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Thema Gemeinde verbietet der Feuerwehr bestimmte Geräte zu nutzen   45 Beiträge
AutorJan 8S., Wallenhorst / 782990
Datum10.02.2014 13:25      MSG-Nr: [ 782990 ]20459 x gelesen
Infos:
  • 10.02.14 Beitrag bei retter.tv
  • 10.02.14 Nächste Einsatzmittelstrategie Bayern
  • 10.02.14 Hintergrundinfos zur Gemeinde Fensterbach
  • 10.02.14 Zeitungsartikel auf oberpfalz.net

  • Hm.
    Fakten:
    Die Gemeinde besteht aus 2900 EW und hat 12 (?) Ortsteile. In drei Ortsteilen gibt es Freiwillige Feuerwehren, Aussattung jeweils LF 8 bzw. LF 8/6. Alle drei Feuerwehren liegen jeweils 2-4 Fahrminuten auseinander.
    Der direkt an der Kraftsfahrstraße liegende Ortsteil Dürnsricht hat einen Rettungssatz. Blendet man die umgebenden Feuerwehren aus, liegt die längste Anfahrt innerhalb Fensterbach bei 7 Minuten

    2013 hatte z.B. Wolfring unter 10 "echten" Einsätzen, davon keinen VU Klemmt. Fensterbach ist komplett von Feuerwehren umgeben, die über ein HLF bzw. einen Rettungssatz verfügen, max. Anreise ca. 5km. Allein die FF Schwarzenfeld hat 2 Rettungssätze.


    Meinung:
    Eigentlich benötigt man in Fensterbach gar keinen Rettungssatz, weil die umliegenden Feuerwehren sehr gut und nah liegen. Die vorhandene Dichte an Rettungssätzen erreicht so manche Großstadt nicht.

    Wenn man in Fensterbach einen Rettungssatz stationieren will, würde ich den allerdings in Wolfring unterbringen, da es am zentralsten liegt. Die "Peripherie" wird von den angrenzenden Feuerwehren eh besser abgedeckt.

    Wenn man denn die Motivations- und Ehrenamtskarte spielt sowie "es kostet der Gemeinde ja nix" vorbringt: Es muss jedem klar, sein, der sich einen Rettungssatz besorgt, der eigentlich nicht zwingend notwendig ist, folgendes nach sich zieht / ziehen sollte:
    - 16-24h Stunden Grundeinweisung
    - mind 4-5 Stunden Fortbildung pro FA/a
    - zzgl. Führungsausbildung
    - Beschaffung Zubehör: Patientenschutz, Rüstholz, Kleinwerkzeuge, Scharfkantenschutz, etc. etc.
    - Kosten für Wartung und Ausbildung
    Außerdem muss man bei Motivation beachten, dass man Leute für ein Ereignis, was nur alle Jubeljahre vorkommt schlecht, sehr schlecht motivieren kann. Ergebnis ist oft, dass man sich mit dem Gerät und der Taktik nicht mehr beschäftigt.

    Unter dem Strich muss man sich daher fragen, ob es auch für die Qualität des Einsatz wirklich besser ist, flächendeckend alle 3km einen Rettungssatz mit vielleicht hochmotivierten, aber seltenst geforderten Helfern zu verteilen. Das ist aber kein alleinig oberpfälzisches Problem. Da gehört dann Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Vertrauen im Umgang miteinander dazu - da scheint es aber tiefsitzende Probleme zu geben. Ist vom Hörensagen aber kein ausschließliches oberpfälzisches Problem ,-)

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