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| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | zurück | ||
| Thema | Feuerwehr steht auf dem Schlauch | 59 Beiträge | ||
| Autor | Mich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg | 361243 | ||
| Datum | 17.09.2006 12:32 MSG-Nr: [ 361243 ] | 23683 x gelesen | ||
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Hallo Volker, Geschrieben von Volker Leiste Ich möchte die Politik nicht von Ihrer Verantwortung befereien. Ich auch nicht. Geschrieben von Volker Leiste Zu oft - und über langen zeitraum - hat es sich die Kommune oftmals einfach gemacht. Ihr Pflichtaufgabe an die FF übertragen und diese FF dann vor sich hin wurschteln lassen. Sicher aus der Historie entstanden (FF als eigener Verein). Aber auch viele Feuerwehren wollen sich von der Kommune nicht hineinreden lassen. Die Kommune wird dann auch nicht entsprechend unterrichtet. Geschrieben von Volker Leiste Wenn man konsequent die Kommune in die Pflicht nimmt, dann muß sie sich zukünftig gewaltig anstrengen, um Ihrer Pflichtaufgabe "Feuerwehr" nachzukommen. Richtig, aber dann müssen die FF- Fürsten erstmals zugeben das sie ein Problem haben. Dies will man doch nicht. Geschrieben von Volker Leiste Wenn die Aktiven ausbleiben, dann muß die Kommune den fehlenden nachwuchs herbei bringen. Eine Zwangsmaßnahme ist die Pflichtfeuerwehr. Oder die Kommune muß das Thema kommerziell lösen. Das kostet. Entweder müssen gemeindebedienstete als nebenberufliche Feuerwehrleute gegen bezahlung arbeiten, Hauptamtliche Eingestellt werden oder ein Privatdienstleister (der auch Geld verdienen will) beauftragt werden. Vermutlich sind diese Lösungen alle teuerer, als ein System der Aufwertung des "ehrenamtlichen" Feuerwehrdienstes. Sehe ich ähnlich, ich glaube aber, das viele Kommunen mitmachen wenn ihnen klar ist das die FF- Probleme hat. Solange aber FF- Führer der Meinung sind solange ich 18 FF- Angehörige auf dem Löschzug habe ist alles in Ordnung, und die Personalprobleme nicht sehen wollen die in 4-6 Jahre auf sie zukommen, kann die Kommune auch nichts machen. Geschrieben von Volker Leiste Nebenberuflichen und quasi Freiwilligen. Jeder Freiwillige bekomt einen monatlichen Anerkennungsbonus - ausgezahlt am Jahresende - dafür, dass er mitmacht. Wer wesentlich über das normale Niveau sich engagiert (EFD und Wochenendbereitschaften etc.) der bekommt eine zusätzliche Anerkennung in Geldform und drei Tage zusätzlichen Jahresurlaub (weil wir halt oftmals Wochenenden opfern). Und wer regelmäßig bei Alarm erscheint, der freut sich auch über sein entsprechend bemessenes "Ausrückegeld". Bei uns in Ba- Wü ist es möglich für den Lohnausfall jedem FW- Angehörigen einen Betrag X (In der FW. Entschädigungssatzung festgelegt) auszuzahlen. Geschrieben von Volker Leiste Fiktives Beispiel dieses Systems : Kann man machen. Aber warum muss alles mit Geld gehen. Geld ist kein bleibender Motivator. Geschrieben von Volker Leiste Hat die Komune 2000 Einwohner, dann wären das pro Einwohner 6,50 Euro. Bei einer Feuerschutzabgabe von 25 Euro pauschal pro Einwohner (Einsatzkärfte befreit) ist das doch locker machbar ... Warum meint man immer mit dem alten Zopf Feuerwehrabgabe das Problem lösen zu können. Die Gefahr ist doch auch da das der Bürger sagt: "Ihr müsst das machen, dafür zahle ich FW- Abgabe." Nicht nur bei uns steigt das Anspruchsdenken, sondern auch beim Bürger. Gruß Michael Auch schlechter Ruf verpflichtet | ||||
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