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| Rubrik | Berufsfeuerwehr | zurück | ||
| Thema | Bewerberzahlen BF
| 86 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 776569 | ||
| Datum | 05.11.2013 15:07 MSG-Nr: [ 776569 ] | 26345 x gelesen | ||
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Geschrieben von Ulrich C. die Problematik habe m.W. alle Arbeitgeber, umso schlimmer, je mehr Qualifikation/Leistung für weniger Geld/Flexibilität verlangt wird.... Und wenn man von vorneherein nur den Teil eines Jahrganges zulässt, der heute oftmals von diesen Problemen betroffen ist. Denn mal ehrlich. Wenn heute tlw. 50% eines Jahrganges Abi machen (die Jugend heute aber auch nicht schlauer als früher ist und daher zwar viele das Abi haben aber nur wenige davon studierfähig sind), und weitere 30% Mittlere Reife, dann bleiben bei den 20% die Hauptschule und Berufsausbildung machen (die früher mal die klassische Zielgruppe der Personalwerbung der BFen waren) nicht mehr die geistigen Eliten über. Und die guten Hauptschüler mit Berufsausbildung und die Realschüler mit Berufsausbildung wird die Industrie mit entsprechenden Gehältern in den meisten Fällen zu halten wissen. Sprich: Wenn man bei den BFen einfach auch das Abitur oder den Realschulabschluss ganz ohne Berufsausbildung als Ausbildungsvoraussetzung anerkennt (und das ggf. auch ganz ohne Stufenausbildung etc., denn bei den FFen reicht das ja auch ohne für den Einsatzdienst) , dann öffnet man sich einem weiten Bewerberfeld. Und gerade bei großen BFen wie Berlin hat längst nicht jede Wache irgend eine Werkstatt, bei der ein BF-Beamter in Abhängigkeit seines vorherigen Zivilberufes eingesetzt werden kann (Schreinerei, Schneiderei, Funkwerkstatt, Kfz-Werkstatt,...). Das hast Du vielleicht noch bei kleineren BFen und HAW, wo im Werkstattdienst tagsüber jede Hand gebraucht wird. Aber schon AT-Werkstatt, Schlauchwerkstatt und Feuerlöscherwerkstatt sind im Prinzip angelernte Tätigkeiten ohne zugehörige Berufsausbildung davor. Wenn die BFen also geistig und körperlich fitte Bewerber suchen, dann sollen sie diese auch gezielt ansprechen, auswählen und ausbilden. Und das geht im Zweifel eben nicht mit der Forderung nach einer feuerwehrdienlichen oder überhaupt abgeschlossener Berufsausbildung. Und warum nicht auch einen Bachelor of irgendwas zum mD Feu zulassen? Ist in vielen Fällen auch nichts anderes, als eine etwas höherwertige Berufsausbildung. Ich weiß, Beamtenrecht. Aber vielleicht stehen wir uns einfach irgend wann auch selbst im Wege wenn es darum geht, Lösungen zu finden... Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau | ||||
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