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Thema | Vorlaufzeit Fzg-Beschaffung, war: Ein altes Feuerwehrfahrzeug | 12 Beträge | |||
Rubrik | Feuerwehrtechnik | ||||
Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 760040 | |||
Datum | 19.04.2013 12:20 | 4907 x gelesen | |||
Geschrieben von Christoph M.Also ne Lieferzeit von zwei Jahren halte ich für überspitzt! Die reine Lieferzeit liegt dann doch eher bei einem Jahr... ich gehe allgemein von folgenden Zeiten aus: Der Mittelfristige Finanz-/Investitionsplan (MIP) wird in Deutschland m.W. überwiegend in den Verwaltungsstrukturen über 5 Jahre fortgeschrieben, die Haushaltsplanung beginnt i.d.R. im Herbst eines Jahres für das übernächste Jahr. Dort sind die Mittel vorzuplanen, soweit sie vorher absehbar sind. ("Geplante Ersatzbeschaffungen" - demgegenüber stehen die ungeplanten, durch z.B. wirtschaftlichen Totalschaden nach Unfall oder altersbedingten Schäden...) Die Vorlaufzeit zur Fahrzeugplanung und -beschaffung liegt je nach Komplexizität des Fahrzeugs (und ohne weitere äußere Einflüsse wie Vergabeverfahren etc.) grob JE 0,5 bis 2 Jahren - in der Planung (Abstimmung Taktik, Technik) - in der Erstellung des LV und - im Bau und in der Ab- und Inbetriebnahme immer unter der Berücksichtigung, dass man ja nicht nur das jeweils singulär vorantreiben kann, weils noch andere Aufgaben gibt... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Anto8n K8., Mühlhausen / BY | 760047 | |||
Datum | 19.04.2013 12:44 | 2700 x gelesen | |||
Servus, Geschrieben von Ulrich C. Der Mittelfristige Finanz-/Investitionsplan (MIP) wird in Deutschland m.W. überwiegend in den Verwaltungsstrukturen über 5 Jahre fortgeschrieben, die Haushaltsplanung beginnt i.d.R. im Herbst eines Jahres für das übernächste Jahr. das habe ich ja in meinem Post so geschrieben. Wir haben das so auf dem Kommandantenlehrgang gelernt. Vielleicht braucht´s das heute nicht mehr, denn in der schnellebigen Zeit heute, wo du schon Probleme hast, wenn du mit deinem "Smartphone" jemaden nicht sofoert erreichst, dann muss ja auch ein neues Feuerwehrauto "stante pede" auf dem Hof stehen. Irgenwie haben wir früher doch was falsch gemacht. ;-) Mit kameradschaftlichen Grüßen Anton Kastner | |||||
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Autor | Linu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt | 760060 | |||
Datum | 19.04.2013 14:48 | 2353 x gelesen | |||
Geschrieben von Anton K.Vielleicht braucht´s das heute nicht mehr, denn in der schnellebigen Zeit heute, wo du schon Probleme hast, wenn du mit deinem "Smartphone" jemaden nicht sofoert erreichst Oder einfach weil die Kommunen sowieso keine Haushalte mehr genehmigt bekommen... MfG (Mit fränkischen Grüßen) Linus (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.) | |||||
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Autor | Bern8d S8., Münchberg-Mechlenreuth / Genußregion Oberfranken | 760062 | |||
Datum | 19.04.2013 15:13 | 2295 x gelesen | |||
Geschrieben von Linus D.Oder einfach weil die Kommunen sowieso keine Haushalte mehr genehmigt bekommen... Warum sollten sie nicht? Die meisten Kommunen, die ich kenn, haben einen solchen. Und: Feuerwehr ist Pflichtaufgabe, d.h. ein neues FW-Fzg bekommen sie, falls nötig. Kann natürlich sein, daß es nicht der erträumte Wunderwuzzi ist, sondern eines von der Stange... | |||||
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Autor | Anto8n K8., Mühlhausen / BY | 760063 | |||
Datum | 19.04.2013 15:25 | 2247 x gelesen | |||
Servus, Geschrieben von Bernd S. Kann natürlich sein, daß es nicht der erträumte Wunderwuzzi ist, sondern eines von der Stange... da hätte ich auch kein Problem damit. Wo ich aber Probleme habe ist die Tatsache, dass viele BGM, zumindest liest man das bei uns immer, die Feuerwehren dazu "verdonnern, einige tausend Euro dazu zu bezahlen. Wenn das mit mir einer machen würde, dann würde ich mit dem sprichwörtlichen Leiterwagen ausrücken. Oder man ist sich der Tatsache bewußt, dass man die Feuerwehr nur künstlich am Leben erhält und schließt den Standort. Aber das wäre politischer Selbstmord. (So, jetzt muß ich aufhören. Wird wieder zu politisch) ;-) Mit kameradschaftlichen Grüßen Anton Kastner | |||||
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Autor | Bern8d S8., Münchberg-Mechlenreuth / Genußregion Oberfranken | 760068 | |||
Datum | 19.04.2013 16:20 | 2638 x gelesen | |||
Geschrieben von Anton K.verdonnern, einige tausend Euro dazu zu bezahlen. Bei einem Wunderwuzzi würde ich das soger verstehen, aber bei einem normalen TSF, LF...? Geschrieben von Anton K. So, jetzt muß ich aufhören. Wird wieder zu politisch) ;-) Wegen mir nich, Anton, im Gegenteil :-) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 827653 | |||
Datum | 15.02.2017 10:03 | 1931 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ulrich C. Die Vorlaufzeit zur Fahrzeugplanung und -beschaffung liegt je nach Komplexizität des Fahrzeugs (und ohne weitere äußere Einflüsse wie Vergabeverfahren etc.) grob JE 0,5 bis 2 Jahren Interessanterweise wird hier ein Zeitraum von sechs bis acht Jahre angegeben: -> FW Neustadt/W " Fahrzeugkonzept der Feuerwehr " [...] Die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges dauert in der Regel von der Antragstellung bis zur Auslieferung sechs bis acht Jahre.[...] Wie kommen solche Zeiten zusammen ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 827654 | |||
Datum | 15.02.2017 11:36 | 1696 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.
wenn es keinen laufenden Etat gibt und man die Zeiten für die mittelfristige Investitionsplanung mitrechnen muss (mind. 5 Jahre!), dann landet man da... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 827655 | |||
Datum | 15.02.2017 11:41 | 1573 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ulrich C. wenn es keinen laufenden Etat gibt und man die Zeiten für die mittelfristige Investitionsplanung mitrechnen muss (mind. 5 Jahre!), dann landet man da... wenn man den Artikel zu Ende liest liefert er ja auch die, eher Haushaltswirtschaftliche Begründung mit: Feuerwehrwehrfahrzeuge sind Spezialfahrzeuge die nach den aktuell geltenden Richtlinien und Kundenwusch erst angefertigt werden, was zu Lieferfristen von über einem Jahr führen kann. Zurzeit wird ein neues Fahrzeug erst ausgeschrieben, wenn der Förderantrag beim Land positiv entschieden ist. Die Stadt muss meistens schon eine Kreditverpflichtung eingehen, obwohl das Fahrzeug noch lange nicht in der Wache steht. Dies will Klein ändern und stellte dem Stadtrat eine Vorfinanzierung der Kosten vor. Dies spart im Enddefekt auch Geld weil der Landeszuschuss durch Kostensteigerung in den sechs bis acht Jahren zum Teil wieder aufgebraucht ist. Der Stadtkämmerer Stefan Ulrich ist von dem vorgeschlagenen Konzept von Klein erfreut. Dadurch spart die Stadt Zinsen, weil Investitionen über einen kürzeren Zeitraum vorfinanziert werden können. Ulrich hat das Konzept mit der Kommunalaufsicht abgestimmt. So kann die komplette Förderantragliste auf einmal beim Land eingereicht werden. Die Fahrzeuge können laut des Beschaffungsplanes bestellt werden, auch wenn nur eine vorläufige Förderzusage vorliegt. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 827657 | |||
Datum | 15.02.2017 11:59 | 1726 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Bernhard D. Wie kommen solche Zeiten zusammen ? Da steht "Von der Antragstellung bis zur Auslieferung". In RLP wird ein Zuschussantrag an die ADD/das Land gestellt. Dieser hat in je nach Fahrzeugkategorie eine Bewilligungszeit von 3 bis 6 Jahren. Es gibt meist auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Beschaffung, dann aber muss die Kommune das Fahrzeug komplett vorfinanzieren und erhält erst nach endgültiger Bewilligung des Antrages den Landeszuschuss. Diese Vorfinanzierung kann man immerhin an eine Prüfung des Antrages mit grundsätzlicher Entscheidung der Bezuschussung binden, das dauert dann nur ein paar Monate. Wartet man eben auf die Bezuschussung, so gehen zwischen Antrag und Zuschussbereitstellung wie gesagt 3 bis 6 Jahre ins Land, schreibt man erst dann aus, so kommt eben die Zeit der Beschaffung selbst (Ausschreibung, Vergabe, Bestellung, Lieferzeit) dann noch hinzu. Etwas Zeit kann man sparen, wenn man wenigstens bei Bewilligung des Zuschusses schon die Planung fertig hat und direkt ausschreiben kann. Ich kenn aber auch Kommunen, die erst nach Eingang des Zuschussbescheides mit den konkreten Planungen anfangen. Da sind dann schnell noch weitere Monate verloren. Gruß, Michael | |||||
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