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RubrikFreiw. Feuerwehr zurück
ThemaFeuerwehr steht auf dem Schlauch59 Beiträge
AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg361243
Datum17.09.2006 12:32      MSG-Nr: [ 361243 ]23683 x gelesen
Infos:
  • 14.09.06 Zahlen und Fakten
  • 14.09.06 Feuerwehr steht auf dem Schlauch

  • Hallo Volker,

    Geschrieben von Volker Leiste
    Ich möchte die Politik nicht von Ihrer Verantwortung befereien.
    Ich auch nicht.

    Geschrieben von Volker Leiste
    Zu oft - und über langen zeitraum - hat es sich die Kommune oftmals einfach gemacht. Ihr Pflichtaufgabe an die FF übertragen und diese FF dann vor sich hin wurschteln lassen.
    Sicher aus der Historie entstanden (FF als eigener Verein). Aber auch viele Feuerwehren wollen sich von der Kommune nicht hineinreden lassen. Die Kommune wird dann auch nicht entsprechend unterrichtet.

    Geschrieben von Volker Leiste
    Wenn man konsequent die Kommune in die Pflicht nimmt, dann muß sie sich zukünftig gewaltig anstrengen, um Ihrer Pflichtaufgabe "Feuerwehr" nachzukommen.
    Richtig, aber dann müssen die FF- Fürsten erstmals zugeben das sie ein Problem haben. Dies will man doch nicht.

    Geschrieben von Volker Leiste
    Wenn die Aktiven ausbleiben, dann muß die Kommune den fehlenden nachwuchs herbei bringen. Eine Zwangsmaßnahme ist die Pflichtfeuerwehr. Oder die Kommune muß das Thema kommerziell lösen. Das kostet. Entweder müssen gemeindebedienstete als nebenberufliche Feuerwehrleute gegen bezahlung arbeiten, Hauptamtliche Eingestellt werden oder ein Privatdienstleister (der auch Geld verdienen will) beauftragt werden. Vermutlich sind diese Lösungen alle teuerer, als ein System der Aufwertung des "ehrenamtlichen" Feuerwehrdienstes.
    Sehe ich ähnlich, ich glaube aber, das viele Kommunen mitmachen wenn ihnen klar ist das die FF- Probleme hat. Solange aber FF- Führer der Meinung sind solange ich 18 FF- Angehörige auf dem Löschzug habe ist alles in Ordnung, und die Personalprobleme nicht sehen wollen die in 4-6 Jahre auf sie zukommen, kann die Kommune auch nichts machen.

    Geschrieben von Volker Leiste
    Nebenberuflichen und quasi Freiwilligen. Jeder Freiwillige bekomt einen monatlichen Anerkennungsbonus - ausgezahlt am Jahresende - dafür, dass er mitmacht. Wer wesentlich über das normale Niveau sich engagiert (EFD und Wochenendbereitschaften etc.) der bekommt eine zusätzliche Anerkennung in Geldform und drei Tage zusätzlichen Jahresurlaub (weil wir halt oftmals Wochenenden opfern). Und wer regelmäßig bei Alarm erscheint, der freut sich auch über sein entsprechend bemessenes "Ausrückegeld".
    Bei uns in Ba- Wü ist es möglich für den Lohnausfall jedem FW- Angehörigen einen Betrag X (In der FW. Entschädigungssatzung festgelegt) auszuzahlen.

    Geschrieben von Volker Leiste
    Fiktives Beispiel dieses Systems :
    Kommune zahlt für ein volles Jahr Dienst in der FF eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro pro Monat Dienstzeit und Mann.
    24 Übungen im Jahr, davon sind mindestens 18 Übungen zu absolvieren, um die volle Jahresprämie zu erhalten. Wer weniger oft zur Übung erscheint, dem werden für jede ausgefallene Übung 10 Euro abgezogen, die in eine "Ausrückekasse" kommen.

    Kann man machen. Aber warum muss alles mit Geld gehen. Geld ist kein bleibender Motivator.

    Geschrieben von Volker Leiste
    Hat die Komune 2000 Einwohner, dann wären das pro Einwohner 6,50 Euro. Bei einer Feuerschutzabgabe von 25 Euro pauschal pro Einwohner (Einsatzkärfte befreit) ist das doch locker machbar ...
    Warum meint man immer mit dem alten Zopf Feuerwehrabgabe das Problem lösen zu können. Die Gefahr ist doch auch da das der Bürger sagt: "Ihr müsst das machen, dafür zahle ich FW- Abgabe."
    Nicht nur bei uns steigt das Anspruchsdenken, sondern auch beim Bürger.

    Gruß
    Michael


    Auch schlechter Ruf verpflichtet

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