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RubrikTaktik zurück
ThemaBrandbekämpfung Reetdach54 Beiträge
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW356408
Datum20.08.2006 09:19      MSG-Nr: [ 356408 ]26744 x gelesen
Infos:
  • 20.08.06 Einsatzbericht: Brennt reetgedeckter Bauernhof in voller Ausdehnung

  • Geschrieben von Christi@n Pannier"Results show that small droplet radii provide a better capability in attenuating thermal radiation than large droplets due their ability to scatter radiation more efficiently.

    Das ist m.E. eher trivial und gilt so auch für die normale Löschlehre. Kleine Tropfen löschen besser (weil die größere Oberfläche mehr Wärme aufnehmen/binden kann, als die kleinere Oberfläche der selben Wassermenge größerer Tropfen).
    Gleiches gilt für eine Art "Vorhang" aus Wasser.

    Einschub: Aus der Löschlehre wissen wir, dass die Tröpfchengröße allein nicht ausschlaggebend ist, um einen realen Löscherfolg im echten Feuer zu erzielen. Vgl. Problematik Hoch- und Höchstdruck vs "Normaldruck". (Wurfweiten, Eindringtiefen, Wasserdampfproblematik usw.)

    Ein Wassernebel aus feinsten Tropfen wirkt also viel eher wie eine "Wand" wie ein breiter flacher Strahlr aus größeren Tropfen.

    Aber:
    Abgesehen davon, dass wir in der Realität an Einsatzstellen keinen funktionierenden Wassernebel in einer Dichte herstellen könnten, wie das auf Kriegsschiffen und mit sonstigen stationären Anlagen möglich ist, sollte man auch da die Frage stellen, was kommt im Vergleich heraus, wenn man die gleiche Wassermenge auf das eigentlich betroffene Objekt (der Wärmestrahlungseinwirkung) richtet...
    Mag sein, dass das aus bestimmten Gründen auf Kriegsschiffen so nicht möglich bzw. nicht gewollt ist, weil man mit dem Wassernebel noch andere Effekt erzielen kann - oder glaubt zu können.

    Wassernebel kenn ich bisher nur aus stationären Schutzanlagen, vgl. Aufzählung in der
    Tagung Security Essen 10/06.


    Ich halte bis zum Beweis des Gegenteils den Einsatz von Hydroschildern als "Wasserwand" zur Abschirmung von Wärmestrahlung vs. Maßnahmen zum "Einnässen" des strahlenbetroffenen Objektes UND Bekämpfung der Quelle der Wärmestrahlung für einen taktischen Fehler. (Gigantischer Wasserverbrauch bei im Verhältnis zum Aufwand sehr eingeschränktem Nutzwert....)


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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