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Helm-Masken-Kombination
Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes
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DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
Normenausschuss Feuerwehrwesen im Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN)
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Helm-Masken-Kombination
Rubrikpers. Ausrüstung zurück
ThemaHelm-Masken-Kombination wo im Einsatz?82 Beiträge
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / 341868
Datum03.06.2006 13:51      MSG-Nr: [ 341868 ]29269 x gelesen

Tach, Post!



Geschrieben von Ulrich CimolinoIch erkenne da zunächst mal einen wirtschaftlichen Vorteil für die Anbieter, die reihenweise neues Material (neue Helme, neue Masken(halterungen, ggf. noch zusätzlich ÜD) verkaufen wollten - und auch vielerorts konnten.



Mit erschließt sich nicht ganz, wo der große wirtschaftliche Vorteil sein soll. Ein Hersteller bietet ein Produkt auf dem Markt an, entweder er verkauft was davon (das ist gut für den Hersteller), oder er verkauft nichts davon (das ist nicht gut für den Hersteller). Wenn ein Hersteller ein - in deinen Augen fragwürdiges - Produkt auf dem Markt absetzen kann, dann liegt das nunmal an den Kunden, die dieses Produkt kaufen. Es gibt Fälle (Falcon, Octopus, PSS 500), in denen das nicht gelungen ist und umgekehrt auch Fälle (z.B. HMK), in denen das klappt. Und auch wenn du es nicht hören willst: Wenn HMK so evil oder überflüssig sind, wie du es darstellst, so war es doch die vfdb als einzige (!!) Organisation europaweit, die eine Richtlinie dafür erarbeiten musste (in ganz Europa kombiniert man Helme mit Masken, ohne dass es dafür zusätzlicher Richtlinien und Prüfungen bedarf, nur nicht im regelungsverliebten Deutschland, wo man erst eine vfdb 08/02 und seit einigen Wochen eine DIN 58610 dafür braucht) und natürlich sind auch im Ref. 8 die bösen Hersteller in der Minderheit (nämlich gerade mal 6 von 28, während die Feuerwehren alleine (d.h. ohne Schulen und Ministerien) schon 9 Mitglieder stellen). Das ist im FNFW übrigens ganz genauso.

Jetzt muß man sich also wirklich fragen, warum die Feuerwehren Regelungen für Dinge erlassen, die in deinen Augen schlecht sind, und anschließend der Hersteller einen wirtschaftlichen Vorteil hat (der "wirtschaftliche Vorteil" sieht unter anderem so aus, dass die DIN 58610-Prüfung für einen Helm mit zwei Masken eines AS-Herstellers so ca. 10.000 ? kostet, damit deine erfolgreiche Prüfung anschließend von der vfdb anerkannt und in die Liste der geprüften Atemanschlüsse aufgenommen wird, darfst du weitere rd. 2.000 ? abdrücken, d.h. der "wirtschaftliche Vorteil" sind zunächst mal Kosten im fünfstelligen Bereich).

Und ich mag mich täuschen (bin aber gerne bereit das am Dienstag nochmal nachzuschauen), aber nach meiner Erinnerung fordert weder die DIN 58610, noch die vfdb 08/02 Überdrucktechnik bei Verwendung von HMK. Wenn Feuerwehren eine komplette Systemumstellung machen (d.h. neue Atemschutzgeräte und neue Helme, was im übrigen in Ostdeutschland nach der Wende zwingend vorzunehmen war, da weder die DDR-Atemschutztechnik noch die DDR-Helme weiter verwendet werden durften), dann ist es in meinen Augen durchaus nachvollziehbar, dass man sich am Markt umschaut, was es alles gibt und ggf. die Kombilösung in Form von HMK beschafft.

MkG,

Christi@n



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Fumus ignem



- This is my very own opinion... -





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