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Löschgruppenfahrzeug
RubrikÖffentlichkeitsarbeit zurück
ThemaVerifizieren von Öffentlichkeitsarbeit wer macht es wie?4 Beiträge
AutorTim 8K., Berlin / Berlin809842
Datum08.07.2015 16:30      MSG-Nr: [ 809842 ]2701 x gelesen

Corporate Design, Social Media, Web 2.0, twittern oder Shit Storm Begriffe, mit denen noch vor 5 Jahren geschätzte 95% von uns nichts anzufangen wussten. Inzwischen hat sich das Verhältnis verschoben.

Wie jedem bekannt, nutzen auch Feuerwehren das Medium Internet. Sei es durch die offiziellen Auftritte oder die durch oftmals viel privates Engagement entstandenen Auftritte einzelner Wachen oder (Orts-) Wehren.

Also gilt es einen konstruktiven Umgang mit den Gegebenheiten und dem daraus Entstandenen zu finden. Dabei kommen Fragen auf. Wann ist beispielsweise eine Internetseite oder eine Seite bei Facebook und Twitter erfolgreich? Spiegeln möglichst viele Gefällt mir, Retweets oder Seitenaufrufe den angestrebten Erfolg wieder?

Nein erfolgreich ist eine Wach- oder Fw-Seite, wenn Sie lokal wahrgenommen wird. Das klingt in Anbetracht des globalen Internet absurd, ist aber simpel zu erklären. Wenn es gelingt möglichst viele Menschen aus dem eigenen Kiez/ Ort zu erreichen, welche tendenziell weniger mit der Feuerwehr zu tun haben, dann ist eine Seite erfolgreich und effektiv. Das ist zumindest meine persönliche Schlussfolgerung.

Denn Hand aufs Herz: Was bringt einem der Feuerwehrfan in 500km Entfernung, wenn der Bürger vor der eigenen Tür uns nicht wahrnimmt? Steigt die positive Wahrnehmung, so steigt auch die Akzeptanz und nur diese können wir draußen im Einsatz selbst spüren.

Die Steigerung der lokalen Wahrnehmung setzt eine Mischung aus analoger und digitaler Welt voraus. Das zweite digitale Ich ist ein Auslaufmodell. Digital lässt sich Werbung auf klassischen Kiez-Seiten betreiben, dafür reicht hin und wieder schon ein Klick oder ein kurzer Kommentar unter geposteten Inhalten. Analog lässt sich bei Kiez- oder Dorffesten oder anderen Veranstaltungen aktiv auf die Internetpräsenz hinweisen. Da tut es mitunter auch schon ein bunter Zettel im LF, welcher aber nur ein Baustein ist. Netzwerken bedeutet vor allem eines: Arbeit. Wer nur mit dem Smartphone ein paar Wortbrocken und bunte Bilder postet wird zwar schnell viele Fans sammeln, aber kaum einen spürbaren Nutzen davon tragen.

Gerade aber das Netzwerken ist ein schwieriges Pflaster, da die Seiten anderer Einrichtungen oft genauso schmalspurförmig geführt werden wie die vieler Feuerwehren. Es handelt sich also um kein reines Feuerwehr/HiO-Problem.

Aber ist jeder Betreiber auch in der Lage dies zu realisieren?

Meinem subjektiven Eindruck nach kommen immer mehr Wehren davon ab eigene Webseiten zu betreiben, oft erfolgt eine plumpe Verlinkung oder wenigstens ein erklärter Hinweis auf die Facebookseite, welche in solchen Fällen ausschließlich zur Präsentation genutzt und damit jedem interessierten Web-Nutzer aufgedrückt wird.

Lassen sich die Betreiber tatsächlich von teilweise gesponserten Like-Zahlen blenden, ohne dass diese ansatzweise ausgewertet werden? Wenn ja, wo liegen die Ursachen dafür oder ist es reines Unwissen?

Hier im Forum liest man hin und wieder kritische Kommentare zu sämtlichen Formen der Außendarstellung. Kernaussage ist, dass die mitunter teuren Maßnahmen nicht ausgewertet werden.

Wie kann eine solche Auswertung belegbar aussehen? Wer macht das überhaupt im Ansatz und hat damit welche Erfahrungen gesammelt? Was kann man den dazu Willigen mit in die Hand geben?


beste Grüße

Mein Beitrag, meine Meinung.

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 08.07.2015 16:30 Tim 7K., Berlin
 08.07.2015 17:44 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
 08.07.2015 21:02 Chri7sti7an 7S., Fürth
 08.07.2015 23:00 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland

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