Geschrieben von Steffen GerberHallo Jakob,
mir ist klar, dass Feuerwehren grundsätzlich alles ausprobieren müssen.
Geschrieben von Jakob Theobald
Bei den bisher verwendeten Fanggurten stellten sich nach div. Versuchen in einigen Fällen schon nach wenigen Minuten schweren Anzeichen des Hängetraumas ein.
Davon allerdings solltet ihr die Finger lassen!!! Selbst unter Aufsicht eines Arztes ist das ein heikler Selbstversuch, der zu schweren körperlichen Schädigungen bis hin zum Tod führen kann. Und das geht wesentlich schneller als man denkt.
Besser gepoltsterte Gurte helfen da nur bedingt, die Polster sind meistens im "Sitzbereich" also an den Hinterseiten der Oberschenkel sowle an der Hinterseite des Beckens angebracht. Hilft also nicht, wenn die Person an der dorsalen (rückwärtigen) Anschlagöse festgemacht wurde.
Grundsätzlich gilt, dass man sich vor einem Sturz Gedanken darüber machen muß wie man die Person im Ernstfall möglichst schnell zum Boden bringt, damit die Gefahr eines Hängetraumas ausgeschlossen ist. Das gilt natürlich genau so für Übungen.
Ich finde es ja löblich, dass Du dir Gedanken über dieses Thema machst, frage mich aber ernsthaft, was man Dir/Euch bei der Ausbildung beigebracht hat? Das ist Grundwissen, dass jeder Anwender von PSA gegen Absturz haben muss. Sturz vermeiden-Hängetrauma ausschließen, bekommen meine Absolventen in der zweiten Unterrichtseinheit beigebracht.
Halt die Ohren steif
der Steffen
Es handelt sich bei diesen Versuchen IMO um Versuche der australischen Armee mit wissenschaftlicher Begleitung. Wenn ich mich nicht irre, gabs aber auch da Tote.
Gruss aus der Schweiz
- ohne Vorbaupumpen
- dafür mit viel Wasser auf den Fzg.
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