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Rubrik | Sonstiges | zurück | ||
Thema | Gerätehausneubau | 67 Beiträge | ||
Autor | Seba8sti8an 8W., Linden / Hessen | 608467 | ||
Datum | 08.02.2010 16:06 MSG-Nr: [ 608467 ] | 26190 x gelesen | ||
Moin Ein paar unsortierte Gedanken, aus Erfahrungen mit unserem jetzt 15 Jahre alten Unterschlupf: - Alarmlicht ist ne feine Sache. - Lasst euch ein Zugangssystem verbauen, mit Transpondern die man bei Verlust sperren kann. Für die Außentüren, mehr muss nicht zwingend sein. Die Transponder selbst sollten batterielos sein und robust - Chipkarten finde ich da nicht so toll, Schlüsselanhänger sind wohl sinniger. - Automatisch öffnende Tore sind Blödsinn! Der clevere Langfinger meldet ein Feuer, und simsalabim hat er zwei Minuten Zeit dir die Halle leerzuräumen. Außerdem energetisch fragwürdig, im Winter erstmal bei Alarm alle Luken aufzureißen. Bei uns bleibt die Hütte verriegelt, bis der erste kommt. - Man kann eine Schaltung vorsehen, die bei Alarm "scharf wird" und sobald der erste FA seine Karte/Transponder/sonstwas an die Tür hält *dann* solche Sachen schaltet wie Alarmlicht, Türfreigaben, Ausfahrtschranken, Absauganlage... - BMA is Pflicht. Und zwar fürs ganze Gebäude, spart da nicht am falschen Ende. - EMA ist imho ebenfalls Pflicht, zumindest für Hallen und deren Nebenräume. Für reine Bürobereiche kann man darüber reden. - Lasst Kabelschächte, Installationskanäle, etc. so ausführen, dass man nachträglich ohne großen Aufwand "nochmal ein Kabel dabei werfen" kann. Brandschutz-Trennungen etc. müssen freilich sein, aber Kabeltrassen unter abgehängen Decken sind zB doof, wenn die Deckenelemente nicht zu öffnen sind ;o) - Plant sinnvolle Wege im Gebäude: Kein Begegnungsverkehr im Alarmfall! Am besten auch getrennte Ein- und Ausfahrten für das Gelände. - Ausreichend große Spinde vorsehen, die auch im Spind eine schwarz/weiß-Trennung ermöglichen. - Denkt mal 20 Jahre weiter und haltet euch, wenn das Gelände es überhaupt hergibt, ein bis zwei Gebäudeseiten für künftige Anbauten frei. Baut auch jetzt eher "einen Raum mehr" oder "zwei Meter breiter" (ohne es damit zu übertreiben...), denn man glaubt garnicht, welche Ideen ab und zu später aufkommen. Unser Fitness-Raum ist mangels Alternativen z.B. im Keller eingerichtet worden, die Deckenhöhe kollidiert mit meiner Körpergröße auf dem Crosstrainer ;o) - Wie schon genannt: Nicht an den Tormaßen sparen. Man denke an das böse Erwachen mit den Dekon-P2 mancherorten, wo dann zu viel Auto in zu wenig Gerätehaus sollte ;o) - Eine Grube unter einem Stellplatz kann Sinn machen, um Kleinigkeiten an den Fahrzeugen selbst erledigen zu können. - Druckluft und Strom an jeden Stellplatz, auch wenn man glaubt, sowas nicht zu brauchen... - Was sich bei uns sehr gut bewährt hat, und ich heilfroh bin dass man damals so innovativ gedacht hat: Ein Bus-System im Haus. Nicht für jede Steckdose, aber fürs Licht. Wir haben an der Tür einen Schlüsselschalter - dort drehen schaltet alle Lichter im Gebäude aus, so kann nichts vergessen werden. Wer Phantasie hat, kann über so einen "Letzter raus, alles aus"-Schalter auch noch andere Funktionen laufen lassen. Gruß Sebastian -- Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebel) | ||||
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