hallo,
die sind schon länger dran:
22.09.2017
Zypries: Startschuss für bundesweite Notruf-App ist wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit und Digitalisierung
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Rahmen seiner Strategie Intelligente Vernetzung die Entwicklung einer Notruf-App. Im Laufe der nächsten sieben Monate wird der Prototyp zudem modellhaft mit ausgewählten Leitstellen erprobt.
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: Das Notrufsystem in Deutschland zählt zu den besten der Welt. Das soll auch in Zeiten der Digitalisierung so bleiben. Bislang kann man einen Notruf ausschließlich über die Notrufnummern 110 und 112 absetzen. In Zeiten von Smartphones und Apps ist das nicht mehr zeitgemäß. Daher setze ich mich dafür ein, den Notruf weiterzuentwickeln und auch mobile Endgeräte einzubinden. Mit einer Notruf-App, über die man bundesweit jederzeit und auch ohne zu sprechen einen Notruf absenden kann, nutzen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung und schaffen mehr Sicherheit für alle.
Der direkte Kontakt zwischen Notrufendem und Leitstelle ist ein zentrales Qualitätsmerkmal des deutschen Notrufsystems. Denn jeder Zwischenschritt kostet Zeit. Das Ziel der Förderung ist daher eine App, die den Notruf direkt vom Smartphone in die örtlich zuständige Leitstelle von Polizei und Feuerwehr sendet. Die Kommunikation mit der Leitstelle erfolgt anhand eines textbasierten Chatsystems. So kann zum Beispiel auch dann schnell und unauffällig Hilfe organisiert werden, wenn man mit einem Sprachanruf unerwünschte Aufmerksamkeit erregen und sich selbst in Gefahr bringen würde.
Die App soll für alle gängigen Smartphone-Plattformen verfügbar und in jeder Leitstelle Deutschlands einsetzbar sein. Das BMWi entwickelt und erprobt die Notruf-App gemeinsam mit den betroffenen Ressorts, den Ländern, Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und anderen betroffenen Organisationen. |
09.02.2018
Zypries: Die Digitalisierung des Notrufs bringt mehr Sicherheit für alle
Am Sonntag ist der Tag des europäischen Notrufs, denn am 11.2. steckt die einheitliche Notrufnummer auch im Datum: die 112. In der gesamten EU kann man unter dieser einheitlichen Nummer Rettungskräfte alarmieren. Der europäische Notruf 112 wird ohne Vorwahl gewählt, ist kostenfrei und wird mit Vorrang behandelt. Zudem können Mobilfunknutzer auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Netz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz vermittelt.
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Die europaweit einheitliche Notrufnummer hilft, Leben zu retten. Aktuell zählt unser deutsches Notrufsystem zu den besten der Welt. Damit das auch künftig so bleibt, müssen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, alternative Notrufmöglichkeiten schaffen und mehr Barrierefreiheit umsetzen. Deshalb fördern wir die Entwicklung einer App, die es ermöglicht, jederzeit, bundesweit und auch ohne zu sprechen einen Notruf abzusetzen. So schaffen wir noch mehr Sicherheit für alle.“
Das BMWi fördert die Entwicklung dieser Notruf-App im Rahmen der Strategie „Intelligente Vernetzung“. Im Laufe der nächsten Monate beginnt die praktische Erprobung der App mit ausgewählten Leitstellen. Die Kommunikation erfolgt anhand eines textbasierten Chatsystems. So kann z. B. auch dann schnell und unauffällig Hilfe organisiert werden, wenn man mit einem Sprachanruf unerwünschte Aufmerksamkeit erregen und sich dadurch selbst in Gefahr bringen würde. |
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt
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