Geschrieben von Sebastian K.Hättest du es jetzt nicht nur auf die Anteile der "Bevölkerung mit Migrationshintergrund" reduziert, wäre die Richtung fast schon richtig.
Das ist aber nun einmal der entscheidende Faktor! Was dafür sorgt, daß man die ganzen Vorhersagen zur Bevölkerungsentwicklung in die Tonne treten kann, und das seit mehreren Jahren, ist nun einmal, daß der Wanderungssaldo ungefähr doppelt so hoch ist wie der Sterbeüberschuß. Wobei Flüchtlinge nur einen kleinen Teil ausmachen, das ist überwiegend Wanderung mit EU-Bürgerrecht. Deutschland hat mit jedem EU-Land außer Österreich einen positiven Wanderungssaldo, selbst mit Schweden und Finnland. Jedes Jahr werden die Briten 2000 mehr.
Und das ist es auch, was die Altersstruktur stabilisiert. Wenn Du den Anteil der Leute mit Migrationshintergrund in die Bevölkerungs"pyramide"(ahem) hineinzeichnest, und das Statistische Bundesamt tut dies gelegentlich, dann bekommst Du einen Pfahl in der Mitte. (Mit einem ganz leichten Bauch bei den 30- bis 40-jährigen.)
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