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Mittleres Löschfahrzeug, spezifiziert in TR E-2 RLP, Entspricht StLF 10/6 nach DIN mit vergrößertem Wasservolumen von 1000l
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RubrikFahrzeugtechnik zurück
ThemaGW-L1 als TSF-Alternative?78 Beiträge
AutorAlex8and8er 8B., Harburg / Bayern793738
Datum14.08.2014 07:27      MSG-Nr: [ 793738 ]36606 x gelesen
Infos:
  • 18.08.14 Rauchgasintox wegen fehlendem PA
  • 15.08.14 GW-N
  • 15.08.14 TSF-W
  • 15.08.14 LF 8/6

  • Erst einmal schon herzlichen Dank für die vielen konstruktiven Meinungen und Informationen. Da sind schon einige Denkansätze dabei, die uns in dieser Frage weiterbringen.

    @florian besch

    Die Feuerwehr Harburg, auf Du hier verlinkt hast, ist unsere Stützpuntwehr (Entfernung 3 km).
    Wir selber sind die Ortsteilwehr in Ebermergen (www.feuerwehr-ebermergen.de), einem Stadtteil von Harburg.

    @andreas becker

    Und da sind wir im Wesentlichen auch beim Punkt von dir.
    Natürlich müsste ich ein MLF nehmen, wenn ich es angeboten bekomme. Das MLF ist aber nur eine Empfehlung der Kreisbrandinspektion. Die Beschaffung muss ja über die Stadt Harburg laufen und die entscheiden letztlich was gekauft wird. Und bei den Kommunen ist Geld ein knappes Gut.
    Unsere Stützpunktwehr harburg ist 3 km entfernt. Die sind in max. 5-7 min. bei uns. Das war der Grund warum wir gesagt haben, wir bisher keinen eigenen Atemschutz haben und meiner Meinung nach auch nich zwingend brauchen. Zudem sehe ich als Kommandant schon ein Problem in unserem Dorf die entsprechende Atemschutzgeräteträger dauerhaft vorzuhalten; zudem kommt das Problem der Alarmbereitschaft; tagsüber habe ich kaum mehr als ein Hand voll Kameraden im Ort... Daher sind wir in der Wehr uns eigentlich mit den Kollegen der Stützpunktwehr einig, dass Atemschutz bei uns nicht wirklich Sinn macht (Kosten-Nutzen-Betrachtung) .
    Die Wasserversorgung im Dorf ist sehr gut (Hydrantennetz, die Wörnitz als offenes Gewässer,...). Bei einem Erstangriff greifen wir auf das TLF der Stützpunktwehr zurück; bis dahin steht dann auch die Wasserversorgung. Deshalb auch hier meiner Meinung nach ein eigener Tank mit 600 / 800 ltr. nicht zwingend notwendig.

    Im Bereich der THL ist es ähnlich.
    Wir liegen direkt an der z.T. 3- und 4-spurig ausgebauten B25. Hier machen wir es so, dass Harburg bei den Einsätzen die Arbeit "an der Front" mit Schere und Spreizer macht; wir halten ihnen mit dem VSA den Rücken frei und sperren die Bundesstrasse ab. Diese Arbeitsteilung hat sich bisher bewährt, so dass ich auch hier keinen triftigen Grund für einen eigenen Rettungssatz bei uns sehe.

    Wie schon gesagt es ist unser einziges Fahrzeug. Oberste Priorität ist für mich als Kdt., dass es < 7,5to. bleibt, weil ich sonst nicht gewährleisten kann, dass ich immer jemand vor Ort habe, der das Fahrzeug auch fahren darf. Und in dieser Gewichtsklasse überlege ich mir eben 2x ob ich 600 oder 800 ltr. Wasser mit drauf packe, oder nicht.

    Und damit zurück zum MLF.
    Wenn ich diese Punkte in die Waagschale werfe, muss ich ganz objektiv sagen, dass es wahrscheinlich wirklich wenig Sinn macht, ein MLF zu beschaffen und dann, von der Norm abweichend, den Atemschutz, den THL-Satz und den Wassertank rauszunehmen. Zudem gibt das ein Problem bei der Bezuschussung. Subjektiv betrachtet gebe ich schon zu, dass es natürlich ein tolles Fz. wäre - keine Frage.

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