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| Thema | Weiternutzung 4m-Funk - war: Zurück zu alter Funktechnik: ... | 16 Beträge | |||
| Rubrik | Kommunikationstechnik | ||||
| Autor | Kevi8n M8., Kronshagen / Schleswig-Holstein | 891053 | |||
| Datum | 29.07.2025 18:50 | 836 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.wie ich so trommeln hörte, beschaffen auch größere Feuerwehren mindestens für Führungsfahrzeuge und spezielle Fahrzeuge für Großlagen auch wieder 4m-Band-FuG.... Aus Gründen... In welchen Bereichen wird das denn gemacht? Ist das Netz nicht schon teilweise zurückgebaut und sollten die Frequenzen nicht ggf. anderweitig vergeben werden? Oder habe ich das falsch in Erinnerung? | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 891056 | |||
| Datum | 29.07.2025 21:04 | 443 x gelesen | |||
Geschrieben von Kevin M.In welchen Bereichen wird das denn gemacht? Hier! Alles was an Fahrzeugen vom Kreis beschafft wird bekommt noch ein 4m Gerät eingebaut. Zudem haben wir im letzten Jahr noch Geld in die Wartung des 4m Gleichwellennetzes gesteckt. Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 891058 | |||
| Datum | 29.07.2025 21:12 | 469 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Kevin M. Ist das Netz nicht schon teilweise zurückgebaut Im Analogfunk der BOS gibt es nicht DAS NETZ. Es gibt viel mehr jede Menge Einzelnetze, sofern man sich für Gleichwellenkonstrukte zur Abdeckung größerer Bereiche entschieden hatte bzw. Einzelstationen. Betreiber und Errichter sind bei Feuerwehren üblicherweise die Landkreise, teils auch die Bundesländer. Wer das was und wo zurückgebaut hat oder weiter unterhält, kann bei jedem Betreiber unterschiedlich sein. Geschrieben von Kevin M. und sollten die Frequenzen nicht ggf. anderweitig vergeben werden? Ein nicht totzukriegendes Gerücht. Die 2m-Frequenzen werden weiterhin für die POCSAG-Alarmierung in vielen Bundesländern genutzt, denn nur wenige nutzen Tetra-Alarmierung. Die 4m-Frequenzen sind bislang immer noch für den Analogfunk der BOS reserviert. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 891061 | |||
| Datum | 29.07.2025 22:41 | 476 x gelesen | |||
Geschrieben von Kevin M.sollten die Frequenzen nicht ggf. anderweitig vergeben werden? Richtig ist wohl, dass diverse vormalige Nutzer ihre Frequenzzuteilungen zurückgegeben haben. Das ermöglicht es denen, die den Analogfunk noch/wieder nutzen, mehr Frequenzen (Kanäle) dafür zu bekommen als früher... | |||||
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| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 891077 | |||
| Datum | 30.07.2025 15:05 | 488 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Richtig ist wohl, dass diverse vormalige Nutzer ihre Frequenzzuteilungen zurückgegeben haben. Genau so ist es. Wir haben mehr Analogkanäle / Relais als wir nutzen können. Mit den massig verfügbaren Altkomponenten ist dies auch ohne wesentliche Kosten zu errichten / betreiben. | |||||
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| Autor | Mart8in 8D., Dinslaken / | 891082 | |||
| Datum | 30.07.2025 18:34 | 405 x gelesen | |||
| Moin, ähmmm welche massig verfügbaren Komponenten? Gruß | |||||
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| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 891084 | |||
| Datum | 30.07.2025 19:11 | 392 x gelesen | |||
| Na alles was wir bisher schon im Einsatz hatten ist noch aufgebaut bzw. in den Autos verbaut. Dazu kommen Geräte die andere ausgesondert haben. Das würde uns langen noch 30 Jahre die alten 4m und 2m Bereiche zu nutzen. | |||||
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| Autor | Hein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen | 891088 | |||
| Datum | 30.07.2025 21:30 | 417 x gelesen | |||
| Das mag ja bei euch in BaWü so sein, bei uns wurden in den letzten zwei Generationen RTW / KTW und in den letzte 10 Jahren bei der FW schon keine analogen Geräte mehr verbaut. Es gibt noch einige Altfahrzeug vom KatS und bei uns in der FW, wo noch welche drin sind, aber wenn die Fahrzeuge ersetzt werden, kommen da auch keine mehr rein. Heinrich | |||||
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| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 891089 | |||
| Datum | 30.07.2025 22:16 | 416 x gelesen | |||
| Klar, mag ja alles so sein. Der Kern der Aussage ist ja wohl eher dass, wenn man noch analog will, dies auch einfach möglich ist. | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 891090 | |||
| Datum | 31.07.2025 07:46 | 395 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk B.Der Kern der Aussage ist ja wohl eher dass, wenn man noch analog will, dies auch einfach möglich ist. Aber nur weil ihr günstig die Entsorgung von Sondermüll für andere Feuerwehren übernehmt. Und ob die gebrauchten Teile für eine Gleichwelle, die jemand abgebaut hat und euch verkauft hat und 5 Jahren, wenn ihr sie denn braucht wirklich noch funktionieren, ist nicht wirklich sicher. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 891092 | |||
| Datum | 31.07.2025 09:50 | 359 x gelesen | |||
| Hallo, der Bund liefert Fahrzeuge im Jahr 2025 weiter mit neuen 4m Analogfunkgeräten aus. Fahrzeuge BBK sind noch vorgerüstet. Nicht zurück - eher immer noch. Die Frage ist, welche Funktechnik im Zivilschutzfall robuster ist? Gruß Dirk | |||||
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| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 891093 | |||
| Datum | 31.07.2025 10:22 | 316 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Aber nur weil ihr günstig die Entsorgung von Sondermüll für andere Feuerwehren übernehmt Ja mag sein, was ist so schlimm dran? Geschrieben von Thomas E. Und ob die gebrauchten Teile für eine Gleichwelle, die jemand abgebaut hat und euch verkauft hat und 5 Jahren, wenn ihr sie denn braucht wirklich noch funktionieren, ist nicht wirklich sicher. Ja, alles geht mal kaputt. Man muss das Zeugs natürlich im Auge behalten und ggf. Instand setzen. | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 891094 | |||
| Datum | 31.07.2025 10:54 | 317 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk B.Ja mag sein, was ist so schlimm dran? Schlimm ist, dass du eine Lösung die bei euch im Speziellen funktionieren kann, als Lösung für alle propagierst. Dann lieber an Lösungen im digitalen System arbeiten, z. B. mit Repeater. Damit kann man Lösungen schaffen, wenn mal garnichts funktioniert. Sie die Berichte zu den Einsätzen im Ahrtal und in NRW / Eußkirchen. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 891109 | |||
| Datum | 31.07.2025 17:12 | 359 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk B.Mit den massig verfügbaren Altkomponenten ist dies auch ohne wesentliche Kosten zu errichten / betreiben. Die Frage ist aber, was man erreichen will. Analoge Fahrzeugfunkgeräte in Neufahrzeuge einbauen kostet auch bei Verwendung von Altteilen einiges Geld. Ein zusätzliches analoges Handfunkgerät verlasten eher Peanuts. Analoge Alttechnik einsatzbereit halten (Handfunkgeräte, Stationsgeräte) kostet Geld für die regelmäßige Erneuerung der Akkus, für die Vorhaltung von Ersatzteilen sowie Werkzeug und Messtechnik. Und es kostet Arbeitszeit. Mit einem guten Konzept und ohne bessere Alternative kann das gut investiertes Geld sein. Ein einfaches "wir behalten die alte Technik, falls mal die Welt untergeht" ist im Zweifelsfall Geldverschwendung und funktioniert dann doch nicht, wenn es drauf ankommt. | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 891110 | |||
| Datum | 31.07.2025 17:15 | 276 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk S.Die Frage ist, welche Funktechnik im Zivilschutzfall robuster ist? Die, die im täglichen Betrieb genutzt wird, von den Benutzern beherrscht wird und bei der Defekte immer zeitnah behoben werden? Oder die, die man "für den Weltuntergang" seit Jahren ungenutzt durch die Gegend fährt, bei der keiner mehr so genau die Bedienung kennt und die schon länger nicht mehr gewartet/abgeglichen/repariert wurde? Es reicht halt nicht, wenn ein paar Spezialisten die analoge Gleichwelle am Leben erhalten, aber in den Einheiten niemand mehr die analogen Geräte beherrscht und bei Bedarf repariert... | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 891111 | |||
| Datum | 31.07.2025 17:47 | 389 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Henning K. Analoge Fahrzeugfunkgeräte in Neufahrzeuge einbauen kostet auch bei Verwendung von Altteilen einiges Geld. Ein zusätzliches analoges Handfunkgerät verlasten eher Peanuts. Analoge Alttechnik einsatzbereit halten (Handfunkgeräte, Stationsgeräte) kostet Geld für die regelmäßige Erneuerung der Akkus, für die Vorhaltung von Ersatzteilen sowie Werkzeug und Messtechnik. Und es kostet Arbeitszeit. Hätte man im BOS-Funk zu Analogzeiten nicht jahrzehntelang auf "Spezialtechnik" gesetzt sondern wäre da auf handelsübliche Betriebsfunkgeräte umgeschwenkt, die außer Vollduplex-Modus alles gekonnt hätten, was die BOS-konformen auch konnten, hätte man sich schon zu dieser Zeit jede Menge Geld sparen können. Die Fahrzeuggeräte hätten in einen Standard-DIN-Schacht gepasst und die Audiokomponenten hätten ohne teure Spezialadapter auch teils noch beim Digitalfunk gepasst. Wenn ich so sehe, mit welchem Aufwand man in manchen Fahrzeugen beide Systeme reingebaut hat, wird mir manchmal schlecht. Zum Teil sind die dann nach kleinen Änderungen (z.B. neue Bedienteile) nicht mehr funktionsfähig oder weil man den analogen Funk jahrelang nicht gebraucht hat, haben die Anwender vergessen, mit welcher Tastenkombination man auf Analogfunk umstellt. Geschrieben von Henning K. Ein einfaches "wir behalten die alte Technik, falls mal die Welt untergeht" ist im Zweifelsfall Geldverschwendung und funktioniert dann doch nicht, wenn es drauf ankommt. Exakt. Gruß, Michael | |||||
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