Hallo,
geschrieben von Jan Ole U.:
das war auch mein erster Gedanke.
Warum aber beide Abstützungen und wie passt Ziegler dann noch in das Konzert?
Die verschiedenen Abstützungen gab es in der Übergangszeit - z.B. beim Übergang Schräg zu Vario, oder in den 60ern querbeet, bei Metz z.B. zeitgleich Fallspindel (noch), Schräg und die ersten Waagerecht-Senkrecht - immer.
Und wie paßte Ziegler? Offensichtlich gar nicht mehr! ;-) Bei der damaligen Integration von Camiva in die IVECO Magirus war doch die spannende Frage, wie man weiter mit den Ziegler/Camiva Leitern verfahren würde. Und es kam wie absehbar, die Konkurrenz wurde beseitigt. Hätte mich auch gewundert, wenn Magirus sich den Konkurrenten im eigenen Haus im einträglichen Drehleiter-Geschäft, noch dazu mit dem Umweg über den vielleicht (damals) bedeutensten Mitbewerber, erhalten hätte. Parallelen zu Metz und FGL (mit der selbst entwickelten DLK) sind hier übrigens vermutlich nicht ganz zufällig. Eventuell führten längerfristige Vertragsbindungen, und vor allem 1997/1998 noch laufende Aufträge, dazu, daß noch Camiva-Leitern über Ziegler ausgeliefert wurden. Die ganzen drei Leitern 1999/2000 sollten Magirus nicht mehr allzu weh getan haben, und danach war dann ja auch Schluß.
Die Ausrüstung der Camiva-Leitern mit der Vario-Abstützung ab 1997, die im Inland natürlich auch Ziegler neue Verkaufsargumente hätte liefern können, könnte eher mit Blick auf den französischen bzw. außerdeutschen Markt geschehen sein, denn dort hatte Ziegler ja nie etwas mit dem Leitergeschäft zu tun. Ach, und: Gibt es Camiva-Leitern heute überhaupt noch, für den Markt in F oder den Export, eventuell als DL -K (ohne A), also sequentielle Drehleitern? Habe von Camiva als Leiterhersteller lange nichts mehr gehört.
Gruß
Daniel
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