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ThemaMitgliedergewinnung (nicht nur bei Flüchtlingen)43 Beträge
RubrikSonstiges
 
AutorBjoe8rn 8R., Mommenheim / Rheinland-Pfalz862022
Datum 17.09.2020 14:24   2917 x gelesen
Hi,

mit Mobbing hat das Thema ja schon länger nichts mehr zu tun.

Paar Gedanken zur Mitgliederwerbung.
Warum ist eigentlich nicht jeder Bürger Mitglied der Feuerwehr? Warum hat nicht jeder Interesse daran, dass sein Haus geschützt wird und er mithilft, wenn sein oder das Haus seines Nachbarn brennt?
Und je mehr Leute dabei wären, desto weniger Aufwand wäre es für den einzelnen.

Tatsache ist nun aber, dass wir zu wenige Mitglieder haben.
Wen können wir also nun ansprechen um mehr Mitglieder zu gewinnen? Die letzten Jahre waren es vielfach Frauen, die Ziel von Kampagnen oder Werbeaktionen waren.
Zum einen waren diese in den Wehren unterrepräsentiert, zum anderen war da sicher immer noch die Hoffnung/Überlegung, dass Frauen ja als Hausfrauen grad über den Tag verfügbar wären.
Realität ist, dass der Erfolg der Kampagnen recht überschaubar war AFAICS. Analyse, warum? Hab ich eher wenig gesehen und gelesen.

Nun also Flüchtlinge. Motivation hier: Die sind neu, noch nicht eingebunden oder anderswo verplant, vlt. auch noch dauerhaft daheim, weil noch ohne Arbeit, also verfügbar. Dazu kommt noch die positivie Besetzung bei allen Aktivitäten rund um Flüchtlinge (Presse, auch schnell verfügbare Extra-Gelder für Integrationsaufgaben).
Das Ergebnis steht noch nicht fest, die ERwartung, dass Flüchtlinge nur darauf gewartet haben, endlich bei der Feuerwehr mitmachen zu können wird aber IMO auch enttäuscht werden.

Könnte es sein, dass die Zielgruppen erstmal andere Probleme haben als sich der Feuerwehr anzuschliessen?
Frauen sind heute eben nicht mehr das Heimchen am Herd, die"nur das bisschen Haushalt" managen müssen, sondern entweder auch berufstätig und - im überwiegenden Maße zumindest - auch für die Kinder zuständig. Und dies ist auch kein Nebenjob mehr, da muss frau noch nicht mal eine Helikoptermutter sein. Mit Schule, Haushaufgaben, Sport, Freunde... viel echte unverplante Zeit bleibt nicht.

Und Flüchtlinge haben auch erstmal andere Sorgen. Fuss fassen, die Kinder ordentlich unterbringen, einen Job suchen, den Aufenthaltsstatus klären, eine Zukunft hier aufbauen. Da kann die Feuerwehr sicher ein Kontaktpunkt sein, sie hat aber gegenüber anderen Angeboten ziemliche Nachteile aus Flüchtlingssicht.
Die EInstiegshürde ist recht hoch, ehe man mal wirklich zum EInsatz kommt hat man im Sportverein schon 2 Saisons gespielt.
Die Sprachbarriere ist recht hoch, die Anforderungen an das sprach- und Hierarchieverständnis ebenso. Dazu kommt, dass das Bild der Feuerwehr anderswo eben nicht das Gleiche ist wie in .de. Wie schon öfters hier diskutiert, Nähe zum (verhassten) Staat oder dem Militär.
Und kaum sind die ersten SChritte getan, der Job da, die Kinder unter haben Flüchtlinge die gleichen "Ausreden" wie 90% der bisherigen Bevölkerung: Job, Karriere, Familie, Wohnung/Haus renovieren, Kinder gross bekommen, ...
Da unterscheiden sich die Flüchtlinge nicht von den ehemaligen Aussiedlern oder Gastarbeitern.
Klar kommen die auch in die Feuerwehr, aber eben in ähnlichen Prozenten wie die anderen Einwohner auch - bei uns derzeit ca 8,8% der Bevölkerung Mitglied in der Feuerwehr.

Insofern sehe ich solche Kampagnen für spezifische Zielgruppen immer sehr kritisch.

Was also ist zu tun? (Damit es nicht nur bei der - auch keinesfalls neuen - Situationsbeschreibung bleibt)

Ohne Jugendfeuerwehr wird es schwierig. Wenn die Kinder nicht schon in jungen Jahren gewonnen werden können sondern sie erstmal woanders sind bekommen wir (hier auf dem Land) sie sehr schwer nochmal angesprochen. Die mit Abstand wirksamste Form der Mitgliedergewinnung.

Ansonsten bleibt nur der mühsame Einzelkampf um jedes Mitglied. Neu Hinzugezogene (am Besten mit Kindern) sind eine gute Zielgruppe.
Diejenigen, die hier auf absehbare Zeit wohnen bleiben werden (Haus-/Wohnungskauf) suchen eher Bindung an das Dorfgeschehen als solche, die nur einen Schlafplatz brauchen, deren Leben sich aber woanders abspielt.
Am idealsten sind die Väter, die Samstags mit ihren Kindern auf dem Dreirad am Gerätehaus vorbeikommen und die Kinder natürlich FW-Auto schauen wollen.
Natürlich dürfen die Kids kommen und schauen, gerne auch in jeden Geräteraum. Klar auch Helm anprobieren. Und nebenbei mit dem Vater mal ein Gespräch führen.
Bei jeder Feuerwehraktivität (Weihnachtsbaumverbrennen, Osterfeuer, Tag der offenen Tür) kommunikative Kameradinnen und Kameraden mit Gästen ins Gespräch kommen lassen. Und die bewusst dafür vom Thekendienst befreien.

Natürlich ist das alles ein Marathon und kein Sprint von einem Jahr.
Damit verbunden auch eine positiv professionelle Darstellung in den sozialen Medien.
Meine Überzeugung: Facebook ist bald wichtiger als die Homepage. Instagram wird wichtiger als Facebook.
Darstellen, was Feuerwehr alles ist, also vom Besuch der Kinder der örtlichen Schule oder des Kindergartens über die Gerätewartung bis (auch das gehört dazu) zum Besuch des FW-Festes im Nachbarort.

Der Aufwand dafür ist immens, der Ertrag (in gewonnenen Mitgliedern) eher gering. Aber dennoch nötig.

Kurz noch zur JF - immer bedenken, dass die übernommenen Kameradinnen und Kameraden so jung sind, dass sie nicht zwangsläufig im Dorf/in der Stadt bleiben. Sondern zur Ausbildung, zur Uni, für den Job wegziehen.
Aber genauso kommen vielleicht auch andere dann dazu - die als gut ausgebildete Kameradinnnen und Kameraden herziehen.

TL;DR: Mitgliederwerbung funktioniert IMO nicht mit gernellen Kampagnen oder einzelnen Aktionen ("Löscheimer") sondern auf Dauer nur durch gutes Auftreten und positives Image in Verbindung mit gezielter Ansprache.

Aber ihr könnt dem gerne widersprechen. Dann gratulier ich Euch und verwese auf "unsere besondere örtliche Situation" :-)

So long,
Bjorn

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862026
Datum17.09.2020 16:401410 x gelesen
Gegenfrage: warum ist nicht jeder Bürger beim DRK/MHD oder ähnliches? Er kann doch Leben retten. Warum ist nicht jeder Bürger Mitglied in einem Sportverein wenn es doch so gesund ist? Warum nicht in einem Automobilclub, einer Partei?

Antwort, zumindest aus meiner Sicht - Interessen bzw mangelndes Interesse.

Aber was würden wir mit 100% der Bürger in der Feuerwehr anfangen? von daher rein rhetorisch die Frage, wieso nicht alle Bürger bei uns Mitglied sind.

Die andere, für manche vielleicht provokante Frage: Wollen wir jeden in der Feuerwehr? Wir haben ne Probezeit, in der wir schauen ob es passt. Fachlich, menschlich. Und wie es im alten Thread ein Kamerad beschreiben hat, Feuerwehr sit Arbeit - dauerhaft.

Wir müssen attraktiv sein. Was heißt das? Altes marketing-Sprichwort: Der Wurm muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler. In vielen Gemeinden ist die Feuerwehr attraktiv, in manchen nicht so. Eine generelle Linie, wie wir Mitglieder werden kann es deshalb nicht geben.

Wir müssen in manchen Feuerwehren sicher offener werden für "Zuagroaste" wie die Bayern sagen. Auch offener für Feuerwehrkameraden aus anderen Bundesländern werden. Sprich Anerkennung von Lehrgängen, Dienstzeiten, Dienstgraden. Quereinsteiger - Die stehen mitten im Leben und brauchen sicher andere Startvoraussetzungen wie jemand der aus der Jugendfeuerwehr kommt. Weiss ich aus eigener Erfahrung.

Vereinbarkeit von Feuerwehr, Familie und Beruf. Gibt es da lokalen Handlungsbedarf? Z.b. Kinderbetreuung während Ausbildung/Einsatz? Alarmierung nur zu bestimmten Zeiten/für bestimmte Einsätze?

Jugendfeuerwehr. Ist das nicht zu spät? Muss man in bestimmten Gemeinden schon mit Kinderfeuerwehr anfangen, damit sie nicht an andere Vereine verloren gehen?.

Menschen mit Migrationshintergrund - schwieriges Thema. Sprache - welchen Sprachlevel erwarten wir? B2? C1? Wissen die Menschen was Feuerwehrdienst bedeutet? Ausbildung, Einsatz, Arbeit ..... Acuh wenn ich weider Prügel kriege: Steht die Religon unserem Dienstverständnis nicht im Wege? ist die Ernsthaftigkeit auf Dauer gegeben? Lässt man sich von einer Frau was sagen?

Meiner Meinung nach nutzen die großen Kampagnen gar nichts. Man muss als Feuerwehr vor Ort präsent sein. Sich als verlässlicher partner präsentieren, der auch die Bedürfnisse der Kameraden kennt. Aus Familie und Beruf. Gerade im ländlichen Raum sind Familientraditionen immer noch wichtig. Wie der Vater so der Sohn. Moderne Formen der Ausbildung. Das heißt es muss auch Virtuelles lernen möglich sein. (ein Stück weit) weg vom Generalisten zum Spezialisten. Ein Chemiker, der kein Blut sehen kann nutzt mir vielleicht auch. Jemand, der meine EDV in Schuss hält, aber nicht auf die Leiter will ebenso. Und muss jemand von 18 - 65 Dienst machen? Kann ich den vielleicht nach 15 - 20 Jahren in allen Ehren in die "Altersabteilung" übernehmen, wenn er keinen Dienst mehr machen kann/will er aber kameradschaftlich verbunden sein will?

Ich denke es gibt ne ganze Menge Dinge die wir tun können und müssen um attraktiv zubleiben. Nur wird es nicht für alle Wehren den Königsweg geben, der von oben befohlen wird.

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW862029
Datum17.09.2020 18:411195 x gelesen
Danke!


Geschrieben von Bjoern R.Nun also Flüchtlinge. (...)
Das Ergebnis steht noch nicht fest, die ERwartung, dass Flüchtlinge nur darauf gewartet haben, endlich bei der Feuerwehr mitmachen zu können wird aber IMO auch enttäuscht werden.


Ich frage mich ob man Kriegs_flüchtlinge überhaupt ungeprüft in den Einsatzdienst übernehmen kann.
Ob nicht die reale Gefahr besteht das im Einsatz plötzlich Bilder in Kopf aufgehen die dann zum Totalausfall führen können?

"Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
frei n.Bmark

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP862031
Datum17.09.2020 19:00   1280 x gelesen
Geschrieben von Thomas M. Ob nicht die reale Gefahr besteht das im Einsatz plötzlich Bilder in Kopf aufgehen die dann zum Totalausfall führen können?Das wäre schon denkbar. Während die Löschgruppe Hintertupfingen geschlossen tapfer gegen die Ölspur ankämpft, kommen bei einem die Bilder von brennenden Ölfeldern zurück, und dann wirft der glatt den Besen weg.
Ansonsten gilt vielleicht auch dabei, einfach mal wieder etwas differenzieren, und einfach auch mal Normalität normal sein lassen. Man muss sich als Führungskraft mit dem neuen Kameraden so beschäftigen, wie man es mit den anderen altgedienten auch tun sollte. Macht man das, ists Problem gelöst.

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin862033
Datum17.09.2020 19:361144 x gelesen
Geschrieben von Thomas M.Ich frage mich ob man Kriegs_flüchtlinge überhaupt ungeprüft in den Einsatzdienst übernehmen kann.
Ob nicht die reale Gefahr besteht das im Einsatz plötzlich Bilder in Kopf aufgehen die dann zum Totalausfall führen können?



Wirklich schade, daß man 1950 alle Freiwilligen Feuerwehren auflösen musste.


h.

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862034
Datum17.09.2020 20:241133 x gelesen
Nun dann frage ich mich zum einen wie wir nach 1945 noch funktionierende Feuerwehren haben konnten. Und das damals ohne Frauen - ist mir unerklärlich.

Zum zweiten frage ich mich, wie das Kameraden, die schon länger hier leben, Jahrzehnte im Einsatzdienst stehen und teilweise viele schlimme Einsätze erlebt haben machen. Da besteht ja dann anscheinend keine Gefahr, dass im Einsatz "plötzlich Bilder im Kopf aufgehen". Das passiert bei denen dann nur daheim auf dem Sofa? Manchmal .......

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW862035
Datum17.09.2020 21:021084 x gelesen
Geschrieben von Wolfgang K.Nun dann frage ich mich zum einen wie wir nach 1945 noch funktionierende Feuerwehren haben konnten.

Keine Ahnung ich war nicht dabei, könnte mir aber vorstellen das damals nicht wenige -so wie unser alter Nachbar- bei Stress einfach "geschnitzt" haben, sprich gelernt haben mit der psychischen Störung zu leben.

Geschrieben von Wolfgang K.Zum zweiten frage ich mich, wie das Kameraden, die schon länger hier leben, Jahrzehnte im Einsatzdienst stehen und teilweise viele schlimme Einsätze erlebt haben machen.
Bekanntlich haben das nicht alle gut verkraftet, und das waren ausgebildete Einsatzkräfte die zumindest gelernt hatten was auf sie zu kommen kann. Ich glaube das ist einer der Gründe warum heute wohl jede größere FW auf PSU-Teams zurück greifen kann und zu welchen ich zB schon mal vorsorglich hingeschickt wurde...ohne Befund, war so blöd wie zuvor ;)
(Stand alleine längere Zeit neben jemanden den sonst keiner sehen wollte, macht mir aber (noch) nix)

Sorry wenn das etwas hart war, aber ich kann nicht verstehen das PSU bei und für uns ziemlich normal ist, Soldaten sogar nach einem Auslandseinsatz verpflichtend gecheckt werden, also Einsatzkräfte die für genau diese Belastung ausgebildet wurden.
Flüchtet jedoch ein Zivilist aus einem Kriegsgebiet ist das scheinbar alles kein Thema mehr, irgendwie eine Logik der ich nicht folgen kann aber wohl akzeptieren muß.

Nicht falsch verstehen
Ich bin nicht gegen die Aufnahme, würde halt nur gerne fachlich abgeklärt haben das uns keine versteckten oder unterbewussten Probleme überraschen. Wer zB den Krieg nur im Rückspiegel gesehen hat wäre schon durch, wer jedoch Kampfhandlungen gesehen oder gar daran teilgenommen hat sollte halt durchgecheckt werden.

"Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
frei n.Bmark

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AutorJuli8a S8., Schramberg / BW862036
Datum17.09.2020 21:311096 x gelesen
Oder bei denen kommen dann bei einem Brandmeldealarm die Bilder wieder hoch und ist dann erstmal Einsatzunfähig.

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AutorBjoe8rn 8R., Mommenheim / Rheinland-Pfalz862039
Datum17.09.2020 22:521058 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Thomas M.Ich frage mich ob man Kriegs_flüchtlinge überhaupt ungeprüft in den Einsatzdienst übernehmen kann.

Wie so oft gilt - es kommt drauf an.
Flüchtling ist nicht gleich Flüchtling. Auch Kriegsflüchtlinge müssen nicht im Kugelhagel ihr Kind und 2 Plastiktüten durch ein Minengebiet gerettet haben. Die Flucht kann bei gutem Timing noch vor lokal stattfindenden Kampfhandlungen erfolgt sein.

Soll heissen, es hilft ungemein, den potentiellen Kandidaten kennenzulernen.
Etwas, das man übrigens bei jedem machen sollte, der aufgenommen werden kann/soll/wiill.

Und übrigens kann auch ein bis dato vollkommen stabiler Kamerad wenn es schief läuft mitten im Einsatz zum Totalausfall werden.
Da braucht es nur den flaschen Trigger. Nimm den Kameraden, der beim VU seinen Nachbarn im Wagen eingeklemmt sieht. Ob der dann noch klar denen kann und sinnvoll handeln?

Daher, niemand hat gesagt, dass FW ohne Gefarhren ist. Dann gilt es aber, das entsprechend zu begleiten und ultimativ zu entscheiden, ob der Betroffene auch weiterhin einsatztauglich ist. Und ihn im konkreten Fall vielleicht ASAP aus dem Einsatz rauszulösen.

Also: Nah bei de Mensche soi, ordentlcih schwätze und am Anfang einfach mal auf Probe mitmachen lassen. Wie bei jedem anderen auch.
Manche Macken sieht man dann sehr schnell.

So long,
Bjorn

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AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt862041
Datum18.09.2020 07:39953 x gelesen
Wer musste 1950 alle FF auflösen?

Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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AutorHara8ld 8S., Köln / NRW862042
Datum18.09.2020 07:44897 x gelesen
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Wirklich schade, daß man 1950 alle Freiwilligen Feuerwehren auflösen musste.andere Zeit, andere Standarts, nicht wirklich vergleichbar.
Vor allem das Verstehen, das wir heute vom PTBS haben ist beeindruckend. Hätte damals viele Menschen gerettet.

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AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt862043
Datum18.09.2020 08:00937 x gelesen
Geschrieben von Thomas M.Sorry wenn das etwas hart war, aber ich kann nicht verstehen das PSU bei und für uns ziemlich normal ist, Soldaten sogar nach einem Auslandseinsatz verpflichtend gecheckt werden, also Einsatzkräfte die für genau diese Belastung ausgebildet wurden.
1. Kann das von Dir beschriebene Szenario des Ausfalls bei einem Soldaten oder einem langjärigen genauso eintreten, wie bei einem Kriegsflüchtling. Das passiert sogar ohne bzw. mit wenig Vorbelastung. In solchen Situationen war ich selbst schon Einsatzleiter oder auch Einsatzkraft.
2. Es gibt auch im Leben der Kameraden auch außerhalb der Feuerwehr genug mögliche belastende Situationen.
3. Habe ich von noch keiner Ausbildung gehört, die PTBS nachweislich verhindert.

Das ist ein Thema, mit dem wir uns immer befassen müssen, egal welchen Hintergrund unsere Kameraden haben. Daher ist das kein Argument gegen die Aufnahme von irgendwem.
Es sei denn Du sorgst für eine "fachliche Abklärung" bei jedem Kameraden beim Eintritt und regelmäßig in kurzfristigen Abständen von max. 1 Jahr.

Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW862053
Datum18.09.2020 09:471066 x gelesen
Geschrieben von Wolfgang K.Nun dann frage ich mich zum einen wie wir nach 1945 noch funktionierende Feuerwehren haben konnten. Und das damals ohne Frauen - ist mir unerklärlich.

und schlicht falsch...

1. hat Fw in Deutschland eine Tradition mit damals schon praktisch 50 - 75 Jahre (in einigen Fällen auch nahe die 100) "Erfahrung" und ein auch sonst gut ausgeprägtes Vereinsleben (das man natürlich nicht gut finden muss, aber aus den Turnervereinen entstanden halt nun mal viele Feuerwehren oder wurden daraus unterstützt)
Man kehrte also schlicht nur wieder dahin zurück, was man vorher hatte..
2. gab es 1945 m.W. weit mehr Frauen in der Fw als noch 1950, weil es schlicht zu wenig Männer gab, das änderte sich erst mit den Rückkehrern aus der Kriegsgefangenschaft - die dann die Frauen wieder verdrängten, die man wohl gar nicht so gerne da gesehen hatte, weils vorher ohne auch ging... das wieder zu ändern dauerte dann Jahrzehnte.

-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorOlaf8 F.8, Köln / NRW862056
Datum18.09.2020 11:27835 x gelesen
Geschrieben von Andreas K.Das ist ein Thema, mit dem wir uns immer befassen müssen, egal welchen Hintergrund unsere Kameraden haben. Daher ist das kein Argument gegen die Aufnahme von irgendwem.

Ich muss mich doch sehr über Deine Aussagen wundern. Gerade in Magdeburg bei der FF reicht es offenbar aus, dass ein FF Bewerber nicht sofort erzählt dass er bei der BF ist, um ihn auszuschließen. Man kennt seine Persönlichkeit noch gar nicht, sein Fachwissen und praktischen Können sind noch unbekannt. Aber die fehlende Information reicht um ihn auszuschließen. Alles schon im Forum diskutiert, auch hier auf dieser Seite und Du hast dabei auch kräftig mitgemischt.
Und jetzt ne 180° Drehung von Dir.

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862058
Datum18.09.2020 11:52886 x gelesen
Ulrich, da hast Dz meinen Kommentar wohl missverstanden. Die Aussage war ironisch gemeint. Es ist der damaligen Generation hoch anzurechen, dass trotz der Belastung aus Krieg und extrem belastenden Einsätzen in der Heimat (Stichwort Feuerstürme) der Dienst an der Allgemeinheit sofort wieder aufgenommen wurde. Die Frage nach Taumata war damals unbekannt - man musste / wollte funktionieren und die Heimat wieder herstellen.

Mit Deiner Aussage zu den Frauen in der Feuerwehr hast du teilweise Recht. Zwischen 1943 und 1945 waren 275.000 Frauen in der Feuerwehr. Ab 1943 wurden die Frauen aufgefordert "freiwillig" Hilfsdienste in der Feuerwehr zu leisten. 1944 erfolgte dann die Zwangsverpflichtung der Frauen. Mitte 1945 wurde die Zwangsverpflichtung dann von den (West-)Besatzungsmächten wieder aufgehoben. Damit endete auch der Dienst vieler Frauen. Die Feuerwehr kam wieder in Männerhand. Das zeigt sich, wenn man in Chroniken die Bilder aus den ersten Nachkriegsjahren anschaut - Frauen sind dort nicht mehr zu sehen.

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt862061
Datum18.09.2020 12:31773 x gelesen
Geschrieben von Olaf F.Gerade in Magdeburg bei der FF reicht es offenbar aus, dass ein FF Bewerber nicht sofort erzählt dass er bei der BF ist, um ihn auszuschließen.
Dieser Satz ist von vorn bis hinten falsch.

Geschrieben von Olaf F. Aber die fehlende Information reicht um ihn auszuschließen.
Das habe ich nie gesagt.

Davon abgesehen, warst Du hier im Forum bereits unter anderem Namen unterwegs?

Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

Zur besseren Lesbarkeit Bezeichnungen in der männlichen Form dargestellt. Diese gelten grundsätzlich in jeglicher Form.

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg862064
Datum18.09.2020 13:00805 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Wolfgang K.

Zwischen 1943 und 1945 waren 275.000 Frauen in der Feuerwehr.

Für Baden sind für den Stichtag 01.03.1944 immerhin 686 Gruppenführerinnen -teileweise an der Badischen Feuerwehrschule Schwetzingen ausgebildet- und 12080 Feuerwehrhelferinnen aufgeführt; in Schwetzingen gab es 30 FW-Helferinnen.

Ab 1943 wurden die Frauen aufgefordert "freiwillig" Hilfsdienste in der Feuerwehr zu leisten. 1944 erfolgte dann die Zwangsverpflichtung der Frauen.

Erhalten ist bez. der Zwangsverpflichtung ist, dass etliche Frauen nicht widerspruchslos ihren FW-Dienst leisten wollten und die FW-Offiziere, die das Prinzip Befehl und Gehorsam gewohnt waren, damit verunsichterten.

Mitte 1945 wurde die Zwangsverpflichtung dann von den (West-)Besatzungsmächten wieder aufgehoben

und viele Feuermänner nicht schnell genug nach Kriegsende die FW-Frauen wiedrer los werden wollten, es entsprach nicht ihrem Rollenbild, dass auch Frauen im harten FW-Einsatz ihren "Mann stehen konnten" !

Das zeigt sich, wenn man in Chroniken die Bilder aus den ersten Nachkriegsjahren anschaut - Frauen sind dort nicht mehr zu sehen.

Erst so Mitte der 70-ziger Jahren traten vereinzelt hier im Kreis wieder Mädchen und Frauen in die JF bzw. FF ein, ab den 80-ziger wurden es dann stetig mehr.

Interessant auch, was man noch 1982 vom DFV zur Thematik sagte; OT des damaligen Präsident des DFV A. Bürger bei einer Landes-Delegiertentagung in BaWü:

"Ich glaube aber, daß zum mindestens in einer längeren Übergangperiode Frauen in den Feuerwehren unseres Landes, solange ausreichend Feuerwehrmänner zum Einsatz an Brand- und Schadensstellen zur Verfügung stehen, nicht für den ersten Zugriff oder in den Positionen von Truppmännern und Truppführern verwendet werden sollen. Ihr Einsatz sollte sich auf den Fernmelde- und Verwaltungsbereich, auf soziale und sanitätsdienstliche Funktionen und auf Betreuungsaufgaben erstrecken."



Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862066
Datum18.09.2020 13:15767 x gelesen
@Bernhard Danke für Deine sehr interessanten Ergänzungen.

Noch eine Anmerkung zum Zitat von Bürger. Mein späterer Chef Ken Olsen von Digital Equipment hat Ende der 70er gesagt: "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer im haus bräuchte.". keine 20 jahe später war die Firma pleite.

Da hatte der DFV mehr Glück.

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin862068
Datum18.09.2020 13:25768 x gelesen
Geschrieben von Andreas K.Wer musste 1950 alle FF auflösen?

Deutschland.
Beide.
Um keine FA zu haben, die traumatische Erlebnisse gehabt hatten.

Die Wahrscheinlichkeit lag drastisch höher als bei den Kriegsflüchtlingen, die jetzt hier angekommen sind. Bei unseren Flüchtlingen halte ich die Gefährdung der Folteropfer für höher, Assads Sicherheitsdienst bietet recht zuverlässig Gewähr dafür, Menschen permanent zu beschädigen.



Hans-Joachim

"Zu allen Zeiten zogen Prozessionen von Lustigen durch die Straßen und riefen, dass die Pestilenz gar keine Kraft habe, wenn man es nur wirklich wolle."
Thomas Fischer

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg862072
Datum18.09.2020 14:11828 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Wolfgang K.

warum ist nicht jeder Bürger beim DRK/MHD oder ähnliches?

Weil der " Helf-O-Mat " was anderes empfohlen hat ;-)))

Auch offener für Feuerwehrkameraden aus anderen Bundesländern werden. Sprich Anerkennung von Lehrgängen, Dienstzeiten, Dienstgraden.

Scheint in manchen (wenigen ? ) Feuerwehren wirklich ein Problem zu sein ?


Menschen mit Migrationshintergrund - schwieriges Thema.

Das man beispielsweise auch schon vor rund 30 Jahren in der Studie " Feuerwehr in der Zukunft "* des LFV BaWü von 1991 thematisiert hat.

Meiner Meinung nach nutzen die großen Kampagnen gar nichts.

Ich glaube auch nicht an die große Wirkung solcher Imagekampagnen , ihre Wirksamkeit läßt sich halt schwer überprüfen.


Man muss als Feuerwehr vor Ort präsent sein.


Auf jeden Fall, und Werbung im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis hat oftmals nachweislichen Erfolg.


Ein Chemiker, der kein Blut sehen kann nutzt mir vielleicht auch. Jemand, der meine EDV in Schuss hält, aber nicht auf die Leiter will ebenso.

Zwischezeitlich lassen es viele Feuerwehrgesetze (z.B. BHKG NRW § 9 Abs. 2 ) zu, dass auch andere Personengruppen -z.B. mit spezifische Kenntnisse als Fachberater- oder sonst wie sich in den Feuerwehren nützlich einbringen können.


Kann ich den vielleicht nach 15 - 20 Jahren in allen Ehren in die "Altersabteilung" übernehmen, wenn er keinen Dienst mehr machen kann/will er aber kameradschaftlich verbunden sein will?

Sollte ohne große Gesetzes bzw. Satzungsänderungen doch möglich sein ?


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

* Finde die Studie z.Zt. nicht mehr im Net.

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP862073
Datum18.09.2020 14:24800 x gelesen
Geschrieben von Bernhard D. Weil der " Helf-O-Mat " was anderes empfohlen hat ;-)))Der hat mir gerade den sofortigen Austritt aus der FW empfohlen, und den Einstieg in die Welt der Rettungshunde. Ok... hat jemand nen Hund für mich?

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP862075
Datum18.09.2020 14:35774 x gelesen
Ich hätte eine(n) Ansprechpartner(in) für dich. Da kannst du auch nach einem Hund fragen. ;-)

Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg862076
Datum18.09.2020 14:39717 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Sebastian K.

Der hat mir gerade den sofortigen Austritt aus der FW empfohlen, und den Einstieg in die Welt der Rettungshunde.

In RLP kann man doch Feuerwehr und Rettungshunde in den Rettungshundestaffeln zusammen machen, die haben auch schöne rote Fahrzeuge ;-))

Ok... hat jemand nen Hund für mich?


Vielleich kann man " Hier " kurzfristig fündig werden ?


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorOlaf8 F.8, Köln / NRW862077
Datum18.09.2020 14:50694 x gelesen
Geschrieben von Andreas K. Geschrieben von Olaf F."Gerade in Magdeburg bei der FF reicht es offenbar aus, dass ein FF Bewerber nicht sofort erzählt dass er bei der BF ist, um ihn auszuschließen."

Dieser Satz ist von vorn bis hinten falsch.


Richtig, es muss heißen, dass ein FF Bewerber der nicht sofort erzählt, dass er bei der BF ist,
einmal "der" vergessen und ein Komma. Vielen für den Hinweis auf die Tippfehler.

Oder meintest Du etwas anderes? Dann erzähle es doch einfach, was daran so falsch ist.


Geschrieben von Andreas K.Geschrieben von Olaf F." Aber die fehlende Information reicht um ihn auszuschließen. "

Das habe ich nie gesagt.


Auch wieder Richtig, aber der Kollege wurde seiner Zeit sehr schnell abgelehnt, noch bevor er einen Aufnahmeantrag stellen konnte. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, warst Du im Forum bei der Diskussion maßgeblich beteilig.
Und dass Du den Satz gesagt hast, habe ich auch nie gesagt.

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862078
Datum18.09.2020 15:03875 x gelesen
Erstmal Danke für Deine Antworten.

Nun vieles was möglich nach Gesetz / Satzung möglich ist, wird leider noch nicht gemacht. Warum? Man hängt noch am Gestern, war schon immer so , brauchen wir nicht.

Was ich heute per Zufall beim LFV Ba-Wue entdeckt habe - es gibt dort ein Fachbgebiet "Feuerwehr in der Zukunft" besetzt von tatarata dem Präsidenten - und Ältesten in der Riege. Für mich symptomatisch.

Für mich auch symbolhaft das Bild der Kampagne: https://www.fwvbw.de/feuerwehr-werbekampagne,63.html

Die Person in weiss - in die Hüfte gestellt Arme, dynamisch triff auf eine Gruppe mit verschränkten Armen, Wenn ich mal schaue was verschränkte Arme symbolisieren ..... kein freundliches Willkommen. Zufall? Absicht? Gedankenlosigkeit?

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorUdo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg862087
Datum19.09.2020 13:10775 x gelesen
Geschrieben von Wolfgang K.Wenn ich mal schaue was verschränkte Arme symbolisieren ..... kein freundliches Willkommen. Zufall? Absicht? Gedankenlosigkeit? Autsch ... deftiges Eigentor.
Körpersprache kann nicht nur auf einzelne Aspekte reduziert werden.
Zufall? Absicht? Gedankenlosigkeit?

Grüße
Udo Burkhard
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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen862089
Datum19.09.2020 14:58640 x gelesen
Hallo,

mmh, sehe ich ein wenig anders:


Geschrieben von Wolfgang K.besetzt von tatarata dem Präsidenten - und Ältesten in der Riege. Für mich symptomatisch.
anders gesehen: Chefsache - wo ist das Problem damit ? Ob der nü 30+, oder 50+ ist, also ich kenne aus anderen Vereinen einige Rentner, die modern aufgestellt sind auch auch jüngere Vereinsmitglieder mitziehen können. Aber geht es hier nicht um ein Fachgebiet, sprich Verbandsarbeit? Also eine übergeordnete Einheit ? Damit dürften einige "ganz junge Feuerwehrangehörige" überfordert sein.

Geschrieben von Wolfgang K.kein freundliches Willkommen. Zufall? Absicht? Gedankenlosigkeit? sehe ich auch anders,
Gestik, Körperhaltung, Mimik, Text sprechen hier ein gaaaanz andere Sprache . Wer bei dem Bild die verschränkten Arme als Ablehnung sieht, ok, brauchen wir den in der Feuerwehr? (mal hart gesprochen, Feuerwehr ist deutlich mehr, deutlich vielschichtiger, nicht einfach schwarz-weiß)

so denn, weiterhin frohes diskutieren
viele Grüße Paul

alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862090
Datum19.09.2020 17:08592 x gelesen
Eigentor? lach

Der Wurm muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler und ich habe mal gelernt, Menschen auf die man dringend wartet empfängt man mit offenen Armen ....

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862091
Datum19.09.2020 17:14570 x gelesen
Zitat: anders gesehen: Chefsache - Erinnert mich an das Restaurantschild "Hier kocht der Chef - kommen sie trotzdem.

Und wenn ich dann Leitbild (2003) lese: . Der Landesfeuerwehrverband wird seine Struktur so verändern, dass Feuerwehrangehörige individuelle Mitglieder werden können. Dadurch identifiziert sich jedes Mitglied mit dem Landesfeuerwehrverband.

und schaue was denn in 17 Jahren passiert ist oder besser nicht ..... willkommen in der Zukunft.

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AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW862093
Datum19.09.2020 17:55607 x gelesen
Mein Hund liegt gerade schlafend neben mir auf dem Sofa. Darf ich trotzdem in der Feuerwehr bleiben? :-D

Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen862094
Datum19.09.2020 21:10545 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Wolfgang K.empfängt man mit offenen Armen .... ja, wird nur schwierig, das in einer Kampagne GENAUSO darzustellen - daher wird in den meisten Kampagnen mit unterschiedlichen Motiven geworben, aktuell z.B. ganz gut zu sehen bei Handwerk ( https://www.handwerk.com/neue-kampagne-neue-gesichter )und nochmals, ich darf nicht das Gesamte Bild auf diesen einen Aspekt reduzieren - da geht es um die Gesamtkomposition.

Viele Grüße Paul

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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen862095
Datum19.09.2020 21:11492 x gelesen
der ist gut - hier schnarcht auch ein Hundeoldi, ich bleibt aber auch in der Feuerwehr und das ist keine leere Drohung.

alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten

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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen862096
Datum19.09.2020 21:15539 x gelesen
Hallo,

jaja, " Möchten Sie den Chef oder jemanden der Ahnung hat " kann man auch so sehen, muss man aber nicht.
Geschrieben von Wolfgang K.und schaue was denn in 17 Jahren passiert ist oder besser nicht ..... willkommen in der Zukunft. ok, die Kampagne finde ich gut, beim Verband bin ich raus - ist nicht mein Bundesland, mir "reicht"
ein Landesverband aktuell und einer aus historischen Gründen -

viele Grüsse Paul

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AutorUdo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg862098
Datum20.09.2020 07:29547 x gelesen
Wobei offene Arme aber auch für Resignation oder auch Abwehr stehen ...
Signale an einem einzigen Aspekt der Körpersprache festzumachen ist fahrlässig dumm (Samy Molcho).

Grüße
Udo Burkhard
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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862099
Datum20.09.2020 10:27443 x gelesen
richtig, solche Gesten stehen sicher für Abwehr und Resignation......

https://www.alamy.com/happy-black-man-meeting-his-girlfriend-at-airport-image261080692.html

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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862100
Datum20.09.2020 10:31465 x gelesen
Schwierig? Auf Anhieb fallen mir da 2 - 3 Motive ein, die meiner Meinung nach einladen.

Ein Kamerad hält die Tür zum Fahrzeug auf in dem noch Plätze frei sind .....
Ein Kamerad hält die Einsatzjacke zum anziehen hin,
Ein Kamerad steht mit einer Schlauchkupplung da und wartet auf Ergänzung.

Nur so als Beispiel .. als Gegensatz zur Mauer mit den verschränkten Armen .....

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AutorRobi8n B8., Braunschweig / Niedersachsen862103
Datum20.09.2020 13:28448 x gelesen
Geschrieben von Wolfgang K.Wenn ich mal schaue was verschränkte Arme symbolisieren ..... kein freundliches Willkommen. Zufall? Absicht? Gedankenlosigkeit?

Ich habe mal nachgeschaut und habe für die Symbolik "Verschränkte Arme" folgende Bedeutungen gefunden:
- Schutz & Stabilität
- Bequemlichkeit
- Entschlossenheit & Überzeugung (Von Ich bin standhaft! bis hin zu unbeugsam)
- Stress
- Distanz
- Nähe & Geborgenheit
- Kälte (schließe ich bei der Bekleidung mal aus :D )
- Kritik
- Unwohlsein & Abwehr
- Teilnahmslosigkeit
und viele andere.
Gestik besteht nicht nur aus einem einzelnen Ausschnitt, sondern muss als gesamtheitliches Element aller Körperteile gesehen werden.
Persönlich hätte ich bei der "weißen Figur" die gleiche Pose, wie bei den Kollegen/Kameraden gewählt, aber naja....

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AutorUdo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg862105
Datum20.09.2020 14:16414 x gelesen
Kannst du es nicht verstehen oder willst du es nicht verstehen?!
Körpersprache ist ein komplexes System, das nicht auf einzelne Elemente reduziert werden kann.

Naja, mir egal ... PLONK

Grüße
Udo Burkhard
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AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg862106
Datum20.09.2020 15:06399 x gelesen
Es gibt sogar eine Webseite, die 19! Bedeutungen hat. Schwierig für den Betrachter da das Erwünschte raus zu lesen. Wobei ich bei den 10 Punkten nur 3 positiv mit Mitgliederwerbung in Verbindung bringe.

Auch beim zweiten Punkt hast Du Recht. Aber was sehen wir da? Eine fast geschlossen Reihe / Wand. Erinnert mich an Fußball und Mauer beim Freistoß. Abwehrend. Und das in Zusammenhang mit dem 7 : 3 löst bei mir jetzt nichts einladendes aus. Mauern baut man immer um sich vor anderen zu schützen.

Und bei der der Pose - nach langem betrachten könnte man meinen, dass der "weiße" Kamerad die Lücke füllen soll. Dazu passt aber weder die Pose noch die Größe der Lücke und man muss sich ganz intensiv und aus verschiedenen Blickwinkeln damit befassen. Erfolgreiche Werbung funktioniert anders.

Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW862109
Datum20.09.2020 15:40415 x gelesen
Geschrieben von Robin B. Entschlossenheit & Überzeugung (Von Ich bin standhaft! bis hin zu unbeugsam)

Verbinde ich mit dem Bild

"Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
frei n.Bmark

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AutorRobi8n B8., Braunschweig / Niedersachsen862110
Datum20.09.2020 16:19376 x gelesen
Geschrieben von Wolfgang K. Es gibt sogar eine Webseite, die 19! Bedeutungen hat.
wenn man durch entsprechende Fachliteratur geht wird man noch viel mehr als diese 19 finden ;) :D

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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen862112
Datum20.09.2020 17:04369 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Thomas M.Verbinde ich mit dem Bild Zustimmung, passt auch zum Rest der Kampagne, die auf verschiedene Aspekte der Feuerwehrgemeinschaft (drücke das mal so aus) hinweist.
und nochmals der Hinweis , es geht hier nicht um EINE Pose, sondern um ein Element (Körpersprache) in Verbindung mit Bildkomposition + Text + der restlichen Kampagne, das ist schon gut gemacht.

viele Grüsse Paul

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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen862113
Datum20.09.2020 17:12506 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Robin B.wenn man durch entsprechende Fachliteratur geht wird man noch viel mehr als diese 19 finden ;) :D und wenn man sich durch noch mehr Literatur wälzen will, findet man auch genügend Infos zur Gestaltung (also Gestik + Mimik + Anordnung im Bild + Test + ....) + den roten Faden innerhalb der Kampagne.
Die besteht nicht aus EINEM Motiv, sondern aus mehreren - warum - mmh, vielleicht weil die Geschmäcker unterschiedlich sind (Zitat: Köder muss dem Fisch schmecken) und auch vielleicht auch, wenn anderen Motive schon genutzt werden oder auch abgegriffen sind ?

viele Grüße Paul

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 17.09.2020 09:46 Mark7us 7G., Kochel am See Nacktbilder und Nazisprüche! Ekel-Mobbing bei der Feuerwehr
 17.09.2020 14:24 Bjoe7rn 7R., Mommenheim
 17.09.2020 16:40 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
 18.09.2020 14:11 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
 18.09.2020 14:24 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
 18.09.2020 14:35 Mich7ael7 L.7, Dausenau
 19.09.2020 17:55 Thom7as 7E., Nettetal
 19.09.2020 21:11 Paul7 B.7, Hungen
 18.09.2020 14:39 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
 18.09.2020 15:03 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
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 19.09.2020 17:08 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
 19.09.2020 21:10 Paul7 B.7, Hungen
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 20.09.2020 10:27 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
 20.09.2020 14:16 Udo 7B., Schiltach
 19.09.2020 14:58 Paul7 B.7, Hungen
 19.09.2020 17:14 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
 19.09.2020 21:15 Paul7 B.7, Hungen
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 20.09.2020 15:06 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
 20.09.2020 16:19 Robi7n B7., Braunschweig
 20.09.2020 17:12 Paul7 B.7, Hungen
 20.09.2020 15:40 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
 20.09.2020 17:04 Paul7 B.7, Hungen
 17.09.2020 18:41 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
 17.09.2020 19:00 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
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 18.09.2020 13:25 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
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 17.09.2020 21:02 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
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 18.09.2020 12:31 Andr7eas7 K.7, Magdeburg
 18.09.2020 14:50 Olaf7 F.7, Köln
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 18.09.2020 13:00 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
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 17.09.2020 22:52 Bjoe7rn 7R., Mommenheim
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