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Thema: Wichtiger Hinweis zum Thema Schutzstecker im Fw.-Einsatz
Autor: Uwe 8S.
Datum: 13.05.2014 13:10

Geschrieben von Hanswerner K.Die FA sind keine Laien und auf die grundsätzlich Verwendung von "Eigenstrom" (Schutztrennung) gedrillt. Für zwingende Ausnahmen hat die Fw einen E-Werkzeugkasten, der eine prinzipielle Prüfung von Steckdosen erlaubt.

Eine sehr interessante Aussage. Ich halte sie für explizit falsch!

Begründung: Eine Steckdose ist nach VDE / DIN / EN 0100 in Ordnung, wenn sie von einem Fehlerstomschutzschalter 30mA geschützt wird. Nun meine Frage: Wie willst Du mit dem Werkzeugkasten die korrekte Funktion des Fehlerstromschutzschalters nachweisen? Er funktioniert nur dann korrekt, wenn er bei Erreichen des halben Nennfehlerstroms nicht auslöst, aber bei Erreichen des vollen Nennfehlerstromes auslöst. Da ich jetzt mal davon ausgehe, dass in dem Feuerwehr-Elektro-Satz "nur" ein zweipoliger Spannungsprüfer enthalten ist, kann weder der effektive Auslösestrom noch die Auslösezeit gemessen werden. Die Prüfung "Duspol haut den FI raus." ist in meinen Augen nicht ausreichend.

Ironie: Man könnte natürlich auch warten, bis das THW eine Fachgruppe Elektro oder Infrastruktur schickt, aber das dauert sehr lange und führt zu blauen Autos an sonst farbreinen roten Einsatzstellen. Ob das gewünscht ist?

Daher bin ich für das Mitführen und Benutzen des PRCD.

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