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| Rubrik | Taktik | zurück | ||
| Thema | Unterschied MBS und Class-A-Schaummittel | 27 Beiträge | ||
| Autor | Math8ias8 Z.8, Offenbach / Hessen | 396410 | ||
| Datum | 09.04.2007 19:27 MSG-Nr: [ 396410 ] | 22204 x gelesen | ||
Geschrieben von Thorben Gruhl Jein. wie von Matthias Zimmer schon angemerkt wurde, ein in D.Land zugelassenes Class-A-Schaummittel muss auch die Mindestanforderungen an MBS erfüllen, ist also schonmal mindestens ein (schlechtes) MBS. Jetzt ist die Aufgabenstellung von Class A und MBS aber nicht ganz identisch. MBS kann hinsichtlich zeitlicher Ich wage zu bezweifeln, dass jemand von MBS die WHZen der verschiedenen Produkte vergleicht und danach beschafft - insofern: vernachlässigbar. Geschrieben von Thorben Gruhl und alkohobedingter Zerstörung optimiert sein Kaum - alkoholbeständige Schaummittel sind idR. deutlich teurer und werden von den Herstellern auch entsprechend verkauft. Geschrieben von Thorben Gruhl und die Mindestanforderungen übertreffen. Bei als Class A-Schaummittel vorgesehenen Produkten ist das bestenfalls ein Nebenaspekt. Interessant wäre hier ein Vergleich der Wasserhalbzeiten, könnte mir vorstellen, dass bei Class A eine schnellere Zersetzung und damit bessere Kühlung und Durchfeuchtung der Umgebung sogar gewünscht ist. Ich würde es eher als "produktabhängig" bezeichnen. Weiterhin hängen die Eigenschaften des fertigen Schaumes von so vielen Faktoren ab, da entscheiden 5min WHZ ansonsten ähnlicher Schaummittel IMHO eher nicht über den Löscherfolg. Auf brennendem Benzin bedeutet das aber letztlich einen höheren Schaummittelbedarf, abgeschiedenes Wasser sinkt nach unten und bewirkt dort ziemlich wenig an Löschwirkung... Ob 15min oder 20min WHZ dürfte bei üblichen kleineren Flüssigkeitsbränden eher egal sein, in der Zeit sollte das Feuer nämlich gelöscht sein. Eventuell wird es bei der weiteren Aufrechterhaltung der Schaumdecke interessant, da kommt dann aber auf jeden Fall bezüglich der Wirtschaftlichkeit wieder der Preisvorteil des Class-A zum Tragen und gleicht die kleine Differenz mindestens aus. Geschrieben von Thorben Gruhl Ebenfalls beachten, was die Hersteller an Zumischung für B-Brände vorgeben. 1% reicht zwar für Schaum, teilweise wird aber für B-Brände mehr empfohlen. Erst recht bei polaren Flüssigkeiten. Für die in D zugelassenen Class-A-SM kenne ich nur 1% für Brände von Stoffen der Brandklasse B - wobei ich natürlich nicht behaupten will, dass ich alle kenne. ;) Brände von stark schaumzerstörenden Flüssigkeiten kann man damit aber -wie auch mit MBS- lieber gleich bleibenlassen, wenn es sich um größere Mengen Brandgut handelt. Insofern sehe ich da auch keinen Unterschied. Geschrieben von Thorben Gruhl Ansonsten ist's aber für die Alltäglichen Schaumaufgaben durchaus geeignet, soll heißen ein paar Liter ausgelaufenes Benzin abdecken, ein Auto fluten, Kunststoffbrände o.ä. ist damit durchaus möglich. Volle Zustimmung. Geschrieben von Thorben Gruhl Wenn ihr ohnehin noch einen Schaum-Wasser-Werfer habt - den mit AFFF-AR bestücken. Und wenn ich mir die Homepage der fw Lippstadt anschaue, ist ja auch noch ein 24/50 vorhanden. Ebenfalls mit AFFF-AR befüllen. Dann habt ihr auf den LFs Class A-Konzentrat, welches als billiges Netzmittel und für kleinere Schaumeinsätze taugt und wenn's was größeres oder schaumzerstörendes wird, kommt halt das AFFF-AR auf dem TLF und Werferanhänger zum Einsatz. Würde ich auch nicht machen, zumindest nicht als jeweils alleiniges Schaummittel. Die beiden Werfer dürften eher mal bei größeren Brandklasse-A-Bränden eingesetzt werden als bei Flüssigkeitsbränden. Und ich denke nicht, dass da einer, wenn er vor der brennenden Lagerhalle steht, daran denkt, dass er das mitgeführte SM nicht verwenden soll und sich Class-A- oder MBS besorgt... mfG Mathias Zimmer #Wie üblich meine persönliche Meinung.# | ||||
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