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RubrikTaktik zurück
ThemaBrandbekämpfung Reetdach54 Beiträge
AutorHajo8 K.8, Neu-Anspach / Hessen356419
Datum20.08.2006 11:00      MSG-Nr: [ 356419 ]26462 x gelesen
Infos:
  • 20.08.06 Einsatzbericht: Brennt reetgedeckter Bauernhof in voller Ausdehnung

  • Hallo,

    Geschrieben von Kay Stieler Tja, ein seeehhhhrrrr schwieriges Thema...

    Das dämmert mir auch so langsam...

    Generell kann man sagen, dass es höchstens bei einem Entstehungsbrand überhaupt noch etwas zu retten gibt. In diesem Falle muss man dann mit viel Wasser, Netzmittel und ggfs. "Brandschneisen" vorgehen, wie schon geschrieben. Sprühstrahl kann man da beim direkten Löschangriff vergessen, da das Wasser nicht tief genug in das brennende Material eindringt

    Das kann man als Zusammenfassung aller anderen Postings glaube ich so stehen lassen.

    Nassmachen und kühlen der Nachbargebäude scheint effektiver zu sein als eine Wasserwand.

    Was die Brandschneisen betrifft, werde ich mal mit dem zuständigen Restaurator im Museum Kontakt aufnehmen wegen der Bauart der Dächer. Man kennt sich...
    Die Häuser sind zwar alt, aber vor 20-30 Jahren wiedererichtet worden. Wenn ich mich recht erinnere, sind die Dächer von norddeutschen Dachdeckern gedeckt worden, die heute für Informationen nur schwer greifbar sein dürften.


    Sehr gutes Beispiel: Nachfolgendes Bild zeigt eine Scheune weniger als 20 Minuten nach der Alarmierung der Feuerwehr...
    Aufpassen muss man vor allem auch mit dem Funkenflug - bei dem Einsatz, bei dem das oben gezeigte Foto entstanden ist, sind noch in 10 Kilometern Entfernung brennende Reetstücke niedergegangen. Es gilt also vor allem, die nähere (und auch weitere) Umgebung sehr gut im Auge zu behalten.



    Beindruckend! Das die Nachbargebäude geschützt werden müssen, war uns schon klar, aber 10 Kilometer... Manoman.

    Der Hessenpark verfügt über eine BMA, der Zeitvorteil wird aber durch verschieden Faktoren mehr als zunichte gemacht: Lange Anfahrt, insbesondere nachts Umweg über die BMZ um Zugang zum Park zu erhalten, tagsüber natürlich die Museumsbesucher, große räumliche Ausdehnung und Löschwasserversorgung bei größerem Bedarf offenes Gewässwer. Immerhin müssten wir nicht mühsam das Gebäude suchen wie sonst bei Fehlalarmen üblich...

    Vielen Dank erstmal dir und allen anderen Postern!

    Grüsse

    Hajo



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