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ThemaAttentat OEZ München, KATWARN überlastet6 Beträge
RubrikKommunikationstechnik
Infos:
  • SWR: KATWARN Während des Atentats völlig überlastet
  •  
    AutorThom8as 8H., Dornstadt / Baden-Württemberg821961
    Datum25.07.2016 16:553316 x gelesen
    Nach einer heise-Meldung "riefen 250.000 Nutzer Informationen über das Katastrophenwarnsystem KatWarn ab was das System an seine Kapazitätsgrenze brachte."

    Neben dem Münchener Amok-Lauf gab es ja zeitgleich in mehreren Regionen Deutschlands Unwetter, so dass bei 1,5 Millionen registrierten Nutzern ein Sechstel auf dem System mit Warnungen und Abfragen aktiv war.
    Wäre auch hier mal interessant zu wissen, wie nun der Anbieter die Kapazitäten erweitert.
    Großstadtlagen sind wohl ähnlich nutzungsintensiv wie Flächenlagen.
    Eine Kapazitätsberechnung pro qkm ist demnach nicht zielführend?

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW821962
    Datum25.07.2016 17:211903 x gelesen
    Es ist gut das sie diesen Mangel zugeben und auch handeln wollen.

    "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
    Innenminister de Maizière
    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg821964
    Datum25.07.2016 18:271766 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Thomas H.Nach einer heise-Meldung "riefen 250.000 Nutzer Informationen über das Katastrophenwarnsystem KatWarn ab was das System an seine Kapazitätsgrenze brachte."
    ich denke da an einige mögliche Szenarien die deutlich grossflächiger sind und deshalb sicherlich mehr Abfragen "generieren".

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP821965
    Datum25.07.2016 19:231740 x gelesen
    Ich denke, zu einem kleinen Teil sollte man hier auch die User beachten. Denn was zur Fläche oder Bevölkerung einer Lage dazu kommt: man kann bei Katwarn insgesamt bis zu acht Orte angeben, für die man gewarnt werden will. Da könnte ich mir vorstellen, dass der ein oder andere vielleicht als er die ersten "Breaking News" mitbekam gleich mal München zusätzlich eingerichtet hat, aus Angst was zu verpassen um die menschliche Neugier zu befriedigen, oder einfach zu schauen wie es funktioniert weil man selbst noch nicht direkter Kunde einer Warnung war (und schon gar nicht einer solchen). Vielleicht im Münchner Umkreis, vielleicht auch in Hamburg, vielleicht mit Bekannten in München, vielleicht ohne. Ich habe meine Urlaubsorte der letzten Jahre teils auch erst jetzt bei dem Unwettermarathon ausgeschaltet.
    Möglicherweise wäre es dann bereits ein klein wenig besser, wenn man entweder nur über die "Schutzengelfunktion" (dauerhafte Ortung des Handys, Warnungen damit auch bei Reisen immer passend) oder sonst wie beschränkt oder aufwändiger diese Orte ändern könnte.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg821982
    Datum26.07.2016 10:271374 x gelesen
    hallo,

    dazu auch:

    Katastrophenschutz-Apps: NINA ergänzt KatWarn

    Beim OEZ-Amoklauf in München kam das KatWarn-System an seine Belastungsgrenzen. NINA ist eine weitere App zur Warnung vor Gefahrenlagen, läuft aber lokal nur in bestimmten Regionen.

    Das Handy-Warnsystem KatWarn soll eigentlich landesweit bei Katastrophenlagen die Bürger informieren. Doch in manchen Bundesländern und Landkreisen setzen die Behörden auf eine andere App: Hier kommt die Notfall-Informations- und Nachrichten-App, kurz NINA, zum Einsatz, die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stammt.
    Bundesamt für Bevölkerungsschutz

    Mit dem Werkzeug können Polizei, Feuerwehr und Wetterdienste die Bevölkerung direkt vor Gefahrenlagen warnen. Dazu gehören Bombenfunde, Amoklagen, Brände und Unwetter. Fast alle Landkreise und kreisfreie Städte in NRW verwenden beispielsweise die App, hinzu kommen Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Hamburg, Berlin, Thüringen und Bremen.

    Nutzer erhalten Nachrichten zu aktuellen Gefahren direkt auf ihr Handy. Außerdem gibt das Bundesamt Verhaltenshinweise, wie sich Menschen auf bestimmte Ereignisse vorbereiten und in Gefahrensituationen schützen können. ....

    vollständiger Artikel: heise.de

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg822039
    Datum28.07.2016 11:391082 x gelesen
    hallo,

    dazu die Feuerwehr München:

    KATWARN während des Amoklaufes sehr aktiv!

    In den vergangen Tagen erreichte uns mehrfach Kritik, dass KATWARN während der schrecklichen Ereignisse am vergangenen Freitag nicht hundertprozentig funktioniert hätte. Dies ist richtig, Meldungen kamen teilweise mehrfach oder zeitversetzt an.

    Die wichtigste Gründe hierfür waren:

    Gleichzeitig zur Meldung über die Sonderlage in Stadt und im Landkreis München wurden vom Deutschen Wetterdienst Unwetterwarnungen für Gesamt-Deutschland eingespielt. Außerdem brachten, nach Bekanntwerden der Amoklage rund eine halbe Million Neuanmeldungen das System ins Wanken.

    Ebenso stießen die Mobilfunknetze durch das Versenden großer Datenmengen (Videos und Bilder) an ihre Grenzen.

    Das System konnte aufgrund der extrem hohen Anzahl an Neuanmeldungen sofort in der Gesamtleistung angepasst werden.

    Deshalb raten wir, sich jetzt schon, nicht erst beim Eintreten einer Sonderlage, bei KATWARN anzumelden. Die Themenwarnung KATWARN-Oktoberfest 2016 steht schon jetzt zur Verfügung und kann eingerichtet werden.


    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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     25.07.2016 16:55 Thom7as 7H., Dornstadt
     25.07.2016 17:21 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     25.07.2016 18:27 Jürg7en 7M., Weinstadt
     25.07.2016 19:23 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     26.07.2016 10:27 Jürg7en 7M., Weinstadt
     28.07.2016 11:39 Jürg7en 7M., Weinstadt
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