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ThemaGasmangellage 202635 Beträge
RubrikKatastrophenschutz
 
AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892393
Datum23.01.2026 00:012510 x gelesen
Tagesaktueller Füllstand der europäischen Gasspeicher

Heute ist der Gasspeicherstand von Deutschland von grün auf orange gesprungen. Drei Anbieter sind schon auf rot. Es kann als gesichert angesehen werden, dass wir Anfang Februar die Warnstufe und Mitte/Ende Februar die Alarmstufe erreichen.

Eigentlich müssten alle zuständigen Ämter im Bevölkerungsschutz schon rotieren. Gefühlt scheint das aber keiner zu machen.
Täusche ich mich da oder gibt es irgendwo schon erste zaghafte Vorbereitungen?

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP892396
Datum23.01.2026 07:311092 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Es kann als gesichert angesehen werden, dass wir Anfang Februar die Warnstufe und Mitte/Ende Februar die Alarmstufe erreichen.Dann hätten wir immerhin mal ein halbes Jahr ohne Alarmstufe geschafft, die galt nämlich bis zum Juli 2025 noch. Was auch noch gilt, ist deren Definition: "Es liegt eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vor, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt; der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht-marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen."
Die höchste Stufe, Notfallstufe, haben wir auch in der "großen Gaskrise" 2022 bis letzten Sommer nie erreicht.

"Experten sind Leute, die 99 Liebesstellungen kennen, aber kein einziges Mädchen"
(Didi Hallervorden)

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg892398
Datum23.01.2026 08:231071 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Dirk B.

Eigentlich müssten alle zuständigen Ämter im Bevölkerungsschutz schon rotieren. Gefühlt scheint das aber keiner zu machen.

Ist schon eine Weile her; im Jahr 2018 fand mal eine LÜKEX-Übung zum Thema " Gasmangellage in Süddeutschland " mit Veröffentlichung eines Tagungsbandes LÜNEX 2018 statt.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892402
Datum23.01.2026 11:581068 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K.Die höchste Stufe, Notfallstufe, haben wir auch in der "großen Gaskrise" 2022 bis letzten Sommer nie erreicht.

OK, mag ja sein. Das ist aber Vergangenheit. Da kann man ja nicht darauf schließen dass es zukünftig auch so ist. Wir haben erwiesen 20% weniger wie damals. Die Chance die Notfallstufe zu erreichen ist doch sehr real. Müssen die Behörden erst warten bis es soweit ist und dann in Panik verfallen? Bevölkerungsschutz ist doch zum hohen Teil Prävention.

Mir ist klar, dass eine untere KATS Behörde den Gasmangel mit noch so viel Vorplanung nicht verhindern kann. Zumindest aber eine theoretische Befassung wäre doch sinnvoll. Und wenn es nur die interne Organisation und spätere Arbeitsfähigkeit ist: Wer, wann, wo was.....
auch um zu wissen wann man keine Tennisstunden machen sollte.

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892444
Datum26.01.2026 15:54969 x gelesen
Staatsunternehmen Uniper warnt vor Gasknappheit: Versorgungssicherheit ?nicht garantiert? - Apollo News

Der staatliche Gas-Konzern Uniper hält die Versorgungssicherheit mit Erdgas in Deutschland aktuell für ?nicht garantiert? und stellt Forderungen an die Bundesregierung. Der Füllstand der Speicher liegt nur noch bei 37 Prozent.

Apollo News

Uniper warnt vor Gasmangel

Es geht langsam los. Die ersten Versorger beginnen vorsichtig Alarm zu schlagen. Leider zu spät und zu wenig.



"Der staatliche Gas-Konzern Uniper hält die Versorgungssicherheit mit Erdgas in Deutschland aktuell für nicht garantiert und stellt Forderungen an die Bundesregierung. Der Füllstand der Speicher liegt nur noch bei 37 Prozent. Der im Zuge der Energiekrise 2022 verstaatlichte Energiehändler Uniper hält die Versorgungssicherheit mit Erdgas in Deutschland aktuell für nicht garantiert. Die Versorgung sei zwar aktuell noch gewährleistet, erklärte das Unternehmen gegenüber den Nürnberger Nachrichten. Es könnte aber bald schon zu Rationierungen kommen."

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / 892445
Datum26.01.2026 19:31765 x gelesen
Moin,
kurios dass über die Gasmangellage aktuell nur eine bestimmte Gruppe Medien berichtet....

Gruß

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892446
Datum26.01.2026 22:27689 x gelesen
Na ja, finde ich jetzt nicht. Die Sache läuft gerade erst an, auch der ÖRR berichtet schon länger.

ARD Tagesschau


Tagesschau


Tagesschau



Stuttgarter Nachrichten




Das ganze wird in den nächsten drei Wochen hochlaufen und zu einer noch breiteren Berichterstattung führen. Eine Woche später rechne ich dann schon mit einer Titelseite der Bild.

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892447
Datum26.01.2026 23:09667 x gelesen
Nebeneffekte des Gasmangels: Die Produktion von AdBlue wird geringer. Grund ist, dass für die Produktion des Zusatzstoffs Gas benötigt wird, welches zur Zeit deutlich teurer wird.


ADAC vom 16.01.26

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AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW892450
Datum27.01.2026 07:56792 x gelesen
Da wir nicht mehr an russischen Piplines hängen, sind die Gasspeicher nicht mehr so wichtig. Wir bekommen unser Gas ja jetzt als LNG über Tanker.

Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892452
Datum27.01.2026 11:46846 x gelesen
Geschrieben von Thomas E.Da wir nicht mehr an russischen Piplines hängen, sind die Gasspeicher nicht mehr so wichtig. Wir bekommen unser Gas ja jetzt als LNG über Tanker.



würden wir, wenn wir rechtzeitig bestellt hätten...

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892456
Datum27.01.2026 15:361233 x gelesen
In dem Zusammenhang ein paar erschreckende Daten. Ich hoffe das funktioniert...
" target="_BLANK">

-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892460
Datum27.01.2026 17:47699 x gelesen
Geschrieben von Thomas E.Da wir nicht mehr an russischen Piplines hängen, sind die Gasspeicher nicht mehr so wichtig. Wir bekommen unser Gas ja jetzt als LNG über Tanker.


Ich vermisse irgendwie das Sarkasmus Schild......

12% des Bedarfs (im Winter) kommen über LNG, oder anders: 88% müssen woanders herkommen. Das meiste davon aus den (endlichen) Speichern. Bei einem Kälteeinbruch über eine Woche Dauer sind wir in 23 Tagen blank.

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / 892461
Datum27.01.2026 18:38665 x gelesen
Moin,
in welchem dieser von dir geteilten Artikel wird auf eine akute Gasmangellage eingegangen?

Richtig, keiner.

Da vertraue ich dann doch eher denen hier.

Link


Gruß

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892463
Datum28.01.2026 00:12606 x gelesen
Es bleibt spannend. Warten wir es ab. In Bayern soll es losgehen, dann B-W.
Ich überlege schon was wohl passieren wird wenn die ersten mit Gasheizung das Gas abgedreht bekommen?
Meine Vermutung: Sie werden anfangen elektrisch zu heizen. Dann bekommt die Gegend nach dem Gasmangel einen Brownout hinterher.

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AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW892464
Datum28.01.2026 07:55651 x gelesen
Geschrieben von Dirk B.Ich vermisse irgendwie das Sarkasmus Schild......

Die Pipelines hatten eine bestimmte Transportkapazität, die nicht änderbar war bzw. ist. Die Transportleistung war im Sommer zu groß, man füllt die Gasspeicher und im Winter zu niedrig und leert die Gasspeicher. Mit LNG das in Tankern angeliefert wird, kann man den Transport einfacher an den Bedarf anpassen.

Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892468
Datum28.01.2026 11:22649 x gelesen
Geschrieben von Martin D.Da vertraue ich dann doch eher denen hier.

Link


nun ja...

Alles kein Problem, oder doch? Wieso kommts wegen Ausfall des Vorlieferanten dann zum Ausfall in einer Gemeinde? Bruch der Gasleitung würde man anders nennen, oder?
https://www.gemeinde-jahnatal.de/news/1/1191112/nachrichten/achtung-dringende-mitteilung-der-stadtwerke-beachten.html

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892470
Datum28.01.2026 12:13520 x gelesen
Die Stadtwerke Döbeln als zuständiger Versorger hat das auch auf seiner Homepage, die Gemeinde hat es von dort übernommen.
Hab dort angerufen, die Meldung ist echt. Die Lage ist aber anscheinend nicht so dramatisch. Betroffen ist eine Gemeinde mit 4.700 Einwohnern. Aufgetreten ist das ganze gestern schon. Das Wiederanfahren scheint aber enorme Zeit zu benötigen da alle Netzelemente bis zur Kundenanlage geprüft/entlüftet werden müssen. Das dass Anfahren eines Gasnetzes so ein Aufwand ist war auch für mich neu.

Die Sachsen auf dem Land sind nicht so Jammerlappen wie anderswo, die haben eine eingebaute Resilenz. Trotz -1°C kommt es nicht zu Protesten :-)

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AutorFabi8an 8B., Machern / 892473
Datum28.01.2026 13:47572 x gelesen
Die aber aktuell NICHT in DE halten.

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / 892474
Datum28.01.2026 14:00534 x gelesen
Moin,

also wenn man Vesselfinder glauben schenken darf, liegt in Wilhelmshaven am Terminal die HLS Bilbao. Vermutlich sind da die Fischbrötchen so lecker? Oder was meinst du, warum die da liegt?

HLS Bilbao

Gruß

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / 892475
Datum28.01.2026 14:01495 x gelesen
Moin,
manche User überraschen einen immer wieder.

Neben Leitungsbruch mag es auch durchaus andere technische Ursachen geben, oder?

Gruß

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892476
Datum28.01.2026 15:16686 x gelesen
Geschrieben von Martin D.Neben Leitungsbruch mag es auch durchaus andere technische Ursachen geben, oder?


Ja, Pumpenschaden... würde man auch so nennen... Unfallschaden - auch...

Jemand mit mehr Ahnung hat das auf FB wie folgt als mögliche Ursachenfolgenwirkungen beschrieben:

" target="_BLANK">

Und das wäre keine technische Ursache, sondern schlicht Gasmangel... den es ja nach politischer Meinung und von cleanthinking o.ä. natürlich gar nicht gibt..

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892477
Datum28.01.2026 15:18549 x gelesen
Das mit den Links müssen wir noch üben :-)

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892485
Datum29.01.2026 12:02700 x gelesen
2. Versuch für den Link:
" target="_BLANK">

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg892486
Datum29.01.2026 12:38466 x gelesen
Link kopieren und in den Text einfügen geht meine ich nicht direkt.
Als erstes auf "Link" clicken und dann im neuen Fenster den Link einfügen....

Wenn nicht den Link als Text, muss man dann halt rauskopieren.

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892487
Datum29.01.2026 13:41558 x gelesen
Danke, woanders klappt das, hier nicht, ich gebs auf.

Link bezieht sich auf einen FB-Post von mir vom 28.1.26, 11:47 zur Lage im Jahnatal ...

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorAdri8an 8R., Utting / Bayern892494
Datum30.01.2026 09:20   637 x gelesen
Das Selbstverständnis der BOS ist interessant. Befeuert durch entsprechende Führungslehrgänge entsteht bei manchen der Anspruch überall mitreden zu müssen. Manchmal sollten wir ein wenig auf unsere Rollen- und Resourcenverständnis achten:

Ich finde es wichtig dass wir als BOS kritisch sind und unsere Expertise einbringen. Im Bereich Gasversorgung habe ich aber beispielsweise keine Ahnung (Trotz Zugführerlehrgang/B4). Im Bereich Blackout weiß ich durch meine Ausbildung bei einem Energieversorger etwas mehr, ich stelle aber immer wieder fest dass sich seit damals viel geändert hat und die Energieversorger auch echt nicht schlafen. Die meisten Youtubevideos in dem Bereich sind ebenfalls nicht auf dem aktuellen Stand, wollen einem was verkaufen oder beides. Wo sind eigentlich unsere letzten vorhergesagten Blackouts abgeblieben? Unterwegs verhungert? Oder sind die Netzbetreiber doch nicht ganz so dumm wie behauptet?

Meine Rolle als Feuerwehr: Wenn DAS passiert kann ich DAS leisten. Mit folgendem Spielzeug kann ich mehr leisten, entscheidet also was wir leisten können sollen.Wenn wir aber ständig zu viel Lärm machen und dann nichts kommt nimmt uns keiner mehr ernst.

Auch Thema Rollenverständnis: In den meisten Fällen ist unsere Aufgabe auch gar nicht die Prävention sondern erst die aktive Krisenabwehr, dem sollten wir uns bewusst sein. Der Bereich des Bevölkerungsschutz betrifft beispielsweise überwiegend Schulung der Bevölkerung und bauliche Maßnahmen, das funktioniert in weiten Teilen der Republik ohne Zutun der Feuerwehren. Im Bereich Notunterkünfte gibt es Betreuungseinheiten, das ist erstmal deren Aufgabe. Rote Autos mit Blaulicht sind da relativ weit hinten angesiedelt, ich behaupte für den Zivilschutz (=/= Katastrophenschutz) braucht es gar keine weiteten Löschfahrzeuge, die Aufgaben sind viel globaler.

Thema Resourcen: Um Schäuble sinngemäß zu zitieren: Feuerwehr war immer eine 80%-Lösung. Für 80% der Einsätze sind wir gut ausgerüstet, und beim Rest werden wir eine Lösung finden. Beispiel Türöffnung: Es darf doch einen Unterschied machen ob der Schlüssldienst kommt oder die Feuerwehr notfallmäßig eine Türe öffnet. Brauche ich wirklich die 2-Koffer-Vollausstattung oder reicht das Brechwerkzeug? Wie viel echt teures Werkzeug kaufen wir mittlerweise das eher den 1%-Einsatz abdeckt? Planungsziel gemäß Merkblatt in Bayern sind beispielsweise Szenarien, welche mindestens 2x in 10 Jahren im Ortsgebiet vorkommen, da wird es bei vielen Spezialgeräten echt dünn. Wie oft habt ihr eure Seilwinde wirklich gebraucht und nicht nur eingesetzt weil sie eh da war? Wenn ich unsere Einsatzzahlen anschaue sollten wir uns eher um Material zum schonenden Patiententransport Gedanken machen...

Also lasst uns doch weiterhin so aufstellen, dass wir 80% der Einsätze gut abarbeiten können (auch bei Stromausfall bis 72h). Feuerwehr lebt von einer starken Mannschaft mit Improvisationstalent, und da fühle ich mich in unserem Bereich gut aufgestellt.

Viele Grüße
Adrian

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP892495
Datum30.01.2026 11:06   601 x gelesen
Geschrieben von Martin D. Da vertraue ich dann doch eher denen hier.Oder, zugegebenermaßen verrückte Idee, einfach denen.

Böse Zungen könnten vielleicht sagen, dass nirgendwo staatliche Krisenvorsorge in den letzten Jahrzehnten so gut (und dabei relativ transparent, und trotz Politik und Medien eigentlich auch relativ leise) funktioniert hat, wie bei denen und dem großen Gasversorgungsweltuntergang 2022ff. Und er kommt zu dem Ergebnis: Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf.
Aber gut, wenn dann sogar ein Kaff bei Döbeln kein Gas mehr hat, und das sogar Forennutzern auf telefonische Nachfrage hin bestätigt, ist wohl alles doch ganz anders.


Nach der Ahrflut war mein Wohnort auch drei Monate ohne Gas. Das örtliche Netz hatte zwar eigentlich nix damit zu tun, aber die Hauptzuleitung war halt zerstört worden. Vor Wiederinbetriebnahme wurde jeder Haushalt aufgesucht, um die einzelnen Anschlüsse zu entlüften und irgendwelche Kreuze auf irgendwelche Formulare zu machen. Die Techniker dazu kamen von keine Ahnung wie vielen verschiedenen Stadtwerken. Und abends haben wir uns dann darüber amüsiert, welche Dialekte wir tagsüber im Keller stehen hatten, und wie ein echter Schalker es dir erklärt wieso Wasserwerk auf seiner Arbeitsjacke steht. Gut, das war Sommer/Frühherbst, aber irgendwie so eine Lösung wird man auch in Döbeln fahren, wetten?

Und jetzt laden wir nochmal schnell jeden Akku auf 120% auf, den wir finden können, denn die aktuelle große Gaskrise wird uns ja nur verheimlicht, damit wir nicht (endlich?) den ganz ganz großen Stromausfall veranstalten. Heißt es jedenfalls. Von irgendwelchen Experten für irgendwas. Ich ruf mal in Döbeln an, ob die gerade Strom haben. Da scheints ja los zu gehen (aber Spoiler: Gas haben die schon wieder alle).

"Experten sind Leute, die 99 Liebesstellungen kennen, aber kein einziges Mädchen"
(Didi Hallervorden)

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AutorPaul8 B.8, Hungen / Hessen892498
Datum31.01.2026 11:27359 x gelesen
Servus,

Geschrieben von Sebastian K.Böse Zungen könnten vielleicht sagen, dass nirgendwo staatliche Krisenvorsorge in den letzten Jahrzehnten so gut (und dabei relativ transparent, und trotz Politik und Medien eigentlich auch relativ leise) funktioniert hat, wie bei denen und dem großen Gasversorgungsweltuntergang 2022ff. ja, hat alles funktioniert, lag auch an den Lehren des kalten Winters 2012, danach wurde der Gastransport "resilienter" , um es mit aktuellen Begriffen auszudrücken. In 22 bis heute wurden dann noch mal schnell nebenbei die Gasflüsse umgestellt (vormals Ost-West, jetzt eher Nord-Süd + Kreuz und Quer), das war wohl für viele Medien nicht aufregend genug (oder technisch zu komplex) , um darüber zu berichten.

Geschrieben von Sebastian K.ein Kaff bei Döbeln kein Gas mehr hat, nun, das kommt auch vor. Im kleinen Bereichen (z.B. bei Baggerschäden), aber auch im größeren Umfang (wenn z.B. etwas am Netzkoppelpunkt schief läuft) und -ganz übel, wenn es im Ferngasnetz Probleme geben sollte.
Geschrieben von Sebastian K.aber irgendwie so eine Lösung wird man auch in Döbeln fahren, wetten? das bekommen die Versorger "auf dem kleinen Dienstweg" ganz gut hin. Nach großflächigen Ausfällen ist die Inbetriebnahme von Netzteilen / Netzen nicht so einfach, das DVGW Regelwerk ist da recht eindeutig und hart in den Vorgaben. Normalerweise hilft die Nachbarschaft aus, im Ahrtal waren die auch betroffen, daher der regional größere Umfang an Personaleinsatz. (und die haben nicht nur fleissig Checklisten angekreuzt).
Zum Thema Strom: das ist nicht zu vernachlässigen, bei einer flächigen Gasmangellage im Ferngasnetz kann es passieren, dass Gaskraftwerke nicht mehr Strom erzeugen können , das kann im Stromnetz zu Problemen führen - nicht umsonst werden ja die neuen Gaskraftwerke gefordert , ob das jetzt 30 / 20 / 17,586 GW sein müssen, das ist eine andere Frage.

alles meine persönliche Meinung, wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892499
Datum31.01.2026 11:33461 x gelesen
Geschrieben von Adrian R.Meine Rolle als Feuerwehr: Wenn DAS passiert kann ich DAS leisten. Mit folgendem Spielzeug kann ich mehr leisten, entscheidet also was wir leisten können sollen.Wenn wir aber ständig zu viel Lärm machen und dann nichts kommt nimmt uns keiner mehr ernst.

das magst Du als Deine Rolle mit Deiner Fw sehen... die BOS ist allerdings weit mehr...

Und schon mal was von Bevölkerungsschutz gehört? (By the way: Wieviel Verletzte hat eigentlich die Eislage in HH und B und sonstwo verursacht und warum interessiert das keinen - während bißchen Sandsäcke legen Großalarm auslöst..


Geschrieben von Adrian R.In den meisten Fällen ist unsere Aufgabe auch gar nicht die Prävention sondern erst die aktive Krisenabwehr

Ganz ehrlich? Humbug!
Ohne vernünftige passende Vorbereitung wird die Gefahrenabwehr in der Lage zum Irrsinn.
Das geht beim Hydrantennetz und den Gebäude-VB los (alles mit Einfluss der Fw!) und weiter über das Anlegen von Schneisen, Rückhaltebecken uvm.

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg892502
Datum01.02.2026 09:17419 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Ulrich C.

das magst Du als Deine Rolle mit Deiner Fw sehen...die BOS ist allerdings weit mehr...

Ich glaube, dass ein Großteil der Feuerwehrangehörigen( SB ) erstmal ihren Einsatz im unmittelbaren Bereich ihrer Gemeinde mit ihren Möglichkeiten als ihre ureigenste Hauptaufgabe ansieht.
Den Komplex Bevölkerungsschutz sehen sie eher als Aufgabe höherer Stellen an.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorAdri8an 8R., Utting / Bayern892505
Datum01.02.2026 22:24   300 x gelesen
Geschrieben von Ulrich C.das magst Du als Deine Rolle mit Deiner Fw sehen... die BOS ist allerdings weit mehr...


Klar, wir sind hier aber im Feuerwehr-Forum ;-).

Das ist aber tatsächlich relativ schwer zu beantworten welche Rolle wir gerade betrachten: Die meisten hier werden mit der Brille der kommunalen Feuerwehr (klassisch abwehrender Brandschutz) oder Kreisfeuerwehr (typ. Aufsichtsbehörde) lesen. Im Bereich der Berufsfeuerwehren verschmilzt Gefahrenabwehr, -vorsorge und Genehmigungsbehörde oft in einem Amt, teilweise sogar mit Aufgaben der Landesbehörden. Dazu kommt die entsprechende Gremienarbeit (in der du ja bekanntermaßen tätig bist), hier ist der Blick natürlich noch etwas globaler. Dazu gibt es 16 Landesgesetzgebungen, beispielsweise ist Wasserrettung in Bayern teil des Rettungsdienstgesetzes, in anderen Bundesländern eher bei den Feuerwehren verortet. So kann allein die Frage, was denn nun Aufgabe der Feuerwehren ist, kaum beantwortet werden. Beim abwehrenden Brandschutz ist die Sache noch recht einfach. Bei der Brandsicherheitswache gibt es bereits starke unterschiede, von Pflichtaufgabe bis private Firma. Die THL ist ja so der allgemein gehaltene Auffangtatbestand der Feuerwehr, da wird ja vom Verkehrsunfall über First-Responder-Dienst bis zur Wasserrettung alles oder auch weniger hineingedichtet. In der Summe funktioniert es vor Ort aber meist recht gut.

Ich trage selbst mehrere Brillen, es ist immer schwer mit welchen man alles schreibt ;-)

Und schon mal was von Bevölkerungsschutz gehört? (By the way: Wieviel Verletzte hat eigentlich die Eislage in HH und B und sonstwo verursacht und warum interessiert das keinen - während bißchen Sandsäcke legen Großalarm auslöst..


Wie viele Menschen sterben jährlich an der Grippewelle? Die Frage ist ob jedes menschliche Problem im Zuständigkeitsbereich der BOS gelöst werden soll. Jede BOS hat ihr Leistungsprofil, man sollte sie auch überwiegend dort einsezten. Hier geht es nicht immer um Preis/Leistung. Um einen Kollegen zu zitieren: "Die Feuerwehr hat keinen Business-Case".


Geschrieben von Ulrich C.Ganz ehrlich? Humbug!
Ohne vernünftige passende Vorbereitung wird die Gefahrenabwehr in der Lage zum Irrsinn.
Das geht beim Hydrantennetz und den Gebäude-VB los (alles mit Einfluss der Fw!) und weiter über das Anlegen von Schneisen, Rückhaltebecken uvm.


Thema Hydrantennetz:

Hier wurde bereits viel geschrieben, ich habe auch kein Problem wenn wir zukünftig GTLF nutzen weil es günstiger ist als ein überdimensioniertes Rohrleitungsnetz.

Thema VB:

Deswegen habe ich geschrieben: "in den meisten Fällen". Ich bin recht froh um unsere BayBO. Als Feuerwehr sind wir aber im Baurechts nur ein Stakeholder von vielen, und mit "wir" meine ich damit an der Gesamtzahl gemessen ziemlich wenige Menschen die unsere Interessen dort vertreten. Auch hier können wir nur aufzeigen welche Entscheidungen welche Konsequenzen haben. Wenn die Entscheidung hin zur Deregulierung kippt bleibt unsere Aufgabe der abwehrende Brandschutz mit neuen Rahmenbedingungen.

In dieser Rolle bleiben wir leider auch eher im Bereich der anekdotische Evidenz, allein das AGBF-Schutzziel und die zugrunde liegende ORBIT-Studie sind zwar akzeptierter Standard, jedoch wissenschaftlich auf tönernen Füßen Link.

TIBRO hat viel geforscht, aber auch keine einfachen Erkenntnise geliefert. Um die Facharbeit von Robert Luttermann zu zitieren:
Eine Hilfsfrist kann nicht rein wissenschaftlich hergeleitet werden. Ein höheres Schutzniveau führt potentiell immer zur Vermeidung von Schäden. Die Festlegung eines erwünschten Maßes an Sicherheit ist eine politische Entscheidung, die nicht den Eindruck naturgesetzlicher Determiniertheit erwecken darf.

Viele unserer Forderungen sind einzig durch politischen Druck und die uns zugestandene Expertenrolle durchgesetzt worden. Man bedenke was allein eine Änderung in der wissenschaftlich wachsweichen Schutzzieldefinition für Feuerwehrdeutschland bedeuten würde. Durch wenige Minute mehr "Schutzziel" könnten bei BF und FF ganze Wachen entfallen, wobei noch nicht einmal klar gesagt werden kann wie viel Menschenleben das wirklich kosten würde. Bei heutigen Brandlasten ist der Patient im Rauch eher der akzeptierte "Normtote".

Nebenbei gibt es noch die ganzen Lobbyforderungen der Industrie die akzeptiert sind, aber kaum wer öffentlich anspricht:

- Warum muss der gleiche Feuerlöscher in jedem EU-Land in anderen Zeitabständen geprüft werden? Aus meiner eigenen anektdotischen Evidenz funktionieren die Feuerlöscher auch Jahre abgelaufen noch sehr gut.
- Wandhydranten sind ja nicht viel mehr als ein Gartenschlauch, aber die Prüfindustrie verursacht entsprechende Folgekosten dass man als Chef echt überlegen muss sich diese einzubauen.
- Die Feuerlöscherzahl in Betrieben ist eh eine interessantes Dokument, da kommen echt hohe Löscherzahlen heraus. Die Industie freuts, die Arbeitgeber nehmen es hin, weil was will man machen.
- Warum kann ein Brandschutzfachplaner einfach so eine aufgeschaltene BMA ins Konzept schreiben als Kompensation und die Feuerwehren haben das zu akzeptieren?
- Warum akzeptieren wir Normengremien, welche zum Großteil mit Herstellerfirmen besetzt sind? Ein Verbandmittelhersteller wird doch kaum den Verbandkasten kleiner gestalten? Ein Hersteller von Lampen hat keine Ahnung von Leinen, sitzt aber stimmberechtigt im Gremium?
- Eine Norm ist ersteinmal nur eine technische Baubeschreibung, warum sehen wir diese als Gesetze an? Und Warum müssen wir für Normen mit Gesetzescharakter so viel Geld zahlen?

Mittlerweile ist Sicherheit/Prüfungen/Zertifizierungen ein selbsttragender Wirtschaftszweig geworden der unsere Unternehmer melkt und man sich selbst als sicherheitsorienteriter Feuerwehrmann nur noch am Kopf kratzt.


In diesem ganzen Wust an "Sicherheitsforderunen" kann ich verstehen dass ein Politiker sich nur noch wegduckt. Daher mein Spruch "Wenn wir dauernd zu laut sind nimmt uns irgendwann keiner mehr ernst." Ich sehe dein Waldbrandthema oder die Einheitlichkeit von Feuerwehrfahrzeugen als echt wichtig an, politisch ist es aber kein Gewinnerthema. Im Wald gibt es eine große Zahl von Stakeholdern welche meist wesentlich öfter im Wald sind als wir. Wenn die Schäden steigen und man uns um Rat fragt können wir aber natürlich mit kompetenten Antworten aufwarten.


Auch der Bevölkerungsschutz/Katastrophenschutz/Zivilschutz ist eine rein politische Größe. Wir sagen was wir wollen, die Politik wie viel wir bekommen und wir spiegeln darauf hin zurück wie der neue Stand ist. Wenn aber die Vorbeugung ein völlig überzogenes vielfaches der möglichen Schadensreduktion kostet müssen wir das auch einmal zugeben (nicht nur aktzeptieren).

Umfangreiches Thema, mit jedem Punkt macht man neue Fässer auf. Ich bremse jetzt mal hier,

Viele Grüße
Adrian

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892507
Datum02.02.2026 09:5381 x gelesen
Geschrieben von Bernhard D.Ich glaube, dass ein Großteil der Feuerwehrangehörigen( SB ) erstmal ihren Einsatz im unmittelbaren Bereich ihrer Gemeinde mit ihren Möglichkeiten als ihre ureigenste Hauptaufgabe ansieht.

ja, das ist eines der großen Probleme in der deutschen Fw, dass die meisten nur ihren Bereich sehen (wollen)... das führt u.a. dazu, dass wir uns überregional eher schwerer tun - und Auswüchse im Fahrzeugbereich haben, die unnötig Geld und Ausbildungskapazitäten binden, die man anders besser verwenden könnte...
Aber ich hab ja keine Ahnung von den örtlichen Bedingungen... ;-)

Geschrieben von Bernhard D.Den Komplex Bevölkerungsschutz sehen sie eher als Aufgabe höherer Stellen an.


Toll, stehen aber selbst an vorderster Linie, weil sie fast immer die ersten sind..

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892508
Datum02.02.2026 09:5977 x gelesen
Geschrieben von Adrian R.Klar, wir sind hier aber im Feuerwehr-Forum ;-).

DIE Fw betrachtet sich erklärtermaßen als leistungsfähigen Partner im Bevölkerungsschutz, das sollte auch diesem Forum klar sein.. ;-)


Geschrieben von Adrian R.Thema Hydrantennetz:

Hier wurde bereits viel geschrieben, ich habe auch kein Problem wenn wir zukünftig GTLF nutzen weil es günstiger ist als ein überdimensioniertes Rohrleitungsnetz.


das geht nur sehr eingeschränkt und eher nur dort, wo wir vom EFH reden, nicht im Industriebau mit großvolumigen Leitungen..
Das war aber nicht das Thema..


Geschrieben von Adrian R.In dieser Rolle bleiben wir leider auch eher im Bereich der anekdotische Evidenz, allein das AGBF-Schutzziel und die zugrunde liegende ORBIT-Studie sind zwar akzeptierter Standard, jedoch wissenschaftlich auf tönernen Füßen Link.


kann man alles in Frage stellen, oder einfach mal gucken, was in entwickelten Ländern zu bestimmten Stichwörtern aufgefahren wird... nach meiner Erfahrung sind die Unterschiede nicht soooo groß.

Und das Problem ist weniger die Stadt, da eher die Gleichzeitigkeit, sondern das Land - da wird das Problem eher größer als kleiner (Soziale Strukturen, Überalterung, weniger Bock auf Ehrenamt aus zig Gründen)...


Geschrieben von Adrian R.Auch der Bevölkerungsschutz/Katastrophenschutz/Zivilschutz ist eine rein politische Größe. Wir sagen was wir wollen, die Politik wie viel wir bekommen und wir spiegeln darauf hin zurück wie der neue Stand ist. Wenn aber die Vorbeugung ein völlig überzogenes vielfaches der möglichen Schadensreduktion kostet müssen wir das auch einmal zugeben (nicht nur aktzeptieren).


Im Augenblick gehts eher darum, dass wir zwei der größten Lagen er letzten Jahrzehnte hatten, und sich da kaum in den Diskussionen widerspiegeln, bei der Eislage dürften wir mehr Verletzte als ? gehabt haben... und wenn der Gasmangel käme (vgl. Diskussionen aus 2022) wirds noch SEHR interessant... für ALLE!

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg892509
Datum02.02.2026 10:1382 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Ulrich C.

ja, das ist eines der großen Probleme in der deutschen Fw, dass die meisten nur ihren Bereich sehen (wollen)... das führt u.a. dazu, dass wir uns überregional eher schwerer tun -


Immer wieder interessant die Reaktionen einiger FW-Anhöriger zum Thema "Katastrophenschutz", wenn man sie auf diesen Passus in der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriu ms über die Stärke und Gliederung des Katastrophenschutzdienstes (VwV KatSD) hinweist:

2 Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz

2.1 Träger des Fachdienstes

Die Gemeinden wirken mit ihren Gemeindefeuerwehren aufgrund von § 5 LKatSG im Brandschutz, bei der technischen Hilfe und bei Gefahrstoff- sowie Strahlenschutz- und Messeinsätzen mit allen Feuerwehrangehörigen sowie mit allen Fahrzeugen und Geräten, unter Berücksichtigung des örtlichen Grundschutzes, mit.



Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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