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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | Umstellung analog auf digital - war: Digitalfunk und Jahrhunderthochwasser - Erfahrungen? | 33 Beiträge | ||
| Autor | Feli8x H8., Denkte / Niedersachsen | 767111 | ||
| Datum | 11.07.2013 15:43 MSG-Nr: [ 767111 ] | 5097 x gelesen | ||
Ich weiß, das meine "Ansichten" zum Digitalfunk etwas verquer sind. Das mag auch daran liegen, das ich "feuerwehrtechnisch" in einer Samtgemeinde wohne, die aufgrund sehr knapper Haushaltslage (Entschuldungsvertrag mit dem Land, etc...) meilenweit hinter dem "Stand der Technik" herhinkt, gerade was die Ausstattung mit neuen, modernen Funkgeräten angeht. Für uns bedeutet die "Zwangseinführung", dass der zuständige Ausschuss nicht mehr "kein Geld" sagen kann, sondern für die Geräte, die über eine Landesbeschaffung im Vergleich zur Einzelbeschaffung preiswert sein werden, zahlen muss. Ergo haben wir eine deutliche Verbesserung. Ich weiß auch, dass ihr das immer nicht gerne als Argument für den Digitalfunk hört weil "wir hätten ja früher aufpassen können". Stimmt, aber da waren wir, die wir jetzt damit leben müssen, noch nicht in der Feuerwehr, als die Haushaltslage das noch zugelassen hätte. Also sind wir irgendwo doch nicht schuld, und wenn wir nicht schuld sind ist es durchaus ein Argument. Die anderen Gedanken stammen quasi aus diesem dauernden Sparzwang, sind aber leider teilweise gar nicht sooo weit von der Realität entfernt. Der Vorschlag HRT's als Fahrzeugfunkgeräte vorzusehen gründet sich darauf, dass in Niedersachsen der Netzbetrieb bislang (weil durch 4m-Funk abgebildet) an der Einsatzstelle nahezu ausschließlich von der Einsatzleitung genutzt wird. Alle anderen Fahrzeuge kommunizieren im Direktmodus (derzeit 2m). All diese Fahrzeuge bräuchten also, wenn wir sämtliche taktische Aspekte einmal beiseite lassen und uns nur auf den Kosten/Nutzen-Faktor beschränken, kein Fahrzeugfunkgerät, wenn das Handfunkgerät zwischen Netzbetrieb (auf Anfahrt) und Direktbetrieb (an der Einsatzstelle) umschalten kann und eine annehmbare Empfangsqualität (verbesserbar durch Aktivhalterungen mit Antenne auf dem Dach) bietet. Ich habe mittlerweile gelernt, dass das in Baden-Würtemberg beispielsweise anders ist. Dort mag dieses Konstrukt dann natürlich auf keinen Fall zutreffen, da sonst ja der Netzbetrieb als Einsatzstellenfunk quasi von Anfang an ausgeschlossen ist. Ich bezweifle aber, dass so ein System in Bundesländern, die es noch nicht haben, noch eingeführt wird, obwohl es durchaus sinnvoll ist. Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun! | ||||
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