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| Autor | Bern8d S8., Münchberg-Mechlenreuth / Genußregion Oberfranken | 793724 | |||
| Datum | 13.08.2014 17:33 | 37182 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Das ist heute nicht mehr so. DIN 14530-16 legt Dir 4 Atemschutzgeräte auf's Auto. In Bayern nicht zwingend... Geschrieben von Hans-Joachim Z. Ford FK1000 oder gleichaltrig? Anderenfalls ist das schwer zu glauben. Ein Volumenzug, 4m hoch, 2,55m breit, 18,75m lang, deutlich schlechterer Luftwiderstandsbeiwert als ein TSF kommt mit 170 PS ohne weiteres auf 85 km/h - wenn auch nicht bergauf. Vermutlich dauert es Dir nur zu lange, bis das Fahrzeug schneller wird. ;-) Laut HP MB 409, Bj 1981 mit 90 PS | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen | 793726 | |||
| Datum | 13.08.2014 18:47 | 37118 x gelesen | |||
| Eine Gemeinde in unserem Landkreis hat ein TSF-L - Pressebericht zur Übergabe des Fahrzeugs Meine Beiträge sind ausschließlich meine private Meinung und sind nur für dieses Forum bestimmt! - http://pvsafety.de - Sicherheit im Feuerwehreinsatz http://http://standardeinsatzregel.org/die-broschueren/ser-einsatz-bei-photovoltaik-windenergie-und-biogasanlagen/ | |||||
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| Autor | Davi8d O8., Wadern / Saarland | 793727 | |||
| Datum | 13.08.2014 19:03 | 37296 x gelesen | |||
| Ein Nachbar-Löschbezirk setzt ein TSF-W-Logistik ein. Dies ist das einzige Fahrzeug des Löschbezirks und wird auch überörtlich zu (Atemschutz-)Logistikzwecken eingesetzt. Indienststellung des Fahrzeugs war im jahr 2013. | |||||
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| Autor | Manu8el 8H., Gersthofen / Bayern | 793728 | |||
| Datum | 13.08.2014 19:03 | 37052 x gelesen | |||
| Deiner Vorstellung dürfte das WLF der Feuerwehr Aystetten nahe kommen. WLF auf Iveco Daily mit Staffelkabine Dazu gibt es einen AB-Lösch und einen AB-Logistik. WLF mit AB Lösch und AB Logistik | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 793731 | |||
| Datum | 13.08.2014 21:24 | 36680 x gelesen | |||
Geschrieben von Manuel H.Deiner Vorstellung dürfte das WLF der Feuerwehr Aystetten nahe kommen. Was hat das Fahrzeug eigentlich an Zuladung? Es gab mal ein TSF bei der FF Steinbach, ein Ortsteil von Lohr am Main. Da hat man die Möglichkeit den kompletten TSF Gerätesatz komplett zu entnehmen. Dann bleibt ein leeres Fahrzeug als mit Koffer als Transporter übrig. Alternativ die Handwerkerlösung: einfach und leicht Wenn man dann noch das TSF in einen Kastenwagen mit fester Zwischenwand aufbaut, hat man wahrscheinlich die günstige Lösung, die nicht den Maschinist den Führerschein kostet. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Fürth / Hessen | 793733 | |||
| Datum | 13.08.2014 21:46 | 36494 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Vor diesem Hintergrund kam die Inspektion mit der Idee eines MLF (ehem. StLF) - macht aber aus meiner Sicht wenig Sinn ohne Atemmschutz, Wasser,.. Was spricht denn dagegen? Dann habt ihr in Zukunft eben Atemschutz und Wasser auf dem Fahrzeug... Geschrieben von Alexander B. nur wegen der etwas besseren Motorisierung und dem 4,25 to-Fahrgestell (evtl. etwas höher). Hätte dann mit einem MLF noch genau was zu tun!? Geschrieben von Alexander B. Das wäre für uns fast optimal: Ich tue mich mit Rollcontainern auf einem Erstangreifer schwer. Als Zusatz warum nicht, aber nur mit Rollcontainer beladen... Hm, schwierig... Geschrieben von Alexander B. Zudem habe ich aber viel mehr Stauraum, kann den Abrollbehälter mal absetzen und das Fahrzeug als Transporter nutzen für weiteres Material. Für uns als kleine Ortsfeuerwehr mit 1 Fahrzeug wäre das ein riesiger Vorteil. Bisher ist mein Fahrzeug immer gebunden bzw. aufgrund der Einbauten kann nichts vernünftig transportiert werden. Ladebordwand? Rampen? Rampen mit Seilwinde -> Gewicht der Rollcontainer? Alternativ Wechselmodule für den TS-Schlitten? Hier gibts für das LF 10/6 z.B. das Modul TS, Hochwasser (Wassersauger, Tauchpumpen, Wathosen), Rettungssatz (wenn das andere Fahrzeug in die Werkstatt muss) und einfach "Mulde". Passt aber natürlich auch grundsätzlich in jedes TSF... Geschrieben von Alexander B. Wie seht Ihr den GW-L1 als Alternatiove zum TSF? Andersherum gefragt: Brauchts die TSF-Beladung wirklich, oder macht nicht vielleicht auch die Reduzierung auf einen "Logistikstandort" Sinn!? Viele Grüße Christian Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr! besucht die Feuerwehr Steinbach "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann" (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 793734 | |||
| Datum | 13.08.2014 22:05 | 36292 x gelesen | |||
Geschrieben von David O.Ein Nachbar-Löschbezirk setzt ein TSF-W-Logistik ein. Das Fahrzeug basiert auf der mittelschweren LKW-Baureihe TGM 15.250 des Herstellers MAN. Es besitzt ein zulässiges Gesamtgewicht von 15.500 kg und eine Motorleistung von ca. 250 PS. mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Andr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW | 793735 | |||
| Datum | 13.08.2014 22:41
| 36626 x gelesen | |||
| Sorry für die harten Worte aber das ist mein Ernst. Ihr habt keine PA, also ist ein Innenangriff unmöglich, Wasser auf dem Auto gibst auch nicht, also ist außerhalb von Hydranten und Saugstellen "kurze Hose, Holzgewehr" angesagt. Ihr bekommt ein MLF angeboten und wollt das nicht? Wenn dieses Fz richtig ausgestattet ist kann man sich doch nun wirklich nicht beschweren. Irgendwelche Sonderfahrzeuge wie ein GW-TS oder ein 7,5 Tonner mit AB könnten an einem Standort stationiert werden wo es schon alles gibt und für irgendwelche örtlichen Besonderheiten noch Fz außerhalb der Normnotwendig erscheinen. Mit so einer Notlösung aus zwei zusammengewürfelten Fahrzeugen tut ihr euch keinen Gefallen. Mit kameradschaftlichen Grüßen Andreas | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare | 793737 | |||
| Datum | 14.08.2014 06:54 | 36402 x gelesen | |||
| Wie schon mal gefragt: Von welcher Feuerwehr Harburg sprechen wir denn? Der? Ansonsten: Warum soll es denn kein "ordentliches" Fahrzeug wie sowas oder sowas werden? Warum dann nicht den Schritt ins Jahr 2014 machen und ein Fahrzeug mit Wasser und Atemschutz kaufen? Grüße, BeschFl Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job" | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8B., Harburg / Bayern | 793738 | |||
| Datum | 14.08.2014 07:27 | 36606 x gelesen | |||
| Erst einmal schon herzlichen Dank für die vielen konstruktiven Meinungen und Informationen. Da sind schon einige Denkansätze dabei, die uns in dieser Frage weiterbringen. @florian besch Die Feuerwehr Harburg, auf Du hier verlinkt hast, ist unsere Stützpuntwehr (Entfernung 3 km). Wir selber sind die Ortsteilwehr in Ebermergen (www.feuerwehr-ebermergen.de), einem Stadtteil von Harburg. @andreas becker Und da sind wir im Wesentlichen auch beim Punkt von dir. Natürlich müsste ich ein MLF nehmen, wenn ich es angeboten bekomme. Das MLF ist aber nur eine Empfehlung der Kreisbrandinspektion. Die Beschaffung muss ja über die Stadt Harburg laufen und die entscheiden letztlich was gekauft wird. Und bei den Kommunen ist Geld ein knappes Gut. Unsere Stützpunktwehr harburg ist 3 km entfernt. Die sind in max. 5-7 min. bei uns. Das war der Grund warum wir gesagt haben, wir bisher keinen eigenen Atemschutz haben und meiner Meinung nach auch nich zwingend brauchen. Zudem sehe ich als Kommandant schon ein Problem in unserem Dorf die entsprechende Atemschutzgeräteträger dauerhaft vorzuhalten; zudem kommt das Problem der Alarmbereitschaft; tagsüber habe ich kaum mehr als ein Hand voll Kameraden im Ort... Daher sind wir in der Wehr uns eigentlich mit den Kollegen der Stützpunktwehr einig, dass Atemschutz bei uns nicht wirklich Sinn macht (Kosten-Nutzen-Betrachtung) . Die Wasserversorgung im Dorf ist sehr gut (Hydrantennetz, die Wörnitz als offenes Gewässer,...). Bei einem Erstangriff greifen wir auf das TLF der Stützpunktwehr zurück; bis dahin steht dann auch die Wasserversorgung. Deshalb auch hier meiner Meinung nach ein eigener Tank mit 600 / 800 ltr. nicht zwingend notwendig. Im Bereich der THL ist es ähnlich. Wir liegen direkt an der z.T. 3- und 4-spurig ausgebauten B25. Hier machen wir es so, dass Harburg bei den Einsätzen die Arbeit "an der Front" mit Schere und Spreizer macht; wir halten ihnen mit dem VSA den Rücken frei und sperren die Bundesstrasse ab. Diese Arbeitsteilung hat sich bisher bewährt, so dass ich auch hier keinen triftigen Grund für einen eigenen Rettungssatz bei uns sehe. Wie schon gesagt es ist unser einziges Fahrzeug. Oberste Priorität ist für mich als Kdt., dass es < 7,5to. bleibt, weil ich sonst nicht gewährleisten kann, dass ich immer jemand vor Ort habe, der das Fahrzeug auch fahren darf. Und in dieser Gewichtsklasse überlege ich mir eben 2x ob ich 600 oder 800 ltr. Wasser mit drauf packe, oder nicht. Und damit zurück zum MLF. Wenn ich diese Punkte in die Waagschale werfe, muss ich ganz objektiv sagen, dass es wahrscheinlich wirklich wenig Sinn macht, ein MLF zu beschaffen und dann, von der Norm abweichend, den Atemschutz, den THL-Satz und den Wassertank rauszunehmen. Zudem gibt das ein Problem bei der Bezuschussung. Subjektiv betrachtet gebe ich schon zu, dass es natürlich ein tolles Fz. wäre - keine Frage. | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare | 793739 | |||
| Datum | 14.08.2014 08:33 | 35964 x gelesen | |||
| Mh.. Und jetzt ersetzt ihr ein TSF, das seit 2006 ausser Dienst ist? Oder ist das LF der Platzhalter für das TSF? Geschrieben von Alexander B. Das war der Grund warum wir gesagt haben, wir bisher keinen eigenen Atemschutz haben und meiner Meinung nach auch nich zwingend brauchen. Jede Feuerwehr, die die Sache auch nur im Ansatz ernsthaft betreibt braucht IMO Atemschutz. Sei es für den Erstschlag, als Unterstützungkomponente oder für ggf weitere Aufgaben zu übernehmen. Geschrieben von Alexander B. Oberste Priorität ist für mich als Kdt., dass es < 7,5to. bleibt, weil ich sonst nicht gewährleisten kann, dass ich immer jemand vor Ort habe, der das Fahrzeug auch fahren darf. Dann muss ich das als Gemeinde sicherstellen und ggf Führerscheine bezahlen. Ich zitiere gerne einen sehr guten Bekannten von mir: "Wenn ich Feuerwehr spielen will dann muss ich auch das nötige Kleingeld haben. Ansonsten muss ich es lassen." Und nichts für ungut, wie sich das für mich liest habt ihr eine Menge Probleme die man mit einem AB TSF nicht lösen kann! Grüße, BeschFl Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job" | |||||
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| Autor | Math8ias8 M.8, Bad Berneck / Bayern | 793740 | |||
| Datum | 14.08.2014 08:41 | 35642 x gelesen | |||
| Ich kann Deine Überlegungen zu einem GW-L1 (auch aufgrund Deiner geschilderten Situation) absolut nachvollziehen! Wenn Ihr Euch innerhalb der Gemeinde einig seid, dass weder Wasser noch Atemschutz an Eurem Standort vorgehalten werden muss, dann kann man auch mal auf die Kosten schauen und sich mit alternativen Fahrzeugen beschäftigen. Mit einem entsprechenden Fahrzeug bist Du mit Rollcontainern in Deiner Beladung flexibel und kannst dies auf Deine örtlichen Bedürfnisse anpassen. Viele RC bekommst Du auf einen GW-L1? Bis zu 5 Stück, oder? Da schaffst Du es locker deine TSF-Beladung und womöglich sogar die Geräte von einem Deiner Anhänger unterzubringen. Nachträglich kann man immer mal wieder einen neuen RC beschaffen und somit seine Beladung erweitern. Und bei nicht ganz so zeitkritischen Einsätzen (z.B.: Hochwasser, Ölspur, ...) sind die RC im Gerätehaus auch schnell getauscht. Wie man das gewichtsmäßig hinbekommt, kann ich Dir leider nicht sagen; hierzu müsste man mal unverbindlich mit einem Fahrzeughersteller sprechen. Ebenso ist zu überlegen, ob das neue Fahrzeug noch in die Halle passt, aber das müsstet Ihr bei einem MLF auch... Außerdem liegst Du bei einem GW-L1 unter der Grenze einer europaweiten Ausschreibung, was einige Vorteile mit sich bringt! (Wobei ich auch zugeben muss, dass ich den derzeitigen Preis eines MLF nicht weiß. Vielleich läge man da auch unter der Grenze?) Im übrigen: wir sind gerade in der Beschaffung eines V-LKW (nach bayerischer Norm) als Ersatz für einen RW2. Weil eben auch bei uns einige Gründe angefallen sind, welche einen RW für uns nicht mehr sinnvoll erscheinen lassen: Da sind einerseits die Anschaffungskosten; dann steht 10km weiter ein WLF mit AB-Rüst; 30% der Normbeladung eines RW braucht keine freiwillige Feuerwehr; Rüstsätze hat mittlerweile jede angrenzende Gemeinde; wir haben derzeit drei Anhänger, aber fast nur noch Fahrzeuge mit Haspeln hinten dran, sodass wir nie alle zur Einsatzstelle bringen könnten, usw... Man muss nicht immer das größte und beste Fahrzeug im Umkreis haben, wenn man neu beschafft. Ich finde gut durchdachte und sinnvolle Lösungen sind bei Neu- oder Ersatzanschaffungen leider selten geworden. | |||||
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| Autor | Mich8ael8 S.8, Markgröningen / Baden-Württemberg | 793741 | |||
| Datum | 14.08.2014 08:50 | 35608 x gelesen | |||
| Hallo, alle Deine Argumente sprechen aus meiner Sicht dafür, dass ihr keine Wehr für den klassischen Erstangriff seit. Eher die Richtung Kleineinsätze und Logistik was ja angesichts der geschilderten 5 - 7 Minuten vom Hauptstützpunkt aus auch Ok ist. Zur Erhaltung eurer Mannschaft würd es dann ein GW-L tun. Wenn vom Stellplatz möglich die klassische Form um dies für eure Gesamtwehr abdecken zu können. Ich persönlich würde aufpassen das ein Gemeinderat nicht auf die Idee kommt, mal zu fragen, ob der Standort der keinen klassischen Erstangriff übernehmen kann, nicht auch zum Hauptstandort verlegt werden kann. Da könnte noch mehr gespart werden. Meine Meinung: Eine Abteilung kann sich auch "Wegsparen". Gruß Micha Meine Erfahrung und persönliche Meinung! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 793744 | |||
| Datum | 14.08.2014 10:21 | 35506 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Natürlich müsste ich ein MLF nehmen, wenn ich es angeboten bekomme. Das MLF ist aber nur eine Empfehlung der Kreisbrandinspektion. Und warum empfiehlt man das MLF ? TSF-W wäre ja auch denkbar. Geschrieben von Alexander B. Die Beschaffung muss ja über die Stadt Harburg laufen und die entscheiden letztlich was gekauft wird. Und bei den Kommunen ist Geld ein knappes Gut. Geschrieben von Alexander B. wir bisher keinen eigenen Atemschutz haben und meiner Meinung nach auch nich zwingend brauchen. Geschrieben von Alexander B. Unsere Stützpunktwehr harburg ist 3 km entfernt. Die sind in max. 5-7 min. bei uns. Geschrieben von Alexander B. Bei einem Erstangriff greifen wir auf das TLF der Stützpunktwehr zurück Irgend wie beschleicht mich gerade das Gefühl die größe Einsparung wäre es den Standort in den Stützpunkt Räumlich zu integrieren und dort ein GW-L zu positionieren. Begründung bisher ist der Brandschutz schon durch den Stützpunkt sichergestellt. Geschrieben von Alexander B. Zudem sehe ich als Kommandant schon ein Problem in unserem Dorf die entsprechende Atemschutzgeräteträger dauerhaft vorzuhalten; zudem kommt das Problem der Alarmbereitschaft; tagsüber habe ich kaum mehr als ein Hand voll Kameraden im Ort... Da steht das ihr knapp 50 Aktive habt. Bei 6-facher Besetzung sollte doch ein Staffel immer verfügbar sein. Fehlende Qualifikation kann man schulen ;-) Geschrieben von Alexander B. Wie schon gesagt es ist unser einziges Fahrzeug. Oberste Priorität ist für mich als Kdt., dass es < 7,5to. bleibt, weil ich sonst nicht gewährleisten kann, dass ich immer jemand vor Ort habe, der das Fahrzeug auch fahren darf. Einfach Fahrzeugführer die Fahrerlaubnis erwerben lassen. Bei Fahrzeugpreisen in den Neubeschaffung die 5-6 stellige -Beträge vernichten sollten die mit einkalkuliert werden. Wobei wie viele der heutigen C1 Inhaber sind jetzt schon 40 Jahre und älter ? Könnte da die nächste Zeitbombe ticken wenn man von Fahrzeuglaufzeiten > 20 Jahren ausgeht ? Geschrieben von Alexander B. Und in dieser Gewichtsklasse überlege ich mir eben 2x ob ich 600 oder 800 ltr. Wasser mit drauf packe, oder nicht. Seltsam das genau der andere Weg vom trockenen LF8 oder TSF zum wasserführenden Löschfahrzeug in der Norm gemacht wurde. Vielleicht ist aber auch euer Standort eh überflüssig, weil das wichtige an der Einsatzstelle machen ja die anderen ? Geschrieben von Alexander B. Wenn ich diese Punkte in die Waagschale werfe, muss ich ganz objektiv sagen, dass es wahrscheinlich wirklich wenig Sinn macht, ein MLF zu beschaffen und dann, von der Norm abweichend, den Atemschutz, den THL-Satz und den Wassertank rauszunehmen. Mir ist immer noch schleierhaft warum ihr nicht mit einem Normfahrzeug auskommen könnt. TSF-W ist mit 7.500 kg zulässigem Gesamtgewicht darstellbar. Ein Hilfeleistungssatz ist auf TSF-W lt. Norm nicht vorgesehen. Und Atemschutz ist außer an der Wasserentnahmestelle heute eher üblich einzusetzen ;-) mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 793746 | |||
| Datum | 14.08.2014 11:09 | 35569 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Allerdings haben wir aktuell einige Anhänger zu betreuen (VSA, ÖSA, 2x Ölsperre, umgebauter TSA als Transportanhänger...). Mit diesen Anhängern (insbesondere den beiden Ölsperren) kommen wir an die Grenze mit unserem TSF Anhänger beim Stützpunkt stationiert ? Geschrieben von Alexander B. Mit diesen Anhängern (insbesondere den beiden Ölsperren) kommen wir an die Grenze mit unserem TSF (Tempo 55 bei Vollgas - hoffentlich geht's nicht noch bergauf...). 'www.feuerwhr-ebermergen.de' von Michael W. Offensichtlich ist euer TSF eigentlich ein LF8 409 => Benziner mit 90 PS ? mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8M., Mauchenheim / Rheinland-Pfalz | 793748 | |||
| Datum | 14.08.2014 11:27 | 35752 x gelesen | |||
Geschrieben von Florian B.Jede Feuerwehr, die die Sache auch nur im Ansatz ernsthaft betreibt braucht IMO Atemschutz. Sei es für den Erstschlag, als Unterstützungkomponente oder für ggf weitere Aufgaben zu übernehmen. Sorry, hier muss ich mal einhaken - auch wenns gleich Off-topic wird: Bedeutet das aber auch, dass jeder Einheit die entsprechenden Geräte bereithalten muss? Atemschutzgeräte sind die Voraussetzung für die Abarbeitung vieler Einsatzszenarien - richtig. Aber Atemschutzgeräte sind für die Gemeinden durch Anschaffung und Wartung ein großer Finanzieller Aufwand. Daher finde ich es sowohl als Feuerwehrmann als auch als Steuerzahler einen vernünftigen Ansatz nicht zu verlangen, dass jeder Feuerwehreinheit Atemschutzgeräte hat. Es ist nur sicherzustellen, dass innerhalb der Hilfsfrist ausreichend Geräte vor Ort sind und ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort sind. Das bedeutet, 1. dass auch in den Einheiten ohne Geräte eine ausreichende Anzahl an Personal als AGT ausgebildet werden 2. dass die Ausbildung und Übungen der Einheiten koordiniert stattfindet. mit dem Ziel, dass beim Eintreffen der PAs alles soweit steht, dass der Angriffstrupp direkt in den Innenangriff vorgehen kann. Das bedeutet im Übrigen dann auch, dass die Wehr ohne eigene PA-Geräte sehr wohl Erstangreifer ist - nur eben Personal und Gerätschaften der nachgerückten Wehr mit einsetzt. Und gerade der 2. Punkt wird in den ländlichen Gegenden mit geringen Tagesalarmstärken und leeren öffentlichen Kassen essentiell werden. Es ist ein Umdenken notwendig - und zumindest in meinem Umfeld hier, hat es auch schon an vielen Stellen eingesetzt: Weg von meine Einheit, Deine Einheit, mein Fahrzeug, Dein Fahrzeug. In der Gruppenführer-Ausbildung wurde immer wieder gesagt: "Feuerwehr ist Additionsprinzip" und genau das muss gelebt werden. Gelebt werden heißt eben auch geübt, damit es im Einsatz funktioniert. Und dann benötigt eben nicht jede Einheit und jedes Löschfahrzeug Atemschutzgeräte. | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / Hessen | 793749 | |||
| Datum | 14.08.2014 11:30 | 35547 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Wir haben keinen Atemschutz, kein THL-Satz und kein Wasser an Bord (TSF eben...). Atemschutz: Atemschutz wird heute immer wichtiger, d.h. es wird immer häufiger eingesetzt. Innenangriff sowieso, aber auch bei Fahrzeugbränden, siehe auch das aktuelle Thema "Klimaanlage, Flusssäure nach Feuer" oder die Tage " GFK, nach Brand krebserregende Stoffe?". Außerdem wirkt Ihr irgendwie im ABC-Zug mit...ohne Atemschutz? Rauch und Hitze schädigen einen Menschen innerhalb von Sekunden bzw. Minuten. Da ist schnelles Eingreifen unter Atemschutz unabdingbar... Gleichzeitig nimmt die Anzahl der verfügbaren Einsatzkräfte und dann noch die Anzahl der für Atemschutz tauglichen Kräfte ab. Von daher ist es kaum nachvollziehbar, daß man das Potential an möglichen Atemschutzgeräteträgern nicht nutzt... TH-Satz: Wenn man darunter Schere/Spreizer/Hydrpaggregat versteht, ist das in den ersten Minuten eines Unfalls eher wenig wichtig. Der TH-Satz darf auch paar Minuten später kommen. Wichtiger ist Brandbekämpfung/Brandschutz und die Stabilisierung... Wassertank: Gerade bei nur einem Fahrzeug halte ich das für unabdingbar. Evtl. eine schlaue Zumischanlage dazu, um schnell Netzwasser produzieren zu können. Anhänger: Es gibt offensichtlich eine größere Anzahl Anhänger, auch beim Stützpunkt. Was wiegen die, welche Zugösen haben die und und welche Führerscheine sind dafür nötig? Die VSA könnten evtl ohne E - Führerschein gefahren werden, alle anderen eher nicht. Kann man die Anhänger mit Volumen und Gewicht durch ein Transportfahrzeug ersetzen? Erhöht die Kosten beim Fahrzeug, spart aber - E-Führerscheine. Wenn man sieht wie wenig Nutzlast ein nackter Vermiet-LKW mit 7,5 t hat, wird das aber ein reines Transportfahrzeug sein müssen. Kombinationsfahrzeuge haben oft das Problem wie Kombinationswerkzeug: Können alles ein bisschen aber nichts richtig gut. Eine Wechselladerkonstruktion auf einem kleinen Fahrgestell ist eben teuer und in Relation sehr schwer. Dehalb hat zwar jeder Hersteller so was im Programm, verkauft es aber selten. Grüße Lüder Pott www.sei-dabei.info | |||||
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| Autor | Manu8el 8H., Gersthofen / Bayern | 793753 | |||
| Datum | 14.08.2014 12:24 | 35460 x gelesen | |||
| Die genauen Daten dieses Fahrzeugs sind mir nicht bekannt. | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 793754 | |||
| Datum | 14.08.2014 12:44 | 35374 x gelesen | |||
Geschrieben von Manuel H.Die genauen Daten dieses Fahrzeugs sind mir nicht bekannt. einfach mal schauen Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Manu8el 8H., Gersthofen / Bayern | 793755 | |||
| Datum | 14.08.2014 12:48 | 35392 x gelesen | |||
| Ich meinte die Daten des WLF (Gewichtsreserve usw.) | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 793756 | |||
| Datum | 14.08.2014 12:52 | 35190 x gelesen | |||
| Die hätte ich auch gerne gewusst Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8B., Harburg / Bayern | 793757 | |||
| Datum | 14.08.2014 13:01 | 35414 x gelesen | |||
| kurz, weil es hier schon öfters angesprochen bzw. gefragt wurde: Unser Fahrzeug (s. Homepage) ist ein MB 409, Benziner mit 90 PS. Von der Bauart her eigentlich ein LF8 (alte Norm) - korrekt. Dieses dient uns aber nur als Fahrzeug; von der Beladung her ist es ein ganz einfach es TSF. Hintergrund war, dass unser altes TSF (Ford Transit Bj. 1973) in 2005 keinen TÜV mehr bekommen hat und wir kurzfristig ein Ersatzfahrzeug brauchten; die Stadt kaufte daraufhin eben dieses gebrauchte LF8. Zu den Anhängern: 3 davon waren bis vor kurzem bei unserer Stützpunktwehr. Nachdem bei uns das neue gerätehaus fertig war, haben wir diese Geräte zu uns genommen, um die Stützpuktwehr räumlich und arbeitsmäßig zu entlasten. Die stehen momentan auf beiden Homepages sind aber körperlich ur je 1x vorhanden ;-) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 793760 | |||
| Datum | 14.08.2014 14:12 | 35430 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Unser Fahrzeug (s. Homepage) ist ein MB 409, Benziner mit 90 PS. Ich vermute der darf maximal 1.500 kg an der Anhängerkupplung hinter sich her schleppen ? Geschrieben von Alexander B. Zu den Anhängern: Welche zulässigen Gesamtgewichte haben die eigentlich ? Einer wird mit 1.600 kg angegeben ? Geschrieben von Alexander B. Nachdem bei uns das neue gerätehaus fertig war, haben wir diese Geräte zu uns genommen, um die Stützpuktwehr räumlich und arbeitsmäßig zu entlasten. 2 Ölwehranhänger und nur ein Fahrzeug im GH ? Geschrieben von ---http://www.feuerwehr-ebermergen.de/technische-ausrustung/olsperre-tal/---
Wenn man eine Leistung erbringt wie ist die Kostenaufteilung geregelt ? mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 793761 | |||
| Datum | 14.08.2014 15:50 | 35017 x gelesen | |||
Geschrieben von Lüder P.Es gibt offensichtlich eine größere Anzahl Anhänger, auch beim Stützpunkt. Was wiegen die, welche Zugösen haben die und und welche Führerscheine sind dafür nötig? Zumindest bei den Ölschadensanhänger halte ich das zGG für > 750 kg und damit dann Fahrerlaubnis E erforderlich. Geschrieben von Lüder P. Kann man die Anhänger mit Volumen und Gewicht durch ein Transportfahrzeug ersetzen? Erhöht die Kosten beim Fahrzeug, spart aber - E-Führerscheine. Soweit ich das verstanden habe erbringt man die Dienstleistung Ölwehr für den Betreiber der Pipeline ? mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 793765 | |||
| Datum | 14.08.2014 17:45 | 34687 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael R.Ich vermute der darf maximal 1.500 kg an der Anhängerkupplung hinter sich her schleppen ? Ich hoffe, du irrst dich... Geschrieben von Michael R. Wenn man eine Leistung erbringt wie ist die Kostenaufteilung geregelt ? Nach meinem Verständnis sind solche Einsätze nach Art. 28 Absatz 2 Nummer 2 kostenpflichtig, Kostenschuldner ist nach Absatz 3 Nummer 1 der Betreiber der Pipeline. | |||||
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| Autor | Stef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz | 793769 | |||
| Datum | 14.08.2014 18:43 | 34661 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.3 davon waren bis vor kurzem bei unserer Stützpunktwehr. Nachdem bei uns das neue gerätehaus fertig war, haben wir diese Geräte zu uns genommen, um die Stützpuktwehr räumlich und arbeitsmäßig zu entlasten. Dazu muss ich jetzt mal kurz "dumm" fragen: Ist das Bild auf eurer Homepage euer Gerätehaus? ![]() Hinter 4 Toren vermute ich dann auch mal 4 Stellplätze. Und ihr habt nur ein LF8 mit TSF-Beladung? Ganz ehrlich: Stellt einen vernünftigen Brandschutzbedarfsplan auf für das gesamte Gemeindegebiet, dann könnt ihr überlegen welches Fahrzeug am besten nach Ebermergen passt. Bei euch sind 2 Gruppen aufgeführt, bei der Stützpunktwehr 3 Gruppen und eine Dekon-Gruppe. Bei einem solch reichhaltigen Personalpool ist es mir unverständlich, bei einer Wehr zwei Großfahrzeuge (LF16/12, TLF16/25) sowie einen Dekon-P zu stationieren während man 5km weiter bei einer personalmäßig ebenfalls sehr stark aufgestellten Wehr nur ein Logistikfahrzeug ohne Wasser und ohne Atemschutz einplanen möchte zukünftig. Angst vor der Technik und der Verantwortung? Ohne Atemschutz kann man es heutzutage auch bleiben lassen meiner Meinung nach, entweder der Bedarf für eine Einheit ist da oder nicht. Dann muss man aber auch, selbst wenn Logistik überörtlich gesehen die Primäraufgabe ist, wenigstens zu einem "qualifizierten Erstangriff" auf TSF-Niveau in der Lage sein und dazu gehören 4 PA-Geräte auf dem Fahrzeug und eine ausreichende Anzahl ausgebildeter Atemschutzgeräteträger in der Wehr. | |||||
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| Autor | Andr8eas8 B.8, Haan / Rhld / NRW | 793772 | |||
| Datum | 14.08.2014 20:25 | 34485 x gelesen | |||
| Also irgendwie ist mir das ganze Konzept, sofern überhaupt vorhanden, nicht schlüssig. Wie du geschrieben hast beträgt die Entfernung von der Stützpunktwehr 3 km, da könnte man doch glatt eueren Standort einsparen. Du schreibst man müsste seitens der Kommune aufs Geld achten und dann bauen die Euch eine Halle mit 4 Stellplätzen für 1 Löschfahrzeug. Ihr habt auf dem Papier 51 FA und verzichtet da auf das Potential an AGT und die Möglichkeit mit diesen die Stützpunktwehr zu unterstützen? Das ist für mich absolut unverständlich. Zum Thema WLF mit AB TSF oder wie man sowas dann nennen mag: Gibt es sowas überhaupt mit einem Kofferaufbau vor dem Hakenabrollgerät und mit mindestens Staffelkabine? Wenn nein, bitte bedenken das die Entfaltungszeit an der EST wesentlich höher sein wird als mit dem Fz was ihr jetzt habt. Da seid ihr ja noch besser dran wenn man Euch einen SW2000 und ein MTF hin stellt. Die Führerscheinfrage beantwortet sich in den nächsten Jahren von selbst, dann werden nämlich die FS Klasse 3 Inhaber weniger. Wenn die Entscheidung getroffen ist/wird das bei Euch ein Fz größer 3,5 Tonnen steht kommt ihr nicht umhin Geld in die Hand zu nehmen für neue Führerscheine. Dann direkt CE. Mit kameradschaftlichen Grüßen Andreas | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Fürth / Hessen | 793779 | |||
| Datum | 14.08.2014 23:00 | 34811 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha M.Atemschutzgeräte sind die Voraussetzung für die Abarbeitung vieler Einsatzszenarien - richtig. Aber Atemschutzgeräte sind für die Gemeinden durch Anschaffung und Wartung ein großer Finanzieller Aufwand. Genauso wie Gerätehäuser, Fahrzeuge und PSA. Und viele andere gerätschaften auch. Geschrieben von Sascha M. Daher finde ich es sowohl als Feuerwehrmann als auch als Steuerzahler einen vernünftigen Ansatz nicht zu verlangen, dass jeder Feuerwehreinheit Atemschutzgeräte hat. Es ist nur sicherzustellen, dass innerhalb der Hilfsfrist ausreichend Geräte vor Ort sind und ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort sind. Dann stelle ich als kritischer Steuerzahler die Frage, warum dann diese Feuerwehreinheit überhaupt noch unterhalten werden muss. Wenn sie offensichtlich nicht so wichtig ist, dass sie Atemschutzgeräte benötigt. Wir sprechen hier von einem Unterschied der Eintreffzeiten von 5 - 7 Minuten. Das ist die Zeit, die die Stadtwehr in den Stadtteil benötigt. Sorry, aber in den 5 - 7 Minuten sollte die Ortsteilwehr durchaus schon eine WV aufgebaut haben und mit PA im Innenangriff sein. Und im Besten Fall hat sie da schon eine Person gerettet. Geschrieben von Sascha M. 2. dass die Ausbildung und Übungen der Einheiten koordiniert stattfindet. mit dem Ziel, dass beim Eintreffen der PAs alles soweit steht, dass der Angriffstrupp direkt in den Innenangriff vorgehen kann. Das bedeutet im Übrigen dann auch, dass die Wehr ohne eigene PA-Geräte sehr wohl Erstangreifer ist - nur eben Personal und Gerätschaften der nachgerückten Wehr mit einsetzt. Sorry, aber das sind dann doch nochmal verschenkte Minuten, die man durchaus nutzen sollte. Geschrieben von Sascha M. Und dann benötigt eben nicht jede Einheit und jedes Löschfahrzeug Atemschutzgeräte. Die Dichte der Feuerwehren wird automatisch in der nächsten Zeit abnehmen. Und genau deshalb braucht JEDES Fahrzeug als Erstangreifer PA. nicht nur von heute bis morgen denken, sondern vielleicht auch ab und an bis übermorgen. Die, die das vor Jahren gemacht haben, sparen heute z.B. ein Vielfaches an geld, weil sie eben genau keine Sonderanfertigung als neues Fahrzeug brauchen, auch wenn es vor 20 Jahren erstmal als übertrieben galt große Tore und Stellplätze ins Gerätehaus zu bauen... Viele Grüße Christian Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr! besucht die Feuerwehr Steinbach "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann" (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891) | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8M., Mauchenheim / Rheinland-Pfalz | 793781 | |||
| Datum | 14.08.2014 23:40 | 34786 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian F.
Sorry, aber ich verstehe die im Thread genannten 5-7 Minuten nicht als zusätzliche Zeit - sondern als grundsätzliche Zeit von der Alarmierung bis zum EIntreffen an der E-Stelle, was bei 3km Entfernung mir auch sinnvoll erscheint. Damit sind wir voll in der Hilfsfrist. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lage, die AGTs benötigt schneller erkundet ist und schneller ein Angriff aufgebaut ist. Wenn ich das falsch verstanden haben sollte und wir von weit >8 Minuten reden bis PAs vor Ort sind hast Du absolut recht. Keine Diskussion. Geschrieben von Christian F. Die Dichte der Feuerwehren wird automatisch in der nächsten Zeit abnehmen. Und genau deshalb braucht JEDES Fahrzeug als Erstangreifer PA. nicht nur von heute bis morgen denken, sondern vielleicht auch ab und an bis übermorgen.... Wenn ich an übermorgen denke habe ich aber das Gefühl, dass eher die PA-Träger rar werden als die Anzahl an Geräten - insbesondere wenn - wie von Dir ja auch geschrieben, die Anzahl der Wehren abnehmen wird - also Wehren zusammengeschlossen werden. Für den ländlichen Raum sehe ich neben der Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft die größte Herausforderung darin, auch zukünftig den Brandschutz bezahlbar sicherstellen zu können. Ich sehe immer kritischer hinterfragene Landsrechnungshöfe und andererseits immer mehr Tore an Gerätehäusern, die für die neuen Fahrzeuge zu klein sind - oder eben umgekehrt Fahrzeuge, die für die Tore zu groß sind. Man sollte sich überlegen, wo diese gegenläufige Entwicklung übermorgen hinführen wird. | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Fürth / Hessen | 793784 | |||
| Datum | 15.08.2014 06:53 | 34532 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha M.Sorry, aber ich verstehe die im Thread genannten 5-7 Minuten nicht als zusätzliche Zeit - sondern als grundsätzliche Zeit von der Alarmierung bis zum EIntreffen an der E-Stelle, was bei 3km Entfernung mir auch sinnvoll erscheint. bei 3 km entfernung halte ich die 5 min für unrealistisch. 2 min für Anfahrt und Umziehen ist eher sportlich. Und dann müsstest du mit den Großfahrzeugen einen 60er Schnitt fahren. Da sage ich ganz klar nein. 7 min wären möglich, aber wenn ich dann im Ortsteil auch nur eine Minute mehr zum Umziehen gebe, habe ich immer noch 4 - 5 min, in der die Wehr tätig werden kann. Und da muss dann eigentlich schon ein Trupp im IA sein. Auch mit einem TSF. Geschrieben von Sascha M. Ich sehe immer kritischer hinterfragene Landsrechnungshöfe und andererseits immer mehr Tore an Gerätehäusern, die für die neuen Fahrzeuge zu klein sind - oder eben umgekehrt Fahrzeuge, die für die Tore zu groß sind. Ich spreche nicht davon zig Tore mehr zu bauen, als momentan notwendig. Aber zumindest die vorhandenen Stellplatzgrößen mit etwas Weitsicht zu planen. Bei uns z.B. hat man das nicht gemacht. 2,80 m Torhöhe, Fahrzeughalle unterkellert. Da hast du keine wirklich große Auswahl, es wird im Gegenteil schon beim TSF-W knapp.... Gebaut 1988/89... Der Landesrechnungshof wird auch keine Atemschutzgeräte kritisieren, sondern eher die komplette Einheit. Was hast du denn für Kosten? Ist natürlich abhängig vom Konzept, das gefahren wird, bei uns ist die Atemschutzwerkstatt in kommunaler Hand und wird durch ehrenamtliches Personal besetzt. Ob ich da jetzt 50 oder nur 40 PA habe, macht den Bock auch nicht wirklich fett. Und die 6-Jahresprüfungen von PA und LA? naja... Da wird dann doch deutlich mehr Geld unnötig ausgegeben - z.B. für Schwimmbäder etc. pp. Viele Grüße Christian Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr! besucht die Feuerwehr Steinbach "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann" (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891) | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 793787 | |||
| Datum | 15.08.2014 08:45
| 35299 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha M.Für den ländlichen Raum sehe ich neben der Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft die größte Herausforderung darin, auch zukünftig den Brandschutz bezahlbar sicherstellen zu können.Interessant ist dabei nicht nur die Zukunft, sondern wo man jetzt steht. Ein paar Standorte ohne Atemschutz kann das System Feuerwehr ohne weiteres verkraften, wenn andere Voraussetzungen passen. Meinetwegen auch im FF-Bereich Standorte ganz als "Sondereinheiten" organisiert, die sich speziell um Umweltschutz, Logistik o.ä. kümmern. Denke da in unserem Land z.B. an eine "Umweltwache" in Weißenthurm, oder die FEZ Grünstadt-Land, die mit einem ELW in einem Gerätehaus eines glaube 600 Ew-Ortes untergebracht ist. Der Allrounder ist eh (selten gelebte) Vergangenheit, mit Spezialisierungen und auch Beschränkungen in der Aufgabenwahrnehmung, soweit die Rahmenbedingungen passen, sehe ich mehr Zukunftschancen. Und selbst den ein oder anderen "Bürgerverein zum Wasserspritzen und Straßefegen" kann ich mir in einem funktionierenden Feuerwehrsystem noch ohne Probleme vorstellen. Auch mal unabhängig von der Frage, ob dann eine Minute mehr oder weniger in der Hilfsfrist... Und wenn dann mal an einem Standort das einzige Fahrzeug ein GW-L mit TSF-Beladung sein soll, warum nicht? Sofern eben die Konzepte drumherum stimmen. Soweit kann ich damit leben, aber: In der Stadt/Kommune, um die es hier geht, gibt es lt. Homepage 10 Feuerwehren für knapp 5500 Ew. auf 70 qkm - Atemschutz haben davon aber nur 2 Standorte. Und wenn ich mir die Ausdehnung der Kommune bzw. die Entfernungen der Ortschaften ansehe, und dann von über 50 "Aktiven" an einem atemschutzlosen TSF-Standort lese, der das auch bleiben will, aber ein relativ neues GH mit 4 Toren hat und gerade über eine Fahrzeugneubeschaffung diskutiert, und obendrein im Gefahrstoffbereich eine Rolle zu spielen scheint, dann stimmt irgendwas schon im heutigen System absolut nicht. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 793842 | |||
| Datum | 15.08.2014 17:53 | 34589 x gelesen | |||
| Hallo, das Teil ist von einem TSF genausoweit entfernt wie von einem GW-L. Es zeigt auch wieder mal schön, was passiert, wenn die Einhaltung von Normen und Richtlinien nicht vom entsprechenden Bundesland kontrolliert wird. Man beschafft Dinge fernab jeden Sinns und Verstandes... Wenn man wenigstens noch die Großserien-Staffelkabine genommen hätte. Aber nein, eine Gruppenkabine musste es auch noch sein. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 793843 | |||
| Datum | 15.08.2014 17:55 | 34270 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Thomas E. Was hat das Fahrzeug eigentlich an Zuladung? Und noch wichtiger: Was hat es gekostet? Die Wechselladerlösung wird sicher nicht für 'nen 1000er Aufpreis zu haben sein. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Dr. 8med8. P8ete8r K8., Aholming / Bayern | 793874 | |||
| Datum | 16.08.2014 21:35 | 34562 x gelesen | |||
| Hallo... als Mindestvorhaltung für eine Feuerwehr ist in Bayern ein Löschfahrzeug TSF bzw. TSA vorgeschrieben. Ein GW-L1 als einziges Fahrzeug wird nicht gefördert (lt. Auskunft Reg. v. Niederbayern). Einzige Möglichkeit ein GW-L1 als einziges Fahrzeug gefördert zu bekommen, wäre die Auflösung der eigenen aktiven Feuerwehr und Zusammenschluss mit einer anderen (mit Löschfahrzeug). Der GW-L1 bei der eigenen Feuerwehr wäre dann als Fahrzeug der Nachbarwehr bei einem ausgelagerten Stellplatz anzusehen. | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 793908 | |||
| Datum | 17.08.2014 19:41 | 34710 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Wie seht Ihr den GW-L1 als Alternatiove zum TSF? an sich gut... - gerade dann, wenn es sich eigentlich nicht um eine Fw handelt, die sinnvoll den Erstangriff beim Brand durchführen kann, weil - zu wenig Leute - keine PA(-Träger) - uvm. Also man eigentlich eine Unterstützung für andere Einheiten darstellt. Führt aber ggf. zu deutlich größeren Fahrzeugen.... Gibts in Bayern aber schon so ähnlich, vgl. hier sogar mit einem GW-L2: http://www.feuerwehr-altersham.de/ ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Dani8el 8H., Schwabhausen / Bayern | 793916 | |||
| Datum | 18.08.2014 00:20 | 36000 x gelesen | |||
| Wir stehen ebenfalls vor der Ersatzbeschaffung eines TSF oder hoffentlich eines TSF-Logistik. Wir hätten nach Empfehlung des Kreisbrandrates an die Gemeinde auch von der Regierung von Oberbayern eine mündliche Zusage auf Zuschuss eines TSF Fahrzeuges, jedoch sind wir davon nicht überzeugt das dieses Fahrzeug das richtige für die nächsten 30 Jahre für unser Gemeinde und uns ist. Denn das Einsatzbild unserer Wehr der letzten 19 Jahre setzt sich wie folgt zusammen: 1% Brand, 8% Pumpen mit TS, 31% Verkehrssicherung, 14% Ölschaden, 29% Verkehrsunfall, 5% Motorsäge, 10% Tauchpumpe, 2% Sonstige. Bei den meisten Einsätzen außer bei Brand haben vor Einsatzfahrtantritt noch in den Mannschaftsraum unseres Mercedes 309 zusätzliches Material z.B. Ölbinder, oder Wassersauger, weiterer Besen und Schaufeln verladen. Dies wäre bei den heutigen Doppelkabinen mit Kofferaufbau nicht mehr möglich. Auf Nachfrage wie man in Zukunft zusätzliches Material transportieren soll erhielt ich die Antwort " Dann müsst ihr eben die TS mal entnehmen" Nun zu deiner Frage: GW-L1 als TSF alternative Unsere Gemeinde hätte für uns als eigenständige Ortsfeuerwehr für einen GW-L1 keinen Zuschuss bekommen. Auch wenn in der Din 1455-21 steht: "Per Definition ist der GW-L1 ein Feuerwehrfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung..... usw. Und für ein TSF würde sie eben 19500 Euro Zuschuss erhalten. Und einen Abrollbehälter denke ich ist nach den FwZR auch nicht denkbar. Aber jetzt im Heft "Florian kommen" Nr.101-Juni 2014 des Landesfeuerwehrverbandes Bayern steht unter unserer Forderungen im Einzelnen - Ebenso soll zukünftig ein GW-L1 mit Beladung eines TSF ("TSF-Logistik") mit Staffelkabine und festem Aufbau für die Beladung eines TSF und zusätzlichem Stauraum mit Plane und Spriegel sowie Ladebordwand bis max. 7,5 t Gesamtgewicht in die Förderung mit aufgenommen werden. Für ein TSF Logistik mit Fahrgestell Iveco Beispiel GW-L Neuenrade rechne ich mit 80 T und einem VW Crafter mit Zusatzachse Ackermann bis 100 T. GW-L Neuenrade Ackermann | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare | 793917 | |||
| Datum | 18.08.2014 01:29 | 33850 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel H.Bei den meisten Einsätzen außer bei Brand haben vor Einsatzfahrtantritt noch in den Mannschaftsraum unseres Mercedes 309 zusätzliches Material z.B. Ölbinder, oder Wassersauger, weiterer Besen und Schaufeln verladen. Wie genau habt ihr das mit der Ladungssicherung so geregelt? Geschrieben von Daniel H. Auf Nachfrage wie man in Zukunft zusätzliches Material transportieren soll erhielt ich die Antwort " Dann müsst ihr eben die TS mal entnehmen" Wie wäre es mit einem Anhänger? Kostet wenig, bringt viel. Grüße, BeschFl Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job" | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 793923 | |||
| Datum | 18.08.2014 09:12 | 34260 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel H.Aber jetzt im Heft "Florian kommen" Nr.101-Juni 2014 des Landesfeuerwehrverbandes Bayern steht unter unserer Forderungen im Einzelnen - Ebenso soll zukünftig ein GW-L1 mit Beladung eines TSF ("TSF-Logistik") wie ich schon schrieb, das kann im Einzelfall durchaus viel sinnvoller als das 5. TSF in einer kleinen Gemeinde sein, aber was ist, wenn dann am Schluß statt 5 TSF nun 5 GW-L1-TS mit je 7,5 t auf der Wunschliste stehen? (Wenn dann noch neue Häuser anstehen, wirds nochmal deutlich teurer...) Geschrieben von Daniel H. Für ein TSF Logistik mit Fahrgestell Iveco Beispiel GW-L Neuenrade rechne ich mit 80 T und einem VW Crafter mit Zusatzachse Ackermann bis 100 T. Lasst die Finger von 3-achsigen aufgeblasenen 3,5-Tonnern! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 793924 | |||
| Datum | 18.08.2014 09:23
| 34798 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel H.Aber jetzt im Heft "Florian kommen" Nr.101-Juni 2014 des Landesfeuerwehrverbandes Bayern steht unter unserer Forderungen im Einzelnen - Ebenso soll zukünftig ein GW-L1 mit Beladung eines TSF ("TSF-Logistik") Jo, das "soll" ist aber letztlich doch eher ein Wunsch der ans IM herangetragen wird,ob das so kommen wird ist damit noch lange nicht beschlossen. Generell hält sich Bayern recht genau an die Normen (abgesehen von TSF ohne PA), deshalb ist dieser Wunsch schon recht unkonventionell zu sehen und ich bin gespannt was daraus wird. Das ganze trifft aber schon recht gut die Wünsche einiger wie man hier in diesem Thread sieht, ich hab da aber noch sehr gemischte Gefühle und frage mich obs das wirklich braucht oder eben in diesen Fällen nicht ein TSF-W mehr Sinn macht, ansonsten sind die Einheiten für einen Erstangriff nicht gerüstet. Dazu kann man sich auch einen kleinen Anhänger hertun. Andrerseits wären kompakte Logistikfahrzeuge in der Fläche nicht das verkehrteste. In unserem LK hat eine Wehr auch ihr TSF durch einen GW-L1 mit TSF-Beladung ersetzt, dort war das TSF aber schon immer ohne Atemschutz und das zweite Fahrzeug das eben auch ggf. die Wasserversorgung aufgebaut hat, in dem Fall ist so ein Auto ideal, unterstützt den Erstangreifer aber kann eben auch bei anderen Lagen als echter GW-L genutzt werden. Insofern ideale Ergänzung. Ein GW-L als einzigstes Fahrzeug wie hier gewünscht finde ich aber dann doch etwas gewagt, und insofern halte ich die Zuschussrichtlinie auch für in Ordnung wie sie jetzt gehandhabt wird. Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 793945 | |||
| Datum | 18.08.2014 14:16 | 33843 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian S.ein TSF-W mehr Sinn macht, ansonsten sind die Einheiten für einen Erstangriff nicht gerüstet.Wegen den paar Eimern Wasser auf dem TSF-W? ;-) Mal angenommen (was ich aber schon bezweifel), dass ein Erstangriff im Sinne aller Vorschriften mit entsprechender qualitativer und quantitativer Personalausstattung stets möglich ist in den Wehren, die sich als einziges Fahrzeug ein GW-L1 mit TSF-Beladung hinstellen, und mal angenommen, da ist kein Gerätekoffer bzw. Festbeladung dabei, sondern wirklich nur Rollcontainer, dann sehen diese Container z.B. so aus: 1x Wasserentnahme 1x Wasserförderung und -abgabe Abgesehen von den Steckleiterteilen, evtl. PA und dem Krimskrams, der üblicherweise aus der Mannschaftskabine kommt (Lampe, FuG), hat man somit das ganze TSF auf 2 Rollcontainern (und nicht, wie andere hier schon schreiben, Abrollbehältern oder -container, die sehen irgendwie anders aus) verlastet. Entnahme der Geräte oder Betrieb der Pumpe dürfte größtenteils schon machbar sein, ohne die Rollcontainer überhaupt aus dem Fahrzeug laden zu müssen. Und wenn der GW-L-TSF dann mal als GW-L Sandsäcke im Nachbarkreis, oder die Jugend zum Zeltlager, oder sonstwas logistisches fabriziert, und die TSF-Container stehen im GH, könnte man mit ein wenig Phantasie selbst so noch den "dörflichen Erstangriff" darstellen, nach dem Motto "Wer seine Geräte liebt, der schiebt" ;-) Das so eine Fahrzeuglösung den Erstangriff spürbar erschwert oder gar verhindert, sehe ich so absolut nicht. Die Forderung eures LFV lautet anscheinend ja darüber hinaus eh, die TSF-Beladung in einem Festaufbau zu haben, und Plane/Spriegel dann entsprechend kleiner. Ganz ohne Festaufbau würde es mir aber dann doch besser gefallen. Das muss halt, damit es Sinn macht, in eine überörtliches Konzept passen. Wenn nachher 5 Orte nebeneinander, die vorher ein TSF hatten, einen "GW-L 1-TS" bzw. ein TSF-Logistik haben (oder gar noch welche der hier schon verlinkten 14to GW-L 2 dazwischen), sind wir wieder an dem Punkt, wo die Verbreitung von Logistikkapazitäten in der Fläche ein sinnvolles Maß schon wieder deutlich übersteigt. Irgendwann ist einfach nichts mehr da, was unsere Logistiker durch die Gegend fahren könnte. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Jako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre | 793999 | |||
| Datum | 19.08.2014 10:53 | 33625 x gelesen | |||
| Hallo! Geschrieben von Sebastian K. Und wenn der GW-L-TSF dann mal als GW-L Sandsäcke im Nachbarkreis, oder die Jugend zum Zeltlager, oder sonstwas logistisches fabriziert, und die TSF-Container stehen im GH, könnte man mit ein wenig Phantasie selbst so noch den "dörflichen Erstangriff" darstellen, nach dem Motto "Wer seine Geräte liebt, der schiebt" ;-) Na dann spare ich mir doch gleich die "TSF-Komponente" bei dem GW-L und ersetze sie durch einen TSA oder ein GW-TS. Kombination aus GW-L und GW-TS wäre evtl. sogar die sinnvollere Alternative. Leider weiß ich nicht ob ein GW-TS in Bayern bezuschusst werden kann. Die TSF-Komponente in Rollcontainern zu lagern ist eigentlich eine gute Sache. Sie müssten dann aber ständig auf dem Fahrzeug verlastet sein. Nur, wie sieht das mit der Entladung aus? Ich könnte mir vorstellen, im Einsatz und wenn es ein wenig hektisch zugeht, ein steter Quell vermeidbarer Unfälle. Abstürzen von der LBW oder ein dummer Fehler und der Rollcontainer folgt wegen der Schwerkraft im freien Fall seinem Abwärtstrieb. Aber wenn das Fahrzeug ausschließlich im zweiten Abmarsch zur Unterstützung verwendet wird und man mit dem Entladen der TSF-Komponente Zeit hat, warum nicht. Der nächste Punkt, wie soll die Wehr dann in das Einsatzgeschehen eingebunden werden? Der erste Abmarsch fällt nach meiner Meinung flach. Denn selbst zum raschen herstellen der Wasserversorgung für die nachrückende Kräfte reicht es nicht mehr aus. Also nur noch reine Logistik mit ein wenig TSF? Wie sieht das die Mannschaft wenn sie in Zukunft außer Versorgungsfahrten und ein wenig Absperren eigentlich nicht mehr viel zu tun hat? Ein weiterer "kleiner" Nachteil wäre evtl. noch; der GW-L-TS könnte dann ständig irgendwo ohne TSF-Komponente unterwegs sein. Jugendzeltlager, Grillfeste usw. Warum sollte man sich ein Fahrzeug anschaffen das gewisse Begehrlichkeiten weckt? Geschrieben von Christian S. Ein GW-L als einzigstes Fahrzeug wie hier gewünscht finde ich aber dann doch etwas gewagt, und insofern halte ich die Zuschussrichtlinie auch für in Ordnung wie sie jetzt gehandhabt wird. Da bin ich ganz bei Dir, Christian. Auch bei uns ist das Thema Atemschutz auf den Ortswehren ein Quell steter Freude. Du kennst ja unsere Lage. Auf den Einfall eines unserer TSF ohne PA durch einen GW-L zu ersetzen ist man zwar vor längerer Zeit gekommen, das wurde aber aus verschiedenen Gründen ganz schnell wieder verworfen. Gruß vom Berg Jakob "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen." >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 794023 | |||
| Datum | 19.08.2014 14:06 | 33254 x gelesen | |||
Geschrieben von Jakob T.Na dann spare ich mir doch gleich die "TSF-Komponente" bei dem GW-L und ersetze sie durch einen TSA oder ein GW-TS.GW-TS ist eine RLP-Erfindung. GW-TS und GW-L auf einem Stellplatz, wo vorher ein TSF stand, wird eng => höherer Investitionsbedarf, Folgekosten... Geschrieben von Jakob T. Ich könnte mir vorstellen, im Einsatz und wenn es ein wenig hektisch zugeht, ein steter Quell vermeidbarer Unfälle. Abstürzen von der LBW oder ein dummer Fehler und der Rollcontainer folgt wegen der Schwerkraft im freien Fall seinem Abwärtstrieb.Das sehe ich nicht so. Andernfalls würde mich mal interessieren, was entsprechende Unfallstatistiken heute so hergeben. Da sind auch heute schon genügend "festbeladene GW-L" dabei, gerne z.B. als RW-Ersatz. Damit sind auch einige hektische Lagen denkbar, wo das Fahrzeug/Material in der ersten Einsatzphase gebraucht wird. Selbst da, wo GW-L (oder unsere RLP-MZF) reine Logistiker sind, ist damit nicht zwangsläufig die Hektik (oder "gefühlt zeitkritischere" Lagen) im Einsatzfall auszuschließen. Sind da signifikante Unfälle/Unfallzahlen durch Rollcontainer/Ladebordwände bekannt? Geschrieben von Jakob T. Der nächste Punkt, wie soll die Wehr dann in das Einsatzgeschehen eingebunden werden? Der erste Abmarsch fällt nach meiner Meinung flach.So wie ich mir GW-L-TS derzeit vorstelle, egal ob mit Festaufbau für die TSF-Beladung oder ganz auf Rollcontainern, sehe ich das Problem hier nicht. Man kommt doch überall flott dran? Geschrieben von Jakob T. Auf den Einfall eines unserer TSF ohne PA durch einen GW-L zu ersetzen ist man zwar vor längerer Zeit gekommen, das wurde aber aus verschiedenen Gründen ganz schnell wieder verworfen.Ich erinnere an die aktuellen Grundsatzpapiere bzw. Arbeitsgruppenergebnisse in RLP. Das darin angestrebte "MZF1 mit TSA-Beladung" ist im Grunde nichts anderes, nur gegenüber einem GW-L1 von vornherein weniger/keiner freien Logistikkapazität, wenn die Alltagsbeladung drauf ist. Und entsprechende MZF2 wirst du in RLP schon nicht mehr an beiden Händen abzählen können. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Jako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre | 794027 | |||
| Datum | 19.08.2014 15:00 | 33146 x gelesen | |||
| Hallo! Geschrieben von Sebastian K. So wie ich mir GW-L-TS derzeit vorstelle, egal ob mit Festaufbau für die TSF-Beladung oder ganz auf Rollcontainern, sehe ich das Problem hier nicht. Man kommt doch überall flott dran? GW-L-TS mit Festaufbau für die "TSF-Komponente", ja. Das Material ist ja immer drauf. Bei der Version ohne Festaufbau habe ich da so meine Zweifel. Es soll ja SW2000 geben die alles drauf haben außer B-Schläuche. Bei der Beladung in Rollcontainern über die Ladebordwand habe ich immer ein wenig Bauchschmerzen. Ich würde gerne mal einen Zeitvergleich bei der Entnahme der TS Beladung zwischen TSF und GW-L sehen und dazu auch eine Gefährdungsanalyse erstellen. Das MZF 1 nach TR5 kann, wenn es die TSF-Komponente geladen hat getrost als Logistiger vergessen werden. Da geht dann nicht mehr viel drauf. Bei einer Besatzung von 6 Mann plus die elektrohydraulische bzw. pneumatische Ladehilfe dürfte sich die mögliche Zuladung bei einem zul. Ges.- Gew. von 4000 kg auch sehr in Grenzen halten. Geschrieben von Sebastian K. Sind da signifikante Unfälle/Unfallzahlen durch Rollcontainer/Ladebordwände bekannt? Genau das würde mich auch interessieren. Interessant wären in dem Zusammenhang auch die Beinahe-Unfälle. Denn irgendwie mag ich mir nicht vorstellen das es bisher keinerlei Unfälle in dieser Beziehung gegeben hat. Gruß vom Berg Jakob "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen." >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz | |||||
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| Autor | Tim 8K., Berlin / Berlin | 794028 | |||
| Datum | 19.08.2014 15:27 | 33120 x gelesen | |||
Geschrieben von ---Jakob T.--- da dann spare ich mir doch gleich die "TSF-Komponente" bei dem GW-L und ersetze sie durch einen TSA oder ein GW-TS. So geschehen hier: http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/96502/Florian_Meinsdorf_1254-03#/202749 Das Fahrzeug löste ein LF 8 ab und man suchte einen Geräteträger für große Teile der Zusatzbeladung. Die Lösch-Komponente wird durch einen TSA gestellt. Der GW ergänzt am Standort den vorhandenen TSF-W. Statt der technischen Ausrüstung wäre natürlich auch ein reines Logistikfahrzeug denkbar. Mein Beitrag, meine Meinung. | |||||
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| Autor | Hein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen | 794029 | |||
| Datum | 19.08.2014 15:46 | 33009 x gelesen | |||
| Mal ein ganz weitläufiger Gedanke: Die haben doch doch in Harburg ein Dekon-P, die Beladung auf Rollcontainer verlasten und beiseite stellen. Schon hat man ein Logistikfahrzeug. Heinrich | |||||
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| Autor | Flor8ian8 W.8, Bieberehren / Bayern | 794040 | |||
| Datum | 19.08.2014 18:32 | 32889 x gelesen | |||
| Das Fahrzeug aus Meinsdorf erinnert schon fast wieder ( bis auf ein Paar fehlende Schläuche im Fz. ) an die LLG aus den Vierzigern. Der Verwendung eines Anhängers stehe ich mit gemischen Gefühlen gegenüber. Alleine schon das zusätliche Gewicht von +-1000 Kg als Anhängelast bei Bergfahrten und der doch beschränkten Motorleistung eines TSF aus den Achzigern sehe ich problematisch. | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare | 794173 | |||
| Datum | 21.08.2014 23:11 | 33000 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Wir stehen vor der Ersatzbeschaffung eines TSF. Was wäre damit? Vielleicht nicht gerade in der 3 to Variante mit dem längsten Radstand aber vom Grundsatz her.. Viel billiger geht es fast nicht mehr.. Grüße, BeschFl Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job" | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 794187 | |||
| Datum | 22.08.2014 10:00 | 32996 x gelesen | |||
Geschrieben von Florian B.Was wäre damit? Nicht dein Ernst? Was willst du damit als TSF-Ersatz anfangen? Da kannst nichtmal Sandsäcke einladen so mies ist die Zuladung. Und als Ersatz mit einsatztaktischem Wert wohl eher schlecht als recht. Geschrieben von Florian B. Viel billiger geht es fast nicht mehr.. Billig ist nicht gut, preiswert muß die Lösung sein. Bevor so ne Krücke wie im Link kaufst (das THW kauft die auch schon lange nicht mehr, eben weil untauglich) kannst grad nen MTW hertun, dazu einen Logistikanhänger und nen TSA. Das ist dann noch halbwegs sinnvoll ..... Gruß CS Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare | 794280 | |||
| Datum | 25.08.2014 14:38 | 32682 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian S.Da kannst nichtmal Sandsäcke einladen so mies ist die Zuladung. Und als Ersatz mit einsatztaktischem Wert wohl eher schlecht als recht. Deswegen sprach ich auch von einer anderen Konfiguration z.B. der 5to zlGG mit nicht ganz so langem Radstand.. Grüße, BeschFl Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job" | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 806352 | |||
| Datum | 30.03.2015 15:43 | 31376 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian S.Jo, das "soll" ist aber letztlich doch eher ein Wunsch der ans IM herangetragen wird,ob das so kommen wird ist damit noch lange nicht beschlossen. Das TSF-Logistik in Bayern wird kommen sagt die neue Förderrichtlinie, in dem Fall wird's in Bälde ne Baubeschreibung oder ähnliches geben. Gruß Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 806368 | |||
| Datum | 30.03.2015 17:02 | 31568 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian S.Das TSF-Logistik in Bayern wird kommen sagt die neue Förderrichtlinie, in dem Fall wird's in Bälde ne Baubeschreibung oder ähnliches geben. so begehrenswert das lokal sein mag - und so wichtig Logistik für die Fw ist, klar ist, dass so ein Fahrzeug - deutlich größer wird (wie war das nochmal mit den Gerätehäusern von TSF-Wehren?) - mehr kosten wird - noch mehr Führerscheinprobleme macht Wichtiger als noch eine Fahrzeugvariante (die man letztlich mit GW-L auch abbilden könnte), erscheint mir da das Gesamtkonzept der Feuerwehr(en)... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Tim 8R., Hof / Bayern | 806544 | |||
| Datum | 02.04.2015 09:32 | 30659 x gelesen | |||
| Und da ist sie :-) Baubeschreibung P.S.: Meine Meinung...is ja klar, oder? | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8B., Harburg / Bayern | 809974 | |||
| Datum | 14.07.2015 18:20 | 29354 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, ich komme noch einmal zurück auf meinen ursprünglichen Beitrag und möchte Euch über unsere Ersatzbeschaffung gerne auf dem Laufenden halten. Mir geht es zumindest so, dass wenn man sich an einer Diskussion beteiligt und Tipps gibt, würde man auch gerne wissen, was daraus geworden ist. Kurz vorab: eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wie einige ja schon geschrieben haben gibt es in BY seit 05.2015 ein genormtes TSF-Logistik (TSF-L). Wir haben uns nun zusammen mit unserer Stützpunktwehr und der Kreisbrandinspektion damit auseinander gesetzt und sehen das TSF-L als echte Alternative sowohl für unseren Standort, als auch mit erhöhtem einsatztaktischen Wert für das gesamte Stadtgebiet. aus unserer Sicht: -wir als Dorffeuerwehr haben ein TSF, was uns von der Grundausstattung her erst einmal ausreicht. -wir haben die Möglichkeit in Zukunft das Fz. mit Atemschutz zu bestücken, falls es erforderlich wird; wie schon beschrieben ist der Atemschutz momentan über die Nachbargemeinden ausreichend sichergestellt. - wir haben die Möglichkeit auf der Ladefläche unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände und/oder auf Rollwagen verlastete Spezialausrüstung zu transportieren >> aus meiner Sicht für unser Einsatzspektrum eine absolut alltagstaugliche Lösung, mit der max. Flexibilität um auch den kommenden Anforderungen gewachsen zu sein. aus standortübergreifender Sicht: -wir können als Unterstützungswehr im gesamten Stadtgebiet (außer Stützpunkt nur TSA- und TSF-Wehren) als Transporter zur Seite springen -durch Rollcontainer Spezialisierung möglich; es gäbe z.B. einen Rollcontainer mit 750m B-Schlauch; mit zwei solchen Containern vor Ort könnten wir fast "Schlauchwagen" spielen, den es bisher in unserer Kommune noch nicht gibt.... >> auch hier ein Mehrwert für die gesamte Gemeinde. Ganz nebenbei ist das TSF-L noch ca. 50 TEUR günstiger (Zuschuss berücksichtigt), was für die Kommune auch interessant ist; dieses Polster würde ich gerne nutzen um statt einem MLF das TSF-L und noch einen (gebrauchten) MTW heraus zu handeln. Damit hätten wir noch einmal einen echten einsatztaktischen Mehrwert (Zugfahrzeug für VSA, Fahrt mit privaten PKW's zur Einsatzstelle entfällt,...). Aus derzeitiger Sicht werden wir ein solches Konzept der Kommune vorschlagen - mal sehen, was passiert. Ich halte Euch auf dem laufenden. | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 809976 | |||
| Datum | 14.07.2015 18:40 | 29347 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Wie einige ja schon geschrieben haben gibt es in BY seit 05.2015 ein genormtes TSF-Logistik (TSF-L). Nein, das ist keine Norm, sondern eine von der Norm erheblich abweichende regionale Baubeschreibung: http://www.sfs-w.de/aktuelles/detailansicht/tragkraftspritzenfahzeug-logistik-tsf-l-266.html Geschrieben von Alexander B. -wir als Dorffeuerwehr haben ein TSF, was uns von der Grundausstattung her erst einmal ausreicht. das geht mit den normalen TSF schon lang... Geschrieben von Alexander B. - wir haben die Möglichkeit auf der Ladefläche unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände und/oder auf bei allem Verständnis für die Wünsche.... Zu Rollwagen auf Löschfahrzeugen haben wir schon mehrfach diskutiert.... Auf die Kosten die da auf die Gemeinden zurollen bin ich gespannt, ich erwarte aber im Vergleich zum TSF eine Kostensteigerung um bis zu 100 %, wenn ich mir die da so bisher gebauten Fahrzeuge so ansehe... Geschrieben von Alexander B. -durch Rollcontainer Spezialisierung möglich; es gäbe z.B. einen Rollcontainer mit 750m B-Schlauch; mit SW werden üblicherweise übergreifend beschafft (sollten es zumindest)... Geschrieben von Alexander B. Ganz nebenbei ist das TSF-L noch ca. 50 TEUR günstiger (Zuschuss berücksichtigt), was für die Kommune auch interessant ist; wenn die Bezuschussung tatsächlich solche Ergebnisse bringt, werden wir das gleiche erleben, wie vor etlichen Jahren in NRW mit den LF 24 in sehr vielen Gemeinden, die im Einkauf dann billiger waren, als ein LF 16/12 - aber natürlich im Unterhalt deutlich teurer... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8B., Harburg / Bayern | 810014 | |||
| Datum | 15.07.2015 14:16 | 28793 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Nein, das ist keine Norm, sondern eine von der Norm erheblich abweichende regionale Baubeschreibung: http://www.sfs-w.de/aktuelles/detailansicht/tragkraftspritzenfahzeug-logistik-tsf-l-266.html Bitte um Entschuldigung für den falschen Begriff; für mich als Kdt. einer kleinen bayerischen Feuerwehr und Nicht-Juristen ist es halt ganz einfach seit 1.5. geltendes "Gesetz", wenn ich das Fz. beschaffen will. Geschrieben von Ulrich C. das geht mit den normalen TSF schon lang... stimmt, habe ja auch nichts anderes behauptet. Geschrieben von Ulrich C. bei allem Verständnis für die Wünsche.... ich sehe es etwas anders. Für eine kleine Fw. schon ein Vorteil, da einzigstes Fz. am Standort und viel flexibler einsetzbar als ein TSF. Es kommt bei uns halt mal oft vor, dass z.B. irgendetwas nachgeholt werden muss, Sandsäcke transportiert werden müssen, eine Sandsackfüllanlage transportiert werden soll, oder schnell eine Absperrbarke aufgestellt werden soll,.... - Stand heute muss ich jedes mal einen Landwirt suchen, der gerade einen Wagen frei hat und mir mit seinem Traktor gefälligerweise aushilft. In Zukunft könnte man mit diesem Fahrzeug solche Transporte selbst bewerkstelligen. Geschrieben von Ulrich C. SW werden üblicherweise übergreifend beschafft (sollten es zumindest)... stimmt natürlich auch; will ja auch keinen Schlauchwagen aufbauen. Sollte nur als Beispiel dienen. Heute habe ich 12 BM_Schläuche an Bord, wenn ich mehr brauche muss ich schauen wo ich sie her bekomme. Bei größeren Schadenslagen mit längeren Schlauchstrecken hatten wir tlw. schon 6 TSF-Fw. um die Schlauchstrecke aufzubauen. Mit so einer Lösung (2x 750m auf Rollcontainer) brauche ich vielleicht 2 Fw. weniger. Geschrieben von Ulrich C. wenn die Bezuschussung tatsächlich solche Ergebnisse bringt ... Die Einsparung war auf ein MLF bezogen. Dass ein MLF den weitaus höheren einsatztaktischen Wert hat ist ganz unbestritten. Nur für unsere kleine Fw. wäre dieses TSF-L (meiner persönlichen Meinung nach) das sinnvollere Fahrzeug - und wenn es dann der Kommune noch Kosten spart ist es doch für beide Seiten optimal. Ganz nebenbei vermute ich schon dass der Unterhalt eines MLF deutlich teurer für die Kommune ist: - Fz.-halle im Gerätehaus per heute nicht beheizt; bei wasserführendem Fz. entsprechende Heizung bzw. Frostwächter nötig > Zusatzkosten - Stand heute ist Atemschutz über Nachbargemeinden sichergestellt; vielleicht brauchen wir in der Zukunft tatsächlich den Atemschutz, wenn die Nachbarn es nicht mehr alleine stemmen können. Dann kann ich den Atemschutz aber auf dem TSF-L unterbringen und die Kosten (Erstinvestition in PA's mit Zubehör, Kosten für Ausbildung und Untersuchungen, Kosten für Pflege der Geräte, Kosten für zusätzlichen Atemschutz- Gerätewart (Aufwandspauschale),... fallen dann eben auch erst in 10 Jahren an. ... LG Alexander | |||||
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| Autor | Adri8an 8R., Utting a.A. / Bayern | 810018 | |||
| Datum | 15.07.2015 15:25 | 28049 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Es kommt bei uns halt mal oft vor, dass z.B. irgendetwas nachgeholt werden muss, Sandsäcke transportiert werden müssen, eine Sandsackfüllanlage transportiert werden soll, oder schnell eine Absperrbarke aufgestellt werden soll,.... - Stand heute muss ich jedes mal einen Landwirt suchen, der gerade einen Wagen frei hat und mir mit seinem Traktor gefälligerweise aushilft. Heutige TSF haben doch aufgrund ihres Gewichtes und der Motorisierung potente Anhängelasten - warum beschafft man nicht einen Anhänger? Anhänger sind kostengünstig in Beschaffung und Unterhalt. Auch in der Zuladung dürfte TSF mit potentem Anhänger das TSF-L schlagen. Für Spezialaufgaben (z.B. Schlauchstrecke) kann ich wegen den überschaubaren Kosten auch mal einen zweiten Anhänger vorhalten, frisst ja auch kein Heu. Beispiele: SA-600, GA-TS MfG Adrian Alles meine persönliche Meinung und nicht die meiner Dienststelle/HiOrg | |||||
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| Autor | Volk8er 8C., Trier / RLP | 810021 | |||
| Datum | 15.07.2015 16:15 | 27865 x gelesen | |||
| 750 Kg zgG Anhänger m. Plane/Sprigel aus Baumarkt ( bei uns halt hinter MTF) hat sich als sehr günstige Lösung gezeigt und deckt 90 % von unserem bedarf ab. Dies ist meine Meinung. | |||||
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| Autor | Joha8nne8s J8., Münster / NRW | 810023 | |||
| Datum | 15.07.2015 16:55
| 28390 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander B.Stand heute ist Atemschutz über Nachbargemeinden sichergestellt; vielleicht brauchen wir in der Zukunft Jetzt lese ich hier das schon zum zweiten Mal... Auch in Bayern sind die Gemeinden zur Aufstellung von leistungsfähigen Feuerwehr verpflichtet. Und da gehört im Jahr 2015 (meiner bescheidenen Meinungen nach) Atemschutz zwingend dazu. Eine absolute Grundtätigkeit der Feuerwehr "Menschenrettung im Innenangriff" auf die Nachbargemeinde abzuwälzen, kann und darf doch nicht das Ziel sein? Lasst die Finger vom TSF-L. Beschafft ein TSF mit Atemschutz (!), wenns sein muss, noch einen Anhänger dazu. Und kommt damit endlich in der Gefahrenabwehr des 21. Jahrhunderts an... Frei nach einem Landesbranddirektor: "Eine Feuerwehr ohne Atemschutz ist keine Feuerwehr." | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 810025 | |||
| Datum | 15.07.2015 17:53 | 27851 x gelesen | |||
| Hallo, Anhänger sind eine eher schlechte Lösung. Wiegen sie über 750kg, ist dafür i.d.R. ein eigener Führerschein vonnöten (ich betrachte jetzt nicht einen PKW sondern das, was Feuerwehr hat). Wiegen sie bis 750kg, sind sie i.d.R. ungebremst, was nicht gerade von Vorteil ist, wenn man den Anhänger mal an abschüssigen Stellen abkuppeln muss. Auch sonst ist die Handhabung eher schlecht. Von Baumarktmüll wollen wir besser erst gar nicht reden. Vernünftige Ladungssicherung ist darauf kaum möglich, wenn man ihn einmal auch nur bis zur Nähe des zul. Gaesamtgewichts belädt, kann man sich spätestens zum nächsten TÜV-Termin einen neuen kaufen. Gut, dafür ist es da fast schon wie bei den 19,99-Feuerlöschern aus dem Baumarkt. Statt prüfen kauft man eben alle 2 Jahre neu. Bei den Preisen fast eine Alternative... Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Dani8el 8R., Lauterbach / Hessen | 810026 | |||
| Datum | 15.07.2015 18:04 | 27694 x gelesen | |||
| Aber das angedachte TSF-L wird wohl auch nicht auf 3,5t zu realisieren sein. Also benötigt man dann eh neue Führerscheine...es sei den.man hat noch genug Leute mit "altem 3er" , dann wäre aber auch der Anhänger kein Problem. Und ob nun der C1 oder der BE günstiger wäre kann sich sicher jeder selbst denken... Übrigens nutzt eine unsere Ortsteilwehren seit über 10 Jahren so einen einfachen Hänger mit ca 240m gebuchtetem B-Schlauch ohne Probleme | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 810027 | |||
| Datum | 15.07.2015 18:12 | 27681 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Daniel R. Aber das angedachte TSF-L wird wohl auch nicht auf 3,5t zu realisieren sein. Also benötigt man dann eh neue Führerscheine...es sei den.man hat noch genug Leute mit "altem 3er" , dann wäre aber auch der Anhänger kein Problem. Es geht um Bayern. Da gibt's den Feuerwehrführerschein. Dass der für die Kommune günstiger ist als BE oder C1 zu bezahlen, kann sich sicher auch jeder selbst denken... Geschrieben von Daniel R. Übrigens nutzt eine unsere Ortsteilwehren seit über 10 Jahren so einen einfachen Hänger mit ca 240m gebuchtetem B-Schlauch ohne Probleme Für 240m B-Schlauch würde ich einen 50 Jahre alten Schlauchanhänger mit einer großen und 2 kleinen Haspeln bevorzugen. Gibt's oft gebraucht, hält schon 50 Jahre und hält ohne Probleme weitere 50 Jahre, da die normalerweise sehr massiv gebaut sind. Da würde ich auch deutlich mehr dafür als für einen nagelneuen Baumarktkarren bezahlen. Hab auch vor kurzem einen kleinen 600kg-Anhänger gebraucht als Zweitanhänger gekauft. Ist schon über 20 Jahre alt und hat fast soviel wie ein neuer Baumarkthänger gekostet. Dafür weiß ich aber, dass der nochmal 20 Jahre hält. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Adol8f H8., Rosenheim / Bayern | 810028 | |||
| Datum | 15.07.2015 19:13 | 27468 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W.Es geht um Bayern. Da gibt's den Feuerwehrführerschein. Dass der für die Kommune günstiger ist als BE oder C1 zu bezahlen, kann sich sicher auch jeder selbst denken... Der Feuerwehrführerschein zählt auch für Gespanne. Und ich muss sagen, dass ich wesentlich lieber einen gebremsten Hänger am MTW ziehen lasse, als dass jemand mit dem Feuerwehrführerschein einen TGL 8.180 rumkutscht. Audiatur et altera pars. | |||||
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| Autor | Adri8an 8R., Utting a.A. / Bayern | 810029 | |||
| Datum | 15.07.2015 19:46 | 27400 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W.Es geht um Bayern. Da gibt's den Feuerwehrführerschein. Dass der für die Kommune günstiger ist als BE oder C1 zu bezahlen, kann sich sicher auch jeder selbst denken... "Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, ... kann auf Antrag eine Fahrberechtigung erteilt werden ... zum Führen von Einsatzfahrzeugen bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 t, auch mit Anhänger, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 7,5 t nicht übersteigt Damit dürfte alles gesagt sein. Mit 7,5t habe ich zuladungsmäßig ein mächtiges Gespann. Quelle: Bayerische Fahrberechtigungsverordnung - FBerV MfG Adrian Alles meine persönliche Meinung und nicht die meiner Dienststelle/HiOrg | |||||
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| Autor | Bene8dik8t H8., Schwebenried / Bayern | 810030 | |||
| Datum | 15.07.2015 20:12 | 27980 x gelesen | |||
| Lies dir mal die technische Baurichtlinie durch besonders die Beladeliste. Dort wirst du feststellen, dass Atemschutz bei diesem Fahrzeugtyp eigentlich gewollt ist.. Also kann keine Rede davon sein, dass man hier komplett auf Atemschutz verzichtet. Wenn ich es auf die Spitze treiben möchte, könnte ich sogar eine Original TGL Doka umbauen mit 2 PA Sitzen entgegen der Fahrtrichtung was natürlich Riesen Schwachsinn wäre bei diesem Fahrzeugtyp zwecks Nutzlast.. Wie gesagt dieses TSF-L wurde für eine Art Daily Fahrgestell konzipiert. Nur leider würde die Baubeschreibung auch meinen o.g Bedarfsfall zulassen..... | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 810032 | |||
| Datum | 15.07.2015 22:53 | 27504 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W.wenn man ihn einmal auch nur bis zur Nähe des zul. Gaesamtgewichts belädt, kann man sich spätestens zum nächsten TÜV-Termin einen neuen kaufen. Ist doch prima: dann hält der bei der Feuerwehr ewig ;-) | |||||
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| Autor | Oliv8er 8S., Neidenbach / Rheinland-Pfalz | 810085 | |||
| Datum | 16.07.2015 23:13 | 27170 x gelesen | |||
Geschrieben von Johannes J.Beschafft ein TSF mit Atemschutz (!), wenns sein muss, noch einen Anhänger dazu. Und kommt damit endlich in der Gefahrenabwehr des 21. Jahrhunderts an... Richtig. Und da ihr ohnehin mit einem Fahrzeug für den Transport von zusätzlichen Einsatzkräften liebäugelt, lasst den Anhänger weg und kauft euch zum TSF (-W) einen Transporter mit Doppelkabine und Ladebordwand, damit kann man auch gleich den VSA zur Einsatzstelle ziehen, gerne mit einem Rollcontainer voller Absicherungsmaterial im Laderaum. Den Transporter gibt's von der Stange, auch in rot, da müssen nur noch blaue Lämpchen und laute Hörner drauf. | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 810242 | |||
| Datum | 20.07.2015 16:53 | 26496 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W.Anhänger sind eine eher schlechte Lösung. Zum fahren ja. Aber ansonsten sind sie nunmal die beste Möglichkeit für die Logistik des kleinen Mannes/der kleinen Feuerwehr. Geschrieben von Michael W. Wiegen sie bis 750kg, sind sie i.d.R. ungebremst, was nicht gerade von Vorteil ist, wenn man den Anhänger mal an abschüssigen Stellen abkuppeln muss. Auch sonst ist die Handhabung eher schlecht. Es gibt welche mit Feststellbremse. Oder mit gebremstem Stützrad, das hält zumindest den leeren Hänger an Steigungen in Positionen. Geschrieben von Michael W. Von Baumarktmüll wollen wir besser erst gar nicht reden. Vernünftige Ladungssicherung ist darauf kaum möglich, wenn man ihn einmal auch nur bis zur Nähe des zul. Gaesamtgewichts belädt, kann man sich spätestens zum nächsten TÜV-Termin einen neuen kaufen. Gut, dafür ist es da fast schon wie bei den 19,99-Feuerlöschern aus dem Baumarkt. Statt prüfen kauft man eben alle 2 Jahre neu. Bei den Preisen fast eine Alternative... Wir haben seit über 10 Jahren einen relativ preiswerten, allerdings vom Markenhersteller. Lustigerweise hält der bis jetzt bestens, natürlich wurden zur Ladungssicherung ein paar Ösen nachgerüstet aber das ist finanziell überschaubar. Jedenfalls ist für mich als einziges Fahrzeug einer Wehr ein TSF-L fehl am Platz, die brauchen ein Löschfahrzeug und für die Logistik ggf. nen Anhänger. Und das Löschfahrzeug kann dann auch den VSA ziehen, denn den Autobahneinsatz werden die sicher sowieso nicht alleine abarbeiten. Als Ergänzung zu einem vorhandenen LF kann so ein TSF-L durchaus mehr Sinn machen ..... dazu habe ich hier schon öfter was geschrieben. Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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| Autor | Dani8el 8H., Schwabhausen / Bayern | 810273 | |||
| Datum | 21.07.2015 23:07 | 26721 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, ich als hoffentlich bald TSF-Logistik Kommandant verstehe die negativen Beiträge absolut nicht. In meinem Landkreis sind heuer in 4 Gemeinden ein Logistikfahrzeug zusätzlich beschafft oder vom Bund gefördert worden ein weiteres wurde vom Gemeinderat zugestimmt. ( Das heißt 12 von 17 Gemeinden haben schon ein oder zwei Logistik Fahrzeuge) Wieso sollten man jetzt bei einer Ersatzbeschaffung unseres TSF bei einer Gemeinde ohne Logistikfahrzeug auf PKW-Anhänger und nicht die höhere Förderung von 17'000 Euro in Anspruch nehmen? Desweitern ist unsere Alarmierung heute zu 95% im Ortsgebiet das heißt - erstausrückendes Fahrzeug und somit laut ehemaligen KBR kein Anhänger erwünscht. Wieso sollen wir ein TSF mit einem zulässigen Gesamtgewicht von höchsten 4750 kg erwerben wo ich dann womöglich die TS als Wechselsystem einplanen muß, weil ich eine sinnvolle Zusatzbeldung nicht unterbringe. Oder soll unsere Gemeinde lieber den neuen Standard folgen und der größten Gemeinde Feuerwehr ein Zusatzfahrzeug in den nächsten Jahren anschaffen, für weitere 50'000 Euro Selbstkosten plus Unterhaltskosten? Ich denke nicht weil hier unter Tag, schon das Personal für ein TLF bzw. HLF fehlen. | |||||
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| Autor | Olaf8 S.8, Zeven / Niedersachsen | 810275 | |||
| Datum | 22.07.2015 09:13 | 26259 x gelesen | |||
| Moin Daniel, Was ist den eine sinnvolle Zusatzbeladung auf einem TSF, die mich überlgen läßt, die TS zu Hause zu lassen? Wie zerstörrt man ein Wasserstoffatom? Man gibt es einem Feuerwehrmann und sagt ihm, er soll es nicht kaputt machen! | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 810276 | |||
| Datum | 22.07.2015 09:26
| 26448 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel H.ich als hoffentlich bald TSF-Logistik Kommandant verstehe die negativen Beiträge absolut nicht. Ich als Kommandant einer Ortsfeuerwehr eines Tourismusortes verstehe deine persönliche Sicht der Dinge schon, nur bringts das Feuerwehrwesen an sich nicht weiter wenn jeder auf seinem Kirchturm hockt. Menschlich hab ich absolutes Verständniss, vermutlich würde ich genauso denken. Geschrieben von Daniel H. In meinem Landkreis sind heuer in 4 Gemeinden ein Logistikfahrzeug zusätzlich beschafft oder vom Bund gefördert worden ein weiteres wurde vom Gemeinderat zugestimmt. ( Das heißt 12 von 17 Gemeinden haben schon ein oder zwei Logistik Fahrzeuge) Na dann habt ihr doch schon eine große Dichte und braucht keine TSF-Logistik mehr? Und mit dem "vom Bund gefördert" meinst du vermutlich Altomünster, das ist aber nicht vom Bund gefördert sondern ein Lastwagen Dekon-P der komplett vom Bund bezahlt wird, allerdings ist er auch für den Zweck vorgesehen und kein Logistikfahrzeug für den örtlichen Bedarf. Geschrieben von Daniel H. Wieso sollten man jetzt bei einer Ersatzbeschaffung unseres TSF bei einer Gemeinde ohne Logistikfahrzeug auf PKW-Anhänger und nicht die höhere Förderung von 17'000 Euro in Anspruch nehmen? Wozu dann Logistik? Wenns im eigenen Ort ist dann seid ihr doch die FF die den Erstangriff fährt, wenn die Feuerwehr und der Erstangriff erforderlich sind dann braucht man keinen Logistiker sondern ein vernünftiges Löschfahrzeug für den Erstangriff. Und die Logistik besorgen dann andere, du hast ja schön beschrieben das es bei euch ne hohe Dichte an entsprechenden Fahrzeugen gibt. Geschrieben von Daniel H. Wieso sollen wir ein TSF mit einem zulässigen Gesamtgewicht von höchsten 4750 kg erwerben wo ich dann womöglich die TS als Wechselsystem einplanen muß, weil ich eine sinnvolle Zusatzbeldung nicht unterbringe. Die aktuellen TSF lassen eine sinnvolle Zusatzbeladung durchaus zu. Genauso TSF-W. Geschrieben von Daniel H. Oder soll unsere Gemeinde lieber den neuen Standard folgen und der größten Gemeinde Feuerwehr ein Zusatzfahrzeug in den nächsten Jahren anschaffen, für weitere 50'000 Euro Selbstkosten plus Unterhaltskosten? Vielleicht überlegen ob Nachbarn das mit abdecken können? Oder wenn ich jetzt böse bin, nimms nicht persönlich aber man könnte auch wenns eh schon personalmäßig klemmt hinterfragen ob man bei 6000 Einwohnern 5 Feuerwehren braucht? Zum Vergleich wir haben bei 4000 Einwohnern (Winter) / 7000 Einwohnern Sommer bei 2 Feuerwehren schon alle Hände voll zu tun das wir ausreichend Personal zusammen bringen. Wie gesagt, man muß das ganze mal in größeren Dimensionen durchdenken, wir hier haben auch Spezialaufgaben die wir für unsere NAchbargemeinden mit übernehmen, genauso helfen uns die aber auch in gewissen Bereichen aus mit Dingen die wir nicht können. Wie schon geschrieben: TSF-L als Zwitfahrzeug nach dem Erstangreifer ist doch OK, als alleiniges Fahrzeug machts nicht viel Sinn. Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 810277 | |||
| Datum | 22.07.2015 09:42 | 27022 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel H.In meinem Landkreis sind heuer in 4 Gemeinden ein Logistikfahrzeug zusätzlich beschafft oder vom Bund gefördert worden ein weiteres wurde vom Gemeinderat zugestimmt. ( Das heißt 12 von 17 Gemeinden haben schon ein oder zwei Logistik Fahrzeuge) Kann ich nicht bewerten, weil dazu müssten mehr Infos zu den Gemeinden und deren Feuerwehren vorliegen... Natürlich kann es Sinn machen, dass jede Feuerwehr (wenn z.B. aus mehreren Ortsteilfeuerwehren bestehend) durchaus ein oder mehrere Logistik(!)-Fahrzeuge hat, dazu gehört dann auch ein Logistikkonzept, also wer hält was vor. (Von Stromerzeugern mit Zubehör, Schmutzwasserpumpen, Schläuchen, TS, Rückhaltesystemen, Abstützmaterial uvm.) Aber das heißt nicht, dass jeder Standort so ein Fzg braucht... Geschrieben von Daniel H. Wieso sollten man jetzt bei einer Ersatzbeschaffung unseres TSF bei einer Gemeinde ohne Logistikfahrzeug auf PKW-Anhänger und nicht die höhere Förderung von 17'000 Euro in Anspruch nehmen? Weil z.B. die Folgekosten etwas höher sind... - und nur über die Förderung zu argumentieren, hat Gemeinden bei so manchen (Bau-)Projekten schon nahe an den Ruin getrieben.. Geschrieben von Daniel H. Desweitern ist unsere Alarmierung heute zu 95% im Ortsgebiet das heißt - erstausrückendes Fahrzeug und somit laut ehemaligen KBR kein Anhänger erwünscht. Der Anhänger ist ja auch für die Logistikaufgabe... - und ein "L"-Fahrzeug ist kein guter Erstausrücker, weil damit - noch dazu bei der Quote - immer vorn gebunden... Geschrieben von Daniel H. Wieso sollen wir ein TSF mit einem zulässigen Gesamtgewicht von höchsten 4750 kg erwerben wo ich dann womöglich die TS als Wechselsystem einplanen muß, weil ich eine sinnvolle Zusatzbeldung nicht unterbringe. Wenn das Problem so groß ist (was ist nicht beurteilen kann!), warum dann nicht ein MLF oder (H)LF 10 oder ein ergänzendes TLF auch "draußen", wo man ggf. noch die Personalstärken hat, ein Log-Fzg gern, aber zusätzlich und nach Plan? ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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