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ThemaFahrzeug zu schwer...28 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
Infos:
  • EUR 700.000,- für die Tonne
  • Fotos vom Fahrzeug (Facebook)
  •  
    AutorChri8sti8an 8R., Fichtenberg / Baden-Würtemberg853739
    Datum05.12.2019 08:266547 x gelesen
    Peinlich und teuer: Neues Feuerwehrauto hat Gewichtsproblem ? Es ist völlig nutzlos

    Die Stadt Eschborn bestellt ein Feuerwehrauto, das sie nicht nutzen kann. Jetzt wird bekannt, wie groß die Geldsumme ist, die beim Kauf verbrannt wurde. 

    https://www.fnp.de

    Dass manche Fahrzeuge zu schwer sind ist ja schon normal, aber hier durfte es wohl nicht zugelassen werden und musste mit 240.000 Euro Abschlag zurückgegeben werden.
    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg853741
    Datum05.12.2019 08:393622 x gelesen
    hallo,

    aha:

    ... Ein Teleskop-Hubrettungsfahrzeug sollte es diesmal sein, das ähnliche Aufgaben hat wie die zuvor ausrangierte Drehleiter. Die Feuerwehr hatte allerlei Ideen dazu; heraus kam ein Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von mehr als 17 Tonnen. Allerdings dürfen diese Fahrzeuge "nur" 16 Tonnen wiegen: Das Auto wurde nicht in Betrieb genommen. ...

    oha:

    ... Denn es hat ein Schreiben des Main-Taunus-Kreises gegeben, der auf das Problem hinwies, unter Berufung auf eine Information des Landes. Nicht nur der Stadtbrandinspektor, auch der Wehrführerausschuss habe davon gewusst. Unklar sei, warum das Schreiben aus dem Landratsamt dem Magistrat erst nach dem Kaufbeschluss bekannt geworden sei. Zwischen den Zeilen steht der Verdacht, der Brief könnte absichtlich zurückgehalten worden sein. ...

    ich seh da kriminelle Energie :-(

    ... Nach Darstellung des Akteneinsichtsausschusses jedenfalls stimmte der Wehrführerausschuss mit der Argumentation zu, man könne es trotzdem gebrauchen, etwa für Einsätze wie dem Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung. Im Einsatzfall müsse man eben ein leichteres Autos aus der Nachbarschaft anfordern. "Es entsteht der Eindruck, dass das überdimensionierte Fahrzeug unbedingt beschafft werden sollte", so der Ausschussvorsitzende Fritz Krüger. "Wirtschaftliche Erwägungen spielten keine Rolle." ...

    wenn ich jetzt das schreiben würde was mir dazu durch den Kopf geht müsste ich mich selber sperren.

    Da muss es jetzt Konsequenzen geben!

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorChri8sti8an 8R., Fichtenberg / Baden-Würtemberg853742
    Datum05.12.2019 08:553470 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.ich seh da kriminelle Energie :-(ENADer zuständige Feuerwehrdezernent Karlheinz Gritsch weißt jede Verantwortung mit den Worten, er sei zum Zeitpunkt der Beschlussfassung nicht der zuständige Dezernent gewesen, von sich. Tatsächlich war er jedoch nur für den Zeitraum der Kommunalwahlen von wenigen Wochen nicht der Amtsträger.Und genau in diesen Wochen muss der Vertrag unterschrieben werden?

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorLoth8ar 8M., München / 853743
    Datum05.12.2019 09:193347 x gelesen
    20171229_090405-1024x768.jpg

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    AutorOliv8er 8S., Dietzenbach / Hessen853745
    Datum05.12.2019 10:003089 x gelesen
    ...und man sollte nicht vergessen, dass seit Mitte 2015 dort eine Leih-Drehleiter ihren Dienst verrichtet. Wenn man grob nochmal 2 Jahre rechnet bis eine neue Drehleiter oder ein passender TM ausgeliefert wird, kann man auch noch 24 Monate Betrag x für die Leih-Leiter zu den 240.000 dazurechnen.

    Echt ein harter Brocken! Aber auch mal wieder der Beweis, dass solche wichtigen Arbeiten (Ausschreibung, LV, usw.) nicht von Amateuren durchzuführen sind. Eine Firma hätte ggfs. gleich angesagt, dass es hier Probleme gibt und dies auch in den Vorlagen an den Magistrat erwähnt.

    Das bleibt auf jeden Fall spannend und eine Zerreisprobe für das Verhältnis zwischen FF und Verwaltung.

    Gruß Oliver

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    AutorVolk8er 8C., Garbsen / NDS853746
    Datum05.12.2019 10:073085 x gelesen
    Geschrieben von Oliver S.Eine Firma hätte ggfs. gleich angesagt, dass es hier Probleme gibt und dies auch in den Vorlagen an den Magistrat erwähnt.
    Für den vorliegenden Fall brauch ich keine Firma. In einer Stadt wie Eschborn erwarte ich solche basics vom Sachbearbeiter Feuerwehr, vom Wehrführer(SB) und vom Bauamt.

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg853747
    Datum05.12.2019 10:102848 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Oliver S.Aber auch mal wieder der Beweis, dass solche wichtigen Arbeiten (Ausschreibung, LV, usw.) nicht von Amateuren durchzuführen sind.
    ein "Amateur" unterlaufen Fehler. Ein "Amateur" zeichnet sich dadurch aus das er nicht so tief im Thema drin ist und deshalb Entscheidungen treffen kann die sich dann als Fehler herausstellen.

    Soweit ich das jetzt mit diesem TM überblicken sind da schon Profis im Werk gewesen. Die haben "professionell" ihr Ding sehendem Auge durchgezogen. Und trotz Hinweise ihre Fehlentscheidung nicht korrigiert.

    Dazu sind wohl auch Unterlagen zu dem Beschaffungsvorgang verschwunden.

    Das ist kein Fehler dem einem Amateur typischer Weise unterlaufen kann.

    Meiner Meinung nach steckt da schon fast kriminelle Energie dahinter!

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg853748
    Datum05.12.2019 10:123047 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Volker C.Für den vorliegenden Fall brauch ich keine Firma. In einer Stadt wie Eschborn erwarte ich solche basics vom Sachbearbeiter Feuerwehr, vom Wehrführer(SB) und vom Bauamt.
    da muss schon der gesunde Menschenverstand ausreichen!

    Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge sind durch Normen definiert. Daraus ergibt sich ein maximales Gesamtgewicht die so ein Rettungsgerät haben darf.

    Was ist daran so schwer zu kapieren?

    So was kann man Angehörigen der Jugendfeuerwehr erzählen und die wissen das noch ein halbes Jahr später und darüber hinaus.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorOliv8er 8S., Dietzenbach / Hessen853749
    Datum05.12.2019 10:182868 x gelesen
    Also wenn ich mir das Personalverzeichnis der Stadt Eschborn so anschaue, finde ich genau 2 Mitarbeiter im Bereich "Brandschutz". Das ist der SBI und ein Gerätewart. Einen Sachbearbeiter Brandschutz finde ich nicht, kann sein, dass das aber der SBI dann in Personalunion macht. Bedeutet aber auch nicht, dass er Ahnung vom Ausschreibungsrecht hat.

    Die Wehrführer sind alles Ehrenamtler. Von denen kann ich mal pauschal sowas nicht erwarten, denn sie haben das nicht gelernt. Nicht umsonst gehen viele Ausschreibungen in die Hose, weil Laien, das Ausschreibungsrecht nicht kennen. Und was das Bauamt damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht. In Hessen ist die Bauaufsichtsbehörde (VB) beim Landkreis angesiedelt und die hat in der Regel mit Ausschreibungen nichts zu tun.

    Am Ende ist alles ein Blick in die Glaskugel, aber wenn ein externer Dienstleister mir das LV und alles zugehörige macht und mich berät, dann hat das in der Regel nochmal eine andere Gewichtung.

    Gruß Oliver

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    AutorOliv8er 8S., Dietzenbach / Hessen853750
    Datum05.12.2019 10:212972 x gelesen
    Ich will niemanden in Schutz nehmen, behalte mir aber vor, hier niemandem eine strafbare oder kriminelle Handlung zu unterstellen. Das machen dann die entsprechenden Stellen.

    Grundsätzlich stehe ich aber zu meiner Aussage, dass man das, mit einem externen Dienstleister vielleicht hätte verhindern können, weil hier nicht so leicht gemauschelt werden kann.

    Gruß Oliver

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    AutorJörn8 V.8, Grafrath / Bayern853751
    Datum05.12.2019 10:262768 x gelesen
    Geschrieben von Oliver S.Die Wehrführer sind alles Ehrenamtler. Von denen kann ich mal pauschal sowas nicht erwarten, denn sie haben das nicht gelernt.

    Ich will niemandem zu Nahe treten, aber dass für Aufstellflächen und Feuerwehrzufahrten ein zGG von 16 Tonnen gilt, weiß bei mir jeder Jugendfeuerwehrler spätestens nach abgeschlossener TM-Ausbildung.

    Das war keine Unwissenheit, dass war Vorsatz.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg853752
    Datum05.12.2019 10:522785 x gelesen
    hallo,

    mich würde es interessieren ob das Land Hessen diese Fahrzeugbeschaffung bezuschusst hat.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorOliv8er 8S., Dietzenbach / Hessen853754
    Datum05.12.2019 11:272622 x gelesen
    Hallo Jörn,

    es geht mir nicht um das Wissen um Aufstellflächen, sondern im Allgemeinen um die Tatsache, dass deutschlandweit immer noch Aufgaben von Ehrenamtlern vorgenommen werden, welche dringend von Fachpersonal ausgeführt werden müssten. Eine saubere Ausschreibung für ein 800.000 Auto macht man nicht mal so nebenbei in der Freizeit.

    Und nochmal: Ich behalte mir vor, niemandem eine strafrechtliche/kriminelle Verfehlung zu unterstellen. Das machen die zuständigen Stellen.

    Gruß Oliver

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg853756
    Datum05.12.2019 11:372534 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Oliver S.ondern im Allgemeinen um die Tatsache, dass deutschlandweit immer noch Aufgaben von Ehrenamtlern vorgenommen werden, welche dringend von Fachpersonal ausgeführt werden müssten
    du spricht eine Problematik zu recht an.

    aber in diesem Fall liegt das Problem nicht an der mangelnden Fachkompetenz sondern schlichtweg an der - in meinen Augen - Dummheit der Entscheidungsträger

    Das Erkennen von Gewichtsgrenzen gerade bei Hubrettungsfahrzeugen ist so was Banales das es auch ein städtischer Angestellter im Griff haben muss.

    Wenn nicht dann ist der fehl am Platz und muss halt zu der Strassenreinigung o.Ä. versetzt werden.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorVolk8er 8C., Garbsen / NDS853758
    Datum05.12.2019 11:472680 x gelesen
    Ich will gar nicht wissen wie viele Feuerwehrfahrzeuge so herumfahren und eigentlich zu schwer für ihren Auftrag bzw. Arbeitsbereich (Stichwort FW-Aufstellflächen) sind. Und bei wie vielen das bewusst ignoriert wird.
    Mal Wertfrei
    https://www.wedel.de/rathaus-politik/kommunale-betriebe/freiwillige-feuerwehr/fahrzeuge/tankloeschfahrzeug-4000.html
    http://www.feuerwehr-cloppenburg.de/wordpress2/feuerwehr-fahrzeuge-uebersicht/dlak-42-14-39-10/

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorVolk8er 8C., Garbsen / NDS853759
    Datum05.12.2019 11:512528 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.Meiner Meinung nach steckt da schon fast kriminelle Energie dahinter!
    Der Jurist würde fragen: Motiv.
    Der Ermitler sagt dann (würde ich drauf wetten): Die (SB) wollten unbedingt DIE Karre. Weil sie Collist/andere nicht haben.

    Dies ist meine Meinung.

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    AutorAndr8eas8 L.8, Rheinhausen / Baden-Württemberg853764
    Datum05.12.2019 13:062606 x gelesen
    Mal aus technischer Sicht: Bevor ich jetzt das Fahrzeug zurückgebe und das dann irgendwo hin billig verramscht wird könnte man sich doch auch mal überlegen ob es nicht Sinn macht die vorhandenen definierten Aufstellflächen im Gemeinde / Stadtgebiet zu prüfen (ich kenn jetzt natürlich nicht die Anzahl). Überörtliche Einsätze sind sicher problematisch. Wenn die Flächen für 16to (und 10to Achslast?!) ausgelegt sind heißt das ja nicht das sie bei 16,1to in die Knie gehen. Die Straßen usw. sollten die 17to aushalten. Und für den Fall einer ungünstigen Ausladung mit entsprechenden Hebelkräften und Abstützbelastungen gibt es dann größere Unterlegmaterialien...

    Hat eigentlich der Hersteller in dem ganzen Beschaffungsprozess irgendwann mal den Finger gehoben und gesagt: Leute wenn wir das so bauen wie ihr es wollt wird es zu schwer?? Das sollte ein Konstrukteur doch sicherlich erkennen und hinbekommen. Auch wenn evtl. Ausrüstung beigestellt wird sind die Gewichte heutzutage doch aufs Gramm genau zu ermitteln bzw. schon vorhanden..

    Vielleicht sehe ich die Welt aber auch zu "Rosa"..:-)
    Gruß aus Baden

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    AutorJörn8 V.8, Grafrath / Bayern853765
    Datum05.12.2019 13:452559 x gelesen
    https://ausschreibungen-deutschland.de/304092_Lieferung_und_Herstellung_eines_Teleskop-Hubrettungsfahrzeuges_nach_DIN_EN_1777_und_in_2016_Eschborn

    Lieferung und Herstellung eines Teleskop-Hubrettungsfahrzeuges nach DIN EN 1777 und in Anlehnung an DIN EN 14043. Referenznummer der Bekanntmachung: 1/2016

    Ups...

    Na dann halt doch ne DLK...

    https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:575411-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Transport+and+Related+Services&WT.rss_a=575411-2019&WT.rss_ev=a

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    AutorStef8an 8H., Karlsruhe / BW853768
    Datum05.12.2019 14:572127 x gelesen
    Geschrieben von Oliver S.es geht mir nicht um das Wissen um Aufstellflächen, sondern im Allgemeinen um die Tatsache, dass deutschlandweit immer noch Aufgaben von Ehrenamtlern vorgenommen werden, welche dringend von Fachpersonal ausgeführt werden müssten. Eine saubere Ausschreibung für ein 800.000 Auto macht man nicht mal so nebenbei in der Freizeit.

    Hätte man eine genormte DLK 23/12 "von der Stange" gekauft, hätte man 150.000 beim Kaufpreis und 6-12 Monate die Kosten für das Leihfahrzeug (ca. 150 /Tag, bei Langzeitmiete vermutlich weniger) gespart. Wer kauft eigentlich einen Gelenkmast als einziges Hubrettungsgerät? Muss man da nicht sowieso das Landratsamt beteiligen?

    Gruß, Stefan

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    AutorStef8an 8H., Karlsruhe / BW853769
    Datum05.12.2019 15:162321 x gelesen
    Geschrieben von Andreas L.Hat eigentlich der Hersteller in dem ganzen Beschaffungsprozess irgendwann mal den Finger gehoben und gesagt: Leute wenn wir das so bauen wie ihr es wollt wird es zu schwer??

    17-18 Tonnen für TM/GM sind ziemlich normal. Warum sollte der Hersteller bewusst darauf aufmerksam machen? Das wäre ja nur erforderlich, wenn die Ausschreibung max. 16 t vorgesehen hätte. Hat jemand Informationen darüber? Hier sehe ich das eigentliche "Problem", ansonsten hat man eben ein zulassungsfähiges (!) Fahrzeug beschafft, dass einen eingeschränkten Einsatzbereich hat. Kann man machen, wenn man das ganz bewusst macht.

    In einem anderen Post wurde die 42m-DLK aus Cloppenburg verlinkt. Es mag dort gute Gründe geben, weshalb man die längere Leiter benötigt. Dann muss man aber auch mit 18 t leben (können).

    Gruß, Stefan

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    AutorChri8sti8an 8R., Fichtenberg / Baden-Würtemberg853777
    Datum05.12.2019 17:082146 x gelesen
    Geschrieben von Oliver S.Grundsätzlich stehe ich aber zu meiner Aussage, dass man das, mit einem externen Dienstleister vielleicht hätte verhindern können, weil hier nicht so leicht gemauschelt werden kann.Der schreibt auch nur das aus, was der Kunde wünscht. Die Aufgabe ist ja nicht, dafür zu sorgen, dass ein Normfahrzeug raus fällt, sondern dass das Ausschreibungsverfahren rechtlich korrekt ist.

    Und nicht vergessen: Die Beteiligten waren offenbar gewarnt.

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    Autorwern8er 8n., reischach / bayern853779
    Datum05.12.2019 18:052106 x gelesen
    Hallo Clemens

    Geschrieben von Volker C.und eigentlich zu schwer für ihren Auftrag bzw. Arbeitsbereich (Stichwort FW-Aufstellflächen) sind.

    Nicht das zulässige Gesamtgewicht, sondern das tatsächliche Einsatzgewicht ist hier entscheidend.

    Und nur Fahrzeugdaten aus der Homepage zu entnehmen halte ich für problematisch, da hier oft der Faktor Potenzersatz mitspricht.

    Und ein TLF 4000 muss ja vielleicht auch nicht auf einer Feuerwehraufstellfläche stehen, eine Drehleiter oder Hubrettungsfahrzeug mit Sicherheit schon, da dies auch oft Bestandteil von Baugenehmigungen ist (sehr vereinfacht gesagt).

    btw, das max "Normgewicht" eines TLF 4000 liegt bei 18.000 kg.

    mkg

    Werner

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    AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen853788
    Datum05.12.2019 22:391763 x gelesen
    Moin

    Geschrieben von Christian R.Der schreibt auch nur das aus, was der Kunde wünscht. Die Aufgabe ist ja nicht, dafür zu sorgen, dass ein Normfahrzeug raus fällt, sondern dass das Ausschreibungsverfahren rechtlich korrekt ist.Nein, ein guter Externer schreibt nicht aus, was der Kunde will, sondern er berät den Kunden über das, was technisch und taktisch sinnvoll ist. Wünschdirwas kann jeder selbst spielen, dafür brauchts keine externe Beratung.

    Wenn du "externer Dienstleister" natürlich mit sowas wie "Zentrale Vergabestelle" gleichsetzt, dann stimmt deine Theorie: Dort lädst du dein Leistungsverzeichnis ab und die sorgen in der Regel nur für ein korrektes Verfahren, ungeachtet der fachlichen Sinnhaftigkeit.

    Gruß
    Sebastian

    --
    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel)

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    AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen853791
    Datum05.12.2019 22:551886 x gelesen
    Moin,


    Geschrieben von Jürgen M.mich würde es interessieren ob das Land Hessen diese Fahrzeugbeschaffung bezuschusst hat.
    In den per Google auffindbaren Förder-Übersichten der Jahre 2015 bis 2018 ist das Fahrzeug nicht zu finden.
    Im Grunde sind Gelenkmasten in Hessen insgesamt eh nicht förderfähig, da die Brandschutzförderrichtlinie explizit von Drehleitern spricht. Aber ich würde nun nicht Kopf und Kragen verwetten, dass es nicht doch irgendwo einen geförderten Gelenkmast in Hessen gibt.

    Gruß
    Sebastian

    --
    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel)

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    AutorSasc8ha 8E., Baiersbronn / Baden-Württemberg853801
    Datum06.12.2019 09:371427 x gelesen
    Geschrieben von Stefan H.In einem anderen Post wurde die 42m-DLK aus Cloppenburg verlinkt. Es mag dort gute Gründe geben, weshalb man die längere Leiter benötigt. Dann muss man aber auch mit 18 t leben (können).

    Ich habe bei der Leiter jetzt aber auch nur das zulässige Gesamtgewicht gefunden. Kennt jemand das tatsächliche Einsatzgewicht?

    Ich weiß nicht, wie es im Detail aussieht, aber wenn auf Grund der Abmessungen ein größeres Basisfahrzeug genommen werden musste und dieses eben 18t zul. Gesamtgewicht hat. Die DLK aber Einsatzfertig wäre "nur" bei 16,5t, würde man dann die Angabe ändern? Wie gesagt, ich habe keine Info über die Tatsächlichen Maßen von dem Fahrzeug.



    ************* EDIT sagt ***************

    Hab das Fahrzeug doch noch gefunden mit weiteren Infos:
    https://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/136423/Florian_Cloppenburg_1439-10

    Bei BOS-Fahrzeuge steht folgendes:
    Zitat:
    "[...]
    ◾Zulässiges Gesamtgewicht: 19.000 kg
    ◾Leergewicht: 17.480 kg
    ◾Achslast vorne / hinten: 8.000 / 11.500 kg
    [...]"

    Damit hat sich das oben erledigt :-) Die ist definitiv zu schwer.


    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Sascha

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    AutorOliv8er 8S., Hude / Niedersachsen853806
    Datum06.12.2019 10:371263 x gelesen
    Moin,

    da man in Cloppenburg traditionell Erfahrung mit schweren Einsatzfahrzeugen hat, GTLF Neu, GTLF alt, und drumherum auch noch einige eher schwergewichtige Fahrzeuge stehen (O.K. allesamt keine Leitern), wird man das Problem wohl gelöst haben.

    Viele Grüße,

    Olli

    >>>Dies alles ist meine private Meinung

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    AutorMari8o D8., Nettetal / NRW853807
    Datum06.12.2019 10:471387 x gelesen
    Geschrieben von Sascha E.Die [Coppenburger Drehleiter] ist definitiv zu schwer.

    Ich würde da nicht so schwarz-weiß malen.

    Sicherlich ist die Cloppenburger Leiter schwerer als es die Norm für eine DLA (K) 23-12 vorsieht. In diese Norm passt sie aber gar nicht rein, und eine Norm für größere Leitern gibt es schlicht nicht. Nach Norm kann sie also gar nicht "zu schwer" sein.

    Ob sie für die örtlich vorhandenen Aufstellflächen "zu schwer" ist, kann man aus der Ferne kaum beurteilen. Da eine so groooße Leiter aber sicher nicht aus Jux und Dollerei beschafft wird, sondern aus Gründen der berühmten "besonderen örtlichen Verhältnissen", gehe ich einfach davon aus, dass die beschaffende Stelle sich der Problematik bei normgerechten Aufstellflächen bewusst war und ist und entsprechend gehandelt und entschieden hat.

    Beste Grüße vom Niederrhein

    Mario

    Es ist nicht strafbar, während der Teilnahme an einem Forum Grundkenntnisse der deutschen Sprache und einen freundlichen Umgangston anzuwenden.

    99% aller Zitate im Internet sind frei erfunden (A. Lincoln)

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    AutorSasc8ha 8E., Baiersbronn / Baden-Württemberg853808
    Datum06.12.2019 10:531435 x gelesen
    Ja, nach meinem Post habe ich mir auch gedacht: War etwas zu "schwarz-weiß". Allerdings: Für die "eigenen" Aufstellflächen kann man das eventuell beurteilen, bei überörtlicher Hilfe mit größter Wahrscheinlichkeit nicht. Daher meine Aussage müsste konkret heißen: Die Drehleiter ist zu schwer für "normgerechte" Feuerwehraufstellflächen.

    Ich gehe persönlich davon aus, dass die meisten Aufstellflächen trotzdem "funktionieren". Nur schon allein, weil man das so genau gar nicht berechnen kann und auslegen kann, dass das nur bis 16t. funktioniert :-)

    Was die genauen Hintergründe sind, dass man eine längere Drehleiter braucht erschließt sich leider nicht aus den Beiträgen, die ich gefunden habe, aber das geht auch zu weit vom ursprünglichen Beitrag vorbei. Sie werden ihre Gründe haben (Vielleicht wird die Weihnachtsbeleuchtung in 40m Höhe aufgehängt? (sorry, der war flach)...

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Sascha

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     05.12.2019 08:26 Chri7sti7an 7R., Fichtenberg
     05.12.2019 08:39 Jürg7en 7M., Weinstadt
     05.12.2019 08:55 Chri7sti7an 7R., Fichtenberg
     05.12.2019 09:19 Loth7ar 7M., München
     05.12.2019 10:00 Oliv7er 7S., Dietzenbach
     05.12.2019 10:07 Volk7er 7C., Garbsen
     05.12.2019 10:12 Jürg7en 7M., Weinstadt
     05.12.2019 10:21 Oliv7er 7S., Dietzenbach
     05.12.2019 17:08 Chri7sti7an 7R., Fichtenberg
     05.12.2019 22:39 Seba7sti7an 7W., Linden
     05.12.2019 10:18 Oliv7er 7S., Dietzenbach
     05.12.2019 10:26 Jörn7 V.7, Grafrath
     05.12.2019 11:27 Oliv7er 7S., Dietzenbach
     05.12.2019 11:37 Jürg7en 7M., Weinstadt
     05.12.2019 14:57 Stef7an 7H., Karlsruhe
     05.12.2019 10:10 Jürg7en 7M., Weinstadt
     05.12.2019 11:51 Volk7er 7C., Garbsen
     05.12.2019 10:52 Jürg7en 7M., Weinstadt
     05.12.2019 22:55 Seba7sti7an 7W., Linden
     05.12.2019 11:47 Volk7er 7C., Garbsen
     05.12.2019 18:05 wern7er 7n., reischach
     05.12.2019 13:06 Andr7eas7 L.7, Rheinhausen
     05.12.2019 15:16 Stef7an 7H., Karlsruhe
     06.12.2019 09:37 Sasc7ha 7E., Baiersbronn
     06.12.2019 10:37 Oliv7er 7S., Hude
     06.12.2019 10:47 Mari7o D7., Nettetal
     06.12.2019 10:53 Sasc7ha 7E., Baiersbronn
     05.12.2019 13:45 Jörn7 V.7, Grafrath
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