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ThemaTetra - bald EOL(T)6 Beträge
RubrikKommunikationstechnik
 
AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892676
Datum24.02.2026 11:261446 x gelesen
Tetra

Das teuerste und für das Geld schlechteste Infrastrukturprojekt der deutschen BOS... endet am Schluß doch bei privaten Mobilfunkern... wetten?
https://www.teltarif.de/behoerden-bos-polizei-feuerwehr-rettungsdienste-thw-o2-telekom/news/102134.html?fbclid=IwY2xjawQKW1xleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeVn55Wp7JUSEQdL3HdR4CRCGg8TqSnVIL3T24Tz-tb3eJJKXWMEeXSju0BfA_aem_QDh90B9cPjbAECwXq1ultw



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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen892677
Datum24.02.2026 12:04811 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich C.Tetra - bald EOL(T)

... wenn >10 Jahre bei Dir "bald" ist ...

Gruß
Gerhard

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AutorIngo8 z.8, Salzhausen / Niedersachsen892678
Datum24.02.2026 14:03703 x gelesen
Ich sehe da nur, das die Industrie interessiert ist ihr bestehendes netz noch einmal zusätzlich zu verwerten.
Die BOS haben_
- Frequenzen
- Standorte für Basisstationen die zu den Frequenzen passen
- Diese Standorte haben einen überwiegend robusten Zutrittsschutz, eine redundante Netzanbindung und sehr häufig eine redundante Stromversorgung

Selbst wenn Tetra nicht die Technik für 2040 sein sollte, kann man Frequenzen und Standorte sicherlich auch mit modernen paketorientierten Netztechniken nutzen. Da gibt es sicherlich schon jetzt den passenden Stand der Technik.

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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz892682
Datum24.02.2026 19:16633 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich C.endet am Schluß doch bei privaten Mobilfunkern... wetten?

Ich hoffe es nicht. Wenn es nach denen geht, haben wir dann vielleicht wunderschöne Datenübertragungsmöglichkeiten, was sicher auch im Feuerwehreinsatz für die Abfrage von Gefahrgutdaten, die Drohnenbildübertragung oder der Kommunikation im ELW dienlich ist. Ob wir aber unbedingt mit einem 5G-Smartphone-ähnlichen (wenn auch etwas robuster gebauten) Touch-Screen-Gerät im Atemschutzeinsatz arbeiten wollen, überlasse ich mal jedem Einzelnen zur Beurteilung.
Das bisherige Tetra-Netz macht erst mal alles, für was es gebaut wurde: Zur Sprachkommunikation. Und seien wir mal ehrlich: Das ist das Hauptfeature, was wir als Feuerwehren erstmal für eine sichere Grundkommunikation brauchen. Neben rudimentären Datenfunktionen wie Status, was inzwischen ja auch weitestgehend funktioniert (wo das noch nicht fehlerfrei funktioniert, liegt es nicht am Netz oder den Netzfunktionen sondern eher daran, wie man die Daten weiterverarbeitet). Klar, auch die Feuerwehr braucht breitbandige Datenübertragung on top. Ob man sich dafür mit allen Netzen den privaten Netzbetreibern hingeben soll, stell ich mal in Frage. Da funktioniert zwar auf dem Papier immer alles so toll, aber spätestens wenn es um Redundanzen geht, fehlt es schnell an vielem...

Gruß,
Michael

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AutorNeum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken892683
Datum25.02.2026 07:39633 x gelesen
Wäre das so schlimm?
Es könnte auch win-win werden
Man könnte die Kompetenz und Erfahrung der Netzbetreiber nutzen und diese könnten mit dem Geld Funklöcher schließen und ihre Anlagen härten. Für die Öffentlichkeit würden einige 'nutzlosen zusätzlichen' Funkmasten wegfallen und sich die Netzversorgung verbessern.

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AutorAdri8an 8R., Utting / Bayern892740
Datum03.03.2026 11:08326 x gelesen
Geschrieben von Ingo z.Die BOS haben_
- Frequenzen
- Standorte für Basisstationen die zu den Frequenzen passen
- Diese Standorte haben einen überwiegend robusten Zutrittsschutz, eine redundante Netzanbindung und sehr häufig eine redundante Stromversorgung

Selbst wenn Tetra nicht die Technik für 2040 sein sollte, kann man Frequenzen und Standorte sicherlich auch mit modernen paketorientierten Netztechniken nutzen. Da gibt es sicherlich schon jetzt den passenden Stand der Technik.


Genau das. Es passiert sehr viel im Hintergrund was kaum wer mitbekommt. Die Zugangsnetze werden gehärtet, die Systemtechnik im Hintergrund modernisiert. Das aktuelle TETRA-Netz hat systemtechnisch kaum noch was mit dem Ersterrichtungszustand gemein.

GSM ist seit Jahren EOL, wir haben aber seit mindestens 15 Jahren parallel LTE, und das obwohl die Endgerätelebensdauer deutlich geringer ist als im BOS-Bereich.

Moderne Basisstationen arbeiten adaptiv, also sie bieten beispielsweise GSM wenn gefordert, sonst nutzen sie die Frequenzen für LTE/5G. Gleiches funktioniert mit unserem TETRA-System, man könnte mit wenig Aufwand die Basisstationen auf LTE ertüchtigen, da fast alle notwendigen Komponenten bereits existieren.

Zumindest für Bayern kann ich mit überzeugung sagen, dass kein privater Mobilfunkbetreiber ein annähernd so krisenfestes Netz betreibt wie TETRA.

In der Faschingszeit habe ich auch wieder erlebt warum ein eigenes TK-Netz Vorteile hat: Faschingszug in kleinem Dorf mit 5000-Leute-Festzelt. Telefonieren komplett unmöglich, WA-Nachrichten brauchen ewig. TETRA: Läuft prächtig. Am Ende wurden einfache Absprachen zur Verpflegung über TETRA abgehalten da (neben Starlink im ELW) einziger Kommunikationsweg ins Einsatzgebiet.

Und wer jetzt mit Vorrangschaltungen kommt: Priorisierung bedeutet für den TK-Anbieter immer nicht verkaufte Kapazität, und diese lässt er sich entsprechend bezahlen. Nicht umsonst setzten die meisten Länder dieser Erde auf eigene BOS-Netze, das machen die nicht weil das Geld so locker sitzt.

Viele Grüße
Adrian

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 24.02.2026 11:26 Ulri7ch 7C., Pfarrkirchen
 24.02.2026 12:04 Gerh7ard7 B.7, Pfungstadt
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