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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | 'Feuerwehr nicht für jedes kleinere Anliegen missbrauchen': Verband beklagt Bagatelleinsätze in Sachsen | 3 Beiträge | ||
| Autor | Jens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt | 892690 | ||
| Datum | 26.02.2026 13:46 MSG-Nr: [ 892690 ] | 248 x gelesen | ||
Geschrieben von Jürgen M. Die Frage ist halt welche Lösungen gibt es dazu? Genau da liegt der Hund begraben. Bevor wir über pauschale Lösungen reden, müssen wir differenzieren: Struktur der Wehr beachten: Man muss schauen, wo die Einsätze anfallen. Eine Stadtwehr mit 100+ Einsätzen braucht Entlastung. Aber für eine Dorffeuerwehr mit vielleicht 15 Einsätzen im Jahr ist der kleine Baum auf der Straße kein Ärgernis, sondern wichtig für die Routine. Hier ist im Grunde jeder Einsatz mindestens eine gute Übung unter Realbedingungen, die die Truppe fit hält. Intelligente Alarmierung & Hilfsfrist: Wir müssen die starre Hilfsfrist bei Bagatellen hinterfragen. Wenn keine Gefahr im Verzug ist, muss nicht die große Schleife mit 12-Minuten-Limit laufen. Die Lösung: Bei H1-Bagatellen sollte man gezielt nur Kleinalarmschleifen nutzen oder noch besser den Einsatz an den Bauhof abgeben, wenn dieser verfügbar ist. Das Aushebeln der Hilfsfrist für Nicht-Notfälle würde den Druck von den Kameraden und den Arbeitgebern nehmen, besonders während der Arbeitszeit. Arsch in der Hose am Einsatzort: Eine Lösung liegt auch bei uns selbst. Wir als Einsatzleiter müssen vor Ort den Mut haben, einen Einsatz konsequent abzubrechen, wenn wir feststellen, dass es sich um eine reine Bagatelle handelt. Wenn wir alles klaglos abarbeiten, lernt der Bürger nicht, dass wir für Notfälle da sind und nicht der kostenlose Hausmeisterservice. MKG Dies ist meine persönliche Meinung. | ||||
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