| News | Newsletter | Einsätze | Feuerwehr-Markt | Fahrzeug-Markt | Fahrzeuge | Industrie-News | BOS-Firmen | TV-Tipps | Job-Börse |
| Thema | SES: Satellitennetz für Katastrophen- und Kriegsfall einsetzen | 10 Beträge | |||
| Rubrik | Kommunikationstechnik | ||||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 877477 | |||
| Datum | 08.07.2022 22:12 | 1185 x gelesen | |||
interessante Ergänzung ... MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
| |||||
| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 877482 | |||
| Datum | 09.07.2022 11:54 | 788 x gelesen | |||
| Ich frage mich immer nur was die Nutzer solcher Lösungen im K und V Fall erwarten? Mit wem am Boden wollen Sie denn telefonieren oder Daten austauschen wenn alles wegen Blackout tot ist? Bei uns gab es in den letzen zwei Jahren so viele Stromausfallstunden wie die 20 Jahre davor. Die Versorgung meiner Fritz Box mit Notstrom hat mir dabei weder Internet noch Telefon gebracht, einfach weil die aktive Technik am Straßenrand gleich mit ausfällt. Der Mobilfunk war auch weg, man hat es bei meinem Netzbetreiber nur nicht gemerkt da die 3km entfernte BS des Nachbarorts eingesprungen ist. https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/wenn-das-internet-zusammenbricht-kein-strom-kein-notruf-und-viele-tote-li.239963 | |||||
| |||||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 877484 | |||
| Datum | 09.07.2022 12:42 | 720 x gelesen | |||
| hallo, Geschrieben von Dirk B. Ich frage mich immer nur was die Nutzer solcher Lösungen im K und V Fall erwarten? Mit wem am Boden wollen Sie denn telefonieren oder Daten austauschen wenn alles wegen Blackout tot ist? zumindest zwischen mind. zwei Teilnehmer des Sat-Dienstes z.B. Landratsamt und den Gemeinden im Kreis vorausgesetzt jeder hat ein Sat-Telefon UND (!) die Kapazität des Sat-Dienstes reicht aus. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
| |||||
| Autor | Jako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre | 877485 | |||
| Datum | 09.07.2022 13:07 | 680 x gelesen | |||
| Hallo! Geschrieben von Jürgen M. vorausgesetzt jeder hat ein Sat-Telefon UND, da sind sie wieder. Unsere zwei Problemchen. ;-) Gruß vom Berg Jakob "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen." >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz | |||||
| |||||
| Autor | Hein8er 8O., Scharnebeck / | 877486 | |||
| Datum | 09.07.2022 13:11 | 680 x gelesen | |||
| Im Zweifelsfall sind wir froh wenn die Führungsebenen noch in der Lage sind miteinander zu kommunizieren. Wenn ÖEL, TEL, HVB und Land noch miteinander kommunizieren können ist ja schon was gewonnen. Beim THW und den HiOrgs ist es vielfach die Kommunikation zwischen den Ortsverbänden, Geschäftsstellen und Landesverbänden die am Ende wichtig ist. Vor Ort freut man sich dann über 4m und Krad-Melder ;) | |||||
| |||||
| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 877488 | |||
| Datum | 09.07.2022 14:32 | 665 x gelesen | |||
| Manchmal habe ich den Eindruck das die BOS glauben, dass sie die einzigen auf so einem Satellitendienst sind. Die Sat Kapazitäten müssen auch in normalen Zeiten genutzt werden, sonst ist das unbezahlbar. Es gibt jede Menge andere Nutzer die Sat Telefonie nutzen und jede Menge die mit Pay by Use im Hintergrund lauern. Die glauben dann offensichtlich dass sie ja vorbereitet sind, um dann erst im großen Bedarfsfall zu merken das sie nicht weit damit kommen. Ein Satellit ist nicht wie eine RS1 Relaistelle, da gehört noch mehr funktionierende Technik dazu. | |||||
| |||||
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 877490 | |||
| Datum | 09.07.2022 15:15 | 685 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Dirk B. Die Versorgung meiner Fritz Box mit Notstrom hat mir dabei weder Internet noch Telefon gebracht, einfach weil die aktive Technik am Straßenrand gleich mit ausfällt. Der Mobilfunk war auch weg, man hat es bei meinem Netzbetreiber nur nicht gemerkt da die 3km entfernte BS des Nachbarorts eingesprungen ist. Du widersprichst dir teilweise selbst. Wir haben ja nicht nur den Fall des großflächigen Ausfalls sondern auch den des lokalen Ausfalls, teils aber so groß, dass eben auch die Nachbarbasisstation nicht verfügbar ist. Wir werden nie DIE Notfalltechnologie haben, die im Falle eines Ausfalls alles ersetzt. Vielmehr müssen wir aber mit flexiblen Möglichkeiten versuchen, Teilausfälle zu kompensieren. Nehmen wir den Ahrtaleinsatz: Im Schadensgebiet nur teilweise Mobil- und BOS-Funk. Außerhalb des Schadensgebietes alles verfügbar, Netze an sich funktionsfähig. In dem Fall war Sat-Telefon bzw. Sat-Internet das Mittel der Wahl, die Gegenstellen außerhalb, mit denen man kommunizieren wollte, waren alle da. Auch am Rande des Schadensgebietes, wo man die Abschnittsleitungen postiert hatte, brauchte man mehrere Kommunikationswege. Auch da war eine Sat-Internetanbindung neben den Mobilfunkanbindungen das Mittel der Wahl, da die Mobilfunknetze teils überlastet waren. Gruß. Michael | |||||
| |||||
| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 877495 | |||
| Datum | 09.07.2022 17:16 | 671 x gelesen | |||
| Genau das wollte ich ja sagen. Da wo der Strom weg ist ist, auch Telefon und Internet weg, egal ob das jetzt nur ein Dorf oder die ganze Republik ist. Die (kommunikative) Katastrophe besteht ja nich darin dass die BOS nicht oder auch nur eingeschränkt kommunizieren können, sondern das 99,99% der Leute keine Notrufe mehr absetzen und Dinge des tägichen Lebens organisieren können. Die Planung darf doch nicht da enden wo mein Gerätehaus einen Notstromerzeuger für die Kaffemaschine hat und wenn der Kaffee leer ist bestelle ich Nachschub mit meinem Satellttitentelefon..... Jetzt kann man natürlich vereinfacht sagen: Das ist kein Problem der Feuerwehr, müssen sich die Netzbetreiber drum kümmern. Soweit richtig, aber je länger es geht umso mehr wird es ein Problem der lokalen Feuerwehr. Alle Dinge die die Bevölkerung bei funktionierender Telekominfrastruktur selbst organisiert, landen dann bei der FW. Und wenn es nur lange genug verzögert wird gibt es immer mehr Dinge die dann auch lebensbedrohlich werden. Nach 12h ist das dann ein Kommunikationsbedarf den ein Sat Telefon selbst im kleinsten Dorf zum Glühen bringt. | |||||
| |||||
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 877505 | |||
| Datum | 10.07.2022 13:47 | 624 x gelesen | |||
| Hallo, aber nochmal: Wir werden keine 100%-Lösung finden, die für alle Fälle funktioniert. Wir brauchen mehrere Lösungen, die sich gegenseitig ergänzen und so viel wie möglich abdecken. Im Ahrtal hat man es doch gesehen: Die Festnetz-Vermittlungsstellen waren zu einem Großteil abgesoffen. Damit funktionierte auch das Mobilfunknetz an vielen Orten nicht mehr, da auch die Anbindung der Mobilfunkstandorte zu einem großen Teil per Draht (damit mache ich jetzt keinen Unterschied ob Kupfer oder Glasfaser) angeschlossen waren. Noch dazu brachten es ja die Mobilfunkbetreiber selbst in dieser Notlage nicht hin, gegenseitig ihre Netze für andere freizuschalten. Mit einer ausländischen SIM im Smartphone hätte man da zumindest wo ein Netz noch funktioniert, Empfang gehabt. Auch der BOS-Digitalfunk war dort dementsprechend betroffen. Da man in RLP im Gegensatz zu anderen Bundesländern nur eine Drahtanbindung der Basisstationen realisiert hat und die über das Festnetz läuft, war die Anbindung auch weg. Sowohl Notstromversorgung als auch Betrieb der BS an sich waren nicht das Problem. Nur leider bringt einem die Rückfallebene (lokaler Betrieb) in solch einer Lage quasi nichts. Die angebliche Ringanbindung zur Ausfallsicherheit ist auch eher ein Witz, zwar wird aus elektrischer Sicht eine Ringanbindung realisiert, physikalisch ist es aber eher eine Sternanbindung. Die angemieteten 2 Stränge gehen üblicherweise durch ein Kabel, das habe ich auch in unserer Gegend schon mehrfach bei Bauarbeiten erlebt. Ein Bagger hat das Telekom-Kabel erwischt, die Basisstation in ein paar km Entfernung war tot. Bei echter Ringanbindung hätte das nicht sein dürfen. Hier muss aber neben einer Draht/Glasfaseranbindung noch ein 2. unabhängiger Anbindungsweg dazu. Entweder per Richtfunk oder per Satanbindung. Auch die Vorhaltung mobiler BS war nicht der Bringer, die kamen erst nach einer Woche und man band für die paar ausgefallenen BS im Schadensgebiet einen Großteil der überhaupt bundesweit verfügbaren mobilen BS. Manche Länder haben ja erst gar keine, so auch RLP. Zumindest für solche lokal begrenzten Ereignisse kommt man mit Sat-Internet bzw. Sat-Telefon schon recht weit. Gruß, Michael | |||||
| |||||
| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 877512 | |||
| Datum | 11.07.2022 08:25 | 466 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk B.Manchmal habe ich den Eindruck das die BOS glauben, dass sie die einzigen auf so einem Satellitendienst sind. Die Sat Kapazitäten müssen auch in normalen Zeiten genutzt werden, sonst ist das unbezahlbar. Es gibt jede Menge andere Nutzer die Sat Telefonie nutzen und jede Menge die mit Pay by Use im Hintergrund lauern. Die glauben dann offensichtlich dass sie ja vorbereitet sind, um dann erst im großen Bedarfsfall zu merken das sie nicht weit damit kommen. Ein Satellit ist nicht wie eine RS1 Relaistelle, da gehört noch mehr funktionierende Technik dazu. Beispiel aus dem Hochwasser letztes Jahr in in Euskirchen: Da waren mehrere Ortsteile nachrichtentechnisch komplett tot. Die eingesetzte Bezirksbereitschaft hat eine gute IUK Einheit mit einer Sat Kom Strecke. Damit unterhalten sie für 2 Tage über W-LAN die Kommunikation für die Ortsteile. Also es gibt nicht die Universallösung für alles, sondern für unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche Fragen. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
| |||||

|