| Rubrik | ABC-Gefahren |
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| Thema | Polytest-Röhrchen (Dräger) | 23 Beiträge |
| Autor | Gerr8it 8L., Frankfurt / Hessen | 634967 |
| Datum | 21.07.2010 09:11 MSG-Nr: [ 634967 ] | 9020 x gelesen |
Photoionisationsdetektor
Das ist eigentlich der Grundsatz der Stoffidentifizierung, möglichst viele Stoffeigenschaften zu prüfen, so kann man immer weiter eingrenzen, nur ist die Feuerwehr mit ihren Möglichkeiten meistens nicht in der Lage einen Stoff eindeutig zu identifizieren, da die Selektivität der zur Verfügung stehenden Geräte nicht hoch genug ist.
Deshalb ist die Aufgabe der ABC-Abwehr hier eigentlich eher die Identifikation von Gefahren und deren Beseitigung.
Der UV Detektor, der sich im PID befindet eignet sich eher schlecht für eine Stoffidentifikation, da UV Spektren nicht charakteristisch sind.
Das UV-Spektrum zeigt nur einen Hinweis auf freie Elektronen im Stoff und somit gibt es einen Hinweis auf die Reaktivität und somit Stoffeigenschaften und damit verbundene Gefahren nicht aber auf die wirkliche Struktur der Verbindung.
Für eine wirkliche Stoffidentifizierung wäre zumindest ein Infrarotspektrometer erforderlich, das Infrarotspektrum, besitzt einen sogenannten Fingerprintbereich, der stoffspezifisch ist und somit eine Identifizierung des Stoffes über eine Datenbank ermöglicht.
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