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ThemaFunktionales Konzept, war: viele Waldbrandtanklöschfahrzeuge anstatt Löschhubschrauber? - war: Feuerwehrverband fordert186 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • Fahrzeugkonzept "WISEL" für Feuerwehr und Katastrophenschutz.
  •  
    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848698
    Datum30.04.2019 13:28   17713 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Sinnvoller wäre es m.E. ein funktionales Konzept zu entwickeln, was die bestehenden Fahrzeuge als Ergänzung mit nutzen kann aber durchaus auch neue (für die Angriffswelle) Fahrzeuge beinhaltet.

    Das Konzept gibts seit Jahrzehnten, es basiert schlicht auf den FwDV und etwas "Spezialwissen"!
    Also in dem Fall FwDV 12 bzw. DV 100, dazu FwDV früher die 3, 4 und 5 (heute nur noch die 3), ergänzt um die Planungen für die alten Planungen für die FwDV 6... - dazu ein paar Basis-Infos rund um die Vegetationsbrandbekämpfung (http://www.feuerwehrverband.de/fe-waldbrand.html),
    das wirft man in einen Topf, heraus kommt - oh Miracula! - eine Verbandsstruktur (mindestens in Größe einer Bereitschaft), die besteht aus:

    Führung und Leitung nach bekanntem Muster
    1. - n-ter Zug mit 2 - 5 Einheiten für den Angriff, bestehend aus je nach konkretem Bedarf (Topoprahie, Vegetation usw.) entweder einer Art
    GFFF-V: 1 ELW 1 (notfalls KdoW) 4x4, 2 - 4 Angriffs-TLF (vorzugsweise geländegängig, vorzugsweise geschützte Leitungen) PLUS 1 - 2 LF 10 oder 20 KatS
    oder bzw. und
    GFFF (das ist übrigens die Einheit, die am nächsten am Feuer arbeitet, damit die höchsten Risiken eingeht und damit auch die beste Ausbildung braucht!): 1 ELW 1 (notfalls KdoW) 4x4, 1 - n Kleinfahrzeuge (vom Quad bis zum Pickup, zum Materialtransport und zum beweglichen Löschen) 1-2 Angriffs-TLF (vorzugsweise geländegängig, vorzugsweise geschützte Leitungen) PLUS 2-3 LF 10 oder 20 KatS, nach Bedarf ergänzt um Trupps/Teams mit Maschinen bis hin zum
    (autarken "Zug" für Anlegen von Schneisen mit Feld- oder Waldarbeitsgeräten weit vor der Feuerlinie)
    1 Zug Wasserförderung (1 KdoW/ELW 4x4), 2 x LF 20-KatS, 1 SW 2000)
    1 - n Züge Wassertransport (1 KdoW/ELW, 2 - n GTLF, WLF mit AB Tank o.ä., -soweit keine Pumpeinheit von anderen gestellt wird, dann noch mit LF 10 oder LF 20-KatS mit GW-L o.ä. mit entsprechenden Wasserbehältern als Puffer- bzw. Pendelbehälter
    1 Zug Logistik und Versorgung inkl. Rettungsdienst für den Eigenschutz
    1 Gruppe (oder wenn mehrere Stellen bzw. verschiedene Aufgaben zur gleichen Zeit bedient werden sollen, ein "Zug") Flughelfer (inkl. Führungseinheit), wenn mit mehreren Hubschraubern gearbeitet wird

    Das ganze ist ein Baukastensystem (vgl. Gefahrguteinsatz!) und kann auch in den Bausteinen flexibel ergänzt oder gekürzt werden. Bis z.B. am Schluß bei Kleinbränden nur noch ein Zug überbleibt, wo das LF am kleineren Feuer bzw. zu Nachlöscharbeiten mit Geräten arbeiten und das TLF pendelt (und eben NICHT umgekehrt!).

    Alles seit Jahren beschrieben, z.B. hier:
    http://einsatzpraxis.org/buecher/vegetationsbrandbekaempfung/
    http://standardeinsatzregel.org/die-broschueren/ser-wald-und-flaechenbrandbekaempfung/
    Leitfaden für die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Luftfahrzeugbetreibern ("Flughelfermerkblatt")

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorJoac8him8 L.8, Rösrath / N/A848701
    Datum30.04.2019 15:308631 x gelesen
    Ironie an :
    Ganz wichtig sind natürlich für jede DEUTSCHE GFFF und GFFF-V Einheit mindestens 8-10 ELW1 und 2 sowie KDOW
    Ironie aus :

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848702
    Datum30.04.2019 15:508687 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Joachim L.

    Ganz wichtig sind natürlich für jede DEUTSCHE GFFF und GFFF-V Einheit mindestens 8-10 ELW1 und 2 sowie KDOW

    Die vielen ELWs braucht man um eine Wagenburg für den MANF-25 ( Massenanfall von 25 Führungskräften ) an der E-Stelle im Wald zu betreiben. Im Ernst, in Frankreich werden Vegetationsbrandbekämpfungseinheiten mit KdoW dieser Größenordnung geführt.
    Die Thematik ansatzweise auch schon " Hier " besprochen.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848706
    Datum30.04.2019 16:578222 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ulrich C.Das Konzept gibts seit Jahrzehnten, [...] das wirft man in einen Topf, heraus kommt - oh Miracula! - eine Verbandsstruktur (mindestens in Größe einer Bereitschaft), die besteht aus:[....]

    " I have a dream..... ! "


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg848707
    Datum30.04.2019 17:098194 x gelesen
    Der Punkt 1 ist bei uns im Kreis seit Jahren mit der AAO-Wald (hier eine ältere Version, die aktuelle ist noch nicht online) umgesetzt.

    Der Kreis ist in 18 Sektoren -hier Waldbrandkarten- eingeteilt. Ab Waldbrandwarnstufe 3 wird der erste Abmarsch nach der AAO-Wald alarmiert, Stichwort Erstschlag. Obwohl nicht explizit dafür gemacht alarmiert die Leitstelle auch bei Flächenbränden gern mal nach der AAO-Wald, hat sich einfach bewährt.

    Am 25.04.19 gab es im Leistellenbereich 10 Waldbrände die alle nach dem Konzept abgearbeitet wurden. Ich wüsste nicht das es einer davon in die überörtlichen Nachrichten gebracht hat weil alle klein gehalten werden konnten. Die Nachbarkreise fahren mittlerweile nach der gleichen Strategie (bzw. AAO). Als unser alter KBM das 2012 auf dem Waldbrandsymposium im WSW (Sachsen) vorgestellt hat hatte der dortige KBM noch eine Träne im Auge weil er immer noch darum kämpfte. Inzwischen ist es wohl auch dort umgesetzt.

    Für die überörtliche Hilfe gibt es dann die BSE (Brandschutzeinheit), die werden aber nur außerhalb des eigenen Kreisgebietes eingesetzt.

    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

    Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

    Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW848711
    Datum30.04.2019 20:148524 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Im Ernst, in Frankreich werden Vegetationsbrandbekämpfungseinheiten mit KdoW dieser Größenordnung geführt.

    und um Ernst zu bleiben: genau solche Führungsfahrzeuge fehlen in Deutschland doch meistens.

    Von daher wäre es schon nicht verkehrt, wenn es die als Landesbeschaffung geben würde. Weil die einfach vielerorts kommunal nicht gebraucht und deswegen auch nicht gekauft werden.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848720
    Datum01.05.2019 19:088126 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Henning K.

    genau solche Führungsfahrzeuge fehlen in Deutschland doch meistens.

    Von daher wäre es schon nicht verkehrt, wenn es die als Landesbeschaffung geben würde.


    Sachsen hat mal für ihre Waldbrandzüge solche Kommandowagen (KdoW) Katastrophenschutz beschafft, sonst ist mir aktuell keine größere Beschaffungsaktion von Ländern oder Kreise bez. KdoW-gl bekannt.
    Müßte man mal ausschreiben, als wirtschaftlichstes Angebot käme dann vielleicht der robuste LADA 4X4 heraus ;-)))
    ( zumindest im privaten Bereich wird der LADA 4x4 durchaus schon geschätzt und ich kenne zwei FF die mal den LADA 4x4 fuhren )

    Weil die einfach vielerorts kommunal nicht gebraucht und deswegen auch nicht gekauft werden.

    Heutzutage als noch zu sehen, andere fahren auch mit sowas in den Wald ;-)))




    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848721
    Datum01.05.2019 20:287964 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D. wirtschaftlichstes Angebot käme dann vielleicht der robuste LADA 4X4 heraus ;-)))

    Der Verkauf wurde faktisch eingestellt, davon ab wäre er mir als KdoW zu klein, ausser dem permanenten Allrad mit mech. L u. HA Sperre fällt mir auch nichts positives ein.
    (Privat steht einer seit 5Mon. vor der Tür, denn Spass macht er)

    Ich denke div. Pickup haben da mehr Potenzial, aber das haben wir schon ausreichend besprochen.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorBern8ade8tte8 S.8, Marxheim / Bayern848722
    Datum01.05.2019 21:037878 x gelesen
    Und was macht man dann im Hochgebirge, wo nimmer mal ein Quad hinkommt?

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848723
    Datum01.05.2019 21:257910 x gelesen
    Sorry ich verstehe deine Frage nicht

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorBern8ade8tte8 S.8, Marxheim / Bayern848724
    Datum02.05.2019 07:547693 x gelesen
    ich hab nur meine Gedanken spielen lassen. Im Hochgebirge über tausend Meter gibs nur noch Wege die für Bergsteiger erreichbar sind.. Da kannst einen Waldbrand nur mit Hubschraubern und Rucksack erreichen.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848725
    Datum02.05.2019 08:147609 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Bernadette S.

    und Rucksack erreichen.

    Bezüglich diverser Lösch- und Waldbrandrucksäcke, da bieten die einschlägigen Händler mittlerweile doch einiges an, z.B.:

    Wasserrucksäcke oder Waldbrandrucksäcke

    Siehe aber auch:

    -> FW-Forum: " Ausrüstungstransport mittels Rucksack bei Waldbrand ".


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848727
    Datum02.05.2019 08:307596 x gelesen
    Geschrieben von Bernadette S.ich hab nur meine Gedanken spielen lassen.
    ah!
    Deine Gedanken tauchen zumindest bei mir im falschen Verlauf auf, hier geht es um die Wahl der Fahrzeuge.

    Ich vermute du beziehst dich hier drauf?
    https://www.feuerwehr-forum.de/s.php?m=848695

    Nur in kurz damit nicht alles quer läuft
    Ich bin nicht grundsätzlich gegen Hubschrauber, mahne nur an die Koste/Nutzen im Auge zu behalten.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848728
    Datum02.05.2019 09:257883 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D. Im Ernst, in Frankreich werden Vegetationsbrandbekämpfungseinheiten mit KdoW dieser Größenordnung geführt.

    Das sind 4 TLFs mit je 4 - 5 Mann Besatzung, die nach eingeübten Standards praktisch nur Vegetationsbrandbekämpfung machen.
    Ja, dafür kann ein KdoW reichen, sobald man aber mal einen Plan ansehen will, muss man den schon auf die Motorhaube leben, Kommunikationsmittel sind nur rudimentär möglich usw.

    Die Aussage im Vortrag zu den Erfahrungen in Schweden war daher aus meiner Erinnerung, ein ELW 1 o.ä. wäre besser gewesen... - was bei solchen Lagen und dem Abstimmungsbedarf nicht verwundert!

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848729
    Datum02.05.2019 09:487672 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ulrich C.

    Ja, dafür kann ein KdoW reichen, sobald man aber mal einen Plan ansehen will, muss man den schon auf die Motorhaube leben, Kommunikationsmittel sind nur rudimentär möglich usw.

    Schon klar, auch mehr zum erkunden geeignet.

    ein ELW 1 o.ä. wäre besser gewesen... -

    Allrad-ELW-1 sind in Deutschland nicht allzu verbnreitet, und sowas im Wald etwas unhandlich. Auf trocknen Waldwegen auch diese Größenordnung einsetzbar.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848730
    Datum02.05.2019 09:587819 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.
    Allrad-ELW-1 sind in Deutschland nicht allzu verbnreitet, und sowas im Wald etwas unhandlich. Auf trocknen Waldwegen auch diese Größenordnung einsetzbar.


    In Bayern gerade in den bergigen Regionen nicht umsonst anders - und oft gibts auch MZF (MTF mit ein bißchen mehr Ausrüstung und Klapptisch etc.), die dafür auch besser wären, als ein reiner KdoW... (natürlich muss man immer die taktischen und technischen Grenzen bei den Fahrgestellen beachten!

    Umsetzungsbeispiele vgl.
    http://www.feuerwehr-berchtesgaden.de/fahrzeuge/
    http://ffw-unterammergau.de/fahrzeuge/
    https://www.ff-garmisch.de/mzf/

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848731
    Datum02.05.2019 10:177597 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von ---Ulrich C.--- Das Konzept gibts seit Jahrzehnten, es basiert schlicht auf den FwDV und etwas "Spezialwissen"!

    Das es dieses Konzept bereits gibt ist unbestritten. Bausteine, die sich aus Standardkomponenten mit klar definierten Einsatzaufträgen zusammensetzen und im Gesamtzusammenhang passen.

    Was allerdings dazu fehlt um

    GFFF-V: ... 2 - 4 Angriffs-TLF (vorzugsweise geländegängig, vorzugsweise geschützte Leitungen) ...

    und / oder

    GFFF (das ist übrigens die Einheit, die am nächsten am Feuer arbeitet, damit die höchsten Risiken eingeht und damit auch die beste Ausbildung braucht!): 1 ELW 1 (notfalls KdoW) 4x4, 1 - n Kleinfahrzeuge (vom Quad bis zum Pickup, zum Materialtransport und zum beweglichen Löschen) 1-2 Angriffs-TLF (vorzugsweise geländegängig, vorzugsweise geschützte Leitungen)

    fehlen die 4x4-ELW / KdoW und first-line-TLF in der von Dir beschriebenen Ausführung.
    Da haben wir momentan in D nicht wirklich was zu bieten, zumindest nicht in der Fläche, um überregional effektiv unterstützen zu können.

    Wenn das Konzept in Grundzügen in einigen Bereichen schon umgesetzt oder in brauchbaren Abwandlungen gelebt wird ist das schon mal sehr positiv.

    Davon losgelöst:

    Wie hieß es schon so oft in diesem Forum: Technik follows Taktik.

    Wenn ich merke, dass ich eine andere / neue Taktik brauche, um ein Ziel (hier effektive Vegetationsbrandbekämpfung) zu erreichen, dann muss ich auch meine Technik anpassen. Und da hapert es.

    An anderer Stelle ist die Befürchtung geäußert worden, wir Deutschen Feuerwehren wären dazu mal wieder zu doof die entsprechende Technik "zu erfinden" oder umzusetzen....wir könnten das sehr wohl auch alleine, das steht außer Frage.
    Aber wir müssen die gar nicht neu erfinden. Manchmal hilft auch ein Blick über den Tellerrand / die Staatengrenze zu unseren Nachbarn, bei denen Vegetationsbrandbekämpfung in einigen Monaten zum Tagesgeschäft gehört und eine passende Technik dazu umgesetzt haben.

    Nur feststellen "wir haben nichts geeignetes" und dann sich fatalistisch in sein Schicksal zu ergeben hilft an der Stelle keinem....oder mit den vorhandenen ungeeigneten Mitteln (um wieder auf das Thema "Angriffs-TLF" zu kommen) weiter zu machen ist auch nicht zielführend.

    Das Konzept ist da, die Ausstattung fehlt in Teilen - da gilt es anzusetzen.


    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848732
    Datum02.05.2019 10:217805 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.fehlen die 4x4-ELW / KdoW und first-line-TLF in der von Dir beschriebenen Ausführung.

    Bei dem was wir können - und v.a. bei dem was wir insgesamt mit den Fahrzeugen machen (wollen!), machen reine Spezialfahrzeuge für den Vegetationsbrand mit Taktiken nur dafür (das ist dann Frankreich, Spanien etc. mit Einheiten und Technik nur dafür) herzlich wenig Sinn, weil das nichts Halbes und nichts Ganzes werden wird... das TLF 16/25 ist das beste Beispiel dafür, auch wenn das mit den LF 20 mit 3000 L Tanks und mehr leider gerade wieder muntere Auferstehung feiert...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848733
    Datum02.05.2019 10:32   8002 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von ---Ulrich C.---
    Bei dem was wir können - und v.a. bei dem was wir insgesamt mit den Fahrzeugen machen (wollen!), machen reine Spezialfahrzeuge für den Vegetationsbrand mit Taktiken nur dafür (das ist dann Frankreich, Spanien etc. mit Einheiten und Technik nur dafür) herzlich wenig Sinn, weil das nichts Halbes und nichts Ganzes werden wird... das TLF 16/25 ist das beste Beispiel dafür, auch wenn das mit den LF 20 mit 3000 L Tanks und mehr leider gerade wieder muntere Auferstehung feiert...

    Erschließt sich mir nicht so ganz.....

    Ich habe mal gelernt, dass ein TLF hauptsächlich die Aufgabe hat Wasser zu transportieren.

    Das man das TLF 16/25 mitunter zu einer fast "Eierlegenden Wollmilchsau" mit B-Haspel am Heck, hydraulischem Rettungsgerät und Zubehör sowie mit 3tlg. Schiebleiter zum LF mit vergrößertem Tank mutiert hat kann man nicht dem Fahrzeug an sich anlasten....ob das richtig oder falsch ist so zu agieren ist hier im Forum schon oft und lange diskutiert worden.

    Wenn ich den Hauptpunkt "Wassertransport" für ein TLF ansetze und das auf "spezielle" Waldbrand-Angriffs-TLF übertrage, dann wird auch dieses Spezialfahrzeug dieser Aufgabe gerecht.

    Das das Fahrzeug darüber hinaus hochgeländegängig ist und dies und das und jenes noch zusätzlich kann (in seiner Grundkonfiguration als W-TLF !) ist doch m.E. nicht schlimm.

    Man kann diese Fahrzeuge doch durchaus im normalen Feuerwehr-Alltagsgeschäft einsetzen.
    Was man nur nicht zulassen darf sind "Auswüchse" ala TLF 16/25....

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848734
    Datum02.05.2019 11:077881 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Ich habe mal gelernt, dass ein TLF hauptsächlich die Aufgabe hat Wasser zu transportieren.


    ja, dafür braucht man einen Tank und eine Truppkabine und bei uns am besten auch noch eine Pumpe, weil leistungsfähiges Füllen und Entleeren ohne sichere Wasserentnahmestellenpumpe und Dump-Valve nicht wirklich funktionert, von der eigenständigen Wasserabgabe ganz zu schweigen... ;-)


    Geschrieben von Christian T.Wenn ich den Hauptpunkt "Wassertransport" für ein TLF ansetze und das auf "spezielle" Waldbrand-Angriffs-TLF übertrage, dann wird auch dieses Spezialfahrzeug dieser Aufgabe gerecht.


    ja, dann packt man noch einen Zusatzbeladungssatz Waldbrand drauf - und man kann sowohl als Bodeneinheit (GFFF) wie auch als Fahrzeugeinheit von einem LF mit Unterstützung von dem Fahrzeug weiter arbeiten...
    Sogar der Einsatz am Feuersaum wäre mit geschützten Leitungen möglich - wenn man auch sonst weiß, was man damit macht...


    Geschrieben von Christian T.Das das Fahrzeug darüber hinaus hochgeländegängig ist und dies und das und jenes noch zusätzlich kann (in seiner Grundkonfiguration als W-TLF !) ist doch m.E. nicht schlimm.

    Man kann diese Fahrzeuge doch durchaus im normalen Feuerwehr-Alltagsgeschäft einsetzen.


    Ja, als TLF... nicht aber als Erstangriffsfahrzeug für jeden Einsatz, vgl. TLF 16/25 oder LF 20 mit zu großen Tanks...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848735
    Datum02.05.2019 11:227654 x gelesen
    Moin,


    Geschrieben von ---Ulrich C.--- reine Spezialfahrzeuge für den Vegetationsbrand mit Taktiken nur dafür.... herzlich wenig Sinn

    Spezialfahrzeuge Vegetationsbrandbekämpfung - ja, das wären diese Fahrzeuge tatsächlich

    aber durchaus mit Alltagstauglichkeit als TLF.

    Wenn ich allerdings die Faktoren Häufigkeit (vorhanden und prognostiziert), Dauer und Aufwand für das Ereignis Waldbrand betrachte, dann mach m.E. eine Vorhaltung von gerade dafür spezialisierten Fahrzeugen Sinn mit entsprechender Verteilung auf die Fläche (ggfs. Verdichtung in primär stark gefährdeten Landkreisen / Bundesländern / Regionen).

    Ergänzungs- und Ablösekräfte kommen mit gleichartigem Material - egal von wo die kommen
    Verstärkung der ersten Welle kommt mit gleichen Fahrzeugen und Material - egal von wo die kommen

    Ich habe definierte Einheiten mit gleicher Ausstattung in der Fläche verteilt - wenn man "Dein" Konzept zugrunde legt und auch mit entsprechendem Material bestückt.

    Damit haben wir auch national eine bessere Führbarkeit auswärtiger Einheiten - ich weiß genau was kommt und muss nicht hoffen dass geeignetes Material kommt.


    Und damit wäre auch eine internationale Zusammenarbeit möglich - weil eben die Einheiten GFFF-V und GFFF definiert sind und eingehalten werden.


    Auch in anderen Bereichen leisten wir uns Spezialfahrzeuge....wie sind denn die TLF 24/50, RW, ASGW und und und entstanden? Man hat festgestellt das entsprechender Bedarf da ist und hat reagiert.
    Heute möchte man auf diese "Spezialfahrzeuge" doch auch nicht mehr verzichten...

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848736
    Datum02.05.2019 11:317690 x gelesen
    Moin,

    jetzt mal ganz plakativ gesprochen:

    Geschrieben von ---Ulrich C.--- Ja, als TLF... nicht aber als Erstangriffsfahrzeug für jeden Einsatz, vgl. TLF 16/25 oder LF 20 mit zu großen Tanks...


    Wer TLF oder sogar W-TLF heute immer noch generell als Erstangreifer einsetzt, der
    - geht auch noch mit der Gummiwurst in den Innenangriff
    - hat von Sicherheit im Atemschutzeinsatz soviel Ahnung wie eine Kuh vom Bergsteigen
    - hat von Rauchdurchzündung usw. keine Ahnung
    -

    Da ist schleunigst eine Wissenaktualisierung angeraten - dringend Betriebssystem Feuerwehr Stand 2019 installieren !!!

    Achtung! Das war absoluter Sarkasmus und Ironie !

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848738
    Datum02.05.2019 14:057646 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Wer TLF oder sogar W-TLF heute immer noch generell als Erstangreifer einsetzt, der
    - geht auch noch mit der Gummiwurst in den Innenangriff


    die setzen die (T)LF auch mit Gummiwurst im Feld-, Wald- und Wiesenbrand ein - und verlieren im Schnitt alle 1- 2 Jhare allein dadurch ein Auto, u.a. weil z.B. der Schnellangriff nicht mal eben abkuppelbar ist - und durch die Hektik unsinnig viel Zeit für die Rettung des bedrohten Fahrzeugs verloren geht....

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848739
    Datum02.05.2019 14:45   7604 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Allrad-ELW-1 sind in Deutschland nicht allzu verbnreitet

    Irgendwie finde ich das auch vernünftig.
    Ein ELW gehört für mich auf einen sicheren Parkplatz und nicht als Erkunder in (unbekanntes) Gelände mit der Option die Kiste zu versenken. Auch finde ich es nicht wirklich schlau wenn der ELW im laufenden Einsatz mal eben "alle Zelte abbricht" um eine Runde durch den Wald zu fahren.

    Zum Erkunden halte ich KdoW-gl für deutlich geeigneter, wer kann auch gerne UTV, ATV oder eine kleine Enduro wobei die Probleme in laufender Folge immer weiter ansteigen.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorStef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz848740
    Datum02.05.2019 14:577432 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.die setzen die (T)LF auch mit Gummiwurst im Feld-, Wald- und Wiesenbrand ein - und verlieren im Schnitt alle 1- 2 Jhare allein dadurch ein Auto, u.a. weil z.B. der Schnellangriff nicht mal eben abkuppelbar ist - und durch die Hektik unsinnig viel Zeit für die Rettung des bedrohten Fahrzeugs verloren geht....

    Woher der Reflex kommt, bei einem Waldbrand als erstes den Schnellangriff einzusetzen erschließt sich prinzipiell gar nicht aber er existiert leider allerorten.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848741
    Datum02.05.2019 15:077571 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Ein ELW gehört für mich auf einen sicheren Parkplatz

    Das Führungsfahrzeug (hier z.B. auch ein ELW) gehört zum Zug - und nicht auf einen ggf. etliche km entfernten "sicheren" Parkplatz...


    Geschrieben von Thomas M.Zum Erkunden halte ich KdoW-gl für deutlich geeigneter, wer kann auch gerne UTV, ATV oder eine kleine Enduro wobei die Probleme in laufender Folge immer weiter ansteigen.

    Erkundungs-KFZ sind ganz was anderes - und UTV/ATV sind alles Mögliche, aber garantiert nicht als Führungsfahrzeuge geeignet!

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848742
    Datum02.05.2019 15:407377 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.gehört zum Zug

    Bei allen Waldbränden die ich kenne war der Zug weit verteilt, die einen liefen durch den Wald, irgendwo auf halben Weg standen Pumpen und viele Fahrzeuge führen im Kreis und brachten neues Wasser.
    Da haben zwar alle zusammen gearbeitet aber Sichtkontakt gab es eher nur bei der Wasserübergabe, welchen Sinn soll da ein wem nach fahrender ELW haben?
    Nicht falsch verstehen, ich redr nicht davon das der ELW Km weit weg steht, aber ich sehe keine Notwendigkeit das der vom normal befahrbaren Waldweg abbiegt um in Rückegassen dem "U5000" die letzten 100m Richtung Feuer zu folgen.

    Geschrieben von Ulrich C.garantiert nicht als Führungsfahrzeuge geeignet!
    Deshalb schrieb ich von Erkundungsfahrzeugen zu dem man auch einen KdoW gl nutzen kann...im Gegensatz zu einem ELW auf zB langem Sprinter Fahrgestell...wie er derzeit wohl am meisten beschafft wird.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848743
    Datum02.05.2019 16:367296 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von ---Thomas M--- ich redr nicht davon das der ELW Km weit weg steht, aber ich sehe keine Notwendigkeit das der vom normal befahrbaren Waldweg abbiegt um in Rückegassen dem "U5000" die letzten 100m Richtung Feuer zu folgen.

    Na ja, im Wald sind die Grenzen zwischen Waldweg und Rückegasse manchmal sehr spontan...

    Ich bin da eher bei Ulrich, der Führer einer Einheit gehört zu seiner Truppe. Dann muss der ELW (oder nennen wir ihn besser KdoW) auch mit der kämpfenden Truppe mithalten können.

    Und wenn ich mit dem ELW schon in den Wald fahre, dann möchte ich auch im schlimmsten Fall wieder raus kommen....egal wie schlecht der Weg ist oder vom Charakter her eher nur noch Rückegasse ist...


    ELW auf zB langem Sprinter Fahrgestell

    Der Sprinter 4x4 kann eine ganze Menge.....ist kein Unimog aber auch nicht nur schlechtwegetauglich...wenn man den mit passendem Radstand wählt.
    Die ganz lange Ausführung ist für den Wald ungeeignet, ganz klar.
    Schau mal in den Offroad-Reisebereich, welche Fahrzeuge da auf welcher Fahrgestellbasis angeboten werden.

    Ich selber fahre einen Defender, habe aber auf Touren schon die unterschiedlichsten Fahrzeuge vom Suzuki Jimny bis zum Pick-up gesehen und erlebt. Auch Sprinter 4x4 und T5 Rockton.

    Und ich war auch schon mit dem Defender im Wald, nicht nur in D sondern auch schon in S, in I, F und E (auch genau da wo die Nienburger gelöscht haben....) - so ein wenig kenn ich mich da aus.


    Wenn man "Offroad" will und nicht nur spielen will dann geht das eigentlich nicht mit der KdoW-SUV-Klasse...

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848744
    Datum02.05.2019 16:437510 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Bei allen Waldbränden die ich kenne war der Zug weit verteilt, die einen liefen durch den Wald, irgendwo auf halben Weg standen Pumpen und viele Fahrzeuge führen im Kreis und brachten neues Wasser.

    das ist dann schon mehr als ein Zug..



    Geschrieben von Thomas M.Da haben zwar alle zusammen gearbeitet aber Sichtkontakt gab es eher nur bei der Wasserübergabe, welchen Sinn soll da ein wem nach fahrender ELW haben?
    Nicht falsch verstehen, ich redr nicht davon das der ELW Km weit weg steht, aber ich sehe keine Notwendigkeit das der vom normal befahrbaren Waldweg abbiegt um in Rückegassen dem "U5000" die letzten 100m Richtung Feuer zu folgen.


    wir reden nicht von "Rückegassen", wir reden von Quadratkilometern Waldfläche mit großteils sandigen Bodenflächen, oder von bergigen Gebieten mit Wirtschaftswegen, die ohne Allrad gar nicht befahrbar sind!

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848745
    Datum02.05.2019 16:557321 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.mit dem Defender im Wald

    Und ich war mit dem 110er Gelände, also so weit das ich weder mit der 9000er Winde noch mit den Sandblechen raus kam...mehrfach. Heute gurken wir mit Niva oder einer KTM 690R rum, ändert aber nix ;)

    Geschrieben von Christian T.KdoW-SUV-Klasse...
    Eigentlich schwebt mit da (wie o.g.) eher etwas in Richtung Ford Ranger, HiLux oder Dmax vor.
    ...und unter uns beiden;
    Wenn die Plaste am SUV weg ist geht da einiges. Zudem gibt es kaum noch echte Geländewagen....siehe meine Entscheidung einen Niva zu kaufen...Kopf -> Tisch ;)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848746
    Datum02.05.2019 17:047029 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas M.

    Zum Erkunden halte ich KdoW-gl für deutlich geeigneter,

    Macht eine FF hier in der Gegend mit so einem Suzuki als Erkunder und/oder Lotsenfahrzeug. Aber auch Kräder und Drohnen werden wieder bzw. neuerdings zunehmend zur Erkundung bei Waldbränden eingesetzt. Und wenn die Drohne noch Echtzeitbilder in den ELW senden kann, was will man mehr ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848747
    Datum02.05.2019 17:097222 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.bergigen Gebieten mit Wirtschaftswegen, die ohne Allrad gar nicht befahrbar sind!

    Unser Förster fährt ein reines Stadt-SUV, mit Wanderrucksack habe ich den aber noch nie gesehen.
    Eigentlich so wie die meisten Forstarbeiter hier im Sauerland, eher mit einem normalen PKW, ab und an mit Vierradantrieb aber nur selten mit einem echten Geländewagen täglich in den Wald fahren.
    oder wie mir mal einer mit Motorsäge in der Hand sagt;
    Je dicker die Karre (bezogen auf gl), je seltener müssen die den Wald ;)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848748
    Datum02.05.2019 17:117318 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Steffen W.

    bei einem Waldbrand als erstes den Schnellangriff einzusetzen

    Vor allen Dingen die formstabile " Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe ", wie schnell hat man doch herkömmlichen C- oder D-Rollschläuche, wenns schnell zurück gehen sollte, erst über die Schulter, dann auf TLF-Dach geworfen und den Rückzug angetreten ( selbst schon gemacht ). Im Extremfall kann man auch mal paar Rollschläuche opfern


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848749
    Datum02.05.2019 17:187041 x gelesen
    Das wäre für mich ein sehr geeignete Kombi!
    Mit der Suze kann man Ortskundige mitnehmen und mit dem Krad (hier gerne Honda CRF250L) kann man schnell abchecken welche Strecke (hoffentlich) geeignet ist. Die Drohne zeigt uns dann noch wo sich das Feuer genau befindet.

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg848750
    Datum02.05.2019 17:497089 x gelesen
    Bandenburg hat mal solche KdoW beschafft, damit war ich gerade ein paar Wasserentnahmestellen in unseren Wäldern kontrollieren. Für Das bis wo hin so ein Führungsfahrzeug bei uns muss völlig ausreichend.

    An der Front muss die Kiste ohnehin nicht rum fahren, da steht der im Ernstfall nur im Weg. Das Geschäft sollten die Einheitsführer der Fahrzeuge schon beherrschen. Und wenn die Führung was von der Front wissen will gibt es Funk oder sie schickt
    Ihn in die Spur.

    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

    Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

    Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848751
    Datum02.05.2019 18:017205 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ralf H.

    damit war ich gerade ein paar Wasserentnahmestellen in unseren Wäldern kontrollieren.

    Habe ich heute auchgemacht, dafür reichte mir mein Fahrrad. Es ist immer ratsam mal die Wasserentnahmestellen im Wald zu kontrolieren und auszuprobieren, ob die ( gibts es einige in unseren Wäldern ! ) oder die Bachläufe ;-)))


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848752
    Datum02.05.2019 18:217091 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Bernhard D.

    ob die ( gibts es einige in unseren Wäldern ! ) oder die Bachläufe ;-)))

    Nochmal: Hydranten oder Bachläufe ;-)))


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorMich8ael8 T.8, Oldenburg / NI848753
    Datum02.05.2019 18:296989 x gelesen
    Hallo zusammen,

    die Stationierungskriterien für derartige TLF-W müssten wohl überlegt sein:
    1. in waldreichen Orten respektive in Gebieten mit potentiell hoher Waldbrandgefahr?
    2. eben gerade nicht in o.a. Gebieten, z.B. in Städten?

    Ad 1:
    Vorteile:
    TLF-W wäre örtlich schnell für den Erstschlag verfügbar.
    Wirtschaftlich besser durch höhere originäre Nutzung.

    Nachteile:
    Bei "kleinen" Lagen wären diese Fahrzeuge - dann an vorderster Front - gebunden. Wie bekomme ich die dann lösgelöst für "große/überörtliche" Lagen? Können Gebiete mit potentiell hoher Waldbrandgefahr Personal für überörtliche Einsätze entbehren?


    Ad 2:
    Vorteile:
    Weniger Einbindung bei "kleinen" Lagen - damit höhere Verfügbarkeit für überörtliche Einsätze. Personalgestellung dadurch vermutlich unkritischer.

    Nachteile:
    Es würde vermutlich Konfliktsituationen geben, ebendiese Ressourcen nicht für "kleine" Lagen zu nutzen, sondern sie nur für überörtliche Einsätze vorzuhalten. Dadurch eher unwirtschaftlicher. Erinnert etwas an "Depot-Vorhaltung" wie früher...

    (Vorschlag 2 ist in etwa die Strategie der Stationierungen im LSHD - eben nicht im "Zielgebiet" stationiert, sondern außerhalb; nur hier umgedreht: stationiert in Städten, um in der Fläche zu helfen.)


    Schöne Grüße,

    Michael

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg848754
    Datum02.05.2019 19:147055 x gelesen
    Geschrieben von Michael T.die Stationierungskriterien für derartige TLF-W müssten wohl überlegt sein:
    Zunächst muss man sich die Frage stellen will ich Waldbrände löschen oder nur spielen. Wenn ich die Frage mit ja beantworte dann kommt vor den Fahrzeugen noch die Frage der Unterhaltung der Waldwege. Wenn man die Waldbesitzer fragt ob ihr Wald im Ernstfall gelöscht werden soll kommt sehr schnell die Einsicht in die Notwendigkeit, gut bei uns sie die sich der Gefahren auch bewusst, so das dies recht gut funktioniert

    Geschrieben von Michael T.TLF-W wäre örtlich schnell für den Erstschlag verfügbar. Nichts ist wichtiger als das der Erstschlag sitzt. Daher rollt bei uns nach AAO-Wald des Landkreis auch entsprechendes Material. Gut da wir entsprechendes Gefahrenpotential haben können wir auch aus dem Vollen schöpfen, hab in einer Statistik von 2011 gefunden das wir im Kreis um die 35 TLF haben und die haben mit Sicherheit alle schon Wald gesehen.

    Auf Städte können wir und nicht verlassen, die einzige nennnenswerte Stadt ist Cottbus, wenn ich in so Gegenden wie Finsterwalde schaue ist da ewig nicht was den Namen Stadt wirklich verdient. Selbst Cottbus hat etliche Quadratkilometer Wald für die sie zuständig sind.

    Für überörtliche Lagen gibt es die BSE (Brandschutzeinheiten), diese werden grundsätzlich nur außerhalb des Kreisgebietes eingesetzt. Hier muss natürlich bei der Aufstellung aufgepasst werden. Unser Amt hat nur 3 TLF, da gehört nur ein LF-16 Kat zur BSE, das kann ich auch mit Leuten besetzen die aus den Ortswehren kommen welche ohnehin kein TLF haben. Unser Nachbar Spremberg hat dagegen 5 TLF, die können schon mal 1 für die BSE stellen, zumal in deren Bereich auch die WF LEAG (Bergbau) angesiedelt ist und die eigentlich immer kommen wenn angefordert weil denen gehören auch etliche Hektar Wald.

    Wenn ich mich auf Waldbrände wirklich vorbereiten will so funktioniert das nicht auf der Ebene Träger. Bei uns wurde das von den Trägern an den Kreis delegiert, egal ob es die kreisliche AAO-Wald betrifft oder die Mitarbeit in der AG Schutz der Wälder. Selbst mit den Nachbarkeisen in Sachsen finden Abstimmungen zu dem Thema statt. Kreisgrenzen waren hier ohnehin noch nie ein Thema, schön immer zu erleben das man erst das Feuer ausmacht und hinterher schaut wem es eigentlich gehört hat.

    PS: in der Statistik stehen übrigens auch 20 Motorräder, siehe dazu Festlegungen in der AAO-Wald. ;)

    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

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    AutorPete8r I8., Freital / Sachsen848755
    Datum02.05.2019 22:147256 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Bernhard D.Müßte man mal ausschreiben, als wirtschaftlichstes Angebot käme dann vielleicht der robuste LADA 4X4 heraus ;-)))
    ( zumindest im privaten Bereich wird der LADA 4x4 durchaus schon geschätzt und ich kenne zwei FF die mal den LADA 4x4 fuhren )


    Nicht nur bei FF fuhr der Lada Niva. Die BF Dresden setzte sie von 1992 bis 2004 als Kdow in ihren Löschzügen auf allen Feuerwachen ein.

    MkG Peter

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848756
    Datum03.05.2019 13:427021 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.wir reden nicht von "Rückegassen", wir reden von Quadratkilometern Waldfläche mit großteils sandigen Bodenflächen, oder von bergigen Gebieten mit Wirtschaftswegen, die ohne Allrad gar nicht befahrbar sind!

    Ich glaube ihr redet aneinander vorbei. Jeder redet von dem Wald den er kennt. Hier bei uns ist fast alles flach und das Wegenetz ordentlich ausgebaut. Unsere MTF sind mittlerweile alle Vito Allrad und damit "geländegängiger" als ihre Vorgänger. Trotzdem kann man auch bei uns nicht überall damit hinfahren. Und da wo ich herkomme, wären die auch auf die ausgebauten Waldwege beschränkt. In eine richtige Rückegasse könnte man da nicht wirklich reinfahren.
    Unsere TLF wachsen von TLF 16/25 auf TLF 4000, allerdings mit Gruppenkabine damit kommen wir hier gut zurecht, aber im Spessart wären die nur beschränkt einsatzfähig.
    Sollten man uns mal nach Brandenburg schicken, würde ich da sehr vorsichtig sein wo ich da wirklich ins Gelände fahre.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848757
    Datum03.05.2019 14:506929 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Thomas E.Ich glaube ihr redet aneinander vorbei. Jeder redet von dem Wald den er kennt.

    Nicht aneinander vorbei....wir beschreiben nur unterschiedliche Szenarien. Jeder Wald ist unterschiedlich.
    Die in Niedersachsen und Brandenburg haben sandige Untergründe. In Niedersachsen (z.B. Emsland oder Ammerland) gibt es große Torfgebiete.
    In den bergigeren Regionen (Mittelgebirge) oder noch weiter südlich werden die Wälder immer steiniger im Untergrund, damit steiler und so weiter.

    Geschrieben von Thomas E.Unsere TLF wachsen von TLF 16/25 auf TLF 4000, allerdings mit Gruppenkabine damit kommen wir hier gut zurecht, aber im Spessart wären die nur beschränkt einsatzfähig.
    Sollten man uns mal nach Brandenburg schicken, würde ich da sehr vorsichtig sein wo ich da wirklich ins Gelände fahre.


    Und genau da ist das Problem.
    Mein Ansatz war / ist ein "Worst-case"-Angriffs-TLF, was sowohl in Norddeutschland aber auch in den bergigen Regionen als Grundausstattung vorhanden ist.
    Und die Nachschieber-TLF sind dann die vorhandenen TLF 3000/4000 in Schlechtwegeausführung.

    Das ganze mit Ulrichs Konzept in die Praxis umgesetzt, entsprechend ausgestattet und in ganz D einheitlich in identischen Komponenten zusammengefaßt, für überregionale Einsatze nutzbar.

    So realisiert könnte man auch Euch bedenkenlos nach Brandenburg schicken....

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848759
    Datum03.05.2019 21:03   7383 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Unsere TLF wachsen von TLF 16/25 auf TLF 4000, allerdings mit Gruppenkabine damit kommen wir hier gut zurecht,

    Früher hätte ich diskutiert, heute nehme ich Rotwein und Käse statt Popcorn....

    Alles Nötige ist dazu längst gesagt und geschrieben...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMich8ael8 S.8, Lörrach / Baden-Württemberg848761
    Datum04.05.2019 13:106742 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Rotwein und Käse statt Popcorn....
    "Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben"
    Für mich stimmt das mit den "alten Knaben", bei Dir bin ich mir da nicht ganz sicher.

    Michael Schuckart

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg848762
    Datum04.05.2019 13:256678 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Ulrich C.Alles Nötige ist dazu längst gesagt und geschrieben...
    Leider aber noch nicht umgesetzt :-(

    Vermutlich "brauchen" wir mal wieder ne deftige Waldbrandkatastrophe um da die Entwicklungen anzuschieben.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorAndr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen848763
    Datum04.05.2019 14:336440 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Michael T.die Stationierungskriterien für derartige TLF-W müssten wohl überlegt sein:
    1. in waldreichen Orten respektive in Gebieten mit potentiell hoher Waldbrandgefahr?


    In genau diesen Gebieten machen diese TLF-W überhaupt erst sinn, denn ...

    Geschrieben von Michael T.Vorteile:
    TLF-W wäre örtlich schnell für den Erstschlag verfügbar.


    ... dieser Erstschlag ist ja das, was erreicht werden soll. Es nützt nichts, wenn die Erstangreifer-Tanker von weit her kommen, um zu helfen. Diese könnten dann schon auf Anfahrt die Brandbekämpfung vorbereiten, da Erstschlag nicht gelungen und Feuer weiter gewandert ist.


    In Sachsen gibt es derzeit 3 Löschzüge "Waldbrand" des Katatstrophenschutzes. Diese sind in den Gebieten mit der höchsten Waldbrandgefahrenklasse A stationiert. > Landkreis Görlitz, Landkreis Bautzen, Landkreis Nordsachsen ...

    Diese LzWB bestehen je aus 1x Kdow + 5 TLF-W "Sachsen". Kommt es in einem Landkreis zu einem Waldbrand, rücken diese TLFs laut AAO aus. Ist die Lage dort nicht beherschbar, kommt dann der Löschzug Waldbrand aus dem Nachbarlandkreis als Einheit zur E-Stelle.



    Geschrieben von Michael T.Nachteile:
    Bei "kleinen" Lagen wären diese Fahrzeuge - dann an vorderster Front - gebunden. Wie bekomme ich die dann lösgelöst für "große/überörtliche" Lagen? Können Gebiete mit potentiell hoher Waldbrandgefahr Personal für überörtliche Einsätze entbehren?


    Was wäre eine kleine Lage? Ansonsten erstmal egal, ob kleine Lage, denn diese kann schließlich auch größer und unbeherschbar werden.
    Zauberwort > Erstschlag!

    Natürlich wird man immer Probleme haben, wenn mehreren Brände gleichzeitig auftreten, und das bei ungünstigen Faktoren. Daher zusätzlich als Unterstützung die Brandbekämpfung aus der Luft.

    Gruß Andreas
    ----------------

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    Walter Seitz (1863 - 1945)
    >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848764
    Datum04.05.2019 16:266472 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Früher hätte ich diskutiert, heute nehme ich Rotwein und Käse statt Popcorn....


    Ich weiß, aber es gibt Vorgaben vom Chef, aber das kennst du ja auch. :-)
    Und deshalb haben wir das Bestmögliche daraus gemacht.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848765
    Datum04.05.2019 16:536389 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas E.

    Unsere TLF wachsen von TLF 16/25 auf TLF 4000, allerdings mit Gruppenkabine


    Wenn ich mir so diverse FW-Fahrzeugauslieferungen der letzten Jahre ansehe werden Staffel-TLF oder LF 20 mit Tankgrößen über 3000 l zunehmend beschafft, scheint ein Trend zu sein ?
    Aber wir kommen von der Ursprungsdiskussion ab und vor Jahren schon " Hier " diskutiert.

    Sollten man uns mal nach Brandenburg schicken, würde ich da sehr vorsichtig sein wo ich da wirklich ins Gelände fahre.

    Dann muß man halt auf gut ausgebauten und mit großen FW-Fahrzeugen befahrbaren Wegen bleiben.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    https://www.feuerwehr-forum.de//s.php?n=349686

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    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848766
    Datum04.05.2019 17:006427 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Jürgen M.

    Vermutlich "brauchen" wir mal wieder ne deftige Waldbrandkatastrophe um da die Entwicklungen anzuschieben.

    Wir erlebten in der letzten Zeit schon mehrmals Jahrhunderthochwasser und Jahrhundertwaldbränden; Vorschläge und Ideen wurden genügend eingebracht, aber Konsequenzen wurden bekanntermaßen wenige gezogen, oder ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848767
    Datum04.05.2019 17:076487 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Vor allen Dingen die formstabile " Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe ",

    Wie machen andere Länder das, haben die eine Schnellkupplung um zB die ganze Trommel abzuwerfen?

    zB hier zu sehen;
    http://www.brushtruck.com/photo-gallery-large-brush-trucks/#prettyPhoto

    https://www.abc.net.au/news/2013-10-20/onl_firepic_2010_0.jpg/5034164

    https://spanish.alibaba.com/product-detail/4x4-fire-truck-for-forest-fires-11601325.html

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848768
    Datum04.05.2019 17:126472 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas M.Wie machen andere Länder das, haben die eine Schnellkupplung um zB die ganze Trommel abzuwerfen?


    evtl.; oder eine automatische Schnellaufwickenvorrichtung ?
    Jedenfalls ein nicht zu vernachlässigendes Risiko.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848769
    Datum04.05.2019 17:136481 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.aber Konsequenzen wurden bekanntermaßen wenige gezogen, oder ?
    Ich finde schon
    Vor allem wenn man berücksichtigt das die Umlaufzeiten für ein "LF" bei >20J. liegen

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848770
    Datum04.05.2019 17:266478 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas M.

    Vor allem wenn man berücksichtigt das die Umlaufzeiten für ein "LF" bei >20J. liegen

    Und es dann doch Jahre dauert bis solche* o.ä. " ersatzbeschaffte " Fahrzeuge wieder -weil man ihre Notwendigkeit wieder erkennt- ersatzbeschafft werden.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    *Symbolbild

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP848771
    Datum04.05.2019 17:406361 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Ich glaube ihr redet aneinander vorbei. Jeder redet von dem Wald den er kennt. Hier bei uns ist fast alles flach und das Wegenetz ordentlich ausgebaut. Unsere MTF sind mittlerweile alle Vito Allrad und damit "geländegängiger" als ihre Vorgänger. Trotzdem kann man auch bei uns nicht überall damit hinfahren. Und da wo ich herkomme, wären die auch auf die ausgebauten Waldwege beschränkt. In eine richtige Rückegasse könnte man da nicht wirklich reinfahren.

    Ich habe hier im Ausrückebereich und im (Jagd)Revier Ecken da komme ich mit dem Jimny an die Grenze. Wenn da noch vorher der Forst drin war dann geht jenseits des Unimog gar nichts mehr.
    Zudem enge Wege (alte Weinberge), enge Kurven, etc. Da ist dann massive Hand- bzw. Fußarbeit angesagt.

    Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848772
    Datum04.05.2019 17:516309 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Michael L.

    Da ist dann massive Hand- bzw. Fußarbeit angesagt.

    Auf die man sich in den letzten Jahren ( wieder ) besinnt, es werden mittlerweile durch die Händler jede Menge an Lösch- und Vetationsbekämpfungmaterialientransportrucksäcke, Armaturen und die verschiedensten Hack-Rechen etc Tolls angeboten.
    Wenn kein Markt oder Bedarf dafür wäre, würden die Händler sie wohl aus dem Programm nehmen.
    Auch in den Ausbildungsbereich hat die " Hand- und Fußarbeit " beispielsweise durch diverse Anbieter spezieller Schulungen Eingang gefunden.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    (Heinrich Heine)


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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848773
    Datum04.05.2019 18:086445 x gelesen
    Und was würdest du dir dann in die Halle stellen?
    Ein U5000 als TLF-W nach südländischem Aufbau oder doch eher ein TLF 4000 weil man vermutlich eh laufen muß?

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848775
    Datum04.05.2019 21:476394 x gelesen
    Geschrieben von Michael L.Ich habe hier im Ausrückebereich und im (Jagd)Revier Ecken da komme ich mit dem Jimny an die Grenze. Wenn da noch vorher der Forst drin war dann geht jenseits des Unimog gar nichts mehr.
    Zudem enge Wege (alte Weinberge), enge Kurven, etc. Da ist dann massive Hand- bzw. Fußarbeit angesagt.


    Hier gibt es auch Wege, wo schon die schönen alten SK's versenkt wurden und mit den neuen TLF's keine Chance besteht. Aber das sind Ausnahmen. Hätten wir Weinberge, würde unser WF wahrscheinlich in seinem Konzept auch was kleines bewegliches vorsehen.
    Und hier gibt es auch Stellen, wo man problemlos einen 5023 mit allen Goodies versenken kann.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848776
    Datum04.05.2019 21:526393 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Wie machen andere Länder das, haben die eine Schnellkupplung um zB die ganze Trommel abzuwerfen?


    Reduzierstück und C-Schlauch sind eigentlich eine altbewährte Methode :-)
    So habe ich das jedenfalls in den 80ern gelernt.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848777
    Datum04.05.2019 22:296431 x gelesen
    Ich verstehe und vertrete ja auch unsere Logik das kuppeln besser ist, aber das erklärt nicht warum die die das ständig machen fast ausschließlich mit Haspel kaufen, gerne sogar 2Stk. am Fahrzeug.


    Geschrieben von Thomas E.So habe ich das jedenfalls in den 80ern gelernt
    Ja, wie oft haben wir damals "dank" TSF geübt und getestet wie man Bäche staut, sogar extra Saugstellen vorbereitet....und nie gebraucht.
    (weshalb ich heute vielleicht eher auf die Bremse trete wenn man jetzt in der Fläche Gerät anpreist was für ...99% unserer Schadensummen eher ungeeignet ist?)

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP848778
    Datum04.05.2019 22:436365 x gelesen
    Einen U5000. Damit komme ich weiter als mit dem TLF 4000. Jedenfalls wenn ich das als Maßstab nehme das wir hier haben.
    Ich erwische mich des öfteren das ich mir beim Ansitz Gedanken machen wie würde ich jetzt einen Brand in dem Bereich angehen?
    Mit welchen Fahrzeugen die mir hier zur Verfügung stehen. Und da sieht es schnell schlecht aus. Die alten 24/50 auf Magirus Deutz FM 232 D17/FA sind Auslaufmodelle. Dafür hat man jetzt HLFs die sich an einem Maulwurfhügel den Auspuff verbeulen. ;-)

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    Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848779
    Datum05.05.2019 08:236305 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Michael L.

    Die alten 24/50 auf Magirus Deutz FM 232 D17/FA sind Auslaufmodelle.

    Ist noch wo solch ein fast unverwüstliches G-TLF im Dienst ?

    Dafür hat man jetzt HLFs die sich an einem Maulwurfhügel den Auspuff verbeulen. ;-)

    Soll vorkommen ;-)))


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorMatt8hia8s J8., Krumbach / 848780
    Datum05.05.2019 10:466261 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Ist noch wo solch ein fast unverwüstliches G-TLF im Dienst ?
    So ein Magirus ZB 6 (so die Bezeichnung von Magirus, in dem Fall ein ZB 6/24-3) steht noch noch bei der Feuerwehr Harthausen im Dienst.
    Meiner Literatur nach stammt es ursprünglich von der BF München und war "zwischendrin" in Ottobrunn.
    Wenn ich mich recht erinnere ist auch in RLP noch einer aktiv.

    Wobei Die alten 24/50 auf Magirus Deutz FM 232 D17/FA ja Frontlenker sind bzw. waren.

    Sind auf jeden Fall beides schöne Autos, wobei das ZB 6 mein ganz eindeutiger Favorit ist.

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP848781
    Datum05.05.2019 11:146427 x gelesen
    Wir brauchen eine deftige Waldbrandkatastrophe, damit die Wehr, die sich sowas (bei auch "nur" 15 km² Waldfäche) unterhält, ihre nahe-Norm-LF20 nicht als TLF4000 bezeichnet? Oder damit sie ihre Staffel-TLF16 nicht abschafft?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY848782
    Datum05.05.2019 12:136368 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.damit die Wehr, die sich sowas

    Erwartest du dass sich jeder Feuerwehr in Waldnähe solch ein Fahrzeug anschafft? Ich sehe sowas als LK Anschaffung mit LK Konzept. Bzw. müssen da meiner Meinung nach auch der/die Waldbetreiber mit ins Boot geholt werden. Wenn ein Unternehmer über tausende von m2 brennbares Material lager. Ist der vorbeugende Brandschutz mit seinen Auflagen fest mit dabei. Beim Wald wird die Betreiberpflicht etwas vernachlässigt. Wo ist die Werkfeuerwehr Waldgenossenschaft? Wo sind die Abstandsflächen zwischen zwei Brandabschnitte?

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW848783
    Datum05.05.2019 15:516104 x gelesen
    Geschrieben von Matthias J.Sind auf jeden Fall beides schöne Autos, wobei das ZB 6 mein ganz eindeutiger Favorit ist.

    Zum Anschauen ja, unbedingt (auch wenn dieser seltsame Astabweiser das Bild irgendwie etwas stört).

    Zum Fahren würde ich aber eindeutig den Frontlenker vorziehen. Wobei ich vermute, dass die Fahrzeuge dieser Baujahre inzwischen eher weggerostet sind als die Eckhauber...

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    AutorMatt8hia8s J8., Krumbach / 848784
    Datum05.05.2019 17:056020 x gelesen
    Geschrieben von Henning K.Zum Fahren würde ich aber eindeutig den Frontlenker vorziehen.
    Ich habe selbst nen Eckhauber (allerdings kein ZB6), damit zu fahren ist zwar schon ein Erlebnis für sich - aber es ist auch recht anstrengend.
    Rosten können die Eckhauber aber auch ganz gut.

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    AutorHelm8ut 8B., Jünkerath / RLP848785
    Datum05.05.2019 17:335995 x gelesen
    Mein Favorit wäre ein TLF 4000 auf Tatra 815/7 4x4 Fahrgestell. Siehe Feuerwehr Grossschönau.

    Schöne Grüße Helmut

    Dies ist Ausschließlich meine persönliche Meinung.

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    AutorHelm8ut 8B., Jünkerath / RLP848786
    Datum05.05.2019 17:345972 x gelesen
    Mein Favorit wäre ein TLF 4000 auf Tatra 815/7 4x4 Fahrgestell. Siehe Feuerwehr Grossschönau.

    Schöne Grüße Helmut

    Dies ist Ausschließlich meine persönliche Meinung.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848787
    Datum05.05.2019 18:036029 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Sebastian K.

    die Wehr, die sich sowas (bei auch "nur" 15 km² Waldfäche) unterhält, ihre nahe-Norm-LF20 nicht als TLF4000 bezeichnet? Oder damit sie ihre Staffel-TLF16 nicht abschafft?

    Solch einen Gerätewagen Waldbrand (GW-W) finde ich grundsätzlich nicht schlecht, ob jetzt kommunal oder in Kreisträgerschaft vorgehalten, muß vor Ort organisiert werden. Auf jeden Fall kann er nachrückenden Einheiten mit entsprechenden Werkzeug ausstatten, um als " Handcrews " tätig zu werden ( vorausgesetzt sie können mit den Werkzeugen umgehen ).
    Werden anderswo ähnliche Fahrzeuge vorgehalten ?
    Ich habe mir heute ein Sonderlöschfahrzeug-Waldbrandkonzept auf LF-8 Basis näher angeschaut, das grob eine ähnliche Zielsetzung aufweist.

    ihre nahe-Norm-LF20 nicht als TLF4000 bezeichnet?

    Das ist wie bemerkt ein Trend der Zeit LF-20 mit größeren Löschwassertanks auszustatten und LF 20/40 oder wie auch immer zu nennen; uns steht in den nächsten Monaten ebenfalls so was ins Haus; grundsätzlich verwerflich ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848788
    Datum05.05.2019 18:216191 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Sascha H.

    Ich sehe sowas als LK Anschaffung mit LK Konzept.

    Wäre sinnvoll auf LK-Ebene, sofern es überhaupt ein kreisweites Waldbrandkonzept gibt. Man muß ja das Vegetationbrandbekämpfungssequipment nicht unbedingt auf einem Fahrzeug bereithalten. Auf mehreren Rollcontainern im Kreis verteilt und bei Bedarf mit GW-L etc. zu den Einsatzorten gefahren ginge m.E. auch.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848790
    Datum05.05.2019 20:256140 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Bernhard D.Das ist wie bemerkt ein Trend der Zeit LF-20 mit größeren Löschwassertanks auszustatten und LF 20/40 oder wie auch immer zu nennen; uns steht in den nächsten Monaten ebenfalls so was ins Haus; grundsätzlich verwerflich ?

    Grundsätzlich erst ein mal ist das nicht verwerflich.
    Wenn man das LF / HLF als Erstangreifer mit mehr Wasser ausstattet, ist das vor der Entwicklung der Rohrnetzes in Richtung kleinerer Querschnitte und Wegfall von Hydranten auf Stichleitungen (forciert durch den Netzbetreiber vor dem Hintergrund der Trinkwasserhygiene) ein Schritt in eine vernünftige Richtung.
    Die AGBF empfiehlt sogar größere Wassertanks in den Fahrzeugen, damit die Phase "Aufbau einer ausreichenden Wasserversorgung" überbrückt werden kann. Oder ich habe in meinem Bezirk Bereiche mit bekannt schlechter Wasserversorgung (Randbezirke, Schnellstraßen, Autobahnen, ). Da kann etwas mehr Wasser - wenn es denn konzeptionell (mit entsprechender Nachrücke-Konstellation in Form von TLF) - sinnvoll sein.

    Wohlgemerkt: Für das Alltagsgeschäft mit einem LF / HLF 20 in seiner Funktion als Erstangreifer.

    Aber: Wenn man mit dem Teil, das sich dann wohl eher über der 14,5 t-Grenze bewegt versucht in der Vegetationsbrandbekämpfung in der vordersten Linie mitzumischen, dann kann das ganz schnell kritisch werden.

    Mit einem so schweren Fahrzeug ist leichtes Gelände (und hier sind wir bei nasser Wiese, leichtem Sandboden etc.) schon gut geeignet sich festzufahren. Wenn dann irgendwas passiert kannst Du das Fahrzeug als Totalverlust abschreiben....wie schon andere Feuerwehren schmerzlich erfahren mussten....Oder die Kunststoffleitungen und Kabel verschmoren, so dass das Fahrzeug nicht mehr fahrfähig ist.....die Folgen sind die gleichen.


    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY848791
    Datum06.05.2019 00:086080 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Wäre sinnvoll auf LK-Ebene, sofern es überhaupt ein kreisweites Waldbrandkonzept gibt.

    Ohne ein überregionales Konzept funktionirt die Sache nicht. Allein schon aus gründen der örtlichen Zuständigkeit. Ein Brand mit 4 Einsatzleiter. Das kann nur schief gehen.

    Geschrieben von Bernhard D.Auf mehreren Rollcontainern im Kreis verteilt und bei Bedarf mit GW-L etc. zu den Einsatzorten gefahren ginge m.E. auch.


    /Ironie ON

    Leider ist das nicht möglich da nur Vollgeländegängige Fahrzeuge wie ein U5000 in der Lage sind in den Wald zu fahren. Alle anderen Fahrzeuge bleiben bereits beim ersten Baum stecken. Egal ob auch diese Geländegängig sind. ;-)

    /Ironie OFF

    Ja das wäre eine gute Möglichkeit. Aber dass muss koordiniert und ausgebildet werden. Dazu als Konzept in der Leitstelle mit Schlagwort in der ABEK hinterlegt werden. Wer soll das machen wenn nicht die Landkreis Führung.

    Dazu kommt. Wer soll das bezahlen?

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW848792
    Datum06.05.2019 07:586184 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.damit die Wehr, die sich sowas (bei auch "nur" 15 km² Waldfäche) unterhäl

    was spricht dagegen?
    Das dürfte eoin gebraucht beschafftes Fahrzeug sein (vermutlich ehemaliger RTW), der wurde als GW umgebaut - und mir ist es lieber, sowas bringt die Geräte zumindest an den Waldrand oder über Feldwege, als dass man gar nichts hat...


    Geschrieben von Sebastian K.ihre nahe-Norm-LF20 nicht als TLF4000 bezeichnet? Oder damit sie ihre Staffel-TLF16 nicht abschafft?

    Passt dann ja wieder, die kommen auch nicht viel weiter... ;-)

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848794
    Datum06.05.2019 10:515848 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Christian T.

    Wenn man das LF / HLF als Erstangreifer mit mehr Wasser ausstattet, ist das vor der Entwicklung der Rohrnetzes in Richtung kleinerer Querschnitte und Wegfall von Hydranten auf Stichleitungen (forciert durch den Netzbetreiber vor dem Hintergrund der Trinkwasserhygiene) ein Schritt in eine vernünftige Richtung.
    Die AGBF empfiehlt sogar größere Wassertanks in den Fahrzeugen, damit die Phase "Aufbau einer ausreichenden Wasserversorgung" überbrückt werden kann.



    Was in vielen Gemeinden jetzt zunehmend ( auch hier ) Realität wird, aber u.a. " Hier " diskutiert.

    Wenn man mit dem Teil, das sich dann wohl eher über der 14,5 t-Grenze bewegt versucht in der Vegetationsbrandbekämpfung in der vordersten Linie mitzumischen, dann kann das ganz schnell kritisch werden.

    Mit einem so schweren Fahrzeug ist leichtes Gelände (und hier sind wir bei nasser Wiese, leichtem Sandboden etc.) schon gut geeignet sich festzufahren.


    Muß man halt vorher wissen, auf solchen Waldwegen z.B. zur WE aus Hydranten im Wald noch brauchtbar, zur WE aus Bächen im Wald mal vom Weg ab, wirds kritisch bis unmöglich.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    (Heinrich Heine)


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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848795
    Datum06.05.2019 11:01   6029 x gelesen
    Man muss bei der ganzen Sache mit der Taktik und Technik die verschiedenen Regionen in Deutschland, die "Brandlast" und die entspechende Taktik um Vegetationsfeuer in der jeweiligen Gegend zu bekämpfen berücksichtigen.

    Sicher geht es nur mit einer Koordination auf Kreis und/ oder Landesebene auch schon bei der Planung der Taktik und Beschaffung der Technik.

    Zumindest bei uns in den Mittelgebirgen glaube ich, dass wir mit unseren Normfahrzeugen LF10 und LF20 in Verbindung von den genormten Trupp TLFs 2000/3000/4000 in vielen Teilen Deutschlands ganz gut aufgestellt sind. WENN! bei der Beschaffung dieser Normfahrzeuge die Vegetationsbrandbekämpfung auch berücksichtigt wird !!!

    Ein Trupp TLF 2000 mit Waldbrandbeladung auf einem Euro5 U4000 mit 3,25m Radstand, 395/85 R20, Selbstbergewinde, äußeren Überrolkäfig mit Düsen und Reifendruckregelanlage etc. kommt schon recht weit und wenn es viele engere Wege gibt, muss man über den Tekne Graelion, Uro oder was anderes nachdenken. Jetzt ist so ein Unimog etc. natürlich viel teurer als ein Sprudellaster mit Kardanwelle nach vorne. Da müsste meiner Meinung nach die Unterstützung des z.B. Kreises anfangen und im Rahmen der Ertüchtigung der Vegetationslöschfähigkeit der dt. Feuerwehren die Mehrkosten zu einem hochgeländegängigen Fahrgestell und Waldbrandfeatures übernehmen. Dann gehören in jeden Landkreis je nach Größe und Brandlast 5-10 dieser Erstangriffs TLFs. Die Wasserversorgung muss dann natürlich von den größeren TLFs im Hintergrund gmeacht werden, die oft auch zwillingsbereift sein können. Für die großen Kiefernwälder im Osten könnte man natürlich gleich ein TLF 4000 auf Tatra 815-7 mit Reifendruckregelanlage als Erstangreifer vorsehen.
    Dadurch, dass die Trupp TLFs ja im klassischen Feuerwehralltag Sonderfahrzeuge sind, ist es auch nicht gravierend, wenn Sie dafür aufgrund der WAldbrandfähigkeit etwas weniger Ausrüstung für normale Einsätze in der Stadt mitbringen.

    Es gibt ja 2 Arten von Vegetationsfeuerzenarien in Verbindung mit TLF Taktik:
    1.) ich sehe das Feuer, fahre als 1. mit dem TLF hin und mache es mit dem Wasser vom TLF aus. Alles Super. Wo/ wie kommt die Mannschaft dazu her wenn das MLF/ LF 10 dem TLF nicht folgen kann?
    Müssen wir die LF10 in solchen Regionen auch auf einen U50xx bauen?
    Müssen wir doch eine Art TLF 16/XXW auf U50xx in die Norm nehmen?

    2.) Ein Vegetationsfeuer und ich kann auch mit einem TLF 2000 nicht in den bergigen Bestand fahren, evtl. noch Sackgassen für die TLFs/ LFs. Schicke ich das TruppTLF da zuerst rein, habe ich die Gefahr, dass ich es binde und auch nicht mehr so leicht rauskomme weil der Weg mit anderen Fahrzeugen blockiert ist. Also besser ein LF10 (evtl. rückwärts?) rein und Verteiler und D Material verlegen und Wasser mit dem TLF holen?


    Ich finde nicht, dass wir jetzt alles auf Fahrzeuge nach franz. Vorbild umkrempeln müssen, sondern die Kirche auch kostenmäßig im Dorf lassen und bei eingen TLFs, LFs bei Neubeschaffungen den Vegetationsbrand mehr im Fokus haben und die Mehrkosten aus einem Sondertopf des Landes/ Bundes (es ist eh unser Steuergeld, egal woher ...) kommen. Ein paar gute Erstangriffs TLFs und optimierte LFs sind immer noch viel billger als zu jedem Feuer gleich einen Heli zu holen.

    Manche Kreise haben auch noch kein Wechselladerkonzept. Da gehören singelebereifte Trägerfahrzeuge mit 8x8 her mit Aufziehtanks für die rückwärtige Wasserversorgung. Auch hier müsste der Aufpreis für das 8x8 (anstatt8x4) Fahrgestell (Tatra ist geländegängig und niedrig !!) aus dem Topf Waldbrand und oder Kat Schutz kommen.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848796
    Datum06.05.2019 11:115919 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Lorenz R.

    Ich finde nicht, dass wir jetzt alles auf Fahrzeuge nach franz. Vorbild umkrempeln müssen,

    Ich glaube auch, dass dieses ( geplante ? ) Förder- und Normungsprogramm mehr auf den Bedarf in Südeuropa gesehen wird ?
    Wenn wir eine Anzahl unserer normmäßig vorgesehenen TLF 2000/3000/4000 " Vegetationsbrandbekämpfungsmäßig " aus- und aufrüsten braucht man kein weiteres Waldbrand-TLF in D mehr unbedingt kreieren !?

    Da gehören singelebereifte Trägerfahrzeuge mit 8x8 her mit Aufziehtanks für die rückwärtige Wasserversorgung. [....] aus dem Topf Waldbrand und oder Kat Schutz kommen.


    Diesen Topf dafür muß man halt erst noch töpfern ;-)))
    Und lt. unserem Innenminister sind wir in BaWü mit 9.300 Fahrzeugen zur Waldbrandbekämpfung gut aufgestellt ;-)))




    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848797
    Datum06.05.2019 12:465776 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Lorenz R.

    Da gehören singelebereifte Trägerfahrzeuge mit 8x8 her mit Aufziehtanks für die rückwärtige Wasserversorgung. Auch hier müsste der Aufpreis für das 8x8 (anstatt8x4) Fahrgestell (Tatra ist geländegängig und niedrig !!)


    Wobei ich nicht an eine allzugroße ( wenn überhaupt ! ) Verbreitung in der Fläche glaube, neben den hohen und ungeklärten Beschaffungskosten hängt ja u.a. auch die Ausbildung der Fahrer und Maschinisten dran, da kann man nicht unbedingt jeden Gelegenheits-FW-Fahrer mal draufsetzen.

    Andererseits müßten man mal klären, wie weit solche "Wasserkühe" -z.B. auch aus den hier schon erwähnten "Züge Wassertransport" zur Wasserübergabe- an die "Feuerfront" vormüssen. Da gibts auch Konzpte zur Wasserübergabe auch mit herkömmlichen WLF-AB-Tank.
    Allzuverbreitet sind/waren 8x8 WLF nicht gerade bei den Feuerwehren, Duisburg hatte mal sowas. Ganz extrem der LKW 15t mil gl MULTI der Bundeswehr.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848798
    Datum06.05.2019 12:595649 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Wir brauchen eine deftige Waldbrandkatastrophe, damit die Wehr, die sich sowas (bei auch "nur" 15 km² Waldfäche) unterhält, ihre nahe-Norm-LF20 nicht als TLF4000 bezeichnet? Oder damit sie ihre Staffel-TLF16 nicht abschafft?

    Das Fahrzeug ist ein Kreisfahrzeug und das Ergebnis einiger Waldbrände in den 70ern. Und unser TLF ist nicht nahe LF 20, sondern eher TLF 4000 mit Beladung an Gruppe angepasst.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848800
    Datum06.05.2019 14:155750 x gelesen
    Das war nur ein Beispiel mit dem WLF. Aber wenn z.B. im Kreis schon mehrere Trägerfahrzeuge sind schadet es nichts auch mal 2 Stück davon mit Allradantrieb zu beschaffen. Die WLFs müssen ja universell für alle Einsätze und Katastrophen brauchbar sein. Ein 6x2 im Schnee oder herbstlicher Waldweg wir sehr schnell ziemlich traurig.

    Als vor ein paar Jahren in Slowenien der große Schneesturm war und die EU geholfen hat, waren viele Straßen LKWs der HiOrgs auch hilflos und wurden von den österreichischen Unimogs durch die Gegend gezogen.

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848801
    Datum06.05.2019 15:005772 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Lorenz R.und bei eingen TLFs, LFs bei Neubeschaffungen den Vegetationsbrand mehr im Fokus haben

    das heißt dann m.E. Verzicht auf tiefgezogene Geräteräume zwischen den Achsen, Vollallrad incl. aller Sperren, Singlebereifung spurgleich an VA und HA, geschützte Luftleitungen und Kabelbäume, etc.
    Ausgewogene Gewichtsbilanz VA/HA/li/re. Pump-and-Roll- Pumpensteuerung.

    Was auf einem TLF ist denn so wuchtig und schwer, dass man tiefgezogene Geräteräume braucht?
    Da sind ein paar B-Schläuche, ein paar C-Schläuche drauf, etwas Arbeitsmaterial und gut (jetzt mal etwas provokativ / plakativ gesprochen...)

    Alles was bis maximal Rahmenunterkante Fahrgestell geht ist i.O., also Tanks, Druckluftkessel usw..

    Auftritte zur Geräteentnahme stabil und klappbar, ebenso ein ggfs. notwendiger Seitenunterfahrschutz (ggfs. schnell komplett demontierbar für einen echten Offroad-Einsatz)

    Dann Zusatzbeladung Vegetationsbrand.

    Dann funktioniert das mit TLF hü (handelsüblich).


    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848802
    Datum06.05.2019 17:495751 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Lorenz R.

    Aber wenn z.B. im Kreis schon mehrere Trägerfahrzeuge sind schadet es nichts auch mal 2 Stück davon mit Allradantrieb zu beschaffen. Die WLFs müssen ja universell für alle Einsätze und Katastrophen brauchbar sein.


    Auf jeden Fall; anderseits hat es mich doch erstaunt wie zügig solch ein WLF bei einer Waldbrandwasserversorgungsübung auf trockenen (!) und befestigten (!) Waldwegen voran kam.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848803
    Datum06.05.2019 17:565569 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Christian T.

    das heißt dann m.E. Verzicht auf tiefgezogene Geräteräume zwischen den Achsen, Vollallrad incl. aller Sperren, Singlebereifung spurgleich an VA und HA, geschützte Luftleitungen und Kabelbäume, etc.
    Ausgewogene Gewichtsbilanz VA/HA/li/re. Pump-and-Roll- Pumpensteuerung.


    Habe mal spaßeshalber auf die aktuellen Auslieferungsseiten nur zweier namhafter FW-Fahrzeughersteller geblickt, so was wird sehr selten -wenn überhaupt- gebaut ( weils halt nicht so bestellt wird ! ), und neue TLF 3000/4000 mit Truppkabinen sind meinen subjektiven Empfinden nach auch in der Minderzahl.

    Dann funktioniert das mit TLF hü (handelsüblich).

    Wie gesagt, wenn mans so will.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorThom8as 8H., Ubstadt-Weiher / Baden-Württemberg848805
    Datum06.05.2019 18:495571 x gelesen
    Wie hast du die dann ausprobiert? Mit der Fahrradpumpe? ;-)

    dieser Beitrag ist keine offizielle Kommunikation der FF Ubstadt-Weiher

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848808
    Datum06.05.2019 19:235503 x gelesen
    Wenn man für das Hochgeländegängige Trupp TLF nach Norm deutlich mehr Zuschuss bekommt als für einen Sprudellaster wird man schon eher wollen :-).

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    AutorPete8r I8., Freital / Sachsen848810
    Datum06.05.2019 19:595488 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Bernhard D.Wäre sinnvoll auf LK-Ebene, sofern es überhaupt ein kreisweites Waldbrandkonzept gibt. Man muß ja das Vegetationbrandbekämpfungssequipment nicht unbedingt auf einem Fahrzeug bereithalten. Auf mehreren Rollcontainern im Kreis verteilt und bei Bedarf mit GW-L etc. zu den Einsatzorten gefahren ginge m.E. auch.

    Oder ich gebe den kleinen Ortsfeuerwehren mit TSF/ TSF-W noch jedem 2 Schippen und einen Löschrucksack aufs Auto und habe viel mehr gekonnt. Ich muss dafür doch nicht ein neues Auto erfinden. Wichtiger ist Tanklöschfahrzeuge in Dienst zustellen welche auch Tanklöschfahrzeuge zum Wassertransport sind, siehe TLF 8/18 oder TLF-W 16/45. Die funktionieren als Wasserträger auch im Standart-Löschzug.

    MkG Peter

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    AutorPete8r I8., Freital / Sachsen848812
    Datum06.05.2019 20:155587 x gelesen
    Hallo,

    die wenigsten von uns werden es schaffen ein normales Single-Fahrgestell an seine Grenzen zu bringen. Also werden die wenigsten von uns auch den Unimog oder Tatra brauchen. Auch fahren wir doch nicht über Baumstämme und der gleichen zu einem Waldbrand, nur weil es bei der Vorführung so toll aussieht. im Gefahrenfall müssen wir wieder zurück. Also bleiben wir auf den Wegen. Bei Feld-/ Grasbränden reicht Singlebereifung. Zumeist handelt es sich ja auch um trockenem Boden weshalb vielfach auch Zwilling/ Allrad reicht. Und wenn nicht muss ich mal ein paar Schläuche mehr legen. Wir brauchen keine neue Fahrzeuggeneration erfinden. Wir müssen bei diesen Lagen bei Zeiten nachalarmieren.

    TLF sollten auf jeden Fall keine verkappten LF oder GW sein.

    MkG Peter

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848816
    Datum06.05.2019 22:055540 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Peter I.Wir brauchen keine neue Fahrzeuggeneration erfinden. Wir müssen bei diesen Lagen bei Zeiten nachalarmieren.

    In bestimmten Bundesländern wurde gerade das aber gemacht (ich habe da gerade einige LN2- und MAN-Fahrzeuge im Kopf)....und sogar in taktischen Zügen zusammengefasst.

    Und das mit dem Nachalarmieren muss natürlich schon organisiert sein und funktionieren, aber auch dafür gibt es in einigen Bundesländern / Landkreisen eine passende AAO.


    Nur die aktuelle Fahrzeugentwicklung geht immer mehr in Richtung Feldweg- oder Schlechtwegetauglich. Damit haben wir dann nur noch Nachschieber-Fahrzeuge....
    Das passend-machen von vorhandenen Fahrzeugen (oder nennen wir es besser optimieren oder reduzieren) auf ihren eigentlichen Zweck (so z.B. bei TLF) ist kein Erfinden einer neuen Fahrzeuggeneration.

    Vergleiche bitte mal das TLF 16 auf dem W 50 oder eine Magirus (Rund- oder Eckhauber oder) D-Serie mit einem aktuellen TLF.....ich würde es eher "back to basic" nennen, wenn man da einige Sachen (und ich wiederhole da gerne die tiefgezogenen Geräteräume und das Stichwort Bodenfreiheit) wieder anders machen würde.


    Zwei Bilderlinks

    https://www.bing.com/images/search?q=TLF+3000&qpvt=TLF+3000&FORM=IGRE
    http://www.einsatzfahrzeuge.org/details.php?image_id=2360&sessionid=9pu4n16kdpgl2s3khaqcpodl87

    nur mal so als Vergleich...….

    Und eigentlich geht es um ein Einsatz- und Fahrzeugkonzept, das sowohl in der Erstphase (also regional) aber auch in der Dauerphase (also überregional) funktionieren sollte.
    Wir sind bei Bundeslandübergreifenden Einsätzen, bei denen vielleicht auch mal Einheiten aus Bayern (das sind eher bergige Regionen) in Brandenburgs Wäldern (eher sandig) agieren sollen.

    Dann kommt wieder jeder mit seinen für seinen eigenen Wirkungsbereich toll passenden Fahrzeugen und kann nicht so agieren wie er sollte, weil das Material nicht zur aktuellen Region passt.

    Also ändert sich nichts und wir machen glücklich weiter wie bisher....

    Gruß
    Christian

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848817
    Datum06.05.2019 22:375443 x gelesen
    Guten Abend

    Geschrieben von Peter I.

    Oder ich gebe den kleinen Ortsfeuerwehren mit TSF/ TSF-W noch jedem 2 Schippen und einen Löschrucksack aufs Auto und habe viel mehr gekonnt. I

    Wird zunehmend bei einigen Feuerwehren am Hardtrand und im Pfälzer Wald/RLP durchgeführt, siehe beispielsweise VG Edenkoben:

    -> PE " Neue Einsatzfahrzeuge für Gleisweiler und Weyher "

    [...] Über neue Tragspritzenfahrzeuge-Wasser (TSF-W) können sich die Feuerwehren in Gleisweiler und Weyher freuen.
    [...]
    Hier machte sich die speziell als Sonderausstattung mitgeführte Waldbrandbekämpfungsausrüstung gleich bezahlt.
    [...]
    Die TSF-W kosten inclusive des extra nachgerüsteten, aber für den Einsatz im Wald unabdingbaren Allradantrieb jeweils 140.000 Euro. Das Land bezuschusste die Gesamtkosten von 280.000 Euro mit 74.000 Euro. [...]


    Zwischenzeitlich wurde dort solch ein weiteres TSF-W in Dienst gestellt.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848818
    Datum06.05.2019 22:395405 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Grundsätzlich erst ein mal ist das nicht verwerflich.
    Wenn man das LF / HLF als Erstangreifer mit mehr Wasser ausstattet, ist das vor der Entwicklung der Rohrnetzes in Richtung kleinerer Querschnitte und Wegfall von Hydranten auf Stichleitungen (forciert durch den Netzbetreiber vor dem Hintergrund der Trinkwasserhygiene) ein Schritt in eine vernünftige Richtung.
    Die AGBF empfiehlt sogar größere Wassertanks in den Fahrzeugen, damit die Phase "Aufbau einer ausreichenden Wasserversorgung" überbrückt werden kann. Oder ich habe in meinem Bezirk Bereiche mit bekannt schlechter Wasserversorgung (Randbezirke, Schnellstraßen, Autobahnen, ). Da kann etwas mehr Wasser - wenn es denn konzeptionell (mit entsprechender Nachrücke-Konstellation in Form von TLF) - sinnvoll sein.

    Wohlgemerkt: Für das Alltagsgeschäft mit einem LF / HLF 20 in seiner Funktion als Erstangreifer.

    Aber: Wenn man mit dem Teil, das sich dann wohl eher über der 14,5 t-Grenze bewegt versucht in der Vegetationsbrandbekämpfung in der vordersten Linie mitzumischen, dann kann das ganz schnell kritisch werden.

    Mit einem so schweren Fahrzeug ist leichtes Gelände (und hier sind wir bei nasser Wiese, leichtem Sandboden etc.) schon gut geeignet sich festzufahren. Wenn dann irgendwas passiert kannst Du das Fahrzeug als Totalverlust abschreiben....wie schon andere Feuerwehren schmerzlich erfahren mussten....Oder die Kunststoffleitungen und Kabel verschmoren, so dass das Fahrzeug nicht mehr fahrfähig ist..die Folgen sind die gleichen.


    Genau das ist das Konzept. Wir haben ein gut ausgestattetes HLF 10 als Erstangreifer und ein TLF 4000 als Wasserkuh. Im Notfall kann das TLF 4000 auch bei Brandeinsätzen als Einsätze selbstständig fahren.
    Das Gelände hier ist eher flach und deshalb reicht die Geländegängigkeit des TLF für uns auch aus. Natürlich haben wir auch Wege wo wir damit nicht fahren können, aber auf dem Weg war man mit allem größer Rw1 auch aufgeschmissen, was mehrere Fahrversuche bestätigt haben.

    Und wenn man sich die Hydrantenschilder in den Außenbezirken bei uns anschaut, dann hat das Konzept mit den großen TLF bei uns in der Stadt schon Sinn.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848822
    Datum07.05.2019 07:285498 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Thomas H.

    Wie hast du die dann ausprobiert?

    Ich erkunde z.B. die Zugänglichkeit. Durch mehrere Wasserwerke in unseren ausgewiesenen Wasserschutzgebieten hier gibts daher dort auch einige Unterflurhydranten.

    Mit der Fahrradpumpe? ;-)

    Praktisch überprüft sie u.a. auch unsere Jugendfeuerwehr bei ihren Übungen ;-)))



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848826
    Datum07.05.2019 09:315558 x gelesen
    Geschrieben von Peter I.die wenigsten von uns werden es schaffen ein normales Single-Fahrgestell an seine Grenzen zu bringen
    Gerade mit Atego und TGM geht das sehr schnell wenn Du abseits der Schotterwege kommst. Der Schutz von Kühler, der tiefligende Auspuff etc. kommt da sehr schnell an die Grenze und führt zu Problemen bis zum Liegenbleiben. Fahrzeuge wie ein Unimog 50xx oder Tatra 815/7 sind einfach fürs Gelände gebaut und nicht von einem Konzept abgeleitet welches eignetlich gemacht wurde um ein 4x2 Laster zu sein, der möglichst viel Nutzlast über die Straßen schleppt.

    Ein Trupp TLF ist ein Sonderfahrzeug und muss bei den normalen Brandeinsätzen nicht als 1. ganz schnell um die Ecke kommen. Was spricht also gegen eine richtig dimensionierte !!! Singlebereifung um bei Vegetationsbränden besser voranzukommen? Wasserkuh ist es dann im Alltag immer noch. Besser als flächendeckend neue Autos zu entwickeln und zu kaufen und 30 Jahre unterhalten zu müssen.
    Evtl. würde es ja schon reichen die Norm der Trupp TLFs nur noch auf hochgeländegängig (z.B. 40cm Bodenfreiheit unter den Achse) zu ändern. Das TLF 2000 wieder wie ursprünglich vorgesehen auf nur 2,33m o.ä. Breite. Falls es den U4000 irgendwann nicht mehr gibt, kommt hoffentloch der Graelion.
    Dementsprechend dann den Zuschuss von Kreis/ Land/ Bund erhöhen, damit die Gemeinde nicht mehr für das TLF ausgeben muss als wenn es ein günstiges TLF mit Zwillingsbereifung auf normalen LKW Fahrgestell gekauft hätte.

    Irgendjemand hat es hier in seinem Abspann stehen: "Ein Feuerwehrmann in den ersten 15 Minuten ist mehr Wert als 100 Feuerwehrmänner nach einer Stunde."

    Ähnlich ist es auch mit einem Erstangriffs TLF beim Vegetationsbrand. Mit dem TLF nah dran fahren und das noch kleinere Feuer begrenzen ist besser als 10 Minuten lang Schlauchleitungen aufbauen zu müssen, die noch dazu dem Feuer nur bedingt folgen können.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848828
    Datum07.05.2019 12:405435 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Christian T.

    Vergleiche bitte mal das TLF 16 auf dem W 50 oder eine Magirus (Rund- oder Eckhauber oder) D-Serie mit einem aktuellen TLF.....

    Oder solch ein ehemaliges robustes Bundeswehr TLF-2400.
    Wenn man heute im Bezug auf Geländegängigkeit und auch zum Schutz der Versorgungsleitungen und der Besatzung was beschaffen möchte muß man halt mehr ( wer ? ) bezahlen.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848829
    Datum07.05.2019 12:455319 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas M.

    aber das erklärt nicht warum die die das ständig machen fast ausschließlich mit Haspel kaufen, gerne sogar 2Stk. am Fahrzeug.

    Wobei man in Frankreich bei den CCF auch die Auswahl von Ausführung mit formstabilen- als auch mit Druckschläuchen kennt.
    Wann und warum aber welche "Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe" dort eingesetzt wird ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848830
    Datum07.05.2019 13:035331 x gelesen
    Guten Tag

    interessanter Bericht über eine grenzüberschreitende Waldbrandübung mit Einsatz u.a. von Hubschraubern, TLFs, HFS, LUF:

    -> KFV Cham " Waldbrände als echte Herausforderung "

    [...]
    Große Waldbrände sind für die Feuerwehren eine echte Herausforderung. Noch komplizierter wird es, wenn sich an der Waldbrandbekämpfung deutsche und tschechische Einsatzkräfte in großer Zahl beteiligen. Am 5. Mai fand so eine große Übung in Rokycany zwischen Pilsen und Prag statt. Das Resümee: Die Zusammenarbeit klappt sehr gut, im Ernstfall können zügig entsprechende Hilfe organisiert und viele Einsatzmittel zusammengezogen werden. Dennoch gilt es, sich auf diesem Gebiet noch besser aufzustellen, was die zunehmenden Trockenperioden verdeutlichen.
    [...]
    Es wurden mehrere Einsatzabschnitte von den deutschen und tschechischen Wehren gebildet: Brandbekämpfung mit den Unterabschnitten Wasserförderung und Wassergasse, HFS und Pendelverkehr, Flughelfer und der Führungsstab.
    [...]
    Zuletzt richteten die tschechischen Wehren einen Pendelverkehr mit großen Tanklöschfahrzeugen ein, um die Versorgung mit Löschwasser ausreichend sicherzustellen. Es kam sogar noch ein Lösch-Unterstützungsfahrzeug (LUF) zum Einsatz, das einen vernebelten Wasserstrahl über eine Distanz von 60 Meter zielgenau befördern kann und das auch schwieriges Gelände befahren kann.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP848831
    Datum07.05.2019 13:255275 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D. Wann und warum aber welche "Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe" dort eingesetzt wird ?Wenn man forumsausgebildet ist, ist die Druckschlauchhaspel vielleicht für den Angriff, der formstabile zur Verteidigung/Notwehr?
    So handhaben es deutsche Waldbrand-TLF aber auch, Koblenz z.B. in 1. Generation und 2. Generation

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848832
    Datum07.05.2019 13:295293 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Oder solch ein ehemaliges

    Mich düngt mit Abstand erinnert sich nur noch an das Gute.
    Wer mal solch historisches Gerät ein paar Stunden im Wald gefahren hat wird die katastrophale Anfahrt über die BAB als Urlaub betrachten....auch wenn der Orthopäde das wohl nicht bestätigen wird ;)

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848833
    Datum07.05.2019 13:395333 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas M.

    Mich düngt mit Abstand erinnert sich nur noch an das Gute.

    Mag sein ;-))

    Wer mal solch historisches Gerät ein paar Stunden im Wald gefahren hat wird die katastrophale Anfahrt über die BAB als Urlaub betrachten.

    Ich darf mich offiziell " Veteran " nennen und kenne als Beifahrer z.B. bei stundenlangen Verlegungen vom Standort zum Truppenübungsplatz -teils abgeplant- noch derartige Militärfahrzeuge zur genüge, ein Vergnügen waren die Mot-Märsche wahrlich nicht.
    Da bieten heutige Fw-Fahrzeuge auch aus dem "robusten" Bereich ( z.B. Unimogs ) erheblich mehr Komfort.
    Solche auch für Mot-Märsche geeignete FW-Fahrzeuge sind ja gerade bei Planungen für den überörtlichen Einsatz mit zu berücksichtigen.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848835
    Datum07.05.2019 15:135424 x gelesen
    Moin,

    mir ging es mit den Links eigentlich mal darum aufzuzeigen, wie sich die Fahrzeuge verändert haben.

    Bei den alten TLF hast Du zur Not das Trittbrett zwischen den Achsen abgeschraubt, wenn es verbogen war und gut.
    Bei den heutigen hast Du an der Stelle die tiefgezogenen Geräteräume (für welche Beladungsteile beim TLF zwingend erforderlich???). Wenn Du damit aufsitzt und was verbiegst....

    Ich wollte lediglich mit den Bildern mal zum Nachdenken anregen.....auch weil ja der leise Vorwurf kam wieder eine neue Fahrzeuggeneration zu erfinden....

    Gruß
    Christian

    PS: Natürlich hat sich der Fahrkomfort sehr zum Vorteil verbessert, aber auch die alten TLF gab es schon mit Servolenkung, synchronisierten Getrieben und gefederten Fahrersitzen. Da hat sich (abgesehen von der Akkustik) nicht viel getan. Die hinteren Plätze sind zwar etwas besser gepolstert....aber wirklich langstreckentauglich auch nicht.
    M.E. muss das bei einer über weite Strecken führenden Verlegung von Einheiten auch nicht sein. Da kann man für die Mannschaften auch einen KOM chartern...

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848838
    Datum08.05.2019 08:385309 x gelesen
    Guten Morgen

    Zum Thema:

    -> LFV Brandenburg " Fachtag Waldbrand "

    Einige Wünsche und Forderungen:

    [...]
    Ein Löschangriff mit Schaum wäre auch bei Waldbränden sehr effektiv. Die Hersteller sind gefragt, umweltfreundliche, hierfür zugelassene Schaummittel zu entwickeln
    [...]
    "Alte Erfahrungen" und Taktiken, wie die in der DDR entwickelte und bewährte "Wassergasse"*, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Sie sollten mit modernen Methoden verknüpft werden und zur Anwendung kommen
    [...]
    Regionale Besonderheiten müssen in der Einsatztaktik Berücksichtigung finden. So ist etwa im Havelland das Arbeiten mit D-Strahlrohren sinnvoll, während es im Kohlerevier Lausitz auf größere Eindringtiefe ankommt und somit höherer Druck durch größere Strahlrohre zielführend ist
    [...]



    *Was kann man sich unter der bewährten "Wassergasse" im Waldbrandeinsatz genau vorstellen ?



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848844
    Datum08.05.2019 10:205126 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Christian T.

    eigentlich mal darum aufzuzeigen, wie sich die Fahrzeuge verändert haben.

    Paar Jahrzehnte FW-Fahrzeugentwicklungen habe ich auch erlebt ;-)))
    Ausgerückt -auch zu Waldbränden- bin ich bis 1974 noch mit diesem TLF-16 Baujahr 1952 und wir haben uns dabei erinnerlich mehrmals im Schwetzinger Sand festgefahren. Danach hatte unsere FF u.a. zur Vegetationbrandbekämpfung ein TLF-8-W und jetzt noch ein TLF-16/24-Tr; jetzt aber genug der FW-Historischen-Fahrzeug-Ex­kur­si­on.

    Natürlich hat sich der Fahrkomfort sehr zum Vorteil verbessert, aber auch die alten TLF gab es schon mit Servolenkung, synchronisierten Getrieben und gefederten Fahrersitzen.

    Teils aber nur auf Wunsch. Kommen wir aber zur Gegenwart !

    muss das bei einer über weite Strecken führenden Verlegung von Einheiten auch nicht sein. Da kann man für die Mannschaften auch einen KOM chartern...

    Wäre bei längeren Verlegungen wirklich erstrebenswert, wurde m.W. auch bei der Verlegung deutscher Feuerwehreinheiten nach Schweden praktiziert ?
    Da BOS-Einheiten aber über wenige KOM verfügen, sollte man im Vorfeld mit regionalen Bustouristikunternehmen im Kontakt treten und in Erfahrung bringen, wie schnell welche Anzahl Busse samt Fahrer über einige Tage zu ordern seien.
    Busse des ÖPNV sind wegen ihres Fahrkomfort bei Überlandstrecken weniger geeignet ?!
    Hat wer sowas in seiner AAO bereits hinterlegt ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848845
    Datum08.05.2019 10:24   5114 x gelesen
    Nicht jede Feuerwehr wird gleich 1.000km nach Schweden fahren, auch wenn sie es gerne würde :-).
    Bleibt mal auf dem Teppich, Ich kenne kein LF oder TLF das jünger als 25 Jahre ist, wo man nicht vollbesetzt mal 1-2 Stunden über Land fahren kann. Das ist ja kein Luxusurlaub sondern ein Feuerwehreinsatz.

    Wichtiger wären wendige TLFs damit die Kameraden nicht so viele Schläuche vor Ort verlegen müssen, der Brand schneller begrenzt wird und alle wieder früher heim kommen. ... :-)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848846
    Datum08.05.2019 10:335049 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Lorenz R.


    Ich kenne kein LF oder TLF das jünger als 25 Jahre ist, wo man nicht vollbesetzt mal 1-2 Stunden über Land fahren kann.

    Gut, 1 - 2 Std. geht schon, aber wenn wir nur hier innerhalb Ländle von Nordbaden auf die Schwäbische Alp verlegen müssten, das kann schon paar Stunden dauern. Evtl. georderte KOM könnte man aber auch zur Ablösung der Einsatzmannschaften nutzen.
    Aber ich kenne beispielsweise einen relativ neuen GW-L hier im Kreis, dessen Mannschaftskabine derart mit Regalen, Schränken etc. vollgebaut sind, dass mir als Gastmitfahrer schon nach einer halben Stunde der Rücken schmerzte.

    Das ist ja kein Luxusurlaub sondern ein Feuerwehreinsatz.

    Klar, verweichlichen sollte man uns FW-Angehörige nicht ;-)))



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848847
    Datum08.05.2019 10:345048 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Lorenz R.Ich kenne kein LF oder TLF das jünger als 25 Jahre ist, wo man nicht vollbesetzt mal 1-2 Stunden über Land fahren kann. Das ist ja kein Luxusurlaub sondern ein Feuerwehreinsatz.

    Ich erinnere an dieser Stelle mal an die Jahrhundert-Hochwassereinsätze an der Elbe. Da sind Einheiten aus ganz Deutschland zum Einsatz gekommen, die auch mehr als 2 Stunden Fahrt hatten.

    Und das Prozedere mit überregionaler Kräfteanforderung im Katastrophenfall ist wesentlich anders als bei einer nachbarschaftlichen Hilfe untereinander.
    Da wird auch schon mal grenzüberschreitend disponiert...mit entsprechenden Fahrtzeiten.

    Und wir reden nicht über den Einsatz der 1 - 2 Tage dauert....wie lange dauerte das letztes Jahr in Meppen oder in Brandenburg?

    Und wenn wir schon über vernünftige Einheiten mit entsprechender Ausstattung reden, dann ist der Schritt in Richtung Europa-Unterstützung nicht mehr weit...der Einsatz in Schweden war ja vielleicht auch nur ein Anfang für uns deutsche Feuerwehren...

    Geschrieben von Lorenz R.Wichtiger wären wendige TLFs damit die Kameraden nicht so viele Schläuche vor Ort verlegen müssen, der Brand schneller begrenzt wird und alle wieder früher heim kommen

    Und die technischen Voraussetzungen sind in diesem Beitrag und im Parallelbeitrag (...Löschhubschrauber...) beschrieben. Wendig alleine reicht da nicht, sondern wäre ein Baustein.
    Aber das ist alles schon geschrieben worden....hier und auch an anderen Stellen.

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorWern8er 8G., Blankenburg (Harz) / Sachsen-Anhalt848849
    Datum08.05.2019 11:305014 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.*Was kann man sich unter der bewährten "Wassergasse" im Waldbrandeinsatz genau vorstellen ?

    z.B. sowas: Darstellung

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Werner

    "Kleine Taten die man ausführt sind besser als große, über die man nur redet!"

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848850
    Datum08.05.2019 11:365087 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Werner G.

    z.B. sowas: Darstellung

    Die Wassergasse hatten wir mal " Hier " und " Hier ".
    Bei welchen Waldbrandlagen baut man sie auf ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt848851
    Datum08.05.2019 11:555029 x gelesen
    Ich denke, um eine Schneise zu verteidigen und damit eine Feuerfront zu stoppen. DDanach geht es an das eigentliche Ablöschen.
    Ich bin allerdings kein Waldbrandexperte.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorWern8er 8G., Blankenburg (Harz) / Sachsen-Anhalt848852
    Datum08.05.2019 12:075016 x gelesen
    Geübt wurden und werden (leider nur noch selten) sie noch zur Schaffung einer sprichwörtlichen Gasse zur Rettung/Evakuierung z.B. einer Waldsiedlung, diese eingeschlossen von Waldbrand ringsum oder (dann eher einseitig aufgebaut) als ausgedehnte/langgezogene Riegelstellung .

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Werner

    "Kleine Taten die man ausführt sind besser als große, über die man nur redet!"

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848853
    Datum08.05.2019 12:214986 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Werner G.

    Geübt wurden und werden (leider nur noch selten) sie noch zur Schaffung einer sprichwörtlichen Gasse zur Rettung/Evakuierung z.B. einer Waldsiedlung, diese eingeschlossen von Waldbrand ringsum oder (dann eher einseitig aufgebaut) als ausgedehnte/langgezogene Riegelstellung .

    Dafür kann ich mir eine Wassergasse bei Waldbränden vorstellen; ähnlich ja in Kriegszeiten geübt aber in Städten weniger oft wirklich praktiziert.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorWern8er 8G., Blankenburg (Harz) / Sachsen-Anhalt848854
    Datum08.05.2019 12:325025 x gelesen
    Aus der Zeit.....WK II und den Feuerstürmen nach Brandbombenabwürfen stammt die Wassergasse wohl auch.....wenn die mir bekannten Überlieferungen stimmen.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Werner

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848856
    Datum08.05.2019 13:344935 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Da sind Einheiten aus ganz Deutschland zum Einsatz gekommen, die auch mehr als 2 Stunden Fahrt hatten.
    Zudem ist die Fahrzeit nur die halbe Wahrheit.
    Hand auf´s Herz, mit der Ankunft beginnt doch oft eine lange Wartezeit bis man zu seiner eigentlichen Einsatzstelle abrücken kann. Klar bei guten Wetter kann man rund ums Fahrzeug rum lungern, bei Kälte oder Regen ist das aber kaum ein Option.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorPete8r I8., Freital / Sachsen848874
    Datum08.05.2019 20:054915 x gelesen
    Hallo,

    die W50 kenne ich und bin diese auch viele Jahre in meiner Heimat gefahren. Sowie auch die Nachfolgegeneration. In meiner heutigen FF haben wir das TLF-W der Beschaffungsserie Sachsen von Mitte der 90iger Jahre. Auch hatte ich schon die Möglichkeit an einem Offroad-Training auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz teilzunehmen. Um dort im Sand durchzukommen brauchten wir keinen Unimog, nur Single und Sperren. Die einzigen Probleme bereitete der GW-L2 mit untergeschobenen Ladebordwand wenn er den Sand planierte und sich festfuhr. Der RW1 (MAN-Empl) und das TLF-W (Iveco-Magirus) mit ihren tiefen Geräteräumen und Anbauten bereiteten keine Probleme. Ebenso wenig der Dekon-P auf dem MAN 18.3XX

    Für mich heißt dies ich brauche ein deutsches Normfahrzeug ohne Schnickschnack welches nicht bis zur Ko...grenze beladen ist. Also auch keinen Unimog oder ein spezielles TLF nach französischem Vorbild. Wer fährt mit seinem TLF über Bäume querfeldein? Beim Waldbrand bleibe ich doch auf den Wegen oder habe ich was verpasst. Bei Flächenbränden fahr ich querfeldein und kann viel weicheren Boden unter den Rädern haben. Viel wichtiger ist da dann die richtige Bereifung.


    MkG Peter

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    AutorPete8r I8., Freital / Sachsen848875
    Datum08.05.2019 20:254824 x gelesen
    Hallo,

    die Standartfahrgestelle können mehr als wir denken und ihnen auch zutrauen. Selbst ausprobiert während eines Trainings mit Fahrzeugen der LFKS Sachsen. Auch bei uns war das Problem mit dem Festfahren ein Anbauteil und nicht das Fahrgestell.

    Ich gebe gerne zu das es Ecken in D gibt wo ein Unimog 1300L sin macht. Dort wird der U40XX und U50XX aber zu groß.

    Geschrieben von Lorenz R.
    Ein Trupp TLF ist ein Sonderfahrzeug und muss bei den normalen Brandeinsätzen nicht als 1. ganz schnell um die Ecke kommen. Was spricht also gegen eine richtig dimensionierte !!! Singlebereifung um bei Vegetationsbränden besser voranzukommen? Wasserkuh ist es dann im Alltag immer noch. Besser als flächendeckend neue Autos zu entwickeln und zu kaufen und 30 Jahre unterhalten zu müssen

    Ich habe nie behauptet ein TLF wäre im normalen Brandeinsatz das erste Fahrzeug. Auch wir fahren im Löschzug ein TLF mit Singlebereifung, als drittes Fahrzeug.

    MkG Peter

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848877
    Datum08.05.2019 21:544778 x gelesen
    Geschrieben von Peter I.Beim Waldbrand bleibe ich doch auf den Wegen oder habe ich was verpasst.
    Offensichtlich
    Scheinbar fahren viele hier erst über den Lärmschutzwall, queren dann einen tiefen Graben bevor sie durch den Fluß waten um den Brandort zu erreichen ;)

    Aber in echt
    Ja wir haben teilw. Waldflächen in die wir unseren U5000 schicken, also abseits vom Weg und durch aus mit Steigung.
    Allerdings glaube ich nach "1-2J." Offroad Erfahrung behaupten zu können das ich selber noch niemals gesehen habe das unser U5000 oder der Vorgänger U1300L auch nur im Ansatz an ihre Grenzen kamen, da hat der braune Stoppstreifen lange vorher die Feststellbremse gezogen. Auch bei der üöH habe ich von anderen Wehren nichts anderes gesehen, und das ist gut so.
    ABER, und das ist der Knackpunkt;
    So kommen wir und unser Gerät auch wieder raus!
    Was bringt es 100% Fähigkeiten bereits auf der Anfahrt zu brauchen und dann ggf. nicht mehr schnell raus zu kommen?
    Also besser den U5000 dort abstellen wo man problemlos hin kommt, ja mit gutem Fahrer kommt da auch der TGM hin, aber kommt der auch weg wenn sein Rückweg mit dem "Aussenlastbehälter" gesichert wurde oder der Graben von dieser Seite plötzlich einen ungünstigen Winkel hat?
    Ich denke es ist besser wenn der Fahrer erst auf der ungeplanten aber hastigen Rückfahrt ins schwitzen kommt.

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    frei n.Bmark

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    AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg848880
    Datum09.05.2019 01:435080 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.*Was kann man sich unter der bewährten "Wassergasse" im Waldbrandeinsatz genau vorstellen ?

    Was es ist wurde ja schon dargestellt.

    Ich kann dazu nur sagen oft geübt - aber nie angewandt. Ich habe in 40 Jahren nicht von einem Waldbrand gehört wo die eingesetzt wurde. Riesiger Personen- und Materialaufwand dementsprechend großer Zeitansatz. Demzufolge hat das Feuer Zeit sich zu entwickeln.

    Habe mich mit meinem KBM, der voriges Jahr noch mein StBM war, über die Tagung unterhalten. Die Gespräche waren ernüchternd. Zumindest weiß ich wo der Satz mit der Lausitz her kommt. ;) Mehr möchte ich zu der Tagung nicht sagen, es reicht mir zu wissen wer dort dabei war.

    Gruß Ralf

    Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

    Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

    Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848882
    Datum09.05.2019 08:014811 x gelesen
    Der U4000 mit 3,25m Radstand ist nur höher aber nicht wesentlich "größer" als der U 1300L.

    Das mit dem Anbauteil ist ja auch genau das Thema. Bei einem Erstangriffs TLF für den Wald darf es solche Anbauteile etc. gar nicht erst geben.
    Leg dich mal unter einen TGM 4x4 EUR5 drunter und schau Dir mal das große Lüfterrad und die Wasserschläuche zum Kühler und deren Schutz nach unten an. Das ist ein Witz. Ein Ast der hochschnalzt und der Einsatz ist vorbei, dass kann auch auf dem Schotterweg passieren.

    Jetzt kann man einen TGM auch hochrüsten aber ein Schutzblech unter den Motor und dann ein Motorschaden wegen anderer Thermik? Das müsste man sehr gut vorher mit dem Fahrgestellhersteller abklären, oder sich evtl. an einen Militärauftrag bei MAN mit dranhängen, vielleicht gibt es da Schutzbleche. (wie schreibt man das aus?)

    Man kann einen TGM schon auf ein gutes Waldbrand Niveau bringen (Auspuff hochlegen, hitzefeste Leitungen, Dachluke, Reifendruckregelanlage (durch die Achsen wahrscheinlich nicht möglich), Nebenantrieb direkt vom Motor für unterbrechungsfreies Pump 'n' Roll etc.etc., große Reifen für Bodenfreiheit (oft kein Standardkoffer der Aufbauer mehr möglich, andere Achsen wegen stärkerer Bremsen) aber dann ist der Preis (wen wunderts) in Regionen eines Unimogs. Dann kann man auch gleich einen kaufen.
    Iveco bekommt das auf einem normalen LKW noch recht gut "ab Werk" hin. Atego ist in den unteren Tonage Klassen ohne Aussenplanetenachse und daher riesigen Diff (wenig Bodenfreiheit) gar nicht geeignet.

    Im "Gelände" geht es auch manchmal nur mit Schwung und man muss in Kauf nehmen, dass man kurzzeitig irgendwo auf einem Felsen aufsitzt oder der Baumstumpf in der Spur ist oder man nur einen Versuch hat um eine Kurve zu kommen ohne Anzuhalten und dabei eine 20cm Fichte mit der Ecke der Stosstange noch etwas weggedrückt werden muss. Wenn man sich mit diesem Hintergrund die Unterseite und das Umfeld eines z.B. TGMs anschaut, wird man sehr schnell merken, dass das nicht lange gut geht.

    Es könnte erstrebenswert sein. dass der Bund ein Programm mit hochgeländegängigen Trupp TLFs auflegt die er im Land verteilt. Im Mittelgebirge TLF 2000 auf U 4000 mit 3,25m Radstand und Reifendruclregelanlage und im Osten in den großen Sandgebieten TLF 4000 auf Tatra 815/7 auch mit Reifendruckregelanlage. Dazu noch das "Wisel" Konzept von @fire und sorry schon wieder :-) "Unimog" dazu und man wäre deutlich besser gerüstet.

    Dann könnte sich ein Einsatzleiter auch darauf verlassen, dass die Autos die von weiter her kommen auch das können was sie sollen und nicht wieder eine Feuerwehr mit einem Atego 918 Zwillingsbereift als TLF 2000 auftaucht.

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848888
    Datum09.05.2019 10:535039 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Lorenz R.Im "Gelände" geht es auch manchmal nur mit Schwung und man muss in Kauf nehmen, dass man kurzzeitig irgendwo auf einem Felsen aufsitzt oder der Baumstumpf in der Spur ist oder man nur einen Versuch hat um eine Kurve zu kommen ohne Anzuhalten und dabei eine 20cm Fichte mit der Ecke der Stosstange noch etwas weggedrückt werden muss. Wenn man sich mit diesem Hintergrund die Unterseite und das Umfeld eines z.B. TGMs anschaut, wird man sehr schnell merken, dass das nicht lange gut geht.

    Und genau das ist der Ansatz. Ich habe die Standard-Ausführung daher als "schlechtwegetauglich" beschrieben. Gelände braucht halt andere Anforderungen.

    Und wie (ich glaube Bernhard war es) in einem anderen Betrag geschrieben: Hinkommen ist das eine - da schon alle Reserven, die das Fahrzeug bietet zu benötigen ist sehr grenzwertig - wieder rauskommen (und das auch unter vielleicht zeitkritischen Bedingungen, wo zusätzlich noch das Ziel den Weg vorgibt) das andere. Da brauche ich ggfs. Reserven im Antrieb und in den Geländeeigenschaften, die ein "geringfügig verbessertes" Allradfahrgestell nicht bietet.
    Dann besser für "richtigen" Geländeeinsatz ausgelegt.

    Geschrieben von Lorenz R.Es könnte erstrebenswert sein. dass der Bund ein Programm mit hochgeländegängigen Trupp TLFs auflegt die er im Land verteilt. Im Mittelgebirge TLF 2000 auf U 4000 mit 3,25m Radstand und Reifendruclregelanlage und im Osten in den großen Sandgebieten TLF 4000 auf Tatra 815/7 auch mit Reifendruckregelanlage. Dazu noch das "Wisel" Konzept von @fire und sorry schon wieder :-) "Unimog" dazu und man wäre deutlich besser gerüstet.

    Dann könnte sich ein Einsatzleiter auch darauf verlassen, dass die Autos die von weiter her kommen auch das können was sie sollen und nicht wieder eine Feuerwehr mit einem Atego 918 Zwillingsbereift als TLF 2000 auftaucht.


    Lass die Unterscheidung in "für die einen braucht es das, für die anderen was anderes" besser weg.
    Wenn man für jede Region was Besonderes schafft dann wird das mit der überregionalen Hilfe wieder schwierig bis unmöglich. Dann kommt nämlich ein "Brandenburg-Tanker" und soll im Mittelgebirge aushelfen.
    Anders herum klappt das aber.

    Mit einem universell ausgelegten "Einheits"-Waldbrand-TLF klappt das in alle Richtungen.

    Zentralisierte Beschaffung wäre da m.E. auch der vernünftige Ansatz, aber der Bund ist für den zivilen Bevölkerungsschutz zuständig. Katastrophenschutz ist (soweit ich weiß) eigentlich Ländersache.
    Und da alle 16 BL an einen Tisch zu bekommen, so dass am Ende auch alle das gleiche Ergebnis umsetzen...


    Eine vernünftige Anzahl an "Angriffs-TLF" in Kombination mit entsprechenden "Nachschub-TLF" (wobei das die vorhandenen TLF schon sehr gut können) sollte der Ansatz sein...siehe Konzept von Ulrich.


    Warum ist es denn nicht möglich die wesentlichen Punkte, die im Zusammenhang mit "Angriffs-TLF" notwendig sind, allgemeingültig zusammenzufassen und dieses Lastenheft in die Ausschüsse, die sich damit befassen, als Grundlage zu senden.

    Ob wir dann irgendwo bei W-TLF in Richtung Frankreich/Spanien landen oder ob es ein "deutsches" W-TLF wird ist doch letztendlich eine Kostenfrage.
    Etwas Bestehendes und Bewährtes zu übernehmen kann manchmal sinnvoller sein als (teuer) etwas Eigenes zu basteln.

    Letztlich auch immer vor dem Hintergrund der "gesamteuropäischen" Einsetzbarkeit...


    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848892
    Datum09.05.2019 13:114666 x gelesen
    Geschrieben von Lorenz R.Der U4000 mit 3,25m Radstand ist nur höher aber nicht wesentlich "größer" als der U 1300L.

    Den gibt es leider nicht mehr. Den gibt es nur noch in 3850 mm

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW848893
    Datum09.05.2019 13:454646 x gelesen
    Doch in Euro 5 gibt es ihn oder gab es ihn noch vor Kurzem.
    https://www.philippsburg.de/index.php/aktuelles-lesen/neues-tankloeschfahrzeug-fuer-feuerwehr-abteilung-rheinsheim.html


    Wenn der Bund oder das Land 300 Stück bestellt wird es ihn wieder geben und auch eine Zulassung als EUR5 in allen Bundesländern würde gehen.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848894
    Datum09.05.2019 13:584626 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Letztlich auch immer vor dem Hintergrund der "gesamteuropäischen" Einsetzbarkeit...


    Sorry nein
    Wir sollten gucken das unser Fahrzeug bei uns best möglich funktioniert, hier Kompromisse einzugehen weil man 2x im Fahrzeug-leben damit nach "Schweden" fahren könnte halte ich für falsch.
    Hier wäre es wesentlich wichtiger miteinander Funken zu können oder die Schläuche problemlos anzukuppeln. Dann natürlich noch der Riesenberg an Bürokratie, nein nicht nur unser geliebter §35/38, auf Grund welcher Rechtsgrundlage wir überhaupt welche Tätigkeit und dann wie im Ausland auszuführen haben sollte jedem FM/SB, mindestens jedoch dem GF klar sein.
    Hier müsste also die EU ein (1) "BHKG" erlassen, aber das ist ein anderes Thema.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorChri8sti8an 8T., Lemwerder / Niedersachsen848895
    Datum09.05.2019 14:404569 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Thomas M.Geschrieben von Christian T.Letztlich auch immer vor dem Hintergrund der "gesamteuropäischen" Einsetzbarkeit...


    Sorry nein
    Wir sollten gucken das unser Fahrzeug bei uns best möglich funktioniert, hier Kompromisse einzugehen weil man 2x im Fahrzeug-leben damit nach "Schweden" fahren könnte halte ich für falsch.



    Bitte nicht nur auf den Begriff "gesamteuröpäisch" stürzen.

    Aber: Ein Fahrzeug, welches in Deutschland von SH bis BY einsetzbar (und typengleich) ist sollte doch auch auf sandigen / steinigen Untergründen in F, I, PL, E oder S oder sonstwo funktionieren.

    Der Schweden-Einsatz war vielleicht einmalig, aber es wird doch auch auf anderen Ebenen über gesamteuropäische Konzepte, die länderübergreifend funktionieren, nachgedacht und diskutiert.
    Die Bedrohungslage durch Vegetationsbrände ist ja nun nicht nur in D gestiegen, sondern auch in anderen Ländern.
    Somit sollte, wenn man schon im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung Verbesserungen einführt, das Thema "Nachbarschaftshilfe" zumindest nicht außer Acht gelassen werden.


    Worauf ich abziele vielleicht mal verdeutlicht an meinem privaten Offroader, den ich für Touren nutze....ein Defender. Dem ist es egal wo ich fahre. Ob im Wald in Schweden, im Gebirge zwischen Frankreich und Italien, auf Korsika oder sonstwo.
    Warum ist das egal? Weil das Fahrzeug grundlegende Anforderungen erfüllt, die es (mit Grenzen versteht sich) für "jedes" Gelände tauglich macht - vorausgesetzt ich bastele nicht negativ an diesen Grundanforderungen rum (z.B. Bodenfreiheit, Sperren, Wattiefe, …)
    Besser geht immer, ganz klar. Aber dann bin ich irgendwann bei Kette als Antrieb - und das ist nun wirklich nicht das erklärte Ziel.

    Gruß
    Christian

    Alles Geschriebene stellt lediglich meine private Meinung dar.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW848898
    Datum09.05.2019 14:534565 x gelesen
    Geschrieben von Christian T.Die Bedrohungslage durch Vegetationsbrände ist ja nun nicht nur in D gestiegen

    da bin ich mir nicht sicher!
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_waldbraende-schadensfl_2018-09-18.png

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW848901
    Datum09.05.2019 15:104581 x gelesen
    Geschrieben von Lorenz R.Doch in Euro 5 gibt es ihn oder gab es ihn noch vor Kurzem.

    Aussage vom Vertrieb, 3250 mm gibt es nicht mehr und Euro 5 soll es noch bis September 2020 geben.

    Geschrieben von Lorenz R.Wenn der Bund oder das Land 300 Stück bestellt wird es ihn wieder geben und auch eine Zulassung als EUR5 in allen Bundesländern würde gehen.

    Dann ja, aber wenn Horst und Uschi in Wörth anrufen, ist bestimmt vieles möglich.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848910
    Datum09.05.2019 16:594597 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Lorenz R.

    Doch in Euro 5 gibt es ihn oder gab es ihn noch vor Kurzem


    Bei dem Unimog-Fahrgestellt des erwähnten TLF-2000 soll es sich um eine Beschaffungsserie für die türkische Armee gehandelt haben wovon sich die FF ein Expl. gesichert hat.

    Wenn der Bund oder das Land 300 Stück bestellt wird es ihn wieder geben und auch eine Zulassung als EUR5 in allen Bundesländern würde gehen.

    Blos wird der Bund sagen, was gehen mich W-TLFs an, es sei den man erklärt große Waldbrände als Gefahr für die nationale Sicherheit ;-))
    Aber wenn Bedarf an solchen Unimogfahrgestellen seitens der Bundesländern für den friedensmäßigen KatS besünde, müsste man da doch zu einem Beschaffungs- und Ausnahmemodus ( EURO V ) kommen ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW848929
    Datum09.05.2019 23:004498 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Blos wird der Bund sagen, was gehen mich W-TLFs an,

    naja, was gehen ihn LF-KatS an?

    Die Dinger werden ja nicht umsonst als "rote Quengelware" bezeichnet, das könnte mit TLFs letztlich genauso funktionieren...

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848930
    Datum09.05.2019 23:154473 x gelesen
    Guten Abend

    Geschrieben von Henning K.

    naja, was gehen ihn LF-KatS an?

    Bund und Länder haben sich halt mal vor Jahren auf eine Unterstützungskomponente des Bundes für die Feuerwehren im Form von LF-20 KatS und SW-KatS geeinigt.

    Die Dinger werden ja nicht umsonst als "rote Quengelware" bezeichnet,

    Kann schon mal so bezeichnen ;-))
    Dank u.a. von Lobby-Arbeit.

    das könnte mit TLFs letztlich genauso funktionieren...

    Wie gesagt, wenn man die Bekämpfung von Katastrophenwaldbrände als Schutz der Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall nach Grundgesetze (Art. 73) definieren würde; könnte das vielleicht funktionieren ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW848931
    Datum09.05.2019 23:204483 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Wie gesagt, wenn man die Bekämpfung von Katastrophenwaldbrände als Schutz der Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall nach Grundgesetze (Art. 73) definieren würde; könnte das vielleicht funktionieren ?

    Wenn man TLFs kaufen will, findet sich schon eine Begründung...

    Hat doch bei den RettungshubschraubernErkundungs-, Spür- und Transporthubschraubern für den V-Fall auch geklappt ;-)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848937
    Datum10.05.2019 07:204541 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Henning K.

    Wenn man TLFs kaufen will, findet sich schon eine Begründung...


    Man könnte sie als Wasserzubringer für die GW Dekon P Fahrzeuge deklarieren und wenn man für jedem der 450 Dekon-P ein TLF beschafft und zuordnet,...... ;-)))
    Und da die Dekon-P über Allrad und Single-Bereifung verfügen,...... ;-))


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848938
    Datum10.05.2019 08:114474 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Bernhard D.

    Man könnte sie als Wasserzubringer für die GW Dekon P Fahrzeuge deklarieren


    Darüber dachte man schon 2007 über die Beschaffung von LF-10-KatS dafür nach, aus denen letzlich -die auch "rote Quengelware" genannten- LF-20-KatS wurden.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848941
    Datum10.05.2019 09:364531 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Bernhard D.

    Man könnte sie als Wasserzubringer für die GW Dekon P Fahrzeuge deklarieren

    Gab es übrigens zu seeligen LSHD-Zeiten in geringer Stückzahl beim Luftschutz-ABC-Dienst:

    -> Tankwagen TW 30

    [...]
    Die Beladung bestand u.a. aus drei Gummitanks zu je 1.000 l Fassungsvermögen sowie Schlauchmaterial, Strahlrohren und einer TS 2/5.
    [...]
    Dabei wurden zwei je 1.500 Liter fassende Gummitanks installiert.

    Im Verteidigungsfall sollten die Fahrzeuge sowohl zum Transport von Trinkwasser, als auch zur Dekontamination und notfalls auch zum Löschen von Bränden eingesetzt werden. Die Beladung wurde für den Verteidigungsfall in größerer Stückzahl in den KatS-Zentrallagern vorgehalten, um im Kriegsfall auf zu beordernde LKW verlastet zu werden.
    [...]




    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorIngo8 z.8, Handeloh / Niedersachsen848953
    Datum10.05.2019 15:154418 x gelesen
    Spannend wie hier an Verfassung und Realität vorbei diskutiert wird.
    - Waldbrand ist eine kommunale Aufgabe, wenn gut organisiert wird es nicht zur Katastrophe
    - Wenn es dann doch eine wird, ist das Land und nicht der Bund in der Pflicht. Das kann dann auch für unterschiedliche Wälder jeweils preisgünstig passende Fahrzeuge planen. Was z.B. BB und SN ja auch machen.
    - Von den 5000 zugesagten Fahrzeugen des Bundes für den KatS, fehlen rund 1000. In den letzten 15 jahren konnten nur 2200 Fahrzeuge ausgeliefert werden Quelle d.h. es wird da noch 1800 Fahrzeuge geben die älter sind

    - Erst einmal müsste der Bund seine Versprechen erfüllen, er gibt aber lieber 5 Mrd für Bildung aus und Ändert dafür das GG

    - Würden die Länder genug Geld bekommen um ihre Aufgaben zu erledigen hätten wir das Problem nicht, werden wir aber nicht ändern

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848955
    Datum10.05.2019 18:044385 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ingo z.

    Spannend wie hier an Verfassung und Realität vorbei diskutiert wird.

    Wird an den Stammtischen auch ;-)))
    Ähnliche Diskussionen zur gleichen Thematik führten wir vor zwölf Jahren auch " Hier " , und sie wurde schon damals nicht "Fw-Forumserwartungskonform" von den Zuständigen gelöst.

    Waldbrand ist eine kommunale Aufgabe, wenn gut organisiert wird es nicht zur Katastrophe

    Stimmt ( fast ) immer !

    Wenn es dann doch eine wird, ist das Land und nicht der Bund in der Pflicht.

    So ist die ( bisherige Rechtslage ) und bisher haben wir auch jeden Waldbrand ohne Bund-W-TLFs ausgekriegt.
    Ich persönlich glaube auch nicht, dass der Bund ( wennüberhaupt ! ) in absehbarer Zeit W-TLF beschafft. Dafür müßte die Verfassung geändert werden oder ein ( auch hier diskutiertes ) Konstrukt erfunden werden um dies u.a. Haushaltsrechtlich parlamentarisch durchzubringen.
    Ich könnte mir vorstellen, der Bund wird das THW mit zur Waldbrandbekämpfung ertüchtigen, aber nicht durch THW-W-TLF, eher aber durch Stärkung der Führungs- und Kommunikationsgruppen, der Wasserschaden/Pumpen (FGr WP) um bei Bed. größere Mengen Löschwasser fördern zu können, sowie durch Gestellung von Logistik- und Bereitsstellungsraumkomponenten, um nur paar Beispiele zu nennen ( noch Ideen ? ). Und wenn dadurch den Feuerwehren einige Arbeit abgenommen, ihr dadurch geholfen wird und sie sich mehr auf ihr Kerngeschäft "Feuerlöschen" konzentrieren kann, ist auch schon viel gewonnen ?!


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg848964
    Datum11.05.2019 09:594324 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Bernhard D.

    Ich könnte mir vorstellen, der Bund wird das THW mit zur Waldbrandbekämpfung ertüchtigen,

    2012 diskutierte man hier noch über die Etablierung Fachgruppe "Waldbrand" des THW,

    eher aber durch Stärkung der Führungs- und Kommunikationsgruppen, der Wasserschaden/Pumpen (FGr WP) um bei Bed. größere Mengen Löschwasser fördern zu können, sowie durch Gestellung von Logistik- und Bereitsstellungsraumkomponenten,

    Dafür der THW-Einsatz beim " Moorbrand Meppen " als Beispiel dient, siehe u.a. THW-Logistische Hochleistung beim Moorbrand in Meppen.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg849096
    Datum16.05.2019 21:374300 x gelesen
    Guten Abend

    Geschrieben von Thomas M.

    wer kann auch gerne UTV, ATV


    Heute auf der RETTmobil gesehen, ein ATV ganz extrem.

    Zum Erkunden wohl etwas unhandlich, aber sonst beim Waldbrandeinsatz geeignet ;-)))

    Noch paar Infos hierzu:

    ->Fa. Junghanns: Ein ATV für extremste Einsätze

    Die Firma Junghanns Fahrzeugbau aus Hof hat auf der RETTmobil 2019 in Fulda ein ATV vorgestellt, welches für extremste Einsatzszenarien konzipiert wurde. Mit dem Amphibienfahrzeug SHERP kommt man fast überall hin, egal ob an steilen Hängen, im Geröll, im Wald und sogar im Wasser oder Eis. Nun sind die Spezialisten von Junghanns gespannt, für welche Zwecke sich Feuerwehren dieses Fahrzeug vorstellen könnten. Denn schon bald könnten die ersten ATVs dieser Art zum Einsatz mit rausrücken.

    und SHERP-ATV.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW849098
    Datum16.05.2019 22:304111 x gelesen
    Im Wald sehe ich DAS DING eher weniger, aber wer oft auf extrem tiefen Boden muß wird bestimmt nicht böse sein wenn er das Teil da stehen hat

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW849099
    Datum16.05.2019 22:38   4289 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.->Fa. Junghanns: Ein ATV für extremste Einsätze

    Die Firma Junghanns Fahrzeugbau aus Hof hat auf der RETTmobil 2019 in Fulda ein ATV vorgestellt, welches für extremste Einsatzszenarien konzipiert wurde. Mit dem Amphibienfahrzeug SHERP kommt man fast überall hin, egal ob an steilen Hängen, im Geröll, im Wald und sogar im Wasser oder Eis. Nun sind die Spezialisten von Junghanns gespannt, für welche Zwecke sich Feuerwehren dieses Fahrzeug vorstellen könnten. Denn schon bald könnten die ersten ATVs dieser Art zum Einsatz mit rausrücken.


    Also mit anderen Worten:

    Selbst der Hersteller (Vertreiber?) des Fahrzeugs hat keine Idee, wofür man das bei der Feuerwehr gebrauchen könnte. Aber sie haben halt mal eins rot angemalt und blaue Lichter drauf geschraubt.

    Wie zu erwarten war, ist das Publikum begeistert.

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    AutorDani8el 8R., Lauterbach / Hessen849100
    Datum17.05.2019 00:094102 x gelesen
    Ist das Fahrzeug nicht ursprünglich die Erfindung eines russischen Tüfftlers?

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg849101
    Datum17.05.2019 06:053996 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Daniel R.

    Ist das Fahrzeug nicht ursprünglich die Erfindung eines russischen Tüfftlers?


    Scheint so zu sein, siehe auch:

    -> AUTO-BILD " Dieser Offroader ist unbesiegbar "

    Der russische Sherp fährt im Gelände, über Eis und sogar durchs Wasser.
    [....]
    Allerdings entsteht der Sherp in russisch-ukrainischer Kooperation, die bereits vor der Krise begann.
    [...]




    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg849102
    Datum17.05.2019 06:094113 x gelesen
    Guten Morgen

    Geschrieben von Henning K.

    Selbst der Hersteller (Vertreiber?) des Fahrzeugs hat keine Idee, wofür man das bei der Feuerwehr gebrauchen könnte. Aber sie haben halt mal eins rot angemalt und blaue Lichter drauf geschraubt.


    Erinnert mich an die " Bergeraupe im FW-Dienst ? ".

    Wie zu erwarten war, ist das Publikum begeistert.

    Teils, teils; von einigen Fachmessebesuchern wurde schon die Sinnhaftigkeit kritisch hinterfragt.
    Eine massenhafte Verbreitung im FW-Dienst wurd das ATV wohl nicht finden.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorStef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz849103
    Datum17.05.2019 08:373986 x gelesen
    Geschrieben von Henning K.Wie zu erwarten war, ist das Publikum begeistert.

    Bei solchen Einsatzmöglichkeiten wäre ich auch begeistert.

    ;-)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg849114
    Datum17.05.2019 10:384023 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Henning K.

    Selbst der Hersteller (Vertreiber?) des Fahrzeugs hat keine Idee, wofür man das bei der Feuerwehr gebrauchen könnte.

    Wie schon gesagt, ein alltägliches FW-Fahrzeug mit einen gewissen taktischen Einsatzwert wird es bestimmt nicht werden ( und wenn, bliebe es ein Nischenprodukt, vielleicht findet aber das THW Interesse daran ;-))) ).
    Zum Befahren beispielsweise von unwegsamen Waldwegen, besonders in den Mittelgebirgen, scheint mir das Vehikel -das zumindest einen gewissen Spaßfaktor bietet !- doch zu breit.
    Denkbar im weitesten Sinne bei Brand- oder Rettungseinsätzen in Moor- oder Heidegebieten ?
    Aber halt mal beobachten und abwarten.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW849125
    Datum18.05.2019 00:333866 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Denkbar im weitesten Sinne bei Brand- oder Rettungseinsätzen in Moor- oder Heidegebieten ?

    Ich meine letzten Sommer gelernt zu haben, dass man da auch prima mit Fahrzeugen arbeiten kann, die von ganz gewöhnlichen Pistenraupen abgeleitet sind. Wichtig sei wohl vor allem, dass man mindestens ein funktionierendes Exemplar griffbereit hat, wenn es brennt ;-)

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW849129
    Datum18.05.2019 08:213928 x gelesen
    Geschrieben von Henning K.Selbst der Hersteller (Vertreiber?) des Fahrzeugs hat keine Idee, wofür man das bei der Feuerwehr gebrauchen könnte. Aber sie haben halt mal eins rot angemalt und blaue Lichter drauf geschraubt.

    Doch, Ideen gabs schon - und natürlich auch schon mögliche Anwendungen...
    - Wattrettung (das einzige was ähnlich breitbandig bei allen Bodenbeschaffenheiten einsetzbar wäre, ist ein Hoverboard (das wäre mit 6 Sitzplätzen hinten aber m.E. deutlich größer und v.a. viel komplexer in der Bedienung - und geht NUR auf annähernd ebenem Boden!)
    - Dünengebiete (und zwar die, wo die herkömmlichen Fahrzeuge an ihre Grenzen kommen, selbst mit Reifendruckreduzierung, da gibts zwar andere Geräte mit mehr Rädern/Achsen undähnlichem Konzept, die kommen aber m.W. nicht an die Nutzlast heran)
    - Schilfgebiete
    - Eisrettung (s.o zu Hovercraft)
    uvm.

    Ergo viel mehr Einsatzgebiete, als vieles andere, was da in den letzten Jahren so gekauft wurde...
    Und genau die mit den Gebieten dürften sich das Ding genauer ansehen bzw. angesehen haben.

    Nicht gut geeignet ist das Ding aber m.E. mit der Bereifung im hügeligen/bergigen Gebiet auf festem Schnee oder gar Eis, da schmiert das bei Querfahrten vermutlich einfach weg, dafür müssten die Reifen Längsstege bekommen, vgl. Ketten der Pistenraupen...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg849138
    Datum18.05.2019 16:213917 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ulrich C.

    - Wattrettung
    [...]
    - Dünengebiete
    [...]
    - Eisrettung


    So was kam mir auch in den Sinn als ich das Fahrzeug erstmasls sah.
    Da kämen als Bedarfsträger auch das DLRG, die DGzRS und das THW unb Betracht.

    Ergo viel mehr Einsatzgebiete, als vieles andere, was da in den letzten Jahren so gekauft wurde..

    Beispielsweise wurde vor Jahren der " ARGO 8 x 8 " den Feuerwehrten und Hilfsdiensten vorgestellt und einige ihnen verkauft.

    Und genau die mit den Gebieten dürften sich das Ding genauer ansehen bzw. angesehen haben.

    Wie gesagt, ein Nischenprodukt.

    Nicht gut geeignet ist das Ding aber m.E. mit der Bereifung im hügeligen/bergigen Gebiet auf festem Schnee oder gar Eis, da schmiert das bei Querfahrten vermutlich einfach weg,

    " Hier " ersichtlich.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg850028
    Datum18.06.2019 19:014460 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Bernhard D.

    Wann und warum aber welche "Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe" dort eingesetzt wird ?

    Haben mir am letzten Sa. beim " portes ouvertes " der SP Lauterbourg/ Elsass zwei nette französische FF-Kameraden an diesem CCF-2000 und dessen Pumpe erklärt. Am formstabilen Schnellangriff ist das Strahlrohr fest angebracht, kann nicht einfach abgekuppelt und ggf. verlängert werden, diese SA_leitung wird Bestimmungsgemäß nur verwendet, wenn man nur dieses Strahlrohr und die Schlauchlänge des SA vewendet. Am Schnellangriff mit den Rollschläuchen ist das Strahlrohr abkuppelbar, diese SA-Leitung ist bei Bed. mit den im CCF-2000 mitgeführten Rollschläuchen verlängerbar und wird vorwiegend bei Vegetationsbränden eingesetzt. Dabei können dann auch die bekannten Schlauchrucksacktragekörbe dieser oder dieser Bauart angekuppelt werden.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg850266
    Datum29.06.2019 16:273841 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Bernhard D.

    Wobei man in Frankreich bei den CCF auch die Auswahl von Ausführung mit formstabilen- als auch mit Druckschläuchen kennt.

    Bei diesem heute gesehenen CCF-4000 sind rückseitig im Pumpenstand neben dem "SA-Formstabil" im Dachkasten der Beifahrerseite 10 Längen ~ C-Druckschläuche a 20 m als SA zum ggf. Ziehen in die Vegeation gelagert.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese / Niedersachsen850272
    Datum30.06.2019 15:173570 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Bernhard D. im Dachkasten der Beifahrerseite 10 Längen ~ C-Druckschläuche a 20 m als SA zum ggf. Ziehen in die Vegeation gelagert.


    ...und spätestens bei der Dritten länge zerrt dann eine Kupplung 'nen halben Weihnachtsbaum mit?!
    Die Schwierigkeiten vom Haspel-SA werden mit Faltschläuchen nicht unbedingt weniger, wenn man das gleiche Grundprobleme der Bewegung der gesamen Schlauchlänge hat. Oder wird das über der Schulter vorgenommen? Scheint mir mit zehn 20er Längen aber auch nich so recht praktikabel.


    Gruß,
    Thorben

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg850273
    Datum30.06.2019 15:583657 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thorben G.

    ...und spätestens bei der Dritten länge zerrt dann eine Kupplung 'nen halben Weihnachtsbaum mit?!

    Wird sich bei der Vegetationsbrandbekämpfung nicht vermeiden lassen ?!
    Und wenn ich sehe, wie bei manchen FW der STK am bzw. vor dem Brandobjekt ausgekippt oder das Schlauchpaket sich ungünstig befüllt, da gibts auch öfters ein Schlauchkuddel-Muddel ;-)))

    Geschrieben von Thorben G.Oder wird das über der Schulter vorgenommen?

    Wenn ich die französischen FW-Kameraden richtig verstanden habe, ziehen/(zerren) sie so lange an dieser Buchten- Schlauchleitung, bis sie den Schlauch abkuppeln oder verlängern und schließen dann an die Pumpe an.
    Übrigens, die französischen Feuerwehrleute mit den ich in den letzten Wochen gesprochen habe zeigten sich positiv erstaunt, dass wir in Deutschland uns für ihre Vegetationsbrandbekämpfungstechnik,- Taktik und Erfahrungen interessieren und darüber diskutieren.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorStef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz850286
    Datum01.07.2019 13:163346 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Übrigens, die französischen Feuerwehrleute mit den ich in den letzten Wochen gesprochen habe zeigten sich positiv erstaunt, dass wir in Deutschland uns für ihre Vegetationsbrandbekämpfungstechnik,- Taktik und Erfahrungen interessieren und darüber diskutieren.

    Wäre schön, wenn man sich damit leichter tun würde aber die Sprachbarriere ist durchaus für viele ein Problem und der Kontakt zu den französischen Stellen ist auch nicht leicht herzustellen.

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    AutorThom8as 8R., Haibach / Bayern850287
    Datum01.07.2019 13:373330 x gelesen
    Geschrieben von Steffen W.Wäre schön, wenn man sich damit leichter tun würde aber die Sprachbarriere ist durchaus für viele ein Problem und der Kontakt zu den französischen Stellen ist auch nicht leicht herzustellen.
    Eine gute Gelegenheit bietet die Schiffsbrandausbildung in Mannheim auf der Regina Rheni:
    http://www.crerf-mueb.eu/de/%20http://www.crerf-mueb.eu/de/" target="_blank">CRERF - MÜB

    Die Ausbilder sprechen hervorragend deutsch (fast alles Elsässer) und kommen von der französischen Feuerwehrschule in Straßburg.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg850303
    Datum02.07.2019 10:273166 x gelesen
    Guten Tag

    wir kommen zwar etwas vom Ursprungsthema ab, aber....

    Geschrieben von Steffen W.

    Wäre schön, wenn man sich damit leichter tun würde aber die Sprachbarriere ist durchaus für viele ein Problem und der Kontakt zu den französischen Stellen ist auch nicht leicht herzustellen.

    Im Grenzbereich Elsass <-> Süd- und Südwestpfalz findet man bei den Sapeurs-Pompiers doch immer ( mehr ) deutschsprechende französische Feuerwehrkameraden, die auch gerne Auskunft geben.
    Ansonsten übt man dort im Grenzbereich doch öfters miteinander und viele Löschfahrzeuge führen entsprechende Übergangsstücke auf beiden Seiten mit.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg873924
    Datum05.12.2021 11:102518 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Thomas M.

    Deshalb schrieb ich von Erkundungsfahrzeugen zu dem man auch einen KdoW gl nutzen kann..

    Das wäre doch ein robuster Waldbrand-Erkunder:

    JLTV-Lithuanian_Armed_Forces_JLTV_August


    Jetzt müßte man sich nur noch an den " 15. JLTV-Auftrag für Oshkosh " dranhängen können:

    Seit Beginn der Serienproduktion 2015 hat Oshkosh Defense jetzt den 15. Produktionsauftrag für das Joint Light Tactical Vehicle (JLTV) erhalten. Das Mehrzweckfahrzeug wird von der U.S. Army zentral für alle Teilstreitkräfte der USA sowie für einige NATO- und Bündnispartner beschafft. Der neue Auftrag betrifft die Lieferung von 1.669 JLTV, 868 dazugehörige Anhänger sowie die dazugehörigen Paket- und Installationskits und ist mit 591,6 Millionen US-Dollar (umgerechnet ca. 523 Millionen Euro) dotiert. [...]

    ( Für Feuerwehrs wohl doch zu teuer ? )


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW873929
    Datum05.12.2021 12:162283 x gelesen
    Zumindest habe ich mit dem Trumm sofort getestet ob das W-TLF da auch durch passt ;)

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorJako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre 873931
    Datum05.12.2021 16:232226 x gelesen
    Hallo!

    Oshkosh?

    Naja, wenn schon, warum nicht den?

    Gruß vom Berg

    Jakob

    "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen."
    >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW873932
    Datum06.12.2021 07:542164 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Das wäre doch ein robuster Waldbrand-Erkunder:

    Nö, mit Ausnahme für die Einheiten in munitionsverdächtigen Gebieten (aber dort geräumten Wegen) nicht geeignet. Der ist zu schwer (9 t), mit der Basispanzerung mit Sicherheit zu teuer (Standardfahrzeug kann schon STANAG-Level 3).

    Hier ein paar Bilder von der Erprobung bzw. Testung der verschiedenen Konkurrenten:
    https://www.autobild.de/bilder/humvee-nachfolger-oshkosh-jltv-alle-mitbewerber-3574175.html#bild1


    Wenns unbedingt sowas niedriges sein muss, dann besser den alten "Humvee", der ist in der Basis ungepanzert und relativ billig und gebraucht auch noch zuzulassen. Das JLTV dürfte Euro 3 sein, damit neu in D auch für den KatS leider nicht zulassungsfähig...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg873934
    Datum06.12.2021 10:331997 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ulrich C.

    Nö, mit Ausnahme für die Einheiten in munitionsverdächtigen Gebieten (aber dort geräumten Wegen) nicht geeignet. Der ist zu schwer (9 t), mit der Basispanzerung mit Sicherheit zu teuer

    Mir imponierte auf dem Bild mehr die Vorbauwinde ;-))

    Und wenn man sich an militärische Beschaffungen anhängen wollte/könnte/dürfte, wären beisoielsweise eher Fahrzeuge wie der Toyota Hilux, der VW Amarok oder der Ford Everest eine realistische Option.

    Ansonsten siehe auch diese Diskussion hier.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

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    (Heinrich Heine)


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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin873940
    Datum06.12.2021 15:091769 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Zumindest habe ich mit dem Trumm sofort getestet ob das W-TLF da auch durch passt ;)


    Du verstehst das neue taktische Konzept falsch: Das W-TLF ist selbstverständlich dafür da, Aufklärung für den Kommandowagen zu fahren.



    Hans-Joachim

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    AutorPete8r M8., Wien / Wien873950
    Datum06.12.2021 20:12   1898 x gelesen
    ..und wenn ich ganz brav COTS kaufen will, gibt es Jeep Wrangler kurz und lang in der Preisliste "zum ankreuzen", und mit ein bißchen Verhandeln auch den kurzen Toyota J15 - oder sind die alle

    a) nicht "eindrucksvoll" genug
    b) nicht ausreichend überteuert
    c) zu leicht und kommen dorthin, wo der 15t Waldbrand"tanker" ohnehin nie auftauchen wird?

    Ein wenig fühle ich mich beim Supersportwagen-Kartenspiel aus Kindertagen

    Grüsse
    Peter

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg873960
    Datum07.12.2021 10:231693 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Peter M.

    ..und wenn ich ganz brav COTS kaufen will, gibt es Jeep Wrangler kurz und lang in der Preisliste "zum ankreuzen"

    In der Tat, " Jeep® Wrangler " bietet da eine ganze Palette an.

    Und wirbt sogar für einen militarisierten JEEP Wrangler für europäische Behörden wie Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste.


    Ein wenig fühle ich mich beim Supersportwagen-Kartenspiel aus Kindertagen

    ;-))

    Es wird halt hier öfters über Zentralbeschaffungen, oder dass man sich aus Kostengründen an militärische Beschaffungen anhängen könnte, diskutiert.



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW873963
    Datum07.12.2021 10:501705 x gelesen
    Hallo Bernhard,

    für "normale" Einsätze die nicht auf munitionsbelasteten Flächen stattfinden ist das wirklich unsinnig ernsthaft über teilweise gepanzerte, militärische Sonderkonstruktionen als Feuerwehrerkunder zu diskutieren die für solche militärischen Einsätzen wie im Iraq, Afghanistan oder z.B. Syrien konstruiert sind und noch dazu um die 9 Tonnen wiegen.

    Solche Erkunder sollten leichte, echte 4x4 Geländewagen sein.
    Landcruiser, Jeep Rubicon, Grenadier, Mercedes G (falls man einen 461 oder 464 zugelassen bekommt) oder ein hochgelegter Pickup wie Hilux etc. oder verbesserter 4x4 Sprinter.


    Grüße aus dem Osten des Kreises :-)

    L.

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin873974
    Datum08.12.2021 05:431697 x gelesen
    Geschrieben von Peter M...und wenn ich ganz brav COTS kaufen will, gibt es Jeep Wrangler kurz und lang in der Preisliste "zum ankreuzen", und mit ein bißchen Verhandeln auch den kurzen Toyota J15 - oder sind die alle

    a) nicht "eindrucksvoll" genug
    b) nicht ausreichend überteuert
    c) zu leicht und kommen dorthin, wo der 15t Waldbrand"tanker" ohnehin nie auftauchen wird?



    Jeep Wrangler lang: Nach Feuerwehr-Normen geländefähig, nicht geländegängig. Hängebauchschwein. (Wobei allerdings ungefähr 725 Zubehörhersteller jeweils die Möglichkeit anbieten, das zu ändern.)

    Toyota J15: Nach Feuerwehr-Normen geländefähig, nicht geländegängig. Der fette Arsch. Ältere Landcruiser, die man in Gibraltar für den Afrika-Einsatz neu kaufen kann, sind selbstverständlich geländegängig.

    Jeep Wrangler kurz: Die Zeiten, als auf dem Preisschild die "4" vorne war, sind auch beim Wrangler vorbei. Dazu kommt die Anpassung an die Formgebung des Durchschnittsamerikaners - jede neue Version ist wieder ein bißchen breiter. (Im Vergleich zu aktuellen Militärmonstern ist er natürlich nach wie vor rank und schlank und leicht und ...)



    Hans-Joachim

    Unser Kadett-Testwagen war kein besonders schnelles Exemplar, er erreichte ziemlich genau die Werksangaben, die von im Ausland gemessenen Wagen dieses Typs erheblich übertroffen wurden. Aber sein Temperament war (mit 3.000 km auf dem Zähler) bereits so erfreulich, dass wir uns stets wohlgefühlt haben und niemals weder beim Oberholen noch an Steigungen, auch mit vollbesetztem Wagen einen Mangel an Leistung empfanden. (Auto Motor Sport testet den Opel Kadett A mit 40 PS)

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW873977
    Datum08.12.2021 11:571623 x gelesen
    Der neue Ineos Grenadier startet bei 59.000.- als 5 Türer in D brutto. (4 Türer Pickup mit längeren Radstand kommt auch noch später)
    3 Liter BMW Diesel (260PS 550Nm) oder Benzin
    (H2 Prototyp ist gerade am werden, Hyundai, Magna, AVL ...)
    8 Gang ZF Automatik mit Wandler
    Leiterrahmen
    permanenter Allradantrieb mit Mitteldiff, 100% sperrbar
    den ganzen elktronischen Mist den man heutzutage zum Zulassen braucht
    ab Werk sind schon 4 leere Schalter im Dachhimmel verbaut für Zusatzgeschichten / Aufbauer
    2x 100% Achssperren auf Wunsch ab Werk
    Untersetzung
    2x Starrachsen, 265/70R17, BFG AT ab Werk
    4x Schraubenfedern, jede Achse durch 4Längslenker geführt

    Böschungswinkel ok, am Bauch auch leichte Neigung zum Hängebauchtier
    zGG 3,5 To
    Anhängelast ab Werk 3,5 Tonnen

    Die aktuellen Prototypen haben ein Leergewicht von 2,8 Tonnen. Man hofft, dass noch ein paar Pfunde purzeln.
    Serienanlauf soll Mitte 2022 sein.

    Es gibt auch ein reichhaltiges Zubehörprogram ab Werk, nur auszugsweise:
    - elektrische Seilwinde (Redwinch, in der Stosstange vorne)
    - Dachgepäckträger, Verstärkungen auf dem Dach um zur Not auch ohne Träger etwas zu transportieren
    - Zurrschienen innen und außen
    - die letzten hinteren Längsfenster (zwischen C und D Säule) kann man ab Werk als Flügeltüren bestellen, damit kann man besser seitlich in den Laderaum ...
    - komplette Rutschbleche unter dem ganzen Auto
    - Rockslider oder Trittleisten
    - Wechselanhängerkupplungen
    ...

    Hier kann man für privat konfigurieren, Preise kommen erst im Frühjahr:
    https://ineosgrenadier.com/de/de/das-fahrzeug/fahrzeugkonfigurator

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin873997
    Datum09.12.2021 15:271525 x gelesen
    Geschrieben von Lorenz R.Der neue Ineos Grenadier startet bei 59.000.- als 5 Türer in D brutto


    Irgendwann zu Beginn sollte das ein Nutzfahrzeug werden, das bei 40000,- startet. Nicht ganz unerwartet ist dieses Projekt gescheitert, es wird jetzt ein weiteres Reiche-Leute-Auto wie andere Geländewagen auch. Den Landrover gab's für 32000 bis 35000, und das war den meisten Feuerwehren zu teuer.

    Im Vergleich zum Grenadier ist dann also der Toyota 76 wieder der billigere.
    nehls-13.jpg

    In Deutschland nur mit Benzinmotor zu haben, also als Säufer. Es gibt ihn allerdings nach wie vor mit den beiden Dieselmotoren. An der Südküste Europas existiert eine bunte Szene von Import/Exportfirmen, die ständig solche Fahrzeuge in einem Freihafen lagern,
    flotas-toyota-landcruiser-hzj78-2020-gul
    zum Beispiel Cadiz, es Dir unversteuert verkaufen und es Dir kurzfristig zum Zielhafen Deiner Wahl senden. Sagen wir: Monrovia. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Hilfsorganisationen, UN-Organisationen, große Rohstoffexplorationsfirmen, auswärtige Dienste. (Das Auswärtige Amt Deutschlands kauft für so etwas übrigens auch Toyota, allerdings von einer deutschen Spezialfirma, mit Beschußklasse soundso.)

    Einige dieser Firmen verkaufen auch nach Europa hinein und führen die EU-Homologation für Dich durch, dann aber ebenfalls nur mit dem Euro6-Benzinmotor, sofern Du ein Privatmann bist. Militär und Behörden mit entsprechenden Ausnahmeregelungen können alles bekommen, was sie wollen, also auch den EuroIV / EuroV - 4,5l-V8-Turbodiesel*. Dabei müßte eine Feuerwehr, die mühsam eine Ausnahmeregelung errungen hat, natürlich aufpassen, ob es IV oder V ist.

    Einfach mal eine der einschlägigen Firmen fragen, wie es aussieht mit der EU-Homologation für Feuerwehren mit EuroV-Ausnahme.



    Hans-Joachim


    * Falls bei dem Hubraum jemand von amerikanischen Verhältnissen zu träumen beginnt: Das ist ein Geländewagendiesel, nicht auf Leistung, sondern auf gleichmäßige Drehmomentabgabe getrimmt, 205 PS.

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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW874000
    Datum09.12.2021 20:041449 x gelesen
    Also wenn ein Defender für 30 bis 35K für eine Feuerwehr zu teuer war, dann brauchen wir ja gar nicht weiter diskutieren.

    Mit deutschen Händlern die sich um die richtigen Land Cruiser kümmern wäre es doch deutlich einfacher für deutsche Feuerwehren wie mit der Bescahhfung aus dem Nicht EU Ausland . Neulichst gab es ein neues Bergwacht Fahrzeug:

    https://www.extremfahrzeuge.com/index.php?id=48&L=3&id=48&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=43&cHash=daaa2454d63168fbe4bbaadd3f2f5e88

    Der Grenadier ist leider viel teurer und aufwändiger geworden als zuerst geplant. Aber für das was er bietet ist er nicht zu teuer. Er ist ungefähr auf der Stufe mit einem "alten" G W463. Ähnlich wie der damalige Professional aber mit besserer Ausstattung. Der Professional war aber 30% teurer und jetzt gibt es ihn zivil gar nicht mehr.

    Vorausgesetzt der Grenadier ist zuverlässig ist er für mich besser und moderner als ein J7.
    - Euro 6 Diesel
    - 8 Gang ZF Vollautomat
    - permanenter Allrad
    - Schraubenfedern

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW874003
    Datum10.12.2021 01:351431 x gelesen
    Geschrieben von Lorenz R.Vorausgesetzt der Grenadier ist zuverlässig ist er für mich besser und moderner als ein J7.
    - Euro 6 Diesel


    Definitiv
    Der LC war allerdings niemals als Geländewagen gedacht, der sollte immer auf den Pisten und Schotterwegen rund um den Globus bleiben und das tut er verdammt gut.
    Letztendlich würde ich hier aber immer auf ein Großserienmodell vom Händler zurück greifen und dann ggf. soweit aufrüsten das es Best möglich zum Bedarf passt. Keine Ahnung wie hier so mancher Vorschlag gewartet oder mit Ersatzteilen versorgt werden will?!
    Ich meine ich kenne nun ziemlich viele die exotische, bis hin zum fast selbstgebauten 4x4 fahren, aber die laufen immer als privates "Spassmobil" und nicht selten stehen die Wochen in der eigenen Werkstatt weil keine Ersatzteile geliefert werden. Just gerade zB > 6Wochen auf Motorteile für einen F350 der nun wirklich ein Massenprodukt ist oder bei einem anderen 2 Wasserpumpen die seit 8Wochen erwartet werden.
    Klar kann das auch hier passieren, beim G zB sind dicken Federn dieses Jahr gecancelt, nun dann tun es zur Not halt die Serienfedern und die Kisten schaukelt halt wie ein Segelschiff, aber es fährt zumindest.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874004
    Datum10.12.2021 05:311293 x gelesen
    Geschrieben von Lorenz R.Mit deutschen Händlern die sich um die richtigen Land Cruiser kümmern wäre es doch deutlich einfacher für deutsche Feuerwehren wie mit der Bescahhfung aus dem Nicht EU Ausland .

    Ehmmm ... räusper ... was glaubst Du denn, wo die Landcruiser herkommen, die von Tom's oder von Extremfahrzeuge verkauft werden? Die kommen natürlich auch aus Abu Dhabi oder ähnlichen Quellen. Genau daher, wo die Spanier (oder die Niederländer von PK Trucks) ihre auch herbekommen. Mit Sicherheit nicht von Toyota Deutschland.

    Regulär über das Toyota-Netz wurden diese Autos in Deutschland verkauft, solange Euro 3 zulassungsfähig war. Das schaffte der alte mechanische Saugmotor-Diesel, 6 Zylinder, 4,2 Liter. Später bekam Toyota dann das Problem, daß die Australier auf dem alten Landcruiser bestanden, und die neuen chicen SUVs nicht zu schätzen wußten. Deshalb hat Toyota seufzend dem alten Landcruiser 70 den 4,5 Liter V8 spendiert, nur der Australier und der dortigen Euro5-Vorschrift wegen. Wegen dieses Motors bekam der 70 dann sogar eine neue Motorhaube, weil unter der alten nicht genug Platz war.

    Falls sich jemand über das Entgegenkommen für die Australier wundert: Toyota hat dort bis heute 397000 Serie 70 plus Vorgänger verkauft. Das ist ungefähr so viel, wie Mercedes vom G seit den 70er Jahren weltweit verkauft hat.


    Geschrieben von Lorenz R. Neulichst gab es ein neues Bergwacht Fahrzeug:

    Schrieb ich doch: "In Deutschland nur mit Benzinmotor zu haben, also als Säufer. " Wenn man sich mit dem Benzinmotor abfindet, sind Tom's oder Extremfahrzeuge gute, kompetente, allerdings auch recht teure Quellen. 14 Liter oder so, der Preis dafür, mit Euro6 die Umwelt zu schützen.


    Geschrieben von Lorenz R.Vorausgesetzt der Grenadier ist zuverlässig ist er für mich besser und moderner als ein J7.

    Natürlich ist er moderner als ein zu Beginn der 80er Jahre entwickeltes Fahrzeug. Sobald Du berücksichtigst, daß der olle Toyota fast die doppelte Zuladung bietet, ist für die Modernität allerdings ein Preis zu entrichten.



    Hans-Joachim

    Unser Kadett-Testwagen war kein besonders schnelles Exemplar, er erreichte ziemlich genau die Werksangaben, die von im Ausland gemessenen Wagen dieses Typs erheblich übertroffen wurden. Aber sein Temperament war (mit 3.000 km auf dem Zähler) bereits so erfreulich, dass wir uns stets wohlgefühlt haben und niemals weder beim Oberholen noch an Steigungen, auch mit vollbesetztem Wagen einen Mangel an Leistung empfanden. (Auto Motor Sport testet den Opel Kadett A mit 40 PS)

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874005
    Datum10.12.2021 05:511353 x gelesen
    Geschrieben von Thomas M.Der LC war allerdings niemals als Geländewagen gedacht, der sollte immer auf den Pisten und Schotterwegen rund um den Globus bleiben und das tut er verdammt gut.

    Selbstverständlich war er als Geländewagen gedacht, und hängt den Mercedes G in dieser Rolle schon deshalb ab, weil der kurze G seit 20 Jahren nicht mehr gebaut wird. Die Konkurrenz verließ das Spielfeld, der 71 wird noch gebaut.
    toyota_land_cruiser_grj71_06a.jpg


    Geschrieben von Thomas M.Letztendlich würde ich hier aber immer auf ein Großserienmodell vom Händler zurück greifen und dann ggf. soweit aufrüsten das es Best möglich zum Bedarf passt. Keine Ahnung wie hier so mancher Vorschlag gewartet oder mit Ersatzteilen versorgt werden will?!

    Sorry?

    Der Ineos Grenadier wird, wenn er dereinst mal in Serie gebaut werden wird, in Kleinserie eine winzige Nische füllen.

    Der Mercedes G ist ein Nischenprodukt.

    Der Toyota Landcruiser J70 ist das Großserienprodukt unter den Geländewagen, mit millionenfachen Verkäufen.



    Er wird nach wie vor in Japan gebaut, also gibt es auch Ersatzteile über das Toyota-Händlernetz.



    Hans-Joachim

    Unser Kadett-Testwagen war kein besonders schnelles Exemplar, er erreichte ziemlich genau die Werksangaben, die von im Ausland gemessenen Wagen dieses Typs erheblich übertroffen wurden. Aber sein Temperament war (mit 3.000 km auf dem Zähler) bereits so erfreulich, dass wir uns stets wohlgefühlt haben und niemals weder beim Oberholen noch an Steigungen, auch mit vollbesetztem Wagen einen Mangel an Leistung empfanden. (Auto Motor Sport testet den Opel Kadett A mit 40 PS)

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    AutorSven8 R.8, Brakel / NRW874006
    Datum10.12.2021 06:421310 x gelesen
    Geschrieben von Hans-Joachim Z.Er wird nach wie vor in Japan gebaut, also gibt es auch Ersatzteile über das Toyota-Händlernetz.

    Moin
    Aber für ein Fahrzeug was hier im Markt nicht angeboten wird hat auch der Markenhändler an der Ecke und der Freie Großhandel nix an Teilen da. Das betrifft die Ebene Höher sprich den Importeur für Toyota auch, dafür ist Lagerhaltung einfach zu teuer für Sachen wo es keinen Markt für gibt. Das ist nicht nur bei Toyota so das betrifft alle Hersteller. Nur weil VW do Brazil auch LKW verkauft kriegst du dafür beim freundlichen auch nix an Teilen. Das sind Nieschenprodukte und das führt Abseits der Handelsserie immer zu Wartezeiten für die Teile weil alles Sonderwege sind und nicht als Volumen im Markt benötigt werden.

    Greets Sven

    Meine Meinung und nix anderes.

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz874007
    Datum10.12.2021 07:081300 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Sven R.Aber für ein Fahrzeug was hier im Markt nicht angeboten wird hat auch der Markenhändler an der Ecke und der Freie Großhandel nix an Teilen da. Das betrifft die Ebene Höher sprich den Importeur für Toyota auch, dafür ist Lagerhaltung einfach zu teuer für Sachen wo es keinen Markt für gibt. Das ist nicht nur bei Toyota so das betrifft alle Hersteller. Nur weil VW do Brazil auch LKW verkauft kriegst du dafür beim freundlichen auch nix an Teilen. Das sind Nieschenprodukte und das führt Abseits der Handelsserie immer zu Wartezeiten für die Teile weil alles Sonderwege sind und nicht als Volumen im Markt benötigt werden.

    Richtig. Was in einigen Fällen sogar bedeutet, dass man über den offiziellen Handel der Marke diese Teile überhaupt nicht bekommt. Da hilft es dann auch wenig, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Erde das Teil millionenfach läuft. Sowas ist dann auch bei uns ein absolutes Nischenprodukt.

    Gruß,
    Michael

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    AutorSven8 R.8, Brakel / NRW874008
    Datum10.12.2021 07:241373 x gelesen
    Geschrieben von Michael W.Richtig. Was in einigen Fällen sogar bedeutet, dass man über den offiziellen Handel der Marke diese Teile überhaupt nicht bekommt. Da hilft es dann auch wenig, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Erde das Teil millionenfach läuft. Sowas ist dann auch bei uns ein absolutes Nischenprodukt.

    Und je kleiner die Serie war die im Markt lief desto schneller ist Ende der Fahnenstange. Beispiele die ersten ABC Erkunder mit dem Allradumbau.... Oder Iveco mit dem 4er Klub den man irgendwie doch schon aus der Firmengeschichte vergessen hat. Das führt dann auch zu Kapitulationen der Markenwerkstätten sowie des Teilehandels für Bremsteile und das ist nun wirklich Verschleiß mit entsprechendem Volumen.

    Greets Sven

    Meine Meinung und nix anderes.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW874019
    Datum10.12.2021 16:571258 x gelesen
    Geschrieben von Hans-Joachim Z.Selbstverständlich war er als Geländewagen gedacht

    Damals, schau mal bei Toyota mit welcher Bereifung die den LC heute anbieten ;)
    Ist aber auch egal,
    der kurze Radstand dürfte bei uns keinen Sinn machen und mangels realer Kaufoption bleibt dieser nette Gesprächsfaden um Fahrzeuge vom Militär oder jene die in der EU nicht zulassungsfähig sind eh nicht zielführend. Klar, hätten wir eine verbindliche "Bundesvorgabe" könnte man hingehen und für unsere ~400 Gebietskörperschaften eine Bestellung von ...800??? KdoW/Erkunder ausschreiben und damit einen anständigen GL.Kat.3 bekommen der ohne FW-technische Beladung wohl für unter 60.000 ins GH kommt, haben wir aber nicht.

    Damit bleibt für mich das sinnvoll was beim Händler im Schaufenster steht und den Preis im Hinterkopf bleiben dann nur noch 3 Pickup übrig die man universal nutzen kann und beim Hauptaugenmerk auf Erkunder/Melder lande ich beim ATV/UTV. Das Kradv wäre hier auch möglich, allerdings sehe ich ...neuerdings ein massives Fahrerproblem.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874042
    Datum12.12.2021 15:021193 x gelesen
    Geschrieben von Sven R.Oder Iveco mit dem 4er Klub den man irgendwie doch schon aus der Firmengeschichte vergessen hat. Das führt dann auch zu Kapitulationen der Markenwerkstätten sowie des Teilehandels für Bremsteile und das ist nun wirklich Verschleiß mit entsprechendem Volumen


    Iveco Viererclub war ein gut verkaufter mittelschwerer LKW in Europa. Daß die Feuerwehren diese Fahrzeuge aussondern, hat die Feuerwehr-Ivecos zu einem der beliebtesten Basisfahrzeuge für Allradcamper im weltweiten Einsatz gemacht. Geschätzt werden sie unter anderem wegen ihrer guten Reparierbarkeit auch unter unvorteilhaften Begleitumständen.


    587_1_6510_fancybox.jpg
    2195_1_20727_fancybox.jpg
    2018-03-04-Deutz-WoMo-2.jpg
    Drei-Iveco-Expeditionsmobile-in-der-Wues


    Die Ivecos von Feuerwehr und THW sind so beliebt, daß sie zu den wenigen alten Fahrzeugen gehören, für die Bauteile neu entwickelt werden, zum Beispiel LED-Scheinwerfereinheiten.
    Scheinwerfer-LUXX-Offroad-LKW-1-1614x107


    Gelobt wird von den Zweitbesitzern die gute Pflege bei der Feuerwehr, wichtigstes und am häufigsten auftauchendes Problem der Fahrzeuge sind Standschäden.



    Hans-Joachim

    Unser Kadett-Testwagen war kein besonders schnelles Exemplar, er erreichte ziemlich genau die Werksangaben, die von im Ausland gemessenen Wagen dieses Typs erheblich übertroffen wurden. Aber sein Temperament war (mit 3.000 km auf dem Zähler) bereits so erfreulich, dass wir uns stets wohlgefühlt haben und niemals weder beim Oberholen noch an Steigungen, auch mit vollbesetztem Wagen einen Mangel an Leistung empfanden. (Auto Motor Sport testet den Opel Kadett A mit 40 PS)

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    AutorSven8 R.8, Brakel / NRW874043
    Datum12.12.2021 16:321164 x gelesen
    Hallo
    Nach diversen Erfahrungen mit dem Fahrzeugtyp ist das für Privat sicher ganz ok für FW eher was was ausgesondert gehört.
    M130M7 Bund RW mit Portalachsen: Radbremszylinder waren 2014 nicht zu bekommen weder für Geld noch gute Worte. LF 16 TS aus 1989 90/16AW naja unser Rost-Rahmenschaden-Bild hat es bis in die Zeitung des Verbands der Feuerwehren NRW geschafft. Und das war auch kein Einzelstück. Und dann haben wir noch Einen 90-60 Allrad Single das Auto hat vor ein paar Jahren mal 5 Wochen Urlaub bei Iveco gemacht weil es keine Bremstrommeln für die Vorderachse gab.
    BTW hier noch ein Link aus alten Forumstagen das beschreibt das Problem recht eindeutig:
    Klick. Da der Bild Link in leere Läuft es war auch ein 90-60 Allrad Single und unser hatte das gute 10 Jahre später.

    Die Kisten wurden 1992/93 noch neu beschafft und 2008 waren schon Problem mit Standardteilen ( Bremse ist nun echt der Verschleisartikel an sich) vorhanden. Ich bleib mal dabei mit Einführung des Eurocargo hat man die 4er Klubs aus der Firmenchronik versehentlich vergessen.

    Greets Sven

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874052
    Datum12.12.2021 22:421163 x gelesen
    Geschrieben von Sven R.Nach diversen Erfahrungen mit dem Fahrzeugtyp ist das für Privat sicher ganz ok für FW eher was was ausgesondert gehört.
    M130M7 Bund RW mit Portalachsen: Radbremszylinder waren 2014 nicht zu bekommen weder für Geld noch gute Worte.


    Ihr habt auch keine SAMIL20-Radbremszylinder aus Südafrika bekommen können? Ich meine ... die Fahrzeuge fahren nicht nur, die südafrikanische Armee liebt sie so sehr, daß gegen eine Neubeschaffung und für die Komplettüberholung der SAMIL entschieden wurde.

    Kann natürlich sein, daß Ihr nicht auf diese Idee gekommen seid, weil Ihr unvertraut wart mit deutscher Industriegeschichte. ;-)



    Also ... es begab sich zu einer Zeit, als die NATO standardisiert geländegängige 2-Tonner-LKW ausschrieb. In Deutschland bewarb sich dafür Daimler-Benz mit dem Unimog, und auch Magirus mit dem Dir bekannten Portalachsen-7,5-Tonner. Dieser Magirus schnitt gar nicht so schlecht ab, er war dem Unimog technisch allenfalls um Haaresbreite unterlegen, aber deutlich billiger. Daimler-Benz war auf der Verliererstraße, entschied die Sache aber für sich, indem man den Bundeswehr-Angebotspreis für den Unimog auf gut die Hälfte senkte und den 1300L dann so billig wie nur irgendwie möglich baute.

    Magirus hatte dagegen ein neues Auto entwickelt, das außerhalb des Militärs kaum jemand haben wollte. Portalachsen sind teuer. Und die Militärs in Frankreich kauften den Renault TRM2000, die Belgier den Unimog, die Niederländer den Unimog, die Dänen den MAN-VW, was also tun mit dem tollen Militär-LKW?

    Glücklicherweise gab es einen begeisterten Kunden, der sich die Finger danach schleckte: Das Apartheid-Regime in Südafrika brauchte buschtaugliche LKW für die Jagd auf den ANC. Prima Geschäft, tausende LKW, nur mit dem kleinen Nachteil, daß es per einstimmig angenommener UN-Resolution verboten war. Also baute Magirus die LKW mit Pritsche für Mannschaftstransport, aber ohne Bänke, mit Dachluke, aber ohne MG-Drehlafette, und die fehlenden Teile wurden dann in Südafrika ergänzt. Ganz Unschuldslamm, verkaufte Magirus dann "zivile LKW" nach Südafrika, und wurde dabei von Ministerien und Beamten gedeckt, die genau dies eigentlich hätten verhindern sollen.

    Das Prinzip wird hier sehr anschaulich im Film erklärt.

    Die Sanktionsregeln wurden in der Folge verschärft, und die Geschichte endete damit, daß die Chassis in Südafrika gebaut wurden und in Europa nicht mehr. Wie die Werkzeuge von hier nach dort gelangten, ist meines Wissens unbekannt. Es wird wohl auch niemand mehr herausfinden, denn eine innere Eingebung sagt mir, daß alle Dokumente zum Thema mit großer Akribie vernichtet worden sein werden.



    Ach so, im bereits zitierten Film kommen auch zwei der kleinen SAMIL20 vor. Eine Magirus-Kabine konnten sie nicht mehr bekommen, denn die Viererclub-Kabine wurde bei Renault gepresst, also gab es für die späteren Serien ein sehr simples Blechkleid. Mit dem Motor gab es eigentlich noch größere Schwierigkeiten, aber auch das war am Ende kein Problem. In späteren Serien wurde ein Motor von "Atlantis Diesel Engines" verbaut statt der Magirus-Maschine. Atlantis Diesel Engines wurde ein Jahr nach dem UN-Sanktionsbeschluß gegründet, und der ADE 352 war schraubengleich mit dem OM 352. Daimler-Chrysler wurde deswegen in den USA wegen Beihilfe zu Völkermord und Kriegsverbrechen verklagt, die Klage wurde aber abgewiesen.


    Jedenfalls: SAMIL20-Teile sollten passen. Für das Chassis, nicht für die Kabine.



    Hans-Joachim

    Meine Prognose für Deutschland: 20000 Coronatote + 80000 Föderalismustote + 20000 Querdenkertote + 10000 F.D.P.-Tote + 500.000 Long-Covid-Patienten.

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    AutorSven8 R.8, Brakel / NRW874053
    Datum13.12.2021 06:531107 x gelesen
    Keine Angst die Story aus Südafrika kenn ich schon. Aber eins steht auch fest eine kleine freiwillige Feuerwehr soll anfangen Ersatzteile für solche Fahrzeuge aus Süd Afrika zu importieren? Klar geht alles wie auch Toyota Teile aus Simbabwe oder CAT Motoren aus Pakistan, kann man alles machen ist auch schön das es wahrscheinlich auch geht. Das kann aber im BOS wohl nicht die Option sein. Irgendwann muss ein Einsatzfahrzeug auch mal wieder laufen und das ist dann eher nicht die Option 1 schon gar nicht wenn Hersteller und Teilehandel aussteigen und man selbst irgendwen irgendwo auf der Welt anschreiben muss um ein 0815 Teil zu besorgen. Nebenbei die Bremstrommeln für den 90-16 gabs auch in China das Risiko wollte die Verwaltung nicht gehen..... Das führt zu nix das kann man im WOMO Bereich machen da habe ich Zeit. Wir fahren aber irgendwie nicht umsonst ne Blaue Lampe aufm Dach spazieren.,

    Greets Sven

    Meine Meinung und nix anderes.

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    Autorwern8er 8n., reischach / bayern874063
    Datum13.12.2021 14:431043 x gelesen
    Hallo Hans Joachim,

    Schöne Geschicht:

    Geschrieben von Hans-Joachim Z.Ihr habt auch keine SAMIL20-Radbremszylinder aus Südafrika bekommen können? Ich meine ... die Fahrzeuge fahren nicht nur, die südafrikanische Armee liebt sie so sehr, daß gegen eine Neubeschaffung und für die Komplettüberholung der SAMIL entschieden wurde.

    Kann natürlich sein, daß Ihr nicht auf diese Idee gekommen seid, weil Ihr unvertraut wart mit deutscher Industriegeschichte. ;-)


    Ich bin seit 1994 Gerätewart unserer Feuerwehr, bin Bauingenieur und interessiere mich für historische Nutzfahrzeuge und Feuerwehrtechnik.

    Und ich verbringe viel Zeit für die Feuerwehr.

    Ich hab aber ganz einfach das Problem, dass die Teile erst mal jemand finden muss, dann müssen sie bestellt werden, und dann muss sie jemand bezahlen. Vielleicht sogar mit Vorkasse. Und dann brauch ich noch jemanden, der die einbaut und die "Gewährleistung" dafür übernimmt, für den Fall eines Falles, dass da mal irgendetwas schief laufen sollte.

    Bei meinem PrivatLKW wäre das komplett egal, weil ich dafür selbst zuständig bin.
    Bei einem Feuerwehrfahrzeug würde ich mir überlegen, ob ich persönlich (inclusive meiner Kommandanten und des Bürgermeisters), und unter persönlich verstehe ich im schlimmsten Fall auch persönlich haftend, für irgendetwas, für das ich nahezu keinen Cent bekomme, die Verantwortung übernehmen würde.

    Unabhängig wie lange es dauern würde, bis ich die Teile bekomme und vielleicht auch noch mit dem Problem, dass bei manchem Feuerwehrfahrzeug damals auch keine Serienteile verbaut waren (aus welchen Gründen auch immer) und die bestellten Teile vielleicht dann gar nicht passen.

    In Bayern sagen wir "häde,wenne,ware" also einfach alles relativ unsicher, und da stellt sich mir die Frage, ob das wirklich eine Option ist.

    Genauso mit machen von dir vorgeschlagenen Alternativ- Fahrzeugen, die schon irgendwo am Weltmarkt zu erhalten sind, für die es allerdings bei uns keine Werkstatt gibt, noch irgendwelche Teile noch auf dem üblichen Weg erhältlich sind.
    Und die Anzahl an Lageristen bei Nutzfahrzeughändler deines Vertrauens, die sich über ihre system-vorbestimmten Bestellmöglichkeiten hinaus noch auskennen, wird täglich weniger.

    Aus miner Sicht keine wirkiche Option.

    mkg

    WErner

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    Autorwern8er 8n., reischach / bayern874064
    Datum13.12.2021 14:501034 x gelesen
    Ach ja, Übersetzung für

    Geschrieben von werner n. "häde,wenne,ware"

    Hätte ich..., wenn ich..., wäre ich...........


    mkg

    Werner

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874070
    Datum13.12.2021 23:43943 x gelesen
    Geschrieben von Michael W.Was in einigen Fällen sogar bedeutet, dass man über den offiziellen Handel der Marke diese Teile überhaupt nicht bekommt. Da hilft es dann auch wenig, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Erde das Teil millionenfach läuft.

    Selbstverständlich hilft das. Es bedeutet: Alle Ersatzteile sind bei Toyota in Japan verfügbar.

    Was für Dich praktisch bedeutet:
    1) Ungefähr 50%, nämlich die gebräuchlichsten Sachen, gibt's ganz normal bei jedem Händler.
    2) Sehr viel mehr gibt es bei bemühten Händlern. Sollte Deiner nicht dazugehören: Toyota Toebben in Hannover, oder auch beim bekanntermaßen bemühten Generalimporteur für die Schweiz (Frey).

    Und sollten wirklich alle Stricke reißen, bei einem der zuverlässigsten PKW, die jemals produziert worden sind, dann bedeutet die Verfügbarkeit bei Toyota eben auch die Verfügbarkeit bei den Versandhäusern, die weltweit versenden. Das würde dann, sollte es jemals vorkommen, tatsächlich mehrere Tage extra bedeuten.
    Amayama in Japan ist übrigens auch nach der Verzollung billiger als der Kauf in Deutschland, ich rate aber trotzdem dazu, beim Freundlichen zu kaufen. Amayama versendet keine Fensterscheiben nach Deutschland, aber es gibt ja auch noch Partsouq in Dubai.

    Alles das wird man normalerweise niemals benötigen, aber ich finde es beruhigend, einen Plan B und einen Plan C zu haben, wenn die hiesige Toyota-Schiene versagen sollte.




    Übrigens: Bayern hat noch in größerer Zahl Landcruiser HZJ 78 für die Bergwacht beschafft, als es die schon seit Jahren nicht mehr beim Toyota-Händler gab.

    5380518.jpg
    5380512.jpg




    Hans-Joachim

    Unser Kadett-Testwagen war kein besonders schnelles Exemplar, er erreichte ziemlich genau die Werksangaben, die von im Ausland gemessenen Wagen dieses Typs erheblich übertroffen wurden. Aber sein Temperament war (mit 3.000 km auf dem Zähler) bereits so erfreulich, dass wir uns stets wohlgefühlt haben und niemals weder beim Oberholen noch an Steigungen, auch mit vollbesetztem Wagen einen Mangel an Leistung empfanden. (Auto Motor Sport testet den Opel Kadett A mit 40 PS)

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz874072
    Datum14.12.2021 07:17994 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Hans-Joachim Z.Selbstverständlich hilft das. Es bedeutet: Alle Ersatzteile sind bei Toyota in Japan verfügbar.

    Was für Dich praktisch bedeutet:
    1) Ungefähr 50%, nämlich die gebräuchlichsten Sachen, gibt's ganz normal bei jedem Händler.
    2) Sehr viel mehr gibt es bei bemühten Händlern. Sollte Deiner nicht dazugehören: Toyota Toebben in Hannover, oder auch beim bekanntermaßen bemühten Generalimporteur für die Schweiz (Frey).


    Dann solltest du nochmal genau meinen Beitrag lesen. Ich habe nicht geschrieben, dass das bei Toyota so ist, ich habe geschrieben, "in einigen Fällen". Ob das Toyota betrifft, weiß ich nicht, weil ich mich für diese Fahrzeuge bislang nicht interessiert habe. Aber du schreibst ja selbst, dass man lediglich ca. 50% bei jedem Toyota-Händler bekommt und für mehr dann bemühte Händler oder einen bemühten Generalimporteur braucht. Das wäre mir bei einem neuen Einsatzfahrzeug eine zu wacklige Angelegenheit. Bei schon vorhandenen Fahrzeugen ist das was anderes, die muss man deswegen ja nicht gleich aussondern, aber bei einer Neubeschaffung ist eine halbwegs sichere und einfach Ersatzteilverfügbarkeit für mich mit ein Kriterium, die bei solchen Exoten (und ja, jedes Fahrzeug, das nicht über die offiziellen Hersteller-/Importeurswege verkauft wird, ist ein Exot für mich) eine Rolle spielen.
    Wie es auch andere schon geschrieben haben: Für den Freizeitfahrer mag das als Hobby ok sein, aber nicht als Einsatzfahrzeug. Außer, es gibt ganz besondere Bedingungen, dann muss man das abwägen.

    Gruß,
    Michael

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874180
    Datum20.12.2021 02:36873 x gelesen
    Geschrieben von Michael W.Dann solltest du nochmal genau meinen Beitrag lesen. Ich habe nicht geschrieben, dass das bei Toyota so ist, ich habe geschrieben, "in einigen Fällen". Ob das Toyota betrifft, weiß ich nicht, weil ich mich für diese Fahrzeuge bislang nicht interessiert habe.


    Dann ist es vielleicht Zeit für einen Überblick, nachdem fast alle anderen Fahrzeuge dieser Art abhandengekommen sind, zumindest in der ersten Welt.


    Der Landcruiser ist eine Fahrzeugfamilie, die aus 3 Baureihen besteht:

    1) Nutzfahrzeug oder auch "Heavy Duty" oder auch "Workmate", gebaut seit 1951, aktuell und seit 1984 vertreten durch den J7.
    2) "Station Wagon", gebaut seit 1967, geräumiger Komfort-Geländewagen mit Ausrichtung auf ein nicht so armes Publikum.
    3) "Prado", das ist die Fortentwicklung in Richtung SUV, gebaut seit den 90er Jahren.



    In Deutschland wird unter dem Namen "Landcruiser" mittlerweile nur noch der Prado-SUV verkauft.
    csm_bild1_18_5040a7f90a.jpg


    Aktuelles Modell ist der J15. Er ist immer noch deutlich geländegängiger als andere SUVs.
    land-cruiser-facelift-2017-1.jpg
    Toyotas wichtigster Markt für den Landcruiser Prado ist China.


    Der geräumige Komfort-"Station Wagon" sah in seiner Urform so aus:
    1979_Toyota_Land_Cruiser_FJ55.jpg
    Vor 3 Monaten stellte Toyota das aktuelle Modell vor, in Dubai. In Europa ist meines Wissens kein Verkauf geplant.
    2021_Toyota_Land_Cruiser_300_3.4_ZX_%28C
    Toyotas wichtigster Markt für den Landcruiser Station Wagon sind die Vereinigten Arabischen Emirate.


    Die Nutzfahrzeugserie des Landcruisers war 20 Jahre lang vom J4 repräsentiert worden.
    20190920_landcruisers.jpg
    Dieses Fahrzeug war eigentlich kein PKW, sondern ein miniaturisierter LKW: Leiterrahmen, Blattfedern vorn und hinten. Als 1984 der J7 auf den Markt kam, war der in jeder Hinsicht und jedem Detail besser, aber am Grundkonzept änderte sich nichts: LKW.
    eVsxU5B.jpg
    Der simple Leiterrahmen erlaubte und erlaubt es, alle möglichen Radstands- und Aufbauvarianten zu fertigen, wie man das bei Nutzfahrzeugen gewöhnt ist.
    YkCiSU5.jpg

    Die Serie J7 kam 1984 auf den Markt, auch in Deutschland. Wichtigster Markt für Toyota ist Australien.



    Bisher bekam der J7 drei Facelifts.

    Den ersten 1999, also nach 15 Jahren. Bis dahin war das Fahrzeug noch rundum blattgefedert, in diesem Bild schön zu sehen:
    6f5b48a0-428a-4664-9uajyy.jpeg
    Seither hat er vorn Schraubenfedern.

    Beim zweiten Facelift bekam er statt der schmalen Motorhaube mit externen Kotflügeln
    Toyota_Land_Cruiser_and_men_of_Bergwacht
    eine breite Motorhaube, in der größere Motoren untergebracht werden können.
    Bischofsheim_1.jpg
    Diese Version war in Deutschland nie im Toyota-Handel, es gibt aber eine beträchtliche Zahl davon bei privaten Expeditionsmobilisten und auch mehrere dieser Fahrzeuge bei der Bergwacht, allesamt über freie Importeure aus Arabien herangeschafft.

    Den dritten Facelift verursachte eine australische Bergwerksgesellschaft. Die teilte öffentlich mit, daß man nur noch Fahrzeuge mit 5 ANCAP-Sternen beschaffen wolle. Gleichzeitig wurde mit einem großen Zaunpfahl in Richtung Toyota gewinkt, daß dies NICHT etwa bedeute, daß man die Beschaffung von Medium-Duty-Fahrzeugen wie dem Hilux auch nur in Erwägung ziehe. Ein Räuspern dieser Bergwerksgesellschaften klingt für Fahrzeughersteller deutlich lauter, als wenn sich in Deutschland RWE und LEAG gleichzeitig räuspern, Abbau von Bodenschätzen ist in Australien Big Business. Also tat Toyota brav wie geheißen, und brachte den J79, ein zu Beginn der 80er entwickeltes Fahrzeug, auf einen modernen Sicherheitsstandard. Traktionskontrolle, ESP (das bei Toyota aber anders heißt), mehrere Airbags, höhere Motorhaube für den Fußgängerschutz


    Die Serie J7 ist heute in mindestens 5 Karosserievarianten verfügbar.

    1) J71 (Station kurz)
    toyota_land_cruiser_grj71_05a.jpg

    2) J76 (Station lang)

    2015-02-16-Nestle-GRJ76-1.jpg

    3) J78 (afrikanisches Sammeltaxi mit 13 Sitzplätzen, in Deutschland Standardfahrzeug der Bergwacht)

    j78.jpg

    4) J79, kurze Kabine
    Toyota-Land-Cruiser-70-Series-in-Costa-R

    Bekanntgeworden ist der Pickup vor allem durch den "Toyota-Krieg", Tschad gegen Libyen.
    toyota-blog-2.jpg


    5) J79 Doppelkabine
    Berwacht_impr_12b.jpg
    So ein Fahrzeug ist in BaWü gerade neu beschafft worden, aber leider mit Benzinmotor. Es scheint auch noch nicht die neuen Sicherheitsfeatures zu haben.

    Gut ... letzteres ist irgendwie logisch. Die J7 für Deutschland kommen aus Arabien, dort sind die J30 für den Scheich und die J7 für's Fußvolk. Bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar ist jedes einzelne Spiel mit 230 Toten bezahlt, da kann man schnell mal den Willen ausrechnen, Geld für die Sicherheit des Fußvolks auszugeben.







    Geschrieben von Michael W.Aber du schreibst ja selbst, dass man lediglich ca. 50% bei jedem Toyota-Händler bekommt und für mehr dann bemühte Händler oder einen bemühten Generalimporteur braucht. Das wäre mir bei einem neuen Einsatzfahrzeug eine zu wacklige Angelegenheit. Bei schon vorhandenen Fahrzeugen ist das was anderes, die muss man deswegen ja nicht gleich aussondern, aber bei einer Neubeschaffung ist eine halbwegs sichere und einfach Ersatzteilverfügbarkeit für mich mit ein Kriterium, die bei solchen Exoten (und ja, jedes Fahrzeug, das nicht über die offiziellen Hersteller-/Importeurswege verkauft wird, ist ein Exot für mich) eine Rolle spielen.


    Die 50% finde ich einen hohen Wert!

    Es gab/gibt in der Geschichte des Fahrzeugbaus einige PKW, von denen man weiß, daß sie nur schwer kaputtzukriegen sind. Mercedes /8 und W123 zum Beispiel.

    mercedes-taxi-in-marrakesch-marokko-cp76

    Oder den Peugeot 504.

    504_taxi.jpg

    Und den Toyota J7.

    j76.jpg


    Frage ist eben auch, was an einem Fahrzeug kaputtgeht! Beim Toyota J7 sind das Wischerblätter, Bremsbeläge, Kupplung ... und bei nicht sachgemäßer Bedienung der Differentialsperren die elektrischen Stellmotoren dafür. Was brauchst Du sonst noch? Filter. Im Feuerwehrgebrauch mußt Du vor allem Standschäden vermeiden. Und weil die Autos eigentlich für Arabien bestimmt sind: Gleich sofort zusätzlichen Rostschutz beauftragen.


    Im übrigen werden diese Autos seit 37 Jahren in Japan gebaut, also länger als der zivile Käfer in Deutschland, Toyota weiß inzwischen, wie man die zusammenschraubt. Mit einem Produktionsende ist in diesem Jahrzehnt nicht zu rechnen. Wenn die australischen Kohlegruben schließen, und die Emiratis auf Elektro-Geländewagen umstellen, dann wird's kritisch für den J7.



    Okay, das ist ein bißchen länger geworden als beabsichtigt, aber nachdem der Grenadier erwartungsgemäß zum Reiche-Leute-Auto mutiert, was bleibt da sonst als Nutzfahrzeug?

    Ciao
    Hans-Joachim

    Wenn wir später einmal zurückblicken auf Corona, dann werden wir uns lachend in den Armen liegen und sagen: "Das waren vielleicht verrückte 12 Jahre!"

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW874182
    Datum20.12.2021 08:48835 x gelesen
    Geschrieben von Hans-Joachim Z.was bleibt da sonst als Nutzfahrzeug?


    Das kannst du von oben runter lesen ;)

    http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?n=848745

    Und da hat sich auch nicht wirklich viel dran geändert.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin874202
    Datum21.12.2021 03:04788 x gelesen
    Geschrieben von Sven R.Die Kisten wurden 1992/93 noch neu beschafft und 2008 waren schon Problem mit Standardteilen ( Bremse ist nun echt der Verschleisartikel an sich) vorhanden. Ich bleib mal dabei mit Einführung des Eurocargo hat man die 4er Klubs aus der Firmenchronik versehentlich vergessen.

    Wenn es da wirklich Probleme gibt, würde ich bei 4Wheel24 nachfragen.

    Die müßten doch inzwischen so ungefähr 60 bis 70 Magirus 90-16 von Feuerwehren oder THW in Offroad-Camper verwandelt haben, da gibt es bestimmt fundierte Kenntnisse.



    Hans-Joachim

    Wenn wir später einmal zurückblicken auf Corona, dann werden wir uns lachend in den Armen liegen und sagen: "Das waren vielleicht verrückte 12 Jahre!"

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg876453
    Datum06.05.2022 07:27642 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ulrich C.

    oder von bergigen Gebieten mit Wirtschaftswegen, die ohne Allrad gar nicht befahrbar sind!


    Dem will man im Pfälzer Wald entgegen wirken:

    -> SWR " So soll das Wandern im Pfälzerwald einfacher werden "

    [...]
    Auf der Strecke Richtung Waldleinigen, am Entersweilerhof bei Kaiserslautern, beginnt der erste "leichte Weg" des Forstamts Kaiserslautern: der 4,8 Kilometer lange "Stiftswalder Rundweg". Bestimmte Merkmale zeichnen den "leichten" Wanderweg aus: Er ist als Rundweg angelegt, wie Revierleiter Platz betont, damit Spaziergängerinnen und Spaziergänger da ankommen, wo sie angefangen haben. Außerdem sind die Wege ebenerdig mit gut begehbarem Untergrund.
    [...]



    Mal im Ernst, solche gut ausgebaute Rundwege dürften doch auch den Feuerwehren beim Waldbrandeinsatz Vorteile bringen ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW876454
    Datum06.05.2022 08:29608 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.

    Mal im Ernst, solche gut ausgebaute Rundwege dürften doch auch den Feuerwehren beim Waldbrandeinsatz Vorteile bringen ?


    jeder ausgebaute Weg ist von Vorteil... für
    - den Anmarsch (mit KFZ oder zu Fuß)
    - für den Ausbau des Weges als Haltelinie/Schneise

    ABER...
    Für die Fw wäre es besser, in der Fläche davon mehr befahrbare zu zugängliche zu haben, als weniger und dafür geteerte...

    Grundlage zur Orientierung für andere könnte hier das bieten: ZFK 2020

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg876455
    Datum06.05.2022 11:46382 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Ulrich C.

    jeder ausgebaute Weg ist von Vorteil... für
    - den Anmarsch (mit KFZ oder zu Fuß)
    - für den Ausbau des Weges als Haltelinie/Schneise


    Ich dachte bei dem Projekt "leichten Wege" auch an einen Synergieeffekt, evtl. gibt es Fördergelder beispielsweise für den Tourismus oder Inklusion und die Feuerwehren könnten davon mit profitieren.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW876456
    Datum06.05.2022 12:43371 x gelesen
    Teer / Asphalt im Wald wird nur ganz selten neu genehmigt und viele alte "Teer" Straßen im Wald aus den 60iger und 70igern werden wieder auf Schotter zurückgebaut. Aus Kosten und Umweltschutzgründen. Solange die 40 Tonner von der Holzabfuhr darauf fahren können, sollten es alle Feuerwehrautos auch können.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW876457
    Datum06.05.2022 14:15363 x gelesen
    Geschrieben von Lorenz R.eer / Asphalt im Wald wird nur ganz selten neu genehmigt und viele alte "Teer" Straßen im Wald aus den 60iger und 70igern werden wieder auf Schotter zurückgebaut. Aus Kosten und Umweltschutzgründen. Solange die 40 Tonner von der Holzabfuhr darauf fahren können, sollten es alle Feuerwehrautos auch können.

    Hier gibt es beide Richtungen, zum Teil werden Teerwege erneuert und zum Teil werden Waldwege durch Bäume und andere Sperren unbenutzbar gemacht. Wobei diese erneuerten Wege haben am Wochenende eine Besucherfrequenz da wird manche Fußgängerzone blass vor Neid

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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     30.04.2019 12:36 Chri7sti7an 7T., Lemwerder viele Waldbrandtanklöschfahrzeuge anstatt Löschhubschrauber? - war: Feuerwehrverband fordert mehr Löschhubschrauber
     30.04.2019 13:28 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     30.04.2019 15:30 Joac7him7 L.7, Rösrath
     30.04.2019 15:50 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     30.04.2019 20:14 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     01.05.2019 19:08 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     01.05.2019 20:28 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     01.05.2019 21:03 Bern7ade7tte7 S.7, Marxheim
     01.05.2019 21:25 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     02.05.2019 07:54 Bern7ade7tte7 S.7, Marxheim
     02.05.2019 08:14 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     02.05.2019 08:30 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     02.05.2019 17:49 Ralf7 H.7, Drebkau
     02.05.2019 18:01 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     02.05.2019 18:21 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 18:49 Thom7as 7H., Ubstadt-Weiher
     07.05.2019 07:28 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     02.05.2019 22:14 Pete7r I7., Freital
     02.05.2019 09:25 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 09:48 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     02.05.2019 09:58 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 14:45 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     02.05.2019 15:07 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 15:40 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     02.05.2019 16:36 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     02.05.2019 16:55 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     02.05.2019 16:43 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 17:09 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     03.05.2019 13:42 Thom7as 7E., Nettetal
     03.05.2019 14:50 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     03.05.2019 21:03 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     04.05.2019 13:10 Mich7ael7 S.7, Lörrach
     04.05.2019 13:25 Jürg7en 7M., Weinstadt
     04.05.2019 17:00 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     04.05.2019 17:13 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     04.05.2019 17:26 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     05.05.2019 11:14 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     05.05.2019 12:13 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     05.05.2019 18:21 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 00:08 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     06.05.2019 11:01 Lore7nz 7R., Eberbach
     06.05.2019 11:11 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 12:46 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 14:15 Lore7nz 7R., Eberbach
     06.05.2019 17:49 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 15:00 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     06.05.2019 17:56 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 19:23 Lore7nz 7R., Eberbach
     06.05.2019 20:15 Pete7r I7., Freital
     06.05.2019 22:05 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     07.05.2019 12:40 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     07.05.2019 13:29 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     07.05.2019 13:39 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     07.05.2019 15:13 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     08.05.2019 10:20 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     08.05.2019 10:24 Lore7nz 7R., Eberbach
     08.05.2019 10:33 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     08.05.2019 10:34 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     08.05.2019 13:34 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     08.05.2019 20:05 Pete7r I7., Freital
     08.05.2019 21:54 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     07.05.2019 09:31 Lore7nz 7R., Eberbach
     08.05.2019 20:25 Pete7r I7., Freital
     09.05.2019 08:01 Lore7nz 7R., Eberbach
     09.05.2019 10:53 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     09.05.2019 13:58 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     09.05.2019 14:40 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     09.05.2019 14:53 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     09.05.2019 13:11 Thom7as 7E., Nettetal
     09.05.2019 13:45 Lore7nz 7R., Eberbach
     09.05.2019 15:10 Thom7as 7E., Nettetal
     09.05.2019 16:59 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     09.05.2019 23:00 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     09.05.2019 23:15 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     09.05.2019 23:20 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     10.05.2019 07:20 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     10.05.2019 08:11 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     10.05.2019 15:15 Ingo7 z.7, Handeloh
     10.05.2019 18:04 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     11.05.2019 09:59 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     10.05.2019 09:36 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 19:59 Pete7r I7., Freital
     06.05.2019 22:37 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     05.05.2019 18:03 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     05.05.2019 20:25 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     06.05.2019 10:51 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2019 22:39 Thom7as 7E., Nettetal
     06.05.2019 07:58 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     06.05.2019 12:59 Thom7as 7E., Nettetal
     04.05.2019 16:26 Thom7as 7E., Nettetal
     04.05.2019 16:53 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     04.05.2019 17:40 Mich7ael7 L.7, Dausenau
     04.05.2019 17:51 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     04.05.2019 18:08 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     04.05.2019 22:43 Mich7ael7 L.7, Dausenau
     05.05.2019 08:23 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     05.05.2019 10:46 Matt7hia7s J7., Krumbach
     05.05.2019 15:51 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     05.05.2019 17:05 Matt7hia7s J7., Krumbach
     05.05.2019 17:33 Helm7ut 7B., Jünkerath
     05.05.2019 17:34 Helm7ut 7B., Jünkerath
     04.05.2019 21:47 Thom7as 7E., Nettetal
     06.05.2022 07:27 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2022 08:29 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     06.05.2022 11:46 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.05.2022 12:43 Lore7nz 7R., Eberbach
     06.05.2022 14:15 Thom7as 7E., Nettetal
     05.12.2021 11:10 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     05.12.2021 12:16 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     06.12.2021 15:09 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     05.12.2021 16:23 Jako7b T7., Bischheim
     06.12.2021 07:54 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     06.12.2021 10:33 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     06.12.2021 20:12 Pete7r M7., Wien
     07.12.2021 10:23 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     07.12.2021 10:50 Lore7nz 7R., Eberbach
     08.12.2021 05:43 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     08.12.2021 11:57 Lore7nz 7R., Eberbach
     09.12.2021 15:27 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     09.12.2021 20:04 Lore7nz 7R., Eberbach
     10.12.2021 01:35 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     10.12.2021 05:51 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     10.12.2021 06:42 Sven7 R.7, Brakel
     10.12.2021 07:08 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     10.12.2021 07:24 Sven7 R.7, Brakel
     12.12.2021 15:02 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     12.12.2021 16:32 Sven7 R.7, Brakel
     12.12.2021 22:42 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     13.12.2021 06:53 Sven7 R.7, Brakel
     13.12.2021 14:43 wern7er 7n., reischach
     13.12.2021 14:50 wern7er 7n., reischach
     21.12.2021 03:04 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     13.12.2021 23:43 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     14.12.2021 07:17 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     20.12.2021 02:36 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     20.12.2021 08:48 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     10.12.2021 16:57 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     10.12.2021 05:31 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
     02.05.2019 17:04 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     02.05.2019 17:18 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     16.05.2019 21:37 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     16.05.2019 22:30 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     16.05.2019 22:38 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     17.05.2019 06:09 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     17.05.2019 08:37 Stef7fen7 W.7, Elmstein
     17.05.2019 10:38 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     18.05.2019 00:33 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     18.05.2019 08:21 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     18.05.2019 16:21 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     17.05.2019 00:09 Dani7el 7R., Lauterbach
     17.05.2019 06:05 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     30.04.2019 16:57 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     30.04.2019 17:09 Ralf7 H.7, Drebkau
     02.05.2019 18:29 Mich7ael7 T.7, Oldenburg
     02.05.2019 19:14 Ralf7 H.7, Drebkau
     04.05.2019 14:33 Andr7eas7 H.7, Weißwasser O.L.
     02.05.2019 10:17 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     02.05.2019 10:21 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 10:32 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     02.05.2019 11:07 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 11:31 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     02.05.2019 14:05 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     02.05.2019 14:57 Stef7fen7 W.7, Elmstein
     02.05.2019 17:11 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     04.05.2019 17:07 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     04.05.2019 17:12 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     04.05.2019 21:52 Thom7as 7E., Nettetal
     04.05.2019 22:29 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     07.05.2019 12:45 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     07.05.2019 13:25 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     18.06.2019 19:01 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     29.06.2019 16:27 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     30.06.2019 15:17 Thor7ben7 G.7, Leese
     30.06.2019 15:58 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     01.07.2019 13:16 Stef7fen7 W.7, Elmstein
     01.07.2019 13:37 Thom7as 7R., Haibach
     02.07.2019 10:27 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     02.05.2019 11:22 Chri7sti7an 7T., Lemwerder
     07.05.2019 13:03 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     08.05.2019 08:38 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     08.05.2019 11:30 Wern7er 7G., Blankenburg (Harz)
     08.05.2019 11:36 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     08.05.2019 11:55 Andr7eas7 K.7, Magdeburg
     08.05.2019 12:07 Wern7er 7G., Blankenburg (Harz)
     08.05.2019 12:21 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     08.05.2019 12:32 Wern7er 7G., Blankenburg (Harz)
     09.05.2019 01:43 Ralf7 H.7, Drebkau
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