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RubrikABC-Gefahren zurück
ThemaEinsatzstellenhygiene13 Beiträge
AutorChri8sto8ph 8R., Berching / Bayern810682
Datum03.08.2015 10:25      MSG-Nr: [ 810682 ]6928 x gelesen

Guten Tag zusammen,

ich weiß nicht, ob das hier schon mal Thema war, aber auf Grund der ganzen Meldungen, die in letzter Zeit über Gefahren für Einsatzkräfte durch Schadstoffbelastungen an Einsatzstellen in diversen Magazinen veröffentlicht wurden, hab ich mir mal so eine kleine Vorgehensweise ausgedacht, bei der man mit mMn hoher Sicherheit ausschließen kann, kontaminiert zu werden.


angenommener Fall Wohnungsbrand.

dort sind die mittlerweile fast üblichen Schadstoffe CO2, CO, HCN, Cl, NH3,... anzutreffen (gabs nicht mal wen, der gesagt hat, dass heutige Brandeinsätze eig fast immer ABC-Lagen sind?) (deswegen auch die Rubrik)

Da sich diese Stoffpartikel auf der Schutzkleidungsoberfläche anheften und Gase auch darin bleiben werden, folgendes Vorgehen:


Trupp verlässt unter PA das Gebäude.

- vor dem Gebäude ist ein Lüfter (Hauptstromrichtung dabei in Richtung Gebäude) aufgestellt (wenn nicht zur Einsatzstellenbelüftung, dann halt separat dafür aufbauen), vor den sich jedes Truppmitglied ca. 1min stellt und sich dabei dreht, um die Gase aus der Kleidung zu bekommen

- anschließend zieht man mit noch angelegtem Atemschutzgerät seinen Helm ab und die Handschuhe aus, wäscht sich anschließend die Hände mit Seife und zieht Einmalschutzhandschuhe an

- dann zieht man das Atemschutzgerät vom Rücken und legt es an einer Trittklappe oder einer Bank ab; Maske bleibt auf und Lungenautomat angeschlossen!

- weiter werden dann Feuerschutzhaube (über die Mitteldruckleitung ziehen), Stiefel (reinigen!), Überjacke und Überhose draussen vorm Fahrzeug oder an einem extra Umzugsplatz abgelegt und alles was gewaschen werden kann, gleich luftdicht in Mülltüten/ Transportkisten eines GW-L verpackt

- dann zieht man die Maske und den LA ab, zieht die Einmalschutzhandschuhe aus und wäscht sich nochmals Kopf und Hände

- man wechselt seine Unterziehkleidung mit Trainigsanzügen, die entweder auf dem Fahrzeug verlastet oder per Transporter an die E-Stelle gebracht wurden

- in der Zwischenzeit verpacken die andern Einsatzkräfte die PAs und reinigen die vom ATr mitgeführte Ausrüstung, die sich nicht waschen lässt, mit Seife und Wasser, um sie dann wieder (halbwegs rein) auf dem Fahrzeug verladen zu können


Um die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs an der E-Stelle wieder herstellen zu können, sollte der Transporter alle benötigten Geräte zur E-Stelle nachführen. Dazu gehört auch Pool-Schutzkleidung für den ATr.


ähnlich sollte bei einem PKW-Brand oder ähnlichem vorgegangen werden, sofern man nicht nur in Windrichtung angreift, sondern auch wirklich in einer Schadtstoffwolke steht


jetzt meine Fragen an euch:
zu oversized?
durchführbar?
Verbesserungsvorschläge?

(prizipiell wärs mir ja egal, ob jemand genau so vorgeht, dass er nicht kontaminiert wird, nur es sollten halt Räume vorhanden sein, die Weißbereich sind (Mannschaftsraum) (so sollte es ja bisher auch sein, nur wars noch bei keiner Fw, in der ich war, so) und nicht i-wann alles dreckig und verschmutzt )

ich hab nur keine Lust, mein Risiko für Krebs und alle andern eventuellen möglichen Krankheiten zu erhöhen, nur weil nach dem Einsatz jeder den Dreck überall rumzieht.


ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir ein kleines oder größeres Feedback geben könntet


Vielen Dank schon mal und viele Grüße

Dies alles ist meine Meinung!

Wer mit mir darüber reden möchte, kann das gerne mit MIR tun!

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 03.08.2015 10:25 Chri7sto7ph 7R., Berching
 03.08.2015 11:04 Robi7n B7., Kamen
 03.08.2015 15:24 Chri7sto7ph 7R., Berching
 03.08.2015 11:35 Matt7hia7s O7., Waldems
 03.08.2015 12:13 Hans7 Ch7ris7tia7n S7., Herten
 03.08.2015 13:26 Jako7b T7., Bischheim
 03.08.2015 15:12 Chri7sto7ph 7R., Berching
 03.08.2015 14:40 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
 03.08.2015 14:58 Chri7sto7ph 7R., Berching
 03.08.2015 15:32 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
 03.08.2015 17:27 Chri7sto7ph 7R., Berching
 03.08.2015 21:16 Marc7o K7., Itzehoe
 01.03.2016 21:44 Marc7o K7., Itzehoe

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