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ThemaSteckerbezeichnung für Bau von FME-Antennen-Verlängerung gesucht11 Beträge
RubrikKommunikationstechnik
Infos:
  • Verbindungskabel BNC (RG58) 10m
  • BNC-Buchse auf BNC-Buchse
  •  
    AutorKevi8n W8., Braubach / 865777
    Datum13.01.2021 23:011505 x gelesen
    Hallo zusammen,

    ich habe leider das Pech, dass ich in meinem Haus mit meinem FME (Swissphone Quattro 96) keinen Empfang habe. Er geht nicht einmal in der Ladeschale mit Antenna im Dachgeschoss auf. Nun würde ich gerne ein Kabel von der Ladeschale verlegen und mir die Originalantenne der Ladeschale sozusagen aufs Dach setzen. In einem älteren Beitrag aus dem Jahr 2008 habe ich einen Hinweis auf das notwendige Material gefunden. Dementsprechend habe ich bereits ein passendes Kabel herausgesucht: https://www.amazon.de/gp/product/B000M0MRL8/ref=crt_ewc_title_srh_1?ie=UTF8&psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF

    Nun ist im Ursprungs-Thread die Rede von einem Adapter. Da ich von der Material nun überhaupt keine Ahnung habe, wollte ich einmal nachfragen, ob dies der korrekte Adapter ist https://www.amazon.de/Akozon-BNC-Adapter-BNC-Buchse-HF-Stecker-Converter/dp/B07KPK7GRS/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=adapter+stecker+auf+bnc+buchse&qid=1610575118&sr=8-6

    Ich bedanke mich schon einmal im Voraus.

    Viele Grüße

    Kevin

    Supreme excellence consists of breaking the enemy's resistance without fighting. Sun Tzu, The Art of War

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg865778
    Datum13.01.2021 23:31891 x gelesen
    hallo,

    das Kabel ist passend. Es hat zwei BNC-Stecker. Einer passt auf den Antennenanschluss des Ladegerätes:

    51chTI%2BH7kL._SL1000_.jpgp.gifVerbindungskabel BNC (RG58) 10m

    Um die Stabantenne des Ladegerätes an dem anderen Ende des BNC-Kabels anschliessen zu können benötigst du aber einen anderen Adapter:

    61U29hW5QBL._AC_SL1200_.jpgp.gifBNC-Buchse auf BNC-Buchse (ist leider ein 20iger-Pack - hab auf Amazon keine Einzeladapter gefunden)

    Wenn du dann die Antenne oben montierst musst du darauf achten das die auch senkrecht steht und nicht liegt.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorRobi8n B8., Braunschweig / Niedersachsen865779
    Datum13.01.2021 23:42872 x gelesen
    Jürgen, du hast da sicher mehr Erfahrung, als ich - aber bei einer passiven FME-Antenne sollte eigentlich direkt unterm Dach oder auf dem Dach keinen großen Unterschied machen - oder?

    Für micht klingt das eher nach nem deutlichen Funkloch..... @Kevin mal mit deiner Feuerwehr gesprochen, was sagen die dazu?

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    AutorPaff8enh8olz8 K.8, Süplingen / Sachsen-Anhalt865782
    Datum14.01.2021 07:40841 x gelesen
    Hallo,

    die von Jürgen gezeigten Adapter sind richtig. Eventuell mal einen Funkamateur in der Nähe fragen, ob er so einen nicht in seiner Bastelkiste übrig hat.

    Bei Montage über Dach aber bitte unbedingt daran denken, das die Dinger nicht Wasserdicht sind.

    Da hilft dann Vulkanisierband.

    Beste Grüsse

    Klaus - DL9PA

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    AutorTors8ten8 D.8, Gaiberg / Baden-Württemberg865783
    Datum14.01.2021 09:49643 x gelesen
    Hi Kevin

    die bisherigen Infos sind alle richtig.
    Ich würde nur empfehlen, dass du nicht die vorhandene kleine Antenne vom Cradle verwendest. Der Effekt ausserhalb auf dem Dach ist minimal und diese ist nciht für den Ausseneinsatz geeignet. Wenn, solltest du eine grössere feste Antenne für Aussenmontage nehmen, die du auch sturmsicher an einem eventuell noch vorhandenen Antennenmast befestigen kannst.
    Ich habe etwas ähnliches für unseren 4m-Lokalkanal aufgebaut.

    Aber auch hier der Hinweis: Erst einmal über deine FW und die Leitstelle abklären, ob du nicht in einem Funkloch sitzt und die Abdeckung nicht stimmt. Dann nützt dir auch eine Aussenantenne nichts.

    Gruss
    Toto

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg865785
    Datum14.01.2021 10:21642 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Robin B.aber bei einer passiven FME-Antenne sollte eigentlich direkt unterm Dach oder auf dem Dach keinen großen Unterschied machen - oder?
    das kommt auf das Dach an. Manche Dächer sind mit einer Dämmung versehen die mit Alufolie versehen ist. Die schirmt sehr gut ab.

    "nackte" Dächer oder Dächer mit Dämmung ohne Metall sind da dann relativ unkritisch

    Ich selbst hab auf meiner Bühne zwei Antennen innen "aufgehängt". Eine für Amateur-Sprechfunk im 2m und 70cm-Band und eine für LoraWan auf 868 MHz. Funktioniert. Die Dämpfung durch die Ziegel des ungedämmten Dach sind da tolerierbar.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorIngo8 z.8, Salzhausen / Niedersachsen865786
    Datum14.01.2021 10:43607 x gelesen
    Wurde schon eine Antenne mit mehr Gewinn ausprobiert ? In grauer Vorzeit wurde mit IMHO mal eine 1/4 lambda Wurfantenne gebaut die meine damaligen Probleme gelöst hatte

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    AutorJuer8gen8 W.8, Frechen / NRW865787
    Datum14.01.2021 13:08514 x gelesen
    Kann allen Tipp-Gebern nur beipflichten, gehe allerdings beim Fragesteller Kevin davon aus dasz er mit DER Materie nicht sooo vertraut ist und beim Durchlesen aller bishergen Antworten kam mir dann doch noch der Verdacht dasz es durchaus auch moeglich sein kann dasz der FME einen internen Defekt im Antenneneingang haben koennte der ihn extrem unempfindlich macht. Vielleicht ist es sinnvoll mal ein anderes Geraet dasz sich bei dessen Besitzer "normal" verhaelt genau da zu betreiben wo der Empfang vermeintlich schlecht ist. Dann waere zumind ausgeschlossen dasz es doch evtl. "nur" ein Empfaengerproblem ist.
    Ist der FME i.O. und ein bischen Bastelei - eben wie vorgeschlagen vlt auch mit Hilfe eine Funkfreundes aus der Nachbarschaft -moeglich, dann noch ein kleiner Tipp fuer billigst herzustellende Empfangs-Antenne:

    Es genuegt das antennenseitge Ende des Koaxkabels auf lambda/4 abzuisolieren sodasz der Innenleiter des Koaxkabels frei liegt. Dann wird dieses Ende mit zusaetzlich 20cm noch komplett isoliertem Kabel in ein entsprechend langes Stueck dieses grauen Installationsrohrs gesteckt und oben eine Schutzkappe draufgesteckt. Die Fehlanpassung durch fehlende Radials ist fuer den Empfang so gut wie bedeutungslos, koennte sogar durch entsprechend angepasste Laenge des Koaxkabels am Empfaengereingang weggestimmt werden. Mag im Moment etwas kompliziert klingen ist aber fuer den
    Funkamateur oder Fachmann auf dem Gebiet absolut simple UND kostet nichts oder nur wenige cent, ist wetterfest.
    Das Kunstoffrohr kann in dem Bereich am unteren Ende in dem das komplette Koax eingefuehrt ist mit Schellen an
    einem Standrohr oder woran auch immer moeglich befestigt werden.

    Sollte wider Erwarten die erzielte Eingangsspannung mit DER Antenne immer noch nicht ausreichen und - wie bereits vorgeschlagen - eine gewinnbringende Antenne noetig sein dann kann man das Installationsrohr auch noch verlaengern und eine sogenannte "J"-Antenne darin unterbringen. Das waere dann auch etwas fuer den helfenden Funkamateur oder Funktechniker. Haette aber auch den Vorteil dasz Materialaufwand und Herstellung ebenfalls nur wenige Euros erfordern.
    Meine Erfahrung ist allerdings folgende: Im Zweifel lieber eine kleine Antenne mir einem hoeheren Mast versehen, d.h.
    der Fuszpunkt der Antenne wird so hoch wie moeglich installiert. Als eine gewinnbringende (gestockte) Antenne bspw. bereits kurz ueber dem Dach zu montieren.

    Es ist dann sicher auch noch angebracht auf den ggf. erforderlichen Blitzschutz hinzuweisen. Es waere zumind. erfreulich wenn sich herausstellen wuerde dasz kein Funkloch vorliegt und sich der FME ohne weit uebers Dach hinausragende Antenne betreiben liesze.

    Ach ja, weil hier ja viele mitlesen und der ein oder andere ein aehnliches Problem haben mag: So eine groszflaechige
    Aluisolierung kann auch zum Vorteil genutzt werden (solange man (noch) problemlos dran kommt): Eine sogenannte Schlitzantenne waere da wirlich ideal: da sich alles unter Dach befindet, ansonsten nichts veraendert wird ist auch kein
    zusaetzlicher Blitzschutz noetig und ein strahlender Schlitz (der durch Kunststoff-Folie ersetzt wird) kostet nun wirklich nichts. - Von so einer wirklich unsichtbaren Antenne traeumen viele Funkfreunde...

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    AutorAlex8and8er 8H., Burgheim / 865799
    Datum14.01.2021 19:56419 x gelesen
    Wie soll eine Wurfantenne einen Gewinn bringen?

    Eine Gewinnantenne hat immer eine Richtwirkung.

    Zu Jürgens Artikeln.



    Das RG58 hat wahrscheinlich Dämpfungswerte, da ziehts einem die Schuhe aus.
    Und dann noch der Adapter?

    Warum nicht gleich eine BNC Verlängerung?
    Wo wir dann immernoch das Problem des schlechten Kabels haben.

    Wobei ich eherlich gesagt auch eher denke, das der FME einfach taub ist.

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    AutorJuer8gen8 W.8, Frechen / NRW865800
    Datum14.01.2021 20:45426 x gelesen
    Eine Gewinnantenne hat immer eine Richtwirkung.

    Sooo kann man diese Aussage nicht stehen lassen:
    Wenn wir hier ueber "gewinnbringende Antennen" sprechen gilt fuer gewohnlich die uebliche Lambda/4 als das Masz aller Dinge, (allgemein -HF-technisch der ansich in der Praxis nie genutzte Kugelstrahler oder Lambda/2 Dipol). Aber wir kennen ja alle die "handelsueblichen" Lambda/4 und Lambda5/8 Strahler der Fahrzeugantennen oder eben die oft stationaer verwendeten sogenannten "Groundplanes" auf den Dienstgebaeuden. Wenn wir diese ersetzen wollen durch Antennen die einen hoeheren Gewinn bringen kaemen an der Stelle nur sog. gestockte vertikale Antennen in Frage. (Fuer die Nichtfunker: Da ist dann der Strahler nicht einfach nur beliebig laenger gemacht sondern es werden entsprechend lange Strahlerstuecke zwischendurch mit sogenannten Umwegleitungen versehen die dafuer sorgen dasz sich die Empfangsspannungen dieser einzelnen "Drahtstuecke" auch richtig addieren...). Diese Konstruktionen behalten ihre Rundum-Strahlungscharakteristik bei, buendeln aber in der Vertikalen. D.h. Strahlungsanteile die sonst recht steil nach oben und unten gerichtet sind werden flacher abgestrahlt.
    Natuerlich kann man auch eine Richtantenne (Yagi) einsetzen wenn tatsaechlich nur die Forderung besteht aus der einen Richtung empfangen zu mueszen. Die ist halt nur auffaelliger und vlt. nicht ganz so simple zu installieren wie ein einfacher Stab. Aber warten wir mal ab was der Test bezgl. Empfangsempfindlichkeit des FME's zutage foerdert...

    Da faellt mir noch ein Beispiel aus meiner Praxis ein: An einem meiner Arbeitsplaetze - der sich "unter Tage" befand - hatten wir in diesem "Bunker" keinen, bzw. ungenuegenden Handy-Empfang. Da genuegte ein Koaxkabel das nach draussen fuehrte und an beiden Enden jew. ein Lambda/4 Staebchen hatte - also das um diese Wellenlaenge abisolierte Koax. Es wurde dann im Arbeitsraum genuegend HF abgestrahlt um mit dem Handy auch ohne galvanische Kopplung die Verbindung zum naechsten Digipeater aufbauen zu koennen...

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP865809
    Datum15.01.2021 11:36250 x gelesen
    Geschrieben von Torsten D.Aber auch hier der Hinweis: Erst einmal über deine FW und die Leitstelle abklären, ob du nicht in einem Funkloch sitzt und die Abdeckung nicht stimmt. Dann nützt dir auch eine Aussenantenne nichts.

    Ich kenne die Topografie in seinem Heimatort ganz gut. Je nachdem wo man da wohnt ist das tatsächlich schwer mit dem Empfang. Das kann dann aber auch eine Sache von Metern sein die zwischen Empfang und kein Empfang den Unterschied machen.

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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     13.01.2021 23:01 Kevi7n W7., Braubach
     13.01.2021 23:31 Jürg7en 7M., Weinstadt
     13.01.2021 23:42 Robi7n B7., Braunschweig
     14.01.2021 07:40 Paff7enh7olz7 K.7, Süplingen
     14.01.2021 10:21 Jürg7en 7M., Weinstadt
     14.01.2021 13:08 Juer7gen7 W.7, Frechen
     14.01.2021 09:49 Tors7ten7 D.7, Gaiberg
     15.01.2021 11:36 Mich7ael7 L.7, Dausenau
     14.01.2021 10:43 Ingo7 z.7, Salzhausen
     14.01.2021 19:56 Alex7and7er 7H., Burgheim
     14.01.2021 20:45 Juer7gen7 W.7, Frechen
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