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ThemaLübeck: Digitalfunk nicht für Katastrophen ausgelegt6 Beträge
RubrikKommunikationstechnik
 
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg842276
Datum23.08.2018 12:554297 x gelesen
hallo,

oha :-(

Am 16. Mai gab es in Lübeck einen vierstündigen Stromausfall. Bisher wurde offiziell von zwischenzeitlichen "Problemen" beim Behördenfunk beim Stromausfall gesprochen. Jetzt berichtet Lübecks Innensenator Ludger Hinsen, dass das System nur gut drei Stunden ohne Anschluss ans Stromnetz durchgehalten habe. Dann war Schluss. ...

...

... Für die Freiwilligen Feuerwehren wurde Vollalarm ausgelöst. Sie besetzten ihre Gerätehäuser, damit Bürger zumindest dort ihre Notrufe abgeben können. Das funktionierte aber nur in den ersten Stunden, danach riss die Verbindung zur Leitstelle ab. "Die letzten 23 Minuten bis es wieder Strom gab, war der Digitalfunk tot", berichtet Senator Hinsen. Das Versagen der Behördenfunk-Technik könne er nur mit Kraftausdrücken kommentieren, die er nicht aussprechen möchte.

Die Nutzung der komplizierten Technik, die auch den Zoll, Geheimdienste und Polizei verbindet, ist vorgeschrieben. Kritiker hatten schon bei der Einführung bemängelt, dass die Batteriepuffer für die Computeranlagen und Sendemasten nur wenige Stunden reichen. ...


Quelle: HL-live.de: Digitalfunk nicht für Katastrophen ausgelegt

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW842281
Datum23.08.2018 14:302282 x gelesen
Und wenn verwundert das wirklich ?

Digitalfunk ist nun mal von mehr abhängig als nur einem Relais das man notfalls auch noch mit einem Fahrzeug und RS1 ersetzen konnte....

Solche Infrastruktur ist entsprechend zu ertüchtigen.

Geschieht das nicht fällt sie aus.

mit freundlichen Grüßen

Michael

Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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AutorAlex8and8er 8H., Neuburg / Bayern842282
Datum23.08.2018 14:362237 x gelesen
Geschrieben von Michael R.Solche Infrastruktur ist entsprechend zu ertüchtigen.

Wurde eigentlich schon zum Teil gemacht.
Die "normalen" Akkus die rund 2 Std halten sollen, wurden zum Teil schon durch Brennstoffzellen ersetzt.

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW842285
Datum23.08.2018 17:581892 x gelesen
Geschrieben von Michael R.
Text: Und wenn verwundert das wirklich ?


Mich

"Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
frei n.Bmark

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen842290
Datum23.08.2018 22:261629 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Michael R.Solche Infrastruktur ist entsprechend zu ertüchtigen.
Geschieht das nicht fällt sie aus.


... nach meinen Informationen war das nicht (nur) ein Stromausfall an den Basisstationen. Hinzu kam m.W. eine unwillige NEA an der (auch vom Stromausfall betroffenen) Vermittlungsstelle, so dass die Vermitllungsstelle nach Ende der USV-Laufzeit herunterfuhr (normal hat die 72h NEA-Strom).

Gruß
Gerhard

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AutorChri8sti8an 8S., Fürth / Bayern842324
Datum24.08.2018 20:051689 x gelesen
Geschrieben von Michael R.Digitalfunk ist nun mal von mehr abhängig als nur einem Relais das man notfalls auch noch mit einem Fahrzeug und RS1 ersetzen konnte....
Solche Infrastruktur ist entsprechend zu ertüchtigen.
Geschieht das nicht fällt sie aus.

Wenn die Mobilfunknetze, das VoIP-Festnetz und der Digitalfunk nach ein paar Stunden Stromlosigkeit aufgegeben haben, dann können wir demnächst ja wieder auf die Kirchtürme steigen und von dort Ausschau nach Bränden halten. So wie ganz früher. Und zur Alarmierung läuten wir dann die Kirchenglocken, das geht ja so halbwegs noch von Hand und vor Ort im Turm ist ja eh schon einer.

Halbernste Grüße
Christian

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 23.08.2018 12:55 Jürg7en 7M., Weinstadt
 23.08.2018 14:30 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
 23.08.2018 14:36 Alex7and7er 7H., Neuburg
 23.08.2018 17:58 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
 23.08.2018 22:26 Gerh7ard7 B.7, Pfungstadt
 24.08.2018 20:05 Chri7sti7an 7S., Fürth
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