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| Rubrik | Freiw. Feuerwehr | zurück | ||
| Thema | Eigeninitiative bei Feuerwehren - Wo? Was? Wieviel? Warum? | 32 Beiträge | ||
| Autor | Volk8er 8S., Illingen / | 335847 | ||
| Datum | 20.04.2006 12:49 MSG-Nr: [ 335847 ] | 13327 x gelesen | ||
Hallo, Welche Ausrüstung/ Fahrzeuge habt ihr beschafft bzw. unterhaltet ihr Keine! Wie sieht?s mit Eigenleistung beim Bau von Gerätehäusern aus? Wer hat?s in welchem Umfang erbracht? Beim Bau nein! Bei der Sanierung der Fernmeldebetriebstelle ja, nachdem kein Handwerker gewillt war, die Leistungen in der gewünschten Form in der gewünschten Zeit zu erbringen, haben wir Schreiner-, Maler- und Elektroarbeiten im zeitlichen Umfang von 1..2 Mannwochen erbracht. Hat sich jemand bzw. eine Wehr gegen irgendeine Form von Eigeninitiative ausgesprochen? Wir, bei der Sanierung eines Feuerwehrhauses hat sich die Feuerwehrführung im Vorfeld gegen Eigenleistungen ausgesprochen. Ich sehe es ein mal kurz den Aufenhaltsraum zu streichen, o.ä. Aber ich habe ein Problem damit, ganze Gewerke den in Frage kommenden Handwerkern vorzuenthalten nur weil die FF grad zufällig einen Heizungsbauer o.ä. in ihren Reihen hat. Und wenn eine FF den Aufenthaltsraum nun unbedingt holzvertäfelt und mit Stuck an den Wänden will, dann muss diese (nicht der Kernaufgabe dienlichen) Leistungen nicht aus kommunalen Mitteln erbracht werden. Ich finde eine FF hat eine gesetzliche fixierte Aufgabe und wenn wir die Zeit des Mauerns und Streichens in eine bessere Ausbildung stecken, kommen wir unserem Auftrag ein Stück näher. Ist das ein ?Problem? der Freiwilligen, oder gibt es auch Berufsfeuerwehren, die in größerem Umfang Eigenleistung erbringen (Arbeitsleistung in der Freizeit)? Es ist ein FF-typisches Phaenomen - Oder kennt jemand Lehrer/innen, die ihre Schule renovieren; Erzieher/-innen, die das Dach ihres Kindergartens sanieren oder gar Verwaltungsmitarbeiter/-innen, die ihre Büros neu streichen - und alles außerhalb und zusätzlich zur regulären Tätigkeit? Das ganze ist wohl zugegebenermaßen eine Gratwanderung zwischen zwei Extremen: Die Feuerwehr stellt sich auf den Standpunkt: Beschaffungen haben durch die Kommune zu erfolgen, Baumaßnahmen ebenfalls - wir bringen unsere Leistung in der Erfüllung einer komm. Pflichtaufgabe. (Dann wird die Feuerwehr oftmals nicht alles haben, was sie für nötig hält) oder Die Feuerwehrangehörigen machen fast alles selbst, der (sofern vorhandene) Verein kauft alles, was für nötig gehalten wird. (Die Kommune lacht sich ins Fäustchen) Den Idealweg kann sich ja jeder (entsprechend den örtlichen Gegebenheiten) selbst suchen. Gruß Voker Dies ist natürlich meine Meinung... | ||||
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