| Rubrik | Kommunikationstechnik |
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| Thema | BaWü: Nutzung der Landeskanäle im Analogfunk eingestellt | 41 Beiträge |
| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 886828 |
| Datum | 06.02.2024 09:44 MSG-Nr: [ 886828 ] | 2525 x gelesen |
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Ein ziemlich sinnfreies Angebot. Was macht den der Bodenseekreis wenn er ein paar Geräte benötigt? Hunderte km fahren um die abzuholen und dann wieder hunderte um sie zurück zu bringen? Wo bleibt denn da der grüne Protest? :-)
Wir sind bisher und auch zukünftig mangels Alternativen immer noch im Analogbetrieb. Selbst wenn wir alle Geräte ausleihen, könnten wir die aktuell anstehenden Faschingsumzüge nicht digital abwickeln (Digitaler Eigenbestand: 0). Ich empfehle auch keiner HiOG wegen des Tetra Endes sich jetzt noch damit auszustatten.
Blaulichtorganisationen demnächst ohne Funk unterwegs?
dort im Newsletter Rettung, Feuer , KAT ab Seite 5.
Die Highlights daraus:
Mobile Breitbandkommunikation ist die Zukunft des Digitalfunks der Sicherheitsbehörden, so lautet die Devise seit mehr
als einem halben Jahrzehnt. Dennoch ist es bislang nicht gelungen, das Vorhaben Digitalfunk 2.0 zu initialisieren, geschweige
denn eine eigenbeherrschte, hochverfügbare, resiliente und hochsichere Breitbandnetzinfrastruktur für die Blaulichtorganisationen
zu etablieren. Wie es aussieht, wird sich daran auch in den nächsten Jahren nichts ändern.
So sieht weder der Regierungsentwurf für das Haushaltsjahr 2024 noch die Finanzplanung der Folge-jahre Mittel für die Realisierung der Breitbandstrategie der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) vor.
Auf der World Radiocommunications Conference 2023 (WRC-23) wurde entschieden, dass der Rundfunk im Frequenzbereich zwischen 470 und 694 MHz alleiniger Primärnutzer und die Veranstaltungsbranche (PMSE, Programme Making and Special Events) Sekundärnutzer bleibt. Damit sind die BOS eindeutiger Verlierer.
Gleichzeitig wird der Weiterbetrieb des TETRA-Funknetzes in der Zukunft zunehmend risikobehafteter und kostenintensiver, da sich der Markt neueren Technologien zuwendet. Insoweit neigt sich die Ära des TETRA-Digitalfunk am Anfang des neuen Jahrzehnts dem Ende zu.
Unbeschadet dessen enden die Frequenznutzungsrechte der BOS für den TETRA-Digitalfunk (Frequenzen 380-385 MHz und 390-395 MHz) im Jahr 2030.
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Geändert von Dirk B. [06.02.24 09:52] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar = |
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| | 06.02.2024 07:48 |
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Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü) |
| | 06.02.2024 09:44 |
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Dirk7 B.7, Karlsbad | |